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Frage von bennik88:


Hey,

mit welchen Codecs ist es am Sinnvollesten in einer professionellen Postpro zu arbeiten?
Verwendete Programme sind.

Premiere CS5 /CS5.5
Final Cut
PFTrack
After Effects CS5 /CS5.5
Nuke
Cinema 4D
Maya 2012
3DsMax 2011
Davinci Resolve

Da es uns im Workflow jetzt schon einige male beim Finalisieren und Programm transfer Probleme gemacht hat, dass Stock-Footage und selbst aufgenommene Dateien gemischt wurden und keine einheitlichen Formate benutzt wurden, hier jetzt die Frage welchen Codec bzw. Format ihr mir zum Workflow empfehlen könntet. Ich würde mich sehr über ausführliche Antworten zum Thema freuen.
Vor und Nachteile vom Linearen Workflow.
Gearbeitet wird auf Mac und Windows Rechnern hier zwei zum Beispiel:

Dell
Win7 64x
24Gb Ram
Intel Xenon W3670
NVidea Quatro 4000

großteil der Windows Rechner ca. haben die hälfte der Leistung.

MacPro
Lion
10-24Gb Ram
Intel Xenon 2x Quat Core 2,8 Ghz
Geforce 8800 GT

welche Vorteile hat es mit .dpx Dateien zu arbeiten und welche Bitrate (8bit 10bit...) empfehlt ihr oder macht .exr mehr sinn? Bis jetzt arbeiten wir meißt mit Quicktime uncompressed da klein und wenig verlusst. Ist es überhaupt Sinnvoll den ganzen Workflow über bei einem Format zu bleiben?
Meist wird auf RedOne oder Epic gedreht und da oft Studiodrehs in 4k. Ausgabeformat Full HD 25p.

Vielen Dank ;)

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Antwort von Jott:

"Meist wird auf RedOne oder Epic gedreht"

Aha, die Oberliga. Und ProRes oder DNxHD sagen dir nichts?

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Antwort von handiro:

und warum wird dann nicht die http://www.red.com/store/red-rocket

benutzt?

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Antwort von bennik88:

"Meist wird auf RedOne oder Epic gedreht"

Aha, die Oberliga. Und ProRes oder DNxHD sagen dir nichts? ein wenig provozierend deine Antwort..., doch sagt mir schon was. Ich Frage um den Workflow zu optimieren und für mich was dazu zu lernen, nur weil andere etwas verwenden ist es ja lange noch nicht der "optimalste" Weg. Die Frage ist ob ProRes so viel Sinn macht beim Arbeiten mit vielen Win Rechnern und seltener Verwendung von Final Cut. Es wird immer mehr mit Premiere statt Final Cut gearbeitet. Meißtens wurden die ProRes Files von der SSD vom Dreh meißt wieder umgewandelt. Von DNxHD habe ich schon gehört es allerding selber noch nicht zum Workflow verwendet, somit noch keine Erfahrungen gesammelt. Wir verwenden allerdings auch kein Avid.

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Antwort von bennik88:

und warum wird dann nicht die http://www.red.com/store/red-rocket

benutzt? da in jeden Rechner eine ein zu bauen, nochmal fast genauso Teuer wäre wie der Rechner selbst. Meist du sie wird im Compositing (nicht Schnitt) solch große Leistungssteigerung geben? AE Beispielsweise nutzt ja so schon nichtmal alle Systemressourcen. Des weiteren wurde sehr häufig auch die Alexa verwendet, da wir mit der Red schon ab und an Ausfälle hatten, kommt immer auf den Director an.

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Antwort von masterseb:

also industrie standards sind: Apple ProRes, Avid DNxHD, Sony XDCAM, uncompressed 8bit/10bit und TIFF-einzelbild sequenz.

letzteres gilt vorallem für animationen etc. XDCAM ist standard für broadcast, wobei es da einige unter kategorien gibt, sowie bei ProRes (geht auch auf windiws rechner mit den nötigen plugins, ebenso wie DNxHD).

auf unterschiedlichen systemen zu arbeiten ist immer für eine seite mühsam natülich. es gibt keinen optimalen workflow. ich tendiere stark zu AVID in diesem fall, aufpassen auf mögliche gamma-shifts!

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Antwort von DeejayMD:

Von DNxHD habe ich schon gehört es allerding selber noch nicht zum Workflow verwendet, somit noch keine Erfahrungen gesammelt. Wir verwenden allerdings auch kein Avid. Ihr braucht auch kein Avid für DNxHD. Einmal den kostenlosen Codec installiert und jedes Schnittprogramm auf dem Recner kennt DNxHD.

Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit dem Codec sammeln können...

MfG

MD

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Antwort von bennik88:

Vielen Dank schonmal, also troz das bei uns Avid nicht genutzt wird, empfehlt ihr mir DNxHD. Habt ihr aussagekräfitge Vorteile oder Argumente für DNxHD im Vergleich zu den anderen Codecs (wie .dpx oder .exr). DNxHD ist ja 4:2:2 korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, ist dies ein Nachteil da das Coloring ja erst später stattfinded und somit schon Farbinformationen beim konvertieren verloren gehen, ist DNxHD float? Warum arbeitet man Linear (32bit) obwohl dpx. meißt mit 8bit oder 10bit exportiert wird?

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Antwort von Belize:

DNxHD auf Windows verhält sich bei mir seltsam. Es wird nicht korrekt decodiert, dank Windows-Quicktime. Dadurch entstehen schon nach wenigen Generationen heftige Artefakte in Farb-/Grauflächen.

Die Handhabung von DPX-Sequenzen ist zwar schwieriger, qualitativ würde ich persönlich dieses Format DNxHD aber auf jeden Fall vorziehen, wenn es denn wirklich so kritisch beurteilt werden soll.
DPX wird meist mit 12 Bit Farbtiefe exportiert.

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Antwort von DeejayMD:

DNxHD 444 scheint es wohl nur in Verbindung mit dem MediaComposer zu geben. Bei .dpx braucht es schnelle Platten oder gleich SSD. Auf meinem RAID0 mit zwei Platten ist .dpx eine Diashow. Die Probleme von Belize kann ich bei mir nicht nachvollziehen...

Ich würde DNxHD einfach mal testen. Ein paar Testrender und mal schauen, ob der Codec in den Workflow passt...

MfG

MD

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Antwort von bennik88:

jemand von euch auch erfahrungen mit exr gesammelt?

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Antwort von Belize:

EXR lässt dir für die Postpro noch mehr Spielraum als DPX, da Floating-Point-basierend.

Sind deine Ansprüche wirklich so hoch?

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Antwort von handiro:

Wenn es wirklich .dpx sein soll dann wohl nur mit dem hier:

http://www.gluetools.com/products_dpx.html

ich hab noch nie damit gearbeitet, mir hat prores 10 bit bisher gereicht.

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Antwort von bennik88:

EXR lässt dir für die Postpro noch mehr Spielraum als DPX, da Floating-Point-basierend.

Sind deine Ansprüche wirklich so hoch? ich versuche gerade raus zu finden was unnötig ist, da Unterschied eh nicht sichtbar sein wird bzw. was wirklich sinn macht, auch mehr Spielraum und Qualität in der Post gibt.

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Antwort von mella:

EXR ist auch nicht unbedingt problemlos. Wenn man damit z.B. aus Blender herausgeht gab es bei uns immer wieder Kompatibilitätsprobleme. Mir scheint, dass das Format nicht so fest-geklopft ist, wie DPX, auch wenn ansonsten viele Vorteile dafür sprechen (z.b. Zip 1 scanline compression, Metadaten).

Aber das alles ist wirklich workflowabhängig. Wenn Realaufnahmen dominieren, wirst du kaum deine ganzen Clips in DPX/EXR als Intermediate Codec umcodieren. Zudem eine Audioverkoppelung auch noch wichtig sein kann.

Zur Info: EXR/DPX sind KEINE Codecs, sondern Einzelbild-Formate, die in Sequenzen genutzt werden.

Wenn es kostenlos , Cross-Plattform (MAC, PC UND LINUX!) und heute sein soll, ist DNxHD gerade wohl das beste. Probiere es doch einfach aus. Mit ProRES kannst du am PC nicht encoden und dürftest dazu noch schneller in die Quicktime-Gamma-Falle laufen.

Für Geld könnte evtl. noch Cineform interssant sein. Außerdem hat slashCAM gesagt, dass bald Grass Valley mit seinem HQ-Codec kostenlos kommt. Der könnte noch interessant werden, besonders, weil der der als sehr schnell gilt. Letzteres gilt nicht als Stärke von AVID, aber man wird sehen...

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Antwort von Belize:

Mir ist klar, dass hier ein 1080p-Format genügt. Dennoch die Frage: Mit DNxHD ist kein 2k- oder 4k-Export möglich, oder?

Hab gerade wieder drei Rendergenerationen DNxHD getestet (1080p25). Im 8-Bit-Modus bei mir schlicht unbrauchbar. Dagegen ist die 10-Bit-Ausgabe perfekt.

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Antwort von mella:

Nein, mehr als 1920 x 1080 Raster ist bei DNxHD nicht drin. Beim kostenlosen Codec geht auch nur maximal 4:2:2.

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