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Praxisfragen zur Sony RX10



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Zum Original-Thread / Zum Sony A7s I/II - Alpha 7 I/II/III - A7R I/II/III - RX10 - RX100-Forum

Frage von beiti:


Da der schon vorhandene, lange RX10-Thread sich ein wenig in Details verlaufen hat, starte ich hier mal einen eigenen.

Seit Kurzem besitze ich eine gebrauchte Sony RX10 und probiere damit herum. Leider sind die Einstellmöglichkeiten sehr komplex; Bedienungsleitung und Online-Hilfe helfen auch nicht bei allen Fragen weiter. Da einige Leute hier wohl schon länger eine RX10 haben, können sie mir vielleicht ein paar Fragen beantworten oder Verhaltensweisen erklären.
Falls etwas davon in den Untiefen des alten Threads schon beantwortet wurde und ich es - trotz Durchlesens - übersehen habe, bitte ich um Nachsicht.

Videomodus/Allgemein

- Solange die Kamera eingeschaltet ist, höre ich ein Geräusch, ähnlich einem dauernd laufenden kleinen Elektromotor. Es ist nicht sehr laut, draußen kaum wahrzunehmen, aber in leisen Innenräumen aus der Nähe durchaus vernehmbar. Zuerst dachte ich, es komme von Autofokus oder Bildstabilisator. Es geht aber auch dann nicht weg, wenn ich beides abschalte. Ist das an allen RX10 so, oder nur an meiner?

- Kann es sein, das man im Videomodus keinen manuellen WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt (auf Graukarte bzw. weiße Fläche) durchführen kann? Wenn ich im Fotomodus den WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt messe und auf einem der drei Speicherplätze ablege, kann ich ihn auch im Videomodus abrufen. Aber ich kann im Videomodus keinen neuen speichern - das heißt, ich muss eigens dazu in den Fotomodus umschalten. Oder mache ich was falsch?

- Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die manuelle Tonaussteuerung ein Etikettenschwindel ist. Man kann offenbar nur den Ausgangspunkt der Automatik verstellen; wenn es lauter wird, regelt die Automatik trotzdem nach. Dazu passt auch, dass man nirgends zwischen automatischer und manueller Aussteuerung umschalten kann. Laut Anleitung ist immer eine "Limitierung" aktiv - aber vom Verhalten her ist es weniger ein Limiter als eine Automatik (die bei lauten Stellen runterregelt und danach ganz langsam wieder hochregelt). Also wenn man Aufnahmnen mit wenig automatischer Einflussnahme anstrebt, muss man sehr knapp aussteuern. Liege ich damit richtig?

Fotomodus

- Gibt es wirklich keine vollmanuelle Einstellung für den eingebauten Blitz, also ohne Automatik und ohne Vorblitz? Selbst meine kleinsten Canon-Kompakten konnten das.

- Ich habe das Fokusmessfeld auf "Flexible Spot" eingestellt - und jetzt stehe ich auf dem Schlauch und finde nicht raus, wie man das Feld verschieben kann.

- Wenn ich auf kontinuierlichen Autofokus (AF-C) schalte, verschwindet erst mal das normale AF-Messfeld, und die Kamera versucht, selbstständig ein Objekt zu finden. Kann man das irgendwo abstellen, so dass einfach das mittige Messfeld bzw. Flexible-Spot-Messfeld benutzt wird?



Antwort von maiurb:



Videomodus/Allgemein

- Solange die Kamera eingeschaltet ist, höre ich ein Geräusch, ähnlich einem dauernd laufenden kleinen Elektromotor.

Ist bei meiner auch so, wird aber nicht auf der Aufnahme abgelegt.

Kann es sein, das man im Videomodus keinen manuellen WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt (auf Graukarte bzw. weiße Fläche) durchführen kann? Wenn ich im Fotomodus den WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt messe und auf einem der drei Speicherplätze ablege, kann ich ihn auch im Videomodus abrufen.

Das ist Sony-spezifisch 😉 Aber genau so wird der WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt durchgeführt.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die manuelle Tonaussteuerung ein Etikettenschwindel ist. Man kann offenbar nur den Ausgangspunkt der Automatik verstellen; wenn es lauter wird, regelt die Automatik trotzdem nach. Dazu passt auch, dass man nirgends zwischen automatischer und manueller Aussteuerung umschalten kann.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man den Pegel ungefähr in der Mitte läßt. Damit kann man hervorragende Tonaufnahmen realisieren, die übrigens viele DSLR's schlagen.

Fotomodus

Ich habe das Fokusmessfeld auf "Flexible Spot" eingestellt - und jetzt stehe ich auf dem Schlauch und finde nicht raus, wie man das Feld verschieben kann.

Am besten legt man sich diese Funktion auf eine Taste, dann aktiviert man den FS und nun kann man mit dem Wahlrad das Feld in jede Richtung verschieben.



Antwort von beiti:

Das ist Sony-spezifisch 😉 Aber genau so wird der WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt durchgeführt. Na super. Soll wohl ein kleiner Wink an die Videobegeisterten sein, noch die läppischen 400 Euro draufzulegen und einen CX900 zu kaufen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man den Pegel ungefähr in der Mitte läßt. Damit kann man hervorragende Tonaufnahmen realisieren, die übrigens viele DSLR's schlagen. Okay, werde ich mal probieren. Die DSLRs, die ich kenne, sind in Sachen Ton allerdings nicht schwer zu schlagen. ;)

Am besten legt man sich diese Funktion auf eine Taste, dann aktiviert man den FS und nun kann man mit dem Wahlrad das Feld in jede Richtung verschieben. Ich hab's jetz ein-, zweimal hingekriegt. Heißt also, man kann das Fokusfeld nur verschieben, nachdem man die Funktion gerade aufgerufen hat? Also man muss die Funktion jedesmal erneut aufrufen, um das Feld wieder verschiebbar zu machen?





Antwort von MichaelS:

Hallo !
Das Problem mit dem Fokusfeld hatte ich zuerst auch.

Hier ist die Lösung:

Stelle Fokusfeld auf : Flexible Spot S

Im Menue (Zahnrad Position 4):

- Key Benutzereinstellungen wählen.
- Funktion der Mitteltaste auf STANDARD stellen.

Sobald Du jetzt Fotografieren möchtest, einfach die Mittlere Taste drücken und mit hoch/runter/rechts/links das Fokusfeld verschieben.

Gruß
Michael



Antwort von beiti:

Stelle Fokusfeld auf : Flexible Spot S

- Key Benutzereinstellungen wählen.
- Funktion der Mitteltaste auf STANDARD stellen.

Sobald Du jetzt Fotografieren möchtest, einfach die Mittlere Taste drücken und mit hoch/runter/rechts/links das Fokusfeld verschieben. Danke für den Hinweis! Das ist tatsächlich noch einfacher!

In der Zwischenzeit hatte ich es so gelöst, dass ich die mittlere Taste auf "Fokusfeld" gestellt hatte - was aber immer noch einen zusätzlichen/unnötigen Tastendruck braucht, weil man damit zuerst ins Fokusfeld-Einstellmenü kommt (wo "Flexible Spot" vorgewählt ist) und erst durch einen zweiten Druck auf die Mittentaste die Verschiebung aktiviert.
Wer kommt schon von alleine drauf, dass man mit der Einstellung "Standard" einen direkteren Zugang hat?



Antwort von maiurb:

Hallo !
Das Problem mit dem Fokusfeld hatte ich zuerst auch.

Hier ist die Lösung:

Stelle Fokusfeld auf : Flexible Spot S

Im Menue (Zahnrad Position 4):

- Key Benutzereinstellungen wählen.
- Funktion der Mitteltaste auf STANDARD stellen.

Sobald Du jetzt Fotografieren möchtest, einfach die Mittlere Taste drücken und mit hoch/runter/rechts/links das Fokusfeld verschieben.

Gruß
Michael

Das dürfte aber meiner Ansicht nach zu dem Problem führen, dass nun die Mitteltaste nicht mehr mit den Standardaufgaben belegt ist, zB. um eine Funktion über die Mitteltaste zu bestätigen.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Forengemeinde,

Ich habe mir letzte Woche eine neue RX-10 geleistet, nachdem ich mit meiner uralten (15 Jahre) alten Sony mini DV (PC-110) nicht mehr ganz glücklich war. Nicht, weil die Kamera nicht mehr tut, vielmehr, weil ich zu meinem HD-Fernseher auch gerne eine HD-Kamera wollte.

Über das Wochenende habe ich dann meine ersten Versuche mit diesem neuen Gerät gemacht. Ganz einfach alles so gelassen, wie Sony es im Werk eingestellt hat. Mit einer Ausnahme: Video habe ich auf PALPAL im Glossar erklärt HD 50p gestellt. Weitere persönliche Einstellungen werden noch kommen, aber nicht, bevor ich all die diversen Möglichkeiten soweit begriffen habe, dass ich nichts verkehrtes einstelle.

Ich bin beinahe vom Stuhl gekippt ob der fantastischen Aufnahmen, egal ob Foto oder Video. Da merkt man sogar als blinder, dass die Technik in den letzen Jahren gewaltige Fortschritte gemacht hat. Ich bin schon ohne tiefere Eingriffe in all die Einstellmöglichkeiten sehr begeistert von der RX-10, dass ich mich sehr darauf freue, tiefer in die Technik... äh... Elektronik dieser Kamera einzudringen...

Nun meine erste Frage: Wenn ich meine Bilder und Filme gerne in RAW speichern möchte, welche Software zum "entwickeln" wird da empfohlen...? (Hersteller, Bezugsquellen, Preis usw.)

Ich werde sicher sporadisch weitere Fragen haben, aber für den Moment soll es reichen...

Rudolf



Antwort von maiurb:

Nun meine erste Frage: Wenn ich meine Bilder und Filme gerne in RAW speichern möchte, welche Software zum "entwickeln" wird da empfohlen...? (Hersteller, Bezugsquellen, Preis usw.)
Rudolf

Also RAW geht bei der RX10 nur im Fotomodus. Im Videomodus kannst du nicht im RAW FormatFormat im Glossar erklärt aufnehmen.

Programme die RAW Dateien entwickeln können, kannst du einfach im Netz recherchieren.



Antwort von beiti:

Ich habe mir letzte Woche eine neue RX-10 geleistet, Glückwunsch!

Weitere persönliche Einstellungen werden noch kommen, aber nicht, bevor ich all die diversen Möglichkeiten soweit begriffen habe, dass ich nichts verkehrtes einstelle. Keine Sorge! Zur Not kannst Du einfach alles wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen.

Die Einstellmöglichkeiten der RX10 sind ziemlich überwältigend - und leider nicht gut dokumentiert. Aber es lohnt sich, sich da nach und nach durchzuwursteln.

Nun meine erste Frage: Wenn ich meine Bilder und Filme gerne in RAW speichern möchte, welche Software zum "entwickeln" wird da empfohlen...? (Hersteller, Bezugsquellen, Preis usw.) Für RAW-Fotos gibt es eine Menge Programme - sogenannte RAW-Konverter: Lightroom, CaptureCapture im Glossar erklärt One, DxO, AfterShot (Pro), Silkypix.
Zu diesen kommerziellen Programmen kommen Open-Source-Projekte wie RawTherapee und Darktable.

Außerdem haben viele "allgemeine" Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop, Photoshop Elements, Paint Shop Pro etc. schon RAW-Konverter eingebaut.

Die in Bildbearbeitungsprogramme eingebauten RAW-Konverter sind mehr für Einzelbilder geeignet. Die "echten" RAW-Konverter lassen auch eine bequeme Serienbearbeitung zu (z. B. allen Bildern, die bei gleichem Licht aufgenommen wurden, denselben WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt zuweisen etc.) und bieten dadurch eine höhere Effizienz. Im Idealfall benötigt die RAW-Bearbeitung dann unterm Strich nicht mehr Zeit als das Importieren und Optimieren von JPEGs.
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Programmen sind zum Teil Geschmackssache (in Grundeinstellung liefert jedes Programm ein wenig andere Ergebnisse). Auch die Ausstattung unterscheidet sich, etwa die Art und Anzahl der Einstellungen/Werkzeuge, das Vorhandensein von Objektiv-spezifischen Profilen (zur automatischen Korrektur von Verzeichnung und Vignettierung) oder die Export-Optionen.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Forengemeinde,

Herzlichen Dank für die eingegangenen Antworten...

Dass ich "nur" Fotos im RAW FormatFormat im Glossar erklärt abspeichern kann, habe ich noch nicht gewusst. Ich werds aber überleben, dass ich meine Videos also im AVCHDAVCHD im Glossar erklärt FormatFormat im Glossar erklärt ablegen muss. Auch die bereits aufgenommenen Fotos in JPG in bester Qualität sind für meine Begriffe schon so gut, dass ich es sogar locker überleben werde, wenn mir das entwickeln jedes einzelnen Bildes dann allenfalls zu umständlich wäre. Bin ja schliesslich bloss Hobbymensch, muss also nicht auf irgendwelche heiklen Kunden, die immer etwas zu mäkeln haben, aufpassen...

Ich werde mich übers Wochenende mal um eine Entwicklersoftware für RAW beschäftigen. Während der Woche habe ich nicht die nötige Ruhe und Zeit, mich ums Hobby zu kümmern, man muss ja schliesslich seinen "täglichen Brötchen" hinterher jagen...

Rudolf



Antwort von beiti:

Dass ich "nur" Fotos im RAW FormatFormat im Glossar erklärt abspeichern kann, habe ich noch nicht gewusst. Ich werds aber überleben, dass ich meine Videos also im AVCHDAVCHD im Glossar erklärt FormatFormat im Glossar erklärt ablegen muss. Du kannst auch XAVC benutzen, sobald Deine RX10 die 2er-Firmware drauf hat.

Kleiner Exkurs in Sachen Video-RAW:
RAW für Video ist beim heutigen Stand der Technik noch nicht praktikabel - wegen zu großer Datenmengen und zu hohen Anforderungen an die zur Bearbeitung verwendeten Computer.
Das gilt schon für 2k bzw. "Full-HD". Und wenn man bedenkt, dass 4k bzw. Ultra-HD jetzt der große Trend ist (also die vierfache Auflösung gegenüber "Full-HD"), wird das noch eine Weile so bleiben.
Was sich als "Zwischenlösung" abzeichnet, sind Videos in etwas höherer Farbtiefe (10 statt 8 BitBit im Glossar erklärt pro Kanal) und mit "flachen" Kontrastkurven, die mehr Reserven für eine konventionelle Nachbearbeitung lassen.

dass ich es sogar locker überleben werde, wenn mir das entwickeln jedes einzelnen Bildes dann allenfalls zu umständlich wäre. Wenn der Workflow stimmt, bedeutet bei Fotos das RAW-Format heute keinen Zeitverlust mehr.

Allerdings gibt es häufig RAW-Einsteiger, die sich schon so an den "Bunt-Look" ihrer Kamera-JPEGs gewöhnt haben, dass ihnen die eher neutrale Farbabstimmung der meisten RAW-Konverter zunächst schlechter vorkommt. ;) Da muss man sich echt gedanklich lösen und erst mal verstehen, was RAW eigentlich bedeutet - und dass die JPEGs aus der Kamera schon eine Menge interne Bearbeitung hinter sich haben.

Ich werde mich übers Wochenende mal um eine Entwicklersoftware für RAW beschäftigen. Ich würde an Deiner Stelle da nichts überstürzen. Die RX10 hat ja auch so schon genug Funktionalität, die es zu erkunden gilt.

Als ich meine erste RAW-fähige Kamera hatte (Canon Powershot G3, ca. 2003/2004) habe ich praktisch nur in JPEG fotografiert. Dazu muss man allerdings sagen, dass die RAW-Speicherung in der G3 sehr langsam war, und dass die damals verfügbaren RAW-Konverter noch sehr bescheidene Möglichkeiten hatten und der Vorteil gegenüber JPEG zunächst sehr gering war. Allerdings aus heutiger Sicht ärgert mich, dass ich die Bilder von damals nur noch in JPEG habe; mit RAW könnte ich sie mit heutiger Software viel feiner bearbeiten.
Da das Speichern mit der RX10 viel schneller geht und Speicherplatz heute auch nicht mehr das große Thema ist, würde ich Dir daher zur "RAW+JPEG"-Einstellung raten. Also JPEGs für den sofortigen Bedarf und RAWs als Reserve für später zu machen.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo beiti,

Danke dir für deine hilfreichen Infos... das hilft mir sehr...

Nun, ich habe in all den Jahren vor meiner RX-10 Zeit auch immer ohne RAW fotografieren müssen und habe einfach hinterher in Photoshop ein bisschen nachkorrigiert, wenn es denn nötig war. So habe ich zumeist mit der Gammakorrektur etwas nachgeholfen, hin und wieder auch mal ein bisschen mit der Farbsättigung und weiteren solchen Filtern. Was ich sagen will: Es eilt mir nicht sonderlich, in die RAW Technik einzusteigen, bloss, am Wochenende habe ich eben oftmals Zeit, etwas zu experimentieren.

Wenn aber das Wetter schön ist, gehe ich viel lieber raus und mache mal ein paar schöne Aufnahmen. Insbesonders arbeite ich sehr gerne mit einem Stativ, wenn es um Video geht, ich hasse das amateurmässige Gewackel. Ich habe schon zu Super-8 Zeiten gelernt, lieber ein Stativ zu benutzen, als mich hinterher dauernd für verwackelte Takes entschuldigen zu müssen.

Technische Feinheiten meiner neuen Kamera laufen mir ja nicht weg. Ach ja: ich habe die Firmware 2.0 eingebaut, das habe ich gesehen. So, muss wieder an die Arbeit, sie ruft...

Rudolf



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Forengemeinde,

Heute abend habe ich mich mal mit einem Thema beschäftigt, das mir sehr am Herzen liegt:

Ich liebe Weitwinkelaufnahmen über alles. Da kommen mir die 24mm meiner RX-10 sehr gelegen, das ist ein Wert, der schon ganz respektabel ist. Trotzdem, ich versuche natürlich immer, noch etwas mehr aus meinen Geräten herauszukitzeln. Genau das habe ich heute abend getan...

Ich habe da einen uralten WW-Konverter mit einem satten 67mm Gewinde aus meiner Super-8 Zeit herumliegen, den ich immer noch für dies und jenes verwende. Der Faktor dieses Konverters ist 0,7 und er ist zudem noch ehrlich gerechnet und auch äusserst seriös gefertigt, nicht so, wie so mancher Konverter neuerer Generation, wo es mit der optischen Leistung zumeist stark hapert.

Nun, schnell noch einen Adapter von 67mm auf 62mm gesucht, solche Adapterringe habe ich noch zuhauf, und dann testweise mal den Konverter vor die RX-10 montiert. Dann schnell ein paar Fotos geschossen.

Die Bilder habe ich danach in meinem uralten Photoshop (1994) geöffnet und genauestens angesehen. Interessiert haben mich dabei primär die chromatische Abberration, also die Farbsäume an den Kanten und daneben auch die tonnenförmige Verzeichnung. Selbstverständlich sind beide dieser Bildfehler vorhanden, wie sollte es auch anders sein.

Solche Sachen sind aber bekanntlich kein Problem. Also zuerst mal in Photoshop den Tonnenfehler auskorrigieren, damit alle Kanten wieder perfekt gerade stehen. Dadurch geht ein ganz kleines bisschen des Weitwinkels verloren, aber bloss so wenig, dass es kaum eine Rolle spielt. Danach auch gleich noch den sauber abgestimmten Filter für die Korrektur der Farbsäume drüber laufen gelassen und Voila, ich habe nun ein Bild, das einen horizontalen Bildwinkel von mehr als 90 Grad erreicht, ohne Verrzerrung und ohne jegliche Farbsäume...

Nach einem bisschen theoretischem Rechnen komme ich letztlich auf eine effektive BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt von 19mm (KB-äquivalent), was doch ganz respektabel ist. Die Bildschärfe verliert am Rand nur so minimal, dass man es schon wissen muss, dass da ein Konverter im Spiel war, sonst bemerkt man es gar nicht...

Hach... über 90 Grad horizontaler Bildwinkel, ohne den bekannten, fürchterlich krummen Fischaugeneffekt drin zu haben, das ist mein persönlicher Rekord. Mit meiner alten analogen Minolta war schon bei 28mm Schluss, ganz einfach, weil stärkere Weitwinkel damals ausserhalb meines finanziellen Bereichs lagen. Bei meiner späteren digitalen Sony F-707 war ohne Vorsatz bereits bei 38mm Feierabend. Mit dem Konverter kam ich mit der F-707 immerhin auch auf etwa 28mm. Absolut kein Vergleich zu dem, was ich nun mit der RX-10 erreiche...

Rudolf



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Forengemeinde,

Nachdem ich nun übers Wochenende ein bisschen mit meiner neuen RX-10 Testaufnahmen gemacht habe und die übrige Zeit ins Kennenlernen meines neuen Magix Video Deluxe Schnittprogramms investiert habe, stellt sich mir eine Frage:

Kann ich mit der RX-10 auch direkt auf eine angeschlossene externe HD aufzeichnen oder geht das "nur" über den eingebauten Speicher...? Die kleine HD hat kein Netzteil, die bezieht ihren Strom direkt aus dem USB-Kabel vom angeschlossenen Gerät. Tempomässig sollte es kein Problem geben, ich übertrage Daten von meinem Computer auf die HD mit reichlich mehr als 30 MB/sec via USB. Müsste lediglich ein passendes Kabel besorgen...

Ich habe da eine extrem kleine 500GB HD als Backupmedia für dies und jenes, und dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass ich ja allenfalls direkt auf so eine HD aufnehmen könnte. Würde mir das importieren ersparen und zudem sind solche HDs heute ja fast geschenkt...

Rudolf



Antwort von maiurb:

Nein das geht nicht. Du kannst nur auf einen externen Rekorder (Atomos) über HDMIHDMI im Glossar erklärt aufzeichnen.



Antwort von Rudolf Max:

Okay, dann wäre dies also geklärt...

Ist weiter auch nicht schlimm, war ja lediglich ein Gedanke von mir. Ich habe mir ja auch extra zwei 32 GB SD Cards gekauft, dazu auch gleich noch zwei Reserverakkus mitsamt externem Ladegerät. Das sollte ja eigentlich für mich als Amateur reichen...

Hauptsache, der WW-Konverter hat noch einen Platz in der Phototasche gefunden, das ist mir wichtiger. Ich habe auch bereits erste (positive) Tests mit Video mit dem Konverter gemacht, Magix macht es ja auch möglich, krumme vertikale Bildteile auszukorrigieren, das klappt ja soweit alles wunderbar...

Danke für die Information...

Rudolf



Antwort von beiti:

Ich habe mir ja auch extra zwei 32 GB SD Cards gekauft Falls Du auch mal das XAVC-Format nutzen willst, brauchst Du allerdings 64-GB-Karten (SDXC), die dann automatisch in exFAT formatiert werden. Die SDHC-Karten bis 32 GB formatiert die Kamera nur in FAT32, und damit funktioniert XAVC nicht.
(Warum man kleinere Karten nicht mit exFAT formatieren kann, versteht übrigens kein Mensch. Ist eine reine Standardisierungsfrage und hat keine technischen Gründe. Bei den Sony-Camcordern hilft es, die Karte schon im Computer auf exFAT zu formatieren; die RX10 akzeptiert diesen Trick leider nicht.)



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Beiti,

Danke für den doch sehr wichtigen Tipp...

Für den Moment reicht mir aber die normale Aufzeichnung mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt völlig. Um höher auzusteigen muss ich wrklich erst die Kamera mit all ihren mehr oder weniger wichtigen Features genauer kennenlernen. So ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass ich dieses Jahr noch nicht dazu komme, XAVC-Aufnahmen zu machen, da ich ja nebst meinem Hobby eben auch noch arbeite, Rentner hin oder her...

Einen grossen Vorteil habe ich "alter Sack" den Jungen wohl voraus: Ich habe Geduld. Immer schön Schritt für Schritt, mehr braucht es ja nicht. Nebst der Kamera will ich ja auch gleich noch meine Software soweit in den Griff bekommen, dass ich nicht dauernd hinter meinen Ohren kratzen muss, wie dies oder das denn gestern noch funktioniert hat...

Bis ich dann soweit bin, dass 64GB Karten her müssen, werden die dann wohl auch bloss noch die Hälfte kosten. Auch ein vorteil, Wenn man nicht alles immer gleich haben muss...

Rudolf



Antwort von beiti:

Für den Moment reicht mir aber die normale Aufzeichnung mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt völlig. Mir übrigens auch (außer, ich will mal Zeitlupen mit 100 fps aufnehmen).

Für meinen letzten Urlaubsfilm (mit AVCHD-Camcorder) hatte ich sogar die Qualität freiwillig von 24 auf 17 MBit/s reduziert, um unterwegs Speicherplatz zu sparen. Ich hatte es vorher gründlich ausgetestet und beim besten Willen keinen Qualitätsvorteil in 24 MBit/s ausmachen können. Das war zwar noch in 50i, aber 50p braucht jetzt auch nicht sooo viel mehr Platz und sollte mit 28 MBit/s gut bedient sein.

Das XAVC-Format der RX10 kommt bereits auf 50 MBit/s, d. h. im Vergleich zum letzten Urlaubsfilm bräuchte ich damit den dreifachen Speicherplatz. Bevor ich mir das antue, würde ich erst wieder einige Testläufe machen. Wobei ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrung glaube, dass die höhere DatenrateDatenrate im Glossar erklärt allenfalls als Reserve für starke Farbkorrekturen und dergleichen eine Bedeutung hat, nicht bei 1:1-Verwendung des Materials (wie es zumindest bei mir die Regel ist).



Antwort von Rudolf Max:

Hallo beiti,

Das sehe ich enauso wie du... also bleibt es vorerst bei AVCHD...

Als alter Super-8 Filmer weiss ich, dass es besser ist, bereits bei der Filmaufnahme möglicht genau darauf achten, dass alles soweit korrekt eingestellt ist (Belichtung, WeissabgleichWeissabgleich im Glossar erklärt, Schärfe usw.) als hinterher mit aufwendigen technischen Mitteln erst mühsam alles wieder nachkorrigieren müssen. Dabei schiele ich vor allem zu denjenigen, die mit allen Mitteln aus ihren Aufnahmen "Kunstwerke" machen wollen, wildes Grading usw. anwenden, aber noch nicht mal die Kamera anständig ruhig halten können (oder wollen)...

Ein Zusatzprogramm werde ich mir genau aus diesem Grunde noch besorgen: Das proDAD Bildstabilisierungs Plug-In für Magix. Ich hasse alles, was da wild rumwackelt, wie bereits schon mal erwähnt, Amateur hin oder her, aber hin und wieder lässt es sich leider beim besten Willen nicht vermeiden, aus freier Hand filmen zu müssen. Das Plug-In kostet zwar einiges, aber ich denke, es wird sich lohnen, wenn ich dafür dann Aufnahmen hinbekomme, die man auch ohne RAW und solche Sachen in Ruhe geniessen kann...

Rudolf



Antwort von beiti:

Dabei schiele ich vor allem zu denjenigen, die mit allen Mitteln aus ihren Aufnahmen "Kunstwerke" machen wollen, wildes Grading usw. anwenden, aber noch nicht mal die Kamera anständig ruhig halten können (oder wollen)... Den Grading-Wahn habe ich auch noch nie verstanden - auch weil ich die Ergebnisse nur selten überzeugend finde.

Was sich im Fall der RX10 allerdings lohnen kann, ist eine Beschäftigung mit den Kontrasteinstellungen. Es gibt einerseits eine allgemeine Kontrastregelung, andererseits die DRO-Funktion. Beide kann man nutzen, um die Kontrastkurve zu beeinflussen und z. B. das verfrühte Ausfressen von Lichtern zu verhindern, wie es ja mit "normalen" Videokameras der Normalfall ist.

Ein Zusatzprogramm werde ich mir genau aus diesem Grunde noch besorgen: Das proDAD Bildstabilisierungs Plug-In für Magix. Du kannst es auch erst mal mit den eingebauten Stabilisierungsfunktionen der RX10 probieren; die sind schon recht brauchbar und verursachen prinzipbedingt weniger Qualitätsverlust als eine nachträgliche Stabilisierung.
Aber es kommt wirklich auf den Einzelfall an.
Die eingebauten Stabilisierer können auf Informationen des Gyro-Sensors zurückgreifen, also unabhängig vom Bildinhalt Bewegungen kompensieren, was ein nachträglicher Stabilisierer nicht kann. Dafür verursacht der nachträgliche Stabilisierer keine "Rückfeder"-Effekte am Ende von Schwenks, weil er das im Zuge der Analyse erkennt.
Will halt alles gut durchgetestet sein. :)



Antwort von Rudolf Max:

Hallo beiti,

Den in der Kamera eingebauten Stabilisator habe ich seit Beginn an stets in Betrieb. Der funktioniert auch wirklich sehr schön, bloss im vollen Telebereich reicht es mir nicht so ganz. Also habe ich testweise mal ein paar Aufnahmen im Magix Stabilisator nachgebessert. Das sieht schon mal recht gut aus. Zusätzlich habe ich gestern noch das Gittermuster eingeblendet und das hilft mir nun wirklich sehr gut, da ich sofort sehe, wenn ich die Kamera ganz langsam anfange zu verschieben. Das leichte Zittern meiner Hände kann ich nicht verhindern, aber zumindest das langsame verschieben meines Motivs aus dem Bereich, den ich gerne haben will. Alles das zusammen bringt schon recht gute Ergebnisse, aber eben, als Stativfreak "erster Güte" möchte ich am liebsten Freihandaufnahmen so, wie wenn ich ein Stativ benutzt hätte... (Wunschdenken, ich weiss...)

Apropos Gyro: Wenn ich im Sucher den künstlichen Horizont sehe, fühle ich mich gleich wie in einem modernen Airbus... *smile

Was mich an der Kamera ein bisschen stört, ist eigentlich kein Problem der Kamera, schon eher meiner Person: Meine Nase ist immer irgendwie im Wege, wenn ich durch den Sucher blicken will. Dauernd habe ich irgendwelche Abdrücke auf dem Monitor. Ich glaube, ich melde mich bei einem plastischen Chirurgen an, damit er mir meine Nase etwa fünf Zentimeter seitlich versetzen soll. Dann kann ich den Monitor besser sauberhalten... oder so... *smile

Rudolf



Antwort von Enigma:

Hallo maiurb and beiti

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die manuelle Tonaussteuerung ein Etikettenschwindel ist. Man kann offenbar nur den Ausgangspunkt der Automatik verstellen; wenn es lauter wird, regelt die Automatik trotzdem nach. Dazu passt auch, dass man nirgends zwischen automatischer und manueller Aussteuerung umschalten kann.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man den Pegel ungefähr in der Mitte läßt. Damit kann man hervorragende Tonaufnahmen realisieren, die übrigens viele DSLR's schlagen.

Nehmt ihr für die Tonaufnahme ein externes Mikrofon oder das Eingebaute?

Gruss
Enigma



Antwort von beiti:

Alles das zusammen bringt schon recht gute Ergebnisse, aber eben, als Stativfreak "erster Güte" möchte ich am liebsten Freihandaufnahmen so, wie wenn ich ein Stativ benutzt hätte... (Wunschdenken, ich weiss...) Als vor vielen Jahren die ersten optischen Bildstabilisierer auf den Markt kamen (die noch nicht so gut waren wie die heutigen), war ich restlos begeistert und dachte, ich würde zumindest im Urlauf nie wieder ein Stativ verwenden. Aber die Ansprüche steigen, und inzwischen probiere ich doch wieder mit leichten Stativkombis herum. (Ein gutes Videostativ für zuhause habe ich zwar auch, aber das ist mit über 4 kg dann doch nicht der Traum des Städtereisenden...)

Meine Nase ist immer irgendwie im Wege, wenn ich durch den Sucher blicken will. Dauernd habe ich irgendwelche Abdrücke auf dem Monitor. Dann sei mal froh, dass die RX10 zu den wenigen aktuellen Kameramodellen gehört, die noch keinen Touchscreen haben - sonst wären die Nasenabdrücke Dein kleinstes Problem. ;)

Nehmt ihr für die Tonaufnahme ein externes Mikrofon oder das Eingebaute? So lang habe ich die RX10 ja auch noch nicht, d. h. einen längeren Film damit gedreht habe ich noch gar nicht.

Soweit ich bisher sagen kann, ist das eingebaute Stereomikrofon vom Klang her ganz brauchbar, aber aufgrund der Einbauposition nur schlecht gegen Wind zu schützen. Insofern möchte ich es höchstens in Innenräumen verwenden.
Nach bisheriger Planung werde ich wohl für Stereoaufnahme/Atmo ein externes Mikro aufstecken, auf das ich dann ein anständiges Windschutzfell montieren kann.
Für alle anderen Situationen (z. B. wenn ich ein Richtmikro oder ein Lavalier-Mikro brauche) ist der Fall eh klar, denn sowas ist ja nicht eingebaut.



Antwort von zlois:

Für Alltags-/Atmoaufnahmen verwende ich entweder das (sehr gute) eingebaute Mikrofon, oder bei etwas höheren Ansprüchen, Musikaufnahmen bzw. in windiger Umgebung ein Tascam TM-2X Stereomikro, das hervorragend mit der RX10 harmoniert, mit einem mehr oder weniger gut passenden Windschutzfell geliefert wird und über zuschaltbaren Hochpassfilter und Attenuator verfügt. Für schnelle Interviews o.ä. lässt sich auch ein Rode NTG-2 gut über den Mikrofoneingang der RX10 betreiben.
Für "ernsthafte" Tonaufnahmen nehme ich dann aber doch lieber einen externen Recorder.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo xlois,

Was empfiehlst du denn als externen Recorder...?

Bin ich da mit meinem alten Sony Minidisc Recorder noch dabei oder gibt es inzwischen besseres...?

Rudolf



Antwort von zlois:

Na ja, Minidisc ist für diesen Zweck nicht wirklich optimal, weil es relativ umständlich ist, die Aufnahmen in den PC zu bekommen. Außerdem haben MD-Recorder i.d.R. auch keine XLR-Anschlüsse und bieten somit gegenüber der internen Aufzeichnung in der RX10 eigentlich keine Vorteile.
Ich sage mal, die RX10 ist Audiomäßig im Vergleich zu vielen anderen DSLRs eigentlich ziemlich gut, und in den meisten Fällen kommt man gut ohne zusätzliche Recorder aus. Mit der Kombination aus internem Mikro, Tascam TM-2X und Rode NTG-2 bin ich für 90% der Fälle, die mir in meinem Alltag begegnen, bestens ausgerüstet.
Einen externen Recorder verwende ich dann, wenn ich mehr als zwei Tonspuren benötige, längere Mikrofonleitungen erforderlich sind (aufgrund der Störanfälligkeit von unsymmetrischen Audioleitungen), oder die Mikrofone, die ich in der speziellen Situation einsetzen möchte, ohnehin symmetrische Verkabelung mit Phantomspeisung erfordern. Hierfür habe ich momentan einen Tascam DR-70D in Verwendung, dieser Recorder ist speziell für den Einsatz in Kombination mit DSLRs konzipiert und dazu ziemlich preiswert.
Es gibt für die RX10 auch einen professionellen Audioadapter zum Nachrüsten (XLR-K2M bzw. den älteren XLR-K1M), ich habe mich jedoch lieber für den zusätzlichen Recorder entschieden, da er 1. günstiger war und 2. auch für meine anderen Kameras verwendbar ist.

Ein kleiner Nachtrag noch zum Thema Aussteuerung bei der RX10:
Ich persönlich finde die Aussteuerung der RX10 eigentlich sehr geschickt und überaus praxistauglich gelöst.
So lange der Pegel unter -3dB bleibt, tut die Automatik nichts, es wird rein manuell ausgesteuert.
Erst wenn -3dB überschritten werden, greift die Automatik ein und regelt vorübergehend herunter, um eine Übersteuerung zu vermeiden. Im Prinzip nichts anderes als ein Limiter mit einem Threshold von -3dB und einer vergleichsweise langen Releasezeit von 1-2 Sekunden.
Da man unter normalen Umständen ohnehin nicht höher als -3dB aussteuert, sondern eher weit darunter, kommt man mit der Automatik i.d.R. auch nicht unfreiwillig in Berührung, außer bei plötzlichen und unerwarteten Pegelspitzen, und dann ist man eher froh darüber. Möchte man hingegen eine automatische Aussteuerung, dreht man den Pegel einfach höher auf.



Antwort von Jogi:

Du kannst es auch erst mal mit den eingebauten Stabilisierungsfunktionen der RX10 probieren; die sind schon recht brauchbar und verursachen prinzipbedingt weniger Qualitätsverlust als eine nachträgliche Stabilisierung.
Aber es kommt wirklich auf den Einzelfall an.
Die eingebauten Stabilisierer können auf Informationen des Gyro-Sensors zurückgreifen, also unabhängig vom Bildinhalt Bewegungen kompensieren, was ein nachträglicher Stabilisierer nicht kann. Dafür verursacht der nachträgliche Stabilisierer keine "Rückfeder"-Effekte am Ende von Schwenks, weil er das im Zuge der Analyse erkennt.
Will halt alles gut durchgetestet sein. :)

Es gibt aber bezüglich Auflösung und Moire Unterschiede bei aktiven Stabi...

https://www.slashcam.de/artikel/Test/Son ... iller.html



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Jogi,

Das habe ich im Test auch schon gelesen und extra darum mal testweise ein paar Filmaufnahmen mit und auch ohne Stabilsator gemacht.

Ganz ehrich: Ich kann beim besten Willen keinen Unterschied in der Bildqualität feststellen...

Wird ja wohl so sein, dass im Labor solche allerkleinste Unterschiede sichtbar werden, aber in der "freien Wildbahn" kann man das problemlos übergehen, da merkt wirklich niemand einen Unterschied. Zumindest nicht bei den Aufnahmen, die ich gemacht habe... (freie Natur...)

Rudolf



Antwort von zlois:

Zwischen gar keiner und der optischen Stabilisierung gibt es keinen Unterschied in der Bildqualität. Der aktive Stabilisator hingegen führt zu einem geringfügigen Auflösungsverlust - nicht tragisch, aber im direkten Vergleich auf einem guten Display durchaus wahrnehmbar. Ich bin auch der Meinung, dass die aktive Stabilisierung der RX10 absolut nichts taugt, weil das Mikrozittern, das schon bei der optischen Stabilisierung auftritt, dabei noch eher verstärkt wird. Ich arbeite immer nur mit der optischen Stabilisierung und versuche Wackeln und Zittern durch mechanische Hilfsmittel (Schulterstütze, Stativ, etc.) so weit es möglich ist zu vermeiden.
Wenn das nicht geht, und ich es auch nicht schaffe aus der Hand ein einigermaßen ruhiges Bild hinzubekommen (hier dann auf jeden Fall den Sucher statt dem Display verwenden), dann stabilisiere ich nachträglich. Das führt zwar auch zu einem mehr oder weniger starken Qualitätsverlust (bei nur leichtem Zittern jedoch auch nicht stärker als mit dem aktiven Stabilisator der RX10) und dafür ist das Wackeln/Zittern dann wirklich zu 100% eliminiert.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Forengemeinde,

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder bin ich leicht gaga, oder aber es ist wirklich so...

Ich war der Ansicht, dass die RX-10 bei reduzierter Auflösung (1280x720 pix) im Videomodus eine Zeitlupengeschwindigkeit hat. Ich meinte, irgendwo mal so etwas gelesen zu haben. Soweit ich mich erinnere, habe ich auch glesen, dass sogar VGA (640x480 pix) Videos aufgenommen werden können. Ich muss wohl irgendwie etwas angeheitert gewesen sein, damals...

Denn nun finde ich nirgends im Menu eine entsprechende Einstellung. Ich muss mich also wohl daran geöhnen, dass die Kamera wirklich nur 25 oder 50 Bilder aufnehmen kann. Okay, 50 Bilder sind ja irgendwie auch schon eine Zeitlupe, wenn man normalerweise mit 25 Bildern filmt...

Rudolf




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