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Infoseite // PP CC 2015 + Resolve 12 beta + Raw Roundtrip



Frage von FixInPost:


Hallo allerseits,

Ich möchte gerne mit Premiere CC 2015 und Resolve 12 beta RAW "roundtrippen".

Mit ProRes alles kein Problem, ABER:

Ich möchte in PP den Rohschnitt mit RAW Material anlegen, dann in Resolve graden, und dann aber evtl noch Anpassungen in PP anstellen, und außerdem von Premiere aus exportieren.

Das wäre zweimal XML hin und her. NUR:

Raw XMLs aus Premiere werden in Resolve gelesen, auch wenn dann (im Ggs. zu ProRes) der Ton stumm ist, obwohl er in der Timeline liegt. AUSSERDEM: XMLs von RAW timelines aus Resolve will Premiere nicht importieren. Das gibt dann einen "allgemeinen Fehler".

KURZ: Premiere will keine Raw XMLs von Resolve.

Die einzige Lösung die mir dazu einfällt, ist das Grading als allerletztes zu machen, und aus Resolve zu exportieren, WIEDER ABER, übernimmt Resolve denn Effekte aus Premiere, die evtl teilweise noch in After Effects entstanden ???


Vielen Dank für Ideen und Denkanstöße!

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Antwort von CameraRick:

Wie kriegst Du denn das Material in Resolve rein, importierst Du das über die XML oder importierst Du es vorher in den Media-Pool?
Vorher manuell importieren und den Haken im Import-Dialog entfernen ist nahezu immer zu empfehlen, da sollte dann auch Ton mitkommen.
Wobei, wenn Du mich fragst, hat Ton im DaVinci nicht verloren. Kopiere doch einfach die Ton-Spuren aus der alten Sequenz wieder in die Neue, nachdem Du den Rountrip hinter Dir hast?

Und wie genau erstellst Du die XMLs von Resolve aus? Einfach über Export-> AAF/EDL/XML?
Im Zweifel immer eine neue XML erstellen, über "Generate new AAF" (keine Bange, erstens liest Premiere auch die und zweitens kann man auch XMLs generieren)


DaVinci übernimmt nur die nötigsten aller Effekte aus Premiere, also Timeremaps, Transforms, ggf noch croppings usw. Nichts anderes.
Wenn was aus AE kommt, ist es ja eh ein separater Clip, wie sollte DaVinci da Bezug drauf nehmen können? Wenn Du durch AE gehst ists ja im Prinzip eh kein RAW mehr, sondern etwas debayertes/gerendertes (obs über Dynamic Link geht oder nicht ist dabei ja egal). Wenn Du die volle super-RAW-Freude willst, musst Du halt erst graden und dann durchs AE gehen. Sobald Du durch AE bist, ist der RAW-Vorteil dahin (und AE übernimmt das Debayern, was nicht unbedingt gut sein muss). Spricht natürlich nichts gegen schon gerenderte Clips ins DaVinci zu laden.

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Antwort von FixInPost:

Also der Ton kommt wie von dir beschrieben schonmal mit.

Ich habe bisher die XML im Delivery Raum erstellt (Resolve 12 beta). Über export AAF/XML importiert Premiere schonmal, so weit so gut, nur leider will es dann die Files suchen, da sie offline sind. Und die RAW Files lassen sich auch blöderweise nicht über Medien verknüpfen relinken.

Noch ne Idee?

Danke schonmal für die bisherigen tipps!

Wo finde ich dieses generate new AAF ??

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Antwort von CameraRick:

Premiere ist ein wenig schwierig mit AAF/XML generell, ist etwas zurückgeblieben (im Vergleich zu Editorial-Anwendung etc). Dazu ist Premiere auch nicht so richtig fit mit Bildsequenzen. Wenn ich mich recht entsinne muss man eine Funktion anhaken damit Sequenzen richtig klappen.


Was ich nun gar nicht verstehe: wieso willst Du die RAW files denn wieder in Premiere verknüpfen? Du exportierst eine Schnittliste, importierst sie dann um sie wieder zu exportieren? Hä? Kann es sein dass Du annimmst, dass die XML/AAF das Grading irgendwie enthält? Das ist nur eine Schnittliste. Man muss das aus dem DaVinci schon wieder rendern.

Das "Generate new AAF" ist einfach im Export Dialog von DaVinci (Rechtsklick auf die Timeline, Timelines->Export), ganz unten...

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Antwort von FixInPost:

Ja ich habe angenommen, das Grading wäre dann enthalten.

Okay, ich will bspw. in Premiere raw schneiden, in Resolve graden, und dann in Premiere wieder eine paar Effekte und After Effects Dinge tun, oder auch noch das Audio über Audition etc. Gibt es da einen Weg? Oder welche Reihenfolge ist machbar?

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Antwort von CameraRick:

Jede Reihenfolge ist in Ordnung, das kommt etwas auf die Präferenz an. Aber Premiere kann natürlich nicht erraten was Du im DaVinci gemacht hast, das geht natürlich nicht.

Aus dem DaVinci heraus kannst Du alle Files als individuelle Clips ausgeben, sprich wenn Du eine Timeline mit 8 Clips hast kriegst Du hinten auch 8 Clips raus. Wenn Du als Preset den "Final Cut XML Roundtrip" wählst bekommst sogar eine XML wo die neuen Clips direkt drin verknüpft sind.
Üblicherweise würde man in der Editorial-Anwendung eigentlich die alte AAF/XML importieren und auf die neuen, gegradeten Clips linken aber das klappt in Premiere eher schlecht (weil es, wie gesagt, etwas hinter her ist was das angeht). Das Einfachste ist also das beschriebene Preset.

An Deiner Stelle wäre es wohl am Einfachsten aus dem DaVinci zu rendern, in individuelle Files. Im Zweifel Handles einstellen (dann werden die Clips länger gerendert als sie verschnitten sind, zwischen 10 und 25 Frames ist üblich, dann hast etwas Fleisch wenn Du nachher noch was anpassen magst). Falls Du öfter den geichen Clip verschnitten hast empfiehlt sich die Files entweder in separate Ordner zu rendern, oder "unique Filennames" zu aktivieren (sonst überschreiben sich die Clips, wenn sie gleich heißen, logisch).
Als Codec empfiehlt sich am Mac so etwas wie Prores 4444, am PC kannst Du DNxHR 444 oder den DNxHR 10bit ganz gut nehmen. Natürlich geht auch DPX Sequenzen oder Cineform, jeder wie er mag.
Die Settings sind alle auf der Deliver-Page, die finden sich eigentlich ganz easy wenn man alles der Reihe nach abarbeitet (auch mal die Seiten "aufklappen" mit dem kleinen Plus). Anosnsten, Handbuch, ist etwas schwer das morgens um drei in einem Forum alles zu beschreiben :)

Wenn Du nun wieder in Premiere bist, kannst Du natürlich Effekte bis zum Abwinken drauf tun. In Premiere, in AE, wo Du magst.
Audio würde ich nach wie vor gar nicht erst im DaVinci mit anfangen. Kopiere Dir lieber die Audio-Spuren aus Deiner Original-Timeline in die neue, gegradete und gehe davon aus. DaVinci, auch nicht die 12er, ist nicht für Ton da. Noch nicht, zumindest.

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Antwort von FixInPost:

Ich kann mir nur einen Weg vorstellen:

Schneiden in Premiere, graden in Resolve, den sog. FCP XML Roundtrip im Delivery Raum zu machen, und dann meine Clips in Premiere mit den Gerenderten gegradeten Clips des Roundtrip Exports aus Resolve zu verlinken, was dann ja bspw. ProRes HQ Clips sein könnten. Denn die XML die dazu gehört, will Premiere ja nicht einfach so mit importieren. Ich hatte gehofft, dass es die Verbindungen dann selbst herstellt...

Gibt es eine bessere Variante?


Edit: Oh du warst schneller mit dem antworten...

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Antwort von Jörg:

CameraRick schreibt
Dazu ist Premiere auch nicht so richtig fit mit Bildsequenzen. Wenn ich mich recht entsinne muss man eine Funktion anhaken damit Sequenzen richtig klappen. Bei mir ist Premiere seit dem vorigen Jahrtausend fit, im Umgang mit Bildsequenzen.
Natürlich muss man dem Programm den winzigen Hinweis geben, ob es nun einen einzelnen frame, oder die nächst folgenden dreitausend auch importieren soll...
Einklicklösung im Importdialog.

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Antwort von kundesbanzler:

Bei mir ist Premiere seit dem vorigen Jahrtausend fit, im Umgang mit Bildsequenzen.
Natürlich muss man dem Programm den winzigen Hinweis geben, ob es nun einen einzelnen frame, oder die nächst folgenden dreitausend auch importieren soll...
Einklicklösung im Importdialog. "Fit mit Bildsequenzen" heißt aber mehr als das Zeug grundsätzlich importieren zu können. Was ist, wenn man eine Sequenz ersetzen will, wenn sich die Range geändert hat oder ein Frame fehlt? Und kann es inzwischen exrs lesen? Werden im Filebrowser Sequenzen als solche zusammengefasst, ansonsten viel Spaß wenn du fünf Sequenzen aus einem Ordner importieren willst? Noch dazu ist Premiere vergleichsweise unperformant beim Abspielen.

Bis vor drei Jahren waren Sequenzen in Premiere ein Krampf, vom letzten Jahrtausend müssen wir also nicht reden. Dass sich das inzwischen vollumfänglich geändert hat, kann ich mir nicht so recht vorstellen.

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Antwort von Jörg:

naja, wenn ich vom vorigen Jahrtausend schreibe, meine ich sicherlich keine Erzeugnisse der letzten Sommer...exrs sind sicherlich keine Vorjahrtausendwendefiles ;-(((

hier ging es um Optionen für den Import ( das legendäre Anhakkästchen im
Importdialog, das offenbar vielen nicht erkennbar war.)
Der Umgang mit den altehrwürdigen tga, tiff, psd seuenzen war jeher von wunderbarer Einfachheit, gerade nochmal an uralter Premiere Version getestet.

Du willst sicherlich keine workflowtips über das handling fehlender pics in Bildsequenzen von mir???
Ich habe allerdings keine Vorstellungen, wie elegant andere NLE das Problem fehlender Bilder in Sequenzen lösen.
Das jede software verbesserungswürdige Eigenschaften hat, vor allem in solch schnellebiger Zeit, werden wir auch nicht diskutieren müssen.

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Antwort von CameraRick:

@Jörg

Ich spreche explizit vom XML Import mit Bildsequenzen. Das darfst dann gern mal alles einzeln machen, zumindest bis CC 14.
Im Vergleich zu anderen Anwendungen, den ich im selben Moment mache, ist es eine Farce

@ FixItInPost

Der ganze Vorgang ist nicht so mega komplex aber etwas schwer zu erklären. Roundtrippings brauchen a bissl Background der Dir zu fehlen scheint :/
Wirklich einfacher ist es nur wenn Du es am Stück renderst aus DaVinci und in Premiere zerschneidest, aber das ist auf viele Weisen blöd.
Hast Du denn die XML aus dem Roundtrip aus der Deliver Page probiert? Und welche XML nimmst du, XML oder fcpxml? Letztere wird nicht klappen. DaVinci kann auch Schnittlisten umwandeln, im Export Dialog, wie bereits erwähnt. Premiere ist eben auch nicht so fies ideale Anwendung dafür

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Antwort von FixInPost:

@camerarick

Nun ja, die fcpxml geht nicht, das hab ich festgestellt.

Ich habe mir alle roundtrip tutorials angeschaut die ich finden konnte, aber überall scheinen mir für mich entscheidende hinweise zu fehlen.

Die einfache xml geht, allerdings habe ich dann in premiere nur einen zusammenhängenden clip.

Ich werde morgen versuchen nocal konkretere Fragen zu stellen.


Danke schonmal.



Edti: oder aber jmd kann mir schonmal sagen, was in diesem Tutorial

bei Minute 5:12 gemeint ist mit "bring the Color corrected clips back into Premiere", wenn ich die clips gerne in meiner schon vorhandenen Schnittaufteilung sehen möchte, um nur noch den "final edit" zu machen, was bedeuten würde höchstens noch zu kürzen, und evtl Effekte draufzulegen.

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Antwort von CameraRick:

Hast du individual clips angeschaltet oder nicht? Sonst ist es klar dass es ein zusammenhängender Clip wird.
Ich schau mir das Video gleich an wenn ich am PC bin

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Antwort von cantsin:

@FixInPost: Ich hab einen Abschnitt zum Roundtrip mit Premiere in meiner Resolve-Crashkurs-Anleitung. Der ist so geschrieben, dass man damit die Stolperfallen vermeiden sollte. Hilft Dir das vielleicht?

http://data.pleintekst.nl/resolve_schnellanleitung.html

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Antwort von CameraRick:

Hab mal das Video an der Stelle geschaut.
Dass er Prores HQ nun mit DnxHD 444 gleichsetzt, na ja, das ist etwas komisch. Auch wurscht - DNxHR würde ich im 12er nehmen. Per se auf "Full Range" zu stellen ist auch was gefährlich. Der Mann scheint nicht so viel vom DaVinci zu verstehen, übergeht da ein paar nicht unwichtige Punkte, aber gut :/

Mit "bring the Color corrected clips back into Premiere" meint er wohl, Du sollst sie einfach wieder in Premiere importieren, und wohl dort einfach hintereinander Klatschen. Das klappt sogar noch besser wenn man "unique Filenames" mit Prefix aktiviert, dann bekommt nämlich jeder Clip eine fortlaufende Nummer (pro Track!).

Wäre einfacher wenn Du gezielte Fragen hast die man beantworeten kann, eine komplette Rountrip-Anleitung mit allen Kniffen und Stolpersteinen ins Blaue zu schreiben find ich tricky :o

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Antwort von FixInPost:

@ cantsin: Ist schon hilfreich, aber ich habe noch etwas anderes vor, danke.

Allgemein:

Ich versuche nun mal konkrete Fragen zu stellen:

Ich möchte (auch Cinema DNG raw) in Premiere schneiden, und in Resolve graden, und aber auch über Premiere schließlich Effekte verwenden (auch mit AE, Audition).

Raw geht ja sogar in Premiere mittlerweile zu schneiden. Da möchte ich beginnnen, den Rpohschnitt anlegen. Dann ein einfacher FCP XML Export zu Resolve, die Clips schon vorher importiert haben, und im Import Dialog von Resolve "automatically import source clips into media pool" abwählen. So kommt der Ton also mit.

Dann möchte ich meine Farbkorrektur und mien Grading vornehmen. Da ich aber schließlich noch Effekte in und über Premiere draufhaben möchte, muss ich ja irgendwie nochmal zu Premiere zurück, andersrum gehts ja nicht, da Resolve Effekte größtenteils nicht anerkennt.

Genau da stehe ich auf dem Schlauch:

Die gegradeten Clips über FCP XML Roundtrip im Delivery Bereich (auch mit individual source clip angewählt), lassen sich ja verwenden, nur müsste ich dann den Schnitt neu anlegen, da die XML im Gegensatz zu den mitgerenderten geradeten Clips nicht von Premiere akzeptiert wird. Ich würde mir wünschen, dass hier die geradeten Clips einfach an die Stelle des Rohmaterials rückt.

Neu verbinden ginge ja, nur bei größeren Prjekten doch recht aufwändig.

Vielleicht gibt es da so eine Art Stapelverarbeitung mit geordneten Source- und Graded-Ordnern.

Exportiere ich eine einfache XML aus Resolve, fehlen ja die gerenderten Clips in Premiere, weshalb ich mich frage, wieso es keinen normalen nicht-FCP XML Roundtrip im Delivery Bereich gibt.


Nun ja, ich hoffe mein Problem ist hinreichend dargelegt und jmd hat noch einen Tip, für den Schritt von Resolve zurück zu Premiere mit gegradeten Clips in einen vorhandenen Schnitt.

Danke schonmal für alle Tips und Anregungen!

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Antwort von cantsin:

Ich möchte (auch Cinema DNG raw) in Premiere schneiden, und in Resolve graden, Prinzipiell hast Du gar nichts davon, das Cinema DNG in Premiere zu schneiden - ausser der Ersparnis, vorher Proxies zu rendern. So oder so machst Du das Color Grading in Resolve (auf Basis der Cinema DNGs), und das bedeutet, dass Premiere mit den DNGs eigentlich nichts anfangen kann, bzw. Dir die DNGs in Premiere keinen Qualitätsvorteil bringen.
ein einfacher FCP XML Export zu Resolve, die Clips schon vorher importiert haben, und im Import Dialog von Resolve "automatically import source clips into media pool" abwählen. So kommt der Ton also mit. Der Ton kommt auch ohne "automatically import source clips" mit. Ich würde nicht zweimal, sondern nur einmal importieren. Sonst fängt da schon das Chaos an.
Dann möchte ich meine Farbkorrektur und mien Grading vornehmen.
OK. Das sollte Resolve auf Basis der originalen CinemaDNGs machen.
Da ich aber schließlich noch Effekte in und über Premiere draufhaben möchte, muss ich ja irgendwie nochmal zu Premiere zurück, andersrum gehts ja nicht, da Resolve Effekte größtenteils nicht anerkennt. Stimmt. Du renderst aus Resolve einfach die Timeline als XML-Datei + die individuellen Clip sin einem hochwertigen Mastering-Codec (z.B. DnXHR, ProRes oder sogar unkomprimiert) mit 10Bit Farbtiefe raus und importierst dann XML + gerenderte Clips in Premiere. Das funktioniert, und ist auch in meiner Anleitung beschrieben.
Die gegradeten Clips über FCP XML Roundtrip im Delivery Bereich (auch mit individual source clip angewählt), lassen sich ja verwenden, nur müsste ich dann den Schnitt neu anlegen, da die XML im Gegensatz zu den mitgerenderten geradeten Clips nicht von Premiere akzeptiert wird. Hast Du Premiere CC? Ich habe hier keinerlei Probleme mit dem Import von aus Resolve generiereten FCP XML-Dateien in Premiere.
Ich würde mir wünschen, dass hier die geradeten Clips einfach an die Stelle des Rohmaterials rückt. Du musst ggfs. den Ordner mit dem Rohmaterial umbennenen oder verschieben, so dass Premiere nicht mehr darauf zugreift.

Neu verbinden ginge ja, nur bei größeren Prjekten doch recht aufwändig. Ist überhaupt kein Problem, wenn alle Clips organisiert in einem Ordner liegen. Wenn Du in Premiere neu verbindest, geht Du einfach in den Ordner, in dem die von Resolve 'rausgerenderten Clips liegen, und Premiere hat wieder alle Clips im Projekt bzw. in der Timeline.
Exportiere ich eine einfache XML aus Resolve, fehlen ja die gerenderten Clips in Premiere Nicht, wenn Du sie in Resolve auch gerendert hast.

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Antwort von FixInPost:

@ cantsin

Ja, ich habe Premiere CC.

Ich glaube, deine Ausführungen dürften mir helfen, ich gehe die mal nacheinander durch, vielen Dank!

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Antwort von CameraRick:

Neu verbinden ginge ja, nur bei größeren Prjekten doch recht aufwändig.

Vielleicht gibt es da so eine Art Stapelverarbeitung mit geordneten Source- und Graded-Ordnern.

Exportiere ich eine einfache XML aus Resolve, fehlen ja die gerenderten Clips in Premiere, weshalb ich mich frage, wieso es keinen normalen nicht-FCP XML Roundtrip im Delivery Bereich gibt.
Das Problem ist hier Premiere...

Eine XML/AAF ist am Ende des Tages nur eine Schnittliste. Es werden zwar auch die Dateien an sich mit eingespeichert, das Problem ist dass Premiere sich auf diese versteift. Wie Du schon in Resolve gemerkt haben wirst: der Resolve interessiert sich nicht dafür, wo die Clips her kommen. Du könntest Proxys von den RAW Daten haben, Prores HQ gerechnet haben, whatever. DaVinci verlinkt, denn der schaut nur auf Reel/Timecode/etc.
Premiere braucht das vorgekaut - ist die Datei nicht direkt verlinkt, ist das erst mal schlecht. In NukeStudio, Smoke, Nucoda, Flame, Resolve ... ist das alles kein Thema.
Aber wir haben hier Premiere, also müssen wir da herum arbeiten.

Wo Resolve etwas problematisch ist, ist die Ausgabe einer XML beim Delivery. Nimmt man nicht die Presets erstellt er einfach gar keine, und es gibt keinen Button dafür. Das ist schon etwas nervig, gerade für Premiere.
Du hattest gesagt Du willst Prores HQ rendern - heißt das, Du bist auf einem Mac? Wenn ich mich recht entsinne rendert DaVinci am Mac nur noch inkompatible XMLs für Premiere beim Preset, auf Windows sollte es noch gehen.
Falls Du auf Windows bist: da gibts für Dich kein Prores HQ, und es sollte klappen (das tut es hier zumindest mit CS6)



Wenn man nun nicht sein Projekt zerpflpcken will indem man fröhlich Dateien um-verknüpft (was am Ende noch die originale Timeline gefährden könnte), kann man einen schmutzigen Umweg gehen:
Erst einmal das Grading rendern. Mit Individual Source Clips, so dass alle Dateien da sind (also im Zweifel einzelne Ordner/unique Filenames) und an einem Ort auf der HDD liegen, der für Dein Projekt Sinn ergibt.
Ich hoffe, Du hast im Resolve für alles BINs erstellt. Wenn nicht, nachholen. Ein BIN für Footage, einen für Timelines, etc. Nun erstelle einen neuen BIN (keinen Sub-Bin! Einen Neuen) und importiere das gegradete Material, das Du vorrher gerendert hast.
Jetzt geh in die Edit-Page und importiere die XML, die Du vor dem Grading in Premiere erstellt hast, erneut; gib der Timeline einen neuen Namen ("Timelinename_graded" oder was), Funktion des automatischen Imports deaktivieren (das solltest Du, wie gesagt, immer) und bestätigen. Nun kommt der wichtige Part: in dem kleinen Fenster, in welchem er fragt wo das Material liegt, wählst Du NUR den Ordner an, wo das gegradete, neu-importierte Material liegt. Alles andere deaktivieren.
Nun sollte er eine neue Timeline importiert haben, wo alle gegradeten Clips drin liegen. Natürlich wie IMMER mit der Offline abgleichen, dass der Conform richtig ist und ggf Clips anpassen/umtauschen (passiert schnell, wenn öfter der selbe Clip verschnitten wurde; von diesen ist ja mehr als ein Clip vorhanden).
Jetzt nur noch einen Rechtsklick auf die Timeline, Export->Generate new AAF. Dann mach XMLs oder AAF, wie Du magst, und importiere die in Premiere. Dann ists auch mit den neuen Daten verknüpft (wenn man nicht "Generate new AAF" wählt reicht er die originalen Verknüpfungen durch).
Im Zweifel wird der Ton da aber nicht berücksichtigt. Das ist aber nicht wild denn..


... der Ton hat in dieser Pipeline nichts verloren. Kopiere ihn aus der originalen Timeline, die Du ganz am Anfang geschnitten hast. Unter der fertigen, gegradeten Timeline sollten im Idealfall nicht mehr vierhundert Clips, sondern einfach eine fertig gemischte WAV liegen.
Von dort aus kannst nach AE, oder Effekte im Premiere drauf legen. Wie Du magst.


Die ganze Komplexität des Unterfranges besteht leider darin, dass Premiere etwas engstirnig mit Schnittlisten umgeht. Versteh mich nicht falsch, ich muss auch häufige solche Conforms in Premiere machen, und der Premiere hat viele nette EIgenschaften dafür. Nur in diesem Belangen leider nicht; ihm fehlen die "mach mir das einfach"-Knöpfe, die Du zu suchen scheinst :)

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Antwort von FixInPost:

Ich habe herausgefunden wieso von Resolve in Premiere importierte XMLs nur ein zusammenhängender Clip waren; ich muss die Sequenz natürlich öffnen durch doppelklicken anstelle sie in eine andere Sequenz zu ziehen.

Außerdem importiert Premiere (CC) nun plötzlich auch die FCP-XMLs, also alles geklärt,

vielen Dank für euere Hilfe!!

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Antwort von CameraRick:

Oha, wenns nur daran lag... :)


FCP XML oder .fcpxml? Ganz großer Unterschied.

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Antwort von FixInPost:

Ich meinte .fcpxml

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Antwort von FixInPost:

Der Vollständigkeit halber möchte ich eins noch erwähnen:

Premiere liest doch keine .fcpxml, ABER:

eine XML timeline, die bereits von Premiere in Resolve importiert wurde, und dann aus Resolve wieder über FCP XML Roundtrip exportiert wird, wird von Resolve zu einer einfachen .xml gerechnet. Dies im Gegensatz zu einer timeline, die nur aus Resolve durch Delivery>FCP XML Roundtrip exportiert wurde.

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