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Multimedia beim Konzert



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Frage von Alohatyp:


Moin,
ich brauche mal einen Denkanstoß.

ich bin Musiker und ich möchte bei den Auftritten meiner Band gerne Multimediakomponenten einsetzen.
Wir denken über 2 oder 3 Flatscreens auf der Bühne nach.

Die Monitore sollen unterschiedliche Filme abspielen oder auch einfach farbig leuchten.

Wir nutzen ein Laptop mit Cubase drauf um unserem Drummer einen Click zu geben und einige Backingtracks abzuspielen. Es wäre also durchaus nützlich wenn im Background zu den Tracks die da ablaufen auch die Multimediashow gesteuert wird.

Cubase hat sogar eine Videospur aber die wird ja nicht reichen um die Monitore unterschiedlich anzusteuern.

Wie löst man so etwas in euren Kreisen ?

Kann man das Bild so verbreitern das man es über 2 Monitore strechen kann? Läßt sich so ein Bild in Premiere oder Final Cut überhaupt erstellen ?



Antwort von dienstag_01:

Du brauchst eine Software zum Abspielen, nicht zum Schneiden ;)
Mit Ansteuerung von mehreren Displays.



Antwort von Alohatyp:

Welche software spielt denn mehrre videospuren für verschiedene monitore ab?
Bzw wenn ich es mache wie zuhause ( 3 monitore nebeneinander auflösung 3800x 1200 rum) wie schneide ich einen film mit dieser auflösung?

Die audiospuren kann man natürlich zu einer spur zusammenlegen aber der clicktrack müsste extra laufen den der müsste in der lautstärke variable sein.

Ist schwer zu erklören da das halt musikerinsider sind. Im musikforum verstehen die aber nix vom filme machen








Antwort von pillepalle:

Ich glaube das gehört eher in den Bereich der Veranstaltungstechnik und ganz so einfach wie Du Dir das vorstellst geht das vermutlich nicht. Normalerweise haben größere Videowände ja sehr geringe Auflösungen (weil man sie mit großem Abstand betrachtet) und da braucht es auch nicht besonders hohe Auflösungen für. Normale Monitore haben eine viel zu hohe Pixeldichte und machen die Sache unnötig rechenintensiv. Außerdem lassen sich HDMIHDMI im Glossar erklärt Signale nur über kurze Strecken übertragen. Für mehr als wenige Meter nutzt man SDISDI im Glossar erklärt, oder Glasfaser für ganz große Strecken. Das ist jetzt nicht was Du suchst, aber vom Prinzip her möchtest Du Videowände bespielen... nur vermutlich alles eine Nummer kleiner als im Link

https://www.videowallshop.de/epages/797 ... hirmWaende

VG



Antwort von Jott:


Bzw wenn ich es mache wie zuhause ( 3 monitore nebeneinander auflösung 3800x 1200 rum) wie schneide ich einen film mit dieser auflösung?

Das ist der einfache Teil: TimelineTimeline im Glossar erklärt in der gewünschten Auflösung anlegen, schneiden, ausgeben. Tonspuren wie benötigt.

Der Rest ist Veranstaltungstechnik.



Antwort von dienstag_01:

VJing heisst hier das (ein) Stichwort.

Mal ein Beispiel für Mac (hab selber keine Erfahrung damit): https://vidvox.net/
Gibts natürlich auch für Windows.



Antwort von mash_gh4:

es gibt zwar jede menge günstige fertige video.wall-splitter und zwei-drei schirme kann man auch ganz locker mit einer besseren videokarte aus einem billigen pc heraus sehr einfach bespielen, trotzdem würde ich dir noch eine alternative variante vorschlagen, die man auch sehr billig realisieren kann und flexibler sein dürfte:

das eigentliche video zuspieln könnte als UDP multicast ins WLAN senden. derartiges kann man z.b. mit dem einfach zu bedienenden OBS realisieren, das auf allen betriebssystemen läuft und diverse screencapture, grafik-/videieinspielmöglichkeiten und einfache bildregiefeatures bietet, was durchaus auch auf dem von dir erwähnten laptop erfolgen könnte.

an den monitoren selbst würden ich dann jeweils einen ganz billigen kleinen raspberry pi zero (€ 10-20) anschließen, der den datenstrom via WLAN empfängt und jeweils einen auschnitt davon auf den schirm bringt. das dürfte so ziemlich die billigste methode sein, um überhaupt einen schirm via HDMIHDMI im Glossar erklärt anzusprechen. ein entsprechendes kabel kostet ja schon fast mehr.

das ganze ließe sich natürlich auch mit modifizierten chromcast-adaptern od. diversen HDMI-compute sticks umsetzten, nur ist das alles gleich einmal um ein vielfaches teuerer und nerviger umzusetzten ist. mit RPIs und z.b. Hypriot OS kann man es dagegen relativ einfach und strukturiert handhaben. wenn man es sauber vorbereitet, bekommst damit ein winziges teil, das man nur mehr am strom anzustecken braucht (wenn du schirme verwendest, die USB devices mit strom versorgen können, brauchst nichteinmal ein netzteil!), und alles funktioniert.

das ganze macht natürlich nur sinn, wenn du jemanden an der hand hast, der an solchen basteleien seine freude hat bzw. ein mindestmaß an entsprechendem vorwissen und handwerklichem rüstzeug mitbringt. wenn das nicht der fall ist, bist du vermutlich mit fertigen hardwarelösungen besser beraten.



Antwort von mario.simon:

https://imimot.com/mitti/

Ich glaube das dürfe so ziemlich das sein was ihr braucht.
Kleiner unkomplizierter Videocue Player den man direkt mit cubase syncen kann.
Outputs dann halt so viele wie man braucht, entweder als zusammengestitchtes Großbild oder mehrere kleine.

Leider nur für Mac

Liebe Grüße

Mario



Antwort von mash_gh4:


Ich glaube das dürfe so ziemlich das sein was ihr braucht.
Kleiner unkomplizierter Videocue Player den man direkt mit cubase syncen kann.

eigentlich können die meisten besseren videoplayer sehr einfach von außen gesteuert werden.

im alle von mpv ist das zum bspw. auch über das OSC kommunikationsprotokoll möglich (->https://github.com/alown/rosc), wie es im umfeld der elektr. musik von sehr vielen programmen unterstützt und zur kommunikation benutzt wird. es geht aber auch mit hilfe unzähliger anderer kommunikationsmechanismen.

trotzdem muss man bei diesen geschichten immer ein bisserl aufpassen, dass einem keine unvorhergesehenen latenzen in die quere kommen -- speziell wenn mehre player parallel genutzt werden.



Antwort von Alohatyp:

Ohne das jetzt genau gecheckt zu haben sieht es doch nach sehr viel mehr Aufwand aus sls ich gehofft habe. Ich denke ich muss umdenken.
Ich arbeite mich mal durch die Vorschläge durch. Danke



Antwort von strassenfilm:

Schau Dir mal Arkaos GrandVJ an, ich denke, das könnte genau das sein, was Du brauchst.
Wir haben das vor einigen Jahren am Theater benutzt, um vom Lichtpult aus via Midi Videos abzufeuern. Die Software hat ggü. anderen Lösungen einige Vorteile:
- sehr stabil, hat nie gezickt
- relativ günstig für Mac & PC
- easy to use; viele VJ-Programme sind viel zu kryptisch, GrandVJ ist drag und drop
- alle Videoformate, die Dein System abspielt, spielt GrandVJ auch klaglos ab, das ist leider nicht selbstverständlich
- umfassende MIDI- Implementation mit Learn-Funktion etc

Wir haben es rechnerintern mit Ableton LIve (für Audio-Einspieler und die szenische Programmierung der cues) benutzt, das hat alles sehr schön funktioniert. Je nach Deinem Setup ist Ableton aber nicht nötig bzw. eh schon am Start.

Mit Arkaos kannst Du das Videosignal auf zwei Grafikkartenausgänge splitten, das geht ganz gut. Kompliziert wirds erst, wenn Du noch mehr screens brauchst, aber das haben wir damit auch realisiert, allerdings dann mit zwei via MIDI gesyncten Zuspiel-PCs.
Nächstbeste Alternative wäre dann wohl der dedizierte MediaServer (gibts von Arkaos auch), aber da wird es dann halt teuer.

Schau Dir mal GrandVJ an, mein Tipp.



Antwort von Alohatyp:

Habe mal geschaut.
Ist ja eher dazu gedacht live zum dj eine lichtshow abzuspielen.

Das ist irgendwie zuviel des guten.

Ich erkläre nochmal was ich vorhabe.
Ich würde 2 flatscreens links und rechts neben den drummer stellen die entweder nur farbig leuchten ( wie ne Lichtorgel) oder Kurzfilme abspielen sollen.
Angesteuert über eine videosoftware die ein breites bild auf die beiden Monitore verteilt die quasie als ein breiter von der graka erkannt werden.
Diesen film schneide ich vorher genau passend zur musik.
Wenn der drummer den song startet laufen Video und Audiospuren an und der click zu beginn zählt an.

Ich bräuchte also eine software die 2 audiospuren getrennt Lautstärke mäßig abspielt und eine videospur dazu.
Dann ein Adapter der das signal auf 2 Monitore splittet








Antwort von mash_gh4:


Ich erkläre nochmal was ich vorhabe.
Ich würde 2 flatscreens links und rechts neben den drummer stellen die entweder nur farbig leuchten ( wie ne Lichtorgel) oder Kurzfilme abspielen sollen.

es soll aber schon auf beiden schirmen unterschiedliches zu sehen sein?

Angesteuert über eine videosoftware die ein breites bild auf die beiden Monitore verteilt die quasie als ein breiter von der graka erkannt werden.

im prinzip dürften heute vermutlich alle betriebssysteme in der lage sein, mehrere schirme zu einem desktop zu vereinen bzw. applikationen die möglichkeit einzuräumen, dass die darstellung über den physikalischen bildschirmrand hinausreicht bzw. zwei anzeigegeräte betrifft....

ich hab halt nur meine bedenken, wie weit man so ein setup mit gebräuchlichem desktop- od. laptop-equipment tatsächlich für derartige zwecke befriediegend nutzen kann/soll?

du kennst sicher all die dramen, die sich ständig abspielen, weil jemand wieder bei einem vortrag die anzeige seines laptop nicht auf den beamer raus bekommt...

ich persönlich versuch jedenfalls im zusammenhang mit solchen installationen immer irgendwelche lösungen zu finden, wo im engern vorfeld der aufführung überhaupt nichts mehr manuell machen muss, außer das ding anzustecken -- oder oft auch in ausstelungs-zusammenhängen mit einer simplen zeitschaltuhr in der früh automatisch zu starten und am abend wieder auszuschalten. alles andere führt nur zu unnötigem stress und möglichen fehlern/ausfällen während der performance.

am ehesten gibt's noch das problem, wie du wirklich zwei schirme physikalisch anbindest.
mit grafikkarten, die von haus aus mehrere physikalische anschlüsse bieten, ist das natürlich am einfachsten. mit displayport, den es ja manchmal auch auf laptops gibt, geht es aber auch ganz gut, weil es dafür billige adapter gibt, die darüber mehrere HDMI-anschlüsse bereitstellen können. unkonventionelle ausgabegrößen sind da eher das problematischste mittel. da würde ich vorher wirklich z.B. so etwas: https://github.com/m13253/mpv-videowall und kleine mini-rechner nutzen.



Antwort von Alohatyp:

Genau die Displays werden entweder als simple Beleuchtung genutzt (in dem sie verschiendene Farben abspielen) oder eben ein Bildschrim leuchtet Rot der andere eine laufendes Strichmänchen darstellt und in der nächsten Sekunde wechselt das einmal um. Man nehme 2 x HD Ready 1280x720 Montiore die man an eine Graka hängt welche diese als einen Monitor betreibt also 2560x720.
So einen Film muss man nur schneiden können und ich muss entweder eine Abspielsofteware finden die 2 Audiospuren hat oder mein Cubase kann die Videoauflösung abspielen. Das muss ich mal testen sobald ich eine passendes Videoschnittprogramm habe.




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