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Mobiles Live-Streaming?



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Frage von TomStg:


Stationäres Live-Streaming per OBS und Laptop mit einem LAN-Kabel oder WLAN-Netz über einen Router in Reichweite mit freiem Zugang ist ja kein Problem.

Wie sieht es aber aus, wenn das Live-Streaming mobil, also nicht in Reichweite eines Routers erfolgen soll? Damit meine ich nicht die Spielerei mit einem Handy, sondern mit einer Live-Mischung aus mehreren Kameras in HD-Qualität? Ü-Wagen zum Satelliten war früher. Gibt es heute dazu eine technische Alternative, die bezahlbar ist?



Antwort von soundofciao:

Die Antworten darauf interessieren mich ebenfalls.

In einigen Wochen möchte ich folgende recht simple Variante ausprobieren:
Webpresenter von Blackmagic, der wird an Laptop angeschlossen und wird als "interne Kamera vom Laptop" angesehen. Der Webpresenter kann aber nur HD bis 720p nicht FullHd. Mir langt das, weil auch die Datenraten dann nicht so hoch ist. An Webpresenter kann man nur zwei Quellen anschließen oder wenn man mehr als zwei Quellen braucht, dann noch einen Mixer oder Switcher in den Webpresenter. Das könnte eventuell auch der Odyssey 7q sein oder eben etwas anderes. Ich probiere es mit dem Odyssey. Und ins Netz würde ich einfach über einen mobilen Hotspot gehen. Und gut wäre es wenn man noch einen zusätzlichen parallelen Standby-Hotspot hätte (wie das geht, das weiss nicht). So weit meine Theorie. Mindestens ein Schwachpunkt - der webpresenter braucht Strom. Eventuell gibt es dafür eine mobile Lösung.



Antwort von dosaris:


Gibt es heute dazu eine technische Alternative, die bezahlbar ist?

WAS soll bezahlbar sein?
Die Ausrüstung?
od die Transferkosten (welche Datenmenge? nur wichtige events od Dauerbetrieb?)

mit dem aktuellen 4G/LTE gibt's 50 Mbps peak.
Das sollte zunächst ja reichen?!
Realistisch gibt es nie 100% Netzabdeckung.
Ob's genau an deinem Ort verfügbar ist musste natürlich selber 'rausknobeln.

Um 5G (100Mbps) wird ja gerade verhandelt.

Vielleicht verstehe ich auch die Frage nicht..





Antwort von pillepalle:

Ja klar, über das Handy per Hotspot ist die Übertragung ins Netz kein Problem. Ist eben nur teurer, wenn man keine echte Flatrate hat (die gibt's für's Handy glaube ich erst ab 80,- € pro Monat) und je nach Anbieter hängt es eben auch von der Netzabdeckung ab.

Dafür wäre es allerdings besser das man eine Kamera mit SDI-Out hat, um mehr als die wenigen Meter Kabellängen zu ermöglichen die HDMIHDMI im Glossar erklärt bietet. Die Umwandlung kann man auch per Konverter erreichen (z.B. die Mini Konverter von Blackmagic), die es dann aber zusätzlich braucht. Außerdem ist bei einem Mehrkamera-Setup auch die Synchronität des Bildes und des Tons nicht unwichtig. In der Regel macht man das mit GenlockGenlock im Glossar erklärt für das Bild und gibt den Audiospuren noch ein Delay, je nachdem wie lange das Bild unterwegs ist.

Im Blackmagic Forum gibt's dazu ganz gute Infos. Broadcastingaffine können auch mal bei Doug Johnson's YouTube-Kanal vorbeischauen. Der hat den Bau seines Ü-Wagens dokumentiert und relativ ehrliche Gear Reviews macht. Also auch die Nachteile und die weniger guten Erfahrungen die er gamacht hat anspricht:

https://www.youtube.com/user/doubledeej/videos

VG



Antwort von TomStg:

Es geht um Live-Übertragungen einzelner Events mit mehreren Kameras in 720p. HDMIHDMI im Glossar erklärt und SDISDI im Glossar erklärt ist nicht das Thema, sondern der finanzielle Aufwand für Hardware und BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt des mobilen Netzzugangs. Bis 5G in Deutschland läuft und die Netzbetreiber die Kosten der erneut schwachsinnigen Frequenzversteigerung für Invest in die eigentliche Hardware- und Software verdient haben, werden wieder Jahre vergehen.

50 Mbps sind bei 4G vielleicht theoretisch möglich, aber unrealistisch. Selbst 50% davon sind schon reichlich. Bei Events mit intensiver Funkzellen-Nutzung durch die Anwesenden und nicht-optimalen Sende-/Empfangsbedingungen bleiben nur noch 10-20% übrig. Ein Handy ist bei solchen Qualitätsanforderungen und Umgebungsbedingungen als Encoder für eine stabile LTE-Verbindung überfordert. Da ist mehr Hardware-Aufwand nötig. ZB gibt es von Teradek diverse mobile Encoder und Modems, die für meinen Bedarf - dh konstant für die Eventdauer ca 5 Mbps - passen könnten. Dazu kommen offenbar verschiedene Anbieter der nötigen Bandbreiten bzw. von Komplettlösungen.
Aber dazu scheint sich hier niemand auszukennen?



Antwort von rush:

Wenn Kohle zweitrangig: LiveU... in kleinster Ausbaustufe als "Solo" oder gar App-Variante zu bekommen...
Nach oben hin ist da alles offen... Geräte mit bis zu 8 verbauten LTE Sim Karten und HEVC Codierung via Kanalbündelung bieten Sie in entsprechenden Miet-Paketen ebenfalls an... israelische Entwicklung - technisch ziemlich weit vorn und von der Usability sehr nutzerfreundlich. Kostet halt 'nen paar Mark wenn man das volle Potential ausschöpfen möchte... beim kleinsten Solo liegt man man beim Gerätepreis + jährlich 400€ netto für den Cloud Service + entsprechenden Datentarif.

Teradek hat mit VidiU ein ähnliches System am Start... qualitativ etwas darunter angesiedelt aber auch etwas günstiger.

Mit VidiU Go (kenne ich noch nicht) wiederum scheinen sie LiVeU näher zu kommen von den Formaten her (HEVC) und bieten gar SDISDI im Glossar erklärt sowie HDMIHDMI im Glossar erklärt in einem Gerät sowie Bonding Services.

Der Markt ist da extrem spannend und da wird noch einiges passieren - da bin ich sicher.

Und auf die Datenraten bezogen... HEVC ist in der Hinsicht extrem geil und hilfreich... je nach Nutzungsverhalten benötigt man natürlich entsprechend potente Tarife.
Auf der anderen Seite bieten die modernen Geräte dank h.265 Codierung wirklich ziemlich brauchbare BQ bei überschaubarer DatenrateDatenrate im Glossar erklärt (6-10Mbps) für HD.



Antwort von TomStg:

@rush
Jetzt kommen wir der Sache langsam näher. Danke.

Kohle spielt auch hier eine Rolle - aber nicht die allererste.

LiveU solo geht in die richtige Richtung, genauso wie Teradek VidiU/pro/Go einschl Node-Modem für die Cube-Serie. Werde mir Mal bei bmp ein paar Infos dazu holen und berichten.



Antwort von GrauerHund:

Wenn du mit Livestream.com arbeitest, kannst du deren Software Livestream Studio nutzen, die auch das Bonding mehrerer LTE- oder anderer Internetzugänge unterstützt, müssen nicht die selben sein.

Ich verwende das entweder mit einem Macbook Pro mit 2 Blackmagic MiniRecordern über Thunderbolt oder, wenn es ein bisserl mehr sein darf, einen Stand-PC mit einer Blackmagic Duo 2 Karte mit vier SDI-Eingängen. Du kannst mit der Software zwischen den Kameras schalten, Einspieler starten, Bauchbinden anzeigen und etliches mehr. Du brauchst eine ordentliche NVIDIA-Grakfikkarte oder eine unter CPU mit der richtigen internen Grafikkarte dafür.

Bei Veranstaltzungen mit vielen Gästen solltest du trotzdem eine fixe Internetleitung haben, da ist das Telefonnetz je nach Ausstattung gerne überlastet.




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