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Mendes 1917 - One Shot Film, behind the scenes



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Frage von Frank Glencairn:


Krass, was für ein Aufwand. Mendes und Deakins schaffen es immer wieder die Latte höher zu legen.

https://youtu.be/3hSjs2hBa94

https://youtu.be/UcmZN0Mbl04



Antwort von achtpfund:

Wow, filmmaking at its best!



Antwort von -paleface-:

Sieht gut aus....aber ist der wirklich ein One-Taker oder wie Birdman mit "unsichtbaren" Schnitten? Weil die Kamerasetups sind so dermaßen unterschiedlich, wie haben die da umgeriggt?








Antwort von dosaris:


Krass, was für ein Aufwand. Mendes und Deakins schaffen es immer wieder die Latte höher zu legen.

mh,

Batterie-taschenlampen 1917 ?

science-fiction rückwärts?



Antwort von Frank Glencairn:



Batterie-taschenlampen 1917 ?

Na sicher

http://www.hardscrabblefarm.com/milhist ... ights.html



Antwort von StanleyK2:


Sieht gut aus....aber ist der wirklich ein One-Taker oder wie Birdman mit "unsichtbaren" Schnitten? Weil die Kamerasetups sind so dermaßen unterschiedlich, wie haben die da umgeriggt?

aus Wikipedia:

Der Regisseur wollte, dass sich die Geschichte, die sich nur über 110 Minuten erstreckt, was der Laufzeit des Films entspricht, in Echtzeit abspielt. Daher wurde der Film so gedreht, dass er wie ein einzelner, ununterbrochener Shot wirkt. Man habe entschieden, so Deakins, den Großteil des Films unter einer Wolkendecke zu drehen, um eine visuelle Kontinuität zu wahren und den Eindruck eines ununterbrochenen Shots nicht zu zerstören. Am Set musste daher bei sonnigem Wetter darauf gewartet werden, dass Wolken aufziehen, bevor gedreht wurde.



Antwort von -paleface-:

Also wieder alles nur Marketing Gerede, alles mit nur einem Shot. Schade.

Könnte trotzdem ein guter Film werden.



Antwort von Darth Schneider:

Schon wieder ein Hollywood Kriegsfilm, wenigstens erfreulicherweise zur Abwechslung mal über WW1.
Was nervt, ist die immer wieder von Filmemachern gemachte Aussage:
"Wir wollen zeigen wie furchtbar der Krieg wirklich war."
Aber was kriegen wir dann im Trailer zu sehen ?
schlussendlich ist es wie immer, hübsche Hochglanz Soldaten tuen heroische Dinge und dazu ästhetische Bilder mit vielen Explosionen und ein paar Blutspritzer.
Das hat nichts mit der furchtbaren Realität des Krieges zu tun.
Wenn die Filmemacher den Krieg so zeigen würden wie er wirklich war, würden 50% von den Zuschauern erstmal das Kino voll kotzen.

Der Film wurde nie und nimmer in einem Take gedreht, im Making Of redet der Sprecher ja was von verschiedenen Drehtagen. Die mussten sicher immer wieder aufs richtige Wetter, wegen den Wolken warten...und womöglich schlafen dazwischen..
Gruss Boris



Antwort von Asjaman:


Also wieder alles nur Marketing Gerede, alles mit nur einem Shot. Schade.

Könnte trotzdem ein guter Film werden.

"mit nur einem shot" kann nur als "Wirkung wie mit nur einem shot" verstanden werden. Natürlich gab es etliche Takes und viele Drehtage. Die Kunst besteht dann vor allem darin, das alles zu einer "Einheit" zusammenzufügen. Mal eben mit der SteadicamSteadicam im Glossar erklärt durch eine Rauchwolke geglitten und flugs einen Schnitt eingebaut, oder nah auf dunkle Erde gehalten etc. Von den heute möglichen digitalen Wundern in der Post ganz zu schweigen.



Antwort von Funless:

Hier noch ein extended Featurette ...

https://youtu.be/KQfybDxplPw



Antwort von iasi:

Ich bin ja eigentlich immer skeptisch, was diese One-Shot-Sachen angeht, aber der Ansatz das Echtzeitgefühl vermitteln könnte hier vielleicht funktionieren, da die Kompromisse durch Budget und Technik wohl klein gehalten werden konnten.

Wenn in einer Einstellung ein Soldat übers Feld rennt, während überall Granaten einschlagen und einige Soldaten zu Boden fallen, dann wirkt dies jedoch verharmlosend. Da rennt einer also vor dem Artilleriebeschuß davon, der eigentlich nur Dreckfontänen aufspritzen lässt. Bemerkenswert, dass Im Westen nichts Neues von 1930 hier immer noch das Maßstäbe setzt.



Antwort von Darth Schneider:

Ein Echtzeitgefühl wollen die also vermitteln vom Krieg. Also erst tagelang frierend und voller Angst in einem feuchten Graben zu hocken um dann zu zusehen wie die Kollegen von Granaten zerfetzt werden ?
Oder Zuhause, hungernd, in Angst und Schrecken vor Bomben sich im Keller mit der Familie zu verkriechen, während draussen die ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt wird. Nur um dann zusehen zu müssen wie die Frau und die Kinder von feindlichen Soldaten missbraucht und getötet werden, bevor man dann selber stirbt.
Das ist echter Krieg, da ist eigentlich absolut nichts sehenswertes dabei....
So genial 1917 sicher gemacht ist werde ich nie verstehen warum die Filmemacher die Kriegsfilme immer als möglichst echt verkaufen wollen...Das ist doch einfach absoluter Unsinn.
Echt wird Krieg erst dann wenn die Leute wirklich sterben...Und das will niemand der im Kopf noch alle beisammen hat erleben.
Zumal frage ich mich wer die wirklich dämliche Entscheidung getroffen hat so einen Kriegsfilm zu Weinachten in die Kinos zu bringen...








Antwort von Frank Glencairn:



Also wieder alles nur Marketing Gerede, alles mit nur einem Shot. Schade.

Könnte trotzdem ein guter Film werden.

"mit nur einem shot" kann nur als "Wirkung wie mit nur einem shot" verstanden werden. Natürlich gab es etliche Takes und viele Drehtage. Die Kunst besteht dann vor allem darin, das alles zu einer "Einheit" zusammenzufügen. Mal eben mit der SteadicamSteadicam im Glossar erklärt durch eine Rauchwolke geglitten und flugs einen Schnitt eingebaut, oder nah auf dunkle Erde gehalten etc. Von den heute möglichen digitalen Wundern in der Post ganz zu schweigen.

Ich finde den Ansatz von Mendes sehr gelungen.
Der typische "one shot" ist hauptsächlich ne Selbstzweck Angebernummer aus PR Gründen. In den seltensten Fällen hilft das dem Film und der Story, im Gegenteil - durch die selbstauferlegten Hürden und Schwierigkeiten bei sowas, ist das Ergebnis oft lausiger, als wenn es normal gedreht worden wäre.

Deshalb halte ich einen "one shot" nicht für eine Qualität per se, und darum ist es auch nicht "schade", daß der Film nicht in einem Rutsch gedreht wurde, er wäre dadurch sicherlich deutlich schlechter geworden.



Antwort von Asjaman:


So genial 1917 sicher gemacht ist werde ich nie verstehen warum die Filmemacher die Kriegsfilme immer als möglichst echt verkaufen wollen...Das ist doch einfach absoluter Unsinn.
Echt wird Krieg erst dann wenn die Leute wirklich sterben...Und das will niemand der im Kopf noch alle beisammen hat erleben.
Zumal frage ich mich wer die wirklich dämliche Entscheidung getroffen hat so einen Kriegsfilm zu Weinachten in die Kinos zu bringen...

Stimme dir weitgehend zu. Kinostart des Films ist allerdings erst im nächsten Jahr (16.1.)



Antwort von iasi:

Einen Antikriegsfilm kann es nicht geben - so eine Meinung, die mit guten Argumenten begründet ist.

Es wird denoch interessant sein zu sehen, was Mendes und Deakins hier realisiert haben.

Eben auch, weil Deakins auch betont:
Licht konnte bei vielen Shots nicht gesetzt werden.
Mal sehen, ob es dennoch cinematisch aussieht. Denn wie soll das denn gehen, rein mit dem Licht eines bewölkten Tages. ;) :)

Aber natürlich setzt ein Deakins Licht ein, wo es ihm möglich ist.



Antwort von Darth Schneider:

Aperture hat doch so eine ganz kleine ziemlich helle Akku Lampe, die kann man überall verstecken und ist sogar wasserdicht....beziehungsweise Filmblutdicht.
Genau darum hab ich eine bestellt um keine Ausreden, kein Licht setzen zu können, bringen zu können....;))
Also die Bilder vom Trailer sind toll, keine Ahnung ob die dort Licht gesetzt haben, im Graben mit so viel Bewegung und langen Szenen wo sich die Kamera auch überall hin bewegt ist es schwierig.
Es sind mir einfach ein bisschen zu viele epische Kriegsfilme auf einmal...Dunkirch, jetzt 1917, hat nicht Spielberg auch noch einen Film der im zweiten Weltkrieg spielt, der bald kommt ? Später kommt ja dann noch der Film mit James Dean....:)))
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

https://youtu.be/kMBnvz-dEXw
Cooles Making of Video, ich werd mir den Kriegsfilm nun doch sehr gerne im Kino anschauen..;)
Gruss Darth




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