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Leben als Regisseur riskieren - Angst, Fragen, Unsicherheit



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Frage von Mastermind7:


Hallo

ich bin ganz neu hier und hoffe, jemand kann mir hier vielleicht weiterhelfen. Ich (m,21) stehe momentan in so einer Art Scheideweg und wieß nicht weiter. Ich weiß nicht, was für ein Leben ich will.
Zunächst muss man wissen, dass ich Filme liebe. Ich liebe die Reise, die man dabei eingeht! Schon seitdem ich klein bin ist es so, denn sobald ich erst einmal "drinnen" bin, vergesse ich allem um mich herum. Ich habe sehr viele Ideen und Projekte, die ich gerne machen würde. Ich habe deswegen immer ein kleines Notizheftchen bei mir und schreibe täglich meine Ideen und Inspirationen auf. Mittlerweile ist es schon mein Zweites. Ich sammel alle Ideen und habe auch schon kleinere Geschichten geschrieben. Die Arbeit mit der Kamera macht mir auch sehr Spaß und habe auch schon ein wenig damit gearbeitet, obwohl ich mich dort sicher verbessern kann.
Und genau da liegt das Problem: Was soll ich machen?
Ich muss mich entscheiden, ob ich Regisseur werden möchte und somit die ersten Schritte gehe. Studium, Kontakte, Praxiserfahrungen,...
Es gibt so viel, dass mich an dieser Arbeit reizt.
Was meine große Begeisterung aber ein wenig dämpft ist folgendes:
Mir ist Familie sehr wichtig und ich möchte irgendwann auch eine gründen und auch Zeit mit ihr verbringen können. Ich möchte meine Kinder aufwachsen sehen, ein guter Sohn und Ehemann sein und für die Familie da sein können. Und was ich oft höre, ist, dass es keine gute Work-Life-Balance gibt.
Zudem soll neben der langen Arbeitszeit der Verdienst relativ gering sein. Man hat nicht immer eine gewisse Sicherheit. Ich möchte meiner Familie in Zukunft was bieten können und habe Angst, später Probleme zu bekommen und vielleicht in der Altersarmut zu landen. Mein Leben könnte ja vielleicht bei Misserfolgen komplett den Bach runtergehen und ich stehe mit 40/50 vor mir und habe ein Leben in Trümmern. Auf der anderen Seite liebe ich Filme und könnte es riskieren. Vielleicht habe ich ja Erfolg?!

Habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge und Tipps für mich? Ist die Work-Life-Balance wirklich so schlimm?
Danke für eure Antworten



Antwort von Drushba:

"Work Life Balance" und Kunst vertragen sich nicht - schon vom gedanklichen Ansatz her. Entweder Mensch brennt für das, was er macht oder sollte IMHO eher einen Umweg über die Versicherungsbranche oder Verwaltungswissenschaften suchen, um mitsamt Familie relaxt Filme auf dem Sofa geniessen zu können. Frauen reden da übrigens auch ein Wörtchen mit zumeist.)



Antwort von Frank Glencairn:

Such dir nen Job als Verwaltungsbeamter.

Garantierte Rente, nie Angst den Job zu verlieren, garantierter Mehrverdienst von Jahr zu Jahr, jede Menge Vergünstigeungen, von Privatpatient, bis zu Beamtenversicherungs-Konditionen, billige Kredite etc. Weihnachts-,und Urlaubsgeld, überhaupt Urlaub, kaum Stress, geregelte Arbeitszeiten, Zeit für die Familie usw.

Die Branche ist brutal, und wenn du nicht das Glück hast zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort zu sein, und die richtigen Leute zu kennen, wird es schwierig bis unmöglich von dem Job zu leben. Und selbst wenn, ein Fehler und du bist raus - selbst Orson Welles ist es so gegangen.





Antwort von iasi:

Wer denkt denn bitte mit 21 an Rente?

In den (dann sicherlich) 50 Jahren kann sich so viel ändern. Selbst wenn es dann immer noch heißen sollte: Die Renten sind sicher. :)

Mit Bildung - egal welche Fachrichtung - kommt man immer durch Leben. Auch als Regisseur kann man in einem bequemen Beamtensessel Platz nehmen.

Man muss sich aber entscheiden und genau überlegen, welches Feuer in einem brennt.
Es sollte zudem eben nicht nur allein Spaß machen - da sollte schon noch ein tieferer Antrieb vorhanden sein.
Filme drehen ist in der Praxis eben kein spaßiges Vergnügen, sondern stressiger Zeitdruck und aufreibender Kampf.



Antwort von Benutzername:

mach eine ausbildung oder studiere was anständiges, was nichts mit film zu tun hat. dann mach ein paar kurzfilme und reiche sie ein bei filmfestivals. wenn du so viele ideen hast, sind bestimmt ein paar gute dabei. lerne, wie man ein spielfilmdrehbuch schreibt und mach kurzfilme von deinen spielfilmdrehbüchern, um sie zu promoten. die schiene kunst/film würde ich nicht hauptberuflich anstreben. immer schön mehrgleisig fahren. sicher ist sicher.

gibt genug beispiele, die es mit einem kurzfilm geschafft haben. z. b. wurde von dem kurzfilm Lights Out ein kinofilm gedreht.







Antwort von Frank B.:

Meine persönliche Meinung ist, studiere was, was dir gefällt und dir Spaß macht. Falls du noch ungebunden, kinderlos und voller Tatendrang bist, nutze das aus und entwickle dich weiter. Versuche in dem, was dir Freude macht, ne lukrative Arbeit zu finden und mache deine Filme hobbymäßig mit einem guten Gehalt im Rücken. Filme produzieren macht mehr Spaß, wenn man sich dabei nicht für andere Idioten zur H*ure machen muss. Diejenigen, die das nicht müssen, sind sehr wenige. Das eigentlich Interessante ist vor der Linse. Frage dich, was du filmen möchtest. Dann weißt du, was dir möglicherweise Freude machen könnte, es zu studieren.



Antwort von markusG:


Ich sammel alle Ideen und habe auch schon kleinere Geschichten geschrieben. Die Arbeit mit der Kamera macht mir auch sehr Spaß und habe auch schon ein wenig damit gearbeitet, obwohl ich mich dort sicher verbessern kann.
Und genau da liegt das Problem: Was soll ich machen?
Alles Richtung Drehbuchautor?

Ansonsten: https://arbeits-abc.de/work-life-integration/



Antwort von Jalue:

Wie Frank Glencairn schon festgestellt hat: Für Menschen, die eine solide bürgerliche Existenz anstreben, ist die Branche insgesamt eher nichts – schon gar nicht, wenn man sich auf die klassischen Modejobs wie Spielfilmregie, DoP, Drehbuchautor oder Schauspieler festgelegt hat. Es gibt keine Statistiken zum Thema und die Filmschulen werden sich hüten, welche zu erstellen, aber ich schätze mal, von denen die antreten, schaffen es bestenfalls 1-2 Prozent.

Die gute Nachricht: Die meisten von denen, die sich "in meiner Generation" auf den Weg machten, haben ihr Auskommen gefunden – allerdings nicht im ursprünglichen Traumjob, sondern in einem der vielen, eher unglamourösen, oft aber genauso spannenden Berufsfeldern, die die Branche zu bieten hat und die du wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm hast. Manche sind im Produktions- oder Postpro-Bereich gelandet oder im Journalismus. Andere führen zwar Regie, aber nicht in Hollywood, sondern z.B. bei Industriefilmen. Unter den Foristen hier findest du viele Beispiele für solche Werdegänge.

Daher mein Rat: Erstmal den Kopf aufmachen und ergebnisoffen recherchieren. Ein Praktikum als Setrunner und Gespräche mit den Leuten dort wird dir mehr über die Branchenrealität und Berufsbilder verraten, als die Lektüre von 100 "Wie er Starregisseur wurde"-Biografien. Auch Studienberatungen an Filmunis möchte ich dir ans Herz legen, last but not least etwas ganz Einfaches: Geh mal die Stellenanzeigen in den branchenspezifischen Jobbörsen durch. Sieh dir an, was dort gesucht wird und vor allen Dingen: Was nicht!



Antwort von dosaris:


...Es gibt keine Statistiken zum Thema und die Filmschulen werden sich hüten, welche zu erstellen, aber ich schätze mal, von denen die antreten, schaffen es bestenfalls 1-2 Prozent.

gibt es:
vor einiger Zeit wurde in einem Bericht dargestellt, dass weniger als 8% der ausgebildeten
Schauspieler von diesem Beruf "auskömmlich" leben können. Das beinhaltet aber wohl auch
Einsätze wie z.B. Promi-Darsteller bei Baumarkt-Eröffnung, Promo-Lesungen usw.
Der Anteil bei Hobby-/Möchtegern-Schauspielern würde den Wert sicher noch weiter reduzieren.

Diese Rate wird hinter der Cam sicher noch geringer sein,
wobei trivi-Jobs (Kabelträger, Logistik-Helfer, Produktionsfahrer etc) wohl immer mal wieder
möglich sind. Aber eben nur Projekt-bezogen.

Man muss sich eben darüber im Klaren sein, dass hier ein Markt-politisches Luxus-Segment
betrachtet wird. Bei Krisenzeiten wird hier zuerst gespart.



Antwort von TheGadgetFilms:

Nach Regiestudium und 10 Jahren als Regisseur kann ich dir nur raten lass es, oder mach es so wie alle die damit Geld verdienen: Hab keine Ahnung aber kenne viele Leute.



Antwort von Jalue:


Nach Regiestudium und 10 Jahren als Regisseur kann ich dir nur raten lass es, oder mach es so wie alle die damit Geld verdienen: Hab keine Ahnung aber kenne viele Leute.

*Lach*, same here (Journalismus). Als karrierefördernd hat sich z.B. bewährt, direkt nach dem Studium auf Symposien und Branchenkongressen als 'junger Visionär' aufzutreten, was mit Hilfe von Powerpoint und nach Lektüre von 1-2 Studien zum Thema 'Digitalwirtschaft' kein Ding ist, ein hinreichend großes Ego vorausgesetzt. Plus gutes Aussehen, optimalerweise 'Minderheiten-Background' und vielleicht noch Arthur F. Burns Fellowship, dann ist die Karriere eigentlich in Sack und Tüten. Wie die Pest meiden sollte man freilich Tätigkeiten im filmhandwerklichen Bereich (Kamera). Einmal Techniker, immer Techniker ...



Antwort von TheBubble:


oder mach es so wie alle die damit Geld verdienen: Hab keine Ahnung aber kenne viele Leute.

Das gilt vermutlich inzwischen brangenübergreifend.



Antwort von Peppermintpost:

@Mastermind

du liebst Filme nicht, du findest die "irgendwie ganz dufte". Würdest du tatsächlich für die Sache brennen würdest du die Frage garnicht stellen. Schau mal was es an sicheren Jobs so für dich gibt und kauf dir einen guten DVD Player - das sollte dir das ausgeglichene Leben garantieren.

ACHTUNG!
Aber kauf dir auf keinen Fall zu viele DVDs dazu, das könnte schon einen negativen Effekt auf dein Familienleben haben!



Antwort von rainermann:


@Mastermind
du liebst Filme nicht, du findest die "irgendwie ganz dufte". Würdest du tatsächlich für die Sache brennen würdest du die Frage garnicht stellen.

So ist es. Ich hatte als Teenager auch Ängste und Befürchtungen, wie angesprochen.
Aber ich sag einfach mal, ich hatte schon immer Zelluloid im Blut und heut halt PixelPixel im Glossar erklärt ;)
Darum konnte ich gar nicht anders, obwohl mir klar war, dass es sicherere Wege gegeben hätte.
Bereue ich es heute? Finanziell manchmal durchaus, wenn's mal kleinere Durststrecken gibt - aber ich würde es wieder genauso machen: eigene Filme drehen (Super 8 damals), Kontakte zu Filmemachern suchen (Verhoeven, Frank Strecker, Klaus Emmerich etc. heute wären es halt andere...), Praktikas, Filmstudium und schließlich freie Wildbahn.
Wenn man lieber den sicheren Weg gehen möchte, besteht natürlich auch Gefahr, dass man eines Tages auf dem Balkon steht und einem Udo Jürgen's Lied "Ich war noch niemals in New York..." hochkommt.
Ob man dann trotz allem Geld und Sicherheit glücklicher ist? Muss jeder selbst wissen...



Antwort von achtpfund:



kauf dir einen guten DVD Player - das sollte dir das ausgeglichene Leben garantieren.

Besorg dir einen VHS-Recorder, ach was am besten Betamax.

Zum Thema:
Egal, was du entscheidest, entscheide! Obs richtig oder falsch war, definierst später immer noch du.



Antwort von scrooge:

Hallo Mastermind,

auch von mir ein paar Gedanken dazu.
Ich stand in deinem Alter vor genau der selben Entscheidung. Ich hatte seit meinem 13. Lebensjahr Filme gedreht (damals noch Super 8) und wollte unbedingt Filmemacher werden. Wurde auch mal an die Filmhochschule München eingeladen, hab bei Dreharbeiten zugeschaut....
Aber mir war auch immer klar, dass ich später eine Familie wollte. Ich wollte keinen Beruf, in dem ich manchmal so viel arbeite, dass ich meine Familie gar nicht sehe und manchmal so wenig Aufträge habe, dass ich mich frage, wovon wir leben sollen.
Schließlich habe ich mich für einen "normalen" Beruf entschieden, bin Vater von drei tollen Kindern (und neuerdings sogar Opa ;-) und ich habe diese Entscheidung nie bereut.
Wir haben heute Möglichkeiten, auch in unserer Freizeit Filme zu drehen, von denen man früher nur träumen konnte. Ich hab inzwischen mehrere Spielfilme gedreht, Schauspielkurse besucht usw. Es macht riesig Spaß und ich drehe das, was mir gefällt. Selbst in meinem Job konnte ich mich mehr Richtung Multimedia qualifizieren, ohne dafür auf geregelte Arbeit und festes Gehalt verzichten zu müssen.
Vielleicht helfen dir diese Gedanken etwas. ;-)

LG
Hartmut



Antwort von Mastermind7:

Ihr müsst wissen, dass es mir einfach nicht leicht fällt, diese Entscheidung zu treffen.
Man hört von so vielen Menschen, die sich aus Angst nicht getraut haben, ihre Träume zu erfüllen.
Gleichzeitig hört man auch von so vielen, die zwar ihre Traumarbeit machen können, dafür aber keine Zeit bzw. keine Familie haben.
Ich schreibe sehr gerne, ich drehe sehr gerne. Aber ich weiß momentan einfach nicht, was das richtige für mich ist.
Sollte ich es wagen und ein Regiestudium beginnen?
Sollte ich etwas Solides studieren und mich nebenbei an meinen Filmen versuchen, jedoch ohne Studium. Ich besorge mir selber die Kenntnisse und vielleicht schaffe ich es ja, das Leben so zu führen, wie ich es mir wünsche - Zeit für Familie, jedoch auch die Möglichkeit, als Regisseur arbeiten zu können. Und falls ich scheitere oder unglücklich bin, habe ich ein mögliches sicheres Standbein.
Oder sollte ich mir etwas suchen, mit dem ich irgendwie schon zufrieden sein werde und mit dem ich mir eine Familie aufbauen kann. Die Filme kann ich ja dann immer noch irgendwann und irgendwie in der Freizeit machen. Aber bekommen sie dann die Aufmerksamkeit und den Erfolg, den ich mir für sie wünschen würde? Das wäre sicher schwer.

Ich bin einfach verwirrt und mache mir momentan sehr meine Gedanken. Ich weiß, dass es sehr viele Regisseure gibt, die "Quereinsteiger" sind und dennoch Erfolg haben - auch viele der ganz Großen.
Ich denke, ich könnte vielleicht ein paar Praktika machen, ein paar Kontakte in Deutschland suchen und mich über andere Karrieren informieren.

Habt ihr ein paar weitere Ratschläge und Ideen für mich? Danke schon mal im Voraus!



Antwort von domain:

Vergiss bitte nie, dass auch Ratschläge Schläge sein können, die einem nicht sonderlich weiter helfen.
Die Hauptsache ist, dass du dich spezialisierst und zwar über ein Studium, bzw. über eine qualifizierende Berufsausbildung.
Interessant wäre ev. der Werdegang von Pianist, der meines Wissens Politikwissenschaften oder so studiert hat und vermutlich schon gleichzeitig viele Kontakte über sein spezielles Hobby-Interessensgebiet Eisenbahn aufgebaut hat. Danach wurde daraus was wirklich Verwertbares in weiterem Rahmen und zwar bis heute.



Antwort von ZacFilm:

Ich würde mich nicht trauen, nur alles auf die Karte "Regisseur" zu setzen. Vielleicht schaffst du es sogar - aber selbst dann musst du jeden noch so schlechten Job annehmen, zumindest am Anfang, und das ist mehr Frust als Freude. Außerdem geht es im harten Geschäft viel mehr um Geld als um irgendetwas. Ich würde mir zumindest ein zweites Standbein zulegen, dann kann man selber entscheiden, was man macht, und was nicht. Ich z. B. mache 3D, und daneben meinen Traumjob als Kameramann/Steadicam-Operator. Wenn mir ein Job nicht gefällt, kann ich einfach nein sagen, meine Existenz ist ja gesichert.



Antwort von TheBubble:


Habt ihr ein paar weitere Ratschläge und Ideen für mich? Danke schon mal im Voraus!

Die Entscheidung können wir Dir nicht abnehmen.

Eine Frage hätte ich allerdings, da ich vermute, dass die Antwort wichtig sein könnte: Welches Fach würdest Du denn als Alternative studieren? Etwas aus einem ähnlichen Bereich, oder etwas komplett anderes?



Antwort von Jalue:


Ihr müsst wissen, dass es mir einfach nicht leicht fällt, diese Entscheidung zu treffen.
Man hört von so vielen Menschen, die sich aus Angst nicht getraut haben, ihre Träume zu erfüllen.
Gleichzeitig hört man auch von so vielen, die zwar ihre Traumarbeit machen können, dafür aber keine Zeit bzw. keine Familie haben.
Ich schreibe sehr gerne, ich drehe sehr gerne. Aber ich weiß momentan einfach nicht, was das richtige für mich ist.
Sollte ich es wagen und ein Regiestudium beginnen?
Sollte ich etwas Solides studieren und mich nebenbei an meinen Filmen versuchen, jedoch ohne Studium. Ich besorge mir selber die Kenntnisse und vielleicht schaffe ich es ja, das Leben so zu führen, wie ich es mir wünsche - Zeit für Familie, jedoch auch die Möglichkeit, als Regisseur arbeiten zu können. Und falls ich scheitere oder unglücklich bin, habe ich ein mögliches sicheres Standbein.
Oder sollte ich mir etwas suchen, mit dem ich irgendwie schon zufrieden sein werde und mit dem ich mir eine Familie aufbauen kann. Die Filme kann ich ja dann immer noch irgendwann und irgendwie in der Freizeit machen. Aber bekommen sie dann die Aufmerksamkeit und den Erfolg, den ich mir für sie wünschen würde? Das wäre sicher schwer.

Ich bin einfach verwirrt und mache mir momentan sehr meine Gedanken. Ich weiß, dass es sehr viele Regisseure gibt, die "Quereinsteiger" sind und dennoch Erfolg haben - auch viele der ganz Großen.
Ich denke, ich könnte vielleicht ein paar Praktika machen, ein paar Kontakte in Deutschland suchen und mich über andere Karrieren informieren.

Habt ihr ein paar weitere Ratschläge und Ideen für mich? Danke schon mal im Voraus!

Nimm’s bitte nicht persönlich, aber das ist schon irgendwie Generation-Z-typisch oder zusammengefasst: "Ich will das große Abenteuer, aber bitte mit Reservefallschirm, Netz und doppeltem Boden". So läuft es nicht. In keiner Branche anno Domini 2018 und schon gar nicht im Medienbereich.



Antwort von Frank Glencairn:



Man hört von so vielen Menschen, die sich aus Angst nicht getraut haben, ihre Träume zu erfüllen.
Gleichzeitig hört man auch von so vielen, die zwar ihre Traumarbeit machen können, dafür aber keine Zeit bzw. keine Familie haben.

Der größte Teil sind aber diejenigen die vor lauter Traumjob, erst gar keine Familie haben, und trotzdem kaum wissen wie sie die nächste Miete bezahlen sollen.

Im Regiestudium lernst du nix, was du dir nicht selbst erarbeiten könntest.
Filmschule ist eigentlich nur dazu gut, Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen.

Ob du später davon leben kannst hängt vor allem davon ab, wen du kennst, und ob du zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bist.

In a nutshell: Beziehungen und Glück.



Antwort von Drushba:



Man hört von so vielen Menschen, die sich aus Angst nicht getraut haben, ihre Träume zu erfüllen.
Gleichzeitig hört man auch von so vielen, die zwar ihre Traumarbeit machen können, dafür aber keine Zeit bzw. keine Familie haben.

Der größte Teil sind aber diejenigen die vor lauter Traumjob, erst gar keine Familie haben, und trotzdem kaum wissen wie sie die nächste Miete bezahlen sollen.

Im Regiestudium lernst du nix, was du dir nicht selbst erarbeiten könntest.
Filmschule ist eigentlich nur dazu gut, Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen.

Ob du später davon leben kannst hängt vor allem davon ab, wen du kennst, und ob du zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bist.

In a nutshell: Beziehungen und Glück.

Da muß ich widersprechen: Auf einer guten Filmhochschule lernst Du eine Menge, was Du Dir nicht über Tutorials oder Praxis beibringen kannst. Du wirst mit Filmen theoretisch wie praktisch konfrontiert, musst Dich in der Tiefe mit Filmen und den einzelnen Gestaltungselementen auseinandersetzen, lernst Stile zu unterscheiden, Entwicklungen zu sehen, Stile auszuprobieren, lernst aber auch im Team zu arbeiten, Deine Arbeit praktisch und theoretisch zu verteidigen und Deine Entscheidungen zu begründen, wirst in der Filmabnahme von Professoren zerfetzt, rappelst Dich auf und lernst einen Blick und eigenen Stil zu entwickeln. Nirgendwo sonst kannst Du Dich dermassen gepflegt nach oben scheitern bis Du irgendwann gut wirst. Und Du lernst allem voran die Arbeit mit Schauspielern, die Arbeit an der Rolle, die Möglichkeiten, dem Spiel Dimension zu geben, was die Grundlage von fast allem ist und eigentlich schon ein Studium für sich wäre.

Am Set kannst Du Dir vielleicht abschauen, wie man einen Lokalbericht oder maximal einen Tatort dreht. Echtes Kino, welches international performt, kannst Du nur über Theorie und Praxis gleichermassen lernen. Nicht umsonst ist an der bedeutendsten französischen Filmhochschule Femis die Aufnahmeprüfung für Regie rein theoretisch. Und diese geht soweit in die Tiefe, daß die zukünftigen Regisseure zur Vorbereitung der Aufnahmeprüfung mehrere Semester Literatur und Filmwissenschaft an anderen Pariser Hochschulen studieren, oft bei den gleichen Filmwissenschaftsprofessoren wie an der Femis, wo das Studium dann quasi fortgesetzt wird. Im Ergebnis ist der französische Film nicht nur in Frankreich all die Jahrzehnte über sehr erfolgreich gewesen, sondern wirft auch immer mal wieder Weltkino ab. Deutschland ist eher ein technisches DIY-Land mit Baumarkt-Mentalität und früher ging der Witz um, daß man für die Aufnahmeprüfung an der Filmakademie Ludwigsburg vor allem üben muß, wie man eine Diskette formatiert. Heute ist es anders, aber nicht weniger bizarr, denn abgefragt werden vor allem handwerkliche Fähigkeiten.

Eine geisteswissenschaftliches Studium lohnt sich trotzdem als Vorbereitung, vielleicht wäre das auch ein erster Weg für Dich. Als der deutsche Film in den 1920ern noch Weltrang hatte, waren die Regisseure und Dramaturgen hochgebildet sowie ausgewiesene Theorie- und Theaterspezialisten. Murnau hatte Philologie und Kunstgeschichte studiert, Fritz Lang Architektur und Malerei. Heute herrscht in Deutschland der bereits genannte eher technische Ansatz vor, mit meist überschaubarem Ergebnis, was die erzählerische Qualität betrifft und dieser entgeistigte Ansatz wird ja auch mitunter vom Fernsehen gepflegt. Aber gerade der Blick nach Hollywood zeigt, daß viele Regisseure durchaus zunächst mal ihren Geist wie einen Muskel ausgebildet haben, bevor sie ins Regiefach wechselten und dies dann einen elementaren Baustein ihres kreativen Reservoirs bildete: Wes Craven hatte Philospohie studiert und konnte winkelzügige Horrorfilme drehen. George Lucas studierte Philosophie und Psychologie, James Cameron Physik und englische Literatur, Spielberg englische Literatur mit spätem Abschluss.) Mach Dir mal die Mühe und google die erfolgreichsten Regisseure nach ihren ersten Schritten am College - fast niemand hat am Set angefangen, zuvor stand neben dem eigenen Drehen meist etwas Geistiges, was das Schaffen auch signifikant prägte. Im Ergebnis könntest Du Dir überlegen, etwas Interessantes auf Lehramt zu studieren. Dann hättest Du einen sicheren Job und könntest Dir vor oder nach dem Ref immer noch überlegen, auf eine Filmhochschule zu wechseln. Soweit mein Ratschlag, denn Beziehungen und Glück fruchten erst, wenn Du zu überzeugen weisst.



Antwort von Frank Glencairn:

...theoretisch. In der Praxis ist es so, wie ich es gesagt hab.



Antwort von scrooge:


Man hört von so vielen Menschen, die sich aus Angst nicht getraut haben, ihre Träume zu erfüllen.

Ich rate zur Vorsicht mit solchen Formulierungen. Dieser Satz könnte im Umkehrschluss bedeuten: Wenn du keine Angst hast, erfüllst du dir deine Träume. Doch das ist ein Trugschluss.
Das Problem liegt darin, dass schon die Träume nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Du wirst als Regisseur in der Regel nicht das drehen, wozu du selber gerade Lust hast, sondern das, wofür du bezahlt wirst. Und wenn es teilweise langweilig oder richtiger Mist ist, du wirst es machen, denn es ernährt dich. Dein Traum wäre aber gewesen, (deine) Geschichten zu erzählen mit der Ellbogenfreiheit eines renommierten Künstlers. Das sind aber selbst in Hollywood nur wenige.
Vergleiche es mit Schauspielern oder Profi-Fußballern. Auf einen der sich seine Rollen oder seinen Verein aussuchen kann, kommen tausende, die in der Regionalliga spielen oder als Schauspieler bis zur nächsten Rolle Pizza ausfahren.
Sie haben ihren Berufswunsch umgesetzt, aber haben sie sich ihre "Träume erfüllt"?



Antwort von dosaris:


... könnte im Umkehrschluss bedeuten: Wenn du keine Angst hast, erfüllst du dir deine Träume.
Doch das ist ein Trugschluss.

oder auch so:

Vorsicht beim Brennen für eine Sache/ein großes Ziel,
man kann dabei zu leicht abfackeln bevor das Ziel erreicht ist.

in dieser Logik könnte man auch seine finanzielle Zukunft vom Lotto-
Gewinn abhängig machen.
Für das große Ziel bleibt keine Kapazität übrig, wenn man völlig
mit Penny-Jobs absorbiert ist, um die nächste Miete zahlen zu können.

Mein Plädoyer wäre daher auch eine schrittweise Strategie in
tragfähigen/belastbaren Einzelschritten.

Die Umsetzung großer Visionen besteht zu 10% aus Inspiration,
und zu 90% aus Transpiration



Antwort von Mastermind7:

Hallo

in meinem letzten Beitrag habe ich (m,22) geschrieben, dass ich nicht weiß, was ich für ein Leben möchte, weil ich Angst habe und mich noch mehr belastet. Erwartungshaltung von meiner Familie, meine eigene an mich selbst, Angst vor (Alters-)Armut, Angst vor Bereuen/Träume nicht ausleben,...
Früher wollte ich Arzt werden, aber mittlerweile ist mir klar, dass ich dafür einfach nicht mehr brenne. Ich kann helfen, wirklich gutes tun, hätte ein sehr gutes und gesichertes Einkommen. Aber ich weiß nicht, ob ich glücklich wäre.
Mir ist immer mehr bewusst geworden, dass das, wofür ich brenne, Filme sind. Ich schreibe gerne, ich filme gerne. Ich habe so viele Ideen, die ich gerne visualisieren möchte. Mir ist - auch durch eure Hilfe - klar geworden, dass ich eigentlich DAS will.
Und dennoch hält mich meine Angst vor dem Scheitern noch ein wenig zurück. Was wenn ich mich zu sehr darauf fokussiere und am Ende scheitere? Mache ich vllt alles falsch?
Einige empfahlen mir, einen Studiengang zu suchen, der mir am Ende eine Sicherheit gibt als eine Art Plan B. Aber dann frage ich mich, ob ich dann wirklich als Filmemacher durchstarten kann, wenn ich keine Filmhochschule besuche.
Sollte ich mir einen Studiengang wie Psychologie, Lehramt, ... suchen, der mir eine gewisse Sicherheit bietet? Nebenbei erlerne ich mir die Kenntnisse als Filmemacher selbst und versuche mir allmählich einen Namen aufzubauen.

Ich bin mir einfach unsicher und würde gerne eure Meinung zu dem Thema hören.

Danke schon mal im Voraus.



Antwort von klusterdegenerierung:

Tut mir leid für Dich.



Antwort von rdcl:

Eigentlich bist du in einer ziemlich großartigen Zeit. Es war noch nie so günstig wie heute technisch beeindruckende Bilder zu machen. Gleichzeitig war auch der Bedarf an Content noch nie so groß wie heute.
Mein Tipp wäre, falls es zeitlich und finanziell möglich ist: Produziere einen Film oder ein Video genau so wie du es dir vorstellst und in genau dem Bereich für den du dich am meisten interessierst. Spielfilm ist da natürlich schwieriger als Travel-Video, Musikvideo etc. Bei dem Projekt wirst du verdammt viel lernen, sehen wo deine Grenzen liegen, ob dein Style gut ankommt und was dir am meisten Spass macht. Wenn du es richtig machst und ein bischen Glück hast reicht ein Projekt um richtig viel Aufmerksamkeit zu bekommen! Ich empfehle dir das weil du nicht die großen Jobs bekommen wirst von denen du vielleicht träumst, solange dich keiner kennt und du nichts vorzuweisen hast.
Wer kannte z.B. Leonardo Dalessandri bevor er Watchtower of Turkey gemacht hat? Der war zwar kein No-Name, aber das Projekt hat ihn richtig bekannt gemacht.



Antwort von iasi:

Heute gibt es überall Film-Studiengänge und weit mehr Filmhochschulen als früher. Versuch einen Studienplatz zu ergattern. Wenn"s nicht klappt kannst du immer noch eine Beamtenlaufbahn einschlagen.

Mach dir aber auch klar, dass du wohl eher keinen dicken US-Blockbuster drehen wirst - und auch nicht wirklich drehen willst.



Antwort von Peppermintpost:

stellst du die gleiche Frage jetzt alle paar Monate wieder bis du die Antwort bekommst die du hören willst?



Antwort von iasi:


stellst du die gleiche Frage jetzt alle paar Monate wieder bis du die Antwort bekommst die du hören willst?

Fragen kostet nichts.
Also warum nicht.



Antwort von Alf_300:

Mit dem Regie führen im eigenen Leben wars scheibar bislang Nix



Antwort von boxvalue:

Hallo mastermind,

Lehramt studieren, um Sicherheit zu erlangen ? Das Ergebnis wären Schüler, die dann mit 22 ängstlich sein würden.

Du schreibst, dass die Erwartungshaltung deiner Familie dich beeinflusst.
So wie es sich anhört, war die Erwarung deiner Familie, dass Du ängstlich sein sollst. Sonst wärest Du es nicht.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du dich von deinem Umfeld löst, um eigene Wege zu gehen.

Du hast Angst vor Alterarmut ? Bezogen auf Geld oder auf den Geist ?
Bsp: Wenn einer mit neun jahren stirbt, hast Du ihn um 13 Jahre überlebt.
Eine Frage der Perspektive. Zumal Du nie wissen kannst, wieviel Zeit Dir noch bleibt, da nicht klar ist, wann du stirbst.
Übrigens ----- die Gegenwart dauert ca. 3 Sekunden.

Ich unterstütze alle Meinungen der "Vorschreiber", dass Du unbedingt Ideen in Filme umsetzen solltest, da der Prozess des Erschaffens und Gestaltens als Teil der geistigen Weiterentwicklung und als Gegenpol zum täglichen kleinkarierten muffigen Kasperletheater zu sehen ist.

Wenn Du Zeit hast, kannst du einmal das "Neue Testament" lesen.
Glauben heisst nicht wissen ---- in der Wissenschaft.
glauben heisst auf der anderen Seite aber auch vertrauen.

Wenn Du die Metaphern erkennst und analysierst, wirst du vielleicht deine Grundangst besser verstehen und durch Vertrauen ersetzen können.
Denn Angst ist der schlechteste Ratgeber, aber die beste Methode der Rattenfänger.

Viele Grüsse



Antwort von iasi:


Mit dem Regie führen im eigenen Leben wars scheibar bislang Nix

Niemanden anderen nach seinen Ansichten und Meinungen vor einer Entscheidung zu fragen, ist also deiner Meinung nach "Regie führen". :)



Antwort von Jott:

Zum Leben braucht man Geld. Das gibt‘s via Auftragsfilm: Werbung, Corporate. Um da als Regisseur für ordentliches Geld gebucht zu werden, muss man eine fette Show abziehen können und Wichtigtuerei im Blut haben. Um Kompetenz geht‘s weniger. Liegt dir das? Filmhochschule zum Üben, sofort wirre Frisur und fremdländisch/weltläufig klingenden Künstlername zulegen (falls du Bernd Müller heißen solltest) und dann ab dafür.

Das Schöngeistige für’s Programmkino ergibt sich dann vielleicht nebenher.



Antwort von rdcl:

Sorry, aber dieses Forum ist viel zu oft echt ein Witz. Da erzählen Leute, die vielleicht eine Kamera in- und auswending kennen, aber in ihrem Leben kein einziges, interessantes Werk geschaffen haben, einem jungen und ambitionierten filmgebeisterten, dass man als Regisseur eine wirre Frisur braucht oder doch mal die Bibel lesen soll...

Sorry Slashcam, zur Unterhaltung schaue ich hier gerne immer rein, mit professionell hat dieses Forum aber nix zu tun.



Antwort von freezer:

Seit Deinem ersten Beitrag im November 2018 sind mehr als vier Monate vergangen und Du hast immer noch keine Entscheidung getroffen? Hast Du die Zeit genutzt, Dich über mögliche Ausbildungswege informiert, Dir Filmhochschulen angeschaut, die Biographien erfolgreicher Regisseurinnen und Regisseure gelesen, mit Deiner Familie/Freunden über Deine Träume und Pläne gesprochen, hast Du Dich irgendwo für ein Praktikum beworben, hast eigene Kurzprojekte umgesetzt?

Wenn Du nichts davon getan hast, dann solltest Du Dich fragen warum und ob Du wirklich Interesse daran hast, oder Dir nur der Gedanke daran schmeichelt? Ist es es die träumerische Vorstellung es irgendwann allen Zweiflern beweisen zu können, dass Du es drauf hast und erfolgreich und berühmt bist? Falls ja, dann kommt Deine Motivation nicht aus einem inneren Antrieb, sondern aus dem Wunsch etwas für andere zu sein, aus der Unsicherheit heraus anderen gefallen zu wollen. Es ist völlig egal was andere von Dir und Deinen Plänen halten. Was zählt ist, dass man Entscheidungen trifft und versucht seine Pläne gezielt und sinnvoll umzusetzen, auch auf die Gefahr hin, dass man scheitert. Das muss man nicht alleine tun, sondern man sucht sich Gleichgesinnte, um als Team das Ziel zu erreichen.



Antwort von rainermann:

Ich hatte als Jugendlicher auch so meine Zweifel wegen Sicherheit, Geld, Zukunft etc. aber eins wusste ich ganz bestimmt: Ich hatte quasi Celluloid im Blut. Ich wollte Filme machen, und was anderes kam mir gar nicht in die Tüte. Wenn dieser starke Wille nicht vorhanden ist, sollte man’s gleich sein lassen und die Filmerei als Hobby betreiben. Es wird sonst einfach zu schwer sein, die vielen Höhen und Tiefen, die das Filmen als Beruf einfach mit sich bringt, gut zu überstehen.



Antwort von klusterdegenerierung:


Sorry Slashcam, zur Unterhaltung schaue ich hier gerne immer rein, mit professionell hat dieses Forum aber nix zu tun.

Sorry man kann leider nur einen thumbs up vergeben ;-)



Antwort von Jalue:



stellst du die gleiche Frage jetzt alle paar Monate wieder bis du die Antwort bekommst die du hören willst?

Fragen kostet nichts.
Also warum nicht.

Nun, iasis Frage kam mir bei dem TO auch schon in den Sinn. Im November hat er nun wirklich so ziemlich alle Antworten bekommen, die man sinnvollerweise geben kann, aber Reflektion? Fehlanzeige. Lediglich derselbe Mulm in Grün.

Da flackert wieder mal mein Troll-Warnlämpchen heftig auf. Es gibt Menschen, die einen kranken Kick daraus ziehen, wenn hilfsbereite Foristen auf ein konstruiertes Problem voll einsteigen und sich dabei selbst entblößen.



Antwort von Drushba:

Wer zuviel Angst hat sollte Beamter werden.



Antwort von Alf_300:

Post- und Bahn-Beamte sind so gut wie augestorben.

Das wird also auch nichts.

Optimal wäre ein Job als Träumer in der Konservenfabrik.



Antwort von Mastermind7:

Verschwende ich Jahre oder Sicherheit?

Hallo

ich (m,22) habe eine schwere Zeit hinter mir, in der ich mich auch selber ein bisschen besser kennengelernt habe.

Mittlerweile ist mir auch klar, dass ich gerne Regisseur werden möchte. Ich habe den Wunsch und die große Leidenschaft dafür! Es ist wirklich mein Traum, das habe ich nun gemerkt.

Gleichzeitig mache ich mir auch Sorgen, dass ich scheitern könnte. Und dann stehe ich vielleicht mit nichts da. Deswegen spiele ich mit dem Gedanken, etwas nebenbei zu studieren, um eine gewisse Sicherheit zu haben.

Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, ob ich damit nicht Zeit/Jahre/Möglichkeiten vergeude? Sollte ich mich vielleicht nur auf eines fokussieren?

Es gibt viele, deren Risiko belohnt wurde. Sollte ich mich aktuell komplett auf meine Filmkarriere konzentrieren, um Erfolg zu haben?

Ich habe Kontakte in LA, wo einige schon als Regisseure arbeiten (u.a. bei Coppola) Man könnte mir also durchaus helfen!

Bevor einige fragen: ich habe in den letzten Jahren nach meinem Abi FSJ gemacht, gearbeitet, Führerschein gemacht, war ein wenig reisen, Familie besucht. Ich habe mich nach einer schweren Phase wiedergefunden.

Habt ihr ein paar Ratschläge für mich?



Antwort von Alf_300:

Regieseur Part #5 ?



Antwort von dosaris:

forget it

CANCELed



Antwort von Jan:

Du musst in irgendeiner Weise erst einmal eigene Qualität nachweisen können. Dann muss über dich im Internet gesprochen werden und dann vielleicht wird man auf Dich aufmerksam. Das halte ich als Regisseur für relativ schwierig, als VFX/SFX-Künstler oder Kameramann eher leichter. Mir sind zwei Bekannte aus München bekannt, die Beide sehr aggressiv in Los Angeles unterwegs sind. Die eine Person hat es geschaft und hat inzwischen bei Hollywoodfilmen im Bereich Make-up gearbeitet und vorher in München bei irgendwelchen Indiefilmen und dem Wochenprogramm bei den privaten Sendern mitgewirkt. Die andere Person kann gut singen, auch sehr gut schauspielern und hat das gewisse Etwas und eine Einzigartigkeit, ist auch mehrmals im Jahr in Los Angeles und kennt sich dort gut aus und das schon seit Jahren und es kommt nichts raus außer Absagen, das 1000te Casting und das Geld dieser Person wird verbrannt. Deswegen nennt sich das wohl auch Traumfabrik, für die Mehrzahl wird das nur ein Traum bleiben, außer man ist der Sohn von Clint Eastwood (Beispiel).



Antwort von iasi:



Gleichzeitig mache ich mir auch Sorgen, dass ich scheitern könnte. Und dann stehe ich vielleicht mit nichts da. Deswegen spiele ich mit dem Gedanken, etwas nebenbei zu studieren, um eine gewisse Sicherheit zu haben.

Ja - studier was nebenbei. Bildung schadet nie - und öffnet dir vielleicht irgendwann mal die Augen :)



Antwort von didah:

sofernst kein troll bist, ich versteh dich und alles - aber glaubst, dassd im 5ten thread zum selben thema andere antworten kriegst?



Antwort von iasi:

Früher musste man schon ein Studium beendet haben, um Chancen auf einen Studienplatz an einer der beiden Filmhochschulen zu haben.



Antwort von Steelfox:

In dem Alter hatte ich auch geträumt, wie Millionen andere auch. Dekaden später träume ich nicht mehr. Die harte Realität hat mich längst wieder.
Neben Talent sollte man über ein gesundes Selbstvertrauen und eine Spur Arroganz verfügen, um in diesem Haifischbecken oben mitschwimmen zu können. Entsprechende Ausbildung mal vorausgesetzt.
Oder mache einen (oder zwei oder drei) super erfolgreiche Kurzfilme, die bei YT durch die Decke geht. Einige durften (nach Entdeckung) dann einen Langfilm draus machen.
Es gibt sicher Wege nach "oben". Aber nur die Wenigsten bleiben auch bei Niederlagen am Ball und versuchen es weiter. Hat man reiche Gönner / Eltern kann man das sicher eine Weile probieren. Muß man seine Miete und Brötchen aber selber zahlen, ist ein bodenständiger Beruf ganz klar die vernüftigere Wahl.



Antwort von sanftmut:

Einem Traum nachzujagen ist (fast) nie "Verschwendung".

Ich wünsch Dir jedenfalls für die Entscheidung "die richtige innere Stimme".

Und dann eine gute Zeit und Gottes Segen auf der Reise....!

Take care!



Antwort von rudi:

Es gibt nur zwei Antworten: Wag es, oder fahr eine sichere Nummer. Allerdings wird dir das Forum die Entscheidung nicht abnehmen, auch wenn du noch 10 mal fragst. Ich würde es einfach wagen, solange deine Verpflichtungen im Leben noch auf dich selbst beschränkt sind, also keine Familie etc.
Ich würde nur schnell loslegen und alles auf die eine Karte setzen und gleichzeitig aber Ziele setzen, die ich erreichen muss. Z.B. erster Kurzfilm auf einem Festival in einem Jahr. Und wenn ich das Ziel dann nicht erreicht habe, konsequent den Weg abbrechen und und doch lieber was studieren oder anderer Plan B. War jetzt Kurzform, aber hoffentlich, klar, was ich meine?



Antwort von Alf_300:

http://www.regie.de/berufsbilder/regisseur/

Anfangen könnte man ja damit das eigene Leben zu organisieren.
Mit fähigen Regieassistenten dürfte das kein Problem sein



Antwort von Cinealta 81:


Ich habe Kontakte in LA, wo einige schon als Regisseure arbeiten (u.a. bei Coppola) Man könnte mir also durchaus helfen!

Bevor einige fragen: ich habe in den letzten Jahren nach meinem Abi FSJ gemacht, gearbeitet, Führerschein gemacht, war ein wenig reisen, Familie besucht. Ich habe mich nach einer schweren Phase wiedergefunden.

Habt ihr ein paar Ratschläge für mich?

Kontakte in LA sind nicht ganz schlecht. Allerdings solltest Du etwas Taschengeld mitnehmen, so mind. 40.000,- (je mehr Dir hierzu zur Verfügung steht, desto besser) für das erste Jahr. Das Leben in LA mit allem was dazu gehört ist nicht ganz günstig und es gibt kein soziales Netz wie bei uns. Hat aber auch Vorteile: Die ehrgeizigen Leute mit Talent, Biss und Kampfkraft können es relativ zügig schaffen, etwas Glück vorausgesetzt. Und für die anderen, ist der Aufschlag auf den Realitätsfelsen oftmals heilsam.

Wenn die 40.000 ausgegeben sind (max. ein Jahr) und Du mit dem täglichen Überlebenskampf (=Geldverdienen mit filmfremden Tätigkeiten oder sonstigen Aushilfsjobs) beschäftigt bist, wirst Du Dir eingestehen müssen, dass die Chose wohl eher ein Traum war. Dann kannst Du aber immer noch nach D zurückkehren, hier weht der Wind in Sachen Überlebenskampf nicht ganz so rauh wie in den Staaten. Das Mäntelchen, das der Deutsche Staat seinen Bürgern überwirft ist zwar kurz, aber recht warm... ;-)

Schaffst Du es nicht, ist es kein Beinbruch - mit 22+ liegt Dir die Welt noch zu Füßen und Du wirst aus dieser Erfahrung ganz viel lernen. Über Dich und die Alltagsrealität.

Denk immer daran: Auch in LA bekommen Kreative und Künstler pünktlich Hunger und Durst und benötigen ab und zu einen Arzt.

Viel Glück und gutes Gelingen!



Antwort von Starshine Pictures:

Ich glaub kein Filmstudio oder Agentur suchen Regisseure die sich nicht mal merken können dass sie hier alle 2 Wochen die selbe Frage im Forum stellen und dann die Antworten nicht wieder finden. Entweder du bist auf Koks oder leidest an Insomnie.



Antwort von Onkel Danny:

Erst 22, da geht noch alles!

Verbindungen nach Hollywood, dann los.

Aber nur den Wunsch haben, reicht auch da nicht, man muss schon was drauf haben(trifft auf die wenigsten zu).
Und die sogenannten "connections" sind unabdinglich in der Branche.

Studium, klar, gibt es auch im Bereich Regie. Denn in Deutschland den großen Regisseur raus hängen zu lassen, ohne Ausbildung in dem Bereich, wird sehr schwer.

Von nichts, kommt nichts! Dann gib mal Gas. Das eigene Leben in den Griff zu bekommen, gehört auch dazu.
Bevor man anderen Anweisungen gibt.

Die großen Regisseure wird Du hier in diesem Forum, aber nicht finden. Und mehrfaches nachfragen hilft auch nicht weiter ;)

greetz



Antwort von Mastermind7:

Hallo

sollte man Regie / Film studieren, wenn man wirklich erfolgreich sein möchte in diesem Beruf und den Durchbruch schaffen möchte?

Es gibt natürlich einige, die es auch ohne Studium geschafft haben. Viele haben aber auf der anderen Seite studiert. Was ist der bessere Weg frägt man sich dann?

Was wäre besser - eure Meinung? Die Studios, Produzenten,... sollen mich auch als Filmemacher ernst nehmen und mir dann auch das Vertrauen schenken. Tun sie das auch bei einem ohne entsprechendes Studium?

Schafft man das überhaupt ohne ein solches Studium in der heutigen Zeit? Vor allem als Deutscher, wenn man dann international auch Erfolg haben möchte!



Antwort von cantsin:

Mein Eindruck ist, dass Du tieferlegende Lebensprobleme, Ängste und Unsicherheiten hast, und eine mögliche Filmkarriere gewissermaßen der Aufhänger dafür ist. Das legt zumindest Deine Art der Kommunikation auf diesem Forum nahe.

Daher die Empfehlung: Such' Dir Lebensberatung durch professionelle therapeutische Hilfe. - Filmemachen (bzw. Kreativarbeit im allgemeinen) kann übrigens durchaus das Richtige sein, um aus Krisen heraus zu kommen. Aber das ist erst der zweite Schritt, und nicht notwendigerweise die richtige Schlussfolgerung.



Antwort von Jan:

Hier trollt scheinbar ein User rum. Wenn nicht, nutze bitte den offenen Thread !



Antwort von Pianist:

Herrjeh, das sind immer solche Fragen, die man gar nicht im Voraus beantworten kann. An sich kann man schon bei "frägt" aufhören zu lesen...

Aber nun gut. Es kommt darauf an, was für Filme Du machen möchtest. Da Du was von "international" schreibst, soll es sich wohl um szenische Sachen handeln. Dann wird es kaum ohne Studium an einer Filmhochschule gehen. Und selbst dort werden die meisten Absolventen nicht berühmt.

Umgekehrt kann es auch passieren, dass jemand ohne Studium einen großen Durchbruch erlebt. Das ist aber reiner Zufall.

Ich zum Beispiel will gar keinen großen Durchbruch, sondern mache genau das am liebsten, was ich mache, und dafür wäre ein Filmstudium hinderlich gewesen. Meine Aufträge bekomme ich in der Regel, weil die Leute wissen, dass ich Politikwissenschaft studiert habe.

Matthias



Antwort von StanleyK2:

OMG. Nimmt das nie ein Ende?

<°(((((><

Ignore gesetzt.



Antwort von ZacFilm:

Können wir etwas von dir sehen?



Antwort von TheGadgetFilms:

Ich habe Regie studiert, arbeite in diesem Beruf seit 20 Jahren und kann dir sagen- lass es, du wirst es nie zu was bringen, das ist in Deutschland viel zu schwer.



Antwort von Frank B.:


Was ist der bessere Weg frägt man sich dann?

Der, den du gehst, bis du merkst, dass er falsch war. Dann geh einen anderen!



Antwort von rainermann:

Auf der Filmhochschule hatten wir Regie, Kamera, Drehbuch, etc. als Unterrichtsfächer. Hey, nach den vielen, vielen zähen und schleppenden Schuljahren bis zum Abi war das doch für Filmfreaks wie uns der wahrgewordene Traum! Ob man damit mehr Chancen hat oder nicht, war doch erst mal Nebensache. Man trifft dort auf Massen an Studenten, die ähnlich denken und träumen, hat bei guten Schulen evtl. auch bekannte Leute aus dem Fach als Dozenten, die man bisher nur von Credits kannte und lebt Film von morgens bis abends und am Wochenende und die meisten von uns lungerten auch in den Semesterferien dort herum und bastelten und schafften.
Ich finde die meisten Antworten hier recht gut und hilfreich. Am Ende kommt's doch immer wieder auf's gleiche raus: will man's wirklich oder nicht? Bei ersterem legt man automatisch los. Mit irgendwas. Bei zweiterem sollte man's lieber sein lassen, da einfach zu risikoreich.
Ist vielleicht ein bisschen weiter hergeholt, aber ich finde immer wieder, der erste "Fame"-Film von 1980 (kenne den neuen nicht) gibt auch so ein bisschen die Atmosphäre unseres Studiums wieder. Zwar geht's da um Schauspielerei, aber auch da hat jeder seinen Traum und alle wissen zugleich (inkl. der Dozenten), dass es draussen trotz Abschluss nicht einfach werden wird.



Antwort von roki100:


Such dir nen Job als Verwaltungsbeamter.

Garantierte Rente, nie Angst den Job zu verlieren, garantierter Mehrverdienst von Jahr zu Jahr, jede Menge Vergünstigeungen, von Privatpatient, bis zu Beamtenversicherungs-Konditionen, billige Kredite etc. Weihnachts-,und Urlaubsgeld, überhaupt Urlaub, kaum Stress, geregelte Arbeitszeiten, Zeit für die Familie usw.

Na na...das gilt leider nicht für alle ;)



Antwort von Darth Schneider:

Ich habe mir mit 15 Jahren genau die selben Fragen gestellt, und hatte ähnliche Ängste, bezogen auf meine Tänzer Berufslaufbahn.
Aber ich habe ziemlich früh gelernt, das es sinnlos ist vor Dingen Angst zu haben, die nur in meinem Kopf drinn sind...
Also damit meine ich Zukunfts Ängste, warum vor etwas Angst haben das im Moment gar nicht existiert ???
Oder hast du einen fassbaren Grund für deine Ängste ?
Aber lange herum grübeln sollte man bei solchen sicher Fragen nicht, sonst gibt es weltweit zig Tausende junge, selbstbewusste, angehende Filmemacher und zukünftige Filmschaffende die halt dann nicht zögern.
Bei solchen Ängsten hat ein Ballett Lehrer aus N.Y. uns Schülern dann immer geantwortet:
"Shut up and Dance" !!!
Also für dich wäre das dann:
"Hör auf zu grübeln, und ruf jetzt gleich ne Filmhochschule an."
Am besten wäre gleich die beste Schule in Deutschland, wenn die dich wegen mangelndem Talent nicht wollen, gibt es da immer noch Franks eigentlich sehr guten Vorschlag mit dem Beamten und eine Karriere als Hobbyfilmer.
Franz Kafka war auch nur Hobbyschreiber, Tolkin hat auch Herr der Ringe in seiner Freizeit geschrieben.....Tarantino hat in einer Videothek gearbeitet als er Reorvoir Dogs gedreht hat.
Nur die allerwenigsten mit sehr viel Glück behafteten Künstler (auch Filmemacher) leben ausschliesslich von ihrer Kunst.
Gruss Boris



Antwort von motiongroup:

Bad Robot... zumindest liest es sich so weil Schema



Antwort von Darth Schneider:

Was meinst du damit ? Soll er sich gleich bei Bad Robot bewerben ? Bisschen früh.
Nicht besser nach dem Studium ?
Gruss Boris



Antwort von motiongroup:

Nein, es liest sich wie von einem Text Bot generiert



Antwort von Pianist:


Nur die allerwenigsten mit sehr viel Glück behafteten Künstler (auch Filmemacher) leben ausschliesslich von ihrer Kunst.

Wenn man die Filmerei eher als Handwerk versteht, lebt es sich ziemlich gut davon.

Matthias



Antwort von srone:



Nur die allerwenigsten mit sehr viel Glück behafteten Künstler (auch Filmemacher) leben ausschliesslich von ihrer Kunst.

Wenn man die Filmerei eher als Handwerk versteht, lebt es sich ziemlich gut davon.

Matthias

und wenn man mehr will, ist sowohl das equipment, als auch die miete bezahlt, man hat die tagtägliche übung und kann sich auch mal auf was spezielleres for free einlassen, imho machts die kombi.

lg

srone



Antwort von Alf_300:

Mittlerweile gibts mehrere die Lebenszeit verschwenden



Antwort von Jott:

Wenn Regisseur, dann bitte richtig.

Ich hatte gerade einen an der Backe, der nicht die geringste Ahnung hatte von Storytelling, Einstellungen, Schnitten und Schnittbildern, überhaupt wie irgend etwas zusammen passt und nachher geschnitten werden kann. Das ist fürchterlich. Ganz fürchterlich. Aber er war ganz wichtig.

Fundiertes Studium oder bitte bleiben lassen, im eigenen Interesse und in dem der Filmbranche.



Antwort von nic:


Wenn Regisseur, dann bitte richtig.

Ich hatte gerade einen an der Backe, der nicht die geringste Ahnung hatte von Storytelling, Einstellungen, Schnitten und Schnittbildern, überhaupt wie irgend etwas zusammen passt und nachher geschnitten werden kann. Das ist fürchterlich. Ganz fürchterlich. Aber er war ganz wichtig.

Fundiertes Studium oder bitte bleiben lassen, im eigenen Interesse und in dem der Filmbranche.

Du hättest ihm eben Raw oder zumindest 12bit log bieten müssen, dann hätte er dir vertraut.



Antwort von Jott:

Der weiß nie im Leben, was das sein soll.



Antwort von nic:

Fiktion, TVC oder Corporate? Und wie kommt derjenige in die Position?



Antwort von Jott:

Corporate. Begnadeter Schwätzer, optische Klischee-Erfüllung, agenturkompatibel. Reicht aus heutzutage.



Antwort von nic:


Corporate. Begnadeter Schwätzer, optische Klischee-Erfüllung, agenturkompatibel. Reicht aus heutzutage.

Mit einer der Gründe warum wir sehr selten mit Agenturen zusammenarbeiten. Das - und weil sie Produktionen durch ihre internen Strukturen unsinnig teuer machen. Wenn Budget da ist, soll es auch im Ergebnis sichtbar sein.
Natürlich kann gerne jederzeit eine Agentur vorbeikommen und mich vom Gegenteil überzeugen.



Antwort von Jott:

So isses. Ich kenne exakt eine kompetente Agentur in Sachen Bewegtbild. Mit denen macht‘s dann aber auch richtig Spaß.



Antwort von TonBild:


Hallo

ich bin ganz neu hier und hoffe, jemand kann mir hier vielleicht weiterhelfen. Ich (m,21) stehe momentan in so einer Art Scheideweg und wieß nicht weiter.
...
Ich muss mich entscheiden, ob ich Regisseur werden möchte
...
Mir ist Familie sehr wichtig und ich möchte irgendwann auch eine gründen und auch Zeit mit ihr verbringen können.

Also, es gibt einige Leute die ihre Familie nach Möglichkeit auf ihre beruflichen Reisen mitnehmen. Und dann verbringt man auch bei den Kreativ Berufen die meiste Zeit ganz langweilig im Büro.

Familie und Beruf kann man also durchaus unter einem Hut bringen.



Antwort von nic:


So isses. Ich kenne exakt eine kompetente Agentur in Sachen Bewegtbild. Mit denen macht‘s dann aber auch richtig Spaß.

Kannst du mir die Kontaktdaten per PM zukommen lassen?



Antwort von Jott:

Kontaktdaten meiner Auftraggeber? Echt jetzt?



Antwort von nic:


Kontaktdaten meiner Auftraggeber? Echt jetzt?

Konkurrenz belebt das Geschäft. ;)



Antwort von klusterdegenerierung:


Kontaktdaten meiner Auftraggeber? Echt jetzt?

Dieser Peinlichkeit hat er sich schon mal in einem anderen Thread hingegeben.



Antwort von nic:



Kontaktdaten meiner Auftraggeber? Echt jetzt?

Dieser Peinlichkeit hat er sich schon mal in einem anderen Thread hingegeben.

Kuckuck. ;)




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