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Kaufempfehlung USB-Videograbber



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Wolfgang Gerber:


Hallo,

ich möchte mich endlich von der alten VHS-Technik und den Kassetten
trennen. Ich nutze es sowieso kaum noch. Meine jüngste Videoaufnahme
einer Fernsehsendung dürfte 5 Jahre alt sein.

Aber von früher aus der "guten alten Zeit" so ab 1985 habe ich doch
noch ca. 50 bis 60 Kassetten voll guter Spielfilme. Die würde ich
gerne teilweise aufheben. Bevor die Qualität ganz weg ist und ich
keinen Abspieler mehr habe.

Also suche ich nun einen günstigen brauchbaren Konverter. Muss nix
Profimäßiges sein!

Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß
welcher taugt wenigstens etwas?

Wichtig:

Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.

Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dann
notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.

Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom
SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja
kein Problem sein.

Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist,
unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme
das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern
Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können.
Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht.
Muss aber nicht sein.



Gruss Wolfgang

--
Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
das Wort NGANTWORT enthalten.





Antwort von Volker Schauff:

Wolfgang Gerber schrieb:

> Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß
> welcher taugt wenigstens etwas?

Keiner von denen ;-)

> Wichtig:
>
> Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.

Und das wird bei Grabbee und Co schon knapp, die schleifen den Ton
nämlich durch zur Soundkarte

Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio
USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90
Euro.

Ich hab mir das Ding selbst mal zum Ausprobieren geholt und muss sagen,
für meine Quick&Dirty Aufnahmen (;die guten gehen durch einen Wandler von
Snell&Wilcox, das heißt die Messlatte liegt verdammt hoch) ist das Ding
perfekt. Die Qualität schlägt sogar jeden DV-Wandler für mehrere hundert
Euro (;auch den Canopus ADVC-110, mein alter Quick&Dirty Helfer), da die
USB-500 unkomprimiert aufzeichnet und somit das bei DV sehr schlecht
umgesetzte 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Farbsampling wegfällt.

Der Audioteil ist natürlich intern, und du kannst sogar über eine
Treiberfunktion die unteren, am Fernseher nicht sichtbaren Zeilen, die
bei VHS gestört sind abdecken. Ich würde dir allerdings empfehlen,
unabhängig von der Größe des Störstreifens gezielt 8 Zeilen abzudecken,
da 8 PixelPixel im Glossar erklärt Höhe und Breite genau die Größe eines MPEG2-Macroblocks ist
und die Komprimierung so besonders effizient arbeiten kann. Das
nächstgrößere wäre 16, aber da könnte es schon in den sichtbaren Bereich
des Fernsehers reinragen.

> Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dann
> notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.

Das Ding verfügt über Cinch-Eingänge für Ton und Composite-Video und
einen S-Video Eingang falls dein Videorekorder zufällig ebensolches
bietet (;S-VHS oder Hi8).

Da du am Kabel nicht sparen solltest, würde ich dir ein Scart-auf-Cinch
Kabel von Clicktronic empfehlen, die sind preiswert und trotzdem
anständig (;Abschirmung, Wellenwiderstand). Es muss nicht immer Sommer
Cable sein (;und Oehlbach und Hama sowieso nicht - Sommer ist gut und
teuer, Oehlbach ist nur teuer und Hama sogar nur "und")

> Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom
> SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja
> kein Problem sein.

Kein Thema, auch wenn es besser wäre, hierfür auf Dauer über eine
Sat-Karte oder USB Sat-Box nachzudenken.

> Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist,
> unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme
> das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern
> Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können.
> Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht.
> Muss aber nicht sein.

Der Box liegt Studio 10 bei. Nicht besonders, aber es erfüllt seinen
Zweck, und die DVDs, die es erstellt haben sogar Dolby Digital Ton. Und
es ist sogar einigermaßen leicht zu bedienen, zumindest, wenn man nicht
vorbelastet ist (;das InterfaceInterface im Glossar erklärt ist derart proprietär, dass man als
Profi, der eines der großen Programme kennt und problemlos auf ein
anderes großes umlernen kann, damit garnicht zurecht kommt - umgekehrt
kommen Studio-User nicht mit den großen Programmen zurecht), aber wen du
nicht schneiden willst, zumindest nichts, was über Werbung entfernen
hinaus geht, verdirbst du dich auch nicht an dem Programm.

Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber
unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, über 30MB/s bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt oder
RGB, was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks,
aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.

Du kannst mit Studio 10 in MJPEGMJPEG im Glossar erklärt aufzeichnen (;Motion-JPEG), das ist ein
Vollbild-Format mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Sampling. Der Videodatenstrom wird etwa
5-10MB/s groß und ist immernoch nahezu verlustfrei (;keine sichtbaren
Artefakte, auch keine DV-Farbtreppchen). Das kannst du von Studio 10
auch nach MPEGMPEG im Glossar erklärt umkomprimieren lassen, nachdem du es nachbearbeitet hast
(;evtl. filtern mit Virtualdub? Dann stellt sich allerdings die
Codec-Frage, ob du das unkomprimiert oder mit irgendeinem CodecCodec im Glossar erklärt
speichern willst - oder auch nicht, HuffYUV ist kostenlos und effizient,
und evtl. gehts gar noch eleganter, irgendein Programm hat mir ungefragt
den sehr guten Picvideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt mit installiert, und ich hab Studio 10 in
Verdacht, wenn der dabei ist, optimal), und dann auf DVD rausbrennen,
dabei darauf achten, dass der Ton Dolby Digital 2.0 gespeichert wird.

Solltest du in Studio 10 irgendwo eine Option finden, mit der sich der
MPEG-Encoder zum 2-Pass Encoding bewegen lässt, hast du mir was voraus.
Wenn du die findest, schalt sie aber an, die Qualität wird ungleich
ansteigen, auch wenn sich durch zwei Rechendurchläufe auch der
Encoding-Zeitbedarf verdoppelt.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative




Antwort von Wolfgang Gerber:


Volker Schauff schrieb:

> > Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß
> > welcher taugt wenigstens etwas?

> Keiner von denen ;-)

wirklich? Was ist denn da hauptsächlich auszusetzen?

> > Wichtig:
> >
> > Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.
>
> Und das wird bei Grabbee und Co schon knapp, die schleifen den Ton
> nämlich durch zur Soundkarte

Es gibt einige in der 20 EUR-Klasse die den Ton per USB leiten. Also
kein separates Kabel zur Soundkarte

z.B.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item0181130204
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item(;0157757201

> Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio
> USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90
> Euro.

Oh - die Beschreibung gefällt mir. Aber das Ding will 1,4 Gigahertz.
Der geplante Rechner hat nur 800 (;AMD 1200 irgendwas).

> Ich hab mir das Ding selbst mal zum Ausprobieren geholt und muss sagen,
> für meine Quick&Dirty Aufnahmen (;die guten gehen durch einen Wandler von
> Snell&Wilcox, das heißt die Messlatte liegt verdammt hoch) ist das Ding
> perfekt. Die Qualität schlägt sogar jeden DV-Wandler für mehrere hundert
> Euro (;auch den Canopus ADVC-110, mein alter Quick&Dirty Helfer), da die
> USB-500 unkomprimiert aufzeichnet und somit das bei DV sehr schlecht
> umgesetzte 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Farbsampling wegfällt.

Unkomprimiert heisst riesige Datenmengen. Eigentlich möchte ich pro
Film nicht mehr als eine DVD haben. Habe gerade eine DVD mit 70
Minuten Film auf dem Laptop angeschaut. Die Qualität war IMHO gut

> Der Audioteil ist natürlich intern, und du kannst sogar über eine
> Treiberfunktion die unteren, am Fernseher nicht sichtbaren Zeilen, die
> bei VHS gestört sind abdecken. Ich würde dir allerdings empfehlen,
> unabhängig von der Größe des Störstreifens gezielt 8 Zeilen abzudecken,
> da 8 PixelPixel im Glossar erklärt Höhe und Breite genau die Größe eines MPEG2-Macroblocks ist
> und die Komprimierung so besonders effizient arbeiten kann. Das
> nächstgrößere wäre 16, aber da könnte es schon in den sichtbaren Bereich
> des Fernsehers reinragen.

verstanden

> > Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dann
> > notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.
>
> Das Ding verfügt über Cinch-Eingänge für Ton und Composite-Video und
> einen S-Video Eingang falls dein Videorekorder zufällig ebensolches
> bietet (;S-VHS oder Hi8).

Der hat nur den 20 Jahre alten Scart - nix S-VHS.

> Da du am Kabel nicht sparen solltest, würde ich dir ein Scart-auf-Cinch
> Kabel von Clicktronic empfehlen,

Ich hätte einen Scartstecker mit Cinchanschlüssen

> die sind preiswert und trotzdem
> anständig (;Abschirmung, Wellenwiderstand). Es muss nicht immer Sommer
> Cable sein (;und Oehlbach und Hama sowieso nicht - Sommer ist gut und
> teuer, Oehlbach ist nur teuer und Hama sogar nur "und")

Hama ist für mich auch ein rotes Tuch.

> > Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom
> > SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja
> > kein Problem sein.
>
> Kein Thema, auch wenn es besser wäre, hierfür auf Dauer über eine
> Sat-Karte oder USB Sat-Box nachzudenken.

Lohnt sich bei mir nicht. Filme nehme ich keine mehr auf. Ich bin
fernsehübersättigt. Es kommt ja immer irgendwas. Meist Müll.

Mich interessieren höchstens mal ein paar Dokus o.ä. die ich aus
Zeitgründen später anschauen will.

> > Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist,
> > unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme
> > das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern
> > Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können.
> > Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht.
> > Muss aber nicht sein.

> Der Box liegt Studio 10 bei. Nicht besonders, aber es erfüllt seinen
> Zweck, und die DVDs, die es erstellt haben sogar Dolby Digital Ton. Und
> es ist sogar einigermaßen leicht zu bedienen, zumindest, wenn man nicht
> vorbelastet ist (;das InterfaceInterface im Glossar erklärt ist derart proprietär, dass man als
> Profi, der eines der großen Programme kennt und problemlos auf ein
> anderes großes umlernen kann, damit garnicht zurecht kommt - umgekehrt
> kommen Studio-User nicht mit den großen Programmen zurecht), aber wen du
> nicht schneiden willst, zumindest nichts, was über Werbung entfernen
> hinaus geht, verdirbst du dich auch nicht an dem Programm.

Wie gesagt - mir geht es nur um Anfang und Ende und Werbung. Also
einen "Rausschnitt" aus dem bestehenden Videoband. Wenn dann noch eine
Verbesserung möglich ist soll mir das auch recht sein

> Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber
> unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, über 30MB/s bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt oder
> RGBRGB im Glossar erklärt, was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks,
> aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.

Da habe ich ja in ein paar Minuten eine DVD voll :-(;

> Du kannst mit Studio 10 in MJPEGMJPEG im Glossar erklärt aufzeichnen (;Motion-JPEG), das ist ein
> Vollbild-Format mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Sampling. Der Videodatenstrom wird etwa
> 5-10MB/s groß und ist immernoch nahezu verlustfrei (;keine sichtbaren
> ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt, auch keine DV-Farbtreppchen). Das kannst du von Studio 10
> auch nach MPEGMPEG im Glossar erklärt umkomprimieren lassen, nachdem du es nachbearbeitet hast
> (;evtl. filtern mit Virtualdub? Dann stellt sich allerdings die
> Codec-Frage, ob du das unkomprimiert oder mit irgendeinem CodecCodec im Glossar erklärt
> speichern willst - oder auch nicht, HuffYUV ist kostenlos und effizient,
> und evtl. gehts gar noch eleganter, irgendein Programm hat mir ungefragt
> den sehr guten Picvideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt mit installiert, und ich hab Studio 10 in
> Verdacht, wenn der dabei ist, optimal), und dann auf DVD rausbrennen,
> dabei darauf achten, dass der Ton Dolby Digital 2.0 gespeichert wird.

So viel Chinesisch - na ja - irgendwie werde ich die Daten schon
kleiner kriegen. Andere schaffen es ja auch.

> Solltest du in Studio 10 irgendwo eine Option finden, mit der sich der
> MPEG-Encoder zum 2-Pass Encoding bewegen lässt, hast du mir was voraus.
> Wenn du die findest, schalt sie aber an, die Qualität wird ungleich
> ansteigen, auch wenn sich durch zwei Rechendurchläufe auch der
> Encoding-Zeitbedarf verdoppelt.

Zeit spielt keine Rolle. Dazu habe ich ja meinen Zweitrechner im WoZi.
Der kann alleine vor sich hinwerkeln solange er will.

Danke vielmals für die vielen Tips.

Gruss Wolfgang

--
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Antwort von Volker Schauff:

Wolfgang Gerber schrieb:

>> Keiner von denen ;-)
>
> wirklich? Was ist denn da hauptsächlich auszusetzen?

Primär fehlende Funktion ;-)

Teilweise arbeiten die Dinger mit VCD-Auflösung (;352x288) und ähnlichem,
der Ton wird asynchron, das Bild ist unscharf und im besten Fall wird es
unkomprimiert geliefert (;was dann aber gehäuft zu verlorenen Frames
führt weil der billige China-USB-Chip in dem Wandler das nicht packt)
oder mit einem proprietären CodecCodec im Glossar erklärt bei dem das Bild stärker verblockt als
bei MPEG2.

> Es gibt einige in der 20 EUR-Klasse die den Ton per USB leiten. Also
> kein separates Kabel zur Soundkarte
>
> z.B.
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item0181130204
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item(;0157757201

Tatsache... wirkt trotzdem nicht zu vertrauenserweckend.

>> Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio
>> USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90
>> Euro.
>
> Oh - die Beschreibung gefällt mir. Aber das Ding will 1,4 Gigahertz.
> Der geplante Rechner hat nur 800 (;AMD 1200 irgendwas).

Da sehe ich kein Problem, die 1,4GHz beziehen sich vermutlich auf
Echtzeit MPEG2-Aufnahme (;ist mit Studio 10 möglich, dann schreibt der
sofort das kleine MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt auf die Platte, aber das verlangt wirklich viel
Rechenleistung ab).

Wenn du unkomprimiert oder MJPEGMJPEG im Glossar erklärt aufzeichnest und dann erst offline ein
MPEG2 draus machst, läuft das locker-flockig.

> Unkomprimiert heisst riesige Datenmengen. Eigentlich möchte ich pro
> Film nicht mehr als eine DVD haben. Habe gerade eine DVD mit 70
> Minuten Film auf dem Laptop angeschaut. Die Qualität war IMHO gut

Unkomprimiert bleibt es auch nur für die Vor-Verarbeitungsphase.

>> Da du am Kabel nicht sparen solltest, würde ich dir ein Scart-auf-Cinch
>> Kabel von Clicktronic empfehlen,
>
> Ich hätte einen Scartstecker mit Cinchanschlüssen

Tut's notfalls auch

>> Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber
>> unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, über 30MB/s bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt oder
>> RGBRGB im Glossar erklärt, was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks,
>> aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.
>
> Da habe ich ja in ein paar Minuten eine DVD voll :-(;

Nein nein keine Angst um die DVD, nur um die Festplatte. (;2 Stunden rund
150GB!)

Du nimmst das ganze unkomprimiert oder niedrig-komprimiert (;z.B.
Motion-JPEG wo du etwa die Hälfte bis ei Drittel der Datenmenge hast)
verlustfrei auf, bearbeitest es nach und anschließend macht Pinnacle
Studio dir daraus MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (;komprimiertes Bild) und Dolby Digital
(;komprimierter Ton) und dann hast du deine 2 Stunden auf der DVD.

Der Witz ist halt folgender: MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt arbeitet mit Bildunterschieden. Das
heißt, es wird etwa alle 10 Bilder ein Vollbild abgespeichert und
dazwischen nur die Unterschiede zwischen zwei Bildern, die sich
wesentlich leichter speichern lassen. Ist viel Bewegung im Bild, sind
die Unterschiede kleiner, es werden eher Vollbilder als Differenzbilder
gespeichert. Und um die klein zu kriegen, muss die verlustbehaftete
Kompression erhöht werden und das Bild verblockt. Das passiert, wenn
- das Bild rauscht (;Rauschen ist Bewegung da Unterschied zwischen zwei
Bildern)
- schnell bewegte Szenen auftreten

Jetzt gibt es zwei Methoden, das zu vermindern:
- Rauschen filtern (;verschönert zum einen das Bild wenn man das richtig
macht, z.B. mit dem Dynamic NoiseNoise im Glossar erklärt Reduction oder Temporal Smoother von
Virtual Dub, erhöht die Kompressionseffizienz minimal)
- 2-Pass komprimieren: Zuerst wird das Video unkomprimiert oder
niedrig-komprimiert (;DV oder MJPEGMJPEG im Glossar erklärt das nur aus Vollbildern besteht)
gespeichert. Zuerst wird analysiert "wo sind schnelle Szenen, wo sind
langsame". Dann wird erst im zweiten Durchlauf nach MPEGMPEG im Glossar erklärt umgewandelt, in
schnellen Szenen gibt man "Voll Stoff", sprich viel Bitrate, und in
langsamen fährt man die Bitrate zurück, sodass sich insgesamt eine
Durchschnitts-Bitrate ergibt mit der das Video auf die DVD passt (;auf
eine DVD passen je nach Bitrate ca. 60-480 Minuten wobei 480 selbst bei
2-Pass Encoding nicht mehr schön aussieht).

Daher ist es besser, unkomprimiert aufzuzeichnen und erst später
umzuwandeln, außerdem ist das diejenige Methode, welche auch alten
Rechnern noch eine Chance gibt, die für Echtzeit-MPEG2 zu schwach wären.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
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Antwort von Josef Moellers:

Wolfgang Gerber wrote:
> Hallo,
>
> ich möchte mich endlich von der alten VHS-Technik und den Kassetten
> trennen. Ich nutze es sowieso kaum noch. Meine jüngste Videoaufnahme
> einer Fernsehsendung dürfte 5 Jahre alt sein.
>
> Aber von früher aus der "guten alten Zeit" so ab 1985 habe ich doch
> noch ca. 50 bis 60 Kassetten voll guter Spielfilme. Die würde ich
> gerne teilweise aufheben. Bevor die Qualität ganz weg ist und ich
> keinen Abspieler mehr habe.
>
> Also suche ich nun einen günstigen brauchbaren Konverter. Muss nix
> Profimäßiges sein!

Ich habe ein Plextor-Teil (;ConvertX ConvertX PX-M402U, wimre, den gibt's =

aber nicht mehr, dafür gibt's den PX-TV402U). Tuts hervorragend, habe
aber nur Erfahrung mit dem Pinguin.

> Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß
> welcher taugt wenigstens etwas?
>
> Wichtig:
>
> Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.

Yepp.

> Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dan=
n
> notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.

Yepp, Cinch/S-Video.

> Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom
> SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja=

> kein Problem sein.
>
> Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist,
> unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme
> das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern
> Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können=
.
> Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht.=

> Muss aber nicht sein.

Wie gesagt, ich nutze das Teil unter Linux und bin voll zufrieden.

--
These are my personal views and not those of Fujitsu Siemens Computers!
Josef Möllers (;Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize (;T. Pratchett)
Company Details: http://www.fujitsu-siemens.com/imprint.html





Antwort von Martin Brunner:

Wolfgang Gerber schrieb:

>> Keiner von denen ;-)
>
>wirklich? Was ist denn da hauptsächlich auszusetzen?

Ich hab den TV-PVR, der hat auch einen Hardware-MPEG4-encoder,
allerdings auch wieder so ein komisches FormatFormat im Glossar erklärt von Microsoft. Dann
ruckelt er bei schnellere Filmsequenzen gern und spinnt beim Laptop wenn
man ihn über USB-Erweiterungskarten betreibt (;braucht wohl zu viel
Strom). Aber generell ist das Aufnehmen nicht so schwer, denn solche
Geräte mit Hardware-Encoder haben den Vorteil daß Bild und Ton nicht
auseinanderlaufen, womit man sich sonst bald mal herumärgern kann.

Das Plextor Gerät mit DivXDivX im Glossar erklärt soll nicht so schlecht sein, vor allem ist
DivX auch ein FormatFormat im Glossar erklärt das viele DVD-Player können.

Aber trotzdem eine Sache die mich stört: Man kann bei beiden nicht den
Bildausschnitt für die Aufnahme festlegen. Das ist deswegen lästig =
weil
ja bei einigen Filmen schwarze Streifen oben und unten sind, und bei
Aufnahmen von Videokassetten nicht selten ein etwas verwackelter
Streifen ganz oben oder unten am Rand stört. Um diesen wegzuschneiden
müßte man das Video dann nochmal rendern. Gibt es denn wirklich keine
Geräte bzw. Software bei denen man den Ausschnitt schon bei der =
Aufnahme
festlegen kann?




Antwort von Wilko Finke:

Volker Schauff schrieb:
[...]
> USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90
> Euro.
[...]
> Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber
> unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, über 30MB/s bei YUVYUV im Glossar erklärt 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt oder
> RGBRGB im Glossar erklärt, was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks,
> aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.

Kaum zu glauben. Hast du damit schon mal Blue- o. Greenscreen Aufnahmen
per Betacam SP o.ä. digitalisiert? Schätze mal einen TBC hat die nicht.
:)

Ist die Box wirklich so gut, dann kaufe ich die direkt. :)

Viele Grüße

Wilko




Antwort von Volker Schauff:

Wilko Finke schrieb:

> Kaum zu glauben. Hast du damit schon mal Blue- o. Greenscreen Aufnahmen
> per Betacam SP o.ä. digitalisiert? Schätze mal einen TBC hat die nicht.
> :)

Betacam SP hab ich als Privatperson nicht zu bieten. Zumindest noch
nicht, man musste ja sparsam sein als Student. VHS/S-VHS, Betamax,
Video2000 oder Laserdisc könnte ich derzeit anbieten. Also alles
Formate, die Bild Analog/Composite (;LD) oder noch schlimmer
Analog/Colour Under (;der Rest) speichern.

Allerdings muss ich sagen, wenn du Betacam SP als Quelle hast, greif
lieber zu einem alten Liquid Pro (;z.B. Version 5) inkl. Pro-Box.
Gebrauchtpreise sollten im Bereich 200-300 Euro liegen, wenn inzwischen
nicht sogar billiger (;ich denke mal Liquid 5 als Software hat eh keinen
Wert mehr, aber die Pro-Box ist gut und wird auch beim aktuellen Liquid
noch unverändert genutzt). Ebenfalls uncompressed, aber immerhin mit
YUV-Eingängen. Spätestens damit bist du Top in Form, auch für
Chroma-Keying aus Beta-SP Quellen.

TBC haben allerdings beide nicht, auch keine anderen Krankheitserreger
;-) (;Sorry, der Spruch musste jetzt einfach sein, nach meinen
Erfahrungen mit dem ADVC-300 halte ich Consumer-TBCs tatsächlich eher
für eine Krankheit).

> Ist die Box wirklich so gut, dann kaufe ich die direkt. :)

Gut kommt drauf an wofür. Für Consumermedien und die durchschnittlichen
Qualitätsansprüche mehr als gut (;bewährte Pinnacle-Qualität dank Pearl
und Auslaufmodell zum Grabbee-Preis, dazu noch echtes YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt
Uncompressed ohne DV-Subsamplingartefakte, die jeder der deutlich
teureren DV-Wandler und DV-Camcorder hat und die einem den Spaß am
Chroma-Keying deutilch vermiesen können). Im Vergleich zu wirklichen
Profi-Marken wie Snell&Wilcox fällt allerdings schon deutlich auf, wie
stark gerade der Composite-Decoder unterlegen ist.

Für Quellen mit YUV-Ausgang wie Betacam würde ich allerdings eher in
Richtung Pinnacle/Avid Pro-Box, oder noch besser Blackmagic Decklink
plus YUV-SDI-Encoder und SDI-Audio-Embedder (;z.B. von Aja), Blackmagic
Decklink SP/Decklink Extreme/Decklink Multibridge oder Blackmagic
Intensity Pro gehen. Kostet dann allerdings auch ein vielfaches der
Pinnacle-Lösung (;wobei eine gebrauchte Pro-Box samt Liquid oder eine
Intensity Pro preislich noch sehr human sind).

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
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Antwort von Lazlo Lebrun:

Volker Schauff wrote:

> Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio
> USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90=

> Euro.
>
> Ich hab mir das Ding selbst mal zum Ausprobieren geholt und muss sagen,=

> für meine Quick&Dirty Aufnahmen (;die guten gehen durch einen Wandler =
von
> Snell&Wilcox, das heißt die Messlatte liegt verdammt hoch) ist das Di=
ng
> perfekt. Die Qualität schlägt sogar jeden DV-Wandler für mehrere =
hundert
> Euro (;auch den Canopus ADVC-110, mein alter Quick&Dirty Helfer), da die=

> USB-500 unkomprimiert aufzeichnet und somit das bei DV sehr schlecht
> umgesetzte 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Farbsampling wegfällt.
>
Welche Hardware, die bereits komprimiert, könntest du empfehlen?
Ich habe eine USB-TV-Karte, die wenn man eine Aufnahme in 800*600 machen =

will , sowohl die USB Schnittstelle, als auch der 1200MHz DualCore
Notebook überfordert.

Laszlo




Antwort von Wolfgang Gerber:


Volker Schauff schrieb:

:-)

Danke für die ganzen Tips. Mal sehen - werde mir mal 2 bis 3 solcher
teile bestellen und dann am besten ausprobieren was bei mir am besten
rauskommt. Meine Ansprüche sind ja nicht sehr hoch. Hauptsache nicht
schlechter als meine alten VHS.

Gruss Wolfgang

--
Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
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