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Infoseite // Iron Sky - The Coming Race - offizieller Trailer



Frage von Funless:


Nach mehreren (Konzept)Teaser Trailer in den letzten eineinhalb Jahren wurde nun der erste offizielle Trailer von Iron Sky - The Coming Race veröffentlicht sowie der Kinostart Termin des Films, der wie sein Vorgänger größtenteils durch Crowdfunding finanziert wurde, bekannt gegeben. Premiere ist bereits am 16. Januar 2019 in Finnland und der deutsche Kinostart am 21. März 2019.

https://youtu.be/YC8Z6i59s7o

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Antwort von Frank Glencairn:

Da haben sie die Latte aber ein ganzes Stück höher gehängt als beim letzten mal - Hut ab.

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Antwort von ZacFilm:

Muhaha, must see. Seit wann sieht der Film eigentlich so gut aus :-D?

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Antwort von motiongroup:

Klasse steht auf der Liste der Pflichten..

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Antwort von 7River:

Ob der erste Teil zu toppen ist? Mhm...

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Antwort von Darth Schneider:

Für mich sieht der Trailer überladen aus, der erste Iron Sky ist schon ne harte Nuss zum knacken.
Der war originell, auch witzig, frech, cool. Ich denke nicht das der zweite Teil besser wird, die machen schon seit Jahren immer wieder am Trailer herum.
Ausserdem, schon wieder Nazis ?? Irgendwann wird’s dann ne Wiederholung...Es gibt auch andere Bösewichte.
Gruss Boris

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Antwort von Funless:

Nach der gestrigen Premiere in Finnland wurde nun ein weiterer „Trailer“ veröffentlicht...

https://youtu.be/rtIuPWiPk9s

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Antwort von Darth Schneider:

O.k. Dieser Trailer gefällt mir wieder viel besser, aber wehe Trump ist dann gar nicht im Film...
Gruss Boris

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Antwort von StanleyK2:

Beim ersten Iron Sky fand ich die Trailer ganz nett. War sogar Unterstützer des Projekts. Der ganze Film war dann eher enttäuschend öde.

Der hier zuerst verlinkte Trailer: völlig überdrehte CGI-Orgie, auch noch mit teal & orange touch. Nee ...

Der zweite Trailer eine bemüht-witzge Trump-Persiflage. OMG ...

Werde ich mir gewiss nicht ansehen, nicht mal später kostenlos auf YT. Aber bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden. Wem's Spass macht...

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Antwort von iasi:

Wahrscheinlich belanglos, weil nicht einmal unterhaltend, wie schon Teil 1.

Dann lieber ein Zusammenschnitt von Spiele-Videos.

Der Trump-Trailer ist ein eher schlecht gemachter Schmarotzer-Plagiats-Schmarn.

Aber mittlerweise gibt es ja genug Leute und gar Fans, die sich ausdrücklich als schlecht beworbene Filme ansehen - denn Unterhaltung ist ja alles was zählt. Und anders sein bedeutet, dass man sich auch schlechte Unterhaltung gibt.
Das hat dann auch nichts mehr mit Geschmack zu tun.

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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:
Wahrscheinlich belanglos, weil nicht einmal unterhaltend, wie schon Teil 1.
Fand ich nicht. Der Erfolg des Films spricht doch für sich. Und vor Hollywood musste der Film sich nicht mal verstecken.

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Antwort von StanleyK2:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wahrscheinlich belanglos, weil nicht einmal unterhaltend, wie schon Teil 1.
Fand ich nicht. Der Erfolg des Films spricht doch für sich. Und vor Hollywood musste der Film sich nicht mal verstecken.
Erfolg? Na ja, alles relativ. Größter Erfolg in Finnland .... Aber bei ca. 7.5Mio Produktionskosten etwas über 8 Mio Einspielergebnisse weltweit ....

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Antwort von Darth Schneider:

Hey, eine halbe Million am Schluss haben, oder nicht....8 Mio. das macht dann eine Menge verkaufte Dvds und Kinobesuche für einen finnischen Film. Ausserdem, kultig war der Film allemal, der wird auch in 10 Jahren noch Geld einspielen....von dem her sind solche Zahlen doch eh relativ.
Gruss Boris

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Antwort von Jott:

Ich fand den ersten durchaus lustig. Ist ja nicht nur ein netter Trash-Film mit dem unvermeidlichen Udo Kier, sondern auch eine nette Nazi-Verarsche. Passt in die Zeit.

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Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Ich fand den ersten durchaus lustig. Ist ja nicht nur ein netter Trash-Film mit dem unvermeidlichen Udo Kier, sondern auch eine nette Nazi-Verarsche. Passt in die Zeit.
Nazi-Verarsche auf diesem Trash-Film-Niveau ist schon wieder ärgerlich.

Leider stimmt die Aussage: Passt in die Zeit.

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Antwort von Funless:

Komme gerade vom Kino und muss leider anmerken, dass der Film eine komplette Enttäuschung war. Überhaupt kein Vergleich zum ersten Teil.

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Antwort von 7River:

Fand den ersten Teil auch um Längen besser. Dieser Film ist zu abgedreht.

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Antwort von Funless:

7River hat geschrieben:
Fand den ersten Teil auch um Längen besser. Dieser Film ist zu abgedreht.
Ich persönlich fand ihn gar nicht mal zu abgedreht, sondern schlicht und ergreifend einfach nicht witzig.

Ich hatte hier sogar eine ausführliche Review zum Film geschrieben.
Klischees sind schon etwas Besonderes denn sie sind quasi auf fast alles und jeden anwendbar. Nimmt man sich beispielsweise die Finnen zur Brust, dann fallen einem doch so einige Klischees ein.

Die Finnen können ordentlich einen saufen, die Finnen können Apocalyptica, die Finnen können Formel 1 (Rallye übrigens auch), die Finnen können Sauna und sind zudem (zumindest lt. dem aktuellen Weltglücksreport) die glücklichsten Menschen auf unserem Planeten. Gut, der letzte Punkt ist kein Klischee, sondern das Ergebnis einer Studie.

Aber können die Finnen sieben Jahre nach Iron Sky eine gute, respektive sehenswerte Fortsetzung von Iron Sky machen?

Iron Sky: The Coming Race spielt 29 Jahre nach den Ereignissen von Iron Sky. Wir schreiben das Jahr 2047, die Erde ist durch den nuklearen Krieg zwischen der Erdbevölkerung und den Nazis vom Mond zu einem unbewohnbaren Planeten geworden. Die restlichen Überlebenden der Erdbevölkerung (knappe zweitausendundnochwas Menschen) konnten sich auf die halbzerstörte Mondbasis „Schwarze Sonne“ der Nazis retten und fristen dort in feinster postapokalyptischer Manier ein dahinvegetierendes Dasein geplagt von immer stärker werdenden Mondbeben die über kurz oder lang den Rest der Basis in Schutt und Asche legen werden, so dass von einem langfristigen Wiederaufblühen der Spezies Mensch keine Rede sein kann. Das einzige Raumschiff mit dem sich die Menschen retten könnten ist bedauerlicherweise Flugunfähig und Obi Washington, die Tochter der beiden Hauptprotagonisten des ersten Teils Renate Richter und James Washington, versucht erfolglos das Raumschiff wieder flott zu machen damit die Menschheit dieser drohenden Gefahr entfliehen und einer besseren Zukunft entgegen fliegen kann.

Hoffnung naht jedoch als ein umgebauter Nazi Shuttle mit Flüchtlingen aus der Erde unter der Führung des russischen Han Solo Verschnitts Sascha die Mondbasis erreicht und mit ihnen Wolfgang Korzfleisch (wieder gespielt von Udo Kier) als blinder Passagier ankommend Obi darüber aufklärt, dass die Rettung der Menschheit im Inneren der (in Wirklichkeit hohlen) Erde zu finden ist. Dort haben sich nämlich die Vril eingenistet. Außerirdische Reptilienwesen die vor Millionen vor Jahren in der Zeit der Dinosaurier mit ihrem Raumschiff gestrandet sind, danach die Menschheit eher nebenbei in einem Experiment erschufen und seitdem getarnt als Präsidentin der Vereinigten Staaten, Vladimir Putin, Mark Zuckerberg, Steve Jobs, Adolf Hitler, Dschingis Khan, Osama Bin Laden und wer sonst noch alles in der Menschheitsgeschichte eine beeinflussende Rolle gespielt hat unerkannt ihr Unwesen treiben. Dort im Inneren der Erde befindet sich ihre unterirdische Stadt in dessen Zentrum die Hauptquelle der Vril Energie in Form des heiligen Grals zu finden ist, dessen „Power“ das Raumschiff der Menschen wieder flugfähig machen kann. Also macht sich Obi in Begleitung von Sascha, des Muskelpakets Malcolm sowie einigen Anhängern des sog. CEOismus, eine neu gegründete Religion die nach dem Mantra des „geschlossenen Systems gemäß des großen Steve (Jobs)“ lebt in der die allmächtige App das Leben der Gläubigen bestimmt, mithilfe des umgebauten Nazi Shuttles auf ins Innere der Erde um sich den heiligen Gral der Vril Energie zu beschaffen.

Okay, niedergeschrieben klingt der Plot, dessen Grundgerüst auf Edward Bulwer-Lyttons Roman „The Coming Race“ von 1871 basiert, tatsächlich gar nicht mal so uninteressant. Jedoch ist bedauerlicherweise die Umsetzung des Plots alles andere als gut gelungen. Iron Sky: The Coming Race packt nahezu jede Internet Verschwörungstheorie der letzten 20 Jahre in den Film und würzt diesen Eintopf mit einem Feuerwerk an Klischees, von denen jedoch die meisten mittlerweile so abgenutzt sind, dass man darüber (auch beim besten Willen) nicht mehr lachen kann. So prahlt Sascha beispielsweise bei jeder Gelegenheit mit seinem umfangreichen Ingenieurswissen um dann (als Gag) am Raumschiff die lebensrettende Energiequelle mit simplen Gaffa Tape zu befestigen oder leidet er unter schweren Komplexen weil der Feind die Waffe zuerst auf den muskelpackten Malcolm richtet als auf ihn, da er doch als bärenbezwingender Russe ebenfalls als gefährlich wahrgenommen werden sollte. Oder die CEOisten, die von ihren iPhones in Fetzen gesprengt werden, sollten sie es wagen selbiges zu jailbreaken weil sie gerne mehr Abwechslung bei Wallpaper und Handymelodien hätten als die von der allmächtigen App vorgegebenen. Allein schon letztes Beispiel zeigt das Dilemma der überholten Klischees im Film, denn Handyklingeltöne oder Wallpaper sind bereits seit geraumer Zeit nicht mehr „hip“, so dass sie als Gag Vorlage zünden könnten. Und solche überholten Klischees ziehen sich leider durch den gesamten Film wie ein roter Faden.

Handwerklich ist der Film solide inszeniert, anständig geleuchtet, die Kamera macht einen guten Job und die VFX sind zwar nicht auf Hollywood Niveau, aber für eine Produktion dieser Größe absolut okay doch kein Grund sich das auf der großen Leinwand anschauen zu müssen, da reicht das Heimkino locker. Auch die Darsteller machen einen „well done“ Job, keiner von ihnen ist insofern fehlbesetzt. Auch wenn Udo Kiers Mimik Repertoire an fünf Fingern abzuzählen sind, passen diese allerdings gut in seiner Doppelrolle als Wolfgang Korzfleisch und den als Hitler getarnten Vril. Zudem ist er auch recht kurzweilig geschnitten, es gibt eigentlich überhaupt keine Leerlaufstellen, nur zeigt Iron Sky: The Coming Race beispielhaft, dass eine kurzweilige Inszenierung, bzw. Montage noch lange keine gute satirische Sci-Fi-Komodie macht (denn das will der Film unmissverständlich sein). Dazu bedarf es mehr Zutaten wie beispielsweise passendes Timing bei den Gags, geschliffenere Dialoge und interessantere Charaktere. All dies verfehlt Iron Sky: The Coming Race jedoch komplett, verschenkt somit enorm viel Potenzial und der Welpenschutz, der im ersten Teil aufgrund der schrägen und originellen Filmidee wie auch die Umstände der Umsetzung dessen vorhanden war, kann und darf bei der Fortsetzung nicht greifen.

Somit können die Finnen (um die Klischeethematik würdig abzuschließen) zwar ordentlich einen saufen, können Apolacyptica, können Formel 1 (Rallye übrigens auch), können Sauna und werden wohl auch weiterhin die glücklichsten Menschen auf diesem Planeten bleiben aber eine gute, respektive sehenswerte Fortsetzung von Iron Sky können die Finnen leider nicht.

Resultierend erhält Iron Sky: The Coming Race von mir eine 6/10.

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Antwort von nachtaktiv:

beim ersten film dachte ich: naja, man merkt, in der mitte des film is ihnen wohl das geld ausgegangen. handlung war erst ganz witzig und dann schleppte er sich.

beim zweiten teil dachte ich erst : wow, jetz ham sie ja mal nachgelegt beim CGI. aber handlungsmäßig und von den dialogen her war der echt nur noch öde. meine freundin und ich sind uns einig - sollte es noch mal einen teil geben, dann schaun wir ihn uns auf netflix oder nem anderen portal an. dafür ins kino lohnt nicht. sah das publikum wohl auch so. mit uns zusammen waren es ganze 10 leute im saal.

dabei war der ansatz gar nicht schlecht. da war einiges an zeitgenössischer satire drin. es war aber einfach zu wenig von allem drin. da muß ich sagen, kann ich mir nach jahrzehnten noch life of brian angucken und habe das gefühl, der is 1. super witzig und 2. hat er null an aktualität verloren. die römer meute, die eine bude stürmt und dann nur einen löffel findet, ist eine super satire auf den überwachungsstaat, der doch nix reißt. oder das scharmützel innerhalb der eigenen reihen bei politischen, neuen bewegungen (SPALTER!!!).

die iron sky macher täten gut daran, sich die alten python shows und filme mal anzuschauen. und nazis veräppeln... oh come on, das is mittlerweile wirklich ZU abgegriffen. da hätte man noch ne runde drauf legen können. der ausblick am ende des films auf "russen auf dem roten planeten" ist ein witziger und guter ansatz, böte auch da wieder viele möglichkeiten. aber ob die endlich mal umgesetzt werden?

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