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Imagefilm / Möbelhaus



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Frage von The_Dude:


Ich habe letzte Woche für ein Möbelhaus einen Imagefilm produziert.
Der Film soll auf verschiedenen Bildschirmen in den Möbelhäuser laufen.



Würde mich interessieren, was ihr von dem haltet.



Antwort von StanleyK2:

Ich habe letzte Woche für ein Möbelhaus einen Imagefilm produziert.
... was ihr von dem haltet.

Eher wenig. Sound zu aufdringlich / unpassend, lenkt ab. Effektspielereien auch overdone.



Antwort von Peppermintpost:

die musik geht mir auch maximal auf den geist, aber bei solchen projekten gibts ja meistens kein budget für sound daher ist das wohl unter dem motto "u get what u pay 4" zu verbuchen.

das du AE bedienen kannst ist offensichtlich, einige elemente finde ich gut, zum beispiel der rote balken der durchs bild geht oder die parallaxe die du in die photos eingebaut hast. generell könnte es für meinen geschmack auch deutlich schlichter sein, aber ich vermute das ist der zielgruppe und dem kunden geschuldet.

es sieht für mich wie ein null budget projekt aus, aus dem du dann noch versucht hast das beste zu machen. solche projekte sind undankbar, aber nehmen natürlich immer mehr zu. so ist das geschäft halt.
bevor ich nix mache würde ich auch solche jobs machen, aber auf mein demo reel würde der job es nicht schaffen. glücklicherweise hab ich aber kein grafik demo reel ;-)





Antwort von Starshine Pictures:

Ich habs mir ohne Sound angeschaut und so kann ich es mir gut als Loop auf Screens im Markt vorstellen. Also soo negativ wie meine Vorposter es sehen kam es mir nicht vor. Aber natürlich kann der Ton ein Video total verhauen. Die Effekte der Bilder fand ich eigentlich ganz interessant und die Story wird eben auch ohne Ton so vollkommen ausreichend transportiert.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von klusterdegenerierung:

Also vor der AE Leistung ziehe ich meinen Hut, sowas kann ich gar nicht, das sieht wirklich gekont aus. Über die Musik brauchen wir nicht zu sprechen, aber warum jetzt alle Sequenzen in der Art Zeitungsartikel & perspektivisch verzogen laufen, ist mir zwar kein Rätsel, geht mir aber voll auf die Nüße, denn die hätten es so auch getan.

Mit einer anderen Musik, die ja nun wirklich nix kostet und man zur Not selber bezahlt, damit man sich nicht wegschämt, finde ich das ganze Ding echt ordentlich. Ich wäre froh wenn ich sowas könnte! :-)



Antwort von lichKrake:

Schön gemacht, wenn Butget echt schmal. Und die meisten glotzen es eh am Smartphone,da wirst des gedudel eh net so hören..:)



Antwort von Pianist:

es sieht für mich wie ein null budget projekt aus, aus dem du dann noch versucht hast das beste zu machen.
Ehrlich gesagt - ich hätten diesen Film als arschteuer eingeschätzt, wegen der vielen grafischen Elemente.

Ich habs mir ohne Sound angeschaut und so kann ich es mir gut als Loop auf Screens im Markt vorstellen. Also soo negativ wie meine Vorposter es sehen kam es mir nicht vor.
Das muss ich aber auch sagen. Die Musik ist natürlich nervig, aber die Bildspur ist doch ziemlich gut gemacht. Ich wundere mich sogar, warum dieser aufwändige Weg gewählt wurde. Wenn sich ein Möbelhaus an mich wenden würde, dann würde ich denen wohl einen Film rein aus Realbildern anbieten, weil ich ja solche Grafiksachen gar nicht mache und fremdvergeben müsste.

Allerdings frage ich mich etwas anderes: Wenn die Leute schon im Möbelhaus drin sind - warum muss man ihnen dann noch diesen Film zeigen? Da sieht man ja eigentlich nur das, was man dort sowieso selbst sieht, mal abgesehen von der Historie. Meiner Meinung nach wäre es interessanter, den Leuten im Möbelhaus den Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, also zum Beispiel zu zeigen, wie die Möbel unter Einsatz höchster Handwerkskunst und moderner Technik irgendwo hergestellt werden.

Matthias



Antwort von kmw:

Ich finde den Film gut gemacht,
schaltet man die Tonspur ab sogar sehr gut ;-)



Antwort von MatzeXXX:

Also peppermintpost geht von einem Null-Budget-Projekt aus, was ich arg daneben finde.

Für mich sieht das teuer aus und die Effekte sind sehr inspirierend. Da denke ich dann immer "ha, schick, das könnte ich bestimmt auch", sehe aber gleichzeitg "f**k, das ist immense Arbeit" ; )

Hut ab!

Die Musik ist aber wirklich nervig hoch drei. Um Gottes Willen.



Antwort von TomStg:

Am wichtigsten finde ich den Hinweis von Matthias bzgl Zielgruppe. Für Kunden, die bereits im Haus sind, ist der Film nahezu bedeutungslos. Daher passt dieser Film eher für die Homepage des Auftraggebers oder für spezielle Marketingevents außerhalb des Hauses. Dann wird auch das Thema der nervigen unpassenden Musik von Bedeutung. Das gilt nicht für die Vorführung im Haus oder auf Messen. Denn dort wird der Film sicher ohne Ton laufen.



Antwort von nic:

Ja, das Compositing war aufwendig. Aber durch den Einsatz der immer gleichen visuellen Effekte wirkt das Ganze auch ein wenig nach "schönes Tutorial gefunden, nachgebaut und dann erweitert, bis dann mal ein Film da war". Aber dieser Eindruck wird sich beim gewöhnlichen Publikum sicher nicht einstellen, geht vielleicht sogar nur mir so, da ich mich an all den AE Tutorials und Vorlagen einfach sattgesehen habe.

Aber die wichtigste Frage, um einen Werbe-/Imagefilm zu beurteilen ist doch: Funktioniert er? Und das tut er meiner Meinung nach nicht. Zumindest nicht, wenn die Intention war das Möbelhaus und seine "USPs" herauszustellen. Warum sollte ich zu "Wohn Schick" gehen und nicht zu "IKEA" oder "Möbel Murks" oder "Wohnland Nichtgan-Zsoschick"? Auch wenn die Idee war das Möbelhaus als sympathisches Familienunternehmen zu portraitieren, funktioniert dieser rein grafische Stil nicht, um die Nachricht zu transportieren. Dafür muss ich die Menschen sehen, wie sie interagieren, sich bewegen, einen Einblick gewinnen in das Unternehmen, Herzblut spüren, deren Motivation erleben... Wohl würde dein Motion Design als eines von mehreren Stilelementen tragen, als Vor-/Abspann und so eine Art Trenner um von Location zu Location zu springen, aber die Aussage selbst transportiert es als alleinigen Stilmittel - zumindest für mich - nicht.

Dem Kunden wird's gefallen. Die Leute sehen sich selbst, es sieht teuer aus, sie können damit ihre teuren Flatscreens bespielen und haben etwas schön Blinkendes für die Webseite.



Antwort von Auf Achse:

Ich lese diverse Posts über Kritiken immer NACHDEM ich das Video gesehen habe. Um meine erste Meinung nicht von anderen zu beeinflussen.

Nach dem Ansehen dachte ich .... na net schlecht, vor allem die Grafiken, auch ich bin in AE nicht sooo sattelfest und müßte mich ordentlich anstrengen.

Um so mehr verwunderten mich die ersten Kritiken ... billiges Filmchen .... sollte ich mit meiner Meinung so daneben liegen? OK, doch nicht :-))

Die Musik ist nicht so der Reißer, aber für Kunden die das Video im Markt ein mal sehen ist es sicher angemessen. Stellt sich die Frage ob im Markt das Video tatsächlich mit Ton gezeigt wird. Dann erübrigt sich auch dieser Punkt.

Danke fürs Herzeigen,
Grüße,
Auf Achse



Antwort von Bergspetzl:

Ja, das Compositing war aufwendig. Aber durch den Einsatz der immer gleichen visuellen Effekte wirkt das Ganze auch ein wenig nach "schönes Tutorial gefunden, nachgebaut und dann erweitert, bis dann mal ein Film da war". Aber dieser Eindruck wird sich beim gewöhnlichen Publikum sicher nicht einstellen, geht vielleicht sogar nur mir so, da ich mich an all den AE Tutorials und Vorlagen einfach sattgesehen habe.

Ja, wer sich mit AE beschäftigt findet das hier wieder. Muss nicht sein, kann aber. Aber ist ja auch legitim, denn genau dass erwartet ein Kunde - Effizienz. Trotzdem stecken da unzählige Stunden arbeit und wissen drin - und ich glaube in so einem Möbelhaus ist keiner so vernarrt und hängt tagelang auf Videocopilot und Konsorten rum und schaut tuts an und lästert dann später. :D

Die Grätchen Frage ist sicher für viele: Bezahlt oder unbezahlt? :P AE kann man halt wochenlang im stillen Kämmerchen üben, da brauchts kein Team und kein Geld.

Da hier 90% AE arbeit drinne steckt und das Film-Material vllt. gestellt wurde oder (gar) Stock könnte man ja berechnen was das Filmchen kosten sollte - wenn es jemand macht der AE/Photoshop beherrscht. Was tippen denn die Experten wie viele Stunden Arbeit da drinne stecken (dürfen)?

Ich habe eine Vorstellung, aber die will ich noch nicht vorneweg posten ;)

@TO: ich finde für eine Screen ist das gut, genau das was die Leute erwarten wenn so etwas läuft. Sieht fein aus und macht was her, auch wenn es keine Neuentdeckung des Rades ist (aus Expertensicht gesehen) ...



Antwort von The_Dude:

Hallo Freunde,

erstmal vielen Dank für das Feedback. Ich hätte evtl. auf das Konzeptionelle eingehen sollen: Der Film basiert auf einer gedruckten Chronik, deren Seiten ich entsprechend in darin verwendet habe (natürlich stark modifiziert). Der Film wird in in den Niederlassungen gezeigt, die Chronik wird entsprechend in der Nähe zu finden sein... natürlich läuft der Film dort ohne Musik. :)
No need für einen klassischen Imagefilm, wenn der Kunde schon im Geschäft ist.

Aufgeteilt in Stunden und den entsprechenden Programmen sieht es so aus:
12 Stunden Photoshop
28 Stunden AE
8 Stunden Unreal Engine
2 Stunden Cinema 4D

Die Szene mit dem Sofa und danach der Flug von einer Niederlassung zur anderen ist in Unreal erstellt. Eigentlich eine Game-Engine, aber affengeil.
Lediglich die Blend und Text-Elemente sind in AE eingefügt worden.

Eigenlob stinkt bekanntlich, aber ich bin in den Programmen ziemlich fit. Ich glaube kaum, dass der Film nicht nach "Meine ersten Schritte in AE" ausschaut.

Das ist mal in einer Stunde zusammengeklatscht (express):

Basiert auf dem selben Prinzip.

und das in 31 h, auch express:


Die letzten Filmsequenzen sind von mir gefilmt. Wobei ich der schnelle Typ bin. Alles mit Ronin, Lichtstarkes Objektiv und nicht länger wie 2 bis 3 Stunden, danach geht dem Kunden die Geduld und Luft aus.

Das tolle bei Animationen ist einfach, dass man ziemliche Freiheiten hat.



Antwort von Benutzername:

sieht wirklich gut aus. ich finde es nur schade, dass so ein clip einfach zu wenig klicks bekommt. liegt wohl daran, dass er nicht witzig ist. kann man so einen imagefilm nicht wizig machen? ist doch ein werbefilm. irgendwas mit pointe. internet ist doch überladen mit videos. da muss man oder sollte man doch mit etwas hervorstechen und das wäre dann wohl ein witziger oder spannender clip mit einer pointe. das muss doch in eurer imagefilmbranche möglich sein. kann mir keiner erzählen, dass der besitzer von so einem möbelhaus keinen clip haben will, der nicht irgendetwas besonders hat. nur infos ohne irgendetwas ist einfach langweilig und spricht sich nicht rum. will sich im netz doch keiner wirklich nur mit infos zudröhnen. ein imagefilm ist doch nichts andere als werbung. wie sehen den werbefilme heute aus? ein clip sollte aufmerksamkeit erregen oder für was sonst wird er gemacht?





Antwort von The_Dude:

Cool, kannte ich gar nicht. Habe Van Damme ewig nicht mehr gesehen, scheint sich gut gehalten zu haben.

Das Hauptproblem liegt daran, dass man erstmal einen Kunden finden muss, der bereit für so was ist und auch noch von einer coolen Idee überzeugt ist.... manche "witzige" lokale Werbefilm sind nun mal das Gegenteil von witzig. Das Wort mit "P" am Anfang in dem Fall.



Antwort von Benutzername:

die meisten kunden sind einer guten idee gegenüber ignorant oder haben einfach nur angst. sehe ich das richtig?



Antwort von The_Dude:

Einer guten Idee stehen die offen gegenüber... was witzigem ehr nicht.
Ich denke besonders Kunden, die zum ersten mal etwas Filmtechnisch machen, gehen auf Nummer sicher.



Antwort von The_Dude:

Das hier läuft unter dem Motto "witzig":


Wobei das schon ein paar Jährchen alt ist und eigentlich wollte ich maximal 30 Sekunden daraus machen... aber dann kamen Kundenwünsche.

Jedoch finde ich jetzt meinen Möbelhaus-Animationsfilm nicht bierernst.
Der Gründer zwinkert einem zu und lächelt, man fliegt übers "Weltall" zur Niederlassung, die Mitarbeiter schweben durch die Lichtabteilung, die eine wirft ein Kissen auf die zwei Kolleginnen... sind zwar alles Randdetails. Aber immerhin kein harter 10 Fakten Film über alles was man über Möbel wissen möchte. :)



Antwort von nic:

Also wenn wir mal einen witzigen Film machen dürften und dann auch noch als Referenz nennen dürften, dann würde der wohl in etwa so aussehen:

Oder vielleicht auch so...

Also könnte zumindest eventuell so sein.



Antwort von Benutzername:

The_Dude,

okay, verstehe jetzt das problem.

ich muss aber zugeben, das mir der animierte clip viel besser gefallen hat als die möbelhaus sache. in dem clip mit dem drucker wird halt eine geschichte erzählt. man ist eher bei der sache, als wenn man nur mit infos zugedröhnt wird wie bei dem möbelhaus clip, der auch nicht schlecht ist.

7nic,

selten solche witzigen clips gesehen. ;)



Antwort von nic:

The_Dude,

okay, verstehe jetzt das problem.

ich muss aber zugeben, das mir der animierte clip viel besser gefallen hat als die möbelhaus sache. in dem clip mit dem drucker wird halt eine geschichte erzählt. man ist eher bei der sache, als wenn man nur mit infos zugedröhnt wird wie bei dem möbelhaus clip, der auch nicht schlecht ist.

7nic,

selten solche witzigen clips gesehen. ;)

Und jetzt kannst du immerhin Teppich verlegen.

Wenn Firmen relativ wenig Erfahrung mit Marketing haben, hängen sie oft noch der irrigen Vorstellung nach, Seriosität sei ein Synomym für bieder. Aber den Irrtum muss man dann möglichst schnell aufklären.



Antwort von klusterdegenerierung:

Aber den Irrtum muss man dann möglichst schnell aufklären.

Wenn das menn immer so einfach wäre ;-))



Antwort von nic:

Aber den Irrtum muss man dann möglichst schnell aufklären.

Wenn das menn immer so einfach wäre ;-))

Naja, wird nicht genau das von uns erwartet?



Antwort von klusterdegenerierung:

Aber den Irrtum muss man dann möglichst schnell aufklären.

Wenn das menn immer so einfach wäre ;-))

Naja, wird nicht genau das von uns erwartet?

Sicher, aber hast Du nicht auch die Sorte die es Dir schwer machen?



Antwort von nic:

Aber den Irrtum muss man dann möglichst schnell aufklären.

Wenn das menn immer so einfach wäre ;-))

Naja, wird nicht genau das von uns erwartet?

Sicher, aber hast Du nicht auch die Sorte die es Dir schwer machen?

Natürlich. Vor allem bei Ausschreibungen ist es recht schwer ein ausgefalleneres Konzept zu verkaufen. Da ist man bei der Entscheidungsfindung nicht dabei und kann nur hoffen, dass der "Pitch" eingängig war und die eventuellen Mehrkosten zu Mitbewerbern mit "simpleren" Ideen verständlich kommuniziert wurden...

Ist man die einzige Agentur, dann kommt man mit Überzeugungsarbeit aber oft recht weit. Das Vertrauen ist ja schon da. Und das ist wichtig.



Antwort von klusterdegenerierung:

Das stimmt! Ich bin dann aber vom Erfolg der Agentur abhängig, da ich selber nicht als solche fungiere und deswegen oft nur von aussen zuschauen und bin auf das goodwill der Agenturen angewiesen.

Da ist es dann immer von Vorteil, wenn man eine Agentur hat, die sich schon mit der Filmerei auskennt, was in meiner Umgebung nicht soo oft der Fall ist. Aber das liegt wohl viel daran, das ich aus der Fotografie komme und mehr mit entsprechenden Agenturen zu tun habe.

Haben sie so gar keine Erfahrung in dem Bereich ist es auf der einen Seite toll das man der sein kann der das Zugpferd werden kann, aber eben auch umgekehrt weil es mega anstrengend ist weil man quasi bei Null anfangen muß und nicht immer alles verstanden oder akzeptiert wird.

Ich nehme mal an Du bist da schon professioneller aufgestellt und hast schon länger gute Kontakte im Filmbereich, die habe ich eher in der Photografie?



Antwort von Pianist:

Mit dem Wort "Agentur" wäre ich ganz doll vorsichtig. Darunter versteht man üblicherweise Leute mit Schreibtisch, die sich dann wiederum Leute ranholen, die die Arbeit machen. Man weiß also nie genau, wer da wirklich filmt.

Von daher sollte man immer herausstellen, dass man selbst derjenige ist, der sich um alles kümmert, die Themen durchblickt und für das Gesamtwerk verantwortlich ist.

Matthias



Antwort von Darth Schneider:

Das ist wirklich schön gemacht für einen Imagefilm und ich kann solche Filme normalerweise nicht zu Ende sehen, diesen jedoch habe ich gerne geschaut, auch wenn ohne Ton, das habe ich nur 5 Sekunden geschaft. Ich denke jedoch Benutzername hat recht, wenn die Produzenten mutiger wären dann würden solche Filme nicht nur mehr angeklickt werden, sondern man würde Wettbewerbe damit gewinnen, was dann Werbung für den Kunden ist und dem Produzenten mehr Arbeit bringt. Aber wie schon John Cleese sagte: Je höher das Budget desto weniger mutige und dafür immer dümmere Entscheidungen werden getroffen, das viele Geld grenzt somit vielfach im Showbusiness, bei Radio und Fernsehen, und in der Industrie die Kreativität aus und es entsteht ein Produkt das viel besser hätte sein können. Das finde ich Schade.



Antwort von nic:

Mit dem Wort "Agentur" wäre ich ganz doll vorsichtig. Darunter versteht man üblicherweise Leute mit Schreibtisch, die sich dann wiederum Leute ranholen, die die Arbeit machen. Man weiß also nie genau, wer da wirklich filmt.

Von daher sollte man immer herausstellen, dass man selbst derjenige ist, der sich um alles kümmert, die Themen durchblickt und für das Gesamtwerk verantwortlich ist.

Matthias

Ist doch letztlich irrelevant, wer das dann unsetzt, wenn die Qualität stimmt, oder nicht?



Antwort von Pianist:

Ist doch letztlich irrelevant, wer das dann unsetzt, wenn die Qualität stimmt, oder nicht?
Naja, aber das wissen die Leute ja vorher nicht. Die kaufen die Katze im Sack. Und selbst wenn beste Referenzen gezeigt werden, kann es ja sein, dass das neue Projekt vollkommen anders besetzt wird und dementsprechend was vollkommen anderes dabei herauskommt.

Das mögen die Leute bei mir: Die wissen genau, wer es macht, und was am Ende dabei herauskommen wird. Umgekehrt heißt das: Wenn sie was anderes wollen, werden sie sich an jemand anderes wenden. Ist doch gut so.

Matthias



Antwort von nic:

Ich behaupte mal frech: Wärst du lediglich Redakteur (von nun an) und würdest erfahrene EB-Kameraleute anheuern, deine Filme sähen genauso aus.



Antwort von Pianist:

Ich behaupte mal frech: Wärst du lediglich Redakteur (von nun an) und würdest erfahrene EB-Kameraleute anheuern, deine Filme sähen genauso aus.
Das glaube ich nicht. Ich denke schon beim Drehen an den Schnitt, und das machen die nicht. Die drehen dreimal so viel Material wie ich, aber der Schnitt würde trotzdem dreimal so lange dauern.

Ich mache mir ja einen Sport daraus, so knapp zu drehen, dass ich zum Schluss alle Szenen verwendet habe und keine mehr übrig ist, weil sie sich ja alleine im Archiv fürchten würde.

Matthias



Antwort von nic:

Ich behaupte mal frech: Wärst du lediglich Redakteur (von nun an) und würdest erfahrene EB-Kameraleute anheuern, deine Filme sähen genauso aus.
Das glaube ich nicht. Ich denke schon beim Drehen an den Schnitt, und das machen die nicht. Die drehen dreimal so viel Material wie ich, aber der Schnitt würde trotzdem dreimal so lange dauern.

Ich mache mir ja einen Sport daraus, so knapp zu drehen, dass ich zum Schluss alle Szenen verwendet habe und keine mehr übrig ist, weil sie sich ja alleine im Archiv fürchten würde.

Matthias

Und das ist noch nie nach hinten losgegangen? Dass der Kunde das Konzept umgeworfen hat und dann Material fehlte? Oder du die Achse, das Licht oder wasweißich vergeigt hast und nichts zum covern hattest? Wenn nicht, dann Respekt. Ich bin jedenfalls froh im Schnitt noch die Möglichkeit zu haben mit Tempo und Wirkung zu spielen und nicht starr das abgefilmte Konzept oder Drehbuch zu montieren. Meiner Meinung nach geht mehr Zeit drauf aus zu wenig Material was Ordentliches hinzutricksen, als wenn man Auswahl hat und aus dem Vollen schöpfen kann.



Antwort von Pianist:

Und das ist noch nie nach hinten losgegangen? Dass der Kunde das Konzept umgeworfen hat und dann Material fehlte? Oder du die Achse, das Licht oder wasweißich vergeigt hast und nichts zum covern hattest? Wenn nicht, dann Respekt.
Noch nie - ich schwöre! :-)

Eher kommt es vor, dass ich ganze Materialblöcke nicht verwende, weil ich zum Beispiel eine Situation nachträglich komplett weglasse. Aber innerhalb einer Situation nutze ich eigentlich immer alles, was ich habe.

Natürlich gibt es andere Projekte, wo ich vorab nie genau wissen kann, was ich später mal nutze und was nicht, aber meine Aussage bezog sich jetzt auf meine typischen Projektfilme, wo ich irgendwelche Leute portraitiere.

Natürlich kann ich das nur deshalb so machen, weil ich alleine für das Endprodukt geradestehe. Wenn ich mal für andere filme, die das selbst weiterverabeiten, dann drehe ich auch viel mehr.

Matthias



Antwort von nic:

Ich kenne leider nur zwei oder drei Filme von dir. Sind die sich in der Masse dann so ähnlich, dass du immer wieder ein vergleichbares Konzept umsetzt oder formulierst du deine Filme komplett aus und filmst dann ab?



Antwort von Pianist:

Sagen wir mal so: Ich tummele mich so etwa in zehn verschiedenen Themenfeldern (mit jeweils mehreren Unterthemen), die ich alle ganz gut durchblicke, und sofort weiß, worum es geht. Und neue Themen kann ich mir recht schnell aneignen. Derzeit muss ich mich zum Beispiel in einige medizinische Themen einarbeiten, aber da das ja alles immer ziemlich an der Oberfläche bleibt, ist das durchaus zu leisten.

Im Prinzip baue ich meine Filme so ähnlich auf, wie ich auch einen aktuellen Fernsehbeitrag machen würde. Und früher Unmengen davon gemacht habe. Von daher reichen da wirklich minimale Absprachen, und am Ende treffe ich den Geschmack meiner Auftraggeber, die entweder nur minimale Änderungswünsche haben oder oftmals (obwohl durch mehrere Instanzen) meine Filme komplett durchwinken.

Nur ganz selten entwerfe ich einen Film vorab komplett auf dem Papier. Und zwar immer dann, wenn ich darauf angewiesen bin, dass eine Vielzahl von Leuten vorab genau weiß, was ich da vorhabe, und wenn es sich um sehr didaktische Filme handelt.

Im Prinzip lassen mir meine Auftraggeber vollkommen freie Hand, mischen sich kaum ein, und vertrauen darauf, dass ich immer mit vernünftigen Ergebnissen zurückkomme.

Matthias



Antwort von frm:

@ The_Dude

Gibt es die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme?

Hg
Florian



Antwort von Lutz Dieckmann:

Hi The Dude,

also ich muss sagen, für einen Film im Store ist das wirklich gut umgesetzt. Ich find jetzt auch die Musik nicht tragisch (wie immer Geschmackssache) aber im Store ist sie eh nicht zu hören.
Ich finde es vor allem von den Effekten her gut gemacht. Das animiert zum Hinschauen. Ich mache auch teilweise solche Sachen. Wichtig ist immer der Blickfang, wenn die Leute z.B. vor der Kasse stehen. Da kommen sie dann auf Ideen und das bleibt hängen. Die meisten Screens hängen ja über den Kassen.
Hoffentlich bist Du gut bezahlt worden, für mich sieht es beileibe nicht nach einem No-Budget Film aus. Ich find ihn gut.

Liebe Grüße
Lutz Dieckmann



Antwort von nahmo:

Musik in funktionalen Filmen ist sowas von KEINE Geschmackssache.



Antwort von Lutz Dieckmann:

Hi,

ich gebe Dir Recht was die Auswahl angeht. Aber man lässt den Kunden nicht die Musik selbst aussuchen. (Hatte ich einmal, der Kunde bestand drauf und ist dann mit der Lizenz auf den Bauch gefallen. Lass ich nie wieder zu.)

Ich suche drei oder vier Varianten möglichst unterschiedlicher Art und lasse dann den Kunden entscheiden. Dann suche ich in dem Genre weiter und wiederhole das Spiel. Aber wenn der Kunde sich entschieden hat und es für mich auch passt hat er das letzte Wort. Er bezahlt die Rechnung. Und wenn er zufrieden ist kommt er wieder.

Das ist zumindest meine Erfahrung. Und damit fahre ich immer gut.

Liebe Grüße
Lutz




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