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Infoseite // Ideal fürs Videoarchiv? Seagate 8 TB Festplatte im Test



Newsmeldung von slashCAM:


Grade für die Archivierung bzw das Backup von Videomaterial sind möglichst große Festplatten wichtig für jeden Filmer - die neue Seagate Archive HDD v2 SATA-Festplatte mit einer Kapazität von 8 TB kostet nur rund 250 Euro und scheint für diese Zwecke ideal




Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Ideal fürs Videoarchiv? Seagate 8 TB Festplatte im Test


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Antwort von thyl:

Aber eben wieder Online, wie Seagate explizit auf ihrer Website schreibt. Sprich, nix mit Beschreiben und ins Regal legen. Auch die Platte ist dafür vorgesehen, verwendet zu werden, und was jetzt mit Lagerölverharzung/-Verklebung ist, ist unklar.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wie Online?

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Antwort von Zaaacharias:

Aber eben wieder Online, wie Seagate explizit auf ihrer Website schreibt. Sprich, nix mit Beschreiben und ins Regal legen. Auch die Platte ist dafür vorgesehen, verwendet zu werden, und was jetzt mit Lagerölverharzung/-Verklebung ist, ist unklar. Gilt das generell für Festplatten, oder gibt es auch welche denen das nichts macht, sprich die man ruhigen Gewissens in den Schrank legen kann?

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Antwort von Frank Glencairn:

Wie lange gedenkt ihr eigentlich euer Material aufzuheben?

Werbung hat im Schnitt eine Halbwertzeit von 6 Monaten bei uns.
Imagefilme 2 Jahre maximal, aber so lange ist das Zeug bei uns gar nicht im Haus. Wenn das jeweilige Projekt abgeschlossen ist, frage ich den Kunden welches Material (roh, master oder beides) er haben will. Das kommt auf ne Platte, und ab da ist er verantwortlich.

Meine eigenen Sachen (Doku, Spielfilm) überspiele ich alle 3-5 Jahre auf neue Platten und fertig. Ansonsten fahre ich die Archivplatten mindestens einmal im Jahr hoch und mache einen Check. Damit bin ich bisher (klopf auf Holz) bestens und ohne Ausfälle gefahren.

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Antwort von MK:

Aber eben wieder Online, wie Seagate explizit auf ihrer Website schreibt. Sprich, nix mit Beschreiben und ins Regal legen. Auch die Platte ist dafür vorgesehen, verwendet zu werden, und was jetzt mit Lagerölverharzung/-Verklebung ist, ist unklar.
Das mit der Verharzung ist leider ein Blödsinn der sich hartnäckig hält. Glaubt denn wirklich jemand dass in Festplatten statt synthetischen Hightech-Schmierstoffen verharzende Öle verwendet werden?

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Antwort von mediavideo:

@Zaaacharias und wen es interessiert:

Datensicherheit für begrenzte Datenmengen muss nicht sehr teuer sein:

Kauft besser keine neu auf den Markt gekommene Platte. Schaut z.B. bei Amazon in den Bewertungen welche Platte seit mehr als einem Jahr am Markt ist, relativ oft gekauft wurde und wenig Ausfälle hat: -> Kaufen

Kauft so etwas, aber besser die älteren extern-SATA Sharkoon-Duo-Typen (vielleicht noch bei ebay zu bekommen) kannst Du an jeden alten Gurken-PC (z.B. einem über 10 Jahre alten Pentium-4) mit vollem Kopier-/Test-Speed hängen. Die Duo Typen sind top, da kann man auch Platten nebenher an einem alten PC kopieren/abgleichen.
http://www.sharkoon.com/?q=de/overview/15
oder:
http://www.fantec.de/produkte/speicherp ... rtikel/463

Kauft so einen Plattenschutz, ohne Kappe gehen die Platte dann genau in die externe Plattendockingstation:
http://www.amazon.de/Sharkoon-Quick-Pro ... V9KAK1TZBV
oder:
http://www.amazon.de/Fantec-1868-Zoll-H ... V9KAK1TZBV

Um die Platten dann regelmäßig zu testen (oder auch Repairlauf) kann man das mit kostenlosen Tools nebenher laufen lassen, z.B. MHDD als Bootmedium ist eine gute Wahl.
http://hddguru.com/software/2005.10.02-MHDD/

Damit kann man dann auch Sicherheitskopien von ganzen Platten locker händeln, solange die Anzahl der benötigten Festplatten überschaubar bleibt.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ist doch kein Grund so zu schreien!

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Antwort von thyl:

@Zaaacharias und wen es interessiert:

Datensicherheit für begrenzte Datenmengen muss nicht sehr teuer sein:

Kauft besser keine neu auf den Markt gekommene Platte. Schaut z.B. bei Amazon in den Bewertungen welche Platte seit mehr als einem Jahr am Markt ist, relativ oft gekauft wurde und wenig Ausfälle hat: -> Kaufen

Kauft so etwas, aber besser die älteren extern-SATA Sharkoon-Duo-Typen (vielleicht noch bei ebay zu bekommen) kannst Du an jeden alten Gurken-PC (z.B. einem über 10 Jahre alten Pentium-4) mit vollem Kopier-/Test-Speed hängen. Die Duo Typen sind top, da kann man auch Platten nebenher an einem alten PC kopieren/abgleichen.
http://www.sharkoon.com/?q=de/overview/15
oder:
http://www.fantec.de/produkte/speicherp ... rtikel/463

Kauft so einen Plattenschutz, ohne Kappe gehen die Platte dann genau in die externe Plattendockingstation:
http://www.amazon.de/Sharkoon-Quick-Pro ... V9KAK1TZBV
oder:
http://www.amazon.de/Fantec-1868-Zoll-H ... V9KAK1TZBV

Um die Platten dann regelmäßig zu testen (oder auch Repairlauf) kann man das mit kostenlosen Tools nebenher laufen lassen, z.B. MHDD als Bootmedium ist eine gute Wahl.
http://hddguru.com/software/2005.10.02-MHDD/

Damit kann man dann auch Sicherheitskopien von ganzen Platten locker händeln, solange die Anzahl der benötigten Festplatten überschaubar bleibt. MHDD ist MSDOS, schnief. Nix für Macs mit EFI.

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Antwort von PrincipeAzzurro:

Ach, immer diese Unkenrufe und selbsternannten Black-Hat-Experten... manchmal frage ich mich, warum ich Forenbeiträge eigentlich noch lese.

A propos Lesen, das hilft vielleicht weiter (Heise ist einen Klick weit weg):


*** Rest ist hier: http://www.heise.de/ct/artikel/8-TByte- ... 49084.html
Bitte keine so langen Zitate einfügen, das ist problematisch - der Admin****


So warnt Seagate selbst vor der Verwendung der Platte in NAS-Systemen; dort könne die Performance sinken. Außerdem soll man laut Seagate im Mittel nicht mehr als 500 GByte täglich von der SMR-Disk lesen oder schreiben, also 180 TByte pro Jahr. Die Archive HDD v2 eignet sich eher für Cloud-Archive oder Object-Storage-Architekturen, bei denen es vor allem auf einen günstigen Preis pro TByte ankommt – und als Datengrab im heimischen PC.


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Antwort von klusterdegenerierung:

Frag mich eh was der ganze Quark soll, wo 4x2T kaum teurer sind, aber 4x sicherer!

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Antwort von PowerMac:

Oder 80* 100 GB...

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Antwort von PowerMac:

Herzchen.

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Antwort von handiro:

Das mit der Verharzung ist leider ein Blödsinn der sich hartnäckig hält. Glaubt denn wirklich jemand dass in Festplatten statt synthetischen Hightech-Schmierstoffen verharzende Öle verwendet werden? Lies mal hier:

A more difficult problem to solve is persistent increase in the fly height caused by buildup of lubrication or other hydrocarbons on the surface of the slider.
Hydrocarbon lubricants are used in three places within enclosed HDDs. To reduce the NRRO, motors often use fluid-dynamic bearings. The actuator arm that
moves the heads pivots using an enclosed bearing cartridge that contains a lubricant. The media itself also has a very thin layer of lubricant applied to prevent the
heads from touching the media itself. Lubricants on the media can build up on the head under certain circumstances and cause the head to fly too high. Lube
buildup can also mean that uncorrupted, well-written data cannot be read because the read element is too far from the media. Lube buildup can be caused by the
mechanical properties of the lubricant, which are dependent on the chemical composition.

http://entertainmentstorage.org/article ... 20ugly.pdf

Micropolis war glaube ich ein solcher Kandidat....

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Antwort von MK:

A more difficult problem to solve is persistent increase in the fly height caused by buildup of lubrication or other hydrocarbons on the surface of the slider. Da geht es aber auch nicht um verharzende Lageröle sondern um Schmiermittel auf Kohlenwasserstoffbasis mit denen die Plattenoberfläche behandelt ist und die sich unter bestimmten Umständen unter den Köpfen sammeln so dass diese zu weit von der Oberfläche entfernt sind.

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Antwort von GustaF:

Frag mich eh was der ganze Quark soll, wo 4x2T kaum teurer sind, aber 4x sicherer! 4 x sicherer?

Ja, wenn eine der 4 Platten ausfällt, verlierst Du nur 1/4 der Daten, dafür hast Du aber auch eine 4 x höhere Ausfallwahrscheinlichkeit durch 4 Platten...

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Antwort von klusterdegenerierung:

Frag mich eh was der ganze Quark soll, wo 4x2T kaum teurer sind, aber 4x sicherer! 4 x sicherer?

Ja, wenn eine der 4 Platten ausfällt, verlierst Du nur 1/4 der Daten, dafür hast Du aber auch eine 4 x höhere Ausfallwahrscheinlichkeit durch 4 Platten... Mag sein, aber wenn Dir ein Ausfall mit evtl. 100% Verlust lieber ist?
Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit von 4 Ausfällen bestimmt nicht so hoch.

Aber muß eh wie immer jeder mit sich selber ausmachen!
War nur ein Hinweis, kann man auch ignorieren ;-)

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Antwort von mediavideo:

@GustaF

Dass das egal ist ob 4x2TB oder 8TB dürfte statistisch nicht korrekt sein. Da hat klusterdegenerierung schon recht, wenn er lieber 4x2TB nimmt.

1. Die MTBF (Mean time between failures - Mittlere Betriebsdauer bis zum Ausfall/Fehler) ist sicherlich bei einer am vollen technischen Limit betriebenen 8TB Platte wesentlich kleiner als bei einer 2TB. Also die 8TB fällt statistisch früher aus als jede der 2TB.

2. Da Datensicherungsplatten wesentlich weniger Betriebsstunden (fast keine nennenswerten) als gewöhnliche haben, gibt es nur statistisch sehr seltene Ausfälle in der Betriebszeit. Damit hat man vielleicht eine 2TB Platte, die ausfällt. Die anderen 3 x 2TB höchstwahrscheinlich nicht. Bei der 8 TB liegt das Ausfallrisiko sogar höher als bei einer der 2 TB und alle Daten sind weg.

Deswegen setze ich hier schon länger lieber 2TB Platten als 4TB Platten für sichere Daten ein. Selbst bei einem kleinen Mehrpreis.

Ergänzung zu der Empfehlung von mir weiter oben:
Wer im Rechner SATA Wechselplatten verwalten will, da extern über USB 3 angeschlossenen Platten nicht mit einem Bootmedium zur Diagnose/Kopie gehen sollten:

1. Arbeitsplatte im Rahmen (stabil) z.B.:
http://www.amazon.de/StarTech-Wechselra ... hselrahmen

2. Einschub mit einem 3.5 Zoll Platteneinschub versehen für Sicherungsplatte/Kopie z.B.:
http://www.amazon.de/Sharkoon-QuickPort ... rahmen+3.5
oder:
http://www.amazon.de/CSL-Wechselrahmen- ... rahmen+3.5
oder (von Fantec habe ich einige hier, sind aber etwas teurer):
http://www.amazon.de/FANTEC-MR-35SATA-Z ... rahmen+3.5

So können sicherheits/arbeitsrelevante Rechner mit stets bereiter Boot-Kopieplatte bei Ausfall der Bootplatte umgehend weiter laufen. Keine Neuinstallation des PC nötig, man kann sofort weiterarbeiten.

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Antwort von PowerMac:

Und wo ist jetzt die Begründung warum 8 TB öfter ausfallen als 2 TB?

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Antwort von Frank Glencairn:

Weil die Wahrscheinlichkeit daß eine einzelne große Platte ausfällt höher ist, als das gleich 4 kleinere auf einmal ausfallen. Erstens wegen der schieren Zahl und zweitens weil die kleineren Platten robuster sind als die 8er, mit ihrer relativ exotischen Technik. Wenn der Hersteller schon schreibt, daß man am Tag im Schnitt nicht mehr als 500 GB lesen soll.

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Antwort von GustaF:

Weil die Wahrscheinlichkeit daß eine einzelne große Platte ausfällt höher ist, als das gleich 4 kleinere auf einmal ausfallen. Erstens wegen der schieren Zahl und zweitens weil die kleineren Platten robuster sind als die 8er, mit ihrer relativ exotischen Technik. Wenn der Hersteller schon schreibt, daß man am Tag im Schnitt nicht mehr als 500 GB lesen soll. Ja, aber deswegen werden sie ja auch ausdrücklich als Archivplatten verkauft.

Also ich ziehe 2 x 8 TB (=8 TB) mirrored jedenfalls 8 x 2 TB in meinem Archiv-PC vor :-)

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Antwort von arfilm:

Bin ich eigentlich der einzige, der auf 2,5" Festplatten zur Datensicherung umgestiegen ist? Mir sind schon so viele 3,5er abgeraucht, aber bisher nur eine 2,5er. Klar ist es teurer und so, aber bei mir geht es noch um relativ moderate Datenmengen (1TB/halbes Jahr=2x60€).

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Antwort von Borke:

Wer anstelle von RAID1 auf RAID 5 setzt, sollte wenn möglich eine zusätzliche Spareplatte verbauen, denn die Datensicherheit aus reinem RAID 5 ist bei Kapazitäten von zig TB inzwischen zu gering.

Den Tip mit den 2.5"-Laufwerken kann ich bestätigen. Immerhin gibt es Laufwerke mit bis zu 2TB.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich halte ehrlich gesagt wenig von diesen ganzen Raids, bis auf RAID0.

Jedes mal wenn ich nach einem Ausfall einen Rebuild gemacht habe, hat es entweder gar nicht funktioniert, oder länger gedauert, als wenn ich die Daten vom Backup wieder drauf gespielt hätte. Deshalb gibt's hier seit Jahren nur noch Raid 0 und Backups (die man sowieso braucht).

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Antwort von Axel:

Aber eben wieder Online, wie Seagate explizit auf ihrer Website schreibt. Sprich, nix mit Beschreiben und ins Regal legen. Auch die Platte ist dafür vorgesehen, verwendet zu werden, und was jetzt mit Lagerölverharzung/-Verklebung ist, ist unklar.
Das mit der Verharzung ist leider ein Blödsinn der sich hartnäckig hält. Glaubt denn wirklich jemand dass in Festplatten statt synthetischen Hightech-Schmierstoffen verharzende Öle verwendet werden? Was immerhin stimmt: Alte Festplatten, die irgendwo (obwohl staubgeschützt) zwei Jahre lang rumlagen, erweisen sich oft als defekt. Warum auch immer.

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Antwort von Borke:

Jedes mal wenn ich nach einem Ausfall einen Rebuild gemacht habe, hat es entweder gar nicht funktioniert, oder länger gedauert, als wenn ich die Daten vom Backup wieder drauf gespielt hätte. Dafür gibts eigentlich die battery backup unit (BBU) oder MFBU. Der Neuaufbau des RAIDS kann sonst - je nach Größe des RAID - ein langwieriger Prozess werden. Wieviel Daten bewegst Du?

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Antwort von Frank Glencairn:

so um die 20 TB

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