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Seagate kündigt 30 TB Festplatten für 2023 an, 50 TB und mehr sollen 2026 kommen



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Newsmeldung von slashCAM:



SSDs ersetzen zwar in vielen Bereichen zunehmend klassische Festplatten, aber letztere sind immer noch im - für die Arbeit mit Video wichtigen - Preis pro TB ungeschlagen...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Seagate kündigt 30 TB Festplatten für 2023 an, 50 TB und mehr sollen 2026 kommen




Antwort von Hayos:

Auch Toshiba ist noch im Rennen und holt weiter Marktanteile, deren Roadmap sieht ähnlich aus:


zum Bild


https://www.computerbase.de/2022-02/hdd ... -hamr-ein/



Antwort von rush:

Spannende und schöne Entwicklung... allerdings hat sich mein persönlicher Fokus von HDD's tatsächlich eher in Richtung SSD verschoben und ich würde mir wünschen das die Hersteller auch endlich mal im SSD Bereich den ein oder anderen "Meilenstein" in Sachen Speichergröße durchbrechen würden ohne das Budget dabei aus dem Fokus zu verlieren.

Tatsächlich benötigt man ja nicht ständig die >1000MB/s Schreibraten einer (m.2) System-SSD - mir reichen häufig gar gängige SATA Geschwindigkeiten aus, allerdings mit den Vorteilen des geringen Energiebedarfs und vor allem der faktisch nicht vorhandenen Geräuschentwicklung entsprechender (SATA)-SSD's.

Seitdem ich WiFi6 nutze, kommt meinem 1GbE Nas tatsächlich mehr Bedeutung zu als ich Anfangs dachte... Geplant war es ursprünglich als reines Mediengrab... Jedoch schneide ich mittlerweile Projekte direkt per Wifi vom NAS oder bearbeite Fotos während ich mit dem Laptop auf der Couch oder dem Balkon sitze. Das funktioniert für mich sehr viel besser als ich mir das in einer WiFi6 Umgebung hätte ausdenken können. Aber die SSD Preise machen einen als Privatanwender gefühlt fertig.

Entsprechende HDD's sind hier jetzt tatsächlich nur noch Datengräber und Backups die hin und wieder angestoßen werden.








Antwort von freezer:

rush hat geschrieben:
Spannende und schöne Entwicklung... allerdings hat sich mein persönlicher Fokus von HDD's tatsächlich eher in Richtung SSD verschoben und ich würde mir wünschen das die Hersteller auch endlich mal im SSD Bereich den ein oder anderen "Meilenstein" in Sachen Speichergröße durchbrechen würden ohne das Budget dabei aus dem Fokus zu verlieren.
Aber das geschieht ja durchaus. Mit der 3D-NAND Technik werden immer mehr Speicherzellen pro Fläche geschichtet, was zu stetig sinkenden Preisen und wachsendem Speicherplatz führt.

Eine Crucial MX500 mit 1 TB wurde Ende 2017 zum Preis von € 270 auf den Markt gebracht, mittlerweile kostet sie € 90. Die MX500 mit 2 TB kam kurz danach für € 500 auf den Markt, jetzt kostet sie € 165
Im 4. Quartal 2021 kam dann die MX500 mit 4 TB für € 360 auf den Markt.

TLC 64 Layer V-NAND v4
Samsung 860 EVO 4 TB: Q1-2018 € 1.400 / Q3-2021 € 424

QLC 92 Layer V-NAND
Samsung 870 QVO 1 TB: Q3-2020 € 130 / jetzt € 80
Samsung 870 QVO 2 TB: Q3-2020 € 260 / jetzt € 163
Samsung 870 QVO 4 TB: Q3-2020 € 529 / jetzt € 320
Samsung 870 QVO 8 TB: Q3-2020 € 949 / jetzt € 660

QLC 128 Layer V-NAND v6
Samsung 870 EVO 1 TB: Q1-2021 € 140 / jetzt € 100
Samsung 870 EVO 2 TB: Q1-2021 € 270 / jetzt € 193
Samsung 870 EVO 4 TB: Q1-2021 € 549 / jetzt € 413

Hier muss man auch festhalten, dass die 870 QVO Serie beim Schreiben unter Dauerlast nach Recovery auf 160 MB/s einbricht (unter Volllast nach 10 min. sogar auf 80 MB/s) - ein Wert den eine 20 TB Festplatte in den ersten 75% ihres Füllstandes übertrifft und selbst gegen 98% noch 120 MB/s erreicht.
Die 870 EVO liefert da zum höheren Preis deutlich bessere Ergebnisse ab, rund 250 MB/s unter Volllast

Das Hauptproblem ist und bleibt die Schreibrate, die mit zunehmender Schichtzahl in den Keller geht - aber nur diese ermöglicht weiter wachsende Speichergrößen.
Im Endeffekt benötigen wir wohl eine völlig anders funktionierende Flashspeichertechnik als bisher.
rush hat geschrieben:
Tatsächlich benötigt man ja nicht ständig die >1000MB/s Schreibraten einer (m.2) System-SSD - mir reichen häufig gar gängige SATA Geschwindigkeiten aus, allerdings mit den Vorteilen des geringen Energiebedarfs und vor allem der faktisch nicht vorhandenen Geräuschentwicklung entsprechender (SATA)-SSD's.

Seitdem ich WiFi6 nutze, kommt meinem 1GbE Nas tatsächlich mehr Bedeutung zu als ich Anfangs dachte... Geplant war es ursprünglich als reines Mediengrab... Jedoch schneide ich mittlerweile Projekte direkt per Wifi vom NAS oder bearbeite Fotos während ich mit dem Laptop auf der Couch oder dem Balkon sitze. Das funktioniert für mich sehr viel besser als ich mir das in einer WiFi6 Umgebung hätte ausdenken können. Aber die SSD Preise machen einen als Privatanwender gefühlt fertig.

Entsprechende HDD's sind jetzt tatsächlich nur noch Datengräber und Backups die hin und wieder angestoßen werden.
Ich habe mittlerweile fast 300 TB in RAIDs im Einsatz und das LAN läuft über 10 Gbit, was das Schneiden auch mit 4k DCI ProRes udgl. über das Netzwerk ermöglicht. Als SSD-Version wird das aber noch sehr lange unbezahlbar bleiben. Ich hoffe, dass ich die derzeit eingesetzten 14-16 TB Platten dann in 4 Jahren gegen 35 TB Platten tauschen kann.



Antwort von rush:

Klar reichen HDDs von der Performance her für vieles aus, das ist mir durchaus bewusst.

Daher ja auch das Argument das entsprechende SATA SSDs häufig ausreichend würden, etwa wenn der Fokus auf der Lautstärke des NAS liegt wie in meinem Fall.
Ratternde und klackernde HDDs sind da leider keine Option und genauso wenig benötige ich pfeilschnelle SSDs, da das RAID durchs WiFi eh auf max 1GbE begrenzt wird.

Ich habe selbst entsprechend 4TB MX500 im Qnap RAID - aber es gibt aktuell noch gar keine größere Variante der Crucial die man kaufen könnte - und das wo sich der Speicher rasant füllt nachdem ich das "drahtlose Laufwerk" nun doch sehr viel häufiger nutze als Eingangs angedacht.

Die angesprochene QVO ist eben nicht ganz unproblematisch was mir halt auch bewusst ist und ich nun kaum/keine echten Alternativen sehe wenn es 8TB und mehr sein sollen.

Es fehlen gelinde gesagt ein paar Wettbewerber die den Bedarf nach 8TB SSDs und größer bedienen - zumindest für mein Use Case. Das die Preise generell sinken ist schon richtig, aber im Verhältnis zu HDDs ist der Preis pro TB noch immer ziemlich unattraktiv wenn es eine SSD sein soll.



Antwort von Frank Glencairn:

Wobei das mit den Plattengeräuschen allerdings in den Bereich "Persönliche Wünsche & Befindlichkeiten" fällt, und jetzt nicht wirklich ein technischer Aspekt ist.



Antwort von rush:

Naja relativ - das mechanische Platten mehr messbaren Noise als entsprechende SSDs machen steht denke ich außer Frage und ist durchaus technisch bedingt.

Das dies für viele Fälle völlig irrelevant ist, steht auf einem anderen Blatt Papier ;-)



Antwort von freezer:

In welchem NAS und welche Platten hast Du denn benutzt?
Ich hatte zB 4 Seagate Ironwolf Platten in einem kleinen QNAP TS-x53B - das war eine Vibrationsorgie, bis ich darauf kam, dass man die Platten in die Rahmen nicht nur stecken, sondern auch festschrauben kann (war nicht so ganz offensichtlich). Das hat dann die Vibrationen so stark reduziert, dass das NAS praktisch kaum noch Lärm verursachte.
In meinem Server und in den Workstations sind die Platten sowie entkoppelt und im Normalbetrieb ebenfalls unhörbar.



Antwort von rush:

Wir müssen das jetzt nicht weiter ausführen - aber das NAS muss aus bestimmten baulichen Umständen dirket im Wohnbereich stehen - und da hört man leider das surren von HDDs sehr wohl, egal wie gut sie vibrationsgedämmt sind.
Es ist schon in einer kleinen Kommode verbaut - aber aufgrund der Luftzirkulation möchte ich es auch nicht komplett "kapseln" - auch weil die Temperaturen hier locker 30°C erreichen. Also auch thermisch nicht ganz unproblematisch.

Ich habe sowohl einfache HDDs bis zu Server HDDs probiert - der Unterschied zur SSD ist wie Tag und Nacht in Hinblick auf die Geräuschkulisse.

Das Qnap Nas selbst ist sehr leise und im Vergleich zu den HDDs fast nicht zu verorten in der entsprechenden Kommode... Aber sobald HDD Platten verbaut sind ist das Arbeitsgeräusch dieser HDDs zu nervig in einer leisen Umgebung und für einige Personen im Haushalt hier störend.

Wäre es eine reine Arbeitsumgebung: völlig tollerierbar und kein Ding.

Aber es ist wie es ist: HDDs sind momentan leider keine Option, genauso wenig wie Kabel über's Parkett zu schleifen um das Gerät woanders zu verbauen.

Aber das wird auch zu sehr Off topic und es geht ja eher um die Entwicklung von HDDs mit immer mehr Speicher.
Mein Kritikpunkt war eigentlich nur das ich mir im gleichen Zuge größere und erschwingliche Consumer SSDs wünschen würde so wie man das bei den HDDs beobachten kann.



Antwort von medienonkel:

Wer übrigens generell über akustische Entkopplung seiner Gerätschaften nachdenkt, sollte sich mal mit Sylomer befassen.

Einfach mal bei amazon danach suchen. (Polysound) Oder auf Bestellung vom Händler zuschneiden lassen.
Ich habe damit meine Lautsprecher im unteren Frequenzbereich (um die 50 Hz ist der Schaumstoff am effektivsten) hervorragend vom 100 Jahre alten Dielenboden entkoppeln können.

Die 3d Drucker stehen drauf, was sogar die Drucke verbessert hat.
Und schließlich stehen die Rechner mit HDD auf jeweils 4 Stück. Viel vom störenden Brummen kommt nämlich tatsächlich aus dem Boden, der mitschwingt. Bei harten Böden gibt es leicht andere Effekte, hier geht"s weniger ums entkoppeln, denn mehr um die reine Energiewandlung in Wärme.
Man wählt die angebotenen "Disks" nach der Masse des zu entkoppelnden Objektes aus.

Mit entsprechend berechneten Pads kann man auch im Altbau Schlagzeug spielen. Da gab es mal einen Polizeieinsatz, daher habe ich mich mit der Thematik mal auseinandersetzen müssen ;-)

Mit der schwarzen Variante von Sylomer werden übrigens Trammbahnschienen von der Straße entkoppelt, um Risse in den Anliegerhäusern zu vermeiden.




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