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Guter DVB-T-Stick



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von mark.ise@arcor.de:


Hallo,

welcher USB-DVB-T-Stick ist gut?

Ich liebäugel mit einem Artec T14 oder Dexotek Mini, aber leider finde
ich kaum Erfahrungsberichte zu diesen Teilen.

Mich würde interessieren,

1. ob die Teile auch an USB1.1 laufen
2. ob der Dexotek auch digitales Radio kann
3. ob die DVR-Software gut funktioniert
4. ob man auch analoges signal verarbeiten kann, sodass man es auch am
Kabelanschluss betreiben kann (;die Homepage von Dexotek verstehe ich
jedenfalls so)

Ich frag mich noch haufenweise andere Sachen, aber das sit erstmal das
Wichtigiste :-)

ciao





Antwort von Wolf Reimann:

mark.ise@arcor.de schrieb:

> Hallo,
>
> welcher USB-DVB-T-Stick ist gut?
>
> Ich liebäugel mit einem Artec T14 oder Dexotek Mini, aber leider finde
> ich kaum Erfahrungsberichte zu diesen Teilen.
>
>
> Mich würde interessieren,
>
> 1. ob die Teile auch an USB1.1 laufen
> 2. ob der Dexotek auch digitales Radio kann
> 3. ob die DVR-Software gut funktioniert
> 4. ob man auch analoges signal verarbeiten kann, sodass man es auch am
> Kabelanschluss betreiben kann (;die Homepage von Dexotek verstehe ich
> jedenfalls so)
>
> Ich frag mich noch haufenweise andere Sachen, aber das sit erstmal das
> Wichtigiste :-)

Das Internet muss kaputt sein. Mein Google findet keine "Homepage von
Dexotek".

DVB-T-Empfänger können prinzipiell kein analoges Fernsehen
verarbeiten. Außer sie haben einen zusätzlichen Analogteil. Von
Terratec gibt es so etwas z.B. auch in Stick-Form, ist aber sonst wohl
eher unüblich. Von Dexotek habe ich aber noch nie was gehört und ich
kann darüber auf die Schnelle auch keine Informationen im WWW finden.

USB 1.1-Unterstützung stirbt immer mehr aus. Das war bei der ersten
Generation von Boxen noch weit verbreitet, bei den Sticks ist es IIRC
eine absolute Besonderheit. Laut Herstellerangaben benötigt das
Artec-Teil USB 2.0.

Guck doch mal für einen Überblick in eine c't vom letzten Jahr, die
müsste in jeder gut geführten Stadtbibliothek noch aufzutreiben sein:

Sven Hansen (;sha)
Digital-TV unterwegs
DVB-T-Sticks und PC-Cards
Prüfstand,DVB-T am Notebook,Digitales Fernsehen, Digital-TV, DVB-T
Hardware, Sticks, PC-Karten, Fernsehkarten, Vergleichstest,DVB -
Produkte,ADS MiniDigialTV USB,Prolink PlayTV Mobile,PlayTV 505,Hama
DVB-T PC-Card (;digital/Analog),TV-Tunerkarten,Terratec Cinergy Hybrid T
USB XS,Toshiba PX1211E-1TVD,TwinHan DTV Alpha,YUAN PD 300 DVB 2 Go
mini,AVer AverTV Hybrid FM Cardbus,COMPRO P500,Formac watchandgo PCMCIA
Card,Satelco / CityCom EasyWatch Mobilset,TechniSat ModiTel 1,Artec
T14,VideoMate U3,Fujitsu Siemens DVB-T Mobile Tuner,DVB-T USB2.0
Stick,LifeView LR506,Miglia TVMini,MSI Digi VOX
Mini,USB-Speicher,Technotrend TV-Stick
c't 25/05, Seite 136

(;Siehst du? Zumindest der Artec-Stick ist sogar auch dabei.)





Antwort von Michael Paul:

Am 17 Feb 2006 10:53:23 -0800 schrieb mark.ise@arcor.de:

Hi,

> welcher USB-DVB-T-Stick ist gut?

Keiner.

> Ich liebäugel mit einem Artec T14 oder Dexotek Mini, aber leider finde
> ich kaum Erfahrungsberichte zu diesen Teilen.

Artec steht bei mir auf der "nie-wieder"-Liste.
Grund: der Laden ist völlig merkbefreit, das gilt auch für den Support.

Ich habe selbst eine Artec T1, deren Software ist zum Einen extrem
spartanisch, hat nicht mal Videotext und zum Anderen haben die
Programmierer die Richtlinien von MS nicht einmal von Weitem gesehen. So
werden u.a. Konfigurationsdateien in die Systemverzeichnisse geschrieben
:-(;
Meine diesbezügliche Anfrage an den Support wurde zwar beantwortet, man
verstand aber nicht, um was es geht. *grmpf*

> Mich würde interessieren,

> 1. ob die Teile auch an USB1.1 laufen

Eventuell mit Einschränkungen. Aber sicher bin ich mir da nicht.

> 2. ob der Dexotek auch digitales Radio kann

Wohnst Du in einem Gebiet, in dem Du Radio über DVB-T empfangen kannst?

> 3. ob die DVR-Software gut funktioniert

Mit der Artec-Software war ich nicht zufrieden.

> 4. ob man auch analoges signal verarbeiten kann, sodass man es auch am
> Kabelanschluss betreiben kann (;die Homepage von Dexotek verstehe ich
> jedenfalls so)

Das Artec-Teil kann nur DVB-T.
Zum Dexotek kann ich nichts sagen, nicht einmal Google spuckt etwas raus.

Gruß,
Michael









Antwort von Rainer Debus:


> Hallo,
> welcher USB-DVB-T-Stick ist gut?

Google mal nach Technotrend. Haben einen recht guten Ruf.
Haben auch die BDA Treiber für MS MediaCenter

Vobei PCI den USB Varianten immer vorzuziehen sind

Rainer





Antwort von Mark Ise:

>> welcher USB-DVB-T-Stick ist gut?
>>
>> Ich liebäugel mit einem Artec T14 oder Dexotek Mini, aber leider finde

> Das Internet muss kaputt sein. Mein Google findet keine "Homepage von
> Dexotek".

Oh, sorry. Das muss Dexatek heissen:

http://www.dexatek.com/product dk-5201.asp

> USB 1.1-Unterstützung stirbt immer mehr aus. Das war bei der ersten
> Generation von Boxen noch weit verbreitet, bei den Sticks ist es IIRC
> eine absolute Besonderheit. Laut Herstellerangaben benötigt das
> Artec-Teil USB 2.0.

Wo hast du die Info denn her? Ich hab bei Umax nachgesehen und dort
steht nur: "Der T14 unterstützt USB 2.0 High Speed...".

> Guck doch mal für einen Überblick in eine c't vom letzten Jahr, die
> müsste in jeder gut geführten Stadtbibliothek noch aufzutreiben sein:

Das hört sich vielversprechend an. Danke.

Mark




Antwort von Mark Ise:

> Google mal nach Technotrend. Haben einen recht guten Ruf.
> Haben auch die BDA Treiber für MS MediaCenter
>
Kannst du mir kurz umreißen, was ein BDA-Treiber ist?
Ist das so etwas wie ein TWAIN-Treiber für Scanner und Kameras?

Nachdem, was ich gerade gefunden habe, braucht man BDA, damit man
Windows Mediacenter Software benutzen kann.
Könnte man also ohne BDA nur die vom Hersteller mitgelieferte Software
benutzen und andernfalls jede BDA-taugliche?

Könnte man ohne BDA so etwas wie Virtual Dub benutzen, um einen Film
aufzunehmen?

Mark




Antwort von Wolf Reimann:

Mark Ise schrieb:

> >> welcher USB-DVB-T-Stick ist gut?
> >>
> >> Ich liebäugel mit einem Artec T14 oder Dexotek Mini, aber leider fin=
de
>
> > Das Internet muss kaputt sein. Mein Google findet keine "Homepage von
> > Dexotek".
>
> Oh, sorry. Das muss Dexatek heissen:
>
> http://www.dexatek.com/product dk-5201.asp

Sieht für meine Begriffe nicht sehr vertrauenserweckend aus, allein
schon wegen der vielen irreführenden Angaben (;von wegen
Analog-Betrieb, an mehreren Stellen heißt es sogar, gar keine Antenne
sei nötig -- was soll der Blödsinn?). Da würde ich persönlich einen
Bogen drum machen, aber einen riiiiiiiiiesengroßen. Wouldn't touch it
with a ten foot pole.

> > Laut Herstellerangaben benötigt das
> > Artec-Teil USB 2.0.
>
> Wo hast du die Info denn her? Ich hab bei Umax nachgesehen und dort
> steht nur: "Der T14 unterstützt USB 2.0 High Speed...".

Ja ebend. :) Keine Rede von Kompatibilität zu USB 1.1. Ich habe meine
Info aber von der englischen Seite.

http://www.ultima.com.tw/ehtm/be122.htm





Antwort von Wolf Reimann:

Mark Ise schrieb:

> Kannst du mir kurz umreißen, was ein BDA-Treiber ist?
> Ist das so etwas wie ein TWAIN-Treiber für Scanner und Kameras?

Ja, ich glaube, dass ist ein sehr treffender Vergleich.

> Nachdem, was ich gerade gefunden habe, braucht man BDA, damit man
> Windows Mediacenter Software benutzen kann.
> Könnte man also ohne BDA nur die vom Hersteller mitgelieferte Software
> benutzen und andernfalls jede BDA-taugliche?

So in etwa. Es gibt wohl ziemlich viele BDA-Treiber, die ziemlich
schlecht programmiert und deshalb fehlerträchtig sind. Trotzdem wäre
es mir persönlich wichtig, dass eine neue Karte solche Treiber
mitbringt. Dann muss man sich eben mal umhören, welcher Hersteller
gute Arbeit abgeliefert hat.

Bez. Technotrend: Ja, die haben einen sehr guten Ruf. Ich habe im
Moment nicht den super Marktüberblick, aber wenn ich mich für etwas
entscheiden müsste, würde der wohl als erstes in die engere Auswahl
kommen. Der Technisat AirStar TeleStick T1 soll übrigens baugleich
sein, wie ich gehört habe, also vielleicht kommt der dann auch in die
engere Auswahl. Wenn das kaufentscheidend sein sollte, dass die
baugleich sind, unbedingt selbst noch mal nachprüfen! Ich bin mir da
nicht 100%ig sicher.

So, ich habe mir besagte c't gerade noch mal zur Brust genommen.
Offenbar hat der Technotrend als einziger der Testkandidaten sogar eine
Antennen-Fernspeisung von 5V (;müsste also auch beim Technisat-Stick so
sein), das finde ich schon mal sehr gut, da braucht man für
verstärkte Antennen keine zusätzliche, externe Stromversorgung mehr.
Auch extra Antennen-Adapter, die sonst bei Sticks gang und gäbe sind,
fallen hier weg.

Recht interessant finde ich aber auch noch den Toshiba-Stick. Habe aber
auch hier keinerlei persönliche Erfahrungen mit dem Produkt! Hat zwar
keine Spannungsversorgung für die Antenne, aber kommt auch mit
BDA-Treibern und soll laut c't sogar mit USB 1.1 laufen. Den Stick habe
ich übrigens letztens sehr verwundert bei Media Markt gesehen, war mit
knapp unter 80 Euro in meinen Augen sogar erstaunlich günstig, was man
vom Hochpreisanbieter Media Markt ja nicht unbedingt gewöhnt ist.

Laut Auskunft auf der DVBViewer-Homepage sollen alle drei genannten
Sticks auch mit dem DVBViewer Pro laufen, einer sehr guten alternativen
Software für 15 Euro.

> Könnte man ohne BDA so etwas wie Virtual Dub benutzen, um einen Film
> aufzunehmen?

Nö. Also Virtualdub nicht, aber was meinst du mit "so etwas wie"? ;-)





Antwort von Thomas Beyer:

Mark Ise schrieb:
> > Google mal nach Technotrend. Haben einen recht guten Ruf.
> > Haben auch die BDA Treiber für MS MediaCenter
> >
> Kannst du mir kurz umreißen, was ein BDA-Treiber ist?
> Ist das so etwas wie ein TWAIN-Treiber für Scanner und Kameras?
>
> Nachdem, was ich gerade gefunden habe, braucht man BDA, damit man
> Windows Mediacenter Software benutzen kann.

Und einen Großteil der alternativen Applikationen, falls der
mitgelieferte Viewer nicht gefällt.

Beispiel einer TechnoTrend Budget 1500-C DVB Karte:

Theoretisch gehen ProgDVB, MyTheatre, WatchTVProEx etc. mit den nativen
Treibern dieser Hardware (;das behaupten sie jedenfalls standhaft auf
ihren Webseiten), aber praktisch haben die Programmierer dieser
Anwendungen geschlampt oder nie eine solche Karte in den Händen gehabt,
denn bestenfalls kann man über die BDA-Treiber diese Programme nutzen.

Während früher(;TM) die TV-Kartenhersteller bei den Treibern ihr eigenes
Süppchen kochen durften (;mal wars WDM, wurde die Karte als
Netzwerkadapter eingebunden ...) basieren BDA-Treiber auf Microsofts
neuester Vorstellung, wie man TV- und Broadcasting auf Windows zu
bedienen hat:

http://www.microsoft.com/whdc/archive/broadcast.mspx

BDA hat durchaus Vorteile wie bspw. das wenn eine Anwendung behauptet
BDA-tauglich zu sein, dass diese dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch
funktioniert.

Dummerweise gibt es wie fast immer im Leben auch eine zweite Seite der
Medaille. Neben der Tatsache, das BDA ziemlich träge ist (;Kanalwechsel,
Audiokanäle wechseln ...) untertsützt die BDA-Architektur keine externen
Interfaces wie CI, und somit kann man auf legale Weise keine CAMs zur
Entschlüsselung von PayTV nutzen. Klingt ziemlich nebensächlich und ist
es in Deutschland für DVB-T auch, weil da nichts verschlüsselt wird.
Ein DVB-C Nutzer wird aber beim gegenwärtigen Drang zur
"Grundverschlüsselung" in deutschen Kabelnetzen bei BDA nur noch
abwinken, da es nicht brauchbar ist.

> Könnte man also ohne BDA nur die vom Hersteller mitgelieferte Software
> benutzen und andernfalls jede BDA-taugliche?

Letzteres. Zumindest theoretisch. Schlampige Programme wie ProgDVB
kriegen es seit Jahren nicht auf die Reihe sauber zu arbeiten. Da
verwundert es auch nicht, dass das BDA-Modul dieses Hobbyistenversuchs
beim Channelscan dauernd abraucht und auch ansonsten ziemlich traurig
aussieht.

> Könnte man ohne BDA so etwas wie Virtual Dub benutzen, um einen Film
> aufzunehmen?

Nein. Nur TV-Applikationen, welche von sich behaupten BDA zu supporten.
Bei DVB wird nie irgendetwas beim "Aufnehmen" enkodiert, sondern es wird
lediglich der vom Sender ausgestrahlte MPEG/AC3 Video/Audiostream ein
wenig neuvermuxt und "blank" auf die Festplatte abgelegt. I.d.R kann man
dann bei SDTV diese Aufnahmen ein ohne Neuenkodierung als DVD
verwursten. Das macht den Hauptreiz von DVB am PC aus, nicht
irgendwelche Enkodierorgien in Xvid, MOV oder sonsigen Obszönitäten.

MfG,
Thomas





Antwort von Wolf Reimann:

Wolf Reimann schrieb:

> > > Laut Herstellerangaben benötigt das
> > > Artec-Teil USB 2.0.
> >
> > Wo hast du die Info denn her? Ich hab bei Umax nachgesehen und dort
> > steht nur: "Der T14 unterstützt USB 2.0 High Speed...".
>
> Ja ebend. :) Keine Rede von Kompatibilität zu USB 1.1. Ich habe meine
> Info aber von der englischen Seite.
>
> http://www.ultima.com.tw/ehtm/be122.htm

Da war ich wohl etwas vorschnell mit meinem Urteil. Laut c't geht USB
1.1 wohl doch, wenn ich mich nicht verguckt habe. Immerhin. Trotzdem
will ich mich dem Vorposter anschließen, der für sich Artec-Produkte
kategorisch ausgeschlossen hat.

Von solcherart Vorurteilen einmal abgesehen: Das Gerät kommt übrigens
ohne BDA-Treiber und auch ohne Antennenadapter, den musst du dir noch
extra besorgen. Mit der beiliegenden Antenne wirst du wohl nicht
glücklich werden, aber das ist ja fast überall so. Die fehlenden
BDA-Treiber sind da in meinen Augen schon gravierender, ich weiß
nicht, ob überhaupt und wenn ja mit welcher alternativen Software der
Stick sonst noch kompatibel ist.





Antwort von Thomas Beyer:

Wolf Reimann schrieb:

> Bez. Technotrend: Ja, die haben einen sehr guten Ruf. Ich habe im
> Moment nicht den super Marktüberblick, aber wenn ich mich für etwas
> entscheiden müsste, würde der wohl als erstes in die engere Auswahl
> kommen.

Und eine im Vergleich zu sonstiger beigelegter Software sogar eine
funktionable TV-Applikation, die Timeshift, ein brauchbares EPG, record
queues, die in über "Geplante Tasks" von Windows abgelegt werden und
somit saubers Nutzen von S3 erlauben .... aufweist.

Huch, was für ein Schachtelsatz. Und jetzt kommt das berühmte "aber":

Technotrends Anwendung sieht zwar nicht so potthässlich aus wie 99% der
Konkurrenz, ist aber beileibe nicht schön. Es ist ein Witz eine
Fernbedienung mitzuliefern, mit der man dann nur einen Bruchteil der
Funktionen bedienen kann. Elementare Fenster wie das EPG merken sich
nicht ihre Größe/Position, und beim Öffnen wird immer der vorherige Tag
als Fokus genommen, so das man immer scrollen muß.

Weder die TV-Applikation noch das BDA-basierende Mediacenter speichern
saubere MPEG-Streams ab. Sie sind schlicht und einfach defekt, so dass
außer dem fehlertoleranten MPEG-Demuxer von XP und einem steinalten
Elecard-Demuxer der V2-Reihe alle anderen Demuxer durcheinanderkommen:
aktuelle Demuxer von Elecard, Mainconcept, Intervideo und Cyberlink
kommen restlos bei der Wiedergabe durcheinander, Programme wie TMPGEnc,
Womble Video Wizard und VidoRedo weigern sich irgendeinen Audiostrem zu
erkennen respektive rauchen beim Öffnen ab ...

Keine Glanzleistung, Technotrend. Wieder einmal verspürte ich sofort
nach den ersten Tests das dringende Bedürfnis, schnellstmöglich eine
Alternative zu finden. DVBViewer wäre nett und geht im Prinzip auch über
BDA, aber da ist dann leider nix mit CAM-Support und dem Schauen von
PRO7, RTL, Premiere etc. im deutschen Kabel(;verschlüsselmich)netz.

Es gibt zwar den halbherzigen Versuch seitens Technotrend, mittel der
MCE-Tools eine seperate CAM-Steuerung anzubieten und das geht im Prinzip
auch mit jeder anderen BDA-Anwendung und nicht nur mit MCE2005, aber wer
hat schon Lust, bei jedem Kanalwechsel ein seperates Programm zu
starten, dort nochmals in der Kanalliste den passenden Eintrag
rauszusuchen und schlußendlich auf "Decrypt" zu hämmern?

Bitte keinen falschen Eindruck kriegen: Ich bin derzeit mit der
aktuellen Technotrend Budget relativ zufrieden, nachdem ich mich mit der
mitgelieferten Applikation arrangiert habe, diverse Directshowfilter
*selbst* modifizieren/neuprogrammieren mußte und Wege gefunden habe, out
of the box der Applikation Manieren bezüglich sauberem Speicherns
beizubringen. Nur ist das eben nicht unbedingt legal, noch kann man das
unbedarften Anwendern vor die Füße kippen und sagen "wir sind gut".

Gruss,
Thomas




Antwort von Thomas Beyer:

Me myself and I wrote:

da fehlte noch der entscheidende Satz ...

> > Bez. Technotrend: Ja, die haben einen sehr guten Ruf. Ich habe im
> > Moment nicht den super Marktüberblick, aber wenn ich mich für etwas
> > entscheiden müsste, würde der wohl als erstes in die engere Auswahl
> > kommen.

> Bitte keinen falschen Eindruck kriegen: Ich bin derzeit mit der
> aktuellen Technotrend Budget relativ zufrieden, nachdem ich mich mit der
> mitgelieferten Applikation arrangiert habe, diverse Directshowfilter
> *selbst* modifizieren/neuprogrammieren mußte und Wege gefunden habe, out
> of the box der Applikation Manieren bezüglich sauberem Speicherns
> beizubringen. Nur ist das eben nicht unbedingt legal, noch kann man das
> unbedarften Anwendern vor die Füße kippen und sagen "wir sind gut".

Und da Technotrend eine unified Software benutzt, die so auch dem USB-
Stick als Version 2.19 beiliegt, kann ich dem Nichtbastelwilligen nach
bestem Wissen und Gewissen von deren Stick gegenwärtig nur abraten.
Wobei, ich kenne auch keine bessere Alternative ;-/.

Ich hatte vorige Woche kurzzeitig an einem Laptop diesen hier:

http://www.technisat.de/de/produkte/produkteview.php?kid1,29&pid70

am Laufen mit DVBViewer 3.2.6. Machte eine gute Figur, allerdings kann
ich voreingenommen sein, da mir DVBViewer schon länger bekannt ist.

So, ab ins Bett,
Thomas









Antwort von Wolf Reimann:

Thomas Beyer schrieb:

> Und da Technotrend eine unified Software benutzt, die so auch dem USB-
> Stick als Version 2.19 beiliegt, kann ich dem Nichtbastelwilligen nach
> bestem Wissen und Gewissen von deren Stick gegenwärtig nur abraten.
> Wobei, ich kenne auch keine bessere Alternative ;-/.

Der Technotrend-Stick soll ja immerhin auch mit dem DVBViewer Pro
laufen, das ist doch schon mal was.

> Ich hatte vorige Woche kurzzeitig an einem Laptop diesen hier:
>
> http://www.technisat.de/de/produkte/produkteview.php?kid1,29&pid1570
>
> am Laufen mit DVBViewer 3.2.6. Machte eine gute Figur, allerdings kann
> ich voreingenommen sein, da mir DVBViewer schon länger bekannt ist.

Ja, der AirStar TeleStick T1, von dem ich oben bereits schrieb. Der
soll übrigens (;wie oben schon gesagt ;-) baugleich mit dem
Technotrend-Stick sein. Wenn ich mir die beiden so angucke, kann das
auch sehr gut hinhauen, denn beide haben die gleiche Bauform, d.h. auch
die für kleine Sticks wohl äußerst untypische HF-Buchse für den
problemlosen Anschluss herkömmlicher Antennen direkt mit an Bord.





Antwort von Wolfgang Fricke:

Ich bin mit meinem Terratec Cinergy hybrid XS sehr gut zufrieden.Über
diesen USB-Stick sind sowohl analoge als auch digitale Signale zu
empfangen,allerdings nur über USB 2.0.
Damit ist er für mich recht mobil am Notebook einsetzbar,denn nicht
immer ist DVB-T erreichbar.





Antwort von Mark Ise:

>> Nachdem, was ich gerade gefunden habe, braucht man BDA, damit man
>> Windows Mediacenter Software benutzen kann.
>
> Und einen Großteil der alternativen Applikationen, falls der
> mitgelieferte Viewer nicht gefällt.
>
> Beispiel einer TechnoTrend Budget 1500-C DVB Karte:
>
> Theoretisch gehen ProgDVB, MyTheatre, WatchTVProEx etc. mit den nativen
> Treibern dieser Hardware (;das behaupten sie jedenfalls standhaft auf
> ihren Webseiten), aber praktisch haben die Programmierer dieser
> Anwendungen geschlampt oder nie eine solche Karte in den Händen gehabt,
> denn bestenfalls kann man über die BDA-Treiber diese Programme nutzen.

Heiligs Blechle!
Und ich hab gedacht, dass wenn ich mir so einen DVB-T-Stick zulege, ich
nur noch z.B. Ulead Videostudio oder Virtual Dub anschmeissen muss, um
dann das Signal vom Stick in eine Datei dengeln könnte.

Dem scheint ja nicht so zu sein. Und gerade das zeitgesteuerte Aufnehmen
ist mein Hauptanliegen.

Vielleicht leg ich ein paar Kröten drauf und kauf mir ein Stanalone
Gerät mit DVB-T- und DVB-C-eingang für die Zukunft.

Ich wollte doch nur ein bischen Fernseh gucken :-(; :-)

Mark




Antwort von Mark Ise:

>> > > Artec-Teil USB 2.0.
>> >
>> > Wo hast du die Info denn her? Ich hab bei Umax nachgesehen und dort
>> > steht nur: "Der T14 unterstützt USB 2.0 High Speed...".
>>
>> Ja ebend. :) Keine Rede von Kompatibilität zu USB 1.1. Ich habe meine
>> Info aber von der englischen Seite.
>>
>> http://www.ultima.com.tw/ehtm/be122.htm
>
> Da war ich wohl etwas vorschnell mit meinem Urteil. Laut c't geht USB
> 1.1 wohl doch, wenn ich mich nicht verguckt habe. Immerhin. Trotzdem

Bei "System Requirements" ist nicht mal ein freier USB-Port angegeben.
Wenn die das so in den USA verkaufen, werden die bestimmt ruck zuck auf
5 Trilliarden U Schadenersatz verklagt :-)
Bei so nachlässiger Beschreibung bin ich immer vorsichtig, indirekt auf
die Eigenschaften der Geräte zu schließen.
Angeblich soll so manch ein billiger Stand-alone-DVD-Player auch DivX
dekoden können, obwohl es oft nicht angegeben ist.

> will ich mich dem Vorposter anschließen, der für sich Artec-Produkte
> kategorisch ausgeschlossen hat.

Hm...
Nachdem, was ich hier bisher gelesen habe, ist wohl kein einziger
wirklich brauchbar.
Da muss man sich doch fragen, wie die ganzen Testurteile über "gut" bis
hin zu "sehr gut" zustande kommen.
Dieser Yakumo Quickstick wird ja quasi mit Loorbeeren überschüttet.
http://www.yakumo.de/produkte/index.php?pid1&ag%DVB-T#1038494

> Von solcherart Vorurteilen einmal abgesehen: Das Gerät kommt übrigens
> ohne BDA-Treiber und auch ohne Antennenadapter, den musst du dir noch
> extra besorgen. Mit der beiliegenden Antenne wirst du wohl nicht
> glücklich werden, aber das ist ja fast überall so. Die fehlenden
> BDA-Treiber sind da in meinen Augen schon gravierender, ich weiß
> nicht, ob überhaupt und wenn ja mit welcher alternativen Software der
> Stick sonst noch kompatibel ist.

Tja, dann ist das nix. Ich möchte ja nicht für den Stick 50 und mehr und
später noch mal das gleiche für brauchbare Software hinlegen müssen und
dann immer noch nur halben Kram haben.

Was die Antenne betrifft, ist hier in der Gegend schon mit einer
einfachen Zimmerstabantenne viel zu erreichen. Zwei Bekannte haben so
etwas am TV-Gerät und es gibt nur selten kleinere Störungen.

Mark




Antwort von Thomas Beyer:

Mark Ise schrieb:

> Heiligs Blechle!
> Und ich hab gedacht, dass wenn ich mir so einen DVB-T-Stick zulege, ich
> nur noch z.B. Ulead Videostudio oder Virtual Dub anschmeissen muss, um
> dann das Signal vom Stick in eine Datei dengeln könnte.

Falsche Ansatzweise. Richtig wäre: DVB-T Device kaufen, welches durch
ein anständiges Programm bedient werden kann. Dies dient neben dem
Hauptweck als Viewer auch fürs Aufnahmeprogrammieren, ob nun über EPG,
händisch, wöchentlich zur selben Zeit etc. .... bleibt Deinen
persönlichen Bedürfnissen überlassen, was Du da faforisierst.

Wichtig ist, dass alle diese Programme lediglich aus dem jeweiligen
Transponder den gewünschten Video/Audiostream rausdemuxen und auf die
Festplatte schreiben. Das Resultat ist 1:1 die Qualität, die auch über
die DVB-Kette zu Hause ankomt.

Geschnitten wird dann mit einfachen Programmen wie ProjectX,
Cuttermaran, MPEG2Schnitt o.ä. Ausgewachsene Videoschnittprogramme, wie
Du sie benanntest, sind rettungsloser Overkill. Zumal diese ganzen
Boliden alle neu enkodieren wollen, was in unserem Fall äußerst
unerwünscht ist (;bitte jetzt keine Anmerkungen, dass Smart Encoding pro
Forma bei Ulead und Co. überall gehen soll: bei DVB gehts NICHT).

Das gecuttete Resultat kannst Du nach eigenen Wünschen als DVD
verwursten, auf dem PC ansehen, einem HTPC verfüttern oder (;wenn Du
pervers genug denkst durch erneute Encodierung Qualität zu verschenken)
meinethalben auch erneut enkodieren.

> Dem scheint ja nicht so zu sein. Und gerade das zeitgesteuerte Aufnehmen
> ist mein Hauptanliegen.

Da wäre denn erst mal die Frage des Betriebssystems zu klären. Unter
Linux ist eigentlich nur VDR ernstzunehmen, unter Windows gibts eine
breite Mixtur zwischen "pimp my desktop" und "geht grade so".

> Vielleicht leg ich ein paar Kröten drauf und kauf mir ein Stanalone
> Gerät mit DVB-T- und DVB-C-eingang für die Zukunft.

Ich kann nichts aus beiden Welten als absolut seligmachend empfehlen.
Fürs Unterschichtenfernsehen benutzen wir hier gerne und
zufriedenstellend einen Technisat Digikorder, einen DVB-
Festplattenreceicer. Eigentlich ein rundes Ding, wenn es einen nicht
nachträglich gelüstet, getätigte Aufnahmen zu archivieren / zu
exportieren.

Braune Ware hat immer den konzeptionellen Vorteil der einfacheren
Bedienung und das sie (;meistens) direkt nach dem Auspacken funktioniert.

Am PC bist Du vielseitiger, aber Du solltest Dir genau über die
Konsequenzen einer solchen Entscheidung im Klaren sein. Sorgfältige
AUswahl der Hardware und Software ist nur möglich, wenn Du Dir im
Vorfeld eine genaue *must be inside* Liste aufstellst, Dir nicht
einreden läßt, es zwar heute bezahlen zu müssen, aber das gewünschte
Update käme mit Sicherheit in ein paar Wochen ...

> Ich wollte doch nur ein bischen Fernseh gucken :-(; :-)

USB finde ich zum "nur Fernsehen gucken" am Laptop schon ganz tauglich.
Aber zum Aufnehmen einigermaßen fehlerfreier Streams sind die Dinger
extrem fehldimiensioniert. Falsche API (;BDA), falscher Port (;USB),
falsche Hardware (;zu klein für genügende Wärmeabfuhr, extrem
selbstzerstörungsgefährdet wegen des externen Anschlusses), falsche
Software (;ich kenne kaum ernstzunehmende DVB-Software, die
ernstzunehmend über mehrere Stunden zuverlässig mitschneidet).

Wie gesagt: Wenns denn unbedingt per USB sein muss, dann den Technisat
Stick, und lege gedanklich noch mal 15¤ für DVBViewer Pro drauf. Das
*könnte* Dich eventuell zufriedenstellen.

MfG,
Thomas




Antwort von Mark Ise:

> Ich bin mit meinem Terratec Cinergy hybrid XS sehr gut zufrieden.Über
> diesen USB-Stick sind sowohl analoge als auch digitale Signale zu
> empfangen,allerdings nur über USB 2.0.
> Damit ist er für mich recht mobil am Notebook einsetzbar,denn nicht
> immer ist DVB-T erreichbar.

Kannst du dir die CPU-Temperatur anzeigen lassen?
Ich habe bei einigen USB2.0-Geräten bemerkt, dass die CPU-Temperatur
extrem ansteigt, wenn man das Gerät (;Scanner, ext. Festplatte) nur
anschließt und nicht benutzt. Die Leistungsaufnahme meines PCs steigt
dann auch von 70 auf 100 W.

Mark





Antwort von Wolf Reimann:

Mark Ise schrieb:

> Hm...
> Nachdem, was ich hier bisher gelesen habe, ist wohl kein einziger
> wirklich brauchbar.

Würde ich so nicht sagen. Ich finde das Technisat- bzw.
Technotrend-Produkt recht überzeugend.

Bezüglich seines Urteils über USB mag ich mich Thomas nicht so recht
anschließen, weil ich damit bisher noch keine schlechten Erfahrungen
gemacht habe. Ich habe sozusagen den Vorgänger des AirStar Telesticks,
die AirStar2-USB-Box für USB 1.1. Und die läuft genauso gut und
stabil wie meine AirStar2-PCI-Karte. Aber wie gesagt, mit dem Telestick
selbst habe ich keine Erfahrungen, nur mit dieser USB-Box.

Und hinsichtlich der Software fährst du mit dem DVBViewer Pro wohl am
besten. 15 Euro sind dafür wirklich nicht zu viel verlangt. Immerhin
bekommst du für die 15 Euro ein lebenslanges Updaterecht, und
Gelegenheiten zum Update gibt es viele, weil bisher ständig neue
Features hinzugekommen sind. Noch nicht ganz ausgereift, aber schon gut
benutzbar ist z.B. ein Webserver, über den sich der EPG per Webbrowser
lesen lässt und Aufnahmen programmiert werden können. Fieberhaft wird
derzeit außerdem an dem Multituner-Feature gearbeitet (;wer's braucht).
Dazu gibt es viele weitere interessante Features, z.B. Streaming der
Fernsehprogramme übers Netzwerk. Die Oberfläche gefällt mir auch
besonders gut, sie ist kompakt und übersichtlich. Mit graphischen
Userinterfaces, die beispielsweise versuchen, einen Videorekorder mit
Fernbedienung optisch exakt nachzubilden (;wie viele der Programme, die
TV-Empfängern beiliegen), kann ich persönlich nichts anfangen. Wenn
es dir genauso geht, wirst an der Software sicherlich Gefallen finden.

Damit kannst du praktisch alles abdecken. Es gibt eine Ausgabe der
Software, die eine richtige Media-Center-Funktionalität hat und eine
minimale, die sich auf die wichtigsten Fernsehfunktionen konzentriert
und auch auf ziemlich schwachbrüstigen Rechnern noch zufriedenstellend
läuft.

Du hast irgendwo weiter oben geschrieben, daß für dich unkomplizierte
Aufnahmefunktionen besonders wichtig sind. In dieser Hinsicht gibt es
beim DVBViewer Pro wohl nicht viel zu beklagen. Du kannst Vorlauf- und
Nachlauftimer eingeben, die automatisch bei Programmierungen aus dem
EPG abgezogen bzw. draufgeschlagen werden, und sofern deine Hardware
das unterstützt (;korrekte ACPI-Implementation), kann die Software im
Zusammenspiel mit dem Windows Taskplaner auch deinen PC automatisch
einschalten, um Aufnahmen durchzuführen - ich schätze mal, das ist
eine nicht unwichtige Funktionalität, die du von einem PC als
Videorekorder erwartest. Also meine Empfehlung würde Technotrend- bzw.
Technisat-Stick mit DVBViewer Pro lauten. Bei der Hardware, die ich
verwende, ist das absolut stabil. Selbst unter einer Auslastung, wo der
Rechner so blockiert war, dass die grafische Oberfläche für eine
Minute lang gar nicht mehr reagiert hat, war in den Aufzeichnungen
beispielsweise kein einziger Streamfehler aufgrund von verlorenen
Daten. Das hat mich sehr beeindruckt. Das leistet die Software aber
eben auch nur, wenn die Treiber gut sind. Bei den BDA-Treibern zur
Cinergy T2 sollen nämlich unter dem DVB-Viewer schon bei geringsten
Hintergrundaktivitäten unschöne Löcher in Aufnahmen gerissen werden,
weil der Treiber wohl nicht genügend puffert.

> Da muss man sich doch fragen, wie die ganzen Testurteile über "gut" bis
> hin zu "sehr gut" zustande kommen.

Traue keinen Testurteilen. Die haben mit der Realität oft nicht viel
zu tun. Die sind zwar griffig und machen sich gut, aber die Kriterien,
nach denen sie zustande kommen, haben in der Regel mit deinem
persönlichen Anforderungsprofil nicht viel zu tun. Die c't vergibt zum
Beispiel prinzipiell keine alles zusammenfassenden Benotungen, weil die
eben mehr verzerren, als dass sie nützen. Über Auszeichnungen aus
Gefälligkeit, die vielleicht entfernt etwas mit dem Werbegeschäft zu
tun haben, will ich jetzt gar nicht mal spekulieren.

Es sieht doch so aus: Diese Urteile werden aufgrund fester Kriterien
gebildet. Da fließt dann vielleicht sogar die Qualität der
Verpackung, die dich nicht die Bohne interessiert auch noch mit ein
(;das ist jetzt sicherlich eine Übertreibung, aber ich glaube, du
weißt, worauf ich hinaus will). Und die Stabilität der Treiber wird
vielleicht gar nicht getestet oder fließt nur zu einem Prozentsatz
ein, der für deine Begriffe stark untergewichtet ist. Und so kommen
dann die schönen Noten heraus, mit denen du nichts anfangen kannst,
weil sie im Prinzip bedeutungslos sind.

Dabei nehme ich schlechte Bewertungen ich in der Regel ernster als gute
oder gar beste. Bei den Testsiegern und dem vermeintlichen "cream of
the crop" bin ich generell erst mal besonders skeptisch. Das nehme ich
nur als Anhaltspunkt und versuche mir dann, unter Kenntnisnahme
weiterer Quellen ein eigenes, differenzierteres Urteil zu bilden.

> Tja, dann ist das nix. Ich möchte ja nicht für den Stick 50 und mehr =
und
> später noch mal das gleiche für brauchbare Software hinlegen müssen

Nun ja, mit insgesamt ca. 100 Euro für eine vernünftige Lösung wirst
du schon rechnen müssen. Wie sich das in welchen Anteilen auf Software
und Hardware verteilt, ist doch dabei nebensächlich.

> und dann immer noch nur halben Kram haben.

Ich glaube, was die Hardware- und Treiberqualität angeht, sind
Technotrend und Technisat schon ganz gut. Bei meinen Technisat USB- und
PCI-Lösungen hatte ich bisher jedenfalls noch keinen Grund zur Klage.
Aber wie gesagt, den Stick kenne ich jetzt nicht und will dafür auch
nicht die Hand ins Feuer legen. Aber Technotrend-Produkte, von denen ja
auch der Technisat-Stick kommen soll, haben so weit ich weiß bisher
immer einen guten Ruf gehabt.

Und der DVBViewer ist in meinen Augen auch eine vernünftige Sache.
Sicher kann ma da viel dran rumbasteln, wenn man auch die
fortgeschrittenen Funktionen nutzen will, aber ich sehe das nicht als
Nachteil an, sondern finde es positiv. Wenn man nicht viel
rumexperimentieren will, reicht es einfach, das Hauptprogramm zu
installieren und als gesonderten Download noch die Schnittstelle zum
Windows-Taskplaner, dann kann man nach einem Sendersuchlauf eigentlich
schon prima Fernsehgucken und Aufnahmen durchführen.





Antwort von Thomas Beyer:

Wolf Reimann schrieb:

> > Ich hatte vorige Woche kurzzeitig an einem Laptop diesen hier:
> >
> > http://www.technisat.de/de/produkte/produkteview.php?kid1,29&pid70
> >
> > am Laufen mit DVBViewer 3.2.6. Machte eine gute Figur, allerdings kann
> > ich voreingenommen sein, da mir DVBViewer schon länger bekannt ist.
>
> Ja, der AirStar TeleStick T1, von dem ich oben bereits schrieb. Der
> soll übrigens (;wie oben schon gesagt ;-) baugleich mit dem
> Technotrend-Stick sein.

Ist er zwar, liefert aber eine ander CLSID. Dementsprechend kann man mit
einem Technisat-Derivat keine Technotrend-Software laufen lassen,
umgekehrt geht es schon. :->

Ich habe den Stick ein paar Stunden zur Verfügung gehabt und sowohl an
einem Centrino-Notebook als auch meiner Workstation mit i865 getestet.

Mit DVBViewer machte das Ganze eine gewohnt gute Figur im Vergleich zu
einer Airstar. Dummerweise wird bei BDA immer ein kompletter
Transportstream über USB geschickt, so dass die Systeme schon *etwas*
träger wurden als gewöhnlich, wenn man TV schaute. Probemitschnitte
hatten, obwohl an der selben Antenne als eine gleichzeitig eingebaute
Airstar, signifikant mehr CRC Errors, die ProjectX zwar kaschierte, aber
trauen tue ich solchem Flickwerk nicht mehr so richtig. Deswegen mein
vorläufiges Fazit, das wer die Wahl hat denn doch lieber zu einer
internen Lösung greifen sollte.

Völlig desolat verhielt sich der Telestick an einem Pundit-R1 Barbone
mit ATI Chipset. Diese Kiste ist sowieso ein Trauerspiel für sich, zeigt
aber die unübersichtliche Lage bei USB-Implementationen verschiedener
Chipsethersteller reht deutlich. Obwohl theoretisch USB2, ist bei dieser
Krüppelkiste dort auch bei anderen Geräten bei ca. 12MB/s Schluß. Und
genauso verhielt sich der Stick auch beim Versuch, einen kompletten
DVB-T Transponder per BDA einzuschleifen. Bitte erspare mir weitere
Details ;-)

Nochmal zum Mitschreiben: Den Stick trifft keine Schuld, die Developer
haben ihn gut assembliert. Nur kann ich trotzdem nicht pauschal bejahen,
dass er überall genauso zuverlässig läuft wie eine interne PCI-Lösung
(;und selbst da gibt es ja Unmassen von Problemen, von VIA's
Bandbeitenproblematik über ULIs Freezings bei isochronen DMA-Transfers
bis zu Nvidias Suiziden beim Ausschöpfen der zulässigen PCI-
Strombelastungsgrenzen).

Aber ich merke schon: Ich verkomme hier zum Pessimisten per Spe. Liegt
vielleicht am Beruf. ;-)

Einen schönen Tag noch,
Thomas




Antwort von Beate Goebel:

Thomas Beyer schrieb am Samstag, 18.02. 2006, 23:34:

> Mark Ise schrieb:
>> Ich wollte doch nur ein bischen Fernseh gucken :-(; :-)
>
> USB finde ich zum "nur Fernsehen gucken" am Laptop schon ganz
> tauglich. Aber zum Aufnehmen einigermaßen fehlerfreier Streams sind
> die Dinger extrem fehldimiensioniert.

Ich habe an meinem Laptop nur USB 1, von daher überlege ich, mir die PC-
Karte (;PCMCIA) von Technisat zuzulegen. Ist ja jetzt so um 50 EUR zu
bekommen.

Hast Du dazu Erfahrungen? Ist das beser als USB?
Der DVBViewer sollte damit doch auch arbeiten?

Beate

--
"Jaja. erst mit der Brotrinde aus dem Wald gelockt und jetzt grossartig
mit dem Internet spielen wollen ..."
[Frank Klöker in arcor.misc]









Antwort von Wolf Reimann:

Beate Goebel wrote:

> Ich habe an meinem Laptop nur USB 1, von daher überlege ich, mir die PC-
> Karte (;PCMCIA) von Technisat zuzulegen. Ist ja jetzt so um 50 EUR zu
> bekommen.
>
> Hast Du dazu Erfahrungen? Ist das beser als USB?
> Der DVBViewer sollte damit doch auch arbeiten?

Nein, eben nicht. GROSSES Manko.

Für weitere Informationen zu der Hardware lies den c't-Artikel, den
ich unten (;als Download) verlinkt habe. Scheint -- milde gesagt --
nicht sehr berauschend zu sein, und ich habe bisher auch hauptsächlich
nur ziemlich katastrophal ausgefallene Userberichte gelesen. Vielleicht
ist ja auch das der Grund, warum die Karte so massiv im Preis gefallen
ist und plötzlich nur noch die Hälfte wie ursprünglich kostet.

Ich betreibe eine AirStar2-USB an einem alten Pentium 3 500 MHz
Notebook (;offizielle Mindestspezifikation sind 700 MHz) ohne Probleme.
Wenn es dir nichts ausmacht, dass die Box klobiger als ein Stick ist
und auch noch eine extra Stromversorgung braucht, wäre das für USB
1.1 wahrscheinlich eine ziemlich gute Wahl. Wie gesagt, ich bin damit
sehr zufrieden, läuft bei mir (;das Notebook hat übrigens einen
BX-Chipsatz, also auch was vernünftiges als Basis) genauso gut wie die
PCI-Variante im Desktop.

Die AirStar2-USB wird aber offenbar von Technisat nicht mehr vermarktet
und ist aus dem aktuellen Produktportfolio verschwunden. Viele Anbieter
verkaufen Restbestände aber noch ab, bei Amazon gibt es das Gerät zum
Beispiel für 75 Euro ohne zusätzliche Versandkosten.





Antwort von Mark Ise:

Wolf Reimann schrieb:
> Mark Ise schrieb:
>
>> Hm...
>> Nachdem, was ich hier bisher gelesen habe, ist wohl kein einziger
>> wirklich brauchbar.
>
> Würde ich so nicht sagen. Ich finde das Technisat- bzw.
> Technotrend-Produkt recht überzeugend.

Du machst mir wieder etwas Mut :-)
>
> Und hinsichtlich der Software fährst du mit dem DVBViewer Pro wohl am
> besten. 15 Euro sind dafür wirklich nicht zu viel verlangt. Immerhin

OK, das Ding werde ich mir mal ansehen.

> Dazu gibt es viele weitere interessante Features, z.B. Streaming der
> Fernsehprogramme übers Netzwerk. Die Oberfläche gefällt mir auch

Das hört sich gut an.

> besonders gut, sie ist kompakt und übersichtlich. Mit graphischen
> Userinterfaces, die beispielsweise versuchen, einen Videorekorder mit
> Fernbedienung optisch exakt nachzubilden (;wie viele der Programme, die
> TV-Empfängern beiliegen), kann ich persönlich nichts anfangen. Wenn
> es dir genauso geht, wirst an der Software sicherlich Gefallen finden.

Ne, Fummelei brauch ich nicht. Mir ist eine einfache klassische
Windowsoberfläche am Liebsten. Da finde ich mich am Besten zurecht.
>
> Du hast irgendwo weiter oben geschrieben, daß für dich unkomplizierte
> Aufnahmefunktionen besonders wichtig sind. In dieser Hinsicht gibt es
> beim DVBViewer Pro wohl nicht viel zu beklagen. Du kannst Vorlauf- und
> Nachlauftimer eingeben, die automatisch bei Programmierungen aus dem
> EPG abgezogen bzw. draufgeschlagen werden, und sofern deine Hardware
> das unterstützt (;korrekte ACPI-Implementation), kann die Software im
> Zusammenspiel mit dem Windows Taskplaner auch deinen PC automatisch
> einschalten, um Aufnahmen durchzuführen - ich schätze mal, das ist
> eine nicht unwichtige Funktionalität, die du von einem PC als
> Videorekorder erwartest.

Das wäre jedenfalls nicht schlecht. Ich überlege aber, ob ich einen PC
nicht sowieso permanent laufen lasse, sodass er als Anrufbeantworter,
Fax, Emailserver und dann eben noch als Videorekorder funktionieren
kann. Wenn der PC genug Aufgaben übernimmt, dann relativiert sich der
Stromverbrauch von guten 70 W und dann brauch ich keine besonderen
Stromsparfunktionen, die leicht in die Hose gehen.

> Also meine Empfehlung würde Technotrend- bzw.
> Technisat-Stick mit DVBViewer Pro lauten. Bei der Hardware, die ich

Ja, die hätte ich nun auch als Favoriten gesetzt.
Den Technisat gibt es mit Fernbedienung. Für den Stick brauch ich die
wohl nicht, aber ich hätte gerne eine für den VideoPlayer, damit ich die
aufgenommenen Sachen später per FB abspielen kann. Leider weiss ich
nicht, ob das geht.
Der Technotrend ist billiger zu bekommen und bringt eine
Versorgungsspannung für aktive Antennen mit. Das finde ich einerseits
gut, aber andererseits hab ich eine bischen Angst um den USB-Port. Das
Ding zieht selbst schon um die 400mA und eine aktive Antenne könnte dann
schon hart über die Grenze gehen.

> verwende, ist das absolut stabil. Selbst unter einer Auslastung, wo der
> Rechner so blockiert war, dass die grafische Oberfläche für eine
> Minute lang gar nicht mehr reagiert hat, war in den Aufzeichnungen
> beispielsweise kein einziger Streamfehler aufgrund von verlorenen
> Daten. Das hat mich sehr beeindruckt. Das leistet die Software aber

Das hört sich wirklich brauchbar an.

> Ich glaube, was die Hardware- und Treiberqualität angeht, sind
> Technotrend und Technisat schon ganz gut. Bei meinen Technisat USB- und
> PCI-Lösungen hatte ich bisher jedenfalls noch keinen Grund zur Klage.
> Aber wie gesagt, den Stick kenne ich jetzt nicht und will dafür auch
> nicht die Hand ins Feuer legen. Aber Technotrend-Produkte, von denen ja
> auch der Technisat-Stick kommen soll, haben so weit ich weiß bisher
> immer einen guten Ruf gehabt.

Einige Teile von Hauppauge sind wohl auch von Technotrend.
>
> Und der DVBViewer ist in meinen Augen auch eine vernünftige Sache.
> Sicher kann ma da viel dran rumbasteln, wenn man auch die
> fortgeschrittenen Funktionen nutzen will, aber ich sehe das nicht als
> Nachteil an, sondern finde es positiv. Wenn man nicht viel
> rumexperimentieren will, reicht es einfach, das Hauptprogramm zu
> installieren und als gesonderten Download noch die Schnittstelle zum
> Windows-Taskplaner, dann kann man nach einem Sendersuchlauf eigentlich
> schon prima Fernsehgucken und Aufnahmen durchführen.

OK. Dann will ich das einfach mal glauben :-)
Ne, im Ernst, deine ausführlichen Beschreibungen, und auch die von
Thomas, sind mir schon eine große Hilfe.

Jetzt muss ich mich nur noch zwischen TS und TT entscheiden.

Auch, wenn die Hardware fast identisch ist, scheinen ein paar
Kleinigkeiten an der Soft- und Firmware den Braten fett machen zu
können, wie es in deinem Artikel für Siemens und Twinhan beschrieben wird.

Mal sehen. Vielleicht werf ich nächste Woche einfach ein Münze oder kauf
das, was billiger zu bekommen ist.

Nochmal vielen Dank an euch alle.

Mark




Antwort von Wolf Reimann:

Mark Ise schrieb:

> OK, das Ding werde ich mir mal ansehen.

Durchstöbere mal das Forum und lies vor allem die Dokumentation. Ich
glaube, darüber bekommst du schon einen ganz guten Eindruck.

> Ne, Fummelei brauch ich nicht.

"Fummelei" kannst du aber mit dem DVBViewer Pro haben, wenn du willst.
Ich will's dir nur sagen, soll dich aber nicht abschrecken. "Fummelei"
heißt in diesem Fall, dass es viele Zusatzmodule gibt, die man
runterladen kann, und die auch unabhängig von der Hauptsoftware
aktualisiert werden. Ist vielleicht ein wenig vergleichbar mit dem
Firefox und seinen vielen Erweiterungen (;nur dass der DVBViewer
natürlich nicht Open Source ist). Wenn man immer auf dem allerneusten
Stand sein möchte, kann man da also viel hin- und herinstallieren.
Muss man jedoch nicht. Wenn's funktioniert und man nicht immer das
neuste haben will, kann man ja glücklich sein und alles so lassen, wie
es ist.

> Mir ist eine einfache klassische Windowsoberfläche am Liebsten.

Dann wirst du am DVBViewer mit Sicherheit Gefallen finden. Für welche,
die mehr wollen, ist die Software aber auch Skinning-fähig.

> Ich überlege aber, ob ich einen PC
> nicht sowieso permanent laufen lasse, sodass er als Anrufbeantworter,
> Fax, Emailserver und dann eben noch als Videorekorder funktionieren
> kann.

Ja, so etwas ähnliches habe ich mir auch aufgesetzt.

> Wenn der PC genug Aufgaben übernimmt, dann relativiert sich der
> Stromverbrauch von guten 70 W und dann brauch ich keine besonderen
> Stromsparfunktionen, die leicht in die Hose gehen.

70W finde ich sogar etwas hochgegriffen, du brauchst ja nicht viel
Prozessorleistung und deshalb keine P4-Heizplatte. Erst recht nicht,
wenn nur aufgenommen, aber nicht abgespielt wird (;aber selbst für das
Abspielen kann sogar noch ein ordentliches P3-500MHz-Gerät locker
ausreichen). Ich habe einen Mini-PC mit stromsparendem P3-600
Coppermine laufen, auf einem ordentlichen BX-Board mit 512 MB Speicher
in zwei Sticks und einer Festplatte. Graphik onboard, zwei PCI-Slots
sind mit USB 2.0-Karte und AirStar2 PCI besetzt. Im Leerlauf zieht der
35W, wenn die TV-Karte aktiv ist und aufgenommen wird 40W bis
allerhöchstens 45W, unter Volllast 50 bis maximal 55W. Rechner dieser
Art wurden mal für eine Weile auf ebay in Massen zu sehr günstigen
Preisen verkauft, ich habe zum Beispiel ein zweites Gerät mit P2-400,
256MB RAM vorinstalliert, allerdings ohne Festplatte und sonstigen
Laufwerken für unter 25 Euro inklusive Porto und Verpackung gekauft.

> Den Technisat gibt es mit Fernbedienung. Für den Stick brauch ich die
> wohl nicht, aber ich hätte gerne eine für den VideoPlayer, damit ich =
die
> aufgenommenen Sachen später per FB abspielen kann. Leider weiss ich
> nicht, ob das geht.

Welcher Videoplayer? Soweit ich weiß, kann man auch den DVBViewer Pro
als Videoplayer nutzen. Mit der Fernbedienung habe ich zwar mal
rumgespielt, aber ich nutze meinen Rechner sowieso nur zum Aufnehmen
und Schneiden, geguckt wird dann bei mir über den
Standalone-DVD-Player am Fernseher. Deshalb kann ich dazu nicht viel
sagen.

> Der Technotrend ist billiger zu bekommen und bringt eine
> Versorgungsspannung für aktive Antennen mit.

Da der ja angeblich baugleich, zumindest weitestgehend, mit dem
Technisat sein soll, würde ich vermuten, dass auch dieser
Technisat-Stick die Versorgungsspannung liefert. Ich hatte auf der
Produkt-Seite genau danach gesucht und leider keine Informationen
gefunden, deshalb habe ich keine Bestätigung, aber ich würde mich
schwer wundern, wenn der Technisat plötzlich keine Versorgungsspannung
mehr lieferte. Genaueres kann einem sicherlich der Support sagen.

> Das finde ich einerseits gut, aber andererseits hab ich eine bischen
> Angst um den USB-Port.

Ja, so ein Gedanke ist mir auch durch den Kopf geschossen. Die c't hat
sich bei ihrem Test ja auch diesem Thema gewidmet und einen der
getesteten Sticks, der die Spezifikationen überschritt, gebrandmarkt.
Beim Technotrend gab es aber keinen kritischen Kommentar, deshalb will
ich da mal darauf vertrauen, dass alles im grünen Bereich ist. Ich
würde den Stick, sofern die Möglichkeit besteht, wahrscheinlich nicht
onboard, sondern an einer extra USB-Karte betreiben, da kann doch dann
im Zweifelsfall nicht soviel kaputt gehen, oder?

> Auch, wenn die Hardware fast identisch ist, scheinen ein paar
> Kleinigkeiten an der Soft- und Firmware den Braten fett machen zu
> können, wie es in deinem Artikel für Siemens und Twinhan beschrieben =
wird.

Ja, absolut.





Antwort von Beate Goebel:

Wolf Reimann schrieb am Sonntag, 19.02. 2006, 17:23:

> Beate Goebel wrote:
>> Ich habe an meinem Laptop nur USB 1, von daher überlege ich, mir die
>> PC- Karte (;PCMCIA) von Technisat zuzulegen. Ist ja jetzt so um 50 EUR
>> zu bekommen.
>>
>> Hast Du dazu Erfahrungen? Ist das beser als USB?
>> Der DVBViewer sollte damit doch auch arbeiten?
>
> Nein, eben nicht. GROSSES Manko.

Oh. Dann eben diese Karte nicht.

> Für weitere Informationen zu der Hardware lies den c't-Artikel,

Den kenne ich, aber der ist schon älter. Es könnte sich inzwischen geändert
haben.

> Ich betreibe eine AirStar2-USB an einem alten Pentium 3 500 MHz
> Notebook (;offizielle Mindestspezifikation sind 700 MHz) ohne Probleme.
> Wenn es dir nichts ausmacht, dass die Box klobiger als ein Stick ist
> und auch noch eine extra Stromversorgung braucht, wäre das für USB
> 1.1 wahrscheinlich eine ziemlich gute Wahl.

Die extra Stromversorgung ist eher positiv. Werde mal auf die Suche gehen.
Allerdings traue ich USB generell nicht über den Weg, seit an meinem
Desktop die USB-Treiber nur noch sporadisch funktionieren (;Stick geht,
geht nicht - meist nicht), nachdem ich einen USB-Scanner installiert habe.

Andererseits kommt mir dann die AverMedia PCMCIA ins Visier (;c't), da damit
auch UKW möglich ist, und sie macht AC3.

Beate

--
"Sind diese Vollquoter eigentlich die gleichen, die sich immer lauthals
über lahme "Internetverbindungen" beschweren?" [Manfred Russ in dtj]




Antwort von Helmut Hullen:

Hallo, Beate,

Du (;usenet.spam) meintest am 20.02.06:

>> Ich betreibe eine AirStar2-USB an einem alten Pentium 3 500 MHz
>> Notebook (;offizielle Mindestspezifikation sind 700 MHz) ohne
>> Probleme. Wenn es dir nichts ausmacht, dass die Box klobiger als
>> ein Stick ist und auch noch eine extra Stromversorgung braucht,
>> wäre das für USB 1.1 wahrscheinlich eine ziemlich gute Wahl.

> Die extra Stromversorgung ist eher positiv. Werde mal auf die Suche
> gehen. Allerdings traue ich USB generell nicht über den Weg, seit
> an meinem Desktop die USB-Treiber nur noch sporadisch funktionieren
> (;Stick geht, geht nicht - meist nicht), nachdem ich einen
> USB-Scanner installiert habe.

Seit ich einen (;externen) USB-Hub mit eigener Stromversorgung
betreibe, taucht dieses Problem nicht mehr auf.

Viele Grüße!
Helmut




Antwort von Hans-Georg Michna:

On Sun, 19 Feb 2006 05:05:24 0100, Thomas Beyer wrote:

>zeigt
>aber die unübersichtliche Lage bei USB-Implementationen verschiedener
>Chipsethersteller reht deutlich. Obwohl theoretisch USB2, ist bei dieser
>Krüppelkiste dort auch bei anderen Geräten bei ca. 12MB/s Schluß. Und
>genauso verhielt sich der Stick auch beim Versuch, einen kompletten
>DVB-T Transponder per BDA einzuschleifen. Bitte erspare mir weitere
>Details ;-)
>
>Nochmal zum Mitschreiben: Den Stick trifft keine Schuld, die Developer
>haben ihn gut assembliert. Nur kann ich trotzdem nicht pauschal bejahen,
>dass er überall genauso zuverlässig läuft wie eine interne PCI-Lösung
>(;und selbst da gibt es ja Unmassen von Problemen, von VIA's
>Bandbeitenproblematik über ULIs Freezings bei isochronen DMA-Transfers
>bis zu Nvidias Suiziden beim Ausschöpfen der zulässigen PCI-
>Strombelastungsgrenzen).
>
>Aber ich merke schon: Ich verkomme hier zum Pessimisten per Spe. Liegt
>vielleicht am Beruf. ;-)

Thomas,

nein nein, es ist eine allgemeine Erscheinung aus den beiden
Komponenten nicht beherrschte Komplexität und genereller Mangel
an Qualität, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit. Besonders deutlich
tritt all dies um die Computer herum auf, aber selbst z.B. Autos
sind betroffen, bei denen die Mehrzahl der Pannen mittlerweile
auch gewisse Varianten von Computerfehlern sind.

Hans-Georg

--
No mail, please.




Antwort von Hans-Georg Michna:

On 18 Feb 2006 18:59:03 -0800, Wolf Reimann wrote:

>Bei den BDA-Treibern zur
>Cinergy T2 sollen nämlich unter dem DVB-Viewer schon bei geringsten
>Hintergrundaktivitäten unschöne Löcher in Aufnahmen gerissen werden,
>weil der Treiber wohl nicht genügend puffert.

Wolf,

kann ich bestätigen. Habe jetzt auch die beiden Terratec Cinergy
T USB XS Sticks ausprobiert (;Hybrid und nur digital), und das
Problem ist unverändert.

Es gibt mehrere Fehler, nicht nur Löcher in den Aufnahmen,
sondern auch Programmabbrüche oder Endlosschleifen. Wenn ich
drucke, während eine Aufnahme läuft, gibt es wildeste Störungen
während der Druckzeit.

Die Dinger funktionieren nur dann einigermaßen, wenn sie einen
Computer ganz für sich alleine haben, und selbst dann muss man
noch ein paar kleine Tricks anwenden (;z.B. nur im TS-Format
aufnehmen).

Mit anderen Worten---keine Empfehlung. Terratec müsste noch
etliche Hausaufgaben machen, bevor man das Zeug als zuverlässig
bezeichnen könnte.

Wenn man es mit Samthandschuhen anfasst und alle Tricks benutzt,
dann klappen meist die Aufnahmen, aber man darf dabei auch
keinen kleinen Fehler machen.

Hans-Georg

--
No mail, please.




Antwort von Thomas Beyer:

Hans-Georg Michna schrieb:

> >Aber ich merke schon: Ich verkomme hier zum Pessimisten per Spe. Liegt
> >vielleicht am Beruf. ;-)

> nein nein, es ist eine allgemeine Erscheinung aus den beiden
> Komponenten nicht beherrschte Komplexität und genereller Mangel
> an Qualität, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit. Besonders deutlich
> tritt all dies um die Computer herum auf, aber selbst z.B. Autos
> sind betroffen, bei denen die Mehrzahl der Pannen mittlerweile
> auch gewisse Varianten von Computerfehlern sind.

Nun, was mich am meisten wundert, ist das ich nach all den Jahren immer
noch Spieltrieb verspüre unbekannte Sachen auszuprobieren. Statt sich
nur noch mit Bewährtem zu befassen, lasse ich mich immer wieder auf
Experimente ein.

Hab mich heute mal ein Stündchen mit Saar von www.dvbcore.com
unterhalten, dem Programmierer von MyTheatre. Was der von taiwanesischem
know how bei Treiberentwicklung hält (;dazu zählt u.a. auch
Terratecs/KNC1 BDA Treiber), möchte ich wegen Fäkaljargonalarm nicht
unbedingt 1:1 wiederholen.

Mit Autos kenne ich mich nur insofern aus als das ich weiß, wie man die
Dinger möglichst schnell ans Ziel bringt ;-). Aber Du hast schon recht;
man sollte sich im Zweifelsfalle jedoch einen Positivausgleich zwischen
all dem Müll suchen, der nicht erst seit kurzem den Leuten verkauft
wird. Dummerweise werden dies ausgereiften Produkte bald aussterben,
wenn "Geiz ist geil" keinen Raum mehr läßt,
europäisches/transatlantisches Ingenieurswissen sowie
qualitätsorientierte Manufakturen auch zu bezahlen. So, Schluß mit
Politik ;-).

MfG,
Thomas




Antwort von Mark Ise:

Hi

>> Wenn der PC genug Aufgaben übernimmt, dann relativiert sich der
>> Stromverbrauch von guten 70 W und dann brauch ich keine besonderen
>> Stromsparfunktionen, die leicht in die Hose gehen.
>
> 70W finde ich sogar etwas hochgegriffen, du brauchst ja nicht viel

Mein XP2500 braucht im Moment soviel, wenn ich ihn auf 11x100 = 1100MHz
heruntertakte und die Corespannung reduziere.
In anderen Foren habe ich von einem modernen A64 gelesen, der auf einem
relativ sparsamen VIA-Chip-Board nackt beim Ideln um die 70W verbraucht.

> Prozessorleistung und deshalb keine P4-Heizplatte. Erst recht nicht,
> wenn nur aufgenommen, aber nicht abgespielt wird (;aber selbst für das

Wenn, dann möchte ich auch direkt davon abspielen können und nicht erst
DVDs brennen müssen. Sonst hab ich wieder Fummelei mit den Scheiben und
muss vorher festlegen, was ich sehen will und so.
Ich übertrage die Sachen übrigens mit einem Funkübertragungssystem vom
PC auf den Fernseher. Genau dafür fehlt mir noch die Fernbedienung.

> Abspielen kann sogar noch ein ordentliches P3-500MHz-Gerät locker
> ausreichen). Ich habe einen Mini-PC mit stromsparendem P3-600
> Coppermine laufen, auf einem ordentlichen BX-Board mit 512 MB Speicher
> in zwei Sticks und einer Festplatte. Graphik onboard, zwei PCI-Slots
> sind mit USB 2.0-Karte und AirStar2 PCI besetzt. Im Leerlauf zieht der
> 35W, wenn die TV-Karte aktiv ist und aufgenommen wird 40W bis
> allerhöchstens 45W, unter Volllast 50 bis maximal 55W. Rechner dieser
> Art wurden mal für eine Weile auf ebay in Massen zu sehr günstigen
> Preisen verkauft, ich habe zum Beispiel ein zweites Gerät mit P2-400,
> 256MB RAM vorinstalliert, allerdings ohne Festplatte und sonstigen
> Laufwerken für unter 25 Euro inklusive Porto und Verpackung gekauft.

Ein Bekannter hat sich so etwas als Email-, Web- und Backupserver in den
Keller gestellt. Für mich lohnt sich das aber wohl nicht, da mein
Arbeitsrechner eh den halben Tag lang rennt. Nachts würde ich die
Energie sparen, die ich tagsüber zusätzlich verplempern würde.

> gefunden, deshalb habe ich keine Bestätigung, aber ich würde mich
> schwer wundern, wenn der Technisat plötzlich keine Versorgungsspannung
> mehr lieferte. Genaueres kann einem sicherlich der Support sagen.

Vielleicht sollte ich mich darauf nicht so sehr versteifen, weil ich das
meinem USB-Port auch nur ungerne antun würde. Wenn es dabei ist und
funktioniert, dann ist's gut. Wenn nicht, dann muss eben ein weiteres
Steckernetzteil her.
Ein Canon-Lide-Scanner ist mit 800mA angegeben. Das Ding rennt hier
alleine problemlos am boardinternen USB-Port. Ich hab den Scanner aber
noch nie parallel zu anderen Geräten betrieben. Vielleicht ist das auch
gut so :-)

> Beim Technotrend gab es aber keinen kritischen Kommentar, deshalb will
> ich da mal darauf vertrauen, dass alles im grünen Bereich ist. Ich
> würde den Stick, sofern die Möglichkeit besteht, wahrscheinlich nicht
> onboard, sondern an einer extra USB-Karte betreiben, da kann doch dann
> im Zweifelsfall nicht soviel kaputt gehen, oder?

Vermutlich nur die Karte. Aber mein Rechner ist voll. Da passt nix mehr
rein. Das ist mit ein Grund, warum ich einen USB-Stick und keine
DVB-T-Karte haben möchte.

Mark









Antwort von Wolf Reimann:

Mark Ise schrieb:

> In anderen Foren habe ich von einem modernen A64 gelesen, der auf einem
> relativ sparsamen VIA-Chip-Board nackt beim Ideln um die 70W verbraucht.

Vor fast genau einem Jahr gab es im deutschsprachigen Usenet mal einen
Thread mit dem Titel "Sparsamer Server", da wurde berichtet, dass ein
System mit 512MB, einer Festplatte und Sempron 3100 bei sorgfältiger
Auswahl des Netzteils (;das ist der Knackpunkt) im Cool'n'Quiet-Modus
nur erstaunliche 25W zieht, unter Last dann immer noch nur 50W. Finde
ich sehr interessant, wenn man die Power denn braucht.

> Wenn, dann möchte ich auch direkt davon abspielen können und nicht er=
st
> DVDs brennen müssen. Sonst hab ich wieder Fummelei mit den Scheiben und
> muss vorher festlegen, was ich sehen will und so.

Aha, das ist dann ja schon was anderes als so ein einfacher headless
Server, den ich im Sinn hatte. Kannst ja mal über Google Groups nach
dem oben von mir genannten Thread suchen. Wo für besonders
stromsparende Systeme doch von vielen immer die schnarchlahmen VIA
C3-Plattformen empfohlen werden, habe ich mich schon gewundert, dass
bei zeitgemäßer Leistung sowas auch mit AMD-CPUs zu realisieren geht.





Antwort von Thomas Beyer:

Wolf Reimann schrieb:
> Vor fast genau einem Jahr gab es im deutschsprachigen Usenet mal einen
> Thread mit dem Titel "Sparsamer Server", da wurde berichtet, dass ein
> System mit 512MB, einer Festplatte und Sempron 3100 bei sorgfältiger
> Auswahl des Netzteils (;das ist der Knackpunkt) im Cool'n'Quiet-Modus
> nur erstaunliche 25W zieht, unter Last dann immer noch nur 50W. Finde
> ich sehr interessant, wenn man die Power denn braucht.

Da brauchst Du dann aber auch ein Gesamtkonzept, bestehend aus:

a) CPU mit effizienten Stromsparfunktionen
b) Motherboard mit guten Querspannungsreglern
c) gutes Netzteil

Die meisten setzen sich ihre CPU immer noch auf ein Wald-und
Wiesenboard, bei dem Cool&CQuiet Glückssache ist, kaufen sich irgendein
"Silent" Schaltnetzteil der 70¤-Klasse und wundern sich dann, dass die
Kiste immer noch Warmluft wie ein Fön produziert.

Gruss,
Thomas




Antwort von Mark Ise:

> Vor fast genau einem Jahr gab es im deutschsprachigen Usenet mal einen
> Thread mit dem Titel "Sparsamer Server", da wurde berichtet, dass ein
> System mit 512MB, einer Festplatte und Sempron 3100 bei sorgfältiger
> Auswahl des Netzteils (;das ist der Knackpunkt) im Cool'n'Quiet-Modus
> nur erstaunliche 25W zieht, unter Last dann immer noch nur 50W. Finde
> ich sehr interessant, wenn man die Power denn braucht.

Angeblich geht der Verbrauch sogar bis 13W herunter. Das schaffe ich
nicht mal mit meinem P3-500-Mobile Notebook.

Das verwendete Board hat kein DVI, sodass es für mich nicht als
kombinierter Arbeits-/Serverrechner in Frage kommt.
Und wenn alle Dienste laufen, dann kann man wohl auch nicht mehr vom
reinen Ideling sprechen. Sobald ich z.B. meinen Scanner nur anschließe
(;nicht benutze) steigt der Verbrauch meines Rechners von 70 auf über
100W. So etwas wird wohl auch beim Board aus dem Newsthread ordentlich
die Aufnahmeleistung erhöhen.

Also an 13W oder auch 25W glaube ich nicht. Das wird wohl erstmal mit
bezahlbarer Hardware unerreichbar sein.

>> Wenn, dann möchte ich auch direkt davon abspielen können und nicht erst
>> DVDs brennen müssen. Sonst hab ich wieder Fummelei mit den Scheiben und
>> muss vorher festlegen, was ich sehen will und so.
>
> Aha, das ist dann ja schon was anderes als so ein einfacher headless
> Server, den ich im Sinn hatte. Kannst ja mal über Google Groups nach
> dem oben von mir genannten Thread suchen. Wo für besonders
> stromsparende Systeme doch von vielen immer die schnarchlahmen VIA
> C3-Plattformen empfohlen werden, habe ich mich schon gewundert, dass
> bei zeitgemäßer Leistung sowas auch mit AMD-CPUs zu realisieren geht.

Mit der K7-Generation ist das kaum möglich. Mein Barton2500 -System ist
selbst bei massiver Untertaktung nicht unter 60W zu bekommen.
Der Verbrauch vom Boardchipsatz und der Grafikarte sind heutzutage auch
nicht zu verachten.

Aber das gehört hier wohl nicht hin :)

ciao
Mark




Antwort von Mark Ise:

> Da brauchst Du dann aber auch ein Gesamtkonzept, bestehend aus:
>
> a) CPU mit effizienten Stromsparfunktionen
> b) Motherboard mit guten Querspannungsreglern
> c) gutes Netzteil
>
> Die meisten setzen sich ihre CPU immer noch auf ein Wald-und
> Wiesenboard, bei dem Cool&CQuiet Glückssache ist, kaufen sich irgendein
> "Silent" Schaltnetzteil der 70¤-Klasse und wundern sich dann, dass die
> Kiste immer noch Warmluft wie ein Fön produziert.
>
Das Problem ist geeignete Komponenten zu finden.
Überall werden Komponenten mit den neusten Benchmarks verglichen und ab
und an bekommt man auch einen Wert für die maximale Leistungsaufnahme,
aber kaum ein Testbericht vergleicht mal die Sachen auf die
Idelingfähigkeit.

Und selbst, wenn man ein sparsames Board gefunden hat, heißt das noch
nicht, dass es auch sonst geeignet und stabil ist.
Ich war nach 3 instabilen Boards von Via heilfroh, ein stabiles mit
Nvidia-Chip zu haben. Das ist allerdings alles andere als sparsam.

ciao
Mark





Antwort von Thomas Beyer:

Mark Ise schrieb:

> > a) CPU mit effizienten Stromsparfunktionen
> > b) Motherboard mit guten Querspannungsreglern
> > c) gutes Netzteil
> >
> > Die meisten setzen sich ihre CPU immer noch auf ein Wald-und
> > Wiesenboard, bei dem Cool&CQuiet Glückssache ist, kaufen sich irgendein
> > "Silent" Schaltnetzteil der 70¤-Klasse und wundern sich dann, dass die
> > Kiste immer noch Warmluft wie ein Fön produziert.
> >
> Das Problem ist geeignete Komponenten zu finden.
> Überall werden Komponenten mit den neusten Benchmarks verglichen und ab
> und an bekommt man auch einen Wert für die maximale Leistungsaufnahme,
> aber kaum ein Testbericht vergleicht mal die Sachen auf die
> Idelingfähigkeit.
>
> Und selbst, wenn man ein sparsames Board gefunden hat, heißt das noch
> nicht, dass es auch sonst geeignet und stabil ist.
> Ich war nach 3 instabilen Boards von Via heilfroh, ein stabiles mit
> Nvidia-Chip zu haben. Das ist allerdings alles andere als sparsam.

So ist es. Eine leicht umzusetzende Möglichkeit ist aber, ein Midrange
Notebook vom Flohmarktgrabbeltisch umzurüsten. Hier praktiziert mit
einem Dell mit 550MHz P3 für 100¤, bei dem lediglich der Akku
ausgelutscht war.

Effizientes Netzteil rangeklemmt, Ethernet angeklemmt sowie eine
zeitgemäße 2.5" HD, rein in den Schrank und das Ding verbraucht soviel
wie das Nachtlicht meines Sohnes, das eh die ganze Nacht brennen muß,
weil er 'ne Schißbüchs ist (;40W).

Selbst reine NAS-Devices verbrauchen nicht signifikant weniger Strom,
weswegen ich es irgendwann aufgegeben habe, diese eigentlich als
Übergang gedachte Notlösung in den Ruhestand zu schicken.

MfG,
Thomas




Antwort von Wolf Reimann:

Mark Ise schrieb:

> Angeblich geht der Verbrauch sogar bis 13W herunter. Das schaffe ich
> nicht mal mit meinem P3-500-Mobile Notebook.

Dann ist das aber ein schlechtes Notebook (;ja, ich weiß, Speedstep gab
es in der Klasse noch nicht, aber trotzdem). Ach ja, und den Bildschirm
musst du natürlich aus der Rechnung abziehen.

> Das verwendete Board hat kein DVI, sodass es für mich nicht als
> kombinierter Arbeits-/Serverrechner in Frage kommt.

Ich hatte auch nur von einem Server gesprochen, der höchstens über
VNC oder Terminal Services remote administriert wird. Einen Server kann
man sich ja zusätzlich aufstellen. Festplatte nicht eingerechnet,
habe ich wie gesagt für eine Lösung mit P2-400 und 256MB RAM 25 Euro
bezahlt. Zieht mit 512 MB und P3-600 sowie zusätzlicher USB 2.0-Karte
und PCI-DVB-T-Karte sowie einer 7200rpm-Platte im Idle 35W. Als
Aufnahmeserver, Fileserver und Streamingserver sowie zum Schneiden von
Aufnahmen über Remote Desktop ist das gut genug (;für's Rausschneiden
der Werbung ist auch ein P2-400 mit 256MB noch ausreichend), und für
besagten Preis (;zumal der Versand als großer Posten da schon mit drin
ist) ist das extrem billig. Soviel kostet ja in der Regel schon ein
gutes, einfaches externes USB-Gehäuse, und hier kriegt man einen
Fileserver hinzu, der noch viel mehr kann, wenn man will. Ich weiß
nicht, warum es unbedingt ein kombinierter Arbeits-/Serverrechner sein
muss, wenn man für wenig Geld bei guter Leistung und attraktiven
Unterhaltskosten beides getrennt haben kann.

> Und wenn alle Dienste laufen, dann kann man wohl auch nicht mehr vom
> reinen Ideling sprechen. Sobald ich z.B. meinen Scanner nur anschließe
> (;nicht benutze) steigt der Verbrauch meines Rechners von 70 auf über
> 100W.

Interessant. Genau solche exklatanten Stromspar-Probleme (;in kleinerem
Ausmaß) beim Einsatz von USB-Peripherie unter Windows beschäftigen
wohl auch gerade Intel bei ihren neuen Notebook-Chipsätzen für den
Core Duo.

> Also an 13W

Glaube ich auch nicht.

> oder auch 25W glaube ich nicht.

Damit habe ich keine Probleme.

> Das wird wohl erstmal mit bezahlbarer Hardware unerreichbar sein.

"Bezahlbar" ist relativ. Es wird wohl eher auf das Know-how ankommen,
aus der Masse von Schrott und unpassenden Angeboten das Richtige
herauszufischen.





Antwort von Mark Ise:

>> Angeblich geht der Verbrauch sogar bis 13W herunter. Das schaffe ich
>> nicht mal mit meinem P3-500-Mobile Notebook.
>
> Dann ist das aber ein schlechtes Notebook (;ja, ich weiß, Speedstep gab
> es in der Klasse noch nicht, aber trotzdem). Ach ja, und den Bildschirm
> musst du natürlich aus der Rechnung abziehen.

Ich meine, dass bei dem Ding so eine vorläuferversion von Speedstep
dabei war. Das hab ich zu Anfang mal probiert, hat aber nicht funktioniert.

>> Das verwendete Board hat kein DVI, sodass es für mich nicht als
>> kombinierter Arbeits-/Serverrechner in Frage kommt.
>
> Ich hatte auch nur von einem Server gesprochen, der höchstens über
> VNC oder Terminal Services remote administriert wird. Einen Server kann
> man sich ja zusätzlich aufstellen. Festplatte nicht eingerechnet,
> habe ich wie gesagt für eine Lösung mit P2-400 und 256MB RAM 25 Euro
> bezahlt. Zieht mit 512 MB und P3-600 sowie zusätzlicher USB 2.0-Karte
> und PCI-DVB-T-Karte sowie einer 7200rpm-Platte im Idle 35W. Als
> Aufnahmeserver, Fileserver und Streamingserver sowie zum Schneiden von
> Aufnahmen über Remote Desktop ist das gut genug (;für's Rausschneiden
> der Werbung ist auch ein P2-400 mit 256MB noch ausreichend), und für
> besagten Preis (;zumal der Versand als großer Posten da schon mit drin
> ist) ist das extrem billig. Soviel kostet ja in der Regel schon ein
> gutes, einfaches externes USB-Gehäuse, und hier kriegt man einen
> Fileserver hinzu, der noch viel mehr kann, wenn man will. Ich weiß
> nicht, warum es unbedingt ein kombinierter Arbeits-/Serverrechner sein
> muss, wenn man für wenig Geld bei guter Leistung und attraktiven
> Unterhaltskosten beides getrennt haben kann.

Zunächst ist das hier eine Frage des Platzes. Eigentlich fehlt uns ein
ganzes Zimmer, sodass sich froh bin, dass ich hier nicht noch eine Kiste
herumstehen habe.
Ein Rechner mehr bedeutet auch mehr Wartung.
Und Videobearbeitung möchte ich nicht unbedingt mit 500MHz und ohne SSE
und solchen Leckereien und dann noch über RDP machen. Gute Sachen
konvertiere ich gerne nach DivX, sammle sie nach Kategorien und brenne
es auf DVD. Eine DVD brennt sich auf einem moderneren Rechner auch leichter.
Hinzu kommen so Kleinigkeiten, dass ich ich 2 Rechner über DFÜ
synchronisiere. Das mache ich über Unison Filesynchronizer. Leider kann
ich das Ding nicht in der Bandbreite beschränken und es reagiert sehr
träge, wenn es einmal läuft. Das möchte ich nicht auch noch über VNC
oder RDP machen müssen. VNC ist derzeit auf einem K6/400 eine echte
Strafe. 1GHz sind da schon angesagt.
Manchmal wär ein separater Server nicht schlecht, aber für meine Zwecke
ist das wohl eher ungeeignet, da ich so viel flexibler bin.

>> Und wenn alle Dienste laufen, dann kann man wohl auch nicht mehr vom
>> reinen Ideling sprechen. Sobald ich z.B. meinen Scanner nur anschließe
>> (;nicht benutze) steigt der Verbrauch meines Rechners von 70 auf über
>> 100W.
>
> Interessant. Genau solche exklatanten Stromspar-Probleme (;in kleinerem
> Ausmaß) beim Einsatz von USB-Peripherie unter Windows beschäftigen
> wohl auch gerade Intel bei ihren neuen Notebook-Chipsätzen für den
> Core Duo.

Aha. Würde mich freuen, wenn mal etwas Bewegung in die Sache kommt. Ich
habe schon viel gesucht, aber noch niemanden gefunden, der das ebenfalls
bei seinem Rechner festgestellt hat und den das gestört hat.

Es gibt aber auch andere Hardware, die die Leistungsaufnahme ohne
nennenswerten adäquaten Nutzen erhöht. Also fast alle
USB2.0-HIGH-Speedgeräte gehören dazu und dann ist da noch das Fritz USB,
und externe Festplatten über Firewire.

>> Also an 13W
>
> Glaube ich auch nicht.
>
>> oder auch 25W glaube ich nicht.
>
> Damit habe ich keine Probleme.

Bezahlbar, mit mind. 1,5Ghz bei Last und dazu stabil? Das wären
jedenfalls meine Vorstellungen von einem sinnvollen System, mit dem ich
hier all meine Bedürfnisse abdecken könnte.

>> Das wird wohl erstmal mit bezahlbarer Hardware unerreichbar sein.
>
> "Bezahlbar" ist relativ. Es wird wohl eher auf das Know-how ankommen,
> aus der Masse von Schrott und unpassenden Angeboten das Richtige
> herauszufischen.

Ja, das ist auch auf jeden Fall ein großes Problem.
Wegen Videobearbeitung fallen für mich zum Glück schon mal die älteren
und exotischen Prozessoren heraus.
Einen stabilen Chipsatz zu finden, der auch sonst wenig Macken hat, ist
auch nicht einfach. Das ganze muss dann noch auf einem ordentlichen
Board zusammengestellt sein und die Grafikkarte muss scharf sein, darf
aber nix schlucken.
Und dann wäre da noch das Netzteil. Ich hab vorhin noch von neuen Teilen
gelesen, die bis zu 85% Wirkungsgrad haben sollen. Allerdings sind das
wieder 300-400W-Boliden. Bei 50-100W sieht's dann mit dem Wirkungsgrad
wieder düster aus.

Also ein gutes, bezahlbares und sparsames Midrangesystem ist wirklich
nicht einfach zusammenzustellen. Ich halte das schon fast für unmöglich.

Mark





Antwort von Mark Ise:

>> Und selbst, wenn man ein sparsames Board gefunden hat, heißt das noch
>> nicht, dass es auch sonst geeignet und stabil ist.
>> Ich war nach 3 instabilen Boards von Via heilfroh, ein stabiles mit
>> Nvidia-Chip zu haben. Das ist allerdings alles andere als sparsam.
>
> So ist es. Eine leicht umzusetzende Möglichkeit ist aber, ein Midrange
> Notebook vom Flohmarktgrabbeltisch umzurüsten. Hier praktiziert mit
> einem Dell mit 550MHz P3 für 100¤, bei dem lediglich der Akku
> ausgelutscht war.

Ich hab hier noch ein P3-500-Mobile mit mindestens einer defekten Zelle.
Aber darauf möchte ich nicht arbeiten müssen. Alleine der Bootvorgang
unter W2k nervt ziemlich. Wenn man dann SeaMonkey oder andere
Programmriesen startet, kommt auch keine Freude auf.
>
> Effizientes Netzteil rangeklemmt, Ethernet angeklemmt sowie eine
> zeitgemäße 2.5" HD, rein in den Schrank und das Ding verbraucht soviel
> wie das Nachtlicht meines Sohnes, das eh die ganze Nacht brennen muß,
> weil er 'ne Schißbüchs ist (;40W).

Da bleibt meines noch gut drunter. Das braucht um die 25W.
Da mein Sohn aber gerne im Dunkeln schläft könnte ich die dort gesparte
Energie ja in einen schnelleren Rechner stecken :-)

> Selbst reine NAS-Devices verbrauchen nicht signifikant weniger Strom,
> weswegen ich es irgendwann aufgegeben habe, diese eigentlich als
> Übergang gedachte Notlösung in den Ruhestand zu schicken.

Wenn ich daran denke, was alleine der ganze Krempel verbraucht, der
nebenher läuft, dann kann einem die Lust am Sparen wirklich vergehen.

TK-Anlage mit DSL-Modem und Switch kommen auf rund 20 W.
Der 2.-Rechner nimmt sich 8 W, wenn man ihn nicht mit dem Netzschalter
ausschaltet.
Die SteckerNT von Scanner und externer Festplatte werden auch unangenehm
warm, selbst wenn die Geräte ausgeschaltet sind.
Und wenn ich mal nach dem Musik hören vergesse, den kleinen
HIFI-Verstärker auszuschalten, dann kochen 25W herum. Im Wohnzimmer sind
es gleich 60W nur für den eingeschalteten, aber nicht benutzten
HiFi-Verstärker.
Für jedes Teil müsste ich nun einen separaten Netzschalter verbauen und
unter den Schreibtisch nageln. Das ist irgendwie nicht praktikabel,
alleine schon, weil die Zwerge hier im Haus gerade so ein Alter haben,
in dem jeder Schalter den Jagdtrieb weckt.

Lehm is haad.

Mark




Antwort von Thomas Beyer:

Mark Ise schrieb:

> Ich hab hier noch ein P3-500-Mobile mit mindestens einer defekten Zelle.
> Aber darauf möchte ich nicht arbeiten müssen. Alleine der Bootvorgang
> unter W2k nervt ziemlich. Wenn man dann SeaMonkey oder andere
> Programmriesen startet, kommt auch keine Freude auf.

Ok, bei mir sind typische File/Printserveraufgaben (;wie Datengrab für
die dBox über NFS). Das zum Einsatz kommende Debian-Linux ist dafür
schon ein wenig oversized, aber in jeder Beziehung performant.

> > Effizientes Netzteil rangeklemmt, Ethernet angeklemmt sowie eine
> > zeitgemäße 2.5" HD, rein in den Schrank und das Ding verbraucht soviel
> > wie das Nachtlicht meines Sohnes, das eh die ganze Nacht brennen muß,
> > weil er 'ne Schißbüchs ist (;40W).
>
> Da bleibt meines noch gut drunter. Das braucht um die 25W.
> Da mein Sohn aber gerne im Dunkeln schläft könnte ich die dort gesparte
> Energie ja in einen schnelleren Rechner stecken :-)
>
> > Selbst reine NAS-Devices verbrauchen nicht signifikant weniger Strom,
> > weswegen ich es irgendwann aufgegeben habe, diese eigentlich als
> > Übergang gedachte Notlösung in den Ruhestand zu schicken.
>
> Wenn ich daran denke, was alleine der ganze Krempel verbraucht, der
> nebenher läuft, dann kann einem die Lust am Sparen wirklich vergehen.
>
> TK-Anlage mit DSL-Modem und Switch kommen auf rund 20 W.
> Der 2.-Rechner nimmt sich 8 W, wenn man ihn nicht mit dem Netzschalter
> ausschaltet.
> Die SteckerNT von Scanner und externer Festplatte werden auch unangenehm
> warm, selbst wenn die Geräte ausgeschaltet sind.

Am Computer kommt hier eine Master/Slave Steckdose zum Einsatz, ISDN
wird praktiziert über ein Siemens 4135, welches seinen Saft aus der TF-
Telefonsteckdose bezieht.

> Und wenn ich mal nach dem Musik hören vergesse, den kleinen
> HIFI-Verstärker auszuschalten, dann kochen 25W herum. Im Wohnzimmer sind
> es gleich 60W nur für den eingeschalteten, aber nicht benutzten
> HiFi-Verstärker.

So eine Pleite hatte ich mal mit einem Technics SA-GX350, welcher im
Standby schamlose 35W saugte. Seit zehn Jahren gilt mein Blick immer
auch einem realen Netzteil, zumindest einer Standbystromaufnahme von
<0.5W. Yamaha (;Audio) und Sony (;TV) haben sich da bewährt.

> Für jedes Teil müsste ich nun einen separaten Netzschalter verbauen und
> unter den Schreibtisch nageln. Das ist irgendwie nicht praktikabel,
> alleine schon, weil die Zwerge hier im Haus gerade so ein Alter haben,
> in dem jeder Schalter den Jagdtrieb weckt.

Funksteckdosen (;die Dinger mit der Fernbedienung) ziehen zwar selber
auch Strom, aber wenn man Systemgruppen schaltet (;"Audio Wohnzimmer",
"Video Arbeitszimmer" ...) rentiert sich das schnell, und man hat
nebenbei das gute Gefühl, unter Mitnahme der Fernbedienung dem Krösus
auch mal Vera am Mittag verbieten zu dürfen ;-). Ok, Letzteres war mal
ein Gedanke, aber illusorisch. Strom sparen kann man damit aber.

Ich achte auch auf Details wie schaltbare Steckdosen direkt am Receiver.
Mein Yamaha hat zwei davon, welche den Subwoofer respektive Settopbox
das zügellose Naschen gründlich abgewöhnt haben.

All dieses Maßnahmen würden es beinhahe rechtfertigen, Sohnemann den
Wunsch nach einem aktuellen TV-Flachmann (;LCD, Plasma .... die nehmen
sich alle nichts) zu erfüllen. Da beginnt der Spaß bekanntlich in der
32" Klasse mit ~280W Stromaufnahme. Solange er aber stundenlang
davorhängt, bleibt es denn doch lieber bei einer 32" CRT-Möhre, welche
sich mit 105W begnügt. Ich bin zwar nicht arm, aber gebürtiger
Mecklenburger. Die sind schon immer stur gewesen ;-).

> Lehm is haad.

Freundin des Sohnes miterziehen ist härter ;-)

Einen schönen Tag noch,
Thomas










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