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Frage: dcp export fürs Kino



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Frage von technick86:


Hi Zusammen,

wir haben einen Spot produziert welchen wir mit unserem Kunden als kleine Premiere im Kino feiern möchten.
Da wir aber noch nie etwas im Kino laufen lassen haben, haben wir auch keine Erfahrung was den Export von DCP angeht.

Wir haben heute mal einen Test gemacht und bei uns im Ort im Kino angeschaut.

Was sofort aufgefallen ist, dass die Bilder von der Farbe, anders aussehen.
Der Kontrast ist viel weniger. Die Tiefen sind nicht so satt und die Highlights brechen oft aus.

Unsere Geräte sind alle Kalibriert. Kann dies ein Fehler in den Exportsettings sein?

Was gibt es denn generell zu beachten beim Export bei DCP?

Freu mich über eure Hife.



Antwort von carstenkurz:

Wäre hilfreich zu wissen, welche Schritte ihr mit welcher Software gemacht habt...

- Carsten



Antwort von technick86:

wir haben unser 4,5 k red raw material in premiere mit einer 4k 25p timeline geschnitten.
anschließend intern in premiere mit lumetri gegradet
und dann mit premiere als wraptor dcp 2k 25p exportiert

oder was genau musst du wissen ?

ich glaube mir zerhaut es da den farbraum...

gibt es am pc(windows) eine möglichkeit das dcp anzusehen bzw zu kontrollieren?





Antwort von Paralkar:

Vom Monitor zur Leinwand is immer ne Enttäuschung, da diese selbigen Schwarzwert und somit gefühlten Kontrast nicht darstellen kann. Ohne Leinwand muss man sich rantasten.

Tendenziell müsst ihr halt wissen, was macht das Wraptor DCP? Ihr müsst ja in jpeg2000, P3 Farbraum (DCI) & 2,6 Gamma. Ohne zu wissen was die Software da genau tut, ist es natürlich schwierig Fehler zu finden.

Prinzipiell is die Frage mit was geht ihr rein (Rec 709?) und wie wird es dann DCI konform konvertiert etc?

VLC oder Davinci kannst du das DCP abspielen glaub ich und vom Frauenhofer gibts auch noch was kostenpflichtitges



Antwort von technick86:

Wir haben ehrlich gesagt null Ahnung, was das Wraptor DCP macht!

Bis auf JPEG2000 steht nichts großartiges dran. Weder P3 noch GammaGamma im Glossar erklärt 2,6

Wie meinst du, mit was wir rein gehen?
Wir haben das Material in RedLogFilm in Premiere intern mit Lumetri gegradet und so wie es in unserer TimelineTimeline im Glossar erklärt geschnitten und gegradet vorliegt, klicken wir dann auf medien > exportieren:
wraptor dcp
2k digital cinema 25p
Videocodec: jpeg2000 (kann auch nichts anderes ausgewählt werden)

was ist ein eigentlich xyz ?



Antwort von Frank Glencairn:

Solange ihr nicht auf einem externen kalibrierten P3/DCI Vorschau Monitor arbeitet, ist das immer ein Blindflug.
Wenn die Tiefen nicht satt sind und die Lichter ausbrechen klingt das nach einem komprimierten Farbraum, bei dem auch noch die Lichter einfach abgeschnitten werden. Ich würde es mal mit DCP-o-Matic versuchen. Vorher das Projekt sauber als TIFFs raus rechnen.



Antwort von carstenkurz:

WRAPTOR wegschmeissen und was Ordentliches nutzen. Wir weigern uns inzwischen, DCPs zu spielen die mit WRAPTOR erstellt wurden. Schon bevor QUVIS das Produkt an ADOBE verscherbelt hat war es nicht zu gebrauchen.

Prores, DNxHDDNxHD im Glossar erklärt oder DNxHR rausrechnen, notfalls TIFF Sequenz. Audio entweder interleaved zum Video, oder als separates Mehrkanalfile.

DCP verwendet keinen P3 Farbraum, sondern XYZ. P3 verwendet man als Grading-/Vorschaufarbraum, wenn einem rec709/BT1886 zu eng ist fürs Material. Aber das macht nur Sinn, wenn man auch wirklich eine P3 und kalibrierte Vorschaulösung hat. Es reicht nicht, wenn im Monitor Datenblatt was von soundsoviel % von P3 steht.

Man kann aber auch problemlos in rec709 graden ohne enttäuscht sein zu müssen. Alles was kein verbreiteter Standard ist muss man halt erstmal kalibrieren und verifizieren, das kann sehr mühsam sein.

- Carsten



Antwort von technick86:

Gibt es da ein LUT,mit welchem man den Film in den passenden Farbraum konvertieren kann?
Habe den Eizo FS EV 2450 BK. Gibt es eine Möglicheit den so nah wie Möglich an P3/DCI von den Settings her hinzubiegen?

@ Carsten: was würdest du dann benutzen bzw empfehlen?



Antwort von carstenkurz:

Natürlich DCP-matic. Oder wenn man aus Resolve kommt die kostenpflichtige Version des EasyDCP Backends für Resolve.
REDRAW optimal nach DCP zu schleusen ist natürlich ne spannende Aufgabe. Solche Workflows werden aber auch von amtlichen Postproduktionsdienstleistern erstmal gründlich strukturiert, analysiert und evaluiert, die machen sowas auch nicht gleich beim ersten Mal richtig. Ich bin kein Fan von Einzelbildsequenzen und separierten Audiofiles dabei, Fehlerpotential ist zu hoch für den Einstieg.
Immer gut, wenn man das Zwischenprodukt zum DCP auch noch mal auf Korrektheit prüfen kann, also z.B. ein Prores oder DNxHDDNxHD im Glossar erklärt File.

DCP-o-matic hat mittlerweile potente Analysetools für Bild und Ton, und erlaubt in der aktuellen Testrelease 2.11.x auch die Wiedergabe des DCPs mit Ton (auch mehrkanalig). Wiedergabe konnte DCP-o-matic schon sehr lange, scheint nur kaum jemand verstanden zu haben. Die DCP Wiedergabe in VLC wird leider immer wieder behauptet, faktisch wird sie aber eher immer schlechter als besser. Keine Ahnung, wie es dieses kaputte Feature immer wieder in die VLC Releasenotes schafft.

- Carsten



Antwort von technick86:

und wie komme ich in den XYZ Farbraum, bzw bekomme den so gut es geht auf meinen Monitor um in etwas zu checken ob das Bild passt?



Antwort von Frank Glencairn:

Die Umwandlung macht DCP-o-Matic ganz ordentlich.
Checken kannst du auf einem Monitor gar nix, das sieht nur grausig grün-matschig aus.

Es gibt Player, die eine Projektion simulieren, is aber halt nur ne grobe Annäherung und nix farbverbindliches.
So wie man z.B. auf einem 2D Monitor halt auch keine 3D Inhalte "checken" kann, oder auf einem normalen Monitor kein HDR.



Antwort von technick86:

also was ist nun die einfachtse Lösung in meiner Situaton:
1. DNxHDDNxHD im Glossar erklärt / DNxHR oder TIFF Sequenz rausrechnen?
2. dies dann in DCP-o-Matic als DCP oder?
3. Gibt es da ein Tutorial für die Settings?



Antwort von Frank Glencairn:

1. ja
2. DCP-o-MAtic macht dann ein DCP draus
3. https://dcpomatic.com/manual/pdf/dcpomatic.pdf



Antwort von carstenkurz:


und wie komme ich in den XYZ Farbraum, bzw bekomme den so gut es geht auf meinen Monitor um in etwas zu checken ob das Bild passt?

Ich nehme an, ihr habt in rec709 gegradet und auch einen rec709 Vorschaumonitor verwendet? Dann rec709 Prores oder DNxHDDNxHD im Glossar erklärt exportieren und DCP-o-matic den Rest machen lassen. Scheint bei RED Material zunächst suboptimal, aber ohne eine solide Basis sind die ersten Versuche sonst Blindflug.

So unglaublich es klingt, aber bei einem standardkonformen Eingangsformat macht DCP-o-matic in den Grundeinstellungen automatisch alles richtig. Man muss bestenfalls das gewünschte Containerformat abhängig vom Seitenverhältnis seines Projektes optimieren (eher flat/16:9, oder scope), und die Tonaussteuerung über die R128 Analyse und ein globales gain (in der Regel absenken) in den Bereich -16 bis - 20 LUFS bringen, dann passt das schon. Okay, Carl ist in den Grundeinstellungen für die KompressionsrateKompressionsrate im Glossar erklärt mit 100Mbit/s vielleicht etwas hinterher, die sollte man vielleicht gleich in den Prefs auf 230 MBit/s stellen und dann vergessen. Die meisten anderen Einstellungen tendenziell erstmal eher nicht anfassen.

- Carsten



Antwort von technick86:

ja, haben einen rec709 Monitor!
Dann habe ich doch gleich zu den Settings für den Export in Premiere Fragen:
1. Hier gibt es eine mega lange Liste bei "Vorgabe" Was wähle ich hier am besten?
2. Was wähle ich dann bei Videocodec /Auflösung? da gibt es auch wieder eine Menge Möglichkeiten?
schicke gleich einen Screenshot von den Möglichkeiten



Antwort von carstenkurz:

Ja, dann bleibt erstmal bei rec709. Mac oder Windows? Unterstützt eure Windows Version von Premiere Prores Export? Geht soweit ich weiss nur mit nem kostenpflichtigen PluginPlugin im Glossar erklärt oder externem Konverter ( was in diesem Fall Blödsinn wäre).

- Carsten



Antwort von technick86:

Windows!
Nein Premiere kann kein Prores Exportieren



Antwort von carstenkurz:

Dann würde ich's mit DNxHDDNxHD im Glossar erklärt versuchen. Wie lang ist der Clip, und welche Auflösung und Seitenverhältnis? Letterboxed? Audio in Stereo?

- Carsten



Antwort von technick86:

Also hier sind die Settings für Video und Audio.
Was soll ich da am besten Wählen?
Der Clip hat 4 Minuten
Meine TimelineTimeline im Glossar erklärt hat 4096x1728
kein Letterbox
Audio in Stereo



Antwort von technick86:

Also hier sind die Settings für Video und Audio.
Was soll ich da am besten Wählen?
Der Clip hat 4 Minuten
Meine TimelineTimeline im Glossar erklärt hat 4096x1728
kein Letterbox
Audio in Stereo



Antwort von carstenkurz:

Stereo ist soweit erstmal okay, 48KHz, 16 oder 24 BitBit im Glossar erklärt dürfte Wurscht sein in eurem Fall, DCP-o-matic sorgt dafür, dass alle Formate angepasst werden.

4096x1728 Ist Scope, ihr solltet also nach dem einladen des Clips nach DCP-o-matic einen DCI Scope Container wählen, damit der Projektor im Kino das auch als Scope wiedergibt. Die ganzen DNx Presets sind ja tödlich...Idealerweise bräuchte man eine Kombination, die das native Seitenverhältnis deines Projekts unterstützt, ohne Letterboxing. DCP-o-matic kann im Grunde problemlos letterboxing entfernen, aber für den Start ist das auch erstmal 'etwas' Freischwimmen...
Der DNx Support in DCP-o-matic läuft über FFMPEG, ich kann dir leider nicht sagen, welche der Dutzende AVID Presets von FFMPEG korrekt verarbeitet werden. Ohne selbst vor dem Premiere zu sitzen, schwierig... Bei 4 Minuten vielleicht doch mal ne RGBRGB im Glossar erklärt TIFF Sequenz versuchen, ruhig in den Projektdimensionen 4096*1728, wenigstens dieses FormatFormat im Glossar erklärt macht diesbezüglich keine Vorgaben...

- Carsten



Antwort von technick86:

okay, tödlich ist gut :-)
ein 2K würde doch evtl Sinn machen oder?
mein projekt ist 25p
soll ich eigentlich 24 oder 25 p wählen?



Antwort von carstenkurz:

Ja, 2k würde sicher reichen, mutmaßlich kann der Projektor in diesem Kino eh kein 4k. Vielleicht kannst Du mal genauen Projektortyp und ungefähre Leinwandgröße in Erfahrung bringen.

Bei 4min ist die Konvertierung so schnell erledigt, dass man das auch nicht gleich beim ersten Mal in allerbester Qualität machen muss. Aber im Grunde spricht nix gegen die volle Auflösung für den Export, ob's ein 2k oder 4k DCP wird entscheidet man ebenfalls in DCP-o-matic noch separat. Wenn man schon in 4k gearbeitet hat... Dem Projektor ist es wurscht, ob man ihm ein 4k oder 2k DCP zum Fressen gibt.

25p ist erstmal okay, kann heutzutage fast jedes Kinoprojektionssystem, und eine Anpassung an 24p kann man auch problemlos in DCP-o-matic noch durchführen wenn gewollt. Man kriegt in DCP-o-matic zwar eine Warnung diesbezüglich, die habe ich aber schon sehr deutlich auf 'formal - in der Praxis' hin getuned...

- Carsten



Antwort von technick86:

folgende exporteinstellungen habe ich jetzt in premiere gwählt:
Format: DNX HR HQ 2K 25
Videocodec/auflösung: DNX HR HQX 10-Bit
2048x1080
25p

Audio:
Stereo
16 BitBit im Glossar erklärt

passt das so?



Antwort von carstenkurz:

Probier es mal, Du wirst allerdings ein Letterboxed Resultat erhalten und musst dann in DCP-o-matic die schwarzen Balken croppen. Ist aber kein Problem. Die automatische Formaterkennung wird wegen des 16:9 containers fehl schlagen, musst dann unter Skalierung in DCP-o-matic 'DCI scope' wählen. Möglicherweise findest Du im Export aber auch eine Option, die das DNxHR in Projektauflösung rausrechnet.

- Carsten



Antwort von technick86:

ich kann in Premiere das Projekt natürlich so exportieren wie die Timeline.
Also in 4096x1728
würde das mehr Sinn machen?



Antwort von carstenkurz:

Soweit ich weiss können die AVID codecs selbst keine variablen Auflösungen, sobald Du also ein Scope Projekt in DNxHDDNxHD im Glossar erklärt oder DNxHR exportierst, dürfte es als letterbox in 16:9 rauskommen - dann wäre 4k schon ein Gewinn. Wäre aber wie gesagt auch kein echtes Problem. Wenn Du eher auf die Frage 2k vs. 4k abhebst, mach ruhig 4k. Ich müsste mir mal die aktuellen Empfehlungen für RED workflows in Premiere anschauen...

2018, und die Codec-Hölle ist kein bißchen abgekühlt...

- Carsten



Antwort von Frank Glencairn:

Scheiß auf Avid, rechne das einfach in der passenden Endgröße als Tiffs raus und fertig, bei 4 Minuten sind die Datenmengen ja kein Ding.



Antwort von technick86:

so jetz thabe ich mal ein dnxhr rauß gerechnet (ein tiff teste ich später auch noch)
was muss ich in dcp o matic bei ton einstellen? oder passt das alles so wie es ist?



Antwort von carstenkurz:

Einzelbildsequenzen erlauben halt keinen einfachen Qualitätscheck in einem Player. Wenn die Alternative freilich ist, einen von 47 AVID Presets finden zu müssen, der funktioniert, mag man dieses Problem niedriger priorisieren.
Ich habe nix gegen Bildsequenzen, erlebe nur zu oft, dass es schief geht, wobei diese Probleme in den meisten Fällen leichter zu lösen sind als bei einem exotischen Bug in FFMPEGs DNx Unterstützung.

Beim Ton wird's erstmal passen. Kleine Kür ist halbwegs korrekter Pegel fürs Kino ohne dass die dort viel nachjustieren müssen. Dafür aktivierst Du VOR dem Importieren des DNx in DCP-o-matic in den Einstellungen die erweiterte Audioanalyse (R128). Dann lädtst du das Quellfile, wartest ein paar Sekunden, und schaust Dir dann unter Audio die Pegelverläufe an. Unten steht eine Zahl 'LUFS' - die sollte sich knapp um -20 herum bewegen. Ist sie deutlich niedriger ( das heisst hier, z.B -25 oder -27, gibst Du in den Audioeigenschaften ein positives Gain ein, etwa die Differenz auf den Zielwert, also z.B +5dB. Ist sie höher (was in deinem Fall wahrscheinlicher ist), also z.B. -10 LUFS, dann senkst Du ab, z.B. -10 dB, damit es nicht gleich beim ersten Test so knallt.

Vieles weitere ist 'kann' aber nicht muss, und vor allem nicht qualitätsentscheidend. Wie gesagt, DatenrateDatenrate im Glossar erklärt auf 230MBit/s nicht vergessen.

Wenn Du willst, kannst Du mal Screenshots aus DCP-o-matic posten.

- Carsten



Antwort von freezer:

Ich habe schon oft mit dem Wraptor DCPs fürs Kino gemacht und bisher gab es nur einmal bei der Berlinale ein Problem mit dem Abspielen, das lag aber am Interop vs. SMPTE. Das konnte ich mit einem einfachen re-wrapping mit DCP-o-matic beheben.
Bei einem Kino gab es ein Problem mit Stereo-Ton, da musste ich ein Pseudo 5.1 erzeugen, damit es lief - ich weiß aber nicht, ob das Tonproblem am Wraptor lag.

Auch mit Material von der RED gab es keine Probleme, allerdings rendere ich immer alles zuerst als OpenEXR Sequenz raus und nutze die dann für den Export als DCP.

@ Carsten
Welche Probleme hattet ihr denn mit Wraptor DCPs?



Antwort von carstenkurz:

Wraptor nimmt keinerlei Datenkonforming vor. Wir hatten hier schon DCPs in XGA Auflösung mit non-square PixelPixel im Glossar erklärt, abgebrochene Ingests, Asynchron etc. Solange Adobe das Produkt nicht supported und nur als billig zugekauftes Anhängsel vergammeln lässt, wird das nichts. Featuremäßig ist es ja ohnehin für garnichts gut.

Man muss sich klar machen, dass DCPs unmittelbar vor Publikum gehen, die macht man nicht für den heimischen Rechner, da muss man etwas höhere Ansprüche stellen.

Viele machen den Fehler, DCP nur als weitere Formatwahl zu betrachten, click ich hier hin, hab' ich Quicktime, click ich dahin, hab' ich DCP. Das simple WraptorBackend unterstützt diese Denke. Aber der Scope von DCP ist viel weiter, selbst wenn man keine der exotischeren Optionen nutzt. Ausserdem bildet man Bild und Ton auf ein fest definiertes technisches Präsentationsumfeld ab. Alle wichtigen Parameter muss man unmittelbar bei der Erstellung richtig setzen, hinterher fasst das nämlich niemand mehr an. Es landet dann so auf der Leinwand oder den Ohren des Publikums, wie man es vermurkst hat.

Und weil es grad passt - Carl investiert Unmengen an Zeit in die Pflege des Programms, ungeachtet des Umstands dass er mittlerweile eine Familie zu ernähren hat. Wer DCP-o-matic auch nur gelegentlich nutzt, nutze bitte die auf DCP-o-matic.com angebotene Spendenfunktion, jeder Betrag ist willkommen:

http://dcpomatic.com/donate

Wenn jemand kein PayPal hat, ich leite Beträge aus Überweisungen oder anderen Transaktionen gerne mit Nachweis weiter an ihn.

- Carsten



Antwort von technick86:

hab jetzt in Premiere mal Tiffs exportiert. Muss dazu aber auch sagen, dass ich Tiffs noch nie exportiert habe.
Folgende Settings habe ich genommen:
Tiff
4096 x 1728
Häkchen gemacht bei: Als Sequenz Exportieren , 25P

jetzt ist es so, dass es mir nur einzelne Bilder exportiert hat und keine Sequenz. Ist das Normal?
Was ist mit der Musik?
Und wie bekomme ich jetzt aus den ganzen Bildern eine Sequenz mit Musik und darauß wiederrum ein DCP?



Antwort von carstenkurz:

Das ist ja die Idee, das da nur Bilder rauskommen. Nummerierte Einzelbilder. Wenn Du den Ordner in DCP-o-matic mit 'Ordner hinzufügen' importierst, wirst Du nach der Bildrate gefragt, in dem Fall eben wieder 25 wählen, und dann ist es wieder ein Video.
Den Ton musst Du separat exportieren. Dann in DCP-o-matic wieder zusammen bringen.

- Carsten



Antwort von freezer:


hab jetzt in Premiere mal Tiffs exportiert. Muss dazu aber auch sagen, dass ich Tiffs noch nie exportiert habe.
Folgende Settings habe ich genommen:
Tiff
4096 x 1728
Häkchen gemacht bei: Als Sequenz Exportieren , 25P

jetzt ist es so, dass es mir nur einzelne Bilder exportiert hat und keine Sequenz. Ist das Normal?
Was ist mit der Musik?
Und wie bekomme ich jetzt aus den ganzen Bildern eine Sequenz mit Musik und darauß wiederrum ein DCP?

Sequenz lat. für Aufeinanderfolge, steht für eine lineare Abfolge oder Reihenfolge.
Eine Bildsequenz in Deinem Fall sollte also aus lauter Einzelbildern bestehen, an deren Dateinamen eine aufsteigende, mehrstellige Nummer angehängt wurde.
Dann ist es richtig.

Du kannst eine Bildsequenz in Premiere wieder korrekt importieren, indem Du beim Importfenster die Angabe "Bildsequenz" anhakst. Danach importiert Premiere alle Bilder als abspielbare Sequenz, sonst nur ein einzelnes Bild.



Antwort von technick86:

so bin jetzt gerade am erstellen von einem dcp.
bei dcp o matic sind mir noch folgende Punkte bzw Einstellungen unklar:

Register Inhalte:
Bild: skaliere auf: hier kann ich aus unterschiedlichen Formaten wählen... ich bekomme ja ein Vorschaubild, muss ich quasi eine Option wählen, dass unverzerrt aussieht. dies passiert wenn ich zb "Originalgröße" angebe. Bei allen anderen habe ich ein gestauchtes Bild.
Bild: Farbraumumwandlung? was brauche ich hier? es war rec 709HD vorausgewählt....

Register dcp:
DCP Standard: SMPTE oder Interop
Bild:JPEG2000 Datenrate? 230 ?
Ton: Kanäle: 2 stereo oder 6-5.1?

folgende Fehlermeldungen kamen, als ich ein dcp erstellen wollte:
was hat das mit dem Audiopegel auf sich?
hab mal eine Audio Pegelverlauf und Analyse gemacht.
ich habe dies ignoriert und wollte ein dcp erstellen, dann brach das ganze ab und es kam folgende Fehlermeldung: Fehler: could not create libopenjpeg image



Antwort von technick86:

also nach mehrmaligem Versuch kommt immer wieder die selbe Fehlermeldung:
could not create libopenjpeg image

an was kann das liegen?



Antwort von technick86:

jetzt bin ich schon so weit, dass es mir zumindest das dcp exportiert.

jetzt musste ich aber feststellen, dass es mir den text bzw die titel am ende zerhaut.

wenn ich die tiffs ansehe, sehen die bilder auch seltsam aus. an was könnte das liegen ?

hier 3 bilder.
1. Bild: so sieht das tiff aus (selbiges passiert wenn ich ein einzelnes frame exportiere beim text, wenn ich ein jpg exportiere nicht)
2. Bild: so sieht es in meinem schnittprogramm aus und so wie es auch final aussehen solte
3. Bild: nach erstellung des dcp



Antwort von carstenkurz:

Ich erinnere mich da an irgendeine exotische Funktion beim Premiere Export, die kaputte Bilddateien bei statischen Bildern erzeugt, aber wann, wo, war das...

Mach mal die checkbox beim 'Codec für intelligentes Rendering' raus, und dann exportiere nochmal komplett aus Premiere (vorher das Zielverzeichnis komplett löschen, oder besser neues Verzeichnis wählen).

Wenn die exportierten TIFFs schon nicht korrekt aussehen, kann auch kein korrektes DCP rauskommen. Prüf auch mal übersichtshalber, ob die Bildnummern an diesen Stellen konsistent sind, also keine Lücken aufweisen.

- Carsten



Antwort von carstenkurz:


bei dcp o matic sind mir noch folgende Punkte bzw Einstellungen unklar:

Habe doch oben geschrieben, beschränke dich auf die Default-Voreinstellungen, die passen.

Der libopenjpeg error geht wahrscheinlich auf die kaputten TIFFs im Export zurück. Weiss schon, warum ich davon abrate Einzelbildsequenzen zu nehmen...

Audiopegel ist in Ordnung, bestenfalls um 1dB absenken, geht aber klar. Interop erzeugen und den 25fps Hinweis ignorieren. Skalierung und Farbkonvertierung macht DCP-o-matic von alleine richtig, sollte Scope und rec.709 sein, jedenfalls wenn Du kein letterboxed exportiert hast. Deine 4096*1728 sind weder exaktes Filmscope noch DCI scope, daher wirst Du ne winzige vertikale Verzeichnung in beiden Presets kriegen, ist aber nicht schlimm. Unter DCP 'DCI Scope' einstellen, bei Audio 2-Stereo oder 6-5.1 ist egal, nimm 2, Datei wird etwas kleiner. 230MBit/s ist okay.

- Carsten



Antwort von technick86:

funktioniert mit den tiffs immer noch nicht.
sehen immernoch weiß aus beim text.
es macht den eindruck, als ob er den hintergrund nicht als schwarz erkennt sondern weiß....



Antwort von carstenkurz:

Zeig mir mal den kompletten Einstellungsdialog für den TIFF Export.

- Carsten



Antwort von technick86:

bitteschön
da gibts nicht wirklich viel einzustellen



Antwort von carstenkurz:

Hast Du ein Problem damit, mal eines der schrägen exportierten Titel-TIFFs hochzuladen? Kannst Du danach auch wieder löschen. Also wirklich die Datei, keinen Screenshot oder so. Will mal schauen, was Premiere da reinschreibt.

- Carsten



Antwort von technick86:

achso ich dachte einen screenshot der einstellungsmöglichkleiten
hierr bitte:



Antwort von Alf_300:

Sowas kenn ich bei Blu Ray wenn ich im Authoring-Programm einen 4:3 Film einfüge
am PC alles OK, auf dem 16:9 Fernseher weiße Seiten.
da hilft nur ein schwarzes Bild als Hintergrund, sonst ist es transparent.



Antwort von technick86:

ich spiele jetzt den text einmal aus als dnxhr und dann erstelle ich aus allem tiffs....
schnautze voll das nervt mich jetzt



Antwort von carstenkurz:


achso ich dachte einen screenshot der einstellungsmöglichkleiten
hierr bitte:

Den screenshot auch, aber eben auch mal ein Original-TIFF. Hattest Du das hochgeladen, ich sehe es nämlich nicht (mehr).

Es wäre möglich, dass Premiere beim DNx Export das gleiche macht. Ich habe das wie gesagt schonmal erlebt, kann aber sein, dass das unterbleibt, wenn man den CodecCodec im Glossar erklärt für intelligentes RendernRendern im Glossar erklärt abschaltet.

- Carsten



Antwort von technick86:

ich finde sowas von pure verschwendung von lebenszeit!
kann doch nicht sein, dass es soooo kompliziert ist ein tiff zu exportieren.
so lansgam habe ich sowas von die schnautze voll von premiere



Antwort von carstenkurz:

Ja, einige der Funktionen sind da in der Tat eine Katastrophe und für den normalen Nutzer sind solche Mehrdeutigkeiten nicht plausibel, der erwartet natürlich, dass jeder Export so aussieht, wie es aufgrund der Vorschau zu erwarten ist.

Bei der computergestützten Videobearbeitung ist Verschwendung von Lebenszeit leider nicht zu vermeiden.

- Carsten



Antwort von technick86:

da gebe ich dir recht, aber mich ärgert das immer total, weil einfach vieles nicht logisch ist und es einen das leben teilweise extrem schwer macht.
den ganzen tag wenn ich das machen müsste, hätte ich nach einem jahr es auf den nerven



Antwort von carstenkurz:

Naja - es ist vielleicht unvorhersehbar, aber nicht zufällig - sprich, nach einem Jahr weisst Du, wo diese Stolperfallen liegen.

- Carsten



Antwort von freezer:

Warum nutzt Du nicht den OpenEXR Export statt TIFF?
Einzige Einstellung: "Kompression" -> PIZ und "Render to Sequence" aktiv, alles andere aus

Danach duplizierst Du Deine Sequenz mit dem fertigen Schnitt, importierst die OpenEXR Sequenz und legst sie in die oberste Spur über den Schnitt. Kurz prüfen ob alles noch in Sync ist.
Dann Export mit dem Wraptor DCP, fertig.




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