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Filmmaker Mode für Fernseher bekommt weitere Unterstützung



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Newsmeldung von slashCAM:



Die UHD Alliance hatte im August 2019 auf Initiative berühmter Regisseure wie unter anderem Martin Scorsese, James Cameron, J.J. Abrams, Paul Thomas Anderson, Ang Lee, Ry...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Filmmaker Mode für Fernseher bekommt weitere Unterstützung




Antwort von kling:

Langsam kommt wieder Vernunft in die Branche zurück! Schon immer vertrat ich hier die Meinung, dass vor allem die Bildwechselgeschwindigkeiten von höher als 24/25 B/s diesen störenden Soapeffekt hervorrufen und deshalb nur von unbedarften Videofuzzies eingesetzt werden, denen eine cineastische Anmutung fremd scheint. Und weil das Ganze direkt durch die neuronale Taktfrequenz des menschlichen Gehirn bedingt ist, kann es keinen Gewöhnungseffekt geben, egal welche Legenden und Ausflüchte darüber verbreitet werden. Gestandene Regisseure oder Produzenten sollten eigentlich nicht drauf reinfallen.

Nachtrag: Zum Thema fiel mir gerade noch ein eigener Fachartikel von 2007 ein.
https://www.professional-production.de/ ... -frequenz/



Antwort von dosaris:

na endlich:
Rettung naht!

Es wurde ja auch immer schlimmer:

nachdem die Auflösung u Bildqualität nach der Nipkow-Scheibe stil-tötend erhöht wurde fingen die doch tatsächlich an, dem
reinen puren Bild einen Ton hinzu zu fügen. Natürlich auf Kosten der life-Pianisten, die den Film untermalt hatten.

Aber es kam schlimmer:
da kamen doch tatsächlich Entwickler auf die Idee, dem Bild noch Farbe hinzu zu fügen. Grauslich!

Und es kam noch schlimmer: später wurde auch noch das Kinobild auf 70mm-Film erhöht, im TV wurde
von SD auf HD aufgebohrt. Kaum auszuhalten!

Und 4k-Auflösung soll es womöglich auch noch geben. Tödlich für die Filmkunst.
10-bit 4:2:2? Pures Gift!

Aber nun kommt wieder echte Kunst in's Spiel.
Endlich ruckelt es wieder!

Aber bitte jetzt keine halben Sachen.
Man könnte noch den Bildstand verzittern, einige Kratzer einbauen, Staubfussel überlagern.
Ach, wir gehen wieder herrlichen Zeiten entgegen!

Back to the roots.
Die Filmkunst ist gerettet.

luja sog I.

SCNR








Antwort von Jörg:

wobei, den Platz für das Piano kann ich sinnvoller nutzen ;-))
andersrum, das Abschalten der ganzen "Bildverbesserer" ist schom hilfreich.



Antwort von kling:


na endlich:
Rettung naht!

Es wurde ja auch immer schlimmer:

nachdem die Auflösung u Bildqualität nach der Nipkow-Scheibe stil-tötend erhöht wurde fingen die doch tatsächlich an, dem
reinen puren Bild einen Ton hinzu zu fügen. Natürlich auf Kosten der life-Pianisten, die den Film untermalt hatten.

Aber es kam schlimmer:
da kamen doch tatsächlich Entwickler auf die Idee, dem Bild noch Farbe hinzu zu fügen. Grauslich!

Und es kam noch schlimmer: später wurde auch noch das Kinobild auf 70mm-Film erhöht, im TV wurde
von SD auf HD aufgebohrt. Kaum auszuhalten!

Und 4k-Auflösung soll es womöglich auch noch geben. Tödlich für die Filmkunst.
10-bit 4:2:2? Pures Gift!

Aber nun kommt wieder echte Kunst in's Spiel.
Endlich ruckelt es wieder!

Aber bitte jetzt keine halben Sachen.
Man könnte noch den Bildstand verzittern, einige Kratzer einbauen, Staubfussel überlagern.
Ach, wir gehen wieder herrlichen Zeiten entgegen!

Back to the roots.
Die Filmkunst ist gerettet.

luja sog I.

SCNR

-

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich!

Hauptamtliche Testbildfilmer und Technisch-Orthodoxe
werden immer das aktuell Machbare haben wollen,
egal, wie's aussieht bzw. wirkt. Und es dürften wohl
auch diesselben sein, die däm-liche Modetorheiten
oder Windkraftmonster in der Natur schön finden.



Antwort von Wingis:

Um noch mal kurz den Schlenker zum ursprünglichen Thema zu vollziehen, bevor hier gleich die wütenden Reihen der Greta-Hasser und ihrer Anhänger in wilder Raserei ineinander rauschen:

Filme so filmisch und nah an der Vision ihrer Erschaffer zu betrachten wie möglich, ist eine tolle Sache und genau das richtige Signal entgegen der ganzen Bildverschlimmbesserungsalgorithmen dieser Zeit. Der Ansatz, die technische Entwicklung des Kinos nachträglich umzukehren, hat mit all dem allerdings nichts zu tun. Ja, einen Schwarz-weiß-Film möchte ich auch nur in Grautönen anschauen und nicht in einer nachträglich von meinem Wiedergabegerät kolorierten Fassung. Auch auf Stummfilme, die Anhand der Mundbewegung nachträglich digital vertont werden, kann ich gut verzichten.



Antwort von Mantas:

Ich brauche es nicht, aber ich hätte es gern in Hotels und bei Freunden.



Antwort von Darth Schneider:

Das tönt doch toll. So eine Funktion sollte gleich in alle Filme und Serien eingebettet werden.
Funktioniert das dann nur mit Filmen auf BluRay oder auch bei Netflix und Co ?
Ausserdem bin ich gespannt wie teuer diese TVs mit diesem Filmmaker Mode dann sein werden.
Gruss Boris



Antwort von dosaris:


Filme so filmisch und nah an der Vision ihrer Erschaffer zu betrachten wie möglich ist eine tolle Sache und genau das richtige Signal

die unterschiedlichen Perspektiven dazu kommen wohl daher, dass es vielen FilmRezipienten ziemlich egal ist,
was dem Erschaffer gefällt und was seine Vision gewesen sein mag. Wenn mich dessen Resultate nicht überzeugen
dann interessieren mich auch die kruden Visionen des Erschaffers nicht die Bohne.

Für mich ist entscheidend, ob mir das Resultat - für das ich (irgendwie) zahle - gefällt.
Und erst danach reflektiere ich ggf, wie der Erschaffer dies generiert haben könnte.
Für den eventuellen Fall, dass ich 'mal selber so was (ähnliches) produzieren will,
was dann hoffentlich wieder anderen (und mir) gefällt.



Antwort von kling:


Um noch mal kurz den Schlenker zum ursprünglichen Thema zu vollziehen, bevor hier gleich die wütenden Reihen der Greta-Hasser und ihrer Anhänger in wilder Raserei ineinander rauschen:

Filme so filmisch und nah an der Vision ihrer Erschaffer zu betrachten wie möglich, ist eine tolle Sache und genau das richtige Signal entgegen der ganzen Bildverschlimmbesserungsalgorithmen dieser Zeit. Der Ansatz, die technische Entwicklung des Kinos nachträglich umzukehren, hat mit all dem allerdings nichts zu tun. Ja, einen Schwarz-weiß-Film möchte ich auch nur in Grautönen anschauen und nicht in einer nachträglich von meinem Wiedergabegerät kolorierten Fassung. Auch auf Stummfilme, die Anhand der Mundbewegung nachträglich digital vertont werden, kann ich gut verzichten.

Sie haben in allen Punkten recht. Und verzeihen Sie den von mir verursachten Schlenker, aber die Reaktion darauf hat gezeigt, dass er nicht ganz abwegig war. Natürlich gelte ich bei Gimmick-Nerds längst als Spaßbremse, der partout nicht jede Segnung der modernen Technik gutfinden will.



Antwort von cantsin:


die unterschiedlichen Perspektiven dazu kommen wohl daher, dass es vielen FilmRezipienten ziemlich egal ist,
was dem Erschaffer gefällt und was seine Vision gewesen sein mag. Wenn mich dessen Resultate nicht überzeugen
dann interessieren mich auch die kruden Visionen des Erschaffers nicht die Bohne.

Was hat das bitteschön mit dem Filmmaker-Mode zu tun? Der beinhaltet doch nur, dass alle möglichen Bild-Aufpimp-Algorithmen (Zwischenbildberechnung auf 60p und mehr, Entrauschen, künstlich Nachschärfen, Kontrast verstärken etc.), die für TV-Sendungen gedacht sind und z.B. bei Fussball-Übertragungen und Gameshows ihren Sinn haben mögen, nicht auf Kinobilder angewendet werden.



Antwort von Wingis:



Für mich ist entscheidend, ob mir das Resultat - für das ich (irgendwie) zahle - gefällt.

Dann sehe ich Film wohl zu sehr als Kunstwerk und nicht nur als reines Konsumprodukt.








Antwort von Darth Schneider:

Wobei es auch eine grosse Kunst ist wenn Hollywood es geschafft hat mit den dummen unkünstlerischen, Konsum, Kino Filmen inzwischen so unglaublich viel Kohle zu verdienen.
Da gibt es andere Länder, z.b. wie die kleine sehr reiche Schweiz.
Die machen eine Hand voll sehr künstlerische Kino Filme pro Jahr und die meisten will nur blöderweise fast keiner sehen...
Selber schuld, wir Schweizer machen halt im Kino allermeist leider einen auf "belehrende pseudo Art House" langweilig wie ein Teebeutel Film..;)

Weil die Herren Produzenten in der Schweiz scheinbar nicht kapieren das das Publikum einfach nur zu unterhalten im Kino schon auch eine sehr grosse Kunst ist und vor allem auch lukrativ sein kann.
Von dem her nervt mich zu viel pseudo künstlerische aber brotlose Kunst in Filmen immer mehr.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

Es scheint hier ein grundsätzliches Missverständnis des "filmmaker mode" zu geben - als ob er bedeuten wurde, dass der Filmregisseur vor der Ausstrahlung bzw. der Wiedergabe seines Films bestimmte Bildparameter des Fernsehers festlegt und dann sich der Fernseher darauf einstellt, so als ob der Filmregisseur gewissermaßen das Konfigurationsmenü des Fernsehers nach eigenen Vorlieben manipulieren kann.

Das ist nicht der Fall - der "filmmaker mode" bedeutet nur, dass die ganzen Bild-Manipulationsalgorithmen des Fernsehers pauschal abgestellt werden, egal welcher Film gespielt wird. Also eigentlich nur eine Dummy-Taste, mit der sich alle künstlichen Bildverbesserungen definitiv und sicher abschalten lassen, ohne in die Tiefen des Fernseher-Konfigurationsmenüs zu gehen.

(Insofern ist diese Diskussion hier schon interessant, weil sie zeigt, wie missverständlich das Branding "filmmaker mode" ist.)



Antwort von Jörg:

der "filmmaker mode" bedeutet nur, dass die ganzen Bild-Manipulationsalgorithmen des Fernsehers pauschal abgestellt werden, egal welcher Film gespielt wird.

genau wird es ja wohl auch von der Mehrzahl hier verstanden.
Ich denke, auch die meisten der hier mitwirkenden Nutzern hat die Parameter eh abgeschaltet.
Der Rest der Menschheit wird immer, auch mit mit Filmmakermodus, gar nicht auf die Idee kommen,
soetwas haben zu wollen.
Sieht man allein an EierkopfTV, wenn der 4:3 content auf 16:9 aufskaliert wird.



Antwort von M48UP:


Nachtrag: Zum Thema fiel mir gerade noch ein eigener Fachartikel von 2007 ein.
https://www.professional-production.de/ ... -frequenz/

Verständlicherweise ist der Artikel dort nur mit der Einleitung lesbar. Besteht die Möglichkeiten, den ganzen Text zu lesen? Gerne auch gegen Bezahlung der Ausgabe 12/07, aber ohne gleich ein Abo abschliessen zu müssen.



Antwort von kling:



Nachtrag: Zum Thema fiel mir gerade noch ein eigener Fachartikel von 2007 ein.
https://www.professional-production.de/ ... -frequenz/

Verständlicherweise ist der Artikel dort nur mit der Einleitung lesbar. Besteht die Möglichkeiten, den ganzen Text zu lesen? Gerne auch gegen Bezahlung der Ausgabe 12/07, aber ohne gleich ein Abo abschliessen zu müssen.

War mir selber gar nicht mehr bewusst, habe einfach vorhandenen Link reingesetzt. Es gab damals mit Sicherheit kein Digital-Abo und bis auf wenige Archiv-Exemplare wurden die gedruckten Hefte entsorgt. Falls ich aber den Artikel noch als PrePrintPDF im Archiv habe, werde ich mich bei Ihnen melden.



Antwort von M48UP:

Das wäre sehr nett.



Antwort von kling:


Das wäre sehr nett.

Leider steht mir der (1-seitige) Artikel nur noch als jpg-Kopie
(ca. 300kb) zur Verfügung.




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