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Erfahrungsbericht mit shift.tv



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Heiko Dolle:


Hallo,
habe das heute mal ausprobiert, in einer der kurzen Zeitspannen, in
denen der Service funktionsfähig ist (;ansonsten: Aufgrund des hohen
Zuspruchs..blabla..Wartungsarbeiten...).

Jeder Benutzer bekommt während der Testphase 120 Minuten Aufnahmezeit
zur Verfügung gestellt, die beliebig auf mehrere Sendungen verteilt
werden können. Gleichzeitige Aufnahmen sind aber nicht möglich.

Verfügbar sind zumindest alle Hauptsender (;ARD bis Kabel 1), wie es mit
weiteren Kanälen aussieht, habe ich nicht mehr nachgeschaut.

Videoaufnahme erfolgt durch Anklicken der Sendung in einer Art EPG. Die
programmierte Sendung erscheint dann in einer persönlichen Liste
inklusive dem aktuellen Status (;programmiert, wird aufgezeichnet, wird
bearbeitet, zum Anschauen bereit), in dieser Liste kann man
aufgezeichnete Sendungen auch löschen um den Platz wieder freizugeben.

Ich habe testweise 15 Minuten heute-Nachrichten aufgenommen (;16-16:15).
Um 17:06 dann die eMail: Aufnahme fertiggestellt. Ob die
Bearbeitungszeit in Relation zu der Sendungsdauer steht, weiß ich nicht.
Fast 1 Stunde für 15 Minuten Sendung, nunja..etwas viel meiner Ansicht
nach.

Aufnahme ist im WMA-9-Format, Auflösung 352x288, also 1/4 PAL. Datenrate
liegt bei ca. 450 Kbps, Audio davon 48kbps. Qualität ist angesichts
dieser Parameter durchaus akzeptabel, auch im Fullscreen. Als
Systemvoraussetzungen wird übrigens ein sehr leistungsfähiger PC
empfohlen, was mir unverständlich ist. Ich habe mit einem XP2400 System
eine CPU-Auslastung von maximal 25%.

Die Aufnahme beginnt um die offiziell angegebene Uhrzeit, d.h. nicht
mittels VPS o.ä. In meinem Fall waren noch rund 2 Minuten der
vorhergehenden Sendung in der Aufnahme. Dafür kann man allerdings vorspulen.

Sobald der Service im Vollbetrieb ist und zuverlässig arbeitet UND
kostengünstig ist (;für z.B. 4 Stunden Aufzeichnungszeit würde ich
einige Euro pro Monat bezahlen), kann man - so glaube ich - eine
Empfehlung aussprechen.
Die Vorteile aus meiner Sicht:

Anschauen ist überall möglich, wo ein Breitbandanschluss (;und ggf. eine
Flatrate) vorhanden ist

Man benötigt selber keinerlei Komponenten, die ansonsten für eine
Aufzeichnung nötig wären (;Videorecorder beziehungsweise
TV-Karte Festplattenplatz). Stromverbrauch gibts ja auch noch.

Man erspart sich das (;geringe, aber vorhandene) Risiko, dass man den
eigenen Recorder vielleicht versehentlich falsch programmiert hat oder
der PC während der Aufnahme aus irgendwelchen Gründen abstürzt.

Gruß,
Heiko




Antwort von Alan Tiedemann:

Heiko Dolle schrieb:
> Sobald der Service im Vollbetrieb ist und zuverlässig arbeitet UND
> kostengünstig ist (;für z.B. 4 Stunden Aufzeichnungszeit würde ich
> einige Euro pro Monat bezahlen), kann man - so glaube ich - eine
> Empfehlung aussprechen.

Wobei man ja andersrum denken muß: der Anbieter nimmt einfach alles
(;einmal!) auf, wofür er einen Auftrag hat, und bietet dem Kunden dann
den Schnipsel an, den er selber haben wollte. Wenn 10.000 Kunden die
"heute"-Nachrichten von 16:00 haben wollen, dann muß er die nur einmal
speichern. Statistisch gesehen ist es dann so, daß er irgendwann von
jedem Sender das ganze Programm speichert. Und dann rechnen wir mal:

Wenn er die Aufnahmen mit 450 kbps speichert, dann muß er pro Tag knapp
5 GB pro Sender vorhalten. Bei 20 Sendern also 100 GB pro Tag, bei einer
maximalen Speicherdauer von 30 Tagen 3 Terabyte. Das ist gerade mal das
1,5fache von dem, was ich hier lokal an Festplattenplatz habe und im
Internet-Bereich ein Witz. Google und Ebay würden darüber nur müde lächeln.

Die einzigen "dynamischen" Kosten, die für ihn je nach Nutzung anfallen,
sind die Traffic-Kosten. Wieviel kostet heute ein Gigabyte? Das kriegt
man als Anbieter selbst bei kleinen Dienstleistern heute für 50 Cent.
Nutzt der Kunde also 4 GB pro Monat (;das wären bei 450 kbps ca. 20
Stunden), wären 2 Euro für den Traffic angemessen. Dazu noch ein
Aufschlag für den Dienst an sich, Rücklagen für Reparaturen, Kosten fürs
Rechenzentrum, also vielleicht Faktor 2: macht 4 Euro für 20 Stunden,
oder 20 Cent pro Stunde.

*Das* wäre IMHO ein angemessener Preis, der sogar noch Gewinn abwirft.
Wir werden sehen, wie die Realität aussieht.

Und dann gibt es ja noch den möglichen Ärger mit den TV-Sendern und/oder
Rechteinhabern...

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Heiko Dolle:

Alan Tiedemann wrote:

> Wobei man ja andersrum denken muß: der Anbieter nimmt einfach alles
> (;einmal!) auf, wofür er einen Auftrag hat, und bietet dem Kunden dann
> den Schnipsel an, den er selber haben wollte. Wenn 10.000 Kunden die
> "heute"-Nachrichten von 16:00 haben wollen, dann muß er die nur einmal
> speichern. Statistisch gesehen ist es dann so, daß er irgendwann von
> jedem Sender das ganze Programm speichert. Und dann rechnen wir mal:

Gut gerechnet, tatsächlich habe ich mir darüber wenig Gedanken gemacht.

> Die einzigen "dynamischen" Kosten, die für ihn je nach Nutzung anfallen,
> sind die Traffic-Kosten. Wieviel kostet heute ein Gigabyte? Das kriegt
> man als Anbieter selbst bei kleinen Dienstleistern heute für 50 Cent.
> Nutzt der Kunde also 4 GB pro Monat (;das wären bei 450 kbps ca. 20
> Stunden), wären 2 Euro für den Traffic angemessen. Dazu noch ein
> Aufschlag für den Dienst an sich, Rücklagen für Reparaturen, Kosten fürs
> Rechenzentrum, also vielleicht Faktor 2: macht 4 Euro für 20 Stunden,
> oder 20 Cent pro Stunde.

Dazu kommt allerdings, dass der Benutzer die Sendungen beliebig oft
anschauen kann, also die Traffic-Kosten doch noch etwas höher angesetzt
werden müssen.
Gruß,
Heiko









Antwort von Alan Tiedemann:

Heiko Dolle schrieb:
> Dazu kommt allerdings, dass der Benutzer die Sendungen beliebig oft
> anschauen kann, also die Traffic-Kosten doch noch etwas höher angesetzt
> werden müssen.

Da könnte man dann ja den Tarif entsprechend umstellen: nicht die
Aufzeichnung kostet, sondern die Wiedergabe.

Gruß,
Alan

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Antwort von Heiko Nocon:

Heiko Dolle wrote:

>Aufnahme ist im WMA-9-Format, Auflösung 352x288, also 1/4 PAL. Datenrate
>liegt bei ca. 450 Kbps, Audio davon 48kbps.

G wie grausam.

>Die Aufnahme beginnt um die offiziell angegebene Uhrzeit, d.h. nicht
>mittels VPS o.ä. In meinem Fall waren noch rund 2 Minuten der
>vorhergehenden Sendung in der Aufnahme. Dafür kann man allerdings vorspulen.

Na toll. Das ggf. fehlende Ende einer Sendung kann man aber nicht durch
Spulen erreichen, vermute ich mal?

>Sobald der Service im Vollbetrieb ist und zuverlässig arbeitet UND
>kostengünstig ist (;für z.B. 4 Stunden Aufzeichnungszeit würde ich
>einige Euro pro Monat bezahlen), kann man - so glaube ich - eine
>Empfehlung aussprechen.

Tickst du noch richtig?

>Die Vorteile aus meiner Sicht:
>
>Anschauen ist überall möglich, wo ein Breitbandanschluss (;und ggf. eine
>Flatrate) vorhanden ist

Das könnte ich mit meiner gesamten Videosammlung jederzeit tuen (;wenn
ich das für nötig oder sinnvoll halten würde).
Kostet nur 'ne 1MBit-Standleitung. OK, ist nicht ganz billig, aber dafür
dann auch noch für viele (;beliebige!!!) andere Sachen zu gebrauchen.

>Man benötigt selber keinerlei Komponenten, die ansonsten für eine
>Aufzeichnung nötig wären (;Videorecorder beziehungsweise
>TV-Karte Festplattenplatz). Stromverbrauch gibts ja auch noch.

So what? Wenn ich was aufnehmen will, sag' ich's der Kiste. Wenn sie was
zu tun hat (;im Mittel 14h/Tag), dann läuft sie sowieso, wenn nicht, dann
schaltet sie halt zu gewünschten Zeit ein. Schluckt dann so ca. 130W.
Macht pro Aufnahmestunde Stromkosten von, sage und schreibe, 2.3 Cent...

>Man erspart sich das (;geringe, aber vorhandene) Risiko, dass man den
>eigenen Recorder vielleicht versehentlich falsch programmiert hat oder
>der PC während der Aufnahme aus irgendwelchen Gründen abstürzt.

Falsch programmieren kannst du den "Online-Recorder" genauso. Und
abstürzen kann der auch. Bei meiner eigenen Kiste weiß ich wenigstens,
wer Schuld ist, wenn was falsch programmiert ist oder was abstürzt und
kann von dem Kerl Schadensersatz fordern. Er gibt dann regelmäßig ein
Bier aus... ;o)

Fazit: Allenfalls was für Blöde, die gern andere mit ihrer sauer
verdienten Kohle füttern.





Antwort von Alan Tiedemann:

Heiko Nocon schrieb:
> Falsch programmieren kannst du den "Online-Recorder" genauso. Und
> abstürzen kann der auch. Bei meiner eigenen Kiste weiß ich wenigstens,
> wer Schuld ist, wenn was falsch programmiert ist oder was abstürzt und
> kann von dem Kerl Schadensersatz fordern. Er gibt dann regelmäßig ein
> Bier aus... ;o)

*lol* So mache ich das auch immer ;-)

> Fazit: Allenfalls was für Blöde, die gern andere mit ihrer sauer
> verdienten Kohle füttern.

Ack. Aber wenn's preiswert (;sic!) wird, dann ist es für
Gelegenheitsgucker sicher interessant. Und für Leute, die viel unterwegs
sind - beispielsweise im Ausland (;täglich aus den USA die
heute-Nachrichten gucken ist eine nicht ganz uninteressante Idee). Alle
anderen nutzen entweder den guten alten VHS-Recorder oder einen VDR.

Ich habe hier eine Dbox2 (;zum Gucken), eine DBox1 (;für Radiosender und
als "Zweit-Recorder") und einen Linux VDR mit TechnoTrend FF. Leider
"frißt" ein im Haus vorhandener vierter Receiver den letzten freien
LNB-Anschluß, so muß die auch noch vorhandene Nova-S aus dem LinuxVDR
leider draußen bleiben... Sonst könnte ich zwei komplette Transponder
und einen weiteren Sender *gleichzeitig* aufnehmen. Ja, ich bin ein
VDR-Junkie ;-)

Gruß,
Alan

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Antwort von Jan Lausch:

Heiko Nocon wrote:

> Heiko Dolle wrote:
>
>>Aufnahme ist im WMA-9-Format, Auflösung 352x288, also 1/4 PAL.
>>Datenrate liegt bei ca. 450 Kbps, Audio davon 48kbps.
>
> G wie grausam.

Durchaus ausreichend für einen Probebetrieb.
Ich denke, man kann wohl damit rechnen, daß, wenn das in Produktivbetrieb
geht, evtl. mehrere Qualitätsstufen zur Auswahl stehen werden.

Ausserdem ist mir wichtiger, daß ich es mit meiner vorhandenen Bandbreite
auch anschauen kann, jedes Jota mehr an Qualität bringt mir nix, wenn die
Bandbreite nicht reicht.


>>Die Aufnahme beginnt um die offiziell angegebene Uhrzeit, d.h. nicht
>>mittels VPS o.ä. In meinem Fall waren noch rund 2 Minuten der
>>vorhergehenden Sendung in der Aufnahme. Dafür kann man allerdings
>>vorspulen.
>
> Na toll. Das ggf. fehlende Ende einer Sendung kann man aber nicht
> durch Spulen erreichen, vermute ich mal?

Das ist wirklich ein Nachteil.

Wenn es nur um ~20 Sender parallel geht, könnte man doch zur Not sogar
noch ein paar Studenten davorsetzen, die das genau timen und dann auch
die Werbeblöcke rausfiltern.

Über die Masse der Kunden dürfte sich das lohnen und dafür (;werbefrei)
würde ich dann wirklich was extra zahlen.

>>Sobald der Service im Vollbetrieb ist und zuverlässig arbeitet UND
>>kostengünstig ist (;für z.B. 4 Stunden Aufzeichnungszeit würde ich
>>einige Euro pro Monat bezahlen), kann man - so glaube ich - eine
>>Empfehlung aussprechen.
>
> Tickst du noch richtig?

Jetzt mach Dich mal locker.

4h sind zuwenig, klar, aber für - sagen wir mal - 20h wäre mir das auch
5,- wert.

>>Man benötigt selber keinerlei Komponenten, die ansonsten für eine
>>Aufzeichnung nötig wären (;Videorecorder beziehungsweise
>>TV-Karte Festplattenplatz). Stromverbrauch gibts ja auch noch.
>
> So what? Wenn ich was aufnehmen will, sag' ich's der Kiste. Wenn sie
> was zu tun hat (;im Mittel 14h/Tag), dann läuft sie sowieso, wenn
> nicht, dann schaltet sie halt zu gewünschten Zeit ein. Schluckt dann
> so ca. 130W. Macht pro Aufnahmestunde Stromkosten von, sage und
> schreibe, 2.3 Cent...

Witzbold. Der Punkt ist aber:
Ich HABE gar keinen Fernseher.
Und auch keinen Fernsehanschluß/Kabelanschluß/Sat oder sonstwas.

Das ist/wird/kann werden also für mich die einzige Möglichkeit, überhaupt
fern zu sehen. Ich wehre mich dagegen, auf der einen Seite die ganzen
Geräte und auf der anderen Seite Kabelgebühr und alles drum und dran zu
zahlen, für die 3h, die ich im Monat fernsehe.

Also: nur um das klarzustellen: Ich fände es auch mal eine sinnvolle
Innovation, wenn überhaupt mal die Sender Ihren Kram streamen würden,
also zunächst gerne auch ohne Aufnahme/timeshift.

Meines Wissens streamt derzeit nur n.tv (;schaue ich gelegentlich) und
viva (;nie) und dann so Sender wie Homeshopping, die man eh nicht will.

Ich würde schon Geld bezahlen, alleine nur um streaming zu bekommen, auch
ohne time-shift.

> [Auch den shift.tv kann man falsch programmieren]

Das ist aber doch ziemlich unwahrscheinlich, wenn man sieht, daß da die
Sendung genau beschrieben ist und man aus der Programmzeitschrift
auswählen kann, im Vergleich zum klassischen, sprichwörtlichen
"Videorecorder-programmieren" mit Datum, Zeit und Sendernummer.

Mal ganz ehrlich: Was shift.tv hier bietet, ist m.M. die ideale
Verbindung zweier Medien.
Es fällt mir absolut nicht schwer zu sehen, daß das ein gewaltiger Erfolg
werden kann.

> Fazit: Allenfalls was für Blöde, die gern andere mit ihrer sauer
> verdienten Kohle füttern.


Ich fühle mich jetzt mal angesprochen.
Allerdings halte ich mich nicht für blöd, denn irgendwie - nach meiner
Rechnung - spare ich vielmehr Geld:
- Ich brauche keinen Kabelanschluß legen zu lassen (;wie viele 100 EUR
kostet sowas?)
- keine Sat-Schüssel zu setzen
- Keine Antenne aufzustellen
- keinen TV zu kaufen
- Kein Platz in meiner kleinen Studi-Bude verschwenden

Und das Ganze kann ich dann auch noch von unterwegs oder i.d. Firma
anschauen und auch programmieren. Wenn der Kollege also sagt: "Hey, heute
abend kommt doch diese tolle neue Sendung xyz", habe ich die von hier im
nu einprogrammiert.

Jetzt noch zum rechtlichen: IANAL, aber ich kann im Moment keinen Grund
sehen, warum ein solcher Dienst rechtswidrig sein soll, und ich kann mir
auch nicht denken, was die Sender dagegen haben sollten. Ich meine, ich
schaue doch ihre Sendungen, was wollen die mehr?

Wenn shift.tv jetzt auch Werbung rausfiltern würde, ok, dann wirds wohl
haarig, obwohl ich mir auch dann keine rechtliche Handhabe vorstellen
kann.

Ich bekomme einen Videorecorder zur Verfügung gestellt, der halt nicht
bei mir zuhause, sondern woanders die Daten speichert. Was soll daran
illegal sein?

Auch die kommende GEZ-Geb. für PC hätte damit Ihre Berechtigung, gesetzt
den Fall, der Gebührenzahler nutzt auch shift.tv.

Jan




Antwort von Alan Tiedemann:

Jan Lausch schrieb:
> Allerdings halte ich mich nicht für blöd, denn irgendwie - nach meiner
> Rechnung - spare ich vielmehr Geld:
> - Ich brauche keinen Kabelanschluß legen zu lassen (;wie viele 100 EUR
> kostet sowas?)
> - keine Sat-Schüssel zu setzen
> - Keine Antenne aufzustellen
> - keinen TV zu kaufen
> - Kein Platz in meiner kleinen Studi-Bude verschwenden

Eine DVB-T-Karte für den PC gibt's schon für 80 Euro. Kannst alles
gucken was es gibt, kannst beliebig viel und oft digital aufzeichnen und
es in 1a Qualität wieder ansehen.

> Und das Ganze kann ich dann auch noch von unterwegs oder i.d. Firma
> anschauen und auch programmieren. Wenn der Kollege also sagt: "Hey, heute
> abend kommt doch diese tolle neue Sendung xyz", habe ich die von hier im
> nu einprogrammiert.

Mache ich mit meinem Linux VDR auch aus dem Urlaub. Von sonstwo.
Hauptsache Internetzugang. Kost' ja nix.

> Auch die kommende GEZ-Geb. für PC hätte damit Ihre Berechtigung, gesetzt
> den Fall, der Gebührenzahler nutzt auch shift.tv.

Eben. "Gesetzt den Fall". Ich habe so den Eindruck, die Kiste wird von
der GEZ gesponsert, damit man dann sagen kann: "Seht Ihr, TV per
Internet geht doch, also zahlt mal alle schön".

Und bei einem "normalen" TV geht es auch nicht nach "NUTZT", sondern nur
nach "HAT GERÄT". Und da reicht dann ja nach GEZ-Argumentation der
vorhandene PC, denn um "NUTZT" geht es nicht. Allein die *MÖGLICHKEIT*,
sowas wie Shi(;f)t.TV nutzen zu *KÖNNEN*, reicht dann wahrscheinlich aus,
um GEZ auf alle PCs erheben zu können.

Gruß,
Alan

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Antwort von Andre Beck:

Jan Lausch writes:
>
> Mal ganz ehrlich: Was shift.tv hier bietet, ist m.M. die ideale
> Verbindung zweier Medien.

Ideal und für wesentlich mehr Leute nützlich wäre es, wenn ich dort
*hinterher* hingehen und Sachen angucken könnte, die ich verpasst habe.
Etwa die 24-Folge letztens, wo es mich in der Werbepause weggerafft hat
und die Ärsche von RTL2 sich jeglicher Wiederholung verweigern. Da die
ja, wie Alan schon beschrieben hat, sowieso tendenziell alles aufnehmen
müssen, sollte ein Timeshift auf sagen wir den letzten Monat keinerlei
Problem darstellen. Dann fehlt noch:

* Volle PAL-Auflösung (;He, ich soll Geld dafür bezahlen)
* Downloadfähigkeit (;Dort, wo ich das sehen will, habe ich kein Breit-
bandinternet; dort, wo ich Bandbreite nach Belieben habe, gehe ich
keiner Freizeitbeschäftigung nach).
* Standardkonforme, DRM-freie Dateiformate. Standard heißt übrigens
"Von einem möglichst internationalen Standardisierungsgremium dazu
erklärt", nicht "in Windows enthalten". WMV9 käme also bestenfalls
in Frage, wenn es 100% SMPTE VC1 wäre. Ich würde aber MPEG4 bzw.
zukünftig H.264 präferieren.
* Anonymes Micropayment (;es reicht, wenn die wissen, dass ich jeder
Altersfreigabe entwachsen bin).

Sozusagen ein senderübergreifender Aufzeichnungsservice zu adäquaten
Preisen. Und zwar für *Alles*, nicht nur für Zeug, das zufällig keine
Lizenzgebühren kostet. Immerhin soll ich dafür bezahlen, was mehr ist,
als ich für FreeTV tue (;bitte keine GEZ/Werbungskosten-Diskussion ;)

> Es fällt mir absolut nicht schwer zu sehen, daß das ein gewaltiger Erfolg
> werden kann.

Naja, Klingeltöne und grenzdebile animierte Küken, Nilpferde sowie
Schnappi sind aus Sicht gewisser Leute auch ein gewaltiger Erfolg.
Diejenigen mit erhaltenem Restverstand wenden sich mit Grausen.

> Und das Ganze kann ich dann auch noch von unterwegs oder i.d. Firma
> anschauen und auch programmieren. Wenn der Kollege also sagt: "Hey, heute
> abend kommt doch diese tolle neue Sendung xyz", habe ich die von hier im
> nu einprogrammiert.

Warum sollte man überhaupt *vorher* programmieren müssen? Das ist doch
der entscheidende Denkfehler im ganzen Konzept, der letzte Schritt, den
man nicht geht, obwohl er so nahe liegt: Vorhalten aller Sendungen der
letzten n Tage. Anfangen kann man mit einer Woche, wenn dann etwas Geld
reingespült wurde, schiebt man dem Storage System die nächsten Platten-
Shelfes rein und stockt ein paar Tera auf. Aufnehmen wird jeder halbwegs
denkfähige Systemdesigner sowieso die kompletten Transport Streams von
DVB-S, so dass eine Konvertierung in jedes dem Kunden genehme Format
nachträglich erfolgt.

> Auch die kommende GEZ-Geb. für PC hätte damit Ihre Berechtigung, gesetzt
> den Fall, der Gebührenzahler nutzt auch shift.tv.

Die Verfechter der ZwangsverGEZung jeden PCs werden sich irre darüber
freuen. Nichts gegen die Gebührenfinanzierung der ÖR, dieses Land hat
die ÖR nötiger denn je. Aber wenn man jede sich bietende evolutionäre
Nische ausnutzt, sich auszubreiten und dann dafür mehr Geld zu fordern,
dann hat man etwas Wesentliches nicht verstanden.

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Frank Mahler:

Andre Beck wrote in message Re: Kein Bild bei schoener-fernsehen.com###<87fyyrv036.fsf@ibh.de>...

> [...]
> * Volle PAL-Auflösung (;He, ich soll Geld dafür bezahlen)
> * Downloadfähigkeit (;Dort, wo ich das sehen will, habe ich kein Breit-
> bandinternet; dort, wo ich Bandbreite nach Belieben habe, gehe ich
> keiner Freizeitbeschäftigung nach).

Dort wo Du Bandbreite nach Belieben hast, darfst Du sie aber unter
Umständen nicht für private Zwecke benutzen.

> * Standardkonforme, DRM-freie Dateiformate. Standard heißt übrigens
> "Von einem möglichst internationalen Standardisierungsgremium dazu
> erklärt", nicht "in Windows enthalten". WMV9 käme also bestenfalls
> in Frage, wenn es 100% SMPTE VC1 wäre. Ich würde aber MPEG4 bzw.
> zukünftig H.264 präferieren.
> * Anonymes Micropayment (;es reicht, wenn die wissen, dass ich jeder
> Altersfreigabe entwachsen bin).

Klingt nach einer guten Geschäftsidee. Wie ein anderer Poster schon
vorgerechnet hat, braucht man gar nicht soviel Storage - Hardware ist
recht billig, Breitband-Anschlüsse werden auch immer billiger. Wie
wärs mit einer Ich-AG? Oder eine Wir-AG?

> Sozusagen ein senderübergreifender Aufzeichnungsservice zu adäquaten
> Preisen. Und zwar für *Alles*, nicht nur für Zeug, das zufällig keine
> Lizenzgebühren kostet. Immerhin soll ich dafür bezahlen, was mehr ist,
> als ich für FreeTV tue (;bitte keine GEZ/Werbungskosten-Diskussion ;)

Oder man drückt diese Gebühren irgendwie auf den Enduser ab. Bei
Download läuft man natürlich Gefahr, dass diese Sendungen dann von
Lasttieren weiterverteilt werden, so dass es irgendwann nur noch
wenige Enduser gibt (;schlimmstenfalls genau einen, der alles
runterlädt und den Lasttieren schenkt).

> Naja, Klingeltöne und grenzdebile animierte Küken, Nilpferde sowie
> Schnappi sind aus Sicht gewisser Leute auch ein gewaltiger Erfolg.
> Diejenigen mit erhaltenem Restverstand wenden sich mit Grausen.

Der Tag an dem ich vor der Glotze wahnsinnig wurde. Ist Euch schon
aufgefallen, dass man quasi keine Musikvideos mehr im Fernsehen sehen
kann? Zumindest dann nicht, wenn ich Fernsehen gucke...

Also: Wir brauchen Hardware, Netzzugang, einen fähigen Rechtsanwalt,
einen Betriebswirtschaftler, zwei bis drei Technik-Freaks und ein paar
angenehme Telefonstimmen für die Hotline - ein bisschen Software
(;selber machen?), Web-Designer... los geht's.

Ich wär dabei!

Gruß,

Frank




Antwort von Thomas Beyer:

Frank Mahler schrieb...

> Also: Wir brauchen Hardware, Netzzugang, einen fähigen Rechtsanwalt,
> einen Betriebswirtschaftler, zwei bis drei Technik-Freaks und ein paar
> angenehme Telefonstimmen für die Hotline - ein bisschen Software
> (;selber machen?), Web-Designer... los geht's.

Zuerst einmal brauchen wir wieder den Bürger, welcher nach normalen
Wertmaßstäben zu handeln in der Lage ist. Wir leben derzeit in einem
land, in dem alles geil ist - Hauptsache umsonst oder wenigstens billig.
Dabei darf der gesunde Menschenverstand, die Ekelgrenze und noch vieles
mehr ruhig auf der Strecke bleiben.

Man kann eben halt nicht gleichzeitig kritisieren, dass Video-On-Demand
Anbieter etwas "zu teuer/zu schlecht" anbieten, und sich im gleichen
Atemzug wünschen, sich dieses "schlechte Angebot" mit fremden
Dienstleistungen (;Arbeitgeber/Steuerzahler) auf der Arbeit saugen zu
dürfen, weil man den privaten Aufwand scheut / nicht zu zahlen bereit
ist.

Wir haben in Deutschland derzeit *genau* das Angebot, was der Bürger
verdient. Jedem ist klar, dass wenn das Klo verstopft ist, der zu Hilfe
gerufene Klempner entlohnt werden muss. Der vereinsamte,
beziehungsgestörte Großstädter, der seine ehemals sozialen Kontakte aber
heutzutage überwiegend mit TV-Konsum und Internet amortisiert, ist
jedoch überwiegend nicht bereit, dort Geld zu investieren. So sinkt denn
logischerweise die Qualität des Contents auf das Nivau, was er verdient.

Da diesem Typus Mensch diese Misere durchaus bewußt ist, wird er sich
hüten, an irgendwelche Eigeninitiative - beispielsweise in Form von
Firmengründung - auch nur zu denken. Ihm ist bewußt, dass er damit auf
die Nase fallen wird. Klar doch: Was ich selber denk und tu, trau ich
auch dem Andern zu.

> Ich wär dabei!

Gott (;oder wer auch immer) erhalte Dir Deinen Optimismus möglichst
lange. Ich gehöre zwar nach 20 Jahren in der IT nicht zu den Mutlosen,
aber zumindest zu den Zynikern.

MfG,
Thomas




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Samstag, 19.03.05 Andre Beck schrub...

> Jan Lausch writes:

>> Mal ganz ehrlich: Was shift.tv hier bietet, ist m.M. die ideale
>> Verbindung zweier Medien.

> Ideal und für wesentlich mehr Leute nützlich wäre es, wenn ich dort
> *hinterher* hingehen und Sachen angucken könnte, die ich verpasst
> habe.

Das wäre eine wirklich geniale Idee.

> Dann fehlt noch:

> * Volle PAL-Auflösung (;He, ich soll Geld dafür bezahlen)

Was senden die im Moment?

> * Downloadfähigkeit (;Dort, wo ich das sehen will, habe ich kein
> Breitbandinternet; dort, wo ich Bandbreite nach Belieben habe,
> gehe ich keiner Freizeitbeschäftigung nach).

Wäre sicher machbar aber wohl nur mit DRM.

> * Standardkonforme, DRM-freie Dateiformate.

Kannst du vergessen. Wenn die allen erlauben alles runterzuladen was
so den ganzen Tag über im TV gesendet wird, in digitaler Form und sehr
guter Qualität zu speichern, dann würden die ohne DRM die Lizenzkosten
nicht bezahlen können.

> Standard heißt übrigens "Von einem möglichst internationalen
> Standardisierungsgremium dazu erklärt", nicht "in Windows
> enthalten".

Das sowieso.

> WMV9 käme also bestenfalls in Frage, wenn es 100%
> SMPTE VC1 wäre. Ich würde aber MPEG4 bzw. zukünftig H.264
> präferieren.

Ich auch.

> * Anonymes Micropayment (;es reicht, wenn die wissen,
> dass ich jeder Altersfreigabe entwachsen bin).

Wie wollen die das überprüfen das du das bist wenn du anonym bleiben
willst? Behaupten wird das wohl jeder.

> Sozusagen ein senderübergreifender Aufzeichnungsservice zu
> adäquaten Preisen. Und zwar für *Alles*, nicht nur für Zeug, das
> zufällig keine Lizenzgebühren kostet.

Ja sowieso. Bezahlen würd ich dafür nur wenn das kommt was ich sehen
will, aber nicht kann.

>> Es fällt mir absolut nicht schwer zu sehen, daß das ein gewaltiger
>> Erfolg werden kann.

> Naja, Klingeltöne und grenzdebile animierte Küken, Nilpferde sowie
> Schnappi sind aus Sicht gewisser Leute auch ein gewaltiger Erfolg.

Finanzieller Erfolg sollte man schreiben.

Und Tschüss Jörg

--
"Summoned, I take the place that has been prepared for me. I am
Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We
stand between the darkness and the light."
(;Delenn, "All Alone in the Night")









Antwort von andreas Zemke:

Andre Beck wrote:

> Ideal und für wesentlich mehr Leute nützlich wäre es, wenn ich dort
> *hinterher* hingehen und Sachen angucken könnte, die ich verpasst habe.

Könnten daraus nicht rechtliche Probleme für den Anbieter entstehen?

Wenn Sendungen aufgenommen werden, die der Nutzer ausgewählt hat sehe ich
das so, als wenn der User es aufgenommen hat, nur das Gerät steht beim
Anbieter des Services.

Wenn pauschal aufgenommen und hinterher an die Nutzer weitergegeben wird
sieht das wohl etwas anders aus.

-Andreas





Antwort von kinderfresser@sofortmail.de:

drum gibt es da ja auch unter www.onlinetvrecorder.com umsonst und drum
auch die Einschränkungen dort rechtlicher Art, ich sach nur Antigua...

Shift.tv ist klar illegal. §19a UrhG, was glaubscht, was Pro7 brüllt,
wenn MGM anruft, was ihr Kinofilm im Internet zu suchen hat. Da ist
sogar die rechtssprechung schon abgefrühstückt, OLG Jena: Selbst
Passwort geschützte Subdomains bedeuten im Internet "Öffentliche
Wiedergabe".





Antwort von Andre Beck:

Thomas Beyer writes:
>
> Man kann eben halt nicht gleichzeitig kritisieren, dass Video-On-Demand
> Anbieter etwas "zu teuer/zu schlecht" anbieten, und sich im gleichen
> Atemzug wünschen, sich dieses "schlechte Angebot" mit fremden
> Dienstleistungen (;Arbeitgeber/Steuerzahler) auf der Arbeit saugen zu
> dürfen, weil man den privaten Aufwand scheut / nicht zu zahlen bereit
> ist.

Falls das auf meine Begründung für Downloadfähigkeit gemünzt war, dann
ist die Begründung dafür, kein Breitbandinternet @Home zu haben, keine
Scheu vor privatem Aufwand oder Kosten sondern schlicht der Fakt, dass
es mir niemand verkaufen möchte¹. Aka OPAL. Da kann ich mich auf den
Kopf stellen. Der Ort mit der Bandbreite wiederum ist ein ISP, wo ich
einen Download durchaus so unterbringen kann, dass dabei keine zusätz-
lichen Kosten anfallen, und der - sollte das -T-dsl doch noch irgendwann
hier aufschlagen - ohnehin auch meinen @Home-Traffic routen würde. Ich
mache das also nicht zur Minimierung meiner Kosten, sondern weil es gar
nicht anders geht. Und jetzt sag nicht "zieh doch um" ;)

¹) Satelliten fallen auch aus, nicht nur wegen Schüssel-Problem, sondern
weil ich dann doch schon einen Internetzugang brauche, keinen Down-
loadhack. Und natürlich könnte ich mir einen professionellen Zugang
mit hoher Bandbreite prinzipiell kaufen, aber selbst unter der Maß-
gabe, dass ich die Preise für DSL in DE für deutlich zu niedrig
halte und den dadurch ausgelösten Verlust für jegliche Relationen
durch die Endkunden bedaure, werde ich nicht privat eine eher vier-
stellige Summe monatlich abdrücken, nur um auch am WE arbeiten zu
können. Das wäre nämlich genau der Wucherpreis, mit dem der Carrier
sein DSL-Dumping auf der anderen Seite quersubventioniert, und das
werde ich nicht auch noch unterstützen.
--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Andre Beck:

Jörg Tewes writes:
> Samstag, 19.03.05 Andre Beck schrub...
>
>> Ideal und für wesentlich mehr Leute nützlich wäre es, wenn ich dort
>> *hinterher* hingehen und Sachen angucken könnte, die ich verpasst
>> habe.
>
> Das wäre eine wirklich geniale Idee.

Naja, ich fand es naheliegend. Eigentlich *muss* jedem, der über die
Realisierung eines solchen Dienstes für eine große Nutzermenge nach-
denkt, diese Idee kommen, weil man tendenziell sowieso alles auf-
zeichnen muss. Das Problem, sie zu verdrängen, ist eher rechtlicher
Natur - oder es haben sich wirklich BWLer ausgedacht ;)

>> * Volle PAL-Auflösung (;He, ich soll Geld dafür bezahlen)
>
> Was senden die im Moment?

Wenn ich recht gelesen habe CIF. Also ein Viertel der Auflösung gekreuzt
mit der halben Zeitauflösung. Mag reichen, um absolut unwiederbringliche
Sachen im Minutenbereich nachzuholen, aber es ist nicht geeignet, mich
wirklich zahlungswillig zu machen. Dazu bedürfte es schon ungefähr der
Qualität einer DVB-Veranstaltung.

>> * Downloadfähigkeit (;Dort, wo ich das sehen will, habe ich kein
>> Breitbandinternet; dort, wo ich Bandbreite nach Belieben habe,
>> gehe ich keiner Freizeitbeschäftigung nach).
>
> Wäre sicher machbar aber wohl nur mit DRM.

DRM ist für mich ein No-No Kriterium. Ich mache mich damit abhängig von
Hardware bestimmter Hersteller, Software bestimmter Hersteller und der
Willkür bestimmter Contentanbieter. Und das völlig unnötig, denn DRM
hilft nachweislich kaum jemandem.

>> * Standardkonforme, DRM-freie Dateiformate.
>
> Kannst du vergessen. Wenn die allen erlauben alles runterzuladen was
> so den ganzen Tag über im TV gesendet wird, in digitaler Form und sehr
> guter Qualität zu speichern, dann würden die ohne DRM die Lizenzkosten
> nicht bezahlen können.

Nicht allen, sondern zahlenden Kunden. Im Prinzip wäre das ähnlich wie
PayTV, auch da kann prinzipiell jeder Kunde alles aufzeichnen und später
in der Welt rumschicken. Es ändert also eigentlich nichts am status
quo, es braucht einen Mittelsmann, der einerseits Kunde ist und anderer-
seits das Material illegal weiterverbreitet. Der hat es hier höchstens
etwas einfacher. Man würde in Vertrags- und AGB-Gestaltung natürlich
sicherstellen, dass keine widerrechtliche Nutzung des Materials irgendwo
legitim erschiene und sich von fristloser Kündigung bis zu geeigneter
Verfolgung diverse Strafen vorbehalten.

>> * Anonymes Micropayment (;es reicht, wenn die wissen,
>> dass ich jeder Altersfreigabe entwachsen bin).
>
> Wie wollen die das überprüfen das du das bist wenn du anonym bleiben
> willst? Behaupten wird das wohl jeder.

Es gibt digitale Zertifikate, die von einer CA bestätigt werden können.
Prinzipiell könnten die auch anonym eine Eigenschaft des Gegenübers
zertifizieren, nicht nur dessen Identität. Fragt sich halt, wie man dem
Zertifizierenden vertraut, bei der Zertifizierung keinen Mist zu bauen.
Ich könnte mir vorstellen, mit einem CSR bei der Poststelle vorbeizugehen
und dort nach Ausweisvorlage ein Zertifikat unterschrieben zu bekommen,
das zwar nicht meine Identität bestätigt, wohl aber dass ich doppelt
so alt bin wie die höchste Freigabegrenze der FSF und auch Bürger dieses
Landes. Die GEZ könnte das auch machen und noch dazu bestätigen, dass ich
dort meinen Obulus für die mentale Volksgesundheit entrichte ;)
Problem wäre höchstens, wie man verhindern will, dass solche Zertifikate
munter zirkulieren. Alle Konzepte dazu verlangen letztlich wieder das
Vertrauen des Endnutzers darin, dass eine Vereinigung des Wissens des
Dienstbetreibers und des CA-Betreibers, die zu einer Offenlegung der
Identität des Nutzers führen würde, nicht einfach stattfinden wird,
bloß weil irgendwelche Firmen das als nötig empfinden, sondern besten-
falls nach richterlicher Anordnung. Mein diesbezügliches Vertrauen in
die Moral von Coporate America im Besonderen und Corporate Anywhere
im Allgemeinen ist da eher sehr limitiert.

Aber zusammen mit den restlichen Problemen könnte man das Konzept
des anonymen Micropayment auch etwas aufweichen. Es wäre z.B. IMO
akzeptabel, wenn der Dienstleister beim Recoding seiner Aufzeichnung
in das von mir gewünschte Format ein Logo einbaut, das nicht übermäßig
stört, aber auch nicht zu übersehen ist, und in dem meine Kundennummer
drinsteht. Sozusagen ein simples Wasserzeichen. Wenn wir das zu den DRM-
Konzepten zählen wollen, dann wäre das eines, mit dem ich mitgehen kann
(;allerdings ist DRM für mich eine aktive Einschränkung des Inhalts, die
er informationstheoretisch nicht hat). Dazu muss er natürlich seine
Kunden identifizieren können, jedenfalls wenn es dann was nützen soll,
eine Datei zurückzuverfolgen, die geleaked ist.

Das Problem ist IMO halt, dass ich dort nur Gelegenheitsgast wäre, wenn
ich halt mal was verpasst hätte und es mir wert wäre, es dort zu ziehen.
Das passiert nun nicht jeden Tag oder auch nur jede Woche. Deswegen ist
mir eine dauerhafte enge Kundenbindung zu unheimlich, anonymes Micro-
payment wäre ideal und würde auch verhindern, dass die Firma anschließend
mit meinen vermeintlichen Sehgewohnheiten bei Werbetreibenden hausieren
geht. Nur kann man das ohne DRM wahrscheinlich wirklich vergessen, und
mit DRM will ich's nicht mehr haben.

--
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-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Freitag, 25.03.05 Andre Beck schrub...

> Jörg Tewes writes:
>> Samstag, 19.03.05 Andre Beck schrub...

>>> Ideal und für wesentlich mehr Leute nützlich wäre es, wenn ich
>>> dort *hinterher* hingehen und Sachen angucken könnte, die ich
>>> verpasst habe.

>> Das wäre eine wirklich geniale Idee.

> Naja, ich fand es naheliegend. Eigentlich *muss* jedem, der über
> die Realisierung eines solchen Dienstes für eine große Nutzermenge
> nach- denkt, diese Idee kommen, weil man tendenziell sowieso alles
> auf- zeichnen muss. Das Problem, sie zu verdrängen, ist eher
> rechtlicher Natur - oder es haben sich wirklich BWLer ausgedacht ;)

Wird warscheinlich letzteres sein.

>>> * Volle PAL-Auflösung (;He, ich soll Geld dafür bezahlen)

>> Was senden die im Moment?

> Wenn ich recht gelesen habe CIF. Also ein Viertel der Auflösung
> gekreuzt mit der halben Zeitauflösung. Mag reichen, um absolut
> unwiederbringliche Sachen im Minutenbereich nachzuholen, aber es
> ist nicht geeignet, mich wirklich zahlungswillig zu machen. Dazu
> bedürfte es schon ungefähr der Qualität einer DVB-Veranstaltung.

Ja würde ich auch so sehen.

>>> * Downloadfähigkeit (;Dort, wo ich das sehen will, habe ich kein
>>> Breitbandinternet; dort, wo ich Bandbreite nach Belieben habe,
>>> gehe ich keiner Freizeitbeschäftigung nach).

>> Wäre sicher machbar aber wohl nur mit DRM.

> DRM ist für mich ein No-No Kriterium. Ich mache mich damit abhängig
> von Hardware bestimmter Hersteller, Software bestimmter Hersteller
> und der Willkür bestimmter Contentanbieter. Und das völlig unnötig,
> denn DRM hilft nachweislich kaum jemandem.

Nachweislich? Nachweislich könnte es helfen dazu bei zutragen das nur
du den gekauften Stream abpsielen kannst, oder zumindest das du ihn
nicht weitergibst. Denn ansonsten dürfte doch klar sein was passiert.
Du lädst es dir runter verbreitest es in den diversen Tauschbörsen und
nur eine kleine, warscheinlich zu kleine Menge an Zuschauern wäre
bereit zu zahlen. Dazu müßte das ganz natürlich einigermaßen sicher
sein. SO wie im Moment Premiere wohl ziemlich sicher ist. Ich kann
mich noch an die Zeit des analogen Premiere erinnern, da bestand nicht
mal die Chance das die aus den roten Zahlen rauskommen. Ebensowenig
das digitale Premiere bevor sie die Verschlüsselung geändert haben.
Jetzt plötzlich haben sie schwarze Zahlen. Ist doch seltsam das es
plötzlich mehr zahlungswillige Kunden gibt wo man es nicht mehr
kostenlos bekommt.

>>> * Standardkonforme, DRM-freie Dateiformate.

>> Kannst du vergessen. Wenn die allen erlauben alles runterzuladen
>> was so den ganzen Tag über im TV gesendet wird, in digitaler Form
>> und sehr guter Qualität zu speichern, dann würden die ohne DRM die
>> Lizenzkosten nicht bezahlen können.

> Nicht allen, sondern zahlenden Kunden.

Das meinte ich mit allen. Was denkst du würde mit 2 Mio Streams
passieren die sich die zahlenden Kunden ohne jeglichen Schutz oder
irgendeine Möglichkeit rauszufinden von wem der ursprüngliche Stream
kommt passieren würde?

> Im Prinzip wäre das ähnlich wie PayTV, auch da kann prinzipiell
> jeder Kunde alles aufzeichnen und später in der Welt rumschicken.

Es ist im Normalfall aber nicht in Computer bearbeitbarer Form
vorhanden. Diejenigen die noch eine D-Box haben die per SCSI oder
Ethernet streamen können geht doch in der Masse unter.

> Es ändert also eigentlich nichts am status quo, es braucht einen
> Mittelsmann, der einerseits Kunde ist und anderer- seits das
> Material illegal weiterverbreitet.

Nein den braucht man hier eben nicht mehr, man hat vollkommen
ungeschütztes standardkonformes Material was man nur noch in der
Tauschbörse der Wahl freigeben braucht. Keine Bearbeitung mit
PVAStrumento oder ähnlichem. Einfach nur freigeben. Bei Pay-TV hat die
Masse einen Decoder der das Signal per FBAS oder bei den neueren per
RGB an den Fernseher ausgibt. Das auf den PC zu bekommen ist nicht mit
wenig Aufwand verbunden.

>>> * Anonymes Micropayment (;es reicht, wenn die wissen,
>>> dass ich jeder Altersfreigabe entwachsen bin).

>> Wie wollen die das überprüfen das du das bist wenn du anonym
>> bleiben willst? Behaupten wird das wohl jeder.

> Es gibt digitale Zertifikate, die von einer CA bestätigt werden
> können.

Und die sind fälschungssicher? Und bezweifle das sowas vor deutschen
Gerichten bestehen würde.

> Prinzipiell könnten die auch anonym eine Eigenschaft des Gegenübers
> zertifizieren, nicht nur dessen Identität. Fragt sich halt, wie man
> dem Zertifizierenden vertraut, bei der Zertifizierung keinen Mist zu
> bauen. Ich könnte mir vorstellen, mit einem CSR bei der Poststelle
> vorbeizugehen und dort nach Ausweisvorlage ein Zertifikat
> unterschrieben zu bekommen, das zwar nicht meine Identität
> bestätigt, wohl aber dass ich doppelt so alt bin wie die höchste
> Freigabegrenze der FSF und auch Bürger dieses Landes.

Das wäre ne Möglichkeit aber richtig anonym bist du dann auch nicht.
Da brauch bloß einer in der Kette zu plappern und es ist vorbei mit
der Anonymität.

> Problem wäre höchstens, wie man verhindern will, dass solche
> Zertifikate munter zirkulieren. Alle Konzepte dazu verlangen
> letztlich wieder das Vertrauen des Endnutzers darin, dass eine
> Vereinigung des Wissens des Dienstbetreibers und des CA-Betreibers,
> die zu einer Offenlegung der Identität des Nutzers führen würde,
> nicht einfach stattfinden wird, bloß weil irgendwelche Firmen das
> als nötig empfinden, sondern besten- falls nach richterlicher
> Anordnung. Mein diesbezügliches Vertrauen in die Moral von Coporate
> America im Besonderen und Corporate Anywhere im Allgemeinen ist da
> eher sehr limitiert.

Mein Vertrauen wäre da auch sehr klein.

> Aber zusammen mit den restlichen Problemen könnte man das Konzept
> des anonymen Micropayment auch etwas aufweichen. Es wäre z.B. IMO
> akzeptabel, wenn der Dienstleister beim Recoding seiner Aufzeichnung
> in das von mir gewünschte Format ein Logo einbaut, das nicht
> übermäßig stört, aber auch nicht zu übersehen ist, und in dem meine
> Kundennummer drinsteht.

Das wäre sicher ne Möglichkeit, nur wie soll verhindert werden das du
das Logo einfach wegmachst? Aber ok diese Möglichkeit ist wohl ebenso
eingeschränkt wie die beim Pay-TV direkt mitzustreamen.

> Sozusagen ein simples Wasserzeichen. Wenn wir das zu den DRM-
> Konzepten zählen wollen, dann wäre das eines, mit dem ich mitgehen
> kann (;allerdings ist DRM für mich eine aktive Einschränkung des
> Inhalts, die er informationstheoretisch nicht hat). Dazu muss er
> natürlich seine Kunden identifizieren können, jedenfalls wenn es
> dann was nützen soll, eine Datei zurückzuverfolgen, die geleaked
> ist.

Genau das meinte ich mit DRM geschützten Inhalten. Nicht das man die
Datei nur x-mal abspielen kann oder nur auf einem Rechner. Etwas das
es möglich macht eine Datei genauso zu handlen wie eine nicht
geschützte Datei bei der man aber trotzdem feststellen kann woher sie
kommt wenn sie in Tauschbörsen auftaucht.

> Das Problem ist IMO halt, dass ich dort nur Gelegenheitsgast wäre,
> wenn ich halt mal was verpasst hätte und es mir wert wäre, es dort
> zu ziehen.

Genau wie ich. Ich würde dort sicher kein Abo abschließen.

> Das passiert nun nicht jeden Tag oder auch nur jede Woche. Deswegen
> ist mir eine dauerhafte enge Kundenbindung zu unheimlich, anonymes
> Micro- payment wäre ideal und würde auch verhindern, dass die Firma
> anschließend mit meinen vermeintlichen Sehgewohnheiten bei
> Werbetreibenden hausieren geht.

Genauso würde ich das auch haben wollen.

> Nur kann man das ohne DRM wahrscheinlich wirklich vergessen, und mit
> DRM will ich's nicht mehr haben.

Wenn es ein DRM wie oben skizziert wäre würde ich darüber nachdenken.

Und Tschüss Jörg

--
"Another lesson? What this time?"
"Beauty...in the dark."
"Ah, must be working. You're beginning to talk just like a Vorlon."
(;Ivanova and Sheridan, "There All The Honor Lies")




Antwort von Alan Tiedemann:

Jörg Tewes schrieb:
> Freitag, 25.03.05 Andre Beck schrub...
>> Im Prinzip wäre das ähnlich wie PayTV, auch da kann prinzipiell
>> jeder Kunde alles aufzeichnen und später in der Welt rumschicken.
>
> Es ist im Normalfall aber nicht in Computer bearbeitbarer Form
> vorhanden. Diejenigen die noch eine D-Box haben die per SCSI oder
> Ethernet streamen können geht doch in der Masse unter.

DVB-Karten jeglicher Couleur sind aber inzwischen nicht mehr wirklich
ein Nischenprodukt, und seit DVB-T traut sich sogar der
durchschnittliche Computer-Bild-Nichtversteher an die Materie ran.

Und das, was dabei hinten rauskommt, liegt definitiv in "Computer
bearbeitbarer Form" vor, und zwar in der Regel ohne großen Aufwand. Da
muß man meistens nichtmal mehr das Handbuch lesen.

>> Es ändert also eigentlich nichts am status quo, es braucht einen
>> Mittelsmann, der einerseits Kunde ist und anderer- seits das
>> Material illegal weiterverbreitet.
>
> Nein den braucht man hier eben nicht mehr, man hat vollkommen
> ungeschütztes standardkonformes Material was man nur noch in der
> Tauschbörse der Wahl freigeben braucht.

Hat man nach dem Kauf eines DVB-T-USB-Receivers in der Regel auch. Wenn
ich mich nicht irre, speichert zumindest Terratec standardmäßig MPG2 ab,
das kann per Doppelklick jeder DAU mit dem WMP abspielen.

> Keine Bearbeitung mit
> PVAStrumento oder ähnlichem. Einfach nur freigeben.

Entfällt bei DVB-Streams in der Regel auch. Meine DBox1 produziert sowas
schon seit Februar 2002, und ich war eher ein Spätzünder, was das angeht.

Boah, auch schon wieder drei Jahre her ;-) Im Schnitt komme ich pro Jahr
wohl auf ein Terabyte. So groß dürfte mein Archiv inzwischen sein *g*

> Bei Pay-TV hat die
> Masse einen Decoder der das Signal per FBAS oder bei den neueren per
> RGB an den Fernseher ausgibt. Das auf den PC zu bekommen ist nicht mit
> wenig Aufwand verbunden.

Okay, aber um Pay-TV geht es bei diesem Dienst ja auch nicht.

Und der Aufwand, Pay-TV am PC zu entschlüsseln und aufzuzeichnen ist
auch eher finanzieller Natur: DVB-Karte mit CI, CAM und eine reguläre
Premiere-Abo-Karte, fertig ist der Lack. Die reine Empfänger-Hardware
schlägt mit rund 250-400 Euro natürlich ganz schöne Löcher ins Budget,
aber wenn man *will*, dann kann man auch.

Abgesehen davon finde ich DRM für so einen Dienst allerdings auch eher
albern. Und proprietäre Formate sowieso.

Gruß,
Alan

--
Bitte nur in die Newsgroup antworten! Re:-Mails rufe ich nur selten ab.
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Antwort von Ralf Fontana:

Jörg Tewes schrieb:

> Genau das meinte ich mit DRM geschützten Inhalten. Nicht das man die
> Datei nur x-mal abspielen kann oder nur auf einem Rechner. Etwas das
> es möglich macht eine Datei genauso zu handlen wie eine nicht
> geschützte Datei bei der man aber trotzdem feststellen kann woher sie
> kommt wenn sie in Tauschbörsen auftaucht.

Sowas nennt sich digitales Wasserzeichen. Vox verwendet m.W. Dinos und
absaufende Ruderboote.





Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Montag, 28.03.05 Alan Tiedemann schrub...

> Jörg Tewes schrieb:
>> Freitag, 25.03.05 Andre Beck schrub...
>>> Im Prinzip wäre das ähnlich wie PayTV, auch da kann prinzipiell
>>> jeder Kunde alles aufzeichnen und später in der Welt rumschicken.

>> Es ist im Normalfall aber nicht in Computer bearbeitbarer Form
>> vorhanden. Diejenigen die noch eine D-Box haben die per SCSI oder
>> Ethernet streamen können geht doch in der Masse unter.

> DVB-Karten jeglicher Couleur sind aber inzwischen nicht mehr
> wirklich ein Nischenprodukt, und seit DVB-T traut sich sogar der
> durchschnittliche Computer-Bild-Nichtversteher an die Materie ran.
>
> Und das, was dabei hinten rauskommt, liegt definitiv in "Computer
> bearbeitbarer Form" vor, und zwar in der Regel ohne großen Aufwand.
> Da muß man meistens nichtmal mehr das Handbuch lesen.

Dann sind die Fragen die zu DVB hier täglich reinkommen alle nur
eingebildet? Oder die Leute können nicht intuitiv begreifen? Ganz so
einfach scheint Videobearbeitung am PC ja nun doch nicht zu sein.

>>> Es ändert also eigentlich nichts am status quo, es braucht einen
>>> Mittelsmann, der einerseits Kunde ist und anderer- seits das
>>> Material illegal weiterverbreitet.
>>
>> Nein den braucht man hier eben nicht mehr, man hat vollkommen
>> ungeschütztes standardkonformes Material was man nur noch in der
>> Tauschbörse der Wahl freigeben braucht.

> Hat man nach dem Kauf eines DVB-T-USB-Receivers in der Regel auch.
> Wenn ich mich nicht irre, speichert zumindest Terratec
> standardmäßig MPG2 ab, das kann per Doppelklick jeder DAU mit dem
> WMP abspielen.

Tschuldige aber wer will denn mit dem WMP einen Film angucken? Für die
Leute würde es auch reichen wenn es in Half D1 mit DRM kommt. Wenn ich
von Einfach rede dann heißt das der Stream wird gespeichert und kann
ohne Nachbearbeitung oder stundenlanges Rendern mit Nero auf DVD
gebrannt werden also in etwa das was DVD-Recorder mit analog Material
machen. Davon ist DVB aber noch ne Weile weg.

>> Keine Bearbeitung mit PVAStrumento oder ähnlichem. Einfach nur
>> freigeben.

> Entfällt bei DVB-Streams in der Regel auch. Meine DBox1 produziert
> sowas schon seit Februar 2002, und ich war eher ein Spätzünder, was
> das angeht.

Hmm dann machen diejenigen die hier wegen zu hoher Bitrate oder
falschen GOP hier anfragen wohl alle was falsch.

>> Bei Pay-TV hat die Masse einen Decoder der das Signal per FBAS oder
>> bei den neueren per RGB an den Fernseher ausgibt. Das auf den PC zu
>> bekommen ist nicht mit wenig Aufwand verbunden.

> Okay, aber um Pay-TV geht es bei diesem Dienst ja auch nicht.

Doch eigentlich schon. Man bezahlt für eine Sendung die man sehen
möchte. Ist für mich Pay-TV.

> Und der Aufwand, Pay-TV am PC zu entschlüsseln und aufzuzeichnen
> ist auch eher finanzieller Natur: DVB-Karte mit CI, CAM und eine
> reguläre Premiere-Abo-Karte, fertig ist der Lack. Die reine
> Empfänger-Hardware schlägt mit rund 250-400 Euro natürlich ganz
> schöne Löcher ins Budget, aber wenn man *will*, dann kann man auch.

Ja wenn man will kann man fast alles.

> Abgesehen davon finde ich DRM für so einen Dienst allerdings auch
> eher albern. Und proprietäre Formate sowieso.

Wieso albern? Und es scheint mir das es kein Standardformat mit DRM
gibt. Wenn also DRM dann scheint "Propietäres Format Pflicht zu sein.
Es sei denn das von Andre vorgeschlagene DRM würde von der FI
aktzeptiert werden.

Und Tschüss Jörg

--
"Hey, how about I call you an idiot in public and you can convict me
for revealing state secrets."
(;Matthew Stoner (;to Garibaldi), "Soul Mates")




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Montag, 28.03.05 Ralf Fontana schrub...

> Jörg Tewes schrieb:

>> Genau das meinte ich mit DRM geschützten Inhalten. Nicht das man
>> die Datei nur x-mal abspielen kann oder nur auf einem Rechner.
>> Etwas das es möglich macht eine Datei genauso zu handlen wie eine
>> nicht geschützte Datei bei der man aber trotzdem feststellen kann
>> woher sie kommt wenn sie in Tauschbörsen auftaucht.

> Sowas nennt sich digitales Wasserzeichen. Vox verwendet m.W. Dinos
> und absaufende Ruderboote.

Wobei verwendet VOX das? Bei deren digitaler Übertragung?

Und Tschüss Jörg

--
"Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze
fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen."
(;H. Riesenhuber)









Antwort von Alan Tiedemann:

Jörg Tewes schrieb:
> Montag, 28.03.05 Alan Tiedemann schrub...
>> Und das, was dabei hinten rauskommt, liegt definitiv in "Computer
>> bearbeitbarer Form" vor, und zwar in der Regel ohne großen Aufwand.
>> Da muß man meistens nichtmal mehr das Handbuch lesen.
>
> Dann sind die Fragen die zu DVB hier täglich reinkommen alle nur
> eingebildet? Oder die Leute können nicht intuitiv begreifen? Ganz so
> einfach scheint Videobearbeitung am PC ja nun doch nicht zu sein.

Naja, ich mache das seit drei Jahren und habe eigentlich noch nie ein
Handbuch gelesen. Ein Bekannter von mir, der noch nichtmal ohne
Anleitung eine DVD gucken (;!) kann, schafft es ebenfalls ohne Hilfe,
seinen DVB-T-Receiver zu bedienen, damit aufzunehmen und die Aufnahmen
anzugucken.

Wer natürlich irgendeine Murkskarte mit irgendeiner Schrottsoftware
kauft, der schlägt früher oder später hier auf ;-)

>> Hat man nach dem Kauf eines DVB-T-USB-Receivers in der Regel auch.
>> Wenn ich mich nicht irre, speichert zumindest Terratec
>> standardmäßig MPG2 ab, das kann per Doppelklick jeder DAU mit dem
>> WMP abspielen.
>
> Tschuldige aber wer will denn mit dem WMP einen Film angucken?

Der WMP ist auf allen Windows-Rechnern vorinstalliert. Und spielt
problemlos MPEG2 ab. Daß es *bessere* Alternativen gibt, mußt Du *mir*
nicht erzählen, aber kennt nunmal nichts anderes - und dafür ist
der WMP auch gerade so eben noch halbwegs geeignet.

> Für die
> Leute würde es auch reichen wenn es in Half D1 mit DRM kommt. Wenn ich
> von Einfach rede dann heißt das der Stream wird gespeichert und kann
> ohne Nachbearbeitung oder stundenlanges Rendern mit Nero auf DVD
> gebrannt werden also in etwa das was DVD-Recorder mit analog Material
> machen. Davon ist DVB aber noch ne Weile weg.

Naja, ich arbeite sowieso lieber mit passenden Tools für den jeweiligen
Zweck. Meinen VDR kann sogar mein Vater bedienen, und der steht mit
jedem Videorecorder auf Kriegsfuß.

Schneiden, "authorn" und brennen ist nicht ganz so trivial, aber ich
benutze dafür halt Geek-Tools: ProjectX, Muxman (;genial einfach!), und
DVD-lab. Was jenseits dessen existiert, interessiert mich allerdings
nicht wirklich, das gebe ich zu ;-)

>> Entfällt bei DVB-Streams in der Regel auch. Meine DBox1 produziert
>> sowas schon seit Februar 2002, und ich war eher ein Spätzünder, was
>> das angeht.
>
> Hmm dann machen diejenigen die hier wegen zu hoher Bitrate oder
> falschen GOP hier anfragen wohl alle was falsch.

Jup. So sehe ich das auch. Mein DVD-Player spielt sogar MPEG-Dateien von
DVD. Man muß halt wissen was man will.

>>> Bei Pay-TV hat die Masse einen Decoder der das Signal per FBAS oder
>>> bei den neueren per RGB an den Fernseher ausgibt. Das auf den PC zu
>>> bekommen ist nicht mit wenig Aufwand verbunden.
>>
>> Okay, aber um Pay-TV geht es bei diesem Dienst ja auch nicht.
>
> Doch eigentlich schon. Man bezahlt für eine Sendung die man sehen
> möchte. Ist für mich Pay-TV.

Dann ist für Dich also jede Videorecorder-Aufzeichnung PayTV? Denn da
muß man ja die Cassette bezahlen...

>> Abgesehen davon finde ich DRM für so einen Dienst allerdings auch
>> eher albern. Und proprietäre Formate sowieso.
>
> Wieso albern?

Weil kein Videorecorder der Welt DRM einsetzt. Und wer das Zeugs im
Internet verbreiten will, kann das auch ohne diesen kostenpflichtigen
Dienst tun - mit einer DVB-Karte. Ist auf Dauer sogar billiger.

> Und es scheint mir das es kein Standardformat mit DRM
> gibt. Wenn also DRM dann scheint "Propietäres Format Pflicht zu sein.

Dannt taugt DRM nix.

q.e.d.

> Es sei denn das von Andre vorgeschlagene DRM würde von der FI
> aktzeptiert werden.

Ich würde gar kein DRM akzeptieren, solange es nicht wenigstens ein
offener Standard ist.

Gruß,
Alan

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Antwort von Alan Tiedemann:

Jörg Tewes schrieb:
> Montag, 28.03.05 Ralf Fontana schrub...
>> Sowas nennt sich digitales Wasserzeichen. Vox verwendet m.W. Dinos
>> und absaufende Ruderboote.
>
> Wobei verwendet VOX das? Bei deren digitaler Übertragung?

RTL setzt derzeit auf schwarze Panther. Pro7 hingegen verwendet den
bekannt nervigen PLING mit Werbebanner am oberen Bildrand. Und VIVA
schießt dem Faß die Krone aus dem Boden, indem sie mitten *in* (;nicht
nur zeitlich, sondern auch grafisch) den Sendungen fette Werbekleckse
für nachfolgende Sendungen plazieren. BR3 und Arte sind auch nicht viel
besser, beschränken sich mit den 20-Prozent-Flächen-Werbebannern
allerdings auf Vor- oder Abspann.

SuperRTL ist aber derzeit komischerweise relativ dezent, ebenso wie
RTL2. Die Aufnahmen kann man nach der Entsorgung der Werbeblöcke sogar
fast auf DVD brennen.

Gruß,
Alan

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Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Mittwoch, 30.03.05 Alan Tiedemann schrub...

> Jörg Tewes schrieb:
>> Montag, 28.03.05 Alan Tiedemann schrub...

>> Tschuldige aber wer will denn mit dem WMP einen Film angucken?

> Der WMP ist auf allen Windows-Rechnern vorinstalliert. Und spielt
> problemlos MPEG2 ab. Daß es *bessere* Alternativen gibt, mußt Du
> *mir* nicht erzählen, aber kennt nunmal nichts anderes - und
> dafür ist der WMP auch gerade so eben noch halbwegs geeignet.

Hmm der WMP spielt MPEG-2 aber maximal seit Version 10 ab, vorher
mußte man noch vorher einen Codec installieren. Also wäre das für
die erste Stolperfalle. Und ich meinte auch nicht "Wer spielt mit dem
WMP einen Film ab, sondern eher wer spielt auf dem PC einen Film ab.
Zumindest nicht zum angucken.

>>> Entfällt bei DVB-Streams in der Regel auch. Meine DBox1
>>> produziert sowas schon seit Februar 2002, und ich war eher ein
>>> Spätzünder, was das angeht.

>> Hmm dann machen diejenigen die hier wegen zu hoher Bitrate oder
>> falschen GOP hier anfragen wohl alle was falsch.

> Jup. So sehe ich das auch. Mein DVD-Player spielt sogar
> MPEG-Dateien von DVD. Man muß halt wissen was man will.

Standard gemäße DVD will ich. Und nicht so ein Hampel Zeug was beim
nächsten DVD-Player vielleicht nicht mehr geht. Meine Mutter hat auch
einen DVD-Player der sogar Divx abspielt, aber irgendwo hakts immer
genau wie bei MPEG Files auf DVD. Ich möchte nicht mit meiner un
Standardgemäßen DVD zum Händler rennen um mir damit einen DVD-Player
aussuchen zu müssen. Wenn ich Standard DVDs authore dann muß ein DVD-
Player die abspielen egal was er sonst noch kann.

>>>> Bei Pay-TV hat die Masse einen Decoder der das Signal per FBAS
>>>> oder bei den neueren per RGB an den Fernseher ausgibt. Das auf
>>>> den PC zu bekommen ist nicht mit wenig Aufwand verbunden.

>>> Okay, aber um Pay-TV geht es bei diesem Dienst ja auch nicht.

>> Doch eigentlich schon. Man bezahlt für eine Sendung die man sehen
>> möchte. Ist für mich Pay-TV.

> Dann ist für Dich also jede Videorecorder-Aufzeichnung PayTV? Denn
> da muß man ja die Cassette bezahlen...

Ich meinte nicht das man für das Speicher medium bezahlt das ist dein
Privatvergnügen aka Zusatznutzen. TV-Gucken geht ohne Bezahlung.

>>> Abgesehen davon finde ich DRM für so einen Dienst allerdings auch
>>> eher albern. Und proprietäre Formate sowieso.

>> Wieso albern?

> Weil kein Videorecorder der Welt DRM einsetzt. Und wer das Zeugs im
> Internet verbreiten will, kann das auch ohne diesen
> kostenpflichtigen Dienst tun - mit einer DVB-Karte. Ist auf Dauer
> sogar billiger.

Ja aber ich muß als Anbieter nicht dafür gerade stehen das
ausgerechnet mein Mist im Internet auftaucht.

Und Tschüss Jörg

--
Wirtschaftswissenschaftler jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest
davon überzeugt, daß die Elefanten sich selber stellen würden, wenn
man ihnen nur genug bezahlt.




Antwort von Thomas Beyer:

Jörg Tewes schrieb...

> Hmm der WMP spielt MPEG-2 aber maximal seit Version 10 ab, vorher
> mußte man noch vorher einen Codec installieren.

Spielt er nicht. Leicht zu überprüfen mit dem Microsoft-eigenen Tool
"dekoder check":

> http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyIDÞ1491ac-0ab6-4990-943d-627e6ade9fcb&displaylang%en

... welches anzeigt, welchen Directshow-Filter der Windows Media Player
(;10) zum Abspielen von DVD/MPEG2 Content favorisiert. Sollten mehrere,
redundante Filter im System sein, kann man mittels "deccheck" an der
Schraube drehen. Dummerweise nutzt der Windows Media Player NICHT den
System-Merit für diese Favorisierung.

Anyway ... Wie Du auf mittels dieses Tools leicht ersehen kannst, ist
auf dem System auch mit WMP10 weit und breit kein MPEG2 Dekoder seitens
Microsoft eingespielt worden. Lediglich Splitter/Demultiplexer sind
werden seit DirectX9 eingespielt, aber das kann man bestenfalls als
"vorbereitende Maßnahme" bezeichnen, weil fast alle Hersteller solcher
Filter (;mit Ausnahme von Elecard) zu blöd dazu sind, einen eigenen
Demultiplexer auf die Beine zu stellen, der dann auch systemweit stabil
arbeitet.

Gruss,
Thomas




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Samstag, 02.04.05 Thomas Beyer schrub...

> Jörg Tewes schrieb...

>> Hmm der WMP spielt MPEG-2 aber maximal seit Version 10 ab, vorher
>> mußte man noch vorher einen Codec installieren.

> Spielt er nicht. Leicht zu überprüfen mit dem Microsoft-eigenen
> Tool "dekoder check":

Ahja muß ich mir doch glatt mal angucken. War aber auch nur ne
Vermutung von mir weil ichs nur bis zur Version 9 mit SIcherheit sagen
konnte.

>> http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyIDÞ1491ac-
>> 0ab6-4990-943d-627e6ade9fcb&displaylang%en

> ... welches anzeigt, welchen Directshow-Filter der Windows Media
> Player (;10) zum Abspielen von DVD/MPEG2 Content favorisiert.
> Sollten mehrere, redundante Filter im System sein, kann man mittels
> "deccheck" an der Schraube drehen. Dummerweise nutzt der Windows
> Media Player NICHT den System-Merit für diese Favorisierung.

Schade eigentlich.

> Anyway ... Wie Du auf mittels dieses Tools leicht ersehen kannst,
> ist auf dem System auch mit WMP10 weit und breit kein MPEG2 Dekoder
> seitens Microsoft eingespielt worden.

Ich dachte es.

> Lediglich Splitter/Demultiplexer sind werden seit DirectX9
> eingespielt, aber das kann man bestenfalls als "vorbereitende
> Maßnahme" bezeichnen, weil fast alle Hersteller solcher Filter (;mit
> Ausnahme von Elecard) zu blöd dazu sind, einen eigenen Demultiplexer
> auf die Beine zu stellen, der dann auch systemweit stabil arbeitet.

Mal gucken ob die Feststellung noch stimmt wenn die ersten "Teile" von
der Firma kommen die jetzt die Elecard Programmierer eingekauft hat.
War das nicht Ulead? Habe sowas im Heise Newsticker gelesen.

Und Tschüss Jörg

--
"There's always hope. At least that's what I tell myself when I
awaken in the middle of the night and the only sound I can hear is
the beating of my own desperate heart."
(;G'Sten to G'Kar, "The Long, Twilight Struggle")




Antwort von Thomas Beyer:

Jörg Tewes schrieb...

> Mal gucken ob die Feststellung noch stimmt wenn die ersten "Teile" von
> der Firma kommen die jetzt die Elecard Programmierer eingekauft hat.
> War das nicht Ulead? Habe sowas im Heise Newsticker gelesen.

Mainconcept hat die Weißrussen (;Elecard) mehr oder weniger gerettet,
nachdem die Israelis (;Moonlight) zickig geworden sind. Wenn dieses neue
Konsortium einigermaßen schlau ist, könnte sich eine gute
Softwaresymbiose daraus entwickeln: Akuratesse von Mainconcept
Vielseitigkeit von Elecard dürfte den Rest der Amateure (;aus dem
Blickwinkel der MPEG2/4 Wiedergabe unter Windows) mit Leichtigkeit das
Fürchten lehren. Wenn dann Ahead einigermaßen schlau sind, geben sie auf
und kaufen ein (;sie haben schlicht und einfach das Know How und die Zeit
nicht, auch wenn sie noch so wichtig tun). Wenn nicht, wird es spannend.

Und das Mainconcept ein gutes Marketing hat (;siehe das Engagement als
OEM-Seller u.a. für Adobe und Ulead), dürfte den Russen auch sehr
gefallen. Mal sehen, wie trinkfest die Aachener sind ;-).

MfG,
Thomas




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Dienstag, 05.04.05 Thomas Beyer schrub...

> Jörg Tewes schrieb...

>> Mal gucken ob die Feststellung noch stimmt wenn die ersten "Teile"
>> von der Firma kommen die jetzt die Elecard Programmierer
>> eingekauft hat. War das nicht Ulead? Habe sowas im Heise
>> Newsticker gelesen.

> Mainconcept hat die Weißrussen (;Elecard) mehr oder weniger
> gerettet, nachdem die Israelis (;Moonlight) zickig geworden sind.

Achso. Ich dachte das wäre sowas wie nen Verkauf gewesen. In
beiderseitigem Einverständnis.

> Wenn dieses neue Konsortium einigermaßen schlau ist, könnte sich
> eine gute Softwaresymbiose daraus entwickeln: Akuratesse von
> Mainconcept Vielseitigkeit von Elecard dürfte den Rest der
> Amateure (;aus dem Blickwinkel der MPEG2/4 Wiedergabe unter Windows)
> mit Leichtigkeit das Fürchten lehren.

Mainconcept = Akkurat? Hmm war das nicht mal anders oder hab ich da
was falsch in Erinnerung?

> Wenn dann Ahead einigermaßen schlau sind, geben sie auf und kaufen
> ein (;sie haben schlicht und einfach das Know How und die Zeit nicht,
> auch wenn sie noch so wichtig tun). Wenn nicht, wird es spannend.

Wenn die von Mainconcept genauso akkurat sind wie die von Elecard
vielseitig dann dürfte es wirklich interessant werden wenn Ahead
allein weitermachen will. Wobei haben die nicht auch letztens erst
Patente oder Programmierer von anderen Firmen eingekauft?

> Und das Mainconcept ein gutes Marketing hat (;siehe das Engagement
> als OEM-Seller u.a. für Adobe und Ulead), dürfte den Russen auch
> sehr gefallen. Mal sehen, wie trinkfest die Aachener sind ;-).

Das heißt es wird interessant werden. :-))

Und Tschüss Jörg

--
"The universe doesn't give you any points for doing things that are
easy."
(;Sheridan to Garibaldi, "The Geometry of Shadows")





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