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Erfahrungsbericht: Montage und Betrieb AX700 auf Ronin RSC2



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Frage von CaptainPicard:


huuhuu :)

Hier mal ein Erfahrungsbericht nach 3 Tagen reichlich Ausprobierens und Übens mit der Sony AX-700 auf einem Ronin RSC2.

Vorab: Bei DJI steht die AX700 NICHT in der Kompatibilitätsliste.
Das hatte ich wohl vergessen zu prüfen, denn beim größéren Gimbal RS2 steht der Vorgänger AX100 sehr wohl in der Liste.
Man findet einige Forenbeiträge und Youtube-Videos, die behaupten, dass eine AX700 auf den RSC2 passt. Aber keiner erklärt, wie er es gemacht hat.
Das mache ich nun.

Mit dem Standard-Akku, der bei Kauf dabei ist (NP-FV 70A ), lässt sich die Kamera NICHT montieren, weil der Akku zu lang ist und an den Motor für die Rollachse stößt.
Mit dem kleinsten Akku (NP-FV 20) ginge es. Macht allerdings keinen Sinn, weil man damit höchstens 30 Minuten filmen kann. Der Akku stammt auch von einer älteren Sony und ist nicht für die AX700 gedacht.

Lösung:
Die Kamera einfach verkehrt herum in die Halterung auf der unteren Schnellwechselplatte einsetzen und dann die untere Schnellwechselplatte ebenfalls verkehrt herum einsetzen,
sodass die Halterung sich vorne und nicht hinten befindet. Das funktioniert mit etwas Fummelarbeit problemlos.
Die Sicherungssperre, die versehentliches rausrutschen der Kamera verhindern soll, funktioniert so NICHT! Weil der Sperrstift nicht greifen kann.
Der Hebel zum Feststellen lässt sich aber normal bedienen und fixiert die Schiene auch. Man darf nur nicht vergessen, dass man keine Sicherungssperre hat und muss beim Ausbalancieren der Kamera äußerst vorsichtig sein.

Wenn die Kamera so montiert ist, lässt sie sich nach der Anleitung des Herstellers problemlos ausbalancieren.
Das hat beim ersten Mal 2 Stunden gedauert. Beim zweiten Mal 1 Stunde und beim dritten Mal nur noch 20 Minuten.
Beim 1. Mal vergessen Objektivkappe abzunehmen, ja die muss ab sein. Beim 2. Mal vergessen, das Display auszuklappen .....
Die Kamera muss genau so "aussehen" wie sie beim Filmen aussehen soll.

Der Balance-Test meldet dann auf allen Achsen "Ausgezeichnet", die automatische Justierung meldet auch kein Problem.

Es funktioniert. Der Ronin stabilisiert die Ax700 besser, als ich es je gedacht habe.

Positives:
- Planbare Aufnahmesituationen, in denen man vorher alles einstellen und vorbereiten kann, gehen wunderbar.
- man kann wirklich rennen ohne sich auch nur ein bisschen Mühe zu gehen, ruhig zu laufen. Den Arm mit dem Gimbal muss man natürlich ruhig halten. Das Video ist völlig ruhig.
- hier sehe ich mit viel weiterer Übung echtes Potential


Negatives:
- das Gewicht unterschätzte ich völlig. Mehrere Stunden filmen ist undenkbar.
- die falsche Montage der Kamera hat zur Folge, dass die Schnellwechselfunktion nicht nutzbar ist. Man muss zum Wechsel die untere Schnellwechselplatte vollständig herausziehen.
- Verlust der Ausbalancierung der Neigeachse bei Demontage der Kamera.
- Der Akku verliert pro Stunde ca. 12-15% Leistung. Ergibt ca. 8 Stunden Akku. Nicht annähernd das, was versprochen wurde. Aber für Privatgebrauch definitiv ausreichend.
Zumal der Kameraakku deutlich schneller leer ist.
- Akku der Kamera nur mit sehr viel Fummelarbeit wechselbar, da der Auswurfhebel durch die Schiene blockiert wird.
- Keine Kamerafunktionen über Gimbal steuerbar. Kabel korrekt verbunden, RSS USB-C auf Sony Multi Kabel, die Kamera hat Sony Multi Anschluss. Tut sich nichts.
- Der Fokus über die Touchfunktion auf dem Display (wichtig für mich) lässt sich auch nur schwer realisieren im Gimbal betrieb.
- bei mangelndem Platz / mangelndem Weitwinkel nimmt der Gimbal zusätzlich Platz weg. Im Taschenlampen modus kommt man mit der Kamera zwar fast an den eigenen Körper ran, aber ohne Gimbal lassen sich schon ca. 10 mm Weitwinkel gewinnen. Also Problem in Situationen, in denen man nicht weiter zurückgehen kann.

- Mangelnde Intuitivität (oder auch nur fehlende Übung?)

Bei Aufnahmen in nicht planbaren Situationen habe ich große Probleme.
Der Gimbal gleicht manchmal die Bewegung aus, die er nicht ausgleichen soll. Und ich habe keine Zeit, Einstellungen zu ändern.
Bspw. mehrere Tiere, die in verschiedene Richtungen laufen oder herumspringen. Ich muss ruckartig schwenken, schnell zum Himmel/Decke hoch filmen, dann wieder runter und am Boden entlang.
Vielleicht ist das nur eine Übungssache oder ich mache Bedienungs-/Einstellungsfehler. Aber das klappt bisher sehr schlecht.
Man könnte es auch eine viel zu große "Schwenkverzögerung" nennen.

Problem: Wenn ich zwischen Bodenaufnahmen "Hängebetrieb" und der "Normalstellung" wechsel, hängt oft die Kamera urplötzlich schief auf der Rollachse.
Die Rollachse lässt sich nicht durch drücken korrigieren. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Betriebsmodi geht sehr schlecht und sstört die laufende Aufnahme.
'Aber gerade das müsste für mich gehen. Wechsel zwischen "Normal" "Hängend" "Taschenlamlpe" flüssig bei laufender Aufnahme.

Der Taschenlampenmodus lässt sich nicht einstellen, wie in der Anleitung beschrieben. Ich bekomme ihn nur hin, wenn ich den Gimbal ausschalte, manuell in diese Position drücke und dann einschalte.

Überlegungen:

1. Vielleicht kann man einen Gürtel für Fahnenträger dazu benutzen, das drangeschraubte Stativ da reinzustecken und so das Gewicht abzufangen.

2. Im Moment überlege ich, ob ich den RSC2 zurückgeben soll und dafür den RS2 kaufen soll. Beim RS2 steht die AX100 in der Kompatibilitätsliste.
Demnach dürfte hier auch die AX700 "richtig" montierbar sein und laut Liste geht auch die Aufnahmesteuerung.
Ich würde dadurch nicht den Vorteil der Schnellwechselung ohne Verlust der Balancierung verlieren.

Allerdings frage ich mich auch, ob ein Gimbal überhaupt das richtige für mich ist. Denn 80% von dem, was ich filme,
sind spontane Tieraufnahmen, die nicht planbar sind, unvorhersehbar und wo die Kamera "aus der Box / Schrank heraus" funktionieren muss.

Also Tasche/Schrank auf --> Kamera heraus, anschalten --> draufhalten und "aufnahme" drücken. Keine Zeit für Einstellungen.
Ab der Entdeckung des Motivs muss ich innerhalb von 20 Sekunden filmen können, sonst sind viele Situationen/Gelegenheiten vorbei.

3. Die mangelnde Intuitivität und das "Schiefhängen auf der Rollachse" sind für mich die wichtigsten Punkte, weshalb ich über eine Rückgabe nachdenke.


Ich bin gespannt, ob die Informationen/Erfahrungen hier jemanden interessieren und ob Rückmeldungen kommen.



Antwort von cantsin:

CaptainPicard hat geschrieben:
Allerdings frage ich mich auch, ob ein Gimbal überhaupt das richtige für mich ist. Denn 80% von dem, was ich filme,
sind spontane Tieraufnahmen, die nicht planbar sind, unvorhersehbar und wo die Kamera "aus der Box / Schrank heraus" funktionieren muss.

Also Tasche/Schrank auf --> Kamera heraus, anschalten --> draufhalten und "aufnahme" drücken. Keine Zeit für Einstellungen.
Ab der Entdeckung des Motivs muss ich innerhalb von 20 Sekunden filmen können, sonst sind viele Situationen/Gelegenheiten vorbei.
Ich würde für solche Zwecke einen Video-Monopod - iFootage Cobra oder Sirui P-204 - verwenden. Bzw. "würde" ich es nicht nur, sondern tue das auch tatsächlich, in meinem Fall sogar mit einer Panasonic S1H + 24-105mm Objektiv, einer mehr als 2kg schweren Kombination.

Gimbals sind in der Tat umständlich im Handling, schwer, und für Aufnahmen gedacht, in denen man auch Steadycams einsetzen würde, also mehr oder minder Plansequenzen, Kamerafahrten und geplante Schwenks. Ein typisches Einsatzgebiet wäre z.B. ein Interview während eines Spaziergangs, das Laufen durch eine Menschenmenge oder eine simulierte Dolly- oder Kranfahrt um ein oder mehrere Objekte.



Antwort von Jott:

CaptainPicard hat geschrieben:
Allerdings frage ich mich auch, ob ein Gimbal überhaupt das richtige für mich ist. Denn 80% von dem, was ich filme,
sind spontane Tieraufnahmen
Richtige Frage. Ein Gimbal ist nichts für den genannten Zweck (Tiere). Außer zum Rumrennen brauchst du den nicht. Die Kamera stabilisiert intern schon ziemlich gut - du musst nur lernen, sie effektiv ruhig zu halten.








Antwort von CaptainPicard:

Vielen Dank für eure Antworten, Ratschläge.

Im Moment tendiere ich doch sehr dazu, den Gimbal zurückzugeben. Wenn dann wohl eher der RS2, wo ich die Kamera auch problemlos runterholen und wieder drauf machen kann.
cantsin hat geschrieben:

Ich würde für solche Zwecke einen Video-Monopod - iFootage Cobra oder Sirui P-204 - verwenden. Bzw. "würde" ich es nicht nur, sondern tue das auch tatsächlich, in meinem Fall sogar mit einer Panasonic S1H + 24-105mm Objektiv, einer mehr als 2kg schweren Kombination.
Tatsache! Durch deinen Hinweis habe ich mich gerade erinnert, dass bei mir noch ein Sirui P-326 im Schrank liegt. Das kaufte ich 2015, um eine Schul-Theateraufführung und ein Konzert zu filmen.
Gimbal war damals unbezahlbar, außer beim Laufen war ich damit eigentlich zufrieden. Die letzten paar Jahre lag es völlig vergessen ungenutzt im Schrank.

Ich habe gerade probiert: die Schraube passt. Es lässt sich sogar unter den Gimbal schrauben. Zumindest für das Gewicht wäre das eine Lösung.
Jott hat geschrieben:

Richtige Frage. Ein Gimbal ist nichts für den genannten Zweck (Tiere). Außer zum Rumrennen brauchst du den nicht. Die Kamera stabilisiert intern schon ziemlich gut - du musst nur lernen, sie effektiv ruhig zu halten.
Außer beim Rumrennen bin ich auch zufrieden. Ruhighalten kann ich. Die Unzufriedenheit rührt glaube ich daher, dass ich mir wochenlang im Elektronikmarkt die AX53 angeschaut und ausprobiert habe und mich an diesen Stabilisator gewöhnt hatte. Da war mir aber das Bild zu schlecht, daher wurde es die Ax700.

Ich glaube zumindest für Aufnahmen in meiner Wohnung wäre aber auch ein Sirui unter dem Gimbal nicht zielführend. Damit bleibe ich überall hängen und komme auch nicht schnell runter auf den Boden mit der Kamera. Da ist dann Hand-Haltung doch flexibler. Und in Situationen, wo der Sirui gut geht, dürfte auch der Gimbal gehen.

Vielleicht mal die Tage ausprobieren, ob die Kombination Sirui + Gimbal im Einsatz was taugt.


Könnt ihr zu dem Problem, dass die Kamera oft schief auf der Rollachse hängt etwas sagen?



Antwort von cantsin:

CaptainPicard hat geschrieben:
Ich habe gerade probiert: die Schraube passt. Es lässt sich sogar unter den Gimbal schrauben. Zumindest für das Gewicht wäre das eine Lösung.
Halte das für Overkill. Die AX700 hat AFAIK doch eine extrem gute interne Stabilisierung, viel besser als die von Systemkameras. Dein Sirui-Monopod ist zwar nicht wirklich Video-optimiert, weil ihm die ausklappbaren Standfüße und ein Stativkopf fehlen wie dem P204:
770881_7_250x250@2x.jpg ...trotzdem solltest Du mit der Kombination von Kamera und Monopod alle fast statischen Einstellungen und Schwenk-Kamerabewegungen machen können, die auch mit einem Stativ möglich sind, allerdings dann noch mit Drehungen Deines Körpers bzw. Bewegen des Monopods auf einem Standpunkt, wobei das Kugelgelenk des Monopod am Fuß hilft.

Wie oft machst Du wirklich Videoaufnahmen im Gehen?



Antwort von CaptainPicard:

@ cantsin

Ja, es ist schon sperrig zu transportieren und zu verstauen.

Ja, da gebe ich dir Recht. Bei Videos mit meiner D750 wackelt es viel mehr.
Da bin ich mit der AX700 schon sehr zufrieden.

Das Sirui P204 scheint es auch in verschiedene Versionen zu geben. Mit Füßen und Stativkopf ist es dann die "Sirui P 204 SR + VA 5" Version? Für 149 bis 259€ je nach Anbieter?

Videoaufnahmen im Gehen mache ich hauptsächlich beim Filmen meiner Kater, wenn sie spielen. Oder spielende Hunde, springendes Eichhorn, wenn ich halt von Baum zu Baum muss.
Und gerade das Spielen meiner Kater klappt mit dem Gimbal bisher recht schlecht. Die Bewegungen sind einfach nicht vorhersagbar, kann sein, dass einer auf die Kamera zu schießt und ich blitzschnell von bodennahem filmen hoch ziehen und gleichzeitig weiter schwenken muss. Und wenn die in einen anderen Raum rennen, muss ich hinter her. Und diese Verfolgungsszene wackelt dann, wenn ich schnell hinterher laufen muss. Sonst ist alles ruhig mit der Ax700.

Dafür habe ich mir Verbesserung erhofft. Aber wenn es nicht geht, dann soll es eben nicht sein. Für Konzerte und ähnliches tut es sicher das Sirui viel besser bei weniger Kosten und weniger Gewicht.
Und in meiner Wohnung scheint der Gimbal eh zu sperrig zu sein.

Vielleicht kommt ja irgendwann eine AX800 oder 900 raus, die den Stabilisator der AX53 an Bord hat.



Antwort von cantsin:

Sieh Dir doch mal einen DJI Osmo Pocket oder Pocket 2 als Zweitkamera für Deine Katzenaufnahmen an. Die haben den Gimbal eingebaut, sind zu diesem Zweck ideal und haben eine erstaunlich gute Videobildqualität.

Die Kamera kostet weniger als ein neuer Gimbal und past in eine Hemd-Brusttasche.



Antwort von CaptainPicard:

Aufgrund der Sensorgrößé der Osmo Pocket vermute ich, dass, wenn man sich mal an die Bildqualität einer AX700 gewöhnt hat, es ziemlich viel Rauschen gibt.
Besonders bei schwachem Licht, was hier in den Wintermonaten immer der Fall ist.

Ergänzung und Korrektur meiner Bewertung:

Ein paar meiner Bewertungen waren falsch, bzw. liesen sich doch auf falsche Einstellung oder falsche Bedienung zurückführen.

- die Schnellwechselfunktion geht zwar wirklich nicht, aber das herausnehmen der unteren Schnellwechselplatte ist kein großes Problem.
Man muss nur die Neigeachse neu ausbalancieren. Wenn man es einige Male gemacht hat, geht das in 2 Minuten.
Ist nur die Frage, ob ständiges Rausziehen der Schiene aus dem Gimbal die Festigkeit der Halterung schädigt.
(Selbst wenn die Kamera nur ungefähr richtig sitzt, funktioniert der Gimbal problemlos. Die ungefähre Position lässt sich mit einer Markierung sogar in 30 Sekunden hinbekommen)

- Die Kamerafunktionen sind über Gimbal steuernar ! Es funktioniert über den Sony-Multi Anschluss!! Nur ist die Reihenfolge enorm wichtig.
Erst muss der Gimgal eingeschaltet werden und voll hochgefahren sein. Dauer ca. 45 Sekunden. Dann die Kamera einschalten.
Dann lässt sich über das Drehrad der Zoom der AX700 bedienen und die Aufnahme Starten und Stoppen.
Ob man andere Funktionen auf das Drehrad am Gimgal legen kann, weiß ich noch nicht. Im Moment keine Zeit das auszuprobieren.

- Mangelnde Intuitivität ist zwar immernoch ein Problem, aber deutlich besser geworden.
Wenn man den Auslöser am Gimbal gedrückt hält, kann man verhindern, dass gewollte Bewegungen ausgeglichen werden.
So klappt mit etwas Übung auch ein Wechsel vom Aufrechten Modus, in den Taschenlampen-Modus und in den Hängemodus ganz gut.

Nur schade, dass die Bedienungsanleitung offenbar hier falsch ist. So wie es darin beschrieben ist, klappt der Wechsel definitiv nicht.

- So sind mir ein paar bodennahe Aufnahmen meiner Katzen wunderbar gelungen. Habe sie im Laufen verfolgt.

- Schiefhängen auf der Rollachse: Die Ursache kenne ich nach wie vor nicht, aber lösen lässt es sich durch 2x schnell den Auslöser drücken.
Der Gimbal richtet die Kamera dann wieder gerade aus.

- Am Wochenende probiere ich aus, die Geschwindigkeit der 3 Modi von "Mittel" auf "Schnell" zu setzen. Vielleicht behebt das die Schwenkverzögerung.


Ich glaube jetzt, dass mit viel Übung sich der Gimbal vielleicht doch für meinen Zweck einsetzen lässt.
Zumindest ist er für Aufnahme hoch oben auf Schränken, wo ich sonst nur mit Klettern oder Strecken herankomme, sehr gut geeignet.


Im Moment steht es bei mir 50/50% für Rückgabe und Behalten.
Über den RS2 denke ich kaum noch nach, da ich alle Probleme bis auf die Schnellwechselung lösen konnte und der RS2 noch schwerer ist.

Es wird darauf hinauslaufen, wie schnell ich den Gimbal starklar bekomme.
Ich lagere ihn stehend mit gesperrten Achsen mit der Kamera darauf montiert im Schrank.

Das entsperren der Achsen vor der Aufnahme hält in Momenten wo Eile geboten ist noch zu lange auf.
Und das Gewicht ist mir nach wie vor eigentlich zu groß.



Antwort von FocusPIT:

cantsin hat geschrieben:
CaptainPicard hat geschrieben:
...trotzdem solltest Du mit der Kombination von Kamera und Monopod alle fast statischen Einstellungen und Schwenk-Kamerabewegungen machen können, die auch mit einem Stativ möglich sind, allerdings dann noch mit Drehungen Deines Körpers bzw. Bewegen des Monopods auf einem Standpunkt, wobei das Kugelgelenk des Monopod am Fuß hilft.

Wie oft machst Du wirklich Videoaufnahmen im Gehen?
Hallo Alle,

habe einige Zeit überlegt, ob ich einen Gimbal kaufe oder das Sirui P-424R mit dem VH-10X Videoneiger. Habe mich für Sirui entschieden und das auf folgenden Gründen: Mein Aufnahme-Set wiegt 4,5 kg + Sirui. Zwei Objektive, Sony 70-200 f2.8 und Xeen CF 24mm. Record on / off über Funk. Das Gewicht ist für den Neiger zu hoch, doch für meine Funktionen paßt es. Es ist insgesamt schwer, doch trage ich es ca. 15 m und mache dann wieder Aufnahmen. Ein 3-Bein-Stativ macht den ganzen Aufbau so schwer, dass es als eine 1-Mann-Aktion nicht mehr tragbar ist und ähnlich scheint es mit einem Gimbal zu sein.

Ich hatte schon Aufnahmen mit einem Einbein ohne Standfuß gemacht, doch die 200mm-Aufnahmen mußten alle in DVR stabilisiert werden. Das möchte ich jetzt durch dieses Aufnahme-Set vermeiden. Es ist große Vorsicht geboten: Anstoß vermeiden, Sicherung mit Handschlaufe.

Ab nächster Woche stehen die Architektur-Aufnahmen in Berlin an. Ich bin gespannt, wie es funktioniert, berichte Euch darüber. Wieder mit den Flags, möchte keine Flares.

Hier das Aufnahme-Set mit dem Sirui: Aufnahme_Set_26.jpg



Antwort von Jott:

FocusPIT hat geschrieben:
Ein 3-Bein-Stativ macht den ganzen Aufbau so schwer, dass es als eine 1-Mann-Aktion nicht mehr tragbar ist
Echt jetzt? Für Tausende andere (wohl die "Generation Sachtler") ist das jeden Tag kein Problem. Ich bin verblüfft.



Antwort von FocusPIT:

Jott hat geschrieben:
FocusPIT hat geschrieben:
Ein 3-Bein-Stativ macht den ganzen Aufbau so schwer, dass es als eine 1-Mann-Aktion nicht mehr tragbar ist
Echt jetzt? Für Tausende andere (wohl die "Generation Sachtler") ist das jeden Tag kein Problem. Ich bin verblüfft.
Hallo Jott,
keine "Generation Sachtler". Das 3-Bein ist mir zu unhandlich. Mit dem Einbein komme ich besser zurecht, es läßt sich bequemer handhaben, wenn man überhaupt von bequem sprechen kann.
Gruß FocusPIT




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