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Divx als reiner Codec - oder welches Format taugt dafür?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Anton Berg:


Hi,

ja, der Betreff ist etwas konfus... ;-)

mein Ziel ist: Videos, die auf Mini-DV vorliegen, etwas bearbeiten (;Schrott
wegschneiden), ggf.mit einem Menü versehen und auf DVD brennen. Übertragung
per FW auf Platte ist kein Problem, Platz und Rechenleistung ausreichend
vorhanden. Spätere Abspielbarkeit auf TV-DVD-Playern ist nicht erforderlich,
Wiedergabe soll über PC erfolgen.

Prinzipiell habe ich das per Cyberlink PowerProducer auf DVD (;im üblichen
kompatiblen Format) gemacht; funktioniert auch prima. Nur stelle ich fest,
dass die Qualität eines z.B. per Movie-Maker (;dem Windows-XP-eigenen
Standard-Tool) erzeugten WMV-Films selbst bei geringerer Dateigröße besser
ist als im MP2-DVD-Format.

Da ich früher schon ganz brauchbar Filme mit Divx auf CD-Größe gebracht
habe, könnte ich mir vorstellen, damit vielleicht ein noch besseres
Qualtiäts-Größen-Verhältnis zu erreichen. Unschlüssig frage ich daher mal
hier:

- Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?
- Kann man damit DVD-ähnliche Menüs aufbauen? (;wie/womit?)
- Oder ist WMVWMV im Glossar erklärt (;obwohl von MS...) für meine Anwendung zu empfehlen?

Leider scheint bei Divx kein Weg an der Installation des ganzen
Software-Bundles vorbei zu führen - oder habe ich das auf der Webseite
falsch verstanden? Gibt es auch den CodecCodec im Glossar erklärt einzeln? Und kann man mit dem
kostenlosen Teil überhaupt Divx-Videos (;wie früher üblich) erzeugen, oder
taugt das nur noch zum Abspielen?

Tappe momentan etwas im dunkeln - bei Video ganz blöd... ;-)
Danke für jede Erhellung!
--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Jan Bach:

Anton Berg schrieb:
> - Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?

Ich empfehle XviD, s.u.

> - Kann man damit DVD-ähnliche Menüs aufbauen? (;wie/womit?)

Das hat nichts mit dem CodecCodec im Glossar erklärt zu tun, sondern eher mit dem Container.
Matroska beispielsweise kann Menüs, AVIAVI im Glossar erklärt IMHO nicht oder nur beschränkt

> - Oder ist WMVWMV im Glossar erklärt (;obwohl von MS...) für meine Anwendung zu empfehlen?

Dazu kann ich nichts sagen, da noch nie verwendet und als überflüssig
empfunden.

> Leider scheint bei Divx kein Weg an der Installation des ganzen
> Software-Bundles vorbei zu führen - oder habe ich das auf der Webseite
> falsch verstanden? Gibt es auch den CodecCodec im Glossar erklärt einzeln? Und kann man mit dem
> kostenlosen Teil überhaupt Divx-Videos (;wie früher üblich) erzeugen, oder
> taugt das nur noch zum Abspielen?

Desshalb XviD. Die Qualität ist vergleichbar bis identisch zu DivXDivX im Glossar erklärt,
zudem ist XviD frei (;GPL).

Grüsse
JB




Antwort von Wolfgang Ottenweller:

Anton Berg schrieb:

Hallo,

> Nur stelle ich fest,
> dass die Qualität eines z.B. per Movie-Maker (;dem Windows-XP-eigenen
> Standard-Tool) erzeugten WMV-Films selbst bei geringerer Dateigröße besser
> ist als im MP2-DVD-Format.

das ist der Unterschied zwishen dem alten MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (;das aus
Kompatibilitätsgründen auf Kauf-DVDs weiterhin eingesetzt wird) und
MPEG4. Welcher MPEG4-Codec verwendet wird ist zweitrangig (;wenn auch
nicht ganz egal).

> - Oder ist WMVWMV im Glossar erklärt (;obwohl von MS...) für meine Anwendung zu empfehlen?

Ist MPEG4 (;eigentlich ist WMVWMV im Glossar erklärt nur ein Container, aber heutzutage steckt
meistens MPEG4 drin), und damit nicht wesentlich anders als DivXDivX im Glossar erklärt oder
Xvid. Es gibt also keinen Grund, ausgerechnet WMVWMV im Glossar erklärt zu nehmen.

Gruß, Wolfgang






Antwort von Andreas Erber:

Anton Berg wrote:

> - Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?

Wenn man den DivXDivX im Glossar erklärt Converter benutzen will und eine Doppelkern CPU hat, geht
das ab wie Nachbars Lumpi. Allerdings frage ich mich wieso DivXDivX im Glossar erklärt
Konvertierung nur mit dem Converter zu 100% CPU Auslastung beider Kerne
führt...

LG Andy





Antwort von Thomas Beyer:

Wolfgang Ottenweller schrieb:

> > - Oder ist WMVWMV im Glossar erklärt (;obwohl von MS...) für meine Anwendung zu empfehlen?
>
> Ist MPEG4 (;eigentlich ist WMVWMV im Glossar erklärt nur ein Container, aber heutzutage steckt
> meistens MPEG4 drin), und damit nicht wesentlich anders als DivXDivX im Glossar erklärt oder
> Xvid. Es gibt also keinen Grund, ausgerechnet WMVWMV im Glossar erklärt zu nehmen.

Ich liebe diese immer wieder hier aufschlagenden Simplifikationen. Wenn
Du dies hier:

http://www.chiariglione.org/mpeg/standards/mpeg-4/mpeg-4.htm

auch nur mal ansatzweise verstehst, wird Dir der Unterschied zwischen
MPEG4 ASP, MPEG4 AVC und anderen Specs aufgehen. Zur Not tut es auch die
volkstümliche Erklärung in deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-4.
Alle Derivate lapidar unter "MPEG4" zusammenzufassen ist zwar
marketingtechnisch manchmal vertretbar, aber wenn es technisch wird ein
Fauxpax ohnegleichen.

Aber der Aussagegehalt von d.c.tv video ist mittlerweile so arg
verkommen, das es eigentlich keinen Sinn mehr macht zu intervenieren.
Das Niveau, insofern es je hier vorhanden war, wurde kannibalisiert.
Kein Wunder, das es auch Andre nicht mehr hier aushielt.

Sorry für den Aufänger, aber bei solchen Nullaussagen kommt mir das
Grübeln, ob sich Lautgeben hier überhaupt noch lohnt, oder ob man die
simple minds sich selbst auffressen lassen soll.




Antwort von Anton Berg:

Andreas Erber wrote:
>> - Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?
>
> Wenn man den DivXDivX im Glossar erklärt Converter benutzen will

und wie / nach welchen Kriterien entscheide ich das sinnvollerweise?

> und eine Doppelkern CPU hat,

ja, E6600 vorhanden

> Allerdings frage ich mich wieso DivX
> Konvertierung nur mit dem Converter zu 100% CPU Auslastung
> beider Kerne führt...

Was muss ich daran verstehen / mich darüber wundern? Wäre doch gut, wenn
beide benutzt werden, oder? Sorry, stehe wohl auf dem Schlauch...

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Anton Berg:

Jan Bach wrote:
> Ich empfehle XviD, s.u.
>
>> - Kann man damit DVD-ähnliche Menüs aufbauen? (;wie/womit?)
>
> Das hat nichts mit dem CodecCodec im Glossar erklärt zu tun, sondern eher mit dem Container.
> Matroska beispielsweise kann Menüs

die Dame kannte ich noch nicht... ;-)
verstehen ich das richtig, dass ich darin dann Divx oder Xvid oder sonstwas
irgendwie "eingepackt" habe? Wie erzeugt man sowas? Auf der Download-Seite
von matroska.org ist mir nicht klar, was ich brauche, um solche Videos zu
erzeugen.

>> Leider scheint bei Divx kein Weg an der Installation des ganzen
>> Software-Bundles vorbei zu führen - oder habe ich das auf der Webseite
>> falsch verstanden? Gibt es auch den CodecCodec im Glossar erklärt einzeln? Und kann man mit dem
>> kostenlosen Teil überhaupt Divx-Videos (;wie früher üblich) erzeugen, oder
>> taugt das nur noch zum Abspielen?
>
> Desshalb XviD. Die Qualität ist vergleichbar bis identisch zu DivXDivX im Glossar erklärt,
> zudem ist XviD frei (;GPL).

wie "deshalb"? Weil man mit keine Divx nix mehr erstellen kann? Oder weil
man eine Menge Zeugs installieren muss? Oder weil die Qualität von Divx auch
nicht besser ist?

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Anton Berg:

Thomas Beyer wrote:

> auch nur mal ansatzweise verstehst, wird Dir der Unterschied zwischen
> MPEG4 ASP, MPEG4 AVC und anderen Specs aufgehen.

hm, mir als OP ist das auch nicht klar... aber soweit bin ich halt
verständnismäßig noch nicht.

> Sorry für den Aufänger, aber bei solchen Nullaussagen kommt mir das
> Grübeln, ob sich Lautgeben hier überhaupt noch lohnt, oder ob man die
> simple minds sich selbst auffressen lassen soll.

ach doch bitte, wenn Du (;was wohl der Fall ist) Fachwissen hast, das
Anfängern hilft, bitte her damit! :-)
Die Antwort auf meine Ursprungsfragen, ob free-Divx nun nicht mehr codieren
kann oder ob man damit Menüs erstellen kann, habe ich jedenfalls noch nicht
gefunden oder noch nicht verstanden.

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Andreas Erber:

Anton Berg wrote:
> Andreas Erber wrote:
>>> - Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?
>>
>> Wenn man den DivXDivX im Glossar erklärt Converter benutzen will
>
> und wie / nach welchen Kriterien entscheide ich das sinnvollerweise?

Wenn man schnell und einfach ein Avi File erzeugen will, ist es wohl
sinnvoll den Converter zu benutzen. Wenns ein bisserl mehr sein darf braucht
man eh was anderes. Der Converter kann halt nur konvertieren, aber das recht
gut.

>
>> und eine Doppelkern CPU hat,
>
> ja, E6600 vorhanden
>
>> Allerdings frage ich mich wieso DivX
>> Konvertierung nur mit dem Converter zu 100% CPU Auslastung
>> beider Kerne führt...
>
> Was muss ich daran verstehen / mich darüber wundern? Wäre doch gut,
> wenn beide benutzt werden, oder? Sorry, stehe wohl auf dem Schlauch...

Mich wundert dass wenn man den DivXDivX im Glossar erklärt 6.3 in VD benutzt das eben nicht zu 100%
CPU Auslastung führt, sondern nur zu maximal 65% (;lame will ja auch noch
was). Läßt man das den Converter machen gibts 100% und es geht auch wirklich
schneller.

LG Andy





Antwort von Thomas Beyer:

Anton Berg schrieb:
> Thomas Beyer wrote:
>
> > auch nur mal ansatzweise verstehst, wird Dir der Unterschied zwischen
> > MPEG4 ASP, MPEG4 AVC und anderen Specs aufgehen.
>
> hm, mir als OP ist das auch nicht klar... aber soweit bin ich halt
> verständnismäßig noch nicht.

Ich war gestern ein wenig chauvinistisch und ging nur von meiner Sicht
der Dinge aus. Sorry, wenn sich jemand auf den Schlips getreten gefühlt
haben sollte.

> > Sorry für den Aufänger, aber bei solchen Nullaussagen kommt mir das
> > Grübeln, ob sich Lautgeben hier überhaupt noch lohnt, oder ob man die
> > simple minds sich selbst auffressen lassen soll.

> Die Antwort auf meine Ursprungsfragen, ob free-Divx nun nicht mehr codieren
> kann oder ob man damit Menüs erstellen kann, habe ich jedenfalls noch nicht
> gefunden oder noch nicht verstanden.

DivX gehört genauso wie Xvid zur Gruppe der MPEG4 ASP kodierenden
Encoder. ASP bedeutet advanced *simple* profile und deckt die
Begrifflichkeit "MPEG4" nur ansatzweise ab. Einfach erklärt: Es ist eine
Sparversion von MPEG4 AVC.

Der Vorteil von MPEG4 ASP Codecs besteht im etwas effizienteren
Encodierer gegenüber MPEG2. Man kommt auf etwa die Hälfte des Volumens
bei gleicher Qualität, allerdings um den Preis eines erhöhten
Rechenaufwandes bei der Decodierung; ein Aspekt, welcher sich bei AVC
noch verschärft.

MPEG4 ASP Encoder wie DivXDivX im Glossar erklärt und Xvid sind also eine Grundmenge, das
halten wir erst mal fest. Unterschiede in der Qualität sind nicht in
unterschiedlichen Normen begründet, sondern in unterschiedlichen
Optimierungen sowie einigen propitären Erweiterungen, welche DivXDivX im Glossar erklärt, Xvid
und MS VC1 aka WMV9 voneinander unterscheiden. Noch einfacher erklärt:
bei SDTV neigen VC1 und DivXDivX im Glossar erklärt zum Weichzeichnen, weil deren interne
Vorfilterung ziemlich scharf zupackt. Xvid filtert weniger und sieht
deswegen oft schärfer aus, neigt aber in bei niedrigen Bitraten mehr zu
Mosquitos und Verblockung. Dekodiert man in höheren Bitraten jenseits
der unsäglichen "quetsche eine DVD per DivXDivX im Glossar erklärt auf eine 700MB-CD"
Restriktionen, dann sind alle drei Codecs ziemlich gleichwertig, und die
Wahl des für Dich passenden Schuhs obliegt anderen Kriterien als der
Qualität. Dann entscheidet eher Systemintegration, Schnelligkeit,
Unterstützung durch Drittprogramme sowie Bedienbarkeit.

Ich benutze gerne Xvid. Das ist auf meiner Netburst-CPU (;Intel P4
Northwood) etwas schneller als das aktuelle DivXDivX im Glossar erklärt, integriert sich
sauberer ins System, enkodiert bei höheren Bitraten visuell sehr
ansprechend, ist frei von Kosten und stabil. Der mitgelieferte
Directshow-Decoder ist auch besser als der von DivXDivX im Glossar erklärt, was die
Systemintegration anbelangt. Es wird nicht nach Hause telefoniert, der
Decoder beschränkt sich auf die Wiedergabe von Content, für welchen er
auch gedacht ist, und das Alles ist einfach zu konfigurieren.

Wer allerdings eine 1-Klick-Lösung zum Enkodieren sucht mit einer
integrierten Suite, der neigt u.U. zu Lösungen wie DivXDivX im Glossar erklärt, mag eventuell
auch deren Playerprogramm. Ich persönlich finde die Zugaben von DivXDivX im Glossar erklärt
eher lästig- Der Player ist hässlich und unintuitiv, der DivXDivX im Glossar erklärt Converter
unflexibel und zu wenig konfigurierbar. Die Funktionalität, mit DivX6
Ultra DVDs/CDs mit Menü zu erzeugen, hat sich mir noch nicht
erschlossen, da es kaum/keine Fremdprogramme dafür gibt jenseits des
DivX Converters. Und der erzeugt IMHO Menüs auch nur automatisch, wenn
man eine gesamte DVD in DivXDivX im Glossar erklärt Ultra konvertiert. Daneben gibt es außer
den neuen Philips DVD Playern kaum einen Standalone, der DivXDivX im Glossar erklärt Ultra
mitsamt der erzeugten Menüs abspielen kann, was das alles in meinen
Augen noch nutzloser macht.

OK, jetzt muß ich erst mal weiterarbeiten ;-)

Gruss,
Thomas




Antwort von Jan Bach:

Anton Berg schrieb:
> Jan Bach wrote:
>> Ich empfehle XviD, s.u.
>>
>>> - Kann man damit DVD-ähnliche Menüs aufbauen? (;wie/womit?)
>> Das hat nichts mit dem CodecCodec im Glossar erklärt zu tun, sondern eher mit dem Container.
>> Matroska beispielsweise kann Menüs

Ein Container ist mehr oder weniger ein Gefäss für den effektiven Video
(;Daten) Strom. Solch ein Container erlaubt beispielsweise Menüs etc. Die
wohl gängigsten sind AVIAVI im Glossar erklärt oder WMV...

>> Desshalb XviD. Die Qualität ist vergleichbar bis identisch zu DivXDivX im Glossar erklärt,
>> zudem ist XviD frei (;GPL).
>
> wie "deshalb"? Weil man mit keine Divx nix mehr erstellen kann? Oder weil
> man eine Menge Zeugs installieren muss? Oder weil die Qualität von Divx auch
> nicht besser ist?

Deshalb weil nichts mit installiert werden muss und wie Thomas schreibt,
sich gut integriert, alles recht schlicht ist und es nichts kostet. Die
Qualität des Outputs von DivXDivX im Glossar erklärt und Xvid ist wie gesagt sehr ähnlich.

Grüsse
JB




Antwort von Heiko Nocon:

Anton Berg wrote:

>- Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?

Nein. Was die Kompressionseffizienz betrifft gibt es deutlich bessere
Codecs. Allerdings brauchen die wirklich deutlich besseren auch sehr
viel mehr Rechenzeit.

>- Oder ist WMVWMV im Glossar erklärt (;obwohl von MS...) für meine Anwendung zu empfehlen?

Nein. WMVWMV im Glossar erklärt ist grundsätzlich niemals und für garnix zu empfehlen. Der
Codec selber ist zwar wirklich nicht schlecht, aber die zwangsweise
Verpackung in einen proprietären und mit Patenten zugenagelten Container
enteignet dich, zumindest auf lange Sicht und hilft obendrein Microsoft
zumindest indirekt, auf lange Sicht ihren DRM-Scheiß durchzusetzen.

Wenn überhaupt, könnte man die mittlerweile standardisierte Version VC1
im standardisierten MPEG4-Container verwenden. Wenn man ein Tool kauft,
was das kann. AFAIK gibt's aber noch keins für den Consumermarkt.

>Leider scheint bei Divx kein Weg an der Installation des ganzen
>Software-Bundles vorbei zu führen - oder habe ich das auf der Webseite
>falsch verstanden? Gibt es auch den CodecCodec im Glossar erklärt einzeln?

Ja.

>Und kann man mit dem
>kostenlosen Teil überhaupt Divx-Videos (;wie früher üblich) erzeugen, oder
>taugt das nur noch zum Abspielen?

Man kann immer noch Videos damit erzeugen, einige Kompressor-Features
dabei allerdings nicht verwenden. Und natürlich auch nicht den
proprietären DivX-Container, der erst die Menüs ermöglicht. Allerdings
gibt es zur Erstellung dieser Menüs sowieso keine wirklich brauchbare
Anwendung, jedenfalls nicht für Consumer.





Antwort von Anton Berg:

"Heiko Nocon" schrieb

>>- Ist Divx in der aktuellen Version (;6.3.x?) momentan erste Wahl?
>
> Nein. Was die Kompressionseffizienz betrifft gibt es deutlich bessere
> Codecs. Allerdings brauchen die wirklich deutlich besseren auch sehr
> viel mehr Rechenzeit.

OK, dann bleiben wir mal auf dem Qualitätslevel.

Was ist vergleichsweise von Xvid zu halten?

> Nein. WMVWMV im Glossar erklärt ist grundsätzlich niemals und für garnix zu empfehlen.

Damit kann ich gut leben... bzw. ohne WMVWMV im Glossar erklärt ;-)

>> Gibt es auch den CodecCodec im Glossar erklärt einzeln?
>
> Ja.

Wo? Bin wohl blind... auf http://www.divx.com/ habe ich ihn nicht gefunden,
nur das Sammelpaket.

>>Und kann man mit dem
>>kostenlosen Teil überhaupt Divx-Videos (;wie früher üblich) erzeugen,

> Man kann immer noch Videos damit erzeugen,

danke, das ist gut

> einige Kompressor-Features
> dabei allerdings nicht verwenden. Und natürlich auch nicht den
> proprietären DivX-Container, der erst die Menüs ermöglicht.

OK, dann eben ohne. Stupst Du mich noch mit der Nase auf den Codec? Danke!

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Andreas Erber:

Anton Berg wrote:

>
> OK, dann eben ohne. Stupst Du mich noch mit der Nase auf den Codec?
> Danke!

Wenn du nur den CodecCodec im Glossar erklärt willst, lade das Paket und installiere nur den Codec.
Der Encoder kostet allerdings Geld.

LG Andy





Antwort von Wolfgang Hauser:

Andreas Erber schrieb:

[DivX]
>Wenn du nur den CodecCodec im Glossar erklärt willst, lade das Paket und installiere nur den Codec.
>Der Encoder kostet allerdings Geld.

Nein, es gibt ihn auch in einer Gratisversion mit abgespeckten
Features. Früher gab es diese einzeln, heute ist es so, daß der
unregistrierte Standard-Codec nach Ablauf der Testphase entsprechend
herunterschaltet.

XVid produziert allerdings deutlich überzeugendere Ergebnisse.




Antwort von Heiko Nocon:

Anton Berg wrote:

>Was ist vergleichsweise von Xvid zu halten?

Nimmt sich nicht sehr viel, wenn man alle DivX-Encoder-Features benutzen
kann. Bei hinreichend hohen Bitraten sowieso nicht und bei niedrigen
Bitraten gibt's bei beiden entsprechende Qualitätsabstriche. DivXDivX im Glossar erklärt zieht
dann den Weichzeichnerfilter gewaltig an und alles wirkt wie ein
David-Hamilton-Film, bei XviD gibt's statt dessen Moskito-Artefakte und
Verblockung.
Bei der Wiedergabe kann man dann bei XVid (;bei hinreichender
Rechenleistung) das post-processing hochschrauben und so nachträglich
noch den David-Hamilton-Look erreichen.

Etwas anders sieht das aus, wenn man mit den Features des kostenlosen
DivX-Encoders auskommen muß. Dann ist XviD unter Verwendung aller
Features natürlich schwer im Vorteil.

Der einzige Vorteil von DivXDivX im Glossar erklärt ist die wirklich perfekt funktionierende
Bitratenkalkulation (;und -steuerung) im Mehrpass-Modus. Fast auf's Byte
genau kommt die vorgegebene Dateigröße raus.





Antwort von Anton Berg:

"Wolfgang Hauser" schrieb

> Nein, es gibt ihn auch in einer Gratisversion mit abgespeckten
> Features. Früher gab es diese einzeln, heute ist es so, daß der
> unregistrierte Standard-Codec nach Ablauf der Testphase
> entsprechend herunterschaltet.

OK, da der Standard-Codec evtl. auch nicht sooo weit drunter liegt, ist das
eine positive Auskunft.

> XVid produziert allerdings deutlich überzeugendere Ergebnisse.

Hm, wenn Du das so sagst, nehme ich das einfach dankend an. Es gibt ja eine
Menge free-PD-Sachen, die Löhnware z.T. deutlich übertreffen, aber ich will
natürlich nicht "aufs falsche Pferd setzen".

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Anton Berg:

"Andreas Erber" schrieb

> Wenn du nur den CodecCodec im Glossar erklärt willst, lade das Paket und installiere nur den
> Codec.

Danke, da bin ich natürlich nicht draufgekommen, dass das geht. Hatte
befürchtet, dass das ein "ich will und werde dir alles ungefragt auf die
Platte knallen"-Setup ist...

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Anton Berg:

"Andreas Erber" schrieb

> Wenn man schnell und einfach ein Avi File erzeugen will, ist es wohl
> sinnvoll den Converter zu benutzen.

schnell und einfach klingt ja immer gut... ;-)

> Wenns ein bisserl mehr sein darf

ähm, ich grüble jetzt echt, was Du meinst...

> braucht man eh was anderes.

...und komm drum auch nicht drauf, was man (;ich vielleicht?) brauchen
könnte.

> Mich wundert dass wenn man den DivXDivX im Glossar erklärt 6.3 in VD benutzt das eben nicht zu
> 100% CPU Auslastung führt, sondern nur zu maximal 65% (;lame will ja auch
> noch was). Läßt man das den Converter machen gibts 100% und es geht auch
> wirklich schneller.

würde für mich so scheinen, als ob VD nicht so effektiv ist - oder zu viel
auf der Platte rumrödelt oder sonstwas treibt statt zu konvertieren.

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Thomas Beyer schrub...

> Sorry für den Aufänger, aber bei solchen Nullaussagen kommt mir das
> Grübeln, ob sich Lautgeben hier überhaupt noch lohnt, oder ob man
> die simple minds sich selbst auffressen lassen soll.

Das Lautgeben lohnt sich immer, ansonsten sind die die nur Müll
erzählen an ihrem Zeil und verbreiten den Blödsinn auch unter den
Neulingen. Auch wenn es Neulinge gibt die nicht lernen sondern nur
klicken wollen, lohnt sich meiner Meinung nach das immerwährende
Widersprechen wenn der Blödsinn zu groß wird. Es gibt sie die Neulinge
die lernen wollen.

Und Tschüss Jörg

--
"We have treaties."
"Ink on a page."
(;Londo and Refa, "The Long, Twilight Struggle")




Antwort von Andreas Erber:

Anton Berg wrote:
> "Andreas Erber" schrieb
>
>> Wenn man schnell und einfach ein Avi File erzeugen will, ist es wohl
>> sinnvoll den Converter zu benutzen.
>
> schnell und einfach klingt ja immer gut... ;-)
>
>> Wenns ein bisserl mehr sein darf
>
> ähm, ich grüble jetzt echt, was Du meinst...

Na du kannst nur 4 oder 5 Profile einstellen. Das wars. Du hast keine
direkte Kontrolle über die Bitrate. D.h. wenn du willst, dass das Video
genau so groß wird und kein Byte mehr, ist der Converter eher nichts für
dich.

>
>> braucht man eh was anderes.
>
> ...und komm drum auch nicht drauf, was man (;ich vielleicht?) brauchen
> könnte.

Z.b. eine einstellbare Bitrate bzw. Filezielgröße für Audio- und
Videoencoder

>> Mich wundert dass wenn man den DivXDivX im Glossar erklärt 6.3 in VD benutzt das eben nicht
>> zu 100% CPU Auslastung führt, sondern nur zu maximal 65% (;lame will
>> ja auch noch was). Läßt man das den Converter machen gibts 100% und
>> es geht auch wirklich schneller.
>
> würde für mich so scheinen, als ob VD nicht so effektiv ist - oder zu
> viel auf der Platte rumrödelt oder sonstwas treibt statt zu
> konvertieren.

Das glaube ich eher weniger, das hier ist ein Raid 0 SATA Plattenverbund,
der schaufelt locker 130-150 MB pro Sekunde. Das Reicht sogar für
unkomprimiertes Avi mit mehr als 30 fps.

Btw. DivXDivX im Glossar erklärt 6.4 ist raus.

LG Andy





Antwort von Andreas Erber:

Anton Berg wrote:
> "Wolfgang Hauser" schrieb
>
>> Nein, es gibt ihn auch in einer Gratisversion mit abgespeckten
>> Features. Früher gab es diese einzeln, heute ist es so, daß der
>> unregistrierte Standard-Codec nach Ablauf der Testphase
>> entsprechend herunterschaltet.
>
> OK, da der Standard-Codec evtl. auch nicht sooo weit drunter liegt,
> ist das eine positive Auskunft.
>
>> XVid produziert allerdings deutlich überzeugendere Ergebnisse.
>
> Hm, wenn Du das so sagst, nehme ich das einfach dankend an. Es gibt
> ja eine Menge free-PD-Sachen, die Löhnware z.T. deutlich übertreffen,
> aber ich will natürlich nicht "aufs falsche Pferd setzen".

Aufs falsche Pferd setzen kannst du eigentlich nicht. Der Xvid spielt DivXDivX im Glossar erklärt
und umgekehrt ab ohne irgendwelche Probleme zu machen. Installier dir doch
alle Codecs die du gerne mal probieren möchtest und schau einfach welcher
dir besser gefällt, bzw. benutze genau den für die jeweilige Anwendung der
dir gerade passt. Die Codecs vertragen sich normal wunderbar miteinander.

Vielleicht läuft ja genau einer der Codecs genau auf deiner Maschine
schneller als die anderen. Kann alles vorkommen. Ich freu mich halt wenn der
zweite (;Intel) CPU Kern auch was zu tun hat und man dafür schneller
Ergebnisse bekommt. Das funktioniert bisher nur mit DivXDivX im Glossar erklärt halbwegs. Da ich
analog aufnehme (;direkt in DivX) ist es bei mir eher gut, wenn der
Weichzeichner nicht zu zimperlich ist und irgendwelches Rauschen direkt
eleminiert bevor es bandbreitenfressend mitcodiert wird. Auch ist es lieber
etwas unschärfer und rauschärmer als umgekehrt.

Du hast vielleicht eine Single Core CPU von AMD welche mit einem anderen
Codec schneller rennt und stehst auf kackige Schärfe deiner digitalen
Quellen.

Es gibt also kein "entweder oder", sondern durchaus ein "sowohl als auch".
Also einfach mal das Zeug laden was dir hier so empfohlen wird und
ausprobieren :-)

Und ich schau jetzt mal ob DivXDivX im Glossar erklärt 6.4 besser ist als 6.3x...

LG Andy





Antwort von Anton Berg:

Andreas Erber wrote:

> Aufs falsche Pferd setzen kannst du eigentlich nicht. Der Xvid spielt DivX
> und umgekehrt ab ohne irgendwelche Probleme zu machen.

Oh, danke, das ist prima - und neu für mich.

> Installier dir doch alle Codecs die du gerne mal probieren möchtest

und da haut's mir wirklich nicht mein halbes XP durcheinander? Bin halt mit
Insatallationen etwas (;über-?)vorsichtig...

> Die Codecs vertragen sich normal wunderbar miteinander.

was ist bei PCs schon normal ;-)

> Du hast vielleicht eine Single Core CPU von AMD

nö, Intel E6600

> Und ich schau jetzt mal ob DivXDivX im Glossar erklärt 6.4 besser ist als 6.3x...

bitte wenn Du was dazu sagen kannst hier berichten! Mein Dank (;und sicher
der anderer) wird Dir heftig nachschleichen!

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Anton Berg:

Heiko Nocon wrote:

> Bei hinreichend hohen Bitraten sowieso nicht und bei niedrigen
> Bitraten gibt's bei beiden entsprechende Qualitätsabstriche. DivXDivX im Glossar erklärt zieht
> dann den Weichzeichnerfilter gewaltig an und alles wirkt wie ein
> David-Hamilton-Film, bei XviD gibt's statt dessen Moskito-Artefakte und
> Verblockung.

persönlich "übersehe" ich leichter Unschärfe als ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt - aber so doll
muss man es ja mit der Komprimierung auch nicht treiben.

> Etwas anders sieht das aus, wenn man mit den Features des kostenlosen
> DivX-Encoders auskommen muß. Dann ist XviD unter Verwendung aller
> Features natürlich schwer im Vorteil.

scheint für mich dann doch der bessere Weg zu sein.

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Anton Berg:

Marcus Jodorf wrote:

> Ich werfe dann in dem Zusammenhang nochmal h.264 (;bzw. x.264 als
> Implementierung) in die Runde.

[Wurf auffang]
Kannst Du bitte dazu noch ein paar Infos liefern - http://x264.nl/ hab ich
gefunden und was die Wikipedia dazu sagt durchgelesen, von Mainconcept gibt
es auch eine Version..., aber vielleicht hast Du ein paar praktische
"how-to"-Ratschläge.

> Qualitativ hängt das divx/xvid problemlos ab

das tät mich schon sehr interessieren...

> Braucht allerdings grade zum kodieren momentan noch sehr potente
> Rechner, wenn es nicht zum Geduldsspiel werden soll.

reicht ein conroe E6600 mit 2GB RAM? (;ernsthaft gefragt!)

> Aber die Ergebnisse
> sind wirklich beeindruckend.

sehen will!

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Thomas Beyer:

Andreas Erber schrieb:

> Ich freu mich halt wenn der zweite (;Intel) CPU Kern auch was zu tun
> hat und man dafür schneller Ergebnisse bekommt. Das funktioniert
> bisher nur mit DivXDivX im Glossar erklärt halbwegs.

Skalieren tun bei mir sowohl DivXDivX im Glossar erklärt als auch Xvid, will heissen beide CPUs
werden laut Taskmanager ausgelastet. Ist die Anwendung, aus der Du
enkodierst, vielleicht nicht multithreadingfähig? Exemplarisch laufen
hier VDub und AutoGK dergestalt, dass sie sowohl bei Xvid 1.2 als auch
bei DivXDivX im Glossar erklärt 6.3 das Hyperthreading meines Northwood gut ausnutzen.

Wie es sich mit einem echten Doppelkernrozessor verhält, dazu fehlen mir
allerdings die Erfahrungen.

MfG,
Thomas




Antwort von Wolfgang Hauser:

Andreas Erber schrieb:

>Installier dir doch
>alle Codecs die du gerne mal probieren möchtest

Das ist keine gute Idee. Insbesondere sollte man sich von
Codec-Paketen fern halten.

>Die Codecs vertragen sich normal wunderbar miteinander.

Das ist so pauschal nicht richtig, Unverträglichkeiten kommen häufig
vor und sind dann mit undankbarer Fehlersuche verbunden.

DivX und XVid laufen aber in der Tat problemlos parallel.




Antwort von Wolfgang Hauser:

Marcus Jodorf schrieb:

>Ich werfe dann in dem Zusammenhang nochmal h.264 (;bzw. x.264 als
>Implementierung) in die Runde.
[..]
>Braucht allerdings grade zum kodieren momentan noch sehr potente
>Rechner, wenn es nicht zum Geduldsspiel werden soll. Aber die Ergebnisse
>sind wirklich beeindruckend.

Ich möchte mal grundsätzliche Bedenken bei solchen relativ exotischen
Formaten anmelden. Damit erstellte Filme kann man nur auf wenigen
Rechnern ohne weiteres abspielen und auf überhaupt keinem normalen
Standaloneplayer. Ähnlich sieht es bei Streamingboxen aus.

Auch stehen immer besseren Kompressionsverfahren ständig sinkende
Speicherkosten bzw. größere Speicherkapazitäten gegenüber. Man sollte
schon genauer prüfen, ob sich Mehraufwand am Ende noch lohnt.




Antwort von Andreas Erber:

Thomas Beyer wrote:
> Andreas Erber schrieb:
>
>> Ich freu mich halt wenn der zweite (;Intel) CPU Kern auch was zu tun
>> hat und man dafür schneller Ergebnisse bekommt. Das funktioniert
>> bisher nur mit DivXDivX im Glossar erklärt halbwegs.
>
> Skalieren tun bei mir sowohl DivXDivX im Glossar erklärt als auch Xvid, will heissen beide
> CPUs werden laut Taskmanager ausgelastet. Ist die Anwendung, aus der
> Du enkodierst, vielleicht nicht multithreadingfähig?

Weiß nicht, ist halt VD. Was das alles kann entzieht sich meiner Kenntnis.

> Exemplarisch
> laufen hier VDub und AutoGK dergestalt, dass sie sowohl bei Xvid 1.2
> als auch bei DivXDivX im Glossar erklärt 6.3 das Hyperthreading meines Northwood gut
> ausnutzen.
>
> Wie es sich mit einem echten Doppelkernrozessor verhält, dazu fehlen
> mir allerdings die Erfahrungen.
>

Es ist so, dass eben beide Prozessoren zu 50% ausgelastet werden. Das kommt
daher, dass Windows den Prozess mal auf die eine und mal auf die andere CPU
legt, je nach dem welche gerade am "freiesten" ist. Gemeinsam gibt das dann
aber trotzdem nicht mehr als 100%. Ein bisserl mehr als auf einer
Ein-Kern-CPU wirds trotzdem, weil Windows und der ganze restliche
Klateradasch dann auf dem jeweils anderen Kern läuft.

Manche Mpeg2 Encoder (;z.b. der von Powerproducer) nutzen beide Kerne voll
aus. DVD Shrink kann das auch, da dauert das eindampfen von einer 9er auf
eine 5er nur noch 30 Minuten :-)

LG Andy





Antwort von Anton Berg:


"Wolfgang Hauser" schrieb
> Marcus Jodorf schrieb:
>>Ich werfe dann in dem Zusammenhang nochmal h.264 (;bzw. x.264 als
>>Implementierung) in die Runde.

>> Qualitativ hängt das divx/xvid problemlos ab (;bzw. komprimiert
>> bei vergleichbarer Qualität erheblich besser) und zukunftsicher ist
>> es dank ISO Standard auch einigermaßen.

> Ich möchte mal grundsätzliche Bedenken bei solchen relativ exotischen
> Formaten anmelden. Damit erstellte Filme kann man nur auf wenigen
> Rechnern ohne weiteres abspielen und auf überhaupt keinem normalen
> Standaloneplayer. Ähnlich sieht es bei Streamingboxen aus.

Jetzt bin ich verwirrt... nur unterschiedliche persönliche Standpunkte -
oder wie ist das zu begründen, dass es einer als "einigermaßen
zukunftssicher" und der andere als "relativ exotisch" bezeichnet. Oder kann
man man sagen: "heute noch exotisch, morgen weit verbreitet und damit
zukunftssicher"?

An der rein technischen Qualität scheint ja kaum ein Zweifel zu bestehen.

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Heiko Nocon:

Anton Berg wrote:

>Jetzt bin ich verwirrt... nur unterschiedliche persönliche Standpunkte -
>oder wie ist das zu begründen, dass es einer als "einigermaßen
>zukunftssicher" und der andere als "relativ exotisch" bezeichnet.

Das ist kein wirklicher Widerspruch. H.264 ist beides: derzeit (;noch)
relativ exotisch und gleichzeitig zumindest relativ zukunftssicher.

>Oder kann
>man man sagen: "heute noch exotisch, morgen weit verbreitet und damit
>zukunftssicher"?

Nein, leider nicht. Die Existenz selbst eines guten Standards führt
beileibe nicht immer dazu, daß er sich auch durchsetzt und breit
unterstützt wird.





Antwort von Anton Berg:

"Marcus Jodorf" schrieb

> Als Windowsnutzer wäre vermutlich erst mal eine gute und leicht zu
> bedienende GUI Lösung ein guter Einstig.

diese Mausschubser... :-)
Obwohl: ich bin noch mit DOS, config.sys & co. aufgewachsen - prompt ist mir
durchaus sympathisch.

Nach einem ersten Versuch mit x.264 hab ich auch eine konvertierte Datei
bekommen - und jetzt die blöde Frage: wie mache ich Windows (;!) den codec
klar, damit irgendein Player das abspielen kann?

> MeGUI soll da sehr brauchbar sein.

such ich mir gleich mal...

> Grob übern Daumen kommt h.264 mit halber Bitrate aus.

dafür sollte es sich schon lohnen

> Zu technischen Hintergründen, Implementationseinzelheiten, geeigneter
> Software und allem Drumherum findet man viel interessantes z.B. auf
> doom9.org.

OK, dann werde ich diesen Video-Info-Moloch halt mal wieder aufsuchen... ;-)

>> reicht ein conroe E6600 mit 2GB RAM? (;ernsthaft gefragt!)
> Da sollten sich die Schmerzen in Grenzen halten und ganz gut tun.

schön, ist ja auch noch ganz neu - froi!

> Das Teil ist auch Dual Core, wenn ich nicht irre, oder? Davon kann man
> z.B. mit x.264 profitieren.

ja, d2c, sehr hübsch übrigens, da stets sehr "flüssig" arbeitend

> Am Besten einfach ausprobieren.

fast schon dabei...

> und schnell einzurichtende Lösungen auf x.264 Basis (;wie z.B. MeGUI),

...das zu ziehen...

> Nero Digital fällt mir auch noch ein

och, zum brennen mag ich Nero eigentlich - aber als Videolösung grummelt mir
das irgendwie im Bauch - Schuster und Leisten und so.

> http://www.apple.com/quicktime/guide/hd/
> http://www.leadcodecs.com/Download/H264-Videos.htm
> http://trailer.nerodigital.com/enu/index.html

danke!

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Andreas Erber:

Anton Berg wrote:

>
>> Und ich schau jetzt mal ob DivXDivX im Glossar erklärt 6.4 besser ist als 6.3x...
>
> bitte wenn Du was dazu sagen kannst hier berichten! Mein Dank (;und
> sicher der anderer) wird Dir heftig nachschleichen!

Also hab jetzt damit rumgespielt und was ich bisher gesehen habe, ist das
ganze zumindest nicht schlechter geworden. Die CPU Auslastung der beiden
Kerne ist gestiegen (;auch aus VD raus) auf ca. 86%. Es gibt ein neues
vorgefertigtes Profil für 1080p1080p im Glossar erklärt mit 6 Mbit Datenrate. Daneben noch neue
Spielereien wie neue Optionen für die Reduzierung von Bildrauschen. Besser
geworden ist auch die Neigung von DivXDivX im Glossar erklärt (;seit 6.2) beim direkten Aufnehmen
bei schnellen Bildwechseln jede Menge Klötzchen zu produzieren.

Das wars soweit von mir.

LG Andy





Antwort von Anton Berg:

Andreas Erber wrote:

[Anmerkungen zu Divx 6.4]

vielen Dank! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden können, welches "mein"
Codec wird... :-)
Divx, Xvid, x.264... ist gar nicht so einfach.

--
Gruß Anton
"Irren ist menschlich -
aber um richtigen Mist zu machen,
braucht man schon einen Computer!"





Antwort von Jörg Tewes:

Am 04.10.2006 10:47 schrub Thomas Beyer:

> Ich benutze gerne Xvid. Das ist auf meiner Netburst-CPU (;Intel P4
> Northwood) etwas schneller als das aktuelle DivXDivX im Glossar erklärt, integriert sich
> sauberer ins System, enkodiert bei höheren Bitraten visuell sehr
> ansprechend, ist frei von Kosten und stabil. Der mitgelieferte
> Directshow-Decoder ist auch besser als der von DivXDivX im Glossar erklärt, was die
> Systemintegration anbelangt. Es wird nicht nach Hause telefoniert, der
> Decoder beschränkt sich auf die Wiedergabe von Content, für welchen er
> auch gedacht ist, und das Alles ist einfach zu konfigurieren.

Welche Xvid Version benutzt du denn? Ich habe da mal bei Google
gesucht und mehrere gefunden. Oder zumindest stehen da verschiedene
Versionsnummern und "by" Texte.

Und Tschüss Jörg

--
"I never start a conversation unless I know where it's going. But I
always leave a little room for someone to disappoint me. Thanks for
not doing it."
(;Garibaldi (;to G'Kar), "Comes the Inquisitor")




Antwort von Thomas Beyer:

Jörg Tewes schrieb:

> Welche Xvid Version benutzt du denn? Ich habe da mal bei Google
> gesucht und mehrere gefunden. Oder zumindest stehen da verschiedene
> Versionsnummern und "by" Texte.

http://www.koepi.org/xvid.shtml. Stable version. Ich bin des Betatestens
seit Jahren dermaßen leid, das mir Betas nicht mehr ins produktive
Geschehen zu pfuschen haben.

Gruss,
Thomas




Antwort von Kai Raphahn:

Thomas Beyer wrote:

> Jörg Tewes schrieb:

>> Welche Xvid Version benutzt du denn? Ich habe da mal bei Google
>> gesucht und mehrere gefunden. Oder zumindest stehen da verschiedene
>> Versionsnummern und "by" Texte.

> http://www.koepi.org/xvid.shtml. Stable version. Ich bin des Betatestens
> seit Jahren dermaßen leid, das mir Betas nicht mehr ins produktive
> Geschehen zu pfuschen haben.

Nunja... die derzeitige Entwicklungsgeschwindigkeit bei XviD hält sich in
Grenzen. Die 1.1.0 ist seit fast einem Jahr aktuell und ist eigentlich
baugleich mit den Compiles von koepi. XviD und Betas ist da derzeit eher
eine seltene Aussnahme.

Hmm. Der rest meiner Bearbeitungskette (;ja ich mache immer noch viel mit
analogen Material) ist auch seit langen ziemlich stabil... Avisynth ist auch
eher gemächlich und VirtualDub überschaubar.

Bei MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt bleibe ich derzeit verbissen bei TMGENC 2.5 (;bezahlt) und damit
hat sichs. Solange die neuen Versionen nicht in einen normalen
Benutzer-Account? laufen bleibe ich beim alten.

Huch.. www.avisynth.org scheint verloren gegangen zu sein? Weiss jemand was
mit der Webseite los ist?

x264 ist dagegen leider beta-only.. was ich aber viel Interessanter finde.
Und der freie mp4-kram (;gpac) ist auch noch ziemlich absturzfreudig. :/

Kai

--
Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie
hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
-Albert Einstein-




Antwort von Jörg Tewes:

Am 11.10.2006 15:11 schrub Thomas Beyer:
> Jörg Tewes schrieb:
>
>> Welche Xvid Version benutzt du denn? Ich habe da mal bei Google
>> gesucht und mehrere gefunden. Oder zumindest stehen da verschiedene
>> Versionsnummern und "by" Texte.
>
> http://www.koepi.org/xvid.shtml. Stable version. Ich bin des Betatestens
> seit Jahren dermaßen leid, das mir Betas nicht mehr ins produktive
> Geschehen zu pfuschen haben.

Danke, die Version hatte ich mir aufgrund des Artikels in der
Wikipedia runtergeladen. Dann war das ja schon mal die richtige
Entscheidung. :-)

Und Tschüss Jörg

--
"Cannot run out of time. There is infinite time ... You are finite.
Zathras is finite ... This ... is wrong tool."
(;Zathras in "War without End")




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Ich muß mal die Ingrid machen.

Jörg Tewes schrub...

> Am 11.10.2006 15:11 schrub Thomas Beyer:
>> Jörg Tewes schrieb:

>>> Welche Xvid Version benutzt du denn? Ich habe da mal bei Google
>>> gesucht und mehrere gefunden. Oder zumindest stehen da
>>> verschiedene Versionsnummern und "by" Texte.

>> http://www.koepi.org/xvid.shtml. Stable version. Ich bin des
>> Betatestens seit Jahren dermaßen leid, das mir Betas nicht mehr
>> ins produktive Geschehen zu pfuschen haben.

> Danke, die Version hatte ich mir aufgrund des Artikels in der
> Wikipedia runtergeladen. Dann war das ja schon mal die richtige
> Entscheidung. :-)

Aber anscheinend nicht so richtig. Ich habe noch einige ältere Videos,
wo mir GSpot anzeigt das es sich um DivXDivX im Glossar erklärt 3 Low-Motion handelt, das
kann man mit dem obigen Paket hier zumindest nicht abpsielen. ISt das
so richtig, und ich brauche da nen anderen für? Mit der DivXDivX im Glossar erklärt 6.4
wurden die Videos abgepsielt.

Und Tschüss Jörg

--
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, er wußte das nicht und
hat's gemacht.











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