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Die richtige Kamera



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Frage von iasi:


Die geeigneste Kamera für eine Aufnahmesituation zu wählen, ist wichtig.

Diese pauschalen Rankings und Vergleiche bringen einen dabei aber leider nicht unbedingt sehr weit.

Es wäre mal interessant die besondern Stärken von einzelnen Kameras aufzulisten.

Und geeignete Kameras für bestimmte Anforderungsprofile.

Man könnte generell zunächst Bereiche unterscheiden.
Also Szenische Film, Doku, ...



Beispiel, das eher einem Brainstorming entspringt und systematisiert werden müsste:

Szenisches Filmen
(hier dann mal Grundvoraussetzung Raw gesetzt)

o Farbwiedergabe
--> Alexa (sehr konstante über den gesamten DR), ...

o LowLight-Situation in der hohe Empfindlichkeit gefordert ist. (Eben auch aufgrund von gewünschter großen Schärfentiefe oder hoher Framerate.)
--> Sony 7SIII, ...

Wobei sich dies dann auch gerne überlappen darf - also:

o Anforderung: Große Schärfentiefe (Sensorgröße)
--> BM Ursa 12k, Red Helium ...

o HFR
--> Red DSMC2-Cams, BM-Cams, ...

Die Alexa Mini LF ist bei Open Gate auf 40fps beschränkt und wöre hier nicht zu nennen. Ebenso die Red Komodo.


o Anforderung: fexible Framerate
--> Red DSMC2-Cams, BM Ursa

o Geringer Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt (um Probleme bei Blitzlicht, Bewegungen, Feuerwerk etc. zu vermeiden)
--> Red Komodo, ...

o Geringes Gewicht des gesamten Systems
--> Canon R5, ... Red Komodo, ...

o Geringe Größe des Gesamtsystems
--> Canon R5, ... Red Komodo, ...

o Highlight-Verhalten
--> Alexa, C300III, ...

o DR
--> Alexa, C300III, ...

o NR-Potential
--> Red 8k-Cams, ...

o hohe Detailauflösung
--> Alexa 65, Red VV, Canon R5, ... BM Ursa 12k ...

o Nutzbarer AF
...

o Stabi-System
...

o Erweiterbarkeit / Anschlüsse
...

...



Antwort von roki100:

die richtige Kamera ist die Kamera, mit dem der Besitzer/Nutzer selbst zufrieden ist. Das kann auch eine Sigma FP(L), FX3/6/9, S1(H), S5, GH5(II), Z-Cam...oder eben auch eine OG BMPCC sein.

Oder sucht Du eine richtige Kamera speziell für Dich? Die gibt es glaube ich noch nicht. ;)
o Geringes Gewicht des gesamten Systems
--> Canon R5, ... Red Komodo, ...
so gering ist das nicht mit nem Bildschirm oben drauf.
o Farbwiedergabe
--> Alexa (sehr konstante über den gesamten DR), ...
Das ist doch auch bei den anderen (ähnliche DualGain Technologie) Kameras der Fall, wie z.B. C70, C300M3...?



Antwort von pillepalle:

Eigentlich ist es ganz einfach... Die richtige Kamera ist diejenige, die einem zur Verfügung steht und funkioniert. Aus praktischer Sicht :) Ein Praktiker wählt für unterschiedliche Aufnahmesituationen unterschiedliche Kameras, je nachdem was gefordert ist, und versucht nicht die eine Kamera zu finden die alles kann.

Philosophisch betrachtet kann man sich natürlich alle möglichen und unmöglichen Szenarien ausdenken, die eine Kamera erfüllen muss. So lange, bis schließlich keine Kamera mehr alle Anforderungen erfüllt. Aber das ist dann nicht mehr als ein netter Zeitvertreib.

Wer ein konkretes Filmprojekt vor der Brust hat, der weiß in der Regel recht genau was er braucht und worauf es ankommt. Da wird die Auswahl durch die jeweiligen Anforderungen, den Workflow, oder das Budget, bereits stark eingeschränkt und die Auswahl fällt entsprechend leicht. Ohne konkrete Aufgabenstellungen bleibt alles im Vagen und man kann endlos philosophieren.

VG








Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
die richtige Kamera ist die Kamera, mit dem der Besitzer/Nutzer selbst zufrieden ist. Das kann auch eine Sigma FP(L), FX3/6/9, S1(H), S5, GH5(II), Z-Cam...oder eben auch eine OG BMPCC sein.

Oder sucht Du eine richtige Kamera speziell für Dich? Die gibt es glaube ich noch nicht. ;)
Die geeigneste Kamera für eine Aufnahmesituation zu wählen, ist wichtig.

Ist das denn so missverständlich formuliert, dass man das Gegenteil herausliest? ;)
o Geringes Gewicht des gesamten Systems
--> Canon R5, ... Red Komodo, ...
so gering ist das nicht mit nem Bildschirm oben drauf.
Weder die R5 noch die Komodo benötigen unbedingt einen Monitor oben drauf.
Die R5 hat ein Display und zeichnet Raw intern auf und die Komodo lässt sich per Smartphone nutzen.
Daher hab ich auch die ganzen Cams mit externer Raw-Aufzeichnung hier nicht aufgeführt.
Aber die Liste ist natürlich nicht vollständig - daher die Punkte ...
o Farbwiedergabe
--> Alexa (sehr konstante über den gesamten DR), ...
Das ist doch auch bei den anderen (ähnliche DualGain Technologie) Kameras der Fall, wie z.B. C70, C300M3...?
Daher ja auch die Punkte ...

Aber nicht DR mit Farbwiedergabe vermischen.
Die Alexa zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Color-Shift über einen großen Dynamikbereich gibt.



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Die Alexa zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Color-Shift über einen großen Dynamikbereich gibt.
vll. habe ich dich missverstanden.

https://youtu.be/KBsq_wjS-ks?t=78
Die geeigneste Kamera für eine Aufnahmesituation zu wählen, ist wichtig.
Das ist von Kameramann zu Kameramann unterschiedlich bzw. der eine wird sich vll. mit S1H zufrieden geben, der andere mit Z6...

R5 und intern RAW, das geht zuverlässig wahrscheinlich hier mit:
Bildschirmfoto 2021-08-25 um 14.27.12.png https://tilta.com/2020/07/tiltaing-came ... -canon-r5/



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Eigentlich ist es ganz einfach... Die richtige Kamera ist diejenige, die einem zur Verfügung steht und funkioniert. Aus praktischer Sicht :) Ein Praktiker wählt für unterschiedliche Aufnahmesituationen unterschiedliche Kameras, je nachdem was gefordert ist, und versucht nicht die eine Kamera zu finden die alles kann.
Auch hier:

Die geeigneste Kamera für eine Aufnahmesituation zu wählen, ist wichtig.

Ist das denn so missverständlich formuliert, dass man das Gegenteil herausliest? ;)
pillepalle hat geschrieben:
Philosophisch betrachtet kann man sich natürlich alle möglichen und unmöglichen Szenarien ausdenken, die eine Kamera erfüllen muss. So lange, bis schließlich keine Kamera mehr alle Anforderungen erfüllt. Aber das ist dann nicht mehr als ein netter Zeitvertreib.

Wer ein konkretes Filmprojekt vor der Brust hat, der weiß in der Regel recht genau was er braucht und worauf es ankommt. Da wird die Auswahl durch die jeweiligen Anforderungen, den Workflow, oder das Budget, bereits stark eingeschränkt und die Auswahl fällt entsprechend leicht. Ohne konkrete Aufgabenstellungen bleibt alles im Vagen und man kann endlos philosophieren.

VG
Es geht nicht um Philosophe, sondern um die Wahl des bestmöglichen Werkzeugs für einen bestimmten Job.

Nur weil ich z.B. in Red-Cams eingearbeitet bin und sie mag, würde ich eben doch vielleicht zur A7III in Kombination mit externem (eigentlich ungeliebtem) ProRes-Pro greifen, wenn für einen Dreh höchstmögliche Empfindlichkeit benötigt wird.

Für ein Feuerwerk würde meine Wahl auf die Komodo fallen. Wobei es vielleicht Alternaativen gibt, die mir nicht präsent sind.



Antwort von cantsin:

Es hat IMHO keinen Sinn, solch eine Liste zu erstellen, weil die möglichen Drehsituationen/-anforderungen nicht in einer Liste erfassbar bzw. vorhersagbar sind.

Außerdem verändern sich die Einsatzmöglichkeiten bestimmter Kameras heute oft durch Firmwareupdates (man denke nur an den Wechsel von CinemaDNG auf BRAW bei der BM Pocket 4K, die drastischen Videofunktionsupdates der Panasonic S1 sowie die ProResProRes im Glossar erklärt Raw-Updates diverser Kameras), oder Hardwarezubehör, so dass eine solche Liste schnell veraltet oder sogar irreführend sein kann.

Hinzu kommen noch externe Kriteria wie z.B. Anforderungen von Auftraggebern (wie Fernsehsendern mit ihren Formatvorgaben oder Netflix mit seiner Kameraliste für eigene Produktionen).



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Die Alexa zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Color-Shift über einen großen Dynamikbereich gibt.
vll. habe ich dich missverstanden.

https://youtu.be/KBsq_wjS-ks?t=78
Bei der Farbwiedergabe bewegen wir uns natürlich mittlerweile auf einem sehr hohen Level, aber ich denke da an einen Red-Alexa-Vergleich, bei dem ein Reduser eben festgestellt hatte, dass die Alexa über eine Blendenreihe hinweg die Farben mit geringerer Verschiebung wiedergab, als die Red. Wobei die Unterschiede sehr gering waren.

roki100 hat geschrieben:
Die geeigneste Kamera für eine Aufnahmesituation zu wählen, ist wichtig.
Das ist von Kameramann zu Kameramann unterschiedlich bzw. der eine wird sich vll. mit S1H zufrieden geben, der andere mit Z6...
Es kommt eben auf die Drehsituation und die daraus entstehenden Anforderungen an die Kamera an.
roki100 hat geschrieben:

R5 und intern RAW, das geht zuverlässig wahrscheinlich hier mit:

Bildschirmfoto 2021-08-25 um 14.27.12.png
https://tilta.com/2020/07/tiltaing-came ... -canon-r5/
Auch hier gilt dann:
Was erfordert der Dreh.

Wenn sehr lange Einstellungen erforderlich sind, spielt die Kühlung und mögliche Laufzeit eine große Rolle. Dann wäre die R5 eher ungeeignet.

Wenn es jedoch um nutzbaren AF geht, gehört die R5 ebenso in die Liste, wie bei den Anforderungspunkten Drehgewicht, Drehgröße, Detailwiedergabe etc.

Bei der Akkulaufzeit gehört dann z.B. die Komodo in die Liste, die P4k eben z.B. eher nicht.

Wenn ich aufgelisteten Kameras zu den jeweiligen Anforderungspunkte nach und nach durchgehen könnte, würde ich am Ende die geeignesten Kameras für einen bestimmten Dreh herausfiltern können.
Je umfangreicher und aktueller diese Listen, umso besser.
Am Ende läuft es dann immer auf Kompromisse hinaus, aber die kann man dann wenigstens gering halten und für sich gewichten.

Daher fällt bei mir auch die R5 nicht schon generell aus der Auswahl, nur weil sie nach 20 Minuten-Aufnahme eine Hitzewarnung von sich gibt.



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Es hat IMHO keinen Sinn, solch eine Liste zu erstellen, weil die möglichen Drehsituationen/-anforderungen nicht in einer Liste erfassbar bzw. vorhersagbar sind.

Außerdem verändern sich die Einsatzmöglichkeiten bestimmter Kameras heute oft durch Firmwareupdates (man denke nur an den Wechsel von CinemaDNG auf BRAW bei der BM Pocket 4K, die drastischen Videofunktionsupdates der Panasonic S1 sowie die ProResProRes im Glossar erklärt Raw-Updates diverser Kameras), oder Hardwarezubehör, so dass eine solche Liste schnell veraltet oder sogar irreführend sein kann.

Hinzu kommen noch externe Kriteria wie z.B. Anforderungen von Auftraggebern (wie Fernsehsendern mit ihren Formatvorgaben oder Netflix mit seiner Kameraliste für eigene Produktionen).
Gerade weil sich ständig etwas ändert, wäre eine solche möglichst immer aktuelle Liste ja hilfreich, denn ansonsten habe ich keinen Überblick und gehe Kompromisse ein, die nicht nötig gewesen wären.

Die Drehsituation bestimmt die Anforderungen an die Kamera.
Ein grandioser Wasserfall als Kulisse und Handlungsort, bei dem lange Brennweiten genutzt werden müssen und hohe Schärfentiefe erforderlich ist, verlangt nach
o hoher Empfindlichkeit
o hoher Detailwiedergabe
Dann eben weil es eine recht unzugänglich Gegend ist
o ...
o ...
Die Kamera soll zudem nah einer Person folgen, die neben dem Wasserfall hinaufklettert, den Halt verliert und abrutscht.
o ...
o ...



Antwort von Funless:

ja richtig und genau solch eine Drehsituation, respektive Szene kommt ja in jedem zweiten Spielfilm vor. 🙄

Da wird der jeweilige DoP natürlich bei slashCAM ins Forum schauen um in dieser erstellten Liste dafür die beste Kamera zu finden. 🤦???



Antwort von vobe49:

Ich glaube, dass es wichtig ist, sich vor dem Kauf einer oder mehrerer Kameras erst mal richtig klar zu werden, welche Einsatzfälle mit der Kamera meistens abgedeckt werden sollen. Danach ist es wichtig, seinen Kamera-Park genau kennenzulernen (Analyse der Stärken und Schwächen). Danach sollte man dann konsequent die einzelnen Kameras dort einsetzen, wo man jeweils zufriedenstellende Ergebnisse erwarten kann.

Bei meinen Einsetzen verwende ich neben der Canon GX10 des Öfteren auch eine DJI Osmo Action und eine Osmo Pocket sowie bei der Aufzeichnung von Bühnenprogrammen zwei Canon Legria HFG 40. Die DJI's bringen unter guten Lichtverhältnissen recht gute Ergebnisse - nicht aber im Lowlight und sie haben nur kurze Brennweiten. Die HFG 40 bringen selbst im Lowlight noch halbwegs gute Ergebnisse, so lange man im Weitwinkelbereich bleibt. Planung spielt hier die entscheidende Rolle - oder viel Geld - damit lässt sich bekanntlich alles lösen (doch wer hat das schon unter den/uns Amateuren).



Antwort von roki100:

vobe49 hat geschrieben:
oder viel Geld - damit lässt sich bekanntlich alles lösen (doch wer hat das schon unter den/uns Amateuren).
bringt alles nichts wenn man kleine Handschuhfach hat.

@iasi, neben GH5, BMCC, RED, BMPCC4K, ist noch platz für Ursula 12K vorhanden?
Da fehlt doch das wichtigste:
o Passt im Handschuhfach
...








Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
ja richtig und genau solch eine Drehsituation, respektive Szene kommt ja in jedem zweiten Spielfilm vor. 🙄

Da wird der jeweilige DoP natürlich bei slashCAM ins Forum schauen um in dieser erstellten Liste dafür die beste Kamera zu finden. 🤦???
Zur Veranschlaulichung habe ich ein ganz reales Beispiel gewählt.
Wenn du dir keine Gedanken über die geeigneste Kamera für Drehsituationen machen musst, weshalb vergeudest du dann deine Zeit mit Kameratechnik u.a. hier bei Slashcam?


zum Bild




Antwort von iasi:

vobe49 hat geschrieben:
Ich glaube, dass es wichtig ist, sich vor dem Kauf einer oder mehrerer Kameras erst mal richtig klar zu werden, welche Einsatzfälle mit der Kamera meistens abgedeckt werden sollen. Danach ist es wichtig, seinen Kamera-Park genau kennenzulernen (Analyse der Stärken und Schwächen). Danach sollte man dann konsequent die einzelnen Kameras dort einsetzen, wo man jeweils zufriedenstellende Ergebnisse erwarten kann.

Bei meinen Einsetzen verwende ich neben der Canon GX10 des Öfteren auch eine DJI Osmo Action und eine Osmo Pocket sowie bei der Aufzeichnung von Bühnenprogrammen zwei Canon Legria HFG 40. Die DJI's bringen unter guten Lichtverhältnissen recht gute Ergebnisse - nicht aber im Lowlight und sie haben nur kurze Brennweiten. Die HFG 40 bringen selbst im Lowlight noch halbwegs gute Ergebnisse, so lange man im Weitwinkelbereich bleibt. Planung spielt hier die entscheidende Rolle - oder viel Geld - damit lässt sich bekanntlich alles lösen (doch wer hat das schon unter den/uns Amateuren).
Gehört denn nicht die Analyse der Stärken und Schwächen an die zweite Stelle bevor man Kameras kauft oder mietet.

Aufzeichnung von Bühnenprogrammen wäre ein andere Bereich und würde somit eigene Anforderungspunkte und somit Listen erfordern.

Du hast ja selbst schon einige genannt.



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
ja richtig und genau solch eine Drehsituation, respektive Szene kommt ja in jedem zweiten Spielfilm vor. 🙄

Da wird der jeweilige DoP natürlich bei slashCAM ins Forum schauen um in dieser erstellten Liste dafür die beste Kamera zu finden. 🤦???
Zur Veranschlaulichung habe ich ein ganz reales Beispiel gewählt.
Schon wieder Roland Joffés Mission 🙄 von wann nochmal? 1986? 🙄🙄

In wie vielen Spielfilmen gab es innerhalb der darauffolgenden 35 Jahre gleiche Szenen mit solchen Drehsituationen, so dass es Sinn machen würde einen slashCAM Theoretiker Kamera-Almanach zu erstellen? Oder anders herum gefragt, was glaubst du wie viele Kameramenschen aus dem Feature-Film Umfeld auf die Idee kämen mal hier nach zu schauen weil sie vor der Herausforderung stehen genau so eine Drehsituation zu meistern wie in deinem "realen Veranschlaulichungsbeispiel"?

Bevor du jetzt wieder anfängst meine Frage als persönlichen Angriff aufzufassen, diese Frage von mir ist Ernst gemeint und ich bitte um eine ernste Antwort, die übrigens bitte nicht wieder mit "denk doch mal nach .. (gefolgt von einem vagen Wischiwaschi)" beginnen sollte, sondern tatsächlich reale Argumente auf dessen Grundlage dann zur Abwechslung mal konstruktiv diskutiert werden kann.
iasi hat geschrieben:
Wenn du dir keine Gedanken über die geeigneste Kamera für Drehsituationen machen musst, weshalb vergeudest du dann deine Zeit mit Kameratechnik u.a. hier bei Slashcam?
Auch wenn es für dich in deiner Theoretiker-Blase unglaublich klingen mag, gibt es durchaus auch andere berechtigte Gründe sich hier aufzuhalten.



Antwort von Frank Glencairn:

Naja, soooo unterschiedlich sind die gängigen Drehsituationen ja auch nicht.

Wenn du einen Spielfilm drehst, bist du entweder draußen oder drinnen (mit viel Glück sogar im Studio)
In jedem Fall hast du genug Licht (und Schatten), und Größe/Gewicht/Lowlight der Kamera spielt keine Rolle.

Wenn du ne Doku drehst gilt das selbe, allerdings hast du wahrscheinlich weniger Licht und kein Studio. Im Normalfall hast du da keine Zeit mit dem Bus/Bahn/Rad oder zu Fuß Irgendwo hin zu gehen, sondern hast einen fahrbaren Untersatz. Deshalb spielen Gewicht und Größe nur für Leute eine Rolle, die Schwierigkeiten haben 8-10 Kilo hoch zu heben, und auch keine Crew.

Spezialfälle: Gimbal, Saugnapf am Auto, Highspeed etc. - entsprechend nimmt man halt auch spezielle Kameras mit, wenn man sowas plant.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Zur Veranschlaulichung habe ich ein ganz reales Beispiel gewählt.
Schon wieder Roland Joffés Mission 🙄 von wann nochmal? 1986? 🙄🙄

In wie vielen Spielfilmen gab es innerhalb der darauffolgenden 35 Jahre gleiche Szenen mit solchen Drehsituationen, so dass es Sinn machen würde einen slashCAM Theoretiker Kamera-Almanach zu erstellen? Oder anders herum gefragt, was glaubst du wie viele Kameramenschen aus dem Feature-Film Umfeld auf die Idee kämen mal hier nach zu schauen weil sie vor der Herausforderung stehen genau so eine Drehsituation zu meistern wie in deinem "realen Veranschlaulichungsbeispiel"?

Bevor du jetzt wieder anfängst meine Frage als persönlichen Angriff aufzufassen, diese Frage von mir ist Ernst gemeint und ich bitte um eine ernste Antwort, die übrigens bitte nicht wieder mit "denk doch mal nach .. (gefolgt von einem vagen Wischiwaschi)" beginnen sollte, sondern tatsächlich reale Argumente auf dessen Grundlage dann zur Abwechslung mal konstruktiv diskutiert werden kann.
iasi hat geschrieben:
Wenn du dir keine Gedanken über die geeigneste Kamera für Drehsituationen machen musst, weshalb vergeudest du dann deine Zeit mit Kameratechnik u.a. hier bei Slashcam?
Auch wenn es für dich in deiner Theoretiker-Blase unglaublich klingen mag, gibt es durchaus auch andere berechtigte Gründe sich hier aufzuhalten.
Na dafür, dass du es für überflüssig und eine Theoretiker-Blase hälst verwendest du viel Zeit auf"s Schreiben.

Dabei könntest du es doch auch einfach lassen und dich deinen wichtigen Dingen zuwenden, was immer dies auch für Dinge sein mögen.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Wenn du einen Spielfilm drehst, bist du entweder draußen oder drinnen (mit viel Glück sogar im Studio)
In jedem Fall hast du genug Licht (und Schatten),...
Schon das stimmt nicht.

Du bist es doch gewesen, der in einem ander Thread erklärt hat, wieviel mehr Licht man benötigt um mit 120fps zu drehen.

Ich bin zudem jemand, der gerne auch zeigt, was vor der Kamera ist und daher nicht alles in Unschärfe versinken lassen möchte.

Mir kommt da auch Walter Hill in den Sinn.
Last Man standing
Lange BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und stark abgeblendet für große Schärfentiefe.
So etwas leuchtest du nicht mal eben heller aus, denn was abgebildet wird, ist ein sehr großer Bereich.
In einer Einstellung in der Dämmerung sieht man, wie sehr das Negativ gefordert werden musste.

Zudem ist es eben auch ein Unterschied bei Aufwand, ob man mehrere Blendenstufen durch mehr Licht kompensieren muss oder ob die Kamera z.B. diese Reserven bietet - z.B. durch Dual-ISO.

Wer hinausgeht und den Wert der Location miteinbeziehen will, muss eben auch an die Lichtverhältnisse vor Ort und die Beschränkungen bei der Lichtsetzung denken.



Antwort von DeeZiD:

Keine Pocket 6K Pro oder S1H?
SInd in der Preisklasse die besten Performer vom Bild her. Die S1H uebertrifft die C70/C300MKIII, was den benutzbaren Dynamikumfang angeht sogar.



Antwort von vobe49:

iasi hat geschrieben:

Gehört denn nicht die Analyse der Stärken und Schwächen an die zweite Stelle bevor man Kameras kauft oder mietet.
Sicher denkt man vor dem Kauf erst einmal über solche Sachen gründlich nach, aber ehrlich - was das jeweilige Modell dann wirklich leisten kann oder nicht, weis man doch erst genau, wenn man das Geld bereits ausgegeben hat - zumindest bei den Kameras im Consumer-Bereich.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Du bist es doch gewesen, der in einem ander Thread erklärt hat, wieviel mehr Licht man benötigt um mit 120fps zu drehen.
Sag ich doch.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Spezialfälle: Gimbal, Saugnapf am Auto, Highspeed etc. - entsprechend nimmt man halt auch spezielle Kameras mit, wenn man sowas plant.









Antwort von rush:

pillepalle hat geschrieben:

Philosophisch betrachtet kann man sich natürlich alle möglichen und unmöglichen Szenarien ausdenken, die eine Kamera erfüllen muss. So lange, bis schließlich keine Kamera mehr alle Anforderungen erfüllt. Aber das ist dann nicht mehr als ein netter Zeitvertreib.
Sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich glaube das sich unser iasi genau in dieses Hamsterrad begeben hat und dort nicht mehr entfliehen kann weil er immer wieder was (vermeintlich) Besseres an der nächsten Ecke wittert und daher vermutlich auch keinen glücklichen Kamerakauf mehr wird vollziehen können.

Und selbst wenn das Handschuhfach eines Tages mal mit einer neuen Kamera aufgerüstet werden sollte: Gedreht würde damit vermutlich kein Meter respektive BitBit im Glossar erklärt, denn er würde direkt die Augen nach dem nächst besten Modell offen halten um entsprechend für das vermeintlich nächste große Ding gewappnet zu sein.

@iasi: Ich hoffe Du nimmst mir diese "Kritik" nicht krumm, es ist auch nicht böse gemeint aber Deine Argumente zum Kauf bzw Nicht-Kauf bestimmter Kameras sind mehr als subjektiv. Der Thread könnte oder sollte daher vllt eher: die richtige Kamera (für iasi) heißen.

Es kann dahingehend eigentlich keine "Beste Liste" geben - die BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt vom filmenden Handy bis zur voll geriggten Alexa/Red ist einfach zu groß.
Geringes Gewicht etwa ist für den einen sowas wie eine Insta360 oder GoPro - für Frank ist die Ursa noch eine verhältnismäßig leichte Kamera...

Nicht ohne Grund werden auch Autotests in entsprechende Kategorien gegliedert- und selbst innerhalb einer dieser Klassen wie bspw. bei den Kleinwagen können unterschiedliche Tester/Magazine zu anderen finalen Ergebnissen kommen, je nach Gewichtung der Testkriterien.



Antwort von iasi:

DeeZiD hat geschrieben:
Keine Pocket 6K Pro oder S1H?
SInd in der Preisklasse die besten Performer vom Bild her. Die S1H uebertrifft die C70/C300MKIII, was den benutzbaren Dynamikumfang angeht sogar.
Das sollen nur Beispiele sein und keine Listen.
Daher auch die Fortsetzungspunkte ...

Gerade weil ich nicht die Übersicht über alle Kameras habe, wären solche Listen ja von Vorteil.

Hat man einen Dreh, bei dem verschiedene Anforderungen zusammenkommen, könnte man nachsehen, welche Kameras diese am ehesten erfüllen.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Du bist es doch gewesen, der in einem ander Thread erklärt hat, wieviel mehr Licht man benötigt um mit 120fps zu drehen.
Sag ich doch.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Spezialfälle: Gimbal, Saugnapf am Auto, Highspeed etc. - entsprechend nimmt man halt auch spezielle Kameras mit, wenn man sowas plant.
So selten hat man diese "Spezialfälle" eben nicht, wenn man das Studio verlässt.

Und dann wäre es eben gut zu wissen, welches die Spezialisten unter den Kameras für die Anforderung bzw. eine Kombination von Anforderungen sind.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:

Philosophisch betrachtet kann man sich natürlich alle möglichen und unmöglichen Szenarien ausdenken, die eine Kamera erfüllen muss. So lange, bis schließlich keine Kamera mehr alle Anforderungen erfüllt. Aber das ist dann nicht mehr als ein netter Zeitvertreib.
Sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich glaube das sich unser iasi genau in dieses Hamsterrad begeben hat und dort nicht mehr entfliehen kann weil er immer wieder was (vermeintlich) Besseres an der nächsten Ecke wittert und daher vermutlich auch keinen glücklichen Kamerakauf mehr wird vollziehen können.

Und selbst wenn das Handschuhfach eines Tages mal mit einer neuen Kamera aufgerüstet werden sollte: Gedreht würde damit vermutlich kein Meter respektive BitBit im Glossar erklärt, denn er würde direkt die Augen nach dem nächst besten Modell offen halten um entsprechend für das vermeintlich nächste große Ding gewappnet zu sein.

@iasi: Ich hoffe Du nimmst mir diese "Kritik" nicht krumm, es ist auch nicht böse gemeint aber Deine Argumente zum Kauf bzw Nicht-Kauf bestimmter Kameras sind mehr als subjektiv. Der Thread könnte oder sollte daher vllt eher: die richtige Kamera (für iasi) heißen.

Es kann dahingehend eigentlich keine "Beste Liste" geben - die BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt vom filmenden Handy bis zur voll geriggten Alexa/Red ist einfach zu groß.
Geringes Gewicht etwa ist für den einen sowas wie eine Insta360 oder GoPro - für Frank ist die Ursa noch eine verhältnismäßig leichte Kamera...

Nicht ohne Grund werden auch Autotests in entsprechende Kategorien gegliedert- und selbst innerhalb einer dieser Klassen wie bspw. bei den Kleinwagen können unterschiedliche Tester/Magazine zu anderen finalen Ergebnissen kommen, je nach Gewichtung der Testkriterien.
Es gibt nun einmal ständig neue Kameras, die die Möglichkeiten erweitern.
Wer denkt, er könne weiterhin alles mit seiner bewährten Kamera machen, verschenkt schlicht diese Möglichkeiten.

Man sollte sich auch einmal von dem Gedanken der "Besten Kamera" lösen und stattdessen die Geeignesten für Anwendungsprofile heraussuchen.

Will man den Location-Value nutzen und das Studio verlassen, wird man nun einmal mit unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert.

Kubrik hatte die Frage der Technik nicht "philosophisch betrachtet", sondern nach der geeignesten Technik für die Anforderungen gesucht - z.B. bei B.L. wie wohl den meisten bekannt ist.

Was eben gerade uninteressant ist, das sind diese Bestenlisten mit ihren nichtssagenden aufaddierten Punkten.
Stattdessen will ich sehen, welche Kameras für spezielle Anforderungen besonders geeignet sind.

z.B. dieses Anforderungsszenario:

Das Leben kleiner Bauern im 16.Jhd. soll nachempfindbar gemacht werden.
Kleine Gebäude. Enge Räume. Kein Fensterglas, wie wir es heute kenne. Kerzen waren unbezahlbarer Luxus.
Stroh-Lehm-Bauten mit niedrigen Decken und Durchgängen.

Auch heute gibt es noch Menschen, die so leben - sie ins Zentrum eines Films zu stellen, würde ihn allein schon aus dem Einerlei herausheben.

Die Kamera soll sich bewegen, um die Enge spürbar zu machen, darf dabei natürlich den Raum nicht durch WW strecken.

Es sollen und dürfen auch nicht nur Tage mit heiterem Sonnenschein sein.

Und nun stell dir mal vor, dass du dies umsetzen sollst - möglichst authentisch.



Antwort von Frank Glencairn:

So halt - wo ist da jetzt das Problem?
Reconstruction-of-the-peasant-house.jpg



Antwort von Pianist:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Im Normalfall hast du da keine Zeit mit dem Bus/Bahn/Rad oder zu Fuß Irgendwo hin zu gehen, sondern hast einen fahrbaren Untersatz.
Ha! Nächste Woche habe ich einen Einsatz in einem im Bau befindlichen Eisenbahntunnel und weiß jetzt schon, dass man mir dort ein Fahrrad geben wird, mit dem ich vom Tunnelportal zum etwa zehn Kilometer entfernten Drehort im Tunnel kommen werde. Ich muss also versuchen, meine Ausrüstung so zusammenzustellen, dass alles in zwei Rucksäcke passt, wo ich mir einen hinten und einen vorne überhänge.

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:

Im Ernst? Und die Maschinen und das Baumaterial kommt da auch per Fahrrad?

Als ich das letzte mal auf dem Zugspitzgletscher gedreht habe, hatten wir uns kurzerhand zwei Schneekatzen gemietet.
Ich latsch doch nicht mit 300 Kilo Equipment über nen Gletscher - ich schätze mal, du hättest dich mit einem Rodelschlitte abspeisen lassen ;-)



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
So halt - wo ist da jetzt das Problem?
Da ist überhaupt kein Problem, jedenfalls nicht für eine Produktion die so umgesetzt wird wie man Produktonen im allgemeinen auch umsetzen sollte: Mit Planung.

Ich habe keine Ahnung welche Art von Produktionen iasi im Sinn hat mit solchen theoretischen Kamera Listen, Feature Film kann es jedenfalls nicht sein.

Eher etwas für den gut situierten und äußerst solventen Hobbyfilmer, der sich an Filmklassiker aus dem letzten Jahrhundert ergözt und mit Pixelpeeping bis zum Anschlag versucht eine professionell wirkende Produktion als one-man-, bzw. maximal ten-men-show auf die Beine zu stemmen und all die dafür notwendigen professionell ausgebildeten Gewerke einsparen möchte. Weil man muss ja nur für jede Situation "die richtige Kamera" zur Hand haben der Rest passiert dann (wahrscheinlich in einem Zeitraum über Jahre) in der post. Potente Rechner und Resolve gibt es ja für'n Appel und'n Ei.

Ich habe auch keine Ahnung ob iasi je was von Mood Boards oder dergleichen gehört hat.



Antwort von Frank Glencairn:

Nachdem er auf dem Lehmhüttenbeispiel jetzt schon seit Jahren rumreitet, schätze ich mal, er hatte da mal ein traumatisierendes Erlebnis wegen der falschen Kamera :DD








Antwort von roki100:

.LOL :))



Antwort von Pianist:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Im Ernst? Und die Maschinen und das Baumaterial kommt da auch per Fahrrad?
In der derzeitigen Phase wird kein Material mehr bewegt und die Maschine, um die es geht, bleibt vor Ort. Daher fahren alle mit dem Fahrrad. Man versucht aber noch, für mich eine Alternative zu organisieren.

Matthias



Antwort von Mediamind:

Die Frage der richtigen Kamera ist einfach zu beantworten. Die übersteht 2000 Jahre und der Akku läuft immer noch, die Clips sind immer auch nach dieser Zeit noch vorhanden. Sie übersteht Jahrhunderte in einem Grab und ist immer noch (fast) wie neu. Das Modell stammt von Sony:

https://www.amazon.de/Das-Jesus-Video-T ... 329&sr=8-1

Ich fand die Fiktion recht unterhaltsam, der Schluss vielleicht ein wenig zu flach.

Ansonsten führt die Beantwortung der Eingangsfrage zu einer Matrix mit n-dimensionaler Vektorbetrachtung. Das lässt man dann von einem Quantenrechner auswerten und dann hat man für jeden Anwendungsfall und Charakter eine Empfehlung. Es sind dann nur Milliarden Optionen, die in Betracht kommen. Ganz ehrlich, ich will nicht übellaunig daher kommen, solche Diskussionen sind verschwendete Zeit. Und ich falle drauf rein und schreibe dieses Zeilen, ist auch irgendwie widersinnig...



Antwort von prime:

Mediamind hat geschrieben:
Ansonsten führt die Beantwortung der Eingangsfrage zu einer Matrix mit n-dimensionaler Vektorbetrachtung. Das lässt man dann von einem Quantenrechner auswerten und dann hat man für jeden Anwendungsfall und Charakter eine Empfehlung.
Ich erspar dir die ganze Berechnung, die Antwort lautet 42 ;-)

Ansonsten ist das die 2021 Edition dieses Threads:
viewtopic.php?f=48&t=149105&p=1043206

Wieviele Beiträge bis zur Diskussion um HR?



Antwort von iasi:

Mediamind hat geschrieben:
Die Frage der richtigen Kamera ist einfach zu beantworten. Die übersteht 2000 Jahre und der Akku läuft immer noch, die Clips sind immer auch nach dieser Zeit noch vorhanden. Sie übersteht Jahrhunderte in einem Grab und ist immer noch (fast) wie neu. Das Modell stammt von Sony:

https://www.amazon.de/Das-Jesus-Video-T ... 329&sr=8-1

Ich fand die Fiktion recht unterhaltsam, der Schluss vielleicht ein wenig zu flach.

Ansonsten führt die Beantwortung der Eingangsfrage zu einer Matrix mit n-dimensionaler Vektorbetrachtung. Das lässt man dann von einem Quantenrechner auswerten und dann hat man für jeden Anwendungsfall und Charakter eine Empfehlung. Es sind dann nur Milliarden Optionen, die in Betracht kommen. Ganz ehrlich, ich will nicht übellaunig daher kommen, solche Diskussionen sind verschwendete Zeit. Und ich falle drauf rein und schreibe dieses Zeilen, ist auch irgendwie widersinnig...
Und nach dem Perpetuum Mobile suchst du auch noch. ;)



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Im Ernst? Und die Maschinen und das Baumaterial kommt da auch per Fahrrad?

Als ich das letzte mal auf dem Zugspitzgletscher gedreht habe, hatten wir uns kurzerhand zwei Schneekatzen gemietet.
Ich latsch doch nicht mit 300 Kilo Equipment über nen Gletscher - ich schätze mal, du hättest dich mit einem Rodelschlitte abspeisen lassen ;-)
Toll.
Und wieder mal die Zugspitzgeschichte.

Und natürlich hattest du die Zugspitze dann auch ordentlich ausgeleuchtet. Das hatte die Touristen unten im Tal sicherlich gefreut.

Anforderungen erdrückst du eben immer und überall mit Hunderten Kilo Equipment - oder versucht es zumindest.

Im Ernst:
Du bist eben auch ein Pappmaschebauer, der dann ganz großes Kino macht, das fast wie Hollywood aussieht.

Kubrik hatte natürlich ein ordentliches Budget und konnte für B.L. etwas mehr Maschinen und Baumaterial auffahren lassen - nicht wahr? ;)

https://flim-1-0-2.s3.eu-central-1.amaz ... aba44f.png

Wir mussten damals leider in einem alten, gebrauchten Schloß drehen und konnten uns kein neues bauen.
Das sah dann aber auch ganz gut aus - eben irgendwie authentisch.
Und die Darsteller konnten sich eben doch auch gut in ihre Rollen einfinden, nachdem sie etwas mehr vom Schloß zu sehen bekamen, als auf Touristenführungen.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
So halt - wo ist da jetzt das Problem?

Reconstruction-of-the-peasant-house.jpg
Dass es aussieht wie Onkel Müllers Foto vom Urlaubsausflug.

Das erfüllt in keinster Weise die Anforderungen.
Als würde man in ein Puppenhaus hineinblicken.



Antwort von Mediamind:

iasi hat geschrieben:
Mediamind hat geschrieben:
Die Frage der richtigen Kamera ist einfach zu beantworten. Die übersteht 2000 Jahre und der Akku läuft immer noch, die Clips sind immer auch nach dieser Zeit noch vorhanden. Sie übersteht Jahrhunderte in einem Grab und ist immer noch (fast) wie neu. Das Modell stammt von Sony:

https://www.amazon.de/Das-Jesus-Video-T ... 329&sr=8-1

Ich fand die Fiktion recht unterhaltsam, der Schluss vielleicht ein wenig zu flach.

Ansonsten führt die Beantwortung der Eingangsfrage zu einer Matrix mit n-dimensionaler Vektorbetrachtung. Das lässt man dann von einem Quantenrechner auswerten und dann hat man für jeden Anwendungsfall und Charakter eine Empfehlung. Es sind dann nur Milliarden Optionen, die in Betracht kommen. Ganz ehrlich, ich will nicht übellaunig daher kommen, solche Diskussionen sind verschwendete Zeit. Und ich falle drauf rein und schreibe dieses Zeilen, ist auch irgendwie widersinnig...
Und nach dem Perpetuum Mobile suchst du auch noch. ;)


Nein, eigentlich nicht. Das passt stilistisch einfach nicht in mein Bernsteinzimmer.
Aber nun im Ernst, solche Diskussionen sind unnütz. Für mich sind die handwerklichen Themen interessant. Echter Erfahrungsaustausch mit Praxishintergrund. oder Fragen und Antworten zu echten real existierenden Problemstellungen. Ich finde im Vergleich zu diesen esoterischen Diskussionen Anfängerfragen teilweise erfrischend. Frage, Antwort, Lösung...
Ich werde mich künftig aus diesen Themen raushalten.
@Prime: auf die 42 würde ich nicht setzen. Das Ergebnis war damals schon ein Rechenfehler.



Antwort von iasi:

Mediamind hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Und nach dem Perpetuum Mobile suchst du auch noch. ;)


Nein, eigentlich nicht. Das passt stilistisch einfach nicht in mein Bernsteinzimmer.
Aber nun im Ernst, solche Diskussionen sind unnütz. Für mich sind die handwerklichen Themen interessant. Echter Erfahrungsaustausch mit Praxishintergrund. oder Fragen und Antworten zu echten real existierenden Problemstellungen. Ich finde im Vergleich zu diesen esoterischen Diskussionen Anfängerfragen teilweise erfrischend. Frage, Antwort, Lösung...
Ich werde mich künftig aus diesen Themen raushalten.
@Prime: auf die 42 würde ich nicht setzen. Das Ergebnis war damals schon ein Rechenfehler.
Und warum drückst du dich dann so um den Praxisbezug.

Ich höre hier ständig, dass die Technik keine Rolle spielt, aber dann ereifern sich immer Leute hier über technische Werte und Zahlen.

Wenn ich eine Kamera für einen bestimmten Dreh benötige, dann interessiert mich nicht das Gerede über cinematischen Look oder Punktzahlen in der Bestenliste.

Wenn ich mit einer Kamera an die technischen Grenzen stoße und dadurch limitiert werde, dann ist dies nun einmal eine Erfahrung aus der Praxis, die ich eigentlich zukünftig zu vermeiden versuchen muss.

Zudem ist Praxiserfahrung eben nicht gleich Praxiserfahrung.
Neulich war ich in Timisoara und sah dort dieselben Lichtaufbauten vor einer Erdgeschosswohnung wie kurz zuvor in Berlin.
Gut - heute wird jeder Tatort in den immergleichen Gebäuden gedreht und nur an 1 oder 2 Tagen darf die Crew auch mal raus und Außendrehs machen. Das ist dann eben die handwerkliche Praxis ala Frank, bei dem man noch ein wenig am Grundsettung der Ausleuchtung rumspielt.

Wenn man aber den Location-Value in die Produktion einbringen möchte, muss man eben die bequemen Räume verlassen.
Und wenn man dann eben ein Budget hat, das wie beim Tatort eigentlich nur 1 oder 2 Tage Außendreh zulässt, muss man umdenken und seinen alten Trott verlassen.

Das Immergleiche ist jedenfalls nicht herausragend.

Will ich die Erhabenheit der Karpaten einfangen, dann ist die Detailwiedergabe nun einmal wichtig.
Auch wenn ich 300kg Equipment da hochfahren lasse, verschenke ich mit einem S35-4k-Bayer-Sensor nun einmal viel.

Wenn ich in einem Schloß drehe, dann lässt mich die Schloßverwaltung eben nicht machen, wie ich will. Die mögen es nicht, wenn man Unmengen an Kabel vom Schloßhof in jedes Ecke des Schlosses verlegt.
Und was vielleicht bei einem Dreh in einer Lagerhalle geht, nämlich dass man vor den Sicherungskasten Venilatoren stellt, damit diese nicht ständig herausfliegen, das wird im Schloß nicht akzeptiert.
Vor allem gibt es ja eine einfache Lösung:
Man wählt eine Kamera mit genügend Empfindlichkeitsreserven. Eine Blendenstufe macht schon einen riesigen Unterschied, bei der erforderlichen Lichtleistung.








Antwort von Darth Schneider:

Ihr streitet auch immer über den selben Stuss.
Natürlich spielt die Technik beim filmen eine Rolle, ansonsten wären wir nicht hier und SlashCAM auch nicht….

Was manche Leute hier vergessen, es gibt noch viel wichtigere Dinge die einen guten Film ausmachen, als die Kamera Technik…
Gruss Boris



Antwort von prime:

iasi hat geschrieben:
Und was vielleicht bei einem Dreh in einer Lagerhalle geht, nämlich dass man vor den Sicherungskasten Venilatoren stellt, damit diese nicht ständig herausfliegen, das wird im Schloß nicht akzeptiert.
Sorry aber warum nennst du es nicht wie es ist: Pfusch. Wenn du und deine "Crew" so vorbereitet drehen, dann hast du ganz andere Probleme.

Wann warst du das letzte mal an einen kommerziell relevanten Set? Dein Geschwurbel hat immer den Hauch von low/no-Budget, gleichzeitig wirfst du ständig mit (ewig gleichen) Anekdoten von Kubrick, Deakins und Co um dich als ob du 30 Jahre in Hollywood gearbeitet hast.



Antwort von Funless:

Nicht dreißig Jahre ... mindestens fünfzig.



Antwort von Jalue:

Keine Ahnung, warum die Emotionen hier so hochkommen, ich finde die Iasis Anregung für ein "praxisorientiertes Ranking" durchaus überlegenswert. Ist es doch so, dass bei der Kameraauswahl oft nicht die Eignung entscheidend ist, sondern ein ziemlich irrationaler Herdentrieb. Da muss dann unbedingt mit der Kamera XY gedreht werden, weil die gerade In ist.

Schönes Beispiel war der FS7-Hype (wird gerade durch einen FX9-Hype abgelöst). Sicher eine brauchbare Kamera, aber wer sie im Mini-Team als EB-Mühle einsetzen muss, wird sie aufgrund diverser Design-Mängel schnell hassen lernen.

Auslöser für solche Hypes ist wahrscheinlich nur gekonntes Marketing und irgendwann wird die Sache zum Selbstläufer. Für Produktions-Blondie steht dann "FS7" (wahlweise: 5D Mark III, FX6, C200 …) für "Kamera" überhaupt, einfach weil sich der Name eingeprägt hat. Bumms, landet sie auch bei der nächsten Produktion wieder auf der Geräteliste. Mit objektiver Beurteilung hat das alles nur wenig zu tun.




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