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Frage von Nigma1313:
April 2026

https://www.instagram.com/p/DXtPJASDILA/

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Antwort von iasi:

Nigma1313 hat geschrieben:
https://www.instagram.com/p/DXtPJASDILA/
"Iron Lung" ist ein aktuelles Beispiel die Bedeutung des Vertriebsweges. Der Film lief in den USA in 3000 Kinos an.

Das klassische Beispiel ist der italienischen Sandalenfilm "Die unglaublichen Abenteuer des Herkules", dessen Rechte Joseph E. Levine erwarb und groß in die US-Kinos brachte.

"The Crying Game" wurde auch perfekt vertrieben und wurde zum Kassenerfolg.


Der erfolgreichste Film 2025 lief in deutschen Kinos so gut wie gar nicht und spielte dadurch auch nichts ein.


Die Qualität eines Filmes ist nebensächlich. Es kommt auf den Vertrieb an.
Das ist die bittere Wahrheit.

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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:

"Iron Lung" ist ein aktuelles Beispiel die Bedeutung des Vertriebsweges. Der Film lief in den USA in 3000 Kinos an.
Der Film basiert auf einem Game und der Macher ist ein bekannter YouTube-Star. Das ist doch schon einmal eine ganz andere Basis.

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Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

"Iron Lung" ist ein aktuelles Beispiel die Bedeutung des Vertriebsweges. Der Film lief in den USA in 3000 Kinos an.
Der Film basiert auf einem Game und der Macher ist ein bekannter YouTube-Star. Das ist doch schon einmal eine ganz andere Basis.
Das ist eine gute Marketing-Basis, die auch dazu genutzt wurde, um den Film bei großen Kinoketten auf die Leinwände zu bekommen.

Wenn der Film nur in ein paar Dutzend Kinos gelaufen wäre, hätte auch die Basis nichts gebracht.

Aber es war eben auch eine kluge Stoffauswahl, die ein Publikum ansprach und eine Produktion mit begrenztem Budget erlaubte.

Bei einem dicken Hollywood-Budget wäre "Iron Lung" ein derber Flop gewesen.

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Antwort von Drushba:

iasi hat geschrieben:

Das ist eine gute Marketing-Basis, die auch dazu genutzt wurde, um den Film bei großen Kinoketten auf die Leinwände zu bekommen.

Die USA haben einen riesigen englischsprachigen Binnenmarkt. Deshalb können Regisseure und Produzenten im Extremfall auch selbst durch Städte touren, ihre Filme persönlich im Kino vorstellen und sie für wenig Geld an viele Regionalsender verkaufen, bis die Low-No-Budget-Kosten wieder drin sind. Im Idealfall werden sie dabei durch Agenturen entdeckt. Das alles haben wir so nicht. Unser Markt ist viel kleiner, hochumkämpft, hier wird niemand entdeckt, weil die Agenturen anders funktionieren, wir sind nicht so eventfreudig und Regionalsender kaufen meist nichts.

Wenn du jedoch stets die Wirtschaftlichkeit betonst und alles darauf reduzierst, musst du dir zwangsläufig die Frage stellen, ob die Filmbranche grundsätzlich wirtschaftlich sinnvoll ist. Spoiler: Das ist sie hierzulande nicht. Ein volkswirtschaftlicher Homo Oeconomicus wendet sich dann zwangsläufig wirtschaftlich relevanteren Gebieten zu, wo die Renditen besser sind. Zum Glück sind nicht alle so ;-)

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Antwort von iasi:

Drushba hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Das ist eine gute Marketing-Basis, die auch dazu genutzt wurde, um den Film bei großen Kinoketten auf die Leinwände zu bekommen.

Die USA haben einen riesigen englischsprachigen Binnenmarkt. Deshalb können Regisseure und Produzenten im Extremfall auch selbst durch Städte touren, ihre Filme persönlich im Kino vorstellen und sie für wenig Geld an viele Regionalsender verkaufen, bis die Low-No-Budget-Kosten wieder drin sind. Im Idealfall werden sie dabei durch Agenturen entdeckt. Das alles haben wir so nicht. Unser Markt ist viel kleiner, hochumkämpft, hier wird niemand entdeckt, weil die Agenturen anders funktionieren, wir sind nicht so eventfreudig und Regionalsender kaufen meist nichts.

Wenn du jedoch stets die Wirtschaftlichkeit betonst und alles darauf reduzierst, musst du dir zwangsläufig die Frage stellen, ob die Filmbranche grundsätzlich wirtschaftlich sinnvoll ist. Spoiler: Das ist sie hierzulande nicht. Ein volkswirtschaftlicher Homo Oeconomicus wendet sich dann zwangsläufig wirtschaftlich relevanteren Gebieten zu, wo die Renditen besser sind. Zum Glück sind nicht alle so ;-)
Es ist ein großer Unterschied, ob ein Maler allein ein Kunstwerk auf eine Leinwand bringt oder ob eine große Anzahl von Mitarbeitern mit großem Aufwand etwas produziert.

In beiden Fällen zeigt sich die Bedeutung des Kunstwerkes auch dadurch, dass es wahrgenommen wird.

Kunst, die von vielen finanziert und von wenigen gesehen wird, ist dekadent.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Quatsch, gerade die Kunst Branche ist heute völlig verdreht.

Da werden Bilder/Kunstwerke (die nicht mal welche sind) gehandelt für sehr, sehr viel Geld.
Die (abgesehen von einigen sehr reichen Nerds) fast gar niemanden interessieren..

Dekadenter geht es gar nicht.

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Antwort von Alex:

iasi hat geschrieben:
Es ist ein großer Unterschied, ob ein Maler allein ein Kunstwerk auf eine Leinwand bringt oder ob eine große Anzahl von Mitarbeitern mit großem Aufwand etwas produziert.
Seltsamer Vergleich. Meinste die Werke von van Gogh oder Picasso wären mit 20-Mann Team besser geworden?

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Antwort von iasi:

Alex hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es ist ein großer Unterschied, ob ein Maler allein ein Kunstwerk auf eine Leinwand bringt oder ob eine große Anzahl von Mitarbeitern mit großem Aufwand etwas produziert.
Seltsamer Vergleich. Meinste die Werke von van Gogh oder Picasso wären mit 20-Mann Team besser geworden?
Was denkst du, wie viele Werke dieser beiden Künstler es wohl geben würde, wenn für deren Herstellung jeweils Hunderte von Mitarbeiter monatlelang beschäftigt gewesen wären.

Auch ein van Gogh würde heute keinen Film mit demselben Aufwand herstellen, mit dem er ein Gemälde erschaffen hatte.

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Antwort von Jott:

Er würde bei seiner Kamera das Schwenkdisplay abschneiden.

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Antwort von dienstag_01:

Kunst, die von vielen finanziert und von wenigen gesehen wird, ist dekadent. So, Mona Lisa, jetzt biste endlich raus.

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Antwort von Nigma1313:

dienstag_01 hat geschrieben:
Kunst, die von vielen finanziert und von wenigen gesehen wird, ist dekadent.
So, Mona Lisa, jetzt biste endlich raus. :-D

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Antwort von iasi:

dienstag_01 hat geschrieben:
Kunst, die von vielen finanziert und von wenigen gesehen wird, ist dekadent.
So, Mona Lisa, jetzt biste endlich raus. Leonardo verkaufte das Bild kurz vor seinem Tod an König ...
Neigen Könige nicht zu Dekandenz?

Die Mona Lisa im Pariser Louvre ist das meistbesuchte Gemälde der Welt und zieht täglich etwa 20.000 bis 30.000 Besucher an.

So mancher deutscher Film, der von bezahlten Menschen und nicht einem auf eigene Rechnung tätigen Leonardo hergestellt wurde, erreicht insgesamt nicht einmal solche Besucherzahlen.

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Antwort von Darth Schneider:

Und frage mich immer noch wieso das Bild überhaupt soo populär ist ?
Mir hat das Mona Lisa Gemälde nie gefallen..

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und frage mich immer noch wieso das Bild überhaupt soo populär ist ?
Mir hat das Mona Lisa Gemälde nie gefallen..
Die Kunst der Interpretation.

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Antwort von dienstag_01:

iasi hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

So, Mona Lisa, jetzt biste endlich raus.
Leonardo verkaufte das Bild kurz vor seinem Tod an König ...
Neigen Könige nicht zu Dekandenz?

Die Mona Lisa im Pariser Louvre ist das meistbesuchte Gemälde der Welt und zieht täglich etwa 20.000 bis 30.000 Besucher an.

So mancher deutscher Film, der von bezahlten Menschen und nicht einem auf eigene Rechnung tätigen Leonardo hergestellt wurde, erreicht insgesamt nicht einmal solche Besucherzahlen.
So dekadent wie Leonardo da Vinci darf man als Filmemacher dann aber auch sein dürfen. Und täglich zigtausend Besucher in 500 Jahren hatte der Maler sicher auch nicht in seiner Kalkulation.
(Und wird auch nicht jedem auf ähnliche Weise finanziertem Gemälde zuteil.)

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Antwort von iasi:

dienstag_01 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Leonardo verkaufte das Bild kurz vor seinem Tod an König ...
Neigen Könige nicht zu Dekandenz?

Die Mona Lisa im Pariser Louvre ist das meistbesuchte Gemälde der Welt und zieht täglich etwa 20.000 bis 30.000 Besucher an.

So mancher deutscher Film, der von bezahlten Menschen und nicht einem auf eigene Rechnung tätigen Leonardo hergestellt wurde, erreicht insgesamt nicht einmal solche Besucherzahlen.
So dekadent wie Leonardo da Vinci darf man als Filmemacher dann aber auch sein dürfen. Und täglich zigtausend Besucher in 500 Jahren hatte der Maler sicher auch nicht in seiner Kalkulation.
(Und wird auch nicht jedem auf ähnliche Weise finanziertem Gemälde zuteil.)
Leonardo war nicht dekadent. Er malte die Mona Lisa und verkaufte sie an einen König.

Und hier zeigt sich der Unterschied:
Im deutschen Kunstsektor (inkl. Filmbranche) lassen sich die Macher für die Herstellung bezahlen - mit dem Geld des Volkes - für eine dekadente Gruppe von "Kunstliebhabern". Und dafür feiern sich die Künstler gemeinsam mit den Kunstliebhabern selbst.
Die Zuschauer werden nicht gefragt, weil sie für dieses Kunst-System nicht von Belang sind.

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Antwort von dienstag_01:

iasi hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

So dekadent wie Leonardo da Vinci darf man als Filmemacher dann aber auch sein dürfen. Und täglich zigtausend Besucher in 500 Jahren hatte der Maler sicher auch nicht in seiner Kalkulation.
(Und wird auch nicht jedem auf ähnliche Weise finanziertem Gemälde zuteil.)
Leonardo war nicht dekadent. Er malte die Mona Lisa und verkaufte sie an einen König.

Und hier zeigt sich der Unterschied:
Im deutschen Kunstsektor (inkl. Filmbranche) lassen sich die Macher für die Herstellung bezahlen - mit dem Geld des Volkes - für eine dekadente Gruppe von "Kunstliebhabern". Und dafür feiern sich die Künstler gemeinsam mit den Kunstliebhabern selbst.
Die Zuschauer werden nicht gefragt, weil sie für dieses Kunst-System nicht von Belang sind.
Du hast recht, Leonardo war nicht dekadent, nur seine Kunst. Denn wir erinnern uns: Kunst, die von vielen finanziert und von wenigen gesehen wird, ist dekadent. (iasi)
Vielleicht ist das aber heutzutage ähnlich, viele Filmemacher würden auf Förderung gerne verzichten, wenn es einen anderen Weg der Finanzierung gäbe. Gibt es aber nicht in D (und in den Nachbarländern ja ebenfalls nicht).
Vielleicht sind sie einfach nur pragmatisch (wie Leonardo).

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Antwort von iasi:

dienstag_01 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Leonardo war nicht dekadent. Er malte die Mona Lisa und verkaufte sie an einen König.

Und hier zeigt sich der Unterschied:
Im deutschen Kunstsektor (inkl. Filmbranche) lassen sich die Macher für die Herstellung bezahlen - mit dem Geld des Volkes - für eine dekadente Gruppe von "Kunstliebhabern". Und dafür feiern sich die Künstler gemeinsam mit den Kunstliebhabern selbst.
Die Zuschauer werden nicht gefragt, weil sie für dieses Kunst-System nicht von Belang sind.
Du hast recht, Leonardo war nicht dekadent, nur seine Kunst. Denn wir erinnern uns: Kunst, die von vielen finanziert und von wenigen gesehen wird, ist dekadent. (iasi)
Vielleicht ist das aber heutzutage ähnlich, viele Filmemacher würden auf Förderung gerne verzichten, wenn es einen anderen Weg der Finanzierung gäbe. Gibt es aber nicht in D (und in den Nachbarländern ja ebenfalls nicht).
Vielleicht sind sie einfach nur pragmatisch (wie Leonardo).
Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
Filmemacher in D gehen natürlich den einfachen Weg - und der heißt Förderung.
Das wenige private Kapital sucht natürlich auch den sicheren Weg: Förderung.
Was die deutsche Filmförderung gebracht hat, ist den Ruf, dass deutsche Filme ihre Kosten nicht einspielen.
Einerseits investiert dann natürlich niemand, andererseits sind die Kinobetreiber nicht gewillt, ihre Leinwände mit Filmen zu bespielen, die keine Zuschauer anziehen.

Letztlich jammern dann die Filmemacher darüber, dass Leute, die die Fördermittel verwalten, diese zuteilen.
Eigentlich wollen deutsche Filmemacher keine Mühen mit der Finanzierung, keine eigenen finanziellen Risiken, aber völlige künstlerische Freiheit und natürlich ein erträgliches Einkommen sowie Catering.
Filmgrößen wie Coppola oder Costner müssen für diese Freiheit volles eigenes finanzielles Risiko eingehen.

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Antwort von Bildlauf:

Vom Prinzip her ist Filmförderung ja ok.
Man könnte es ja auch so machen, daß es ein sog. Fixum gibt, was dann erheblich niedriger ist und wenn der Film gut läuft gibt es nachträglich so viel Prämie, bis man auf der Tarifgage ist.
Nur das geht nicht durch, weil gerade im FFG/ÖRR - Kontext Tarif Pflicht ist.
Aber ein Provisionssystem oder so könnte ja einen gewissen gesunden Druck erzeugen und auch eine gewisse Identifikation mit dem Projekt.

Mein erster regulärer Job war im Möbelgeschäft. Erst war ich Verkäufer, später stellvertretender Filialleiter. Recht hochwertige, stylische Möbel und Kundschaft mit tendenziell mehr Geld.
Da habe ich ein sehr mageres Fixum bekommen, so daß man monatlich gerade über die Runden kam und Sozialversicherungen abgedeckt waren.
Der Rest des Gehaltes waren Verkaufsprovisionen von Möbeln, und tlw war mein Gehalt echt hoch....
Da musste ich (und auch die anderen KollegInnen) mich aber auch echt bemühen, um zu verkaufen, und es war irgendwann so stressig, daß ich gekündigt habe und in einen normalen Bürojob (Produktmanagment) gewechselt bin.
Das fühlte sich relaxter an und finanziell kam ich im Jahresschnitt aufs Gleiche oder etwas mehr hinaus, es gab da 2 mal doppeltes Gehalt (Sommer, Winter) und sogar eine Jahresprämie, die sich nach dem Gewinn des Unternehmens gerichtet hat (und das Unternehmen hat Gewinne gemacht), plus Betriebsrente und sogar 6 DM Kontoführungsgebühren/Monat, Freigetränke und Snacks auf jeder Etage, 3 Betriebsausflüge/Jahr plus fette Weihnachtsfeier, und alles schön nach Stechkarte abgerechnet, damit auch jede Überstunde bezahlt wird... :-)

Als Angestellte(r) ist das doch echt attraktiver als immer in Unwissenheit zu sein mit Provisionen etc., wie das Gehalt ausfällt, oder der Film erfolgreich wird, daher kann ich die Ambitionen im FFG/ÖRR Bereich schon verstehen, da rein zu wollen.

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Antwort von iasi:

Filmförderung sieht in anderen Ländern anders aus und funktioniert oft über Kostenrückerstattung oder Steuervergünstigungen.

Wir ein Film in D gedreht, könnte der Staat einen Anteil der Herstellungskosten erstatten, da die Staatsquote sowieso bei mittlerweile 50% liegt.

Es gibt marktwirtschaftlich vernünftige Fördermethoden.
Was wir in D haben, ist eine Branche, die nach dem Prinzip eines sozialistischen Kombinats funktioniert, wobei Gewinne dann aber doch privatisiert werden.

Die deutsche Filmbranche wurde 2025 mit 492 Mio.€ gefördert - davon 223 Mio.€ für Kinofilmförderung.
Da sind TV-Gebührengelder noch gar nicht drin, die im Rahmen von Co-Produktionen flossen.

Deutsche Filme (inkl. int. Koproduktionen) - auch ältere Produktionen - kamen auf 24.268.743 verkaufte Kinotickets.
Selbst wenn man die durchschnittlichen 10,05€, die ein Kinoticket kostete heranzieht und vernachlässigt, dass Zuschläge für 3D, Überlänge oder IMAX meist bei Hollywood-Produktionen bezahlt wurden und der Durchschnittspreis für deutsche Filme eher darunter lag, kommen wir 243,9 Mio.€ Kinoticketeinnahmen von deutschen Filmen.
Davon ging etwa die Hälfte an die Kinobetreiber (die ebenfalls gefördert werden).

Damit stehen dann 223 Mio.€ Fördermittel 122 Mio.€ Einnahmen gegenüber.
Da werden also 2€ an öffentlichen Geldern investiert, um 1€ Umsatz zu erzielen.

Wenn die Produktionsunternehmen und deren Mitarbeiter gerade mal die Hälfte der Kosten erwirtschaften, ...

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