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DIY Stativ aus Aluminium



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Frage von migebonn:


Es ist mal wieder so weit. Nach exakt 1 jähriger Planungs- und Bauzeit habe ich mir meinen Traum von einem Stativ fertiggestellt. Für die Kritiker vorweg:
Ja, ja, viel zu schwer... viel zu unhandlich... nicht eloxiert... blablabla...
Ich wollte es so haben und bin mit dem Ergebnis absolut (!!) zufrieden.



Viel Spaß beim Zusehen, eine englische Version ist in Vorbereitung.



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Handwerklich eine Wahnsinns Arbeit, Respekt!
Lass es doch noch eloxieren, dann wird's richtig schön!

Grüße,
Auf Achse



Antwort von Steelfox:

Hut ab und zwei Daumen nach oben! Schönes Unikat. Hätte im Video gern mehr von der Bodenspinne gesehen. Insgesamt super Arbeit. Wie alles von dir.
Ich wünschte ich hätte soviel Zeit und Talent und eine Werkstatt und...





Antwort von sanftmut:

Auch meinerseits Respekt!

Darf ich (off topic) fragen, wie der satte Ton aufgenommen wurde?

Wie ist da die "Signalkette"?
Mikro?
Recorder?
Effekte?

Danke!

LG und viel Freude damit!



Antwort von TomWI:

Großartig!



Antwort von Frank Glencairn:

What the.... Wow!



Antwort von Peppermintpost:

michael du bist ein super freak ich hab es immer gesagt ;-)
super cool, aber ich dachte du wolltest dir ein holz stativ bauen?



Antwort von migebonn:

Vielen Dank für die Kommentare, ich habe mich sehr gefreut!

@sanftmut Die "Signalkette" der Audioaufnahme ist recht einfach:
Mikrofon (Smartlav+) direkt in die Kamera (Sony AX100), das wars. In der Post die Audiospur normalisiert und Ende. Etwas Rauschen war dann gratis dabei, da mein Rechner etwa 80cm neben mir stand...

@ Peppermintpost Hi Torsten, I'm proud to be a freak...;-) but... Holz? Nö, das wäre ja viel zu schnell fertig gewesen...

@ Frank Glencairn Bester Kommentar ever 👍👍

@ Steelfox Ich werde auf meiner Homepage die nächsten Tage eine ausführliche Dokumentation einstellen, da werden dann mehr Detailfotos auftauchen ( www.studiobonn.com ist kaum der Rede wert...)

@ Auf Achse Eloxieren müsste in allen Einzelteilen erfolgen, das kann ich mir nicht mehr antun, da alle Verbindungen und Verschraubungen wieder exakt gesetzt werden müssten. Gem. Internetpreisen wäre das aber auch im Bereich um die 300€ - mir auch zuviel. Wenn ich Brassel mit Reflektionen kriege, dann werde ich ein schwarzes Tuch um das Stativ legen, ist dann doch einfacher und preiswerter...



Antwort von Frank B.:

Immer wieder geil, deine Videos anzusehen. Gute Arbeit, Michael!!!



Antwort von klusterdegenerierung:

Man Michael, das ist wieder ein Wahnsinns Projekt und ich liebe Deine Projekte!
Zudem moderierst Du sie immer so toll, da muß man einfach dran bleiben.

Super look auch das Teilchen! Eines hast Du uns aber verschwiegen, was in Herrgottsnamen ist das für ein abgefahrener Adapter auf Deinem Kopf?
Warum hast Du da den Manfrotto Schnellwechselschlitten drauf gemacht, der Kopf hat doch einen?

Danke fürs Teilen und das Du Dich bei Deiner Frau bedankt hast, hat mich sehr gerührt! :-)



Antwort von migebonn:

@ klusterdegenerierung

Vielen Dank auch Dir!

Ja, der Kopf...den habe ich gebraucht gekauft, da er ziemlich geschrottet war. Die Kopfplatte war gebrochen durch Sturz und nicht mehr verwendbar. Also habe ich eine Platte selbst draufgefräst, eine kleine Erhöhung und den Manfrotto - Halter draufgeschraubt. Da ich bislang Manfrotto hatte bot sich das an. Innen war er auch hinüber, habe ich dann auch hingekriegt.
Das Beste aber ist die Panbar, also der Griff. War keiner dabei und bei Vinten wollten die dann satte 270,00€ (!!!) dafür haben....
Also einen für 50,00€ bei Manfrotto gekauft, eine neue Rosette geschliffen ( von Hand mit Augenmaß, 2 Versuche) und das Teil ist bombig!!!



Antwort von migebonn:

Nun ist auch die Englische Version draußen...naja, nennen wir es mal Englisch...😎



Antwort von Starshine Pictures:

Junge Junge, du hast echt mal ne gepflegte Vollmeise! Aber wirklich klasse das Ding, und ich find den Alulook sehr individuell und gut.



Antwort von pixelschubser2006:

Also ich kann auch nur den Hut vor der Leistung ziehen. Wahnsinn. Ich vermute allerdings, daß die Motivation ähnlich wie beim Modellbau ist. So ein Projekt entzieht sich ja jeder vernünftigen Kalkulation. Wobei mich schon interessieren würde, ob sich sowas auch wirtschaftlich in Stückzahlen bauen ließe. Immerhin kann ich mir vorstellen, daß es Freaks für das Besondere gibt, die genau sowas haben wolllen. Dazu gehöre ich allerdings nicht, ich würde mir sowas nicht leisten können...



Antwort von domain:

Unglaubliche schöne Arbeit, Kompliment.
Ruessel und ich werden direkt neidig auf deine maschinelle Austattung zur Bearbeitung von div. Materialien.
Ich selbst habe schon seit 30 Jahren ein Nikon-Stativ aus dem Vermessungswesen, allerdings leider aus Alu. Alu verhält sich im Gegensatz zu Holz leider wie eine Feder, während Holz eine immanente Dämpfung bietet. Als optimal empfand ich allerdings immer die Stativenden, die man mit dem Fuß in den Boden rammen konnte aber für den Innenbereich braucht man derart schwere Stative ja nicht wirklich.
Heute würde ich ein Holzstativ von NEDO mit 7 Kg Gewicht und € 179.-(Nutzhöhe 1,70m) anschaffen und entsprechend umbauen

zum Bild http://up.picr.de/28505683gr.jpg



Antwort von Frank B.:

Domain, sowas ähnliches benutze ich als Unterbau für meinen DIY-Kamerakran. Hält ordentlich was aus. Wenn ich bedenke, wie billig das Ding war...ich würde auch kein Stativ bauen. Aber Michael gings auch nicht ums Sparen, glaub ich. ;)



Antwort von migebonn:

@ pixelschubser 2006

Durch dieses Projekt konnte ich für mich feststellen, dass bei Einsatz der nötigen Materialien und CNC-Bearbeitung eine durchaus vernünftige Kalkulation erreichbar wäre. Der Verkaufspreis könnte dann in einem Bereich von 3-4000€ den "Großen" echt Schwierigkeiten bereiten. Natürlich müsste die benötigte Infrastruktur schon vorhanden sein...Indien? 😂

@ domain und Frank B.

Vielen Dank und ja, es ging mir wirklich nicht ums Sparen, dafür steckt einfach zuviel Mühe Schweiß und Blut in diesem Projekt. Ich hab einfach mal angefangen und liess laufen...und wirklich wie Modellbau o.ä. zu sehen...Es war ja kein Auftrag oder sonstiger Druck dahinter...
Aber im Ergebnis bin ich tatsächlich sehr zufrieden, da sehe ich meine anderen Stative nur noch als Spielzeug...😉



Antwort von vario-ed:

@Migebonn: Klasse Arbeit, die Du da abgeliefert hast!

@Domain: Danke für den Tipp mit den Nedo-Stativen. Genau solch ein Teil kann ich gut brauchen. Möchte Surfer auf Lanzarote filmen und da dort sehr gerne relativ böige Winde sind, brauche ich ein gut dämpfendes Stativ, da ich mit einem Teleextender am Camcorder arbeiten möchte.

Hast Du vielleicht eine Empfehlung für einen passenden Fluidhead für mich, denn mein Vinten-Vision 3-Kopf mit 75mm Bowl passt da wohl leider nicht drauf und so muß ich mich nach etwas Anderem umsehen als Alternative?
Ist halt Schade, daß durch die flache Basis des Stativs keine Schnellnivelierung wie bei einer Bowl möglich ist.

Grüße Denis



Antwort von domain:

Um diese Art von Stativen im Videobereich zu verwenden, muss man wohl etwas basteln können. Ich verwendete es anno dazumal für eine schwere 6x7 Kamera inkl. 300-er Tele und da reichte der massive Kugelkopf.

zum Bild http://up.picr.de/28535683hw.jpg



Antwort von dosaris:

ein wirklich starkes Projekt!

Das mit den Gelenkschrauben oben - da wo die Beine an die Platte
andocken - ist mir nicht klar.
Einfache Schrauben nimmt man nicht für Gelenke, müssten also min Bundschrauben sein. Sonst hat man zuviel undefiniertes Spiel,
das ganze wird wackelig.

Also Schrauben fast festdrehen -> es klemmt.
Nur 1/4 Umdrehung weniger -> es wackelt.
Und die Schrauben lockern sich von allein, wenn man die Beine spreizt.
Zumindest Schrauben-Sicherungslack wäre nötig.
oder - brachiale pragmatische Lösung - Schraubengewinde etwas
vergurken, sodass die fest in der Mutter sitzt.

D



Antwort von Auf Achse:

Man kann auch Buchsen einsetzen für definiertes Spiel und Beweglichkeit. Dann kann man die Schrauben festschrauben so wie sich's gehört und das Gewinde muß nicht als Gleitstelle herhalten.

Auf Achse



Antwort von domain:

Bei meinem Nikonstativ (leider aus Alu) wurde ein ganz anderer Weg beschritten. Da gibt es Lagerzapfen direkt aus dem oberen Beingussteil, die in Lagern in der zweigeteilten oberen Platte laufen wie in einem Sandwich, siehe mein Foto.
Die zwei Platten kann man mit drei Schrauben bei Bedarf etwas anziehen und passt wieder, bisher allerdings noch nie notwendig.



Antwort von vario-ed:

@Domain: Danke für das informative Bild von Deinem Setup. Leider komme ich mit einem Kugelkopf bei den Surfern nicht hin, was ich im Dezember/Januar leidvoll mit einem Fotostativ, das mit einem guten Kugelkopf ausgerüstet war, erfahren mußte. Benötige unbedingt eine akurate Schwenkmöglichkeit.
Bin nicht gerade schlecht ausgerüstet was meinen Maschinenpark angeht und kann mir da sehr gut helfen. Nur mit CNC-Fräsen bin ich auf anderer Leute Hilfe angewiesen.
Werde mir mal ein kaputtes Stativ mit einer 75mm Halbschale organisieren und die dann in die obere Platte vom großen Holzstativ einzupassen zu versuchen.
Hoffe, daß dann noch genug "Fleisch" bzw. Material von der oberen Plattform stehen bleibt, daß das Stativ nicht instabil wird.

Grüße Denis



Antwort von TomWI:

@vario-ed

Warum nicht sowas hier:



Kostet keine 200 Euro.



Antwort von vario-ed:

Hi TomWI,

danke für den Link.
Sieht ja echt Klasse aus das Teil für Köpfe mit Bowl und läßt sich dann sogar noch an etlichen anderen Projekten sehr variabel einsetzen.
Das werde ich mir dann wohl gönnen.

Grüße Denis



Antwort von domain:

@Domain: Danke für das informative Bild von Deinem Setup. Leider komme ich mit einem Kugelkopf bei den Surfern nicht hin, was ich im Dezember/Januar leidvoll mit einem Fotostativ, das mit einem guten Kugelkopf ausgerüstet war, erfahren mußte.

Entspricht ja genau meiner Aussage: mit Kugelkopf ist nur im Fotobereich was zu erreichen, du brauchst einen hochwertigen Kalloten-Videoneiger und der ist auf der ebenen Plattform eines Vermessungsstatives nur schwer zu realisieren.



Antwort von vario-ed:

@Domain: Habe gerade etwas zum Umbau des Holzstativs auf Bowlhead gefunden, was sogar ziemlich günstig ist und vom bautechnischen Aufwand her von fast jedem gemeistert werden kann, wenn er nicht gerade zwei linke Hände hat:

https://www.slidekamera.com/hcz-75mm-socket.html

Für 40€+Versand kommt dieses Umrüstkit und man benötigt dann nur noch eine Öffnung in der oberen Plattform des Holzstativs, die man mit einer simplen Lochkreissäge hinbekommt.

Grüße Denis



Antwort von domain:

Aha interessant,
kannte ich bisher noch nicht. Mal für einen Umbau in Betracht ziehen, weil ich genau die 75mm Kalotte brauchen kann.



Antwort von wp:

bin ehrlich gesagt skeptisch.
Aber wenn's funktioniert, wär das ziemlich interessant.

So teste und berichte er, bitte. :-)



Antwort von Frank B.:

@ TomWi
Sowas gibts auch deutlich preiswerter

https://shop.equiprent.de/Kamerastative ... 3_208.html



Antwort von TomWI:

@Frank B.

Danke für den Link. Auf die Schnelle fiel mir gestern nur Slidekamera ein - ich hab einen Slider und einige Quick-Release-Einheiten von denen. Preis-Lestungs-Verhältnis und die panzermäßige Stabilität/Qualität finde ich sehr überzeugend.



Antwort von rush:

Fettes Projekt - Respekt dafür! :) Käme mir nie in den Sinn sowas zu bauen - aber Hut ab :)



Antwort von migebonn:

@dosaris

Vielen Dank erst mal. Ja, die Verschraubung war technisch ein größeres Problem. Aber dadurch gelöst, dass es tatsächlich Bundschrauben sind, d.h. das Gewinde beginnt erst in der passenden Gewindeaufnahme. Der Rest, also der Bund, wurde von mir hauchzart beigedreht bis es pro Lager passte. Sicherungslack wurde ebenfalls genutzt, also damit bin ich auf der sicheren Seite und nichts löst sich. Da die Winkelverstellung in diesem Bereich nur sehr gering ist und die auftretenden Kräfte sehr stark konnte ich die Schrauben ziemlich fest eindrehen, natürlich mit Unterlagscheiben versehen. Und läuft...

@rush

Auch Dir vielen Dank. Ehrlich...käme mir nicht nochmal in den Sinn so etwas zu bauen...Aber habe mich dabei ertappt einen Fluid-Videokopf zu bauen...schnell wieder verworfen...😂




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