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Adobe entwickelt Methode, um manipulierte Gesichtsphotos zu erkennen



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Newsmeldung von slashCAM:



Es wird immer einfacher, Bilder zu manipulieren und in Umlauf zu bringen, mit teilweise weitreichenden Folgen für unsere Gesellschaft. Adobe sieht dies als ein so großes ...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Adobe entwickelt Methode, um manipulierte Gesichtsphotos zu erkennen




Antwort von Framerate25:

In Frankreich ist es lange schon Gesetz, das retuschierte Abbildungen kenntlich gemacht sein müssen.
Das ist auch absolut legitim. In jeder Hinsicht.



Antwort von hexeric:

jeder der denkt, irgendein foto heutzutage in den medien oder auf sozialen netzwerken, portfolios etc wäre NICHT retuschiert, der ist von gestern. da braucht man keinen Algorithmus dazu.





Antwort von dosaris:


jeder der denkt, irgendein foto heutzutage in den medien oder auf sozialen netzwerken, portfolios etc wäre NICHT retuschiert, der ist von gestern.

ja
wahrscheinlich.

Wobei zuvor zu klären wäre, wo retouche anfängt:

schon beim grading?
Kontrastanpassung?
Selektive Kontrastanpassung? gezielte Schattenaufhellung?
Geometrie-Entzerrung?
Flares-Entfernung im Gesicht?

usw



Antwort von pillepalle:

Eigentlich gibt es so eine Art stille Abmachung an die sich alle Pressefotografen und Journalisten halten die Bilder nicht zu bearbeiten. Auch viele Zeitungsverlage und Bildagenturen verlangen das von ihren Mitarbeitern. In allen anderen Bereichen wird man heutzutage kaum noch ein Bild finden das nicht irgendwie bearbeitet wurde. Kann ja jeder so machen wie er möchte. Die Eitelkeiten der Leute sollte man nie unterschätzen :)

VG



Antwort von Framerate25:

Nunja, die Wünsche kommen mit den Möglichkeiten zur Umsetzung.

Die Welt dreht sich eben weiter, um das mal floskelhaft in den Raum zu stellen. ;)
Wenn Kunden es wünschen und dafür bezahlen ist das schlichte Dienstleistung.



Antwort von Frank Glencairn:

Und was fängt man dann mit der Erkenntnis, daß jemand die Augen größer und das Lächeln breiter gemacht hat an?



Antwort von Axel:

Adam Schiff, der Vorsitzende des Ausschusses für geheimdienstliche Aufgaben im US-Repräsentantenhaus, zeigte diese Woche vor einem fast leeren Haus mehrere Beispiele für Deep Fakes. Ein Computer, dessen KI-geübte Stimme die des Programmierers imitiert, der damit seine Mutter am Telefon täuscht. Ein Schauspieler fungiert als "Puppetmaster" und zwingt die Visagen von Trump und Putin, zu sagen und zu tun, was er will ("die Politiker sind bessere Bauchrednerpuppen"). Das Gesicht einer Komikerin wird mit dem der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren gemappt, und niemand sieht den Fake (bekannt als "Face Swap"). Schiff warnte davor, dass diese Technologie Wahlen beeinflussen und Karrieren zerstören könnte. Denn selbst, wenn der Fake irgendwann entlarvt würde, sei der Schaden in der Regel bereits angerichtet.

Das kürzlich manipulierte Video, das einen Kommentar der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi digital verlangsamte, sodass sie besoffen oder senil rüberkam (Trump twitterte: "Crazy Nancy - she's lost it!") sowie das schon einmal von der slashCAM Redaktion aufgegriffene Aggressions-Video, das den CNN-Reporter Jim Acosta diskreditieren sollte, werden dagegen als "Cheap Fake" eingeordnet.

Klar, wer keinerlei Skrupel hätte, technisch bessere Fakes im Wahlkampf einzusetzen!

Meiner Meinung nach gibt es gegen diese Bedrohung der Informationsfreiheit nur zwei Mittel. Erstens, man stellt Deep Fakes unter drakonische Strafe. Entsprechende Gesetze dazu müssten erst verabschiedet werden. Problem dabei: wenn ausländische Geheimdienste (oder in Zeiten des Internets halt irgendwelche Honks) die Fakes machen, interessieren die sich nicht für diese Gesetze.

Ansatz zwei: die Welt mit lustigen Deep Fakes überschwemmen. Der Öffentlichkeit zeigen, dass alles geht. Die Leute würden sich bei einem skandalösen Video zuerst mal fragen, ob das überhaupt echt war. Das Gegenargument (auch Schiff bringt es an) wäre, dass niemand mehr auch der "Wahrheit" trauen würde. Alle Fakten wären für immer alternative Fakten, Dokumentensicherheit für'n Arsch. Aber auch das hätte vielleicht gute wie schlechte Seiten ...



Antwort von Frank Glencairn:

wie seit Jahren bei Fotos halt - war jetzt auch nicht der Untergang des Abendlandes.



Antwort von Frank B.:

Das geht alles auch ohne Computer, nur mit ein paar Cuts bzw. durch Weglassungen, wie bei den Chemnitzer Hetzjagden. Und wie Frank es sagt, es ist alt.
Es wird nur alles immer raffinierter.




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