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8K BRAW



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Frage von Frank Glencairn:


94590221_845124139333573_7580245397696675840_o.jpg just saying ...

und, ach ja, die 6K kostet jetzt 500 Öcken weniger ;-)



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
... und, ach ja, die 6K kostet jetzt 500 Öcken weniger ;-)
Echt jetzt? Sehe unter Google shopping gerade zweitausenddreihundert und ein paar Gequetschte. Kostete doch vorher nicht über zwo acht?

Frage angelegentlich, weil ich in den letzten Wochen etliche Male einen Fingertipps davon entfernt war, sie zu kaufen ...



Antwort von Frank Glencairn:

Dauert vielleicht noch ein bisschen bis alle den Preis angepasst haben - ich glaube 2679 € war der bisher offizielle Preis in Deutschland.
Da ist ja immer noch Shipping, Zoll, MwSt etc mit dabei - Auf der BM Homepage steht sie aktuell mit 2195 € bzw. 1,995.

Ich würde jedenfalls noch etwas warten mit dem Kauf einer neuen Kamera ;-)








Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich würde jedenfalls noch etwas warten mit dem Kauf einer neuen Kamera ;-)
Ominös. The end is nigh.



Antwort von Onkel Danny:

Alter Hut, habe ich schon vor Monaten geschrieben, also das mit den 8K im RAW Test.
Mein Tipp steht weiterhin: 8K als Fullframe in einem UMP Nachfolger. Sobald ein geeigneter Sensor
da ist.

Die P6K bekommt man zur Zeit für 2350€ Brutto oder knapp 2000€ Netto.
Und bei solchen Cams würde ich mich nicht immer auf die Preissuchmaschinen verlassen,
sonder gleich auch die üblichen Fachhändler abklappern.

greetz



Antwort von Funless:

Axel hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich würde jedenfalls noch etwas warten mit dem Kauf einer neuen Kamera ;-)
Ominös. The end is nigh.
Nix ominös, einfach die virtuelle Sony PK am 30.4. abwarten.



Antwort von Axel:

Funless hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:


Ominös. The end is nigh.
Nix ominös, einfach die virtuelle Sony PK am 30.4. abwarten.
Eine 8k DSLM?

10-bit in H.265 wären mir wichtiger. Die Z-Cam macht ja vor, dass das sinnvoll ist. Wenn ProResProRes im Glossar erklärt "visuell verlustfrei" ist, ist dort H.265 visuell nicht von ProResProRes im Glossar erklärt zu unterscheiden. Aber, wie wir Sony kennen, eher wird's 8k 8bit 420 ...



Antwort von rush:

Hauptsache sie bringen den elektronischen ND Filter in den Body - das wäre so mein Lieblingsfeature... 8k wäre mir Wumpe... Und alles >8bit 420 in 4k bereits ein Lichtblick für Sony.



Antwort von roki100:

das heißt, BMD bringt eine 8K BRAW Cam raus.



Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:


Nix ominös, einfach die virtuelle Sony PK am 30.4. abwarten.
Eine 8k DSLM?

10-bit in H.265 wären mir wichtiger. Die Z-Cam macht ja vor, dass das sinnvoll ist. Wenn ProResProRes im Glossar erklärt "visuell verlustfrei" ist, ist dort H.265 visuell nicht von ProResProRes im Glossar erklärt zu unterscheiden. Aber, wie wir Sony kennen, eher wird's 8k 8bit 420 ...
Nicht ZCam macht es vor, sondern Canon mit der R5:
Raw und 10-bit/422/H265 ... davon können ZCam-user nur träumen - wobei es die meisten von ihnen eh nicht juckt.
Sony wird wohl eher auf Canon schielen.



Antwort von roki100:

Axel hat geschrieben:
10-bit in H.265 wären mir wichtiger. Die Z-Cam macht ja vor, dass das sinnvoll ist. Wenn ProResProRes im Glossar erklärt "visuell verlustfrei" ist, ist dort H.265 visuell nicht von ProResProRes im Glossar erklärt zu unterscheiden. Aber, wie wir Sony kennen, eher wird's 8k 8bit 420 ...
ich kann nichtmal H264 10Bit(422) visuell von ProResProRes im Glossar erklärt unterscheiden. Das einzige sichtbare im vergleich zu H264 10 BitBit im Glossar erklärt 422 ist nur, dass ProResProRes im Glossar erklärt etwas heller ist, mehr aber auch nicht.

Ich wusste nichtmal das H265 10 Bit(420) so gut sein kann.



Antwort von Funless:

Axel hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:


Nix ominös, einfach die virtuelle Sony PK am 30.4. abwarten.
Eine 8k DSLM?
Würde mich sehr stark wundern wenn nicht.

Denn 2020 war ja (eigentlich) im Rahmen der Tokioter Olympiade als großer Startschuss für feinste 8K Kameras geplant auf die der geneigte anspruchsvolle Forenfilmer bereits mit Hummeln im Hintern sowie kochender Pixelwut im Blut sehnsüchtig wartet und mich hatte es sowieso etwas irritiert weshalb Sony als weiterer Big Player aus Godzillas Heimat nicht bereits irgendeine 8K Kamera zumindest angeteasert hat.

Allerdings verschiebt sich die Olympiade nun um ein Jahr und das hat natürlich den Vorteil, dass die Hersteller welche als Erste beim 8K Schweinchen-Zug, dass durch's Dorf getrieben wird (und es wird seit dem Release des Samsung S20 bereits ordentlich durchs Dorf getrieben), ganz vorne mit dabei sein wollen nun etwas weniger Release Druck haben. Deshalb glaube ich auch nicht, dass die EOS R5 noch im Jahre 2020 released wird. Allerdings wird sich Sony IMHO nicht nehmen lassen alsbald ein äquivalentes 8K Monsterchen anzukündigen damit der geneigte pixelwütige Forenfilmer nicht bereits jetzt schon anfängt seine FE-Mount Objektive zu verscherbeln um das Geld für den EOS R5 Body anzusparen.
Axel hat geschrieben:
10-bit in H.265 wären mir wichtiger. Die Z-Cam macht ja vor, dass das sinnvoll ist. Wenn ProResProRes im Glossar erklärt "visuell verlustfrei" ist, ist dort H.265 visuell nicht von ProResProRes im Glossar erklärt zu unterscheiden.
Du glaubst doch nicht wirklich im Ernst, dass sich Sony auch nur ansatzweise dafür interessiert was dir wichtiger wäre? Und vor allem, ist Sony wirklich so blöd dir eine Kamera anzubieten mit der du so zufrieden wärst, dass du danach nie wieder eine neue Kamera kaufen willst?

Axel hat geschrieben:
Aber, wie wir Sony kennen, eher wird's 8k 8bit 420 ...
Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird's so sein.








Antwort von Axel:

Funless hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
10-bit in H.265 wären mir wichtiger. Die Z-Cam macht ja vor, dass das sinnvoll ist. Wenn ProResProRes im Glossar erklärt "visuell verlustfrei" ist, ist dort H.265 visuell nicht von ProResProRes im Glossar erklärt zu unterscheiden.
Du glaubst doch nicht wirklich im Ernst, dass sich Sony auch nur ansatzweise dafür interessiert was dir wichtiger wäre? Und vor allem, ist Sony wirklich so blöd dir eine Kamera anzubieten mit der du so zufrieden wärst, dass du danach nie wieder eine neue Kamera kaufen willst?
Ich will immer eine neue Kamera kaufen. So funktioniert der Verbrauchermarkt. Allerdings bietet mir Sony nicht genügend Argumente (für meine eigene Rationalisierung, warum ich eine neue brauche) und lässt mich seit vier Jahren mit derselben, nur mäßig geliebten Kamera rumrennen. Ich habe das Gefühl, sie ist veraltet, aber das Gefühl hat man bei Sony immer, sogar, wenn sie frisch vom Band springt und noch nach "Neue Kamera" stinkt.



Antwort von cantsin:

Axel hat geschrieben:
Ich will immer eine neue Kamera kaufen. So funktioniert der Verbrauchermarkt. Allerdings bietet mir Sony nicht genügend Argumente (für meine eigene Rationalisierung, warum ich eine neue brauche) und lässt mich seit vier Jahren mit derselben, nur mäßig geliebten Kamera rumrennen. Ich habe das Gefühl, sie ist veraltet, aber das Gefühl hat man bei Sony immer, sogar, wenn sie frisch vom Band springt und noch nach "Neue Kamera" stinkt.
Ich sehe das teilweise umgekehrt - die A7iii ist IMHO die beste Fotokamera, die man für das Geld kaufen kann, und nach zwei Jahren auf dem Markt als Fotokamera immer noch allen anderen spiegellosen Fullframe-Kameras (von Nikon, Canon, Panasonic und Sigma) technologisch und ihrer Alltagstauglichkeit überlegen. Und in den heutigen Corona-Streaming-Zeiten ist sie mit ihrem Autofokus IMHO auch die beste Großsensor-Videokamera in ihrer Preisklasse.

Sie ist nur eben keine Cine-Kamera mit brauchbarem Log-Profil und dafür geeigneter Bittiefe.



Antwort von Frank Glencairn:

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
94570704_10222497125317179_4000284367141208064_o.jpg
Indi Filmmaker rannten früher mit einer Kamera und einem Mikro hinter ihren Darstellern her, die völlig frei und ohne Lampenkäfige drauflosspielten.

Lichtsetzen wie die Großen erfordert das Budget der Großen.



Antwort von Paralkar:

Man kann auch schon teils mit sehr einfachen Mitteln wirklich gut licht setzen, da helfen schon Floppys, Reflektoren, Styro, n paar Kunstlicht Lampen oder LED Panels, Blackwrap

China Ball mit nem flexiblen LED Panel reingewickelt auf ner Tonangel, über V-Mount gespeist und du hast ne gute sanfte/ weiche Aufhellung die super Mobil ist.

Man braucht nicht immer ein Fuhrpark an 2,5 & 4 kws...



Antwort von Mantas:

Am Ende werden nur wenige 8k aufnehmen wollen, weil die Datengrößen nerven und der Computer rattert.

Ich hoffe mehr Hersteller setzen aufs Oversampling, die Zahl klingt zwar kleiner, die Schärfe ist die gleiche.



Antwort von Axel:

Mantas hat geschrieben:
Am Ende werden nur wenige 8k aufnehmen wollen, weil die Datengrößen nerven und der Computer rattert.

Ich hoffe mehr Hersteller setzen aufs Oversampling, die Zahl klingt zwar kleiner, die Schärfe ist die gleiche.




Antwort von iasi:

Bei Lichtsetzen denke ich dann auch immer an den Aufwand des Materialtransports, die Stromversorgung, die Drehzeit und eben auch an den eingeschränkten Bewegungsspielraum der Schauspieler.
Gerade weil Zeit der kostbarste Faktor ist, tendiere ich zu möglichst geringem technischen Aufwand. Da ist eben nicht eine Lichtcrew mit zwei Dutzend Könnern, die nach einer abgedrehten Einstellung mal eben für den nächsten Shot umbauen, während der Regisseur zwei Sätze mit den Darstellern wechselt.

Dies eben auch noch vor dem Hintergrund, dass große Produktionen zum einen schöne Studios nutzen können, wo die Voraussetzung fürs Lichtsetzen natürlich sehr viel besser sind, und zum anderen dann eben auch noch über sehr viel mehr Drehtage und Nachdrehmöglichkeiten verfügen, als die meisten Indi-Produktionen.



Antwort von Jott:

"Fuck the numbers" ist okay, aber "fuck lighting" ist dummes Gerede. Licht setzen ist der Unterschied zwischen Draufhalten und Filmen.








Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
Mantas hat geschrieben:
Am Ende werden nur wenige 8k aufnehmen wollen, weil die Datengrößen nerven und der Computer rattert.

Ich hoffe mehr Hersteller setzen aufs Oversampling, die Zahl klingt zwar kleiner, die Schärfe ist die gleiche.
Wobei die Kompromisse (5:30), die man machen muss, eben mit fortschreitender Technik auch bei Digi-Cine immer kleiner werden.
Auch bei Digi-Cine-Cams spielt natürlich die Größe des Aufnahmeformats eine sehr große Rolle. Auch beim Negativ liegen Welten zwischen 65mm mit niedriger Empfindlichkeit und 35mm mit hoher Empfindlichkeit.
Dann natürlich das Objektiv. Allein schon der Unterschied zwischen optimaler BlendeBlende im Glossar erklärt und offen oder starkem Abblenden. Auch dies waren eben schon immer Kompromisse, die man machen musste.

Wie hätte wohl ein Film wie "Mission", bei dem gerade im Hinblich auf die Filmempfindlichkeit bei manchen Einstellungen Kompromisse eingegangen werden musste, ausgesehen, wenn er mit einer Alexa65 gedreht worden wäre?



Antwort von Jott:

Kleiner Exkurs zu "fuck the numbers", "Licht ist überflüssig", "iPhone kann man nicht graden" etc. bla bla:

https://www.splicecommunity.com/de/proj ... m-street-3



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
"Fuck the numbers" ist okay, aber "fuck lighting" ist dummes Gerede. Licht setzen ist der Unterschied zwischen Draufhalten und Filmen.
Richtig - deshalb sind die Filme der Nouvelle Vague ja auch alle Amateurvideos. All denen, die ohne Lichtsetzung mit vorhandenem Licht gedreht hatten, muss man endlich einmal sagen, dass man so keine Filme macht.
Es braucht nun einmal einen Wald an Lichtstativen, wenn man einen Film drehen will.

Es gab da auch Leute, die sich für Fotografen hielten, aber nur auf Motive draufhielten ohne Lampen oder Blitzgeräte zu nutzen. Zwar verwendeten sie Techniken wie das Zonensystem, aber da die nur Draufhalten kannten, waren sie natürlich nur Amateure.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Kleiner Exkurs zu "fuck the numbers", "Licht ist überflüssig", "iPhone kann man nicht graden" etc. bla bla:

https://www.splicecommunity.com/de/proj ... m-street-3
Sieht furchtbar aus! Und zwar nicht im Sinne von gutem Horror.

Warum vergeuden Leute für so etwas Zeit und Geld?



Antwort von Jott:

Dreh endlich deinen Spielfilm ohne Licht, wir freuen uns drauf. Trailer reicht ja schon.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Dreh endlich deinen Spielfilm ohne Licht, wir freuen uns drauf. Trailer reicht ja schon.
Und was trägt dies nun wieder zum Thema bei?

Musst doch nicht gleich beleidigt sein und wieder auf die persönliche Ebene herabsteigen.



Antwort von Jott:

Du belehrst seit gefühlt zehn Jahren und erklärst, dass keine Kamera für dich taugt - da darf man ja schon mal ein wenig in der heißen Luft rumsticheln! :-)



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Du belehrst seit gefühlt zehn Jahren und erklärst, dass keine Kamera für dich taugt - da darf man ja schon mal ein wenig in der heißen Luft rumsticheln! :-)
"Du du du du" ... Ich will über ein Thema diskutieren und nicht mit dir über Beziehungen und persönliche Erwartungen lamentieren.
Also bleib bitte beim Thema.



Antwort von Axel:

iasi hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Kleiner Exkurs zu "fuck the numbers", "Licht ist überflüssig", "iPhone kann man nicht graden" etc. bla bla:

https://www.splicecommunity.com/de/proj ... m-street-3
Sieht furchtbar aus! Und zwar nicht im Sinne von gutem Horror.

Warum vergeuden Leute für so etwas Zeit und Geld?
Später gibt es den Vergleich iPhone/35 mm. Und wenn hier etwas furchtbar ist - falls! -, dann ist es allenfalls der bunte Horror-Kitsch, der Freddy ja eingestandenermaßen von Anfang an war. Ich wette, in einem Blindvergleich wäre es nicht das Bild, dessentwegen unbefangene Zuschauer das Original wählen ließen. Was Jott damit wohl sagen wollte ist, wenn jemand narrativen Content effektvoll inszenieren will, gibt es dafür selbst dann keine Entschuldigung mehr, wenn man nur ein altes iPhone mit iMovie drauf auf einer staubigen Piste in Afrika gefunden hat.
Geschweige denn ...

Geoff Boyle ist einer der DoPs (darin gleichen sie sich alle), die sagen, dass das Bewusstsein dafür, wie Licht wirkt, wichtiger ist als 20 spezialisierte Scheinwerfer, die von einer Beleuchter-Crew hin- und hergeschoben werden. Die fangen in der Masterclass alle nur mit vorhandenem Licht und Lichtformern an, schwarzem Molton, Styroporplatten, Rettungsdecken und Duschvorhängen. Aber natürlich sind das alles alte Säcke, die noch nie was von digitaler Lichtsetzung gehört haben. Die kennen ja auch noch allen Ernstes den Begriff Kadrage ("framing"). Und zwar, jetzt kommt der Schenkelklopfer: in-camera!








Antwort von pillepalle:

@ iasi

Nicht alles was ein Vergleich ist hinkt :) Landschaftsfotografen nutzen das natürliche Licht zu ihren Gunsten und wenn Objekte, oder Personen beteiligt sind, ist auch Outdoor meist Licht, oder sind Lichtformer, im Spiel. Es gibt natürlich auch viele Beispiele bei denen kein zusätzliches Licht genutzt wurde (z.B. im Dokumentarfilm, oder bei Deiner bereits erwähnten Nouvelle Vague), nur haben sich die Leute dabei trotzdem Gedanken um das Licht gemacht. Da hat sich niemand darauf verlassen das irgendwie in der Post hinzubiegen. Und genau da liegt Dein Denkfehler. Die größere Flexibilität moderner Kameras kann man auch zu seinen Vorteil nutzten, aber sie ersetzen nicht die Auseinandersetzung mit der jeweiligen Lichtsituation. In Deiner Vorstellung geht es scheinbar mehr um CGI, als um's Filmen realer Objekte und Korrekturen in der Post. Abgesehen davon gibt es auch noch ein paar Nuancen zwischen gar keinem Licht und einer Riesencrew mit Stativwald ;) Wurdest Du ja schon etliche Male drauf aufmerksam gemacht, aber Du willst eben das Rad selber neu erfinden. Da helfen dann auch keine Ratschläge mehr.
Jott hat geschrieben:
Dreh endlich deinen Spielfilm ohne Licht, wir freuen uns drauf. Trailer reicht ja schon.
Das wird so schnell nicht passieren. Es gibt ja noch keine Kamera die iasis Ansprüchen genügt...

VG



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Indi Filmmaker rannten früher mit einer Kamera und einem Mikro hinter ihren Darstellern her, die völlig frei und ohne Lampenkäfige drauflosspielten.

Lichtsetzen wie die Großen erfordert das Budget der Großen.
Um deinen Mythos etwas zu widerlegen hier ein Auszug aus einem Interview mit Quentin Tarantino aus dem Jahre 1992 in Cannes über seinen Film Reservoir Dogs, der bekanntermaßen eine Indie-Low-Budget Produktion war.
We shot Reservoir Dogs in 50 ASA, which is the slowest film stock that Kodak makes. Low-budget pictures are shot with the fastest film stock because you don‘t need that much light. Instead, we were pumping in light from everywhere; every shot in the movie was miserable to get. I mean, that warehouse was an oven. It roasted you, but it was worth it because it gave you those deep, deep colors.

I don‘t know a whole lot of lightning. I know what I want, but every time I talked to Andrzej about how I wanted the film to look, I just talked in terms of colors. I wanted the reds to be eye-popping reds, the blues to be blue, the black to be black, no gray. I just talked in terms of the clarity of the colors and that‘s what the film stock gave us. Das vollständige Interview zu lesen in diesem Buch ab S. 3.



Antwort von iasi:

Gerade die Digi-Cams, die das digitale Negativ bieten und die Gradingmöglichkeiten in der Post eröffnen Filmern heute eben auch die Techniken der Fotografen - wie z.B. das Zonensystem.

Das fertige Bild entsteht eben nicht beim Druck auf den Aufnahmeknopf, vielmehr ist die "Entwicklung" und "Ausbelichtung" ein wichtiger Teil des Prozesses.
Eben Raw-Einstellungen und die Möglichkeiten der selektiven Bearbeitung von Bildbereichen.

In dem Maße wie heute die Digi-Cams, war dies eben beim Negativ nie geboten.
Nur nutzen muss man es eben auch.
Und dies erfordert bei Filmern eben ein Umdenken und auch mal einen Blick hinüber zu den Fotografen.



Antwort von pillepalle:

Auch Fotografen sind auf gutes Licht angewiesen. die passen genau den richtigen Moment ab um ihr Foto zu machen, auch wenn später noch viel in der Post gefummelt wird. Nach Deiner Theorie wäre es quasi egal wann man das Foto macht, denn man kann sich ja alles in der Post zurecht biegen. Aber schlechtes Licht bleibt schlechtes Licht, egal ob ich Teile davon unterschiedlich entwickele. Ja, man hat heute mehr Möglichkeiten, aber Du überschätzt die eben völlig. Ein Nasenschatten ist ein Nasenschatten, den kann ich nachträglich nur aufwendig wegretuschieren, statt ihn mit 20 Sekunden Arbeit am Set direkt zu eliminieren.

VG



Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:

Und dies erfordert bei Filmern eben ein Umdenken und auch mal einen Blick hinüber zu den Fotografen.
Es benötigt vor allen Dingen: unglaublich viel Zeit in der Post - auch wenn Du das ungern hörst. RAW ist postintensiv, besonders wenn Du auch noch dediziert bestimmte Bereiche selektiv "entwickeln" möchtest...




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