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100 kostenlose Musiktitel gema frei



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Frage von kmedien:


Immer wieder kommt die Nachfrage nach kostenloser gema freier Musik für die Nachvertonung. Wie in vielen anderen Bereichen hat auch im Musikbereich ein Werteverfall eingesetzt, der es dem Komponisten immer schwieriger macht, gute Musik zu angemessenen Preisen zu verkaufen. Es war in den vergangenen Jahrzehnten stets ein Geben und Nehmen zwischen den Filmern und den Komponisten. Ich erstelle mittlerweile seit über 30 Jahren Filmmusik. Dieses Gleichgewicht ist durch einige Anbieter massiv gestört, die ihr komplettes Archiv kostenlos zur Verfügung stellen. Die werden sicherlich auch wieder verschwinden, aber der Schaden bleibt. Wer möchte, kann hier gern einige Gedanken weiterlesen : https://www.sf4.de/index.php?option=com ... -musik-tot

Ich habe mich durch die geänderte Marktlage auch dazu entschlossen, eine Auswahl von 100 Titel meiner Musik kostenlos für die Vertonung zur Verfügung zu stellen. Die Musik ist garantiert gemafrei und steht nach Bestellung zum Sofortdownload bereit. Hier gibt es weitere Infos : https://www.sf4.de/gemafreie-musik/kostenlos



Antwort von klusterdegenerierung:


der es dem Komponisten immer schwieriger macht, gute Musik zu angemessenen Preisen zu verkaufen. Dieses Gleichgewicht ist durch einige Anbieter massiv gestört

Hm, was soll ich da jetzt zu schreiben, ohne das es kompromittierend rüber kommt?
Das erste sehe ich nicht so, denn wer gute Arbeit abliefert, wird in der Regel auch gut dafür bezahlt.

Den zweiten Punkt kann ich auch nicht so ganz sehen, es sei denn man kommt mit der quali nicht hinterher oder liegt so garnicht mehr am Puls der Zeit.
Deine Musik hat sicherlich viel Zeit und Arbeit gekostet, aber für mich ist sie zb nicht verwendbar und vielleicht geht es ja anderen genauso.

Es gibt bestimmt Anwender die immernoch solche art von Musik gebrauchen können,
aber als Zeitgemäß empfinde ich sie nicht und ich denke da ist das größte Problem womit Du zu kämpfen hast, es sind nicht die vielen anderen oder die niedrigeren Preise.

Das ist zumindest das, wie ich darüber denke.
Soll wirklich nicht böse oder anmasend gemeint sein. ;-)



Antwort von Steelfox:

Hab mal ein paar Titel angespielt. Nunja, was soll ich sagen, haut mich jetzt nicht wirklich vom Hocker. Vieles ist einfach zu subtil. Einiges hört sich an wie aus den 90ern. Da gibt es in Sachen Klangvielfalt, Tonalität und Arrangement definitiv bessere Anbieter.

Was meine Videos betrifft, kann ich nur sagen, ich vertone die seit 5 Jahren selbst. Wer etwas Ahnung von Musik hat und sich mit Harmonien und Tonleiter auskennt, für den ist das auch kein Problem. Die entsprechende digitale Technik auch mal vorrausgesetzt. DAWs und VSTs gibt es wie Sand am Meer. Die "Komplete-Software" von Native vereint eigentlich alles was man braucht.
Natürlich muss ich trotzdem auch Zeit dafür investieren, aber ich bin dadurch auch flexibler in der Bearbeitung/Anpassung.

An epischen Soundtracks (als großer Fan davon) komm ich zwar nicht ran, dienen mir aber als Inspiration und Orientierung. Letztens erst den OST von "The Revenant" gehört. Einfach nur schön.
Anderes Beispiel wäre das Video mit den "mini landscapes" hier aus dem Form. Starke Bilder dazu der perfekte Sound.
So muß das heute klingen...





Antwort von kmedien:

Nicht das hier etwas falsch verstanden wird. Es geht nicht um die Auftragslage, die ist ok, bin lange genug dabei. Es geht um die Wertschätzung der Arbeit und den Werteverfall. Und Qualität liegt immer im Auge des Betrachter und vor allem in der FIlmmusik. Es ist müßig darüber zu diskutieren. Filmmusik, egal ob zeitgemäß oder nicht, wirkt erst unter der Filmscene und ist meistens einfach und subtil. lg



Antwort von Steelfox:

Musik - resp. deren Schöpfer - hatte(n) schon immer unter mangelnder Wertschätzung zu leiden. Das ist kein Phänomen der Gegenwart. Aber, wie gesagt, wenn man weiß wie es geht, kann man auch sehr rational beurteilen, dass sich manche Anbieter hier zu wichtig nehmen. Was soll ich mit Wertschäzung bei einem Titel, der z.B. 1,50 min lang ist, den ich in 20 Minuten zusammengeklickt habe (ja, geklickt) und dann nochmal max. 15 Minuten fürs mischen brauche. Wer dafür dann noch 19€ bezahlt, von mir aus, der soll es machen. Aber nur wenn es halbwegs aktuelle, moderne Musik ist.

Wertschätzung, im eigentlichen Sinne, erhalten von mir z.B. die Produzenten hochwertiger Soundtracks. Da steckt echte Arbeit drin, was ich mit einem Kauf dann auch honoriere, auch wenns dann nur zum Hören ist.

Ja es gibt viele Anbieter von freier Musik. Manche sind richtig gut. Da gab es diesen Mc...irgendwas, mir fällt der Name nicht ein. Da kann man kaufen. Ist thematisch vielfältig und klingt gut. Da würde ich kaufen.

Klar darf alles heute nichts mehr kosten. Diese Einstellung mancher, wird man nie wegbekommen. Aber wenn ich schon zahlen soll, dann soll es bitte auch ein Mindestmaß an Qualität haben. Das hatte kluster ja auch schon gesagt....



Antwort von ksingle:

Ob diese Musik nun zeitgemäß ist, oder unserer Zeit etwas hinterher hängt, bleibt der Meinung eines jeden überlassen. Ich habe deratige Klänge und Rythmen bereits vor mehr als 25 Jahren produziert.

Was mich ärgerlich stimmt, ist der Werbeansatz, der hinter dieser "anscheinend" freizügigen Offerte steckt. Daher sei dem Threadstrater gesagt, dass er zunächst den Anschein erweckt, etwas wirklich kostenlos zur Verfügung zu stellen. Schaut man aber genauer hin, entpuppt sich eine Verkaufsstrategie.

Zitat:
"100 kostenlose Musiktitel gema frei"

Zitat:
"Ich habe mich durch die geänderte Marktlage auch dazu entschlossen, eine Auswahl von 100 Titel meiner Musik kostenlos für die Vertonung zur Verfügung zu stellen."

Diese Sätze/Aussagen implizieren etwas anderes, als das, was schließlich auf der Verkaufsseite des Anbieters folgt.



Antwort von klusterdegenerierung:


Diese Sätze/Aussagen implizieren etwas anderes, als das, was schließlich auf der Verkaufsseite des Anbieters folgt.

Nö!



Antwort von ksingle:

Jö .-)



Antwort von klusterdegenerierung:

Und?
Ist doch normal, irgendwer hat die Musik erstellt und von dem braucht man eine Freigabe, bzw Rechtenachweiß, das man sich dafür irgendwo anmelden soll ist doch normal, soll ja auch ein Angebot sein das nicht im Sande verläuft.

Wer das nicht macht, ist ja nicht nur in der Musik nicht mehr up to date.
Jeder vernünftige Geschäftsmann möchte Kunden gewinnen und binden, oder meinst Du die youtuber die ihre luts verschenken sind ehrenamtlich beim Caritas angestellt und machen das wegen zu viel Freizeit?



Antwort von Alf_300:

Also ich glaub dass viele Youtuber das tun weil sie zuviel Freizeit haben



Antwort von Jalue:

Ich kann die -sagen wir mal; Misstimmung- des TO schon nachvollziehen. Die gleiche Entwertung von Content findet ja auch im Videobereich statt, zwar mit leichter Verzögerung, aber dafür um so heftiger.

So ist es bei manchen Themen überhaupt kein Problem mehr, eine 15-20 Minuten Doku völlig legal aus Umsonstmaterial zu schneiden, sei es EPK-Footage oder CC-Commons-Zeugs. Dass die Honorare seit Jahren stagnieren, ist vor diesem Hintergrund nicht überraschend, auch die lieben Gewerkschaften helfen kaum, im Gegenteil. Als beim WDR letztes Jahr (lachhaft niedrige) Zuschläge für Produktionen von Autoren mit eigener Technik ausgehandelt wurden, übte ver.di sich in arbeitgeberfreundlicher Apologetik:

"Tatsächlich hat die Entwicklung es mit sich gebracht, dass es keine offensichtliche technische Hürde mehr für Dreh und Schnitt durch Autoren gibt. Früher war es schon handwerklich kaum möglich, die Bedienung von Kamera oder Schnittplatz neben den journalistischen Aufgaben her zu bewältigen. Dies ist heute anders. Moderne Kameras sorgen für technische brauchbare Bilder, auch wenn sie nicht von ausgebildeten Kameraleuten bedient werden. Schnittprogramme laufen auf einfachen PC’s und erfordern ebenfalls keine spezialisierte Ausbildung mehr, um technisch akzeptable Ergebnisse zu zeitigen."
https://dw.verdi.de/themen/nachrichten/ ... 5400f67940

Man müsste nur einige Worte auswechseln, dann könnte dieser Passus auch auf Komponisten, Fotografen oder Motion Designer angewendet werden. Egal ob richtig oder falsch, er spiegelt die Sichtweise der "Kunden" auf unsere Arbeit, ob nun Musik- oder Bewegtbildproduzent. Man kann lediglich versuchen, in irgend einer Nische ein Pferdchen zu finden, dass noch nicht totgeritten ist. Oder rechtzeitig absteigen. Die eigene Arbeit teilweise umsonst anbieten, wie der TO es versucht ... na ja, ich glaube nicht, dass das viel bringt.




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