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Werbung : slashCAM featuring Sony C3 Portal bei der IBC News-Coverage 2022

von Mo, 19.September 2022 (Artikel auf einer Seite)


Für die IBC-Berichterstattung stellte Sony uns ein Interview-Setup bestehend aus der Sony FX6 inklusive FE PZ 28-135 mm F4 G OSS Optik sowie einer UWP-D21 Funkstrecke zur Verfügung. Mit dem im August – knapp vor der IBC - erschienenen v3.00 Firmware-Update wurde die FX6 C3P-Cloud-fähig und damit genau noch rechtzeitig, um den Sony C3 Portal-Cloud-Workflow erstmalig in der Praxis zu nutzen.

C3 Portal ist Teil der neuen Sony Creators‘ Cloud und steht für den schnellen Abruf von Inhalten direkt vom Set. Zur Sony Creators‘ Cloud gehören darüber hinaus M2 Live für die Live-Produktion im Mehrkamerasetup, A2 Production für KI-basierte automatisierte Worfklows, Ci Media Cloud um Teams und Inhalte zusammenzubringen, Hive für den schnellen Nachrichten-Workflow sowie das Media Solutions Toolkit für bestmögliche Workflows für Unternehmen.

Hier konzentrieren wir uns auf erste Praxiserfahrungen mit dem C3 Portal, das für die professionellen Kameras von Sony entwickelt wurde und eine leistungsstarke und zugleich einfach zu bedienende Cloudlösung mit direkter Smartphone-App Anbindung darstellt.


Sony FX6 mit C3 Portal Update beim Interview-Einsatz auf der IBC 2022




Für einen reibungslosen Cloud-Workflow mit der Sony FX6 sind – ein Sony C3 Portal Account vorausgesetzt - drei einfache Schritte notwendig:

- Aktivierung der Proxy-Aufnahme im Benutzer-Menü der FX6 inkl. Auswahl der Audio-Kanäle (CH1/CH2 oder CH3/CH4)

- Eingabe der C3 Portal App als Standard Upload-Server im Netzwerk/Datentransfer-Menü der Sony FX6

- Download und Setup der C3 Portal App auf dem zu nutzenden iPhone oder Android Smartphone (bei uns iPhone 13 Pro)

Nach Abschluss des Messe-Interviews zur neuen Sony Vollformat PTZ (FR7) haben wir das iPhone via Standard USB-C-Lightning Kabel mit der Sony FX6 verbunden und die Proxy-Files in die C3 Portal App auf dem iPhone übertragen.


Proxy-Transfer von der FX6 via C3 Portal App auf dem Smartphone



Wer auch die High-Res Files gleich mit in die C3 Portal-Cloud uploaden möchte, kann dies hier optional ebenfalls tun – sollte jedoch vor dem Datentransfer checken, ob auf dem jeweiligen Smartphone ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht.

Da die Sony C3 Portal App eine Preview-Option anbietet, kann eine Vorab-Sichtung der Clips erfolgen und damit das Upload-Volumen bei Bedarf entsprechend verringert werden. Zusätzlich lassen sich in der App pro Clip auch mehrere Essence Marks einfach einfügen und damit wichtige Infos für die Editorial Pipeline unkompliziert mitschicken.

Da die Qualität der Proxies für unsere Messerberichterstattung völlig ausreichte, haben wir lediglich die Proxies übertragen und konnten hierbei von einem sehr schnellen Upload vor Ort profitieren: Für alle zum Interview gehörenden HD-Proxies (1.6 GB) benötigte der Upload aus Amsterdam lediglich 1-2 Minuten.



Ab diesem Punkt gibt es für die Postproduktion zwei grundsätzliche Optionen: Universell oder mit Hilfe eines Plugins unter Adobe Premiere Pro.

Der "universelle" Weg führt über einen konventionellen Browser, in dem sich nach einem sicheren Web-Login die hochgeladenen Files wie in einem File-Explorer nutzen lassen. So lassen sich die hier hochgeladenen Clips nicht nur bequem online sichten und in ein lokales Verzeichnis herunterladen, sondern es können auch Metadaten eingesehen und ergänzt werden:


Das C3 Portal im Browser – Online Sichtung der Clips



Dieser Workflow funktioniert mit jedem Schnittprogramm eines beliebigen Herstellers.

Weitaus bequemer lassen sich die einzelnen Clips jedoch direkt in Adobes Premiere Pro nutzen. Denn hierfür stellt Sony über ein zusätzliches Plugin ein eigenes Clip-Panel bereit, mit dem der Cutter direkten Zugriff auf alle Clips aus dem C3 Portal in der Premiere Oberfläche erhält:


Das C3 Portal als Plugin in Adobe Premiere Pro



Ähnlich wie unter der Web-Oberfläche lassen sich hiermit Mediadaten auswählen und in Premiere Pro nutzen - jedoch ohne die Clips über einen separaten File-Dialog importieren zu müssen. Auch der Zugriff auf die zugehörigen Metadaten der Clips ist hierüber direkt möglich.



Wie bereits erwähnt erlaubt das C3 Portal neben den Proxies auch das Hochladen der Original-Files - was in diesem Projekt jedoch zusätzliche 65 GB Upload-Daten bedeutet hätte. Auf einer vielbesuchten Messe keine Daten-Kleinigkeit über ein Mobilfunktnetz.


Direkter C3 Portal Filezugriff in Adobe Premiere Pro



Im konkreten Anwendungsfall erwies sich jedoch bereits die Qualität der FX6-Proxies als so gut, dass man zugunsten eines schnellen Turnovers komplett auf das Hochladen und den Austausch der Proxies verzichten konnte. Die Proxies kamen somit im finalen Projekt unverändert zum Einsatz.

Nach der Finalisierung des Schnitts in Premiere wurde das Projekt direkt nach Youtube hochgeladen, mit Thumbnail sowie Begleittexten versehen und konnte von dort schließlich direkt in das Redaktionssystem zur Veröffentlichung eingebunden werden.

Wer seine Sony Kamera nun selbst einmal an die Cloud andocken will, findet hier weiterführende Informationen zur Sony Creators' Cloud >>


Dieser Text erscheint im Rahmen einer Sony Promo-Kampagne auf slashCAM.


  



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update am 28.November 2022 - 16:36
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