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Test : Blackmagic Cloud Pod und Cloud Store Mini 8TB - Netzspeicher einfach für Alle

von Di, 16.August 2022 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Blackmagic Design Cloud Store Mini



Blackmagic Design Cloud Store Mini



Ganz im Gegensatz zum Pod, besitzt der Cloud Store Mini bereits universellere Anschlussmöglichkeiten. So gibt es hier neben der schnellen 10G Ethernet Schnittstelle auch noch eine weitere 1G-Ethernet Verbindung sowie eine USB-C Buchse welche Ethernet über USB beherrscht (mit max. 5 GBit).



Letzteres kann sich besonders bei dünnen Laptops als praktisch erweisen, wenn diese keinen (schnellen) Ethernet-Port besitzen.

Die richtig großen Cloud Stores ab 20TB in der "Tonne" kommen dagegen sogar mit einem eingebauten 4 x 10G-Switch, an den sich dann direkt 4 Schnittrechner über Ethernet Kabel ohne zusätzlichen Switch anschließen lassen. Dazu unterstützt "die Tonne" im Gegensatz zum Cloud Store Mini sogar RAID-5, was eine noch höhere Ausfallsicherheit für die gespeicherten Daten bietet.

Die internen SSDs sind beim Cloud Store Mini als RAID-0 verschaltet, was somit genügend Speicherbandbeite bereit hält, um auch mehrere Anwender über ein 10G-Ethernet mit Clip-Zugriff in Echtzeit zu versorgen. Um eine 10G Verbindung auszureizen müssen mehr als 1GB/s an Daten fließen. Das ist in der Praxis erst mit mehreren 4K-RAW-Videoströmen zu erreichen - je nach Kompression der gespeicherten Clips.

Zur Auslastungskontrolle liefern alle Blackmagic Cloud Storage Geräte über einen HDMI-Anschluss eine Status-Informationsanzeige, welche unter anderem die aktuelle Auslastung sowie die Datenraten der angedockten Benutzer recht übersichtlich visualisiert.



Das wirkt mit einem zusätzlichen Monitor recht plakativ, jedoch fänden wir eine optionale Kontrolle über einen Webbrowser auch sehr praktisch. Denn nur zur Überwachung einen separaten Monitor anzubinden und permanent laufen zu lassen, scheint uns doch etwas übertrieben, selbst beim größten Modell.

Als sehr durchdacht empfinden wir beim Cloud Store Mini das eingebaute Netzteil, mit dem sich das Gerät direkt über ein Kaltgerätestecker-Kabel mit Strom versorgen lässt. Ein externes Netzteil sorgt ja gerne für zusätzliche Unruhe im üblichen Kabelwirrwarr.



Wohl in Anbetracht der Tatsache, dass solche Kabel tatsächlich in jedem Büro meist im Überfluss vorhanden sind, legt Blackmagic nicht einmal ein solches Stromkabel bei, was wir im Sinne der Nachhaltigkeit auch prinzipiell gut finden. Alternativ lässt sich das Gerät auch über eine 12V DC Buchse betreiben (für die jedoch in ähnlichem Sinne kein Netzteil mitgeliefert wird).

Einleitung / Blackmagic Design Cloud Pod
Nicht an Resolve gebunden


5 Seiten:
Einleitung / Blackmagic Design Cloud Pod
Blackmagic Design Cloud Store Mini
Nicht an Resolve gebunden
Praxis / Kein manuelles Ausschalten oder Herunterfahren
Fazit
  

[2 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rush    09:38 am 17.8.2022
Bisher klingt das wie das übliche Verhalten eines Nas Systems in dem Du in den Settings einstellen kannst was beim Anschluss eines externen Datenträgers passieren soll bzw...weiterlesen
CameraRick    16:11 am 16.8.2022
Danke für den Test! Wir schauen uns derzeit auch diese Geräte (bzw eigentlich nur die große Tonne, die anderen sind ja viel zu klein) an. Ein paar Fragen ergeben sich aber. WO...weiterlesen
[Kommentare ganz lesen]

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