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Ratgeber : Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 2: Die Grafikkarte - GPU Beschleunigung per CUDA und OpenCL

von Mo, 15.Juli 2013 | 13 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Die Grafikkarte: Beschleunigung per CUDA und OpenCL
  H.264 Encoding per GPU: Geschwindigkeit und Qualität
  Auf CPUs integrierte GPUs: Intel HD, AMD Radeon HD
  Software, die CUDA, OpenCL, OpenGL und mehrere GPUs unterstützt
  Programme die GPU-Beschleunigung unterstützen
  H.264 und MPEG-2 En- und Decoding Beschleunigung per Intel Quick Sync Video
  Grafikkarten-Varianten der verschiedenen Hersteller
  Die Nomenklatur von Grafikchips: die Leistungsklassen
  Abwärme, Stromverbrauch und Kühlung der GPU
  Übertaken von Grafikkarten
  Grafikkarten-Revisionen
  Die Pro-Karten: Nvidia Quadro und AMD FirePro
  Der Grafikkartenspeicher: das GPU VRAM
  Multi GPU: Beschleunigung durch mehrere Grafikkarten
  Die Anschlüsse: DVI, HDMI, DisplayPort und VGA
  Mehrere Bildschirme: Multi-Display Output



Der Grafikkartenspeicher: das GPU VRAM



Extrem wichtig für die Beschleunigung per GPU ist das auf der Grafikkarte vorhandene VRAM (dessen Größe und art in den technischen daten oder sogar schon im Namen der Grafikkarte zu finden sind): um einen (oder mehrere) Frame(s) auf der GPU berechnen zu können, muss er vollständig auf deren Speicher passen - Adobe gibt zum Beispiel für Premiere die Formel (Höhe x Breite in Pixel) geteilt durch 16.384 an, um den Platzbedarf in Megabytes zu berechnen. Daraus folgt, daß größere Auflösungen mehr Speicher belegen, hier die Beispielrechnung für Premiere (die analog auch für andere GPU-beschleunigte Videoprogramme gilt):

BreiteHöhePixelSpeicherplatz pro Frame
HD 720p128072092160057 MB
HD 1080p192010802073600127 MB
UlraHD384021608294400506 MB
4K DCI409621608847360540 MB
5K (RED)5120270013824000844 MB
6K (RED)61443160194150401185 MB


Da die Grafikkarte auch noch für andere Aufgaben Speicherplatz benötigt, sollte das GPU-RAM nicht zu knapp bemessen werden - vor allem, wenn in der Zukunft auch mit höherauflösendem Material gearbeitet werden soll. 1 GB VRAM ist deswegen das absolute Minimum - je komplexer die Aufgaben und je mehr per CUA/OpenCL berechnet werden soll, desto größer als diese Mindestvorgabe sollte der Grafikkartenspeicher sein. Der Speicherplatzbedarf wird durch die Nutzung mehrerer Bildschirme ebenfalls grösser.

Die Performance korreliert jedoch nicht per se linear zur Größe des VRAMS: nicht alle GPU-beschleuigten Programme nutzen größeren zur Verfügung stehenden Speicher aus. Ein weiterer Aspekt ist die Geschwindigkeit des verwendeten VRAMS: je schneller es ist und je schneller es angeschlossen ist (->Busbreite), desto höher ist die resultierende Geschwindigkeit des Speichers und desto schneller die GPU insgesamt. Tests weisen darauf hin, dass z.B. bei Premiere nicht die Anzahl der Shader, sondern die Speichergeschwindigkeit der entscheidende Geschwindigkeitsfaktor bei der Nutzung von GPU-Beschleunigung ist. Bei der Auswahl der richtigen Grafikkarte sollte also sehr auf eine hohe Speicherbandbreite geachtet werden, wenn diev GPU genutzt werden soll. Und: um die maximale Geschwindigkeit nicht auszubremsen, sollte für die Grafikkarte immer ein 16x Slot genutzt werden.

Links:
CUDA Enabler: Um Adobe Premiere in Versionen die älter sind als Adobe CC mit anderen als den zertifizierten Nvidia-Grafikkarten zu beschleunigen
Hardware Tips für Adobe
Premiere Pro CS6, After Effects CS6

Daten aller Nvidia Grafikkarten wie z.B. Speicherbandbreite (Bandwidth) und Speichertyp (DRAM type) - 288.4 GB/sGB/s im Glossar erklärt ist momentan die höchste Bandbreite.


Grafikkarten-Revisionen / Die Pro-Karten: Nvidia Quadro und AMD FirePro
Multi GPU: Beschleunigung durch mehrere Grafikkarten


13 Seiten:
Einleitung / Die Grafikkarte: Beschleunigung per CUDA und OpenCL
H.264 Encoding per GPU: Geschwindigkeit und Qualität / Auf CPUs integrierte GPUs: Intel HD, AMD Radeon HD
Software, die CUDA, OpenCL, OpenGL und mehrere GPUs unterstützt / Programme die GPU-Beschleunigung unterstützen
H.264 und MPEG-2 En- und Decoding Beschleunigung per Intel Quick Sync Video
Grafikkarten-Varianten der verschiedenen Hersteller
Die Nomenklatur von Grafikchips: die Leistungsklassen
Abwärme, Stromverbrauch und Kühlung der GPU / Übertaken von Grafikkarten
Grafikkarten-Revisionen / Die Pro-Karten: Nvidia Quadro und AMD FirePro
Der Grafikkartenspeicher: das GPU VRAM
Multi GPU: Beschleunigung durch mehrere Grafikkarten
Die Anschlüsse: DVI, HDMI, DisplayPort und VGA
Mehrere Bildschirme: Multi-Display Output
  

[93 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
dienstag_01    16:49 am 22.7.2013
Nee, encodieren können die nicht. Ob es eine komplette Decodiereinheit ist, weiss ich nicht. Quellen sieht es trübe aus, Hardwarebeschleunigung ist ein Stichwort, hardware...weiterlesen
mannamanna    16:19 am 22.7.2013
Vom Prinzip her ja. Ich rede hier aber nicht von Cuda, sonder von der seit Geforce 7 oder 8 verbauten Hardwarebeschleunigung. Eben die, auf die die Player zurückgreifen. Aber...weiterlesen
dienstag_01    16:08 am 22.7.2013
Ist schon richtig so. Vom Prinzip her ja. Ich rede hier aber nicht von Cuda, sonder von der seit Geforce 7 oder 8 verbauten Hardwarebeschleunigung. Eben die, auf die die Player...weiterlesen
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