1. Nutze Licht für das Modellieren deines Motivs
Wer Tabletops im Makrobereich filmt, hat im Gegensatz zum Makro-Filmen in der freien Natur oft deutlich mehr Kontrolle über das genutzte Lichtsetup. Hier sind die kreativ nutzbaren Optionen nahezu unendlich.

Für unsere Tabletop-Sequenzen mit der Nikon ZR haben wir speziell für Makro- und Miniaturszenen entwickelte Spotleuchten (Nanlux Evoke 5C) genutzt, um mit Miniatur-Projekionsvorsätzen Lichtakzente Millimeter-genau zurechtschneiden und setzen zu können.

Wir empfehlen hier erstmal zu experimentieren, weil sich die Makro-Sicht häufig von unseren Sehgewohnheiten und Perspektiven so stark unterscheidet, dass man mit freiem Experimentieren schneller ein Gefühl für das Zusammenspiel von Nähe und Licht entwickelt.
2. Nutze den frühen Morgen für Tiere/Insekten in der freien Natur
Wer in freier Wildbahn auf die Pirsch nach Makro-Motiven geht, sollte sich zuvor über das Verhalten der jeweiligen Tier/Insektenart informieren. Wann sind die Tiere aktiv? Gibt es besonderes Licht und oder bestimmte Tageszeiten die sich besser oder schlechter eignen?

Grob lässt sich sagen: Insekten sind um den Sonnenaufgang häufig noch weniger aktiv - was durvhaus auch ein Vorteil sein kann. Wer schonmal versucht hat, Bienen in einem Blumenbeet mittags zu filmen, kann dies durchaus als Herausforderung empfunden haben. Früher am morgen sind die Tiere teilweise noch träger und lassen sich besser filmen. Hinzu kommen tiefer stehendes, interessanteres Licht und unter Umständen Morgentau, der für besondere Akzente sorgen kann.
3. Begrenze den Fokusbereich auf den Nahbereich
Das von uns hier genutzte Nikkor Z MC 105 mm 1:2,8 VR S verfügt auf der linken Seit über einen Schalter, mit dem sich der Fokussierbereich auf 0,29-0,5m begrenzen lässt, Dies gilt zwar ausschließlich für den Autofokus – kann aber bei AF-Nutzung im Makrobereich durchaus Sinn machen, um schneller zu scharfen Motiven zu kommen oder eine Erstfokussierung vorzunehmen.

On diesem Zusammenhang wichtig: Nikon bietet eine hervorragende manuelle Override Funktion für den Autofokus an und die Nikon ZR macht hier keine Ausnahme. Entsprechen lässt sich an jeden Punkt im AF Betrieb einfach der manuelle Fokusring nutzen, um den Fokus manuell genauer zu platzieren. Die Nikon ZR wechselt hierbei automatisch in den manuellen Fokusbetrieb – ein Klick auf einen entsprechend programmierten AF-Button ( bei und der Fn Button am Objektiv) wechselt den Betrieb zurück zu AF.

















