Das YouTube Player-Fenster hat seine starre -- und eigentlich ja künstliche -- Vorgabe zum Seitenverhältnis aufgegeben: ab sofort wird nicht jedes Video in eine 16:9 Abspielmaske hineinskaliert, sondern der Player paßt sich weitgehend den Maßen eines Clips an. Ein Video in 4:3 wird also nicht mehr mit seitlichen, schwarzen Balken abgespielt, sondern es nützt die volle verfügbare Breite und bekommt dafür unten entsprechend mehr Bildzeilen spendiert. Dies funktioniert selbstredend nur in der Portalansicht; im Fullscreen-Modus müssen die seitlichen Ränder ja weiterhin ausgefüllt werden.
Während sich 4:3 quasi als Retro-Format zunehmender Beliebtheit erfreuen kann, so ist es sicherlich nicht der Grund für Google, am Abspielverhalten der Clips zu schrauben. Vielmehr dürfte es sich um reinen Pragmatismus bezüglich der Smartphone-Videos handeln, denn das Vertical Video Syndrom kam bekanntlich um zu bleiben -- angesichts der Verbreitung von Hochkantvideos ist es gut möglich, dass jene, die ihr Telefon zum Filmen um 90° in Seitenlage kippen, sogar in der Unterzahl sind. Während solche Videos bisher in der Desktop-Version von Youtube nur kleinskaliert und mit erdrückenden Trauerrändern zu betrachten waren, bekommen sie nunmehr deutlich mehr Auslauf nach unten in die Seite -- wenn auch nicht auf 100% Breite, denn dann müsste gescrollt werden...
// Top-News auf einen Blick:
- DJI Osmo Pocket 4P - Dual-Kamera mit 17 Blendenstufen Dynamik, 3x Zoom und D-Log2
- Actioncam-Gigant GoPro erwägt Verkauf oder Merger
- Sony A7R VI vorgestellt mit 66,8MP, Dual Gain und bis zu 120min 8K-Videoaufnahme
- Canon stellt EOS R6 V und RF 20-50mm F4 als PowerZoom-Kombination vor
- Panasonic Lumix L10 - Kompaktkamera mit GH7-Sensor und V-Log vorgestellt
- ZineControl - Monitoring und Fernsteuerung per App für die Nikon ZR




















