Forscher der MIT Labs haben einen neuen Algorithmus entwickelt, mit welchem sich erstmals ein "echtes" Bild von einem schwarzen Loch erstellen lassen soll. Genauer gesagt vom schwarzen Loch, das im Mittelpunkt der Milchstraße vermutet wird (Sagittarius A*). Dafür wäre eigentlich ein Radioteleskop mit einem Durchmesser von 10.000 Km nötig -- da die von uns bewohnte Kugel weniger als 13.000 Km von Pol zu Pol mißt, ein schwieriges Unterfangen allein schon von den Größenverhältnissen.
Das Event Horizon Telescope Project möchte daher Daten von verschiedenen Observationsstandorten über Interferometrie kombinieren, was ebenfalls alles andere als trivial ist. Der neue Algorithmus CHIRP, Continuous High-resolution Image Reconstruction using Patch priors, soll nun dabei helfen, die Lücken zu füllen und dabei auch Meßfehler aufgrund von atmosphärischen Verzerrungen auszugleichen. Hier ist natürlich wieder Machine Learning im Spiel, denn ohne qualifizierte Prognosen stochert man bei der gegebenen Datenlage zwangsläufig im Nebel. Also hat CHIRP bislang an bereits bekanntem Material geübt, und ist nun anscheinend soweit, durch seine Berechnungen aus unserer Erde quasi ein simuliertes, riesiges Radioteleskop zaubern zu können.
Somit wäre natürlich die resultierende Abbildung eine mathematische Rekonstruktion, obschon basierend auf Messungen von elektromagnetischen Wellen. Andererseits trifft diese Definition letztlich wohl auf jedes digitale Bild zu... Ob man - wie Popular Science hofft - irgendwann tatsächlich filmen kann, wie Objekte in einem schwarzen Loch verschwinden?
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Bis dahin kann man sich jedenfalls mit der schicken Visualisierung im Intro zu The Black Hole (1979) begnügen (leider beschnitten):



















