Als die Kuratoren der Storyboard-Ausstellung, die vor etwa anderthalb Jahren gezeigt wurde, damals zu Martin Scorsese fuhren, um auch von ihm ein passendes Exemplar auszuwählen, waren sie derart überwältigt ob der Fülle an vielfältigstem Material, das sich in seinem privaten Archiv angesammelt hatte, daß sie gleich mit der Überzeugungsarbeit für eine weitere Ausstellung begannen. Auch in dieser, die ausschließlich dem Regisseur Scorsese und seinen Filmen gewidmet ist, findet sich ein Storyboard von ihm: er zeichnete es als 11-Jähriger, ein elaboriertes Stück Film-Phantasie -- in Cinemascope, versteht sich. Diesen Sandalenfilm realisierte er nie, dafür aber viele andere, die prägenden Einfluss auf die Filmgeschichte hatten (ua. Taxi Driver, GoodFellas).
Mehr noch als Scorsese selbst werden seine Filme, die Figuren, Drehorte und auch die Technik vorgestellt. Wie wichtig die Musik für Scorsese in seinem Filmschaffen ist erfährt man unter anderem, oder wie für einen On-Location Dreh kurzerhand die Hoteldecke aufgeschnitten wurde, um einen Dolly-Trackingshot von oben hinzubekommen. Oder auch, daß seine Mutter in vielen Filmen mitspielt...

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Die sehenswerte Ausstellung läuft noch bis zum 12. Mai in der Deutschen Kinemathek / Museum für Film und Fernsehen in Berlin. Da Scorsese selbst übrigens nicht zur Eröffnung kommen konnte, schickte er kurzerhand eine Videobotschaft:



















