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einfacher HTPC - wie?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Jon J Panury:


Hallo,
"einfach" soll hier heißen, dass DVD-Brennerei einen völlig
marginalen Stellenwert hat und Spiele nicht vorkommen. "HD" ist
kein Thema, stört aber nicht, falls es ohne nicht geht.

Der HTPC soll ein digitaler ZuspielerZuspieler im Glossar erklärt für einen Beamer mit
HDMI-Eingang sein.

Es liegt DVB-C im Haus an.

Ziel ist, eine ununterbrochene digital-Kette zu haben

Meine laienhaften Gedanken sind folgende - und ich freute mich,
wenn anhand dieser Vorstellungen der Experte gleich eingriffe:

- Eine DVB-C TV-Karte muss natürlich sein - klar.

Frage: Ist zur Weiterleitung an den Beamer nun eigentlich die
Grafikkarte zuständig, oder geht das über einen (;digitalen)
Ausgang auf der TV-Karte? Wenn letzteres: TV-Karten mit HDMI-OUT
gibt's doch gar nicht, oder?

- Eine Grafikkarte mit DVI-OUT - - oder bräuchte es die gar
nicht (;aber es gibt wohl gar keine ohne DVI mehr), wenn die
TV-Karte das Signal zum Beamer ausgäbe?

Frage: Ein Computermonitor, der DVI angesteuert wird, wie ist
das da: Wenn ich im DVD-Laufwerk des Computers eine DVD
abspiele, ist das dann "volldigital", wenn die Bildausgabe auf
diesen DVI-gespeisten Monitor erfolgt? Wenn ja: Könnte man dann
nicht einfach den Beamer statt des Monitors setzen und gut is'?
Oder gibt's Adapter DVI->HDMI nicht?

Der Experte merkt, dass mir, rein bildsignalausgabemäßig, die
jeweiligen Besonderheiten von Grafikkarte bzw. TV-Karte nicht
wirklich deutlich sind.

Wäre denn, angenommen, das ginge so wie ich's denke, die
digital-Kette tatsächlich gegeben?



Die Tonfrage ist wohl relativ einfach zu lösen, weil ich keine
höheren Ansprüche an Surround und andere mächtige Tonereignisse
habe. Ich denke, dass ich 2 Stereo-Kanäle an der TV-Karte
abgreifen und und in den vorhandenen simplen Stereoverstärker
geben kann. Vielleicht mache ich tonmäßig ja später mal was,
jetzt bleibt's erstmal beim Simpelton.

JJ




Antwort von Ralf Fontana:

Jon J Panury schrieb:

[einfacher HTPC]
> "einfach" soll hier heißen, dass DVD-Brennerei einen völlig
> marginalen Stellenwert hat und Spiele nicht vorkommen.

Der Verzicht auf Spieletauglichkeit gibt ein paar interessante
Optionen frei. DVD-Brennen ist dagegen kaum ein Problem.

Aber erlaube zuerst die Frage: Hast Du die Entscheidung gegen eine
Kombination aus DVD-Player und Standalone-Receiver bewußt getroffen?
Du kannst den HTPC wesentlich genauer auf Deine Bedürfnisse einphasen -
aber das kostet mindestens viel Zeit und die Bereitschaft, Dich da
richtig reinzuhängen.

>"HD" ist kein Thema, stört aber nicht, falls es ohne nicht geht.

Wir sind hier in einer Newsgroup die sich damit beschäftigt was passiert
wenn man Video und Computer miteinander verbindet. Im Kontext Video
bedeutet "HD" HighDefinition, also Hochauflösend. Im Kontext Computer
bedeutet "HD" eine Festplatte. Was meintest Du?

[Beamer mit HDMI-Eingang...DVB-C]

> Meine laienhaften Gedanken sind folgende - und ich freute mich,
> wenn anhand dieser Vorstellungen der Experte gleich eingriffe:

> - Eine DVB-C TV-Karte muss natürlich sein - klar.

ok

> Frage: Ist zur Weiterleitung an den Beamer nun eigentlich die
> Grafikkarte zuständig, oder geht das über einen (;digitalen)
> Ausgang auf der TV-Karte?

In der Regel ist die TV-Karte dafür zuständig Video in den PC einzuspeisen,
und die Grafikkarte dafür, es wieder rauszurücken.
(;Kombi-Grafikkarten und Sat-Karten mit eigenem TV-Out mal außen vor)

> Wenn letzteres: TV-Karten mit HDMI-OUT gibt's doch gar nicht, oder?

Meines Wissens nicht. Es gibt allerdings welche mit qualitativ hochwertigem
analogem Ausgang. Für Dich eher weniger hilfreich.

> - Eine Grafikkarte mit DVI-OUT -

Ja. Die ersten Modelle mit HDMI-Out tauchen gerade auf. Meines Erachtens
ist es dafür aber noch viel zu früh und die Dinger noch viel zu teuer.

> Frage: Ein Computermonitor, der DVI angesteuert wird, wie ist
> das da: Wenn ich im DVD-Laufwerk des Computers eine DVD
> abspiele, ist das dann "volldigital", wenn die Bildausgabe auf
> diesen DVI-gespeisten Monitor erfolgt?

Die Bilder sind auf DVD digital (; verschlüsselt, komprimiert) abgelegt,
sie werden vom DVD-Laufwerk digital in den PC übertragen, sie werden im PC
digital entschlüsselt und dekomprimiert und dann digital zur Grafikkarte
übertragen die sie digital via DVI oder HDMIHDMI im Glossar erklärt an den Monitor/Beamer
überträgt. Ja, das ist "volldigital".

>Wenn ja: Könnte man dann
> nicht einfach den Beamer statt des Monitors setzen und gut is'?

Für die Grafikkarte macht das keinen Unterschied. Bessere Grafikkarten
haben zwei DVI-Ausgänge, das erleichtert u.U. die Bedienung.

> Oder gibt's Adapter DVI->HDMI nicht?

Es gibt Adapter von DVI-Buchse nach HDMI-Buchse. Ob Dein Beamer auf seinem
HDMI-Eingang ein unverschlüsseltes DVI-Signal akzeptiert weiß ich nicht.
Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür.

> Wäre denn, angenommen, das ginge so wie ich's denke, die
> digital-Kette tatsächlich gegeben?

Eindeutig ja.

Zur Tonfrage kann ich nichts beitragen.




Antwort von Bernd Daene:

Ralf Fontana schrieb:
> Ob Dein Beamer auf seinem
> HDMI-Eingang ein unverschlüsseltes DVI-Signal akzeptiert weiß ich nicht.

Warum sollte er nicht?? Sowohl bei HDMIHDMI im Glossar erklärt als auch bei DVI kann das Signal
mit HDCP verschlüsselt sein oder auch nicht. HDCP-Tauglichkeit ist (;beim
Displaygerät!) eine Erweiterung und keine Einschränkung.

Bernd









Antwort von Jon J Panury:

Ralf Fontana schrieb:

[...]

>Aber erlaube zuerst die Frage: Hast Du die Entscheidung gegen eine
>Kombination aus DVD-Player und Standalone-Receiver bewußt getroffen?

Ja, ich denke schon, dass ich dafür gute Begründung habe:

- Einen AV-Receiver, denke ich, braucht man hauptsächlich im
Hinblick auf Super-Surround-TON, weniger wegen der einfachen
Bildgeschichten.

- Die Frage des DVB-C ist anders als mit einer Computerlösung
nicht wirklich gut (;und preislich akzeptabel) zu lösen. Auf
Deutsch: DVB-C Settopbox *mit* HDD *und* HDMI-OUT gips nich.
DVB-C ist überhaupt das kleinste der drei DVB-Segmente, und die
Auswahl sehr gering. Ich habe aber gute Gründe für DVB-C, unter
anderem den Komfort-Faktor. Wenn hier mal DVB-T *problemlos*
empfangbar sein wird, wäre das evtl. neu zu überlegen, aber
selbst dann spräche immer noch einiges für DVB-C.
Langer Rede kurzer Sinn: eine Hauppauge Nexus (;oder ein Klon
davon), die mir sowohl analog als auch DVB-C liefert, ist die
Technik der Wahl.

>Du kannst den HTPC wesentlich genauer auf Deine Bedürfnisse einphasen -
>aber das kostet mindestens viel Zeit und die Bereitschaft, Dich da
>richtig reinzuhängen.
>
>>"HD" ist kein Thema, stört aber nicht, falls es ohne nicht geht.
>
>Wir sind hier in einer Newsgroup die sich damit beschäftigt was passiert
>wenn man Video und Computer miteinander verbindet. Im Kontext Video
>bedeutet "HD" HighDefinition, also Hochauflösend. Im Kontext Computer
>bedeutet "HD" eine Festplatte. Was meintest Du?

Ersteres. Ist Festplatte nicht eher "HDD"? Ich zumindest
schreib's immer so.

[...]

>> - Eine Grafikkarte mit DVI-OUT -
>
>Ja. Die ersten Modelle mit HDMI-Out tauchen gerade auf. Meines Erachtens
>ist es dafür aber noch viel zu früh und die Dinger noch viel zu teuer.

Zumal ich mir auch gestern gerade sagen ließ, dass es sich im
Grunde um die selbe Sache handele, nur halt HDMIHDMI im Glossar erklärt in die ganze
HDCP(;und überhaupt DRM)-Welt besser eingepasst sei.
Es existieren auch Kabel mit einem DVI und einem HDMIHDMI im Glossar erklärt Ende.

BTW Die Kabel*länge* dürfte doch (;innerhalb vernünftiger
Grenzen) so gut wie keine Rolle spielen beim digitalen
Signalfluss. Ich peile ein 10m-Kabel an - bei dieser Länge hätte
ich mit einem analog VGA-Monitorkabel, und sei die Qualität auch
noch so gut, schon sichtbare Bildqualitätseinbußen. Ich vertraue
fest darauf, dass das beim digitalen Aufbau nicht der Fall sein
wird.

[...]

Was mich immer noch wieder ins Grübeln bringt, ist, ob denn wohl
ein DVD-Laufwerk im PC, und sei's auch ein qualitativ
hochwertiges, plus ein Software-DVD-Player (;wie etwa Power-DVD,
das ich seit langem besitze) auch nur annähernd das bringen
*kann*, was ein standalone DVD-Player bildmäßig bringt; ich
meine nicht einen 50-Euro Yamairgendwas, sondern es gibt ja
ungeheuer teure Geräte, das geht bis 1000 und mehr Euro.
Ich selbst bin von einem Nintaus N9769 ziemlich verwöhnt, will
sagen der schlägt meinen Panasonic DMR-E95H wenn zwar nicht "um
Längen", aber in Bildruhe, Rauscharmut und Schwarz doch
sichtbar.
Kann ich da von der PC-Lösung überhaupt etwas dem auch nur
annähernd vergleichbares erwarten? Na ja, diese Frage ist
zugegeben akademisch, und Pobieren geht da über Studieren.

Übrigens, was wäre denn mal ein gutes[tm] DVD-Laufwerk. Ich habe
in meinem derzeitigen Alles-PC ein LG GSA-4082B (;u.a. wg.
DVD-RAM) und bin nicht unzufrieden. Aber wenn es bekannte
besonders HTPC-geeignete Laufwerke gibt, wäre ich interessiert,
Namen zu erfahren.

JJ




Antwort von Ralf Fontana:

Jon J Panury schrieb:

> [...]

>>Aber erlaube zuerst die Frage: Hast Du die Entscheidung gegen eine
>>Kombination aus DVD-Player und Standalone-Receiver bewußt getroffen?

> Ja, ich denke schon, dass ich dafür gute Begründung habe:
> [...]

Das reicht mir schon. Ich wollte nur sichergehen dass Du nicht einfach nur
per Zufall auf dieser Schiene gelandet bist.

> Ist Festplatte nicht eher "HDD"? Ich zumindest
> schreib's immer so.

HDD (;Harddisk Drive - Festplattenlaufwerk) ist ganz sicher richtig.
HD ist aber auch nicht verkehrt denn es wird ebenfalls verwendet.

>>Die ersten Modelle mit HDMI-Out tauchen gerade auf. Meines Erachtens
>>ist es dafür aber noch viel zu früh und die Dinger noch viel zu teuer.

> Zumal ich mir auch gestern gerade sagen ließ, dass es sich im
> Grunde um die selbe Sache handele, nur halt HDMIHDMI im Glossar erklärt in die ganze
> HDCP(;und überhaupt DRM)-Welt besser eingepasst sei.
> Es existieren auch Kabel mit einem DVI und einem HDMIHDMI im Glossar erklärt Ende.

Da habe ich doch beim recherchieren für meine erste Antwort eine recht gute
Informationsquelle gefunden..moment...
www.hifi-regler.de/hdmi/hdmi.php (;ich hab dort keinerlei Aktien)

Demnach ist HDMIHDMI im Glossar erklärt nicht nur DVI DRMDRM im Glossar erklärt sondern auch plus optional Sound plus
optional Steuerung plus mehr Bandbreite. Ist aber alles erstmal
nebensächlich. Wichtig ist: Ein von der Content-Mafia mit DRMDRM im Glossar erklärt verseuchter
Videostrom wird an keiner Stelle der Übertragungskette ausgekoppelt ohne
dass die Paten damit einverstanden sind. Also wenn WB nicht will siehst Du
auf dem per DVI angekoppelten HD-TV .... nichts. Nada. Schwarzen Adler auf
schwarzem Grund. Kein HDTV, kein SDTV. Nicht wenns die Paten nicht wollen.

Die Entscheidung ob Du den Paten den Siegelring küsst (;DRM-Scheisse
akzeptieren) oder den Stinkefinger zeigst (;kein DRMDRM im Glossar erklärt akzeptieren - notfalls
mit der Konsequenz eines schwarzen Bildschirms) musst Du für Dich selbst
treffen.

> BTW Die Kabel*länge* dürfte doch (;innerhalb vernünftiger
> Grenzen) so gut wie keine Rolle spielen beim digitalen
> Signalfluss.

Digitale Systeme kennen entgegen landläufiger Meinung drei Zustände.
Geht - geht nicht - geht ein bisschen.

Der Dritte ist der schlimmste und äußert sich dann u.U. darin dass die
Bildstörungen nur dann auftreten wenn der Nachbar seinen Herd einschaltet.

> Ich peile ein 10m-Kabel an - bei dieser Länge hätte
> ich mit einem analog VGA-Monitorkabel, und sei die Qualität auch
> noch so gut, schon sichtbare Bildqualitätseinbußen. Ich vertraue
> fest darauf, dass das beim digitalen Aufbau nicht der Fall sein
> wird.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenigstens hast Du gute Chancen sofort zu
sehen ob es geht oder nicht geht.

> Was mich immer noch wieder ins Grübeln bringt, ist, ob denn wohl
> ein DVD-Laufwerk im PC, und sei's auch ein qualitativ
> hochwertiges, plus ein Software-DVD-Player (;wie etwa Power-DVD,
> das ich seit langem besitze) auch nur annähernd das bringen
> *kann*, was ein standalone DVD-Player bildmäßig bringt;

Das ist tatsächlich eine akademische Frage. Ich würde sagen dass eine
Kombination aus gutem DVD-Laufwerk, gutem Softwareplayer, guter Grafikkarte
und geeignetem Ausgabegerät mindestens keinen für Dich und mich sichtbaren
Unterschied in der Bildqualität ergeben würde. Wohl aber im Geldbeutel, der
zumindest bei mir ebenfalls ein Parameter für die "Qualität" einer Lösung
ist.

> Übrigens, was wäre denn mal ein gutes[tm] DVD-Laufwerk.

Rein für DVD-Spielen? Eines das möglichst viele Medien mit möglichst guter
Fehlerkorrektur liest und dabei noch möglichst wenig Krach macht.
Fachkompetenz zu diesem Thema würde ich in
de.comp.hardware.laufwerke.cd dvd vermuten.




Antwort von Jon J Panury:

Ralf Fontana schrieb:

>Jon J Panury schrieb:
>
>> [...]
>
>>>Aber erlaube zuerst die Frage: Hast Du die Entscheidung gegen eine
>>>Kombination aus DVD-Player und Standalone-Receiver bewußt getroffen?
>
>> Ja, ich denke schon, dass ich dafür gute Begründung habe:
>> [...]
>
>Das reicht mir schon. Ich wollte nur sichergehen dass Du nicht einfach nur
>per Zufall auf dieser Schiene gelandet bist.
>
>> Ist Festplatte nicht eher "HDD"? Ich zumindest
>> schreib's immer so.
>
>HDD (;Harddisk Drive - Festplattenlaufwerk) ist ganz sicher richtig.
>HD ist aber auch nicht verkehrt denn es wird ebenfalls verwendet.
>
>>>Die ersten Modelle mit HDMI-Out tauchen gerade auf. Meines Erachtens
>>>ist es dafür aber noch viel zu früh und die Dinger noch viel zu teuer.
>
>> Zumal ich mir auch gestern gerade sagen ließ, dass es sich im
>> Grunde um die selbe Sache handele, nur halt HDMIHDMI im Glossar erklärt in die ganze
>> HDCP(;und überhaupt DRM)-Welt besser eingepasst sei.
>> Es existieren auch Kabel mit einem DVI und einem HDMIHDMI im Glossar erklärt Ende.
>
>Da habe ich doch beim recherchieren für meine erste Antwort eine recht gute
>Informationsquelle gefunden..moment...
>www.hifi-regler.de/hdmi/hdmi.php (;ich hab dort keinerlei Aktien)
>
>Demnach ist HDMIHDMI im Glossar erklärt nicht nur DVI DRMDRM im Glossar erklärt sondern auch plus optional Sound plus
>optional Steuerung plus mehr Bandbreite. Ist aber alles erstmal
>nebensächlich.

Gehe ich richtig, dass "erstmal" heißt, solange jetzt keine
neuartigen HD-Content-Geschichten im Spiel sind? (;Ich gehe jetzt
einfach davon aus, dass ich über HDMI-Ports auch die jetzt
vorhandenen DVDs und Digitalfernsehen einspeisen kann - dass
also HDMIHDMI im Glossar erklärt *nicht* HD-exclusiv ist (;ich verlasse mich also, wenn
man so will, auf die Abwärtskompatibilität der Neuheiten))

> Wichtig ist: Ein von der Content-Mafia mit DRMDRM im Glossar erklärt verseuchter
>Videostrom wird an keiner Stelle der Übertragungskette ausgekoppelt ohne
>dass die Paten damit einverstanden sind. Also wenn WB nicht will siehst Du
>auf dem per DVI angekoppelten HD-TV .... nichts. (;...)

Wie gesagt, das betrifft Content *ab* [Stichtag x], nicht die
400 DVD, die ich schon besitze - allesamt echt gekauft und
bezahlt und alles.

>> BTW Die Kabel*länge* dürfte doch (;innerhalb vernünftiger
>> Grenzen) so gut wie keine Rolle spielen beim digitalen
>> Signalfluss.
>
>Digitale Systeme kennen entgegen landläufiger Meinung drei Zustände.
>Geht - geht nicht - geht ein bisschen.
>
>Der Dritte ist der schlimmste und äußert sich dann u.U. darin dass die
>Bildstörungen nur dann auftreten wenn der Nachbar seinen Herd einschaltet.

Ja, okay - aber sind das dann nicht Störungen, die nicht "im"
digital-Strom liegen, sondern einfach "äußerlich" hinzu treten,
eben infolge unzulänglicher Abschirmung. Und da ist es dann eine
Frage *besserer* Schirmung - bzw. des Korrigierens der
einstreuenden Quelle.
>
>> Ich peile ein 10m-Kabel an - bei dieser Länge hätte
>> ich mit einem analog VGA-Monitorkabel, und sei die Qualität auch
>> noch so gut, schon sichtbare Bildqualitätseinbußen. Ich vertraue
>> fest darauf, dass das beim digitalen Aufbau nicht der Fall sein
>> wird.
>
>Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenigstens hast Du gute Chancen sofort zu
>sehen ob es geht oder nicht geht.

Ich werde berichten.
Wenn ich einen SFF-HTPC zuwege bringe (;vgl. den anderen Thread
von mir), kann ich als Dauerlösung auch mit sehr kurzen Kabeln
arbeiten.

[...]

> Wohl aber im Geldbeutel, der zumindest bei mir ebenfalls ein Parameter
> für die "Qualität" einer Lösung ist.

same here

Da Unterhaltungselektronik-Aufbauten ohnehin nicht für die
Ewigkeit sind, sollte man den Finanzaufwand auch in einem
vernünftigen Rahmen lassen - völlig unbeachtet, ob man sich
"Besseres" "leisten" "kann" - - bzw. könnte.

i.d.S.

JJ




Antwort von Ralf Fontana:

Jon J Panury schrieb:

>>Demnach ist HDMIHDMI im Glossar erklärt nicht nur DVI DRMDRM im Glossar erklärt sondern auch plus optional Sound plus
>>optional Steuerung plus mehr Bandbreite. Ist aber alles erstmal
>>nebensächlich.

> Gehe ich richtig, dass "erstmal" heißt, solange jetzt keine
> neuartigen HD-Content-Geschichten im Spiel sind?

Äh, nein. Ich meinte dass es erstmal nicht dass sein sollte was im
Mittelpunkt Deiner Aufmerksamkeit liegt weil es vermutlich im
Consumerbereich (;= bei Leuten die keinen Goldesel im Keller haben)
noch keine Geräte gibt die das Nutzen.

> (;Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass ich über HDMI-Ports auch die jetzt
> vorhandenen DVDs und Digitalfernsehen einspeisen kann - dass
> also HDMIHDMI im Glossar erklärt *nicht* HD-exclusiv ist (;ich verlasse mich also, wenn
> man so will, auf die Abwärtskompatibilität der Neuheiten))

HDMI ist auf keinen Fall auf ein bestimmtes FormatFormat im Glossar erklärt festgelegt. Nach Bernd
Daenes Ausführungen ist auch sichergestellt, dass ein HDMI-Fähiges Gerät
nicht etwa den reinen DVI-Zuspieler (;ohne DRM) ablehnen kann.

>> Wichtig ist: Ein von der Content-Mafia mit DRMDRM im Glossar erklärt verseuchter
>>Videostrom wird an keiner Stelle der Übertragungskette ausgekoppelt ohne
>>dass die Paten damit einverstanden sind. Also wenn WB nicht will siehst Du
>>auf dem per DVI angekoppelten HD-TV .... nichts. (;...)

> Wie gesagt, das betrifft Content *ab* [Stichtag x], nicht die
> 400 DVD, die ich schon besitze - allesamt echt gekauft und
> bezahlt und alles.

Das ist nach meinem Kenntnisstand korrekt. HTPC mit DVI-Ausgang plus
Bildgeber mit DVI oder HDMIHDMI im Glossar erklärt können jede standard-DVD wiedergeben.

>>Digitale Systeme kennen entgegen landläufiger Meinung drei Zustände.
>>Geht - geht nicht - geht ein bisschen.

>>Der Dritte ist der schlimmste und äußert sich dann u.U. darin dass die
>>Bildstörungen nur dann auftreten wenn der Nachbar seinen Herd einschaltet.

> Ja, okay - aber sind das dann nicht Störungen, die nicht "im"
> digital-Strom liegen, sondern einfach "äußerlich" hinzu treten,
> eben infolge unzulänglicher Abschirmung.

Doch. Nur umfasst die Definition von "unzulängliche Abschirmung" u.U. auch
das Kabel bzw. dessen Stecker. (;alles Theorie, ich bin noch analog
unterwegs)

[10m-Kabel]

>>Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenigstens hast Du gute Chancen sofort zu
>>sehen ob es geht oder nicht geht.

> Ich werde berichten.

Ja, bitte tu das. Kommt immer noch viel zu selten vor dass mal jemand die
Rückmeldung abgibt.

> Da Unterhaltungselektronik-Aufbauten ohnehin nicht für die
> Ewigkeit sind, sollte man den Finanzaufwand auch in einem
> vernünftigen Rahmen lassen - völlig unbeachtet, ob man sich
> "Besseres" "leisten" "kann" - - bzw. könnte.

Ich hab mir gerade - nach längerem Überlegen - einen Homecast S8000
geleistet um meine Kombination aus DBOX1 Skystar abzulösen. Muss zwei Jahre
halten. Danach kann kommen was auch immer aktuell ist.




Antwort von Axel Farr:

Hallo Jon,

ich lese hier nur noch sporadisch mit. Zu Deinem HTPC:

a) Es gibt keine digitale TV-Karte mit HDMI/DVI-Ausgang. Das mag sich in
einem Jahr ändern, wenn sich HDTV mit H.264 als CodecCodec im Glossar erklärt durchsetzen sollte und
DVB-S2 weiter von den Fernsehsendern für HDTV favorisiert wird, denn dieses
in 1080i/p zu dekodieren schafft ein P-4 mit 3 GHz gerade so eben. Für PALPAL im Glossar erklärt
ist beides eine Nummer zu groß. Hier wird es evtl. aktive Karten mit
DVB-S2-Receiver und H.264-Hardwaredecoder geben, um auch mit einer
schwächeren (;und weniger stromhungrigen CPU) HDTV darstellen zu können.

b) Wenn Du ohnehin nur PALPAL im Glossar erklärt sehen kannst (;was im Moment der Fall ist, außer
Du hast ein Abo von HD1) ist eigentlich jeder Rechner schnell genug. Falls
Du per Software MPEGMPEG im Glossar erklärt dekodieren willst, wird das Bild auf der Grafikkarte
gebildet, dabei ist es sinnvoll, wenn der Beamer per VGA oder DVI
angesteuert wird, da Du ohnehin schon eine Interpolation zwischen
Videostream und Bildschirm hast - die Darstellung des Bildschirms in Nativer
Auflösung erspart dann eine zweite Interpolation. Hier aber darauf achten,
daß die Grafikkarte die Beamer-Auflösung kann.

c) eine dritte Möglichkeit bei Beschränkung auf PALPAL im Glossar erklärt ist der Einsatz einer
aktiven DVB-Karte. Das hat interessanterweise den Vorteil, daß man ohne
großartige Rechenleistung auskommt: Es genügt ein P-I mit 200 MHz, für etwas
mehr Komfort ein P-II mit 400 MHz. Die Karte ist deutlich teurer als eine
passive DVB-Karte. Dafür liefert aber eine aktive Karte ein "echtes"
PAL-Signal inklusive 4:3/16:9-Umschaltung. Insbesondere wenn dann noch wie
bei den Technotrend-Karten ein KomponentensignalKomponentensignal im Glossar erklärt aus dem Bildausgang kommt
ist die Bildqualität bei gutem Scaler im Beamer eigentlich durch nichts mehr
zu überbieten - es bleibt halt PALPAL im Glossar erklärt, HDTV ist dann schon einen Tick besser.

Gruß, Axel
--------------------------------------------------
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