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Infoseite // Windows für HTPC sinnvoll?



Frage von markusG:


Moin,

aktuell nutze ich einen alten Mini PC als HTPC (eigtl aus dem Signage Bereich, CPU: i5 4250U) mit Fedora. Läuft soweit „okay“, aber 1. gibt es die Streamingdienste a la Netflix, Prime etc. nicht als native Apps, was auf Dauer etwas nervt, und Youtube läuft auch nicht immer so sauber. Davor hab ich Linux Mint verwendet, das war quasi unbenutzbar, Youtube und co haben nur noch vor sich hin geruckelt.

Nun stellt sich mir die Frage ob es sinnvoll ist – neben modernerer Hardware – direkt auf Windows zu setzen?

– vorwiegend sollen gängigem Streamingdienste „gut“ laufen, am liebsten nativ
– Parsec zum streamen vom Gaming–PC
– Desktop-Version von Chrome bzw Brave
– Spotify als native App

Wie sind da eure Erfahrungen? Lässt sich Windows gut für soetwas nutzen? Nerven die Update Phasen? Oder ist es wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen?

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Antwort von cantsin:

Der i5 4250u wird nicht von Windows 11 unterstützt - und da Win10 demnächst ausläuft, würde ich gar nicht erst damit anfangen.

Sowieso wären Performancegewinne das letzte, das ich von einem Umstieg von Linux auf Windows erwarten würde, zumal bei schwachbrüstigen Prozessoren.

Hast Du mal an eine schlankere Distribution mit Kodi gedacht?

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Antwort von prime:

Ältere CPUs haben keine H265 / AV1 Hardwaredecoder, also entsprechend ne Grafikkarte mit einplanen.

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Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:
Der i5 4250u wird nicht von Windows 11 unterstützt.
Ein kleiner Registry Eintrag an der richtigen Stelle

- Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\MoSetup > AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU auf 1 setzen -

hebt diese unsinnige Sperre allerdings sofort auf.

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Antwort von markusG:

cantsin hat geschrieben:
Sowieso wären Performancegewinne das letzte, das ich von einem Umstieg von Linux auf Windows erwarten würde, zumal bei schwachbrüstigen Prozessoren.
Nun, ich dachte dass evtl die Treiber unter Windows, vllt aus Lizenzgründen, besseren Support für die Codecbeschleunigung haben, immerhin scheint für Haswell was nachgeschoben wurden zu sein:

https://techreport.com/news/new-intel-i ... e-support/

Stand jetzt ist jedenfalls, dass YouTube über 80 Prozent der CPU nutzt und nicht wirklich rund läuft, auch nicht mit Chrome-Extension, H264 zu erzwingen (was ja sicher das einfachste wäre)
Hast Du mal an eine schlankere Distribution mit Kodi gedacht? Probiert noch nicht, die schlanken Distros haben mal die eine oder die andere Unzulänglichkeit. Ram hat die Mühle auch genug, hab es auf 16Gb aufgestockt. Nützt halt nichts wenn die CPU sich zu Tode rödelt.

Vllt kann ich es für diesen Zweck einfach abhaken. Mir ging es aber auch darum zu erfahren, ob es bei Windows für dieses Anwendungsgebiet etwas zu beachten gibt - Linux und KODi sind ja quasi no-brainer. Vllt schau ich mir auch mal ChimaraOS an, falls ich auf eine stärkere Kiste umsteigen sollte.

Was ich halt zum abgewöhnen fände, wäre mich nur ständigen (Funktions-)Updates einschlagen zu müssen, hat mich schon bei der PS4 genervt, tbh

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Antwort von Frank Glencairn:

Die Updates kannst du doch auch einfach abstellen.

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Antwort von Bluboy:

Wer nich gerade 95 Jahe alt ist kommt an Win 11 nicht vorbei ;-((

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Antwort von Jost:

Was spricht gegen einen FireTV 4k Max? Lüfterlos, ultra-klein, Stromverbrauch geht in den Keller und alle gängigen Streaming-Dienste werden unterstützt. Gibt auch eine riesige Community, die hilft.
Das Ding lässt sich auch mir Alexa koppeln. Auf Sprachbefehl wird alles aus dem Standby geweckt und fährt wieder runter.

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Antwort von dienstag_01:

h264 Support ist seit der ersten Generation der Intel CPUs mit Grafik mit an Board. Dafür sollte man mal gezielt nach Treibern suchen.
Wenn es die nicht gibt, sollte ein Umstieg nach Windows schon was bringen. Win 10 kostet nicht ganz 20 Euro.

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
h264 Support ist seit der ersten Generation der Intel CPUs mit Grafik mit an Board. Dafür sollte man mal gezielt nach Treibern suchen.
Wird seit Ewigkeiten von Linux unterstützt (da Intel direkt an der Linux-Kernel-Entwicklung beteiligt ist) und funktioniert mit allen gängigen Mediaplayern wie VLC, mplayer, mpv etc.

Unter Mint, Ubuntu, Debian etc. einfach das Paket "intel-media-va-driver" installieren. Aber wahrscheinlich ist das beim TO schon passiert (weil das i.d.R. automatisch geschieht) und ist die Hardwarebeschleunigung nicht der wirkliche Flaschenhals. Ich tippe mal eher darauf, dass Streamingdienste heutzutage mit h265, AV1 etc. streamen und dafür die Hardware des TO nicht ausreicht (bzw. keine Beschleunigung bietet).

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
h264 Support ist seit der ersten Generation der Intel CPUs mit Grafik mit an Board. Dafür sollte man mal gezielt nach Treibern suchen.
Wird seit Ewigkeiten von Linux unterstützt (da Intel direkt an der Linux-Kernel-Entwicklung beteiligt ist) und funktioniert mit allen gängigen Mediaplayern wie VLC, mplayer, mpv etc.

Unter Mint, Ubuntu, Debian etc. einfach das Paket "intel-media-va-driver" installieren. Aber wahrscheinlich ist das beim TO schon passiert (weil das i.d.R. automatisch geschieht) und ist die Hardwarebeschleunigung nicht der wirkliche Flaschenhals.
Allerdings eindeutig nicht beim TO. Oder versteh ich da was falsch.

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Allerdings eindeutig nicht beim TO. Oder versteh ich da was falsch.
Wie oben ergänzt, scheint mir das Problem darin zu liegen, dass YouTube, Netflix & Co heutzutage in h265, AV1 etc. streamen und dafür die Hardwareunterstützung bei seinem System fehlt. NIcht im Treiber, sondern im Chip.

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Allerdings eindeutig nicht beim TO. Oder versteh ich da was falsch.
Wie oben ergänzt, scheint mir das Problem darin zu liegen, dass YouTube, Netflix & Co heutzutage in h265, AV1 etc. streamen und dafür die Hardwareunterstützung bei seinem System fehlt. NIcht im Treiber, sondern im Chip.
Ich verstehe das oben so, dass er h264 erzwingt (mit Chrome Extentions) und damit (also h264) die CPU trotzdem 80 Prozent Leistung benötigt. Das klingt für mich nicht nach Hardwarebeschleunigung.

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