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Why You Shouldn't Record In 32-Bit



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Frage von Frank Glencairn:


Hmmm...





Antwort von pillepalle:

Das sind ja noch nicht mal die wesentlichen Gründe weshalb 32 Bit Aufnahmen für viele Nutzer im professionellen Bereich nicht sonderlich interessant sind. Hauptsächlich fühlen sich Nutzer die sich nicht um Dinge wie das Gain-Staging nicht kümmern wollen davon angesprochen. Auch wenn die Vorteile der 32 Bit Aufnahme dann praktisch nie zum tragen kommen, weil andere Glieder in der Kette die Dynamik begrenzen (wie das verwendete Mikro).

Wo aber gerade der Portracapture abgebildet ist, hat der noch ein paar Kinderkrankheiten die einigen Nutzern aufgefallen sind, wie hochfrequente Störgeräusche. Der gute Marcel ist jedenfalls nicht so recht begeistert von dem Gerät.

https://youtu.be/_HSZbX5fT4Q&t=2m30s

VG



Antwort von Mediamind:

Das Hauptargument ist, dass nicht jedes Programm und nicht jeder im Produktionsprozess vernünftig mit 32 Bit umgehen kann. Zusätzlich sind die Files größer.
Ich bin in keinem professionellen Umfeld unterwegs, sondern nur eine One Man Show mit Assistenz. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich mit meinem kleinen Bauchladen ohne Probleme 32 Bit praktisch seit letztem Jahr als Standard verwende, irgendwer im Profibereich hier Probleme bekommt. Und Dateigrößen sind auch in 32 Bit vollkommen unrelevant, im Vergleich zu Raw. Gibt es überhaupt noch ein NLE, dass nicht 32 Bit kann?
Meiner Meinung nach ist dieser Beitrag vor allem für die Generierung von Clicks gemacht worden, nicht um echte Probleme mit 32 Bit aufzuzeigen.








Antwort von pillepalle:

@ Mediamind

Profis machen ihre Arbeit (Mixing) vor Ort und verlagern sie nicht in die Post. Deshalb interessiert sie das auch nicht sonderlich. Außerdem gibt es einige die die zusammengesetzen Files nicht so gut klingend finden, weil es immer eine Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Dynamikbereichen gibt. Und zu guter letzt erlauben selbst die besten Mikros nicht mehr als die 24Bit Dynamik der Rekorder. Probleme bekommt in 24 Bit also nur, wer die Pegel falsch einstellt. In den professionellen mobilen Recordern von Sound Devices, Aaton, Sonosax und Co spielen 32 Bit jedenfalls noch keine Rolle. Zeigt auch ein wenig wie 'wichtig' das Thema ist :)

VG



Antwort von cantsin:

Mediamind hat geschrieben:
Das Hauptargument ist, dass nicht jedes Programm und nicht jeder im Produktionsprozess vernünftig mit 32 Bit umgehen kann. Zusätzlich sind die Files größer.
...ggü. 24bit genau um ein Drittel... Leben diese Leute noch in der Zeit von 1GB-Speicherkarten?



Antwort von Mediamind:

pillepalle hat geschrieben:
@ Mediamind

Profis machen ihre Arbeit (Mixing) vor Ort und verlagern sie nicht in die Post. Deshalb interessiert sie das auch nicht sonderlich. Außerdem gibt es einige die die zusammengesetzen Files nicht so gut klingend finden, weil es immer eine Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Dynamikbereichen gibt. Und zu guter letzt erlauben selbst die besten Mikros nicht mehr als die 24Bit Dynamik der Rekorder. Probleme bekommt in 24 Bit also nur, wer die Pegel falsch einstellt. In den professionellen mobilen Recordern von Sound Devices, Aaton, Sonosax und Co spielen 32 Bit jedenfalls noch keine Rolle. Zeigt auch ein wenig wie 'wichtig' das Thema ist :)

VG
Ich denke auch, die 32 Bit sind für Leute wie mich gemacht. Bei einer Hochzeit ist das (welch Wortspiel) ein Segen. Bei Interviews ebenfalls, wenn mal jemand ein wenig lauter wird. Ich habe keine Möglichkeit, bei dieser Art Arbeit den Ton gescheit zu kontrollieren. 32 Bit machen mir das Leben leichter. Bei großen Produktionen ist das eben anders...



Antwort von pillepalle:

Klar, ich nutze auch die 32 bit an den Track E Recordern, aber nicht weil ich sie unbedingt brauchen würde. Wichtiger als die 32 bit ist ein gutes Mikro. Die menschliche Stimme hat keine 144dB Dynamik. Hatte da letzlich auch schon mal ein Video zu gepostet. Aber wie gesagt, jeder so wie er mag. Wenn einem die 32 Bit das Leben leichter machen, warum nicht nutzen?



VG



Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:
In den professionellen mobilen Recordern von Sound Devices, Aaton, Sonosax und Co spielen 32 Bit jedenfalls noch keine Rolle. Zeigt auch ein wenig wie 'wichtig' das Thema ist :)


räusper....
What’s New in the MixPre-6 II?
Bit depth up to 32-bit float for increased dynamic range.
32-bit float USB audio streaming – the only 32-bit float USB audio interface on the market.




Antwort von Clemens Schiesko:

Also ich nutze das MKH 416 zusammen mit dem SD MixPre-3 II bei 32 Bit float und möchte das keinesfalls mehr missen. Vielmehr hoffe ich, dass diese Technik auch bald in Kameras Einzug hält.
Die Dateigröße ist auch kein Thema, finde ich. Bei einer 64GB SD zeigt mir der Sound Device 70 Stunden Aufnahmezeit für eine Spur in 32 Bit an. Am Rechner kann man die Files auf Wunsch sowieso einfach wieder als 24 Bit abspeichern (natürlich nach dem Pegeln und eventuellen Effekten). Wenn ein NLE damit noch nicht umgehen können sollte (Avid?), dann liegt das Problem eher bei der Software als bei der neuen und zukunftssicheren Technik.



Antwort von pillepalle:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
In den professionellen mobilen Recordern von Sound Devices, Aaton, Sonosax und Co spielen 32 Bit jedenfalls noch keine Rolle. Zeigt auch ein wenig wie 'wichtig' das Thema ist :)


räusper....
What’s New in the MixPre-6 II?
Bit depth up to 32-bit float for increased dynamic range.
32-bit float USB audio streaming – the only 32-bit float USB audio interface on the market.
Ich sprach auch von den professionellen Modellen... 833, 888, oder Scorpio ;)

VG



Antwort von Mediamind:

Ich denke, sobald diese Geräte eine Nachfolge haben, ist 32 Bit an Bord.



Antwort von pillepalle:

Das kann aber dauern, denn die Geräte sind gerade mal 2 Jahre draußen und es kräht kein Hahn nach dem Feature. Es sind Dateikontainer mit theoretischen 1500 db Dynamik von denen physikalisch nur ein winziger Teil (maximal 194 dB) mit Inhalt gefüllt werden kann. Der Rest sind Nullen. Das was die Dynamik bei einer 32 Bit-Aufnahme begrenzt ist nicht der Container, sondern das Mikro, die Vorverstärker, die Wandler usw. Mit einen günstigen Mikro hat man auch bei einer 32 Bit Aufnahme nur 80 dB Dynamik zwischen Rauschen und Zerren und es schützt auch nicht vor anderen Fehlern. Das ist eben vor allem ein tolles Features, wenn man nicht genau weiß wie man die Pegel richtig einstellt.

Das hatte übrigens Pauls Isaacs von Sound Devices mal zum Thema 32 Bit in der Taperssection gepostet
Having said that, for the majority of sound recording applications and for those who know how to gain stage, 24-bit has always been way more than enough to capture high fidelity recordings when combined with high quality, low noise/low distortion microphones, preamps and ADCs. That hasn't changed. So then, why the big deal with 32-bit float files ...
VG








Antwort von Mediamind:

Da ist kein Druck drin, das sehe ich auch so. 32 Bit ist aber etwas, was man bei neuen Produkten nicht ignorieren kann. Alleine schon aus Marketinggründen. Ist auch schwer zu bewerben, wenn man es nicht einbauen würde: "Unsere Produkte sind nur für Pros, deswegen haben wir kein 32 Bit implementiert."
Als die Diskussion um 32 Bit seinerzeit aufkam, erntete ich viel Häme, weil ich während einer Hochzeitsmesse mit sehr lauter Orgel und leisen Fürbitten Probleme hatte, immer schnell und richtig zu pegeln und gleichzeitig mehrere Kameras parallel zu bedienen.



Antwort von pillepalle:

Klar wird das kommen. 32 Bit ist ja per se auch nichts schlechtes. Es ist nur etwas was man eigentlich gar nicht bräuchte, es wird aber gefeiert wie ein Must-Have, weil alle nur 1500 dB Dynamik lesen und das toll finden. Ja, es kann Situationen geben in denen das mal hilfreich sein kann, aber die sind extrem selten und kommen in der Praxis so gut wie nie vor. Das versuche ich nur hier im Thread klarzumachen. Das einzige wogegen 32 Bit hilft, ist das man die Pegel falsch einstellt. Und das könnte man leicht vermeiden, ohne einen Cent in neue Technik investieren zu müssen.

Du kannst jemanden der flüstert und schreit aufnehmen ohne an den Pegeln drehen zu müssen und genauso jemanden der leise Fürbitten liest und wo zwischendurch die Orgel reinknallt. Ganz einfach indem man 20db (und wenn man konservativ ist noch etwas mehr) Headroom läßt. An Deinem Zoom F6, oder einem Mixpre, rauschen dann auch die leisen Flüsterpassagen nicht und auch die Lauten zerren nicht. Da muss zwischendurch nichts gepegelt werden. Man Pegelt in der Regel für einen Mix, nicht wegen der Dynamik. Und wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen möchtest, dann machst Du Dir am F6 einen Saftey-Track mit zusätzlichen -12db, oder benutzt die sehr guten Limiter am Mixpre. Das geht alles mit 24 Bit und ohne Pegeln.

Mit gutem Equipment hat man bei seiner Aufnahme ca. 120dB Dynamik. Mit günstigen Mikros, oder schlechten Vorverstärkern, natürlich auch eine deutlich geringere. Aber diese geringere Dynamik hat man eben auch wenn man mit dem Equipment in 32 Bit aufnimmt.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Is wie immer - höhere Zahlen sind pauschal besser, egal ob's am Ende tatsächlich was bringt oder nicht.



Antwort von SamSuffy:

Erinnert ein bisschen daran:

8-bit und rec.709 wird uns immer reichen, 10-bit P3/rec.2020 ist totaler overkill, dieses HDR benötigt niemand und RAW ist der Teufel schlecht hin!

;)



Antwort von rush:

Ich bin gespannt ob Zoom noch einen Nachfolger des F8n bringt.

Der "kleine" F6 kann ja bereits 32bit Float - aber hat keine brauchbaren Ausgänge.

Gleiches gilt für die MixPre II (bis auf den 10er).

Ich wäre an einem Gerät interessiert das idealerweise 2x XLR / Line Outs (wegen mir auch in Mini Ausführung) an Board hat um bei Bedarf auch Mal direkt in die Kamera zu gehen.



Antwort von pillepalle:

rush hat geschrieben:
Der "kleine" F6 kann ja bereits 32bit Float - aber hat keine brauchbaren Ausgänge.
Der ist aber auch von der Bedienung gruselig. Eben wirklich für Set&Forget, Soundeffekte, oder Bag-Drops, ausgelegt und weniger für's Mixing. Am Set braucht es eben meist mehrere Ausgänge am Recorder. Ansonsten kann man auch mit einem Mixpre, oder Zoom, wunderbar arbeiten.

Es gibt von Warner ein Video zum Sounddesign von Dune (einer der Nominierten für den besten Sound bei den kommenden Oscars), da sieht man unter anderem das sie Teile der Soundeffekte mit einem Mixpre 10T aufgenommen haben.

https://youtu.be/Gkf_rdROyWw&t=5m22s

VG



Antwort von Mediamind:

Man kann sich an das Bedienkonzept gewöhnen, gut ist das aber wirklich nicht. Meinen F8 habe ich nur ungern abgegeben. Auf einen 32 Bit-Nachfolger würde ich schon einsteigen. Neben den doofen Ausgängen und dem Bedienkonzept stört mich, dass ich nur auf einer SD-Karte aufnehme. Das triggert den Backupnerd in mir.




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