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Was ist der beste Denoiser für Premiere Pro CC?



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Frage von Maik44:


Hallo :)

Oft habe ich das Problem, dass ich durch unterbelichtete Nachtaufnahmen, störendes Bildrauschen in meinem Material habe.

Was ist nach euren Erfahrungen die beste Software in der Postproduktion, um einfach und schnell Bildrauschen zu reduzieren/entfernen ?!

Mit freundlichen Grüßen




Antwort von Starshine Pictures:

NeatVideo ist da quasi Standard. Gibts als PluginPlugin im Glossar erklärt für diverse Schnittprogramme und als Standalone Software. Die lächerlichen 80 Euro dafür sind ein weiteres Argument.

www.neatvideo.com

https://youtu.be/3HzZoepEDb8


Grüsse, Stephan



Antwort von stritzi:

unterschreibe ich voll - aber erst ab V4 ist es wirklich nahezu "perfekt"








Antwort von caiman:

ein Denoiser, das war für mich auch ein Grund mir die Studio Version von Resolve zu holen.
Jan



Antwort von cantsin:

caiman hat geschrieben:
ein Denoiser, das war für mich auch ein Grund mir die Studio Version von Resolve zu holen.
Hab' auch die Studio-Version von Resolve und verwende trotzdem Neat Video darin als OFX-Plugin, weil es deutlich besser ist als der eingebaute Denoiser. (Allerdings ist Neat auch um ein Mehrfaches langsamer und sollte beim Schneiden/Abspielen der TimelineTimeline im Glossar erklärt ausgeschaltet werden .)



Antwort von mash_gh4:

ich personlich hab das gefühl, dass einige MVTool basierende motion kompensierte denoise lösungen im avisynth/vapoursynth noch deutlich besser funktionieren als neat, auch wenn es natürlich ein bisserl umständlich zu handhaben ist.

was den denoiser im resolve betrifft, habe ich immer den eindruck, dass die meisten benutzer einfach keinen unterschied machen, in welcher weise das zeug eingesetzt wird. das man bei der bearbeitung von RAW footage kaum um das denoisen herum kommt, lieget ohnehin auf der hand. aber bei fertig gebackenem rec709 footage sollte das eigentlich bereits in der kamera erledigt worden sein, weil es sonst ohnehin auch jede menge andere probleme im zusammenhang mit kompressionsartefakten gibt. ich denke, dass man den einsatz von denoisern im letzteren fall eher als ausnahme bzw. letztes mittel zur restaurierung von grenzwertigem ausgangsmaterial betrachten solle, statt es in gleicher weise wie beim RAW processing ganz selbstverständlich in die verarbeitungskette einzubeziehen. ich glaube, dass deckt sich auch in etwa mit jenen einschätzungen, die wirklich erfahrene experten im postproduktionsbereich regelmäßig zu dieser frage äußern.



Antwort von cantsin:

mash_gh4 hat geschrieben:
das man bei der bearbeitung von RAW footage kaum um das denoisen herum kommt, lieget ohnehin auf der hand.
Ich würde sogar noch weiter gehen: In normalen Szenarien, in denen kein Extrem-Grading anfällt, zeigt sich der eigentliche Vorteil von Raw (neben dem nachträglichem Weissabgleich) im nachträglichen Denoising. Nicht nur, weil es zumindest bei Low Budget-Kameras qualitativ viel besser ist als die kamerainterne Rauschunterdrückung. Sondern auch, weil vor allem beim temporal Denoising in den Schatten Details sichtbar werden, die das Auge beim nicht-entrauschten Material nicht mehr sieht. Man steigert also den effektiven Dynamikumfang des Materials.



Antwort von mash_gh4:

ja, dass deckt sich schon mit meinen erfahrungen, wonach ich zumindest im fotografischen bereich beim RAW entwicklen bei fast jedem bild einstellungskorrekturen zum entrauschen vornehme.

trotzdem versuche ich gleichartiges bei fertig gebackenem videomaterial kaum weniger konsequent zu vermeiden. ;)



Antwort von mazoloff:

Nutze eigentlich auch NEAT Video, und war bisher mehr als zufrieden.
Ich wusste nicht das ich das auch mit Davinci machen kann, aber anscheint kann man das damit auch recht gut, sollte ich mal ausprobieren.
bzw. sollte man das ggfl. nur benutzen wenn man mit Davinci vielleicht auch mehr arbeitet (CC etc.)



Antwort von cantsin:

Um Neat in Resolve zu nutzen, braucht man die OFX-Version, die teurer ist als die Plugins für Premiere und FCP. Es funktioniert in der Tat sehr gut, allerdings mit starken Einschränkungen der Echtzeitperformance ohne Render Cache (und aktivierten Neat-Nodes). Wenn man 4K-Material bearbeitet, braucht man eine Graphikkarte mit mindestens 8GB RAM, sonst meldet Resolve unzureichenden GPU-Speicher.



Antwort von Maik44:

Hallo :)

Beziehen sich die 80 € bei NeatVideo auf einen einmaligen Preis oder ist das eine jährliche Gebühr ?!

Ist das Programm sehr umfangreich oder ist die Bedienung als Leihe eher überschaubar ?!

Gibt es dafür Pre-Sets mit geeigneten Voreinstellungen ?!

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir zu diesem Programm noch ein paar Informationen bzw. über Erfahrungen eine Auskunft geben könnt.

Mit freundlichen Grüßen




Antwort von cantsin:

Maik44 hat geschrieben:
Beziehen sich die 80 € bei NeatVideo auf einen einmaligen Preis oder ist das eine jährliche Gebühr ?!

Ist das Programm sehr umfangreich oder ist die Bedienung als Leihe eher überschaubar ?!

Gibt es dafür Pre-Sets mit geeigneten Voreinstellungen ?!
80 EUR ist ein einmaliger Preis. Das Programm ist überschaubar, aber durchaus komplex in seinen Möglichkeiten. Am besten ein YouTube-Tutorial ansehen, z.B. dieses. Ausserdem kann man Neat als kostenloses Demo installieren und ausprobieren: https://www.neatvideo.com/download








Antwort von dosaris:

Maik44 hat geschrieben:
Gibt es dafür Pre-Sets mit geeigneten Voreinstellungen ?!
ein evidenter Vorteil von Neat ist m.E., dass man aus vorgegebenem
Footage ein noise-Sample ziehen kann, denn jede Cam generiert ein etwas
unterschiedliches Rauschen, dass auch noch - je nach Belichtung -
verschieden sein kann.

bei PreSets weiß man nie, unter welchen Rahmenbedingungen die
am besten wirken.



Antwort von Maik44:

Vielen Dank für eure zahlreichen Informationen.

Hat uns wirklich geholfen.

Mit freundlichen Grüßen





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