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Warner veröffentlicht alle Kinofilme des Jahres 2021 zeitgleich direkt bei HBO Max



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Frage von Funless:


Wie Deadline berichtet, wird Warner Bros. alle seine angekündigten 17 Kinofilme für das Jahr 2021 (darunter auch Blockbuster wie Wonder Woman 1984, Dune, Godzilla vs. Kong und The Matrix 4) in den USA auch zeitgleich als Stream auf seinem eigenen Dienst HBO Max veröffentlichen. Dort werden die Filme für 31 Tage für die HBO Max Abonennten zum Stream zur Verfügung stehen und werden nach diesem Zeitraum wieder entfernt.





Antwort von rdcl:

Ziemlich schlecht für die Kinos, aber ziemlich gut für die Konsumenten.
Für Deutschland leider (noch) komplett uninteressant.



Antwort von Darth Schneider:

Wenn die anderen Produktionshäuser mitziehen, ist das das Ende der Kinos, zumindest so wie wir diese kennen, so sieht’s doch aus.
Gruss Boris








Antwort von ruessel:

Wenn die anderen Produktionshäuser mitziehen, ist das das Ende der Kinos, zumindest so wie wir diese kennen, so sieht’s doch aus.
Die Frage ist doch, reicht HBO aus um auch in Zukunft neue Filme zu finanzieren? Ich glaube nicht, deshalb kann die Qualität und Quantität der Filme in Zukunft stark sinken. Mal schauen wann das erste große Filmstudio schließen muss.....



Antwort von Bluboy:

Ist doch Toll

Jetzt wo Du Dir ein TV-Monster angeschafft hast liefert HBO auch gleich passendes Film und Serien Material

Kino ist doch nur was für Leute ohne Fernseher :-)



Antwort von ruessel:

Jetzt wo Du Dir ein TV-Monster angeschafft hast liefert HBO auch gleich passendes Film und Serien Material
Bis heute streame ich nicht. Auf Scheiben und Festplatten warten ca. 7000 Filme auf mich, hoffentlich werde ich so alt um alles zu schauen ;-)
Auch hängt der TV noch nicht an seinen Platz, die Wand muss noch gefliest werden und ich komme nicht in aktion..... bin soooo schlapp zur Zeit. Gähn.



Antwort von Axel:

ruessel hat geschrieben:
Wenn die anderen Produktionshäuser mitziehen, ist das das Ende der Kinos, zumindest so wie wir diese kennen, so sieht’s doch aus.
Die Frage ist doch, reicht HBO aus um auch in Zukunft neue Filme zu finanzieren? Ich glaube nicht, deshalb kann die Qualität und Quantität der Filme in Zukunft stark sinken. Mal schauen wann das erste große Filmstudio schließen muss.....
Sind denn Qualität und Quantität von der Erstverwertung im Kino abhängig?

Auf den ersten Blick klingt es plausibel, dass, wenn 50 Mio, 100 Mio, 200 Mio - Projekte nicht mehr refinanziert werden können, dass dann beides in den Keller geht.

Seit Star Wars (der nach heutigen Standards ein B-Movie wäre) ist der Trend zum teuren Blockbuster mit angestrebter Erfolgsgarantie für die Branche womöglich gefährlicher gewesen als die tausenden B-Movies, die in den 60-er, 70-er und noch teilweise in den 80-er-Jahren entstanden. Je teurer ein Film heute ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass es der letzte Schrott ist, Ausnahmen bestätigen die Regel. Inhaltlich tut sich gar nichts mehr.

Die Netflix-Eigenproduktionen sind eine Nummer kleiner als das große Hollywood. Pauschal gesagt sieht man das am production value selten, wenn überhaupt. Pauschal gesagt sind sie inhaltlich besser. Was aber auch nicht schwer ist.

Es wird andere Vetriebswege geben. Es wird andere Formate geben. Vielleicht auch wieder Kino. Hoffentlich werden die "Attraktionen" (Eisenstein), die es bietet, in Zukunft wieder kontroverser und spannender als der affirmative Scheißdreck, den wir zuletzt ertragen mussten.



Antwort von Bluboy:

Ruessel
Wenn es dann mal soweit ist,

Berichte doch wie sich DVDs auf dem neuen TV machen.



Antwort von ruessel:

Sind denn Qualität und Quantität von der Erstverwertung im Kino abhängig?
Ich glaube schon. Kann aber nur über mich berichten (alter Sack), ohne Kinoauswertung und deren Werbung, hätte ich manche Filme (die meisten) gar nicht war genommen.
Berichte doch wie sich DVDs auf dem neuen TV machen.
Ich habe zwei UHD Filme auf den neuen 75er geschaut (ohne ext. Soundanlage). Ich kann nur sagen, das das Bild gefühlt nicht viel besser ist, als bei meinem 2007er Sony (justiert mit Colormeter). HDR habe ich gar nicht bemerkt. Ja, der Schwarzwert ist beim neuen etwas besser (keine Wolkenbildung bei Schwarz), aber Farbe, Bewegungen etc. nix besseres bemerkt. Ja noch nicht einmal 4K (außer bei wenigen Weitwinkelaufnahmen). Ist aber egal, unter 4K bekommst du ja nix mehr - und ist viel billiger als mein 2K Flat von 2007. Nur die schiere Größe hat einen positiven Effekt, ist schon näher am Kinoerlebnis wenn das Sichtfeld komplett vom Film eingenommen ist. Ich habe den TV auch an der Sat Anlage angeschlossen, ARTE HD ist i.O, alle SD Sender gehen bei 75 Zoll gar nicht mehr, Pixelbrei in Details. Man(n) fragt sich, wann wird mit den Gebühren mal alles Öffentliches auf UHD gepimpt, die 8K Flats stehen vor der Tür.



Antwort von iasi:

Der Mutterkonzern AT&T will HBO Max puschen. Warner rechnet damit, dass noch im ganzen Jahr 2021 die Kinos nicht voll ausgelastet werden können und hat wohl noch TENET im Sinn.
Eigenartig ist jedoch, dass die Filme nach einem Monat wieder von HBO Max verschwinden sollen. Damit will man wohl die Auswertungskette zusammenhalten - die Filme sollen ja auch noch auf BD/DVD Geld einbringen.

Da opfert also AT&T seine Warner-Tochter, um der Streaming-Tochter zum Durchbruch zu verhelfen. Diese Ausrichtung deutete der CEO schon vor einigen Tagen an.
Mal sehen, ob die Rechung für AT&T aufgehen wird, denn laut einer Studie sind Serien für den Erfolg von Streamingdiensten viel wichtiger als Filme.

2021 wird eh noch kein normales Kinojahr. Einerseits wegen den Hygienevorschriften und andererseits, weil der Startkalender mittlerweile ziemlich überfüllt ist.



Antwort von ruessel:

auch noch auf BD/DVD Geld einbringen.
Ich weiß nicht, bei unseren MM schrumpfen die BD Regale langsam aber stetig. Auch sind die Preise für Scheiben etwas gesunken. Ich glaube da fängt das aussterben auch schon an...... es soll nur noch gestreamt werden. Meine Nachbarn haben zu zweit auf einem Handy Star Wars geschaut..... ich bin fassungslos.



Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
ruessel hat geschrieben:


Die Frage ist doch, reicht HBO aus um auch in Zukunft neue Filme zu finanzieren? Ich glaube nicht, deshalb kann die Qualität und Quantität der Filme in Zukunft stark sinken. Mal schauen wann das erste große Filmstudio schließen muss.....
Sind denn Qualität und Quantität von der Erstverwertung im Kino abhängig?

Auf den ersten Blick klingt es plausibel, dass, wenn 50 Mio, 100 Mio, 200 Mio - Projekte nicht mehr refinanziert werden können, dass dann beides in den Keller geht.

Seit Star Wars (der nach heutigen Standards ein B-Movie wäre) ist der Trend zum teuren Blockbuster mit angestrebter Erfolgsgarantie für die Branche womöglich gefährlicher gewesen als die tausenden B-Movies, die in den 60-er, 70-er und noch teilweise in den 80-er-Jahren entstanden. Je teurer ein Film heute ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass es der letzte Schrott ist, Ausnahmen bestätigen die Regel. Inhaltlich tut sich gar nichts mehr.

Die Netflix-Eigenproduktionen sind eine Nummer kleiner als das große Hollywood. Pauschal gesagt sieht man das am production value selten, wenn überhaupt. Pauschal gesagt sind sie inhaltlich besser. Was aber auch nicht schwer ist.

Es wird andere Vetriebswege geben. Es wird andere Formate geben. Vielleicht auch wieder Kino. Hoffentlich werden die "Attraktionen" (Eisenstein), die es bietet, in Zukunft wieder kontroverser und spannender als der affirmative Scheißdreck, den wir zuletzt ertragen mussten.
Im Streamingbereich startet aktuell ein Verdrängungswettbewerb - daher auch der Schritt von AT&T.

Der Markt droht aber zu überhitzen. Die Netflix-Aktie bekam schon erste Dämpfer, da die Abonnentenzahlen nicht so wuchsen, wie erwartet. Disney+ fährt noch keinen Gewinn ein - ebenso HBO Max.








Antwort von iasi:

ruessel hat geschrieben:
auch noch auf BD/DVD Geld einbringen.
Ich weiß nicht, bei unseren MM schrumpfen die BD Regale langsam aber stetig. Auch sind die Preise für Scheiben etwas gesunken. Ich glaube da fängt das aussterben auch schon an...... es soll nur noch gestreamt werden. Meine Nachbarn haben zu zweit auf einem Handy Star Wars geschaut..... ich bin fassungslos.
Bei den BD/DVD-Verkäufen wird es wohl so sein. Den meisten Leuten ist der Qualitätsunterschied zwischen StreamingStreaming im Glossar erklärt und Scheibe gar nicht bewußt. Und ob ein Film nun im Regal steht oder im Streamingkanal anzuklicken ist, macht keinen Unterschied - daher sollen die Warner-Filme eben wohl auch nach 1 Monat wieder von HBO verschwinden.

Ein Kinobesuch ist aber eben doch wie ein Restaurantbesuch, bei dem es auch nicht nur um die Aufnahme von Mahlzeiten geht. Eine Küche haben die meisten Leute schließlich auch zuhause - nicht nur TV-Geräte. Wer nicht selbst kochen will, der kann sich auch etwas liefern lassen.



Antwort von Axel:

ruessel hat geschrieben:
Sind denn Qualität und Quantität von der Erstverwertung im Kino abhängig?
Ich glaube schon. Kann aber nur über mich berichten (alter Sack), ohne Kinoauswertung und deren Werbung, hätte ich manche Filme (die meisten) gar nicht war genommen.
Dasselbe hier. Das ist sicher weniger eine Generationen- als eine Marketingproblematik. Oder vielleicht auch umgekehrt. Die Kids wissen nicht, dass ein neuer Villeneuve in den Startlöchern steht, bevor nicht Timothée Chalamet was dazu postet und 20 Millionen Likes kriegt. Du weißt nicht, wer das ist? Mach dir keine Gedanken deshalb, ich musste auch googeln. Egal, jedenfalls sind Filme, abendfüllende, d.h. zwischen 90 und 120 Minuten lange, mit 3 dramaturgischen und 5 bis 7 physischen Akten, im Begriff, eine Nische zu werden. Wie der klassische Roman. Wenn Marcel Reich-Ranicki, der alte Grantler, audible kennengelernt hätte, wäre er daran gestorben. Am Anfang war das Wort, am Ende war das Medley ...
ruessel hat geschrieben:
Ist aber egal, unter 4K bekommst du ja nix mehr - und ist viel billiger als mein 2K Flat von 2007. Nur die schiere Größe hat einen positiven Effekt, ist schon näher am Kinoerlebnis wenn das Sichtfeld komplett vom Film eingenommen ist.
Das ist der eine Faktor beim Kinoerlebnis, heute nicht mehr schwer zu haben. In einer Sache bin ich mit iasi einer Meinung. es gibt noch einen anderen:




Antwort von gekkonier:

Ich habe das Gefühl dass das Konzept Kino in Zukunft (nach Corona....) eher so aussehen wird:

Gastro, Arthousefilm, Cocktail, ab ins Bett.
Zum Beispiel so: https://www.electriccinema.co.uk/


Die großen Ketten werden der Reihe nach dicht machen, die kleinen Boutique Kinos werden da und dort bleiben.



Antwort von Funless:

Es kann aus meiner Sicht festgestellt werden, dass es sich bei dieser Aktion jetzt erstmal um einen Testballon von Warner handelt um zu schauen ob dieses Konzept überhaupt bei den Konsumenten Anklang finden wird und um Daten über die tatsächliche Anzahl der Abrufe der jeweiligen Filme zu sammeln um überhaupt Konzepte für einen zukünftig anderen Verwertungs-Und Vertriebsweg entwickeln zu können. Denn anders als es bei Disney+ mit Mulan der Fall war, soll es wohl (Stand jetzt) bei HBO Max für die Abonennten keine Zusatzkosten für diese Filme geben.

Dass Warner allerdings als "Pionier" für neue Konzepte in die Bresche springt ist insofern auch nichts neues, denn wie sich vielleicht der eine oder andere erinnert war es Warner die damals mit ihrer Ankündigung die FHD Heimkino Version von The Dark Knight ausschließlich auf Bluray zu releasen der HD-DVD den Todesstoß im damaligen Formatkrieg verpasste.



Antwort von ruessel:

http://www.quotenmeter.de/n/123269/warn ... NNxd3YttOs

Die Vorsitzende und CEO von WarnerMedia, Ann Sarnoff, bezeichnete das Modell als "einzigartigen Einjahresplan". Die Führungskräfte des Unternehmens betonten, dass die Initiative voraussichtlich nicht bis 2022 oder darüber hinaus fortgesetzt wird - sie wird als vorübergehende Lösung als Reaktion auf die anhaltende globale Gesundheitskrise betrachtet. "Wir leben in beispiellosen Zeiten, die nach kreativen Lösungen verlangen, einschließlich dieser neuen Initiative für die Warner Bros. Niemand wünscht sich Filme mehr als wir auf die große Leinwand zurück. Wir wissen, dass neue Inhalte das Lebenselixier einer Kinoausstellung sind, aber wir müssen dies mit der Realität in Einklang bringen, dass die meisten Kinos in den USA wahrscheinlich das ganze Jahr 2021 hindurch mit reduzierter Kapazität arbeiten werden".




Antwort von Axel:

gekkonier hat geschrieben:
Ich habe das Gefühl dass das Konzept Kino in Zukunft (nach Corona....) eher so aussehen wird:

Gastro, Arthousefilm, Cocktail, ab ins Bett.
Zum Beispiel so: https://www.electriccinema.co.uk/


Die großen Ketten werden der Reihe nach dicht machen, die kleinen Boutique Kinos werden da und dort bleiben.
Glaube ich nicht. In meiner Stadt gab es das Kleine-Keller-Kneipen-Kunst-Kino. Arthouse natürlich. Sehr gute Filme, keine Kinoatmosphäre. Das ist nicht die Lösung. In deinem Link auch der neue Film von Fincher, dem Netflix-Freund, Mank - seit Dienstag auf Netflix. Technical Specs von imdb:
"imdb"]Digital Intermediate (6K) (master format)
Dolby Vision
HDR10
Redcode RAW (8K) (source format)
Man merke: Netflix und Qualität schließen sich nicht aus. Farb- und Helligkeits-Qualität, also sagen wir mal technische Qualität, schließen sich aber zuungusten von Kino aus, da bei Projektion weder Schwarz noch Weiß über 50 nits erzielt werden können, also permanentes ULDR herrscht (UltraLowDynamicRange). Nebenbei erwähnt ist HDR bei Schwarzweiß natürlich ein bisschen Banane.
... Niemand wünscht sich Filme mehr als wir auf die große Leinwand zurück. Wir wissen, dass neue Inhalte das Lebenselixier einer Kinoausstellung sind, aber wir müssen dies mit der Realität in Einklang bringen, dass die meisten Kinos in den USA wahrscheinlich das ganze Jahr 2021 hindurch mit reduzierter Kapazität arbeiten werden". Ist so, wie wenn irgendein Filialleiter von Kaufhof oder Karstadt sagen würde, niemand wünscht sich Waren mehr als wir in einem großen Warenhaus. Tja, stell dir vor, es ist Räumungsausverkauf und keiner geht hin.



Antwort von ruessel:

Ist so, wie wenn irgendein Filialleiter von Kaufhof oder Karstadt sagen würde, niemand wünscht sich Waren mehr als wir in einem großen Warenhaus. Tja, stell dir vor, es ist Räumungsausverkauf und keiner geht hin.
Ich hatte heute eine leckere Reber Oblade im Kalender, bin nicht so negativ drauf ,-)
Kino wird es weiterhin geben, nur etwas anders und teurer.



Antwort von Bluboy:

ruessel hat geschrieben:
Kino wird es weiterhin geben, nur etwas anders und teurer.




Antwort von Darth Schneider:

Auf das, etwas anders bin ich gespannt. Aber teurer...Noch teurer, wirklich ?
Oder die Filme werden günstiger, das ist durchaus auch eine Option, und realistischer noch dazu.
Wenn weniger eingenommen wird muss auch zwangsläufig weniger ausgeben werden. Sonst geht die Rechnung am Schluss nicht auf.
Gruss Boris








Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Auf das, etwas anders bin ich gespannt. Aber teurer...Noch teurer, wirklich ?
Inklusive Ösophagus-Verätzung durch modifizierte Speisestärke, Emulgator Lecitin, Xanthan, jodiertes Speisesalz, Geschmacksverstärker (E621), Schmelzsalze, E472e, E331, E339, E452, Käse, gehärtetes Palmöl und Essigsäure, besser bekannt als Käsesauce-Nacho-Dip und Magen-Schleimhautzerstörung durch karamellisierten Maispop mit Cola, Parkhausgebühren, Reservierungs-, Überlängen- und Lärm- und Geruchsbelästigungszuschlag zum eigentlichen Ticket kommt man als Paar locker auf hundert Euro im Multiplex. Kam man, sollte ich sagen. 3D-Zuschlag hab ich vergessen, wird teilweise nicht mehr erhoben, weil durch unterlassene Wartung eh nur noch Kopfschmerz und kein Stereoeffekt mehr kommt.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder die Filme werden günstiger, das ist durchaus auch eine Option, und realistischer noch dazu. Wenn weniger eingenommen wird muss auch zwangsläufig weniger ausgeben werden. Sonst geht die Rechnung am Schluss nicht auf.
Das ganze Kino-Ökosystem müsste darauf runterskaliert werden. Die Karten selbst sind für die Kinobetreiber noch nicht einmal kostendeckend, die Gastro macht den Gewinn aus.

Der Mehrwert am Kino bestand lange Zeit in seiner Überlebensgröße. Diese ist immer stärker relativiert worden durch größere TVs. Ein zweiter bestand im gemeinsamen Erleben. Hier wird ein Mangel, ein Bedarf, bestehen bleiben. Eine dritte Unterscheidung zur Unterhaltung zuhause war für etwa 20 Jahre, dass Filme im Kino Themen aufgreifen und Dinge zeigen konnten, die im Fernsehen zensiert werden mussten. Gore, Sex und Gewalt. Nun werden viele sagen, oh, gut, wenn das zensiert würde, denn wir wollen es nicht sehen. Aber es gehört dazu.

Könnte das Kino in 2021 (oder realistischer in 2022) Filme zeigen, die aufregender sind als Netflix, HBO, AppleTV oder Prime? Schwer vorstellbar, weil diese Portale die Lektion begriffen haben und mit Vorliebe heiße Eisen anfassen. Es bleibt fast nichts übrig, als weiter dieselben Geschichten mit immer größerem Effektaufwand zu verfilmen, bis auch dem letzten klar wird, dass da nichts Neues mehr kommt.



Antwort von iasi:

Vielleicht auch einfach mal an die Tochter denken, die keine Lust hat, im elterlichen Wohnzimmer mit ihren Freundinnen und Freunden einen Film anzusehen.

Zudem kommt wohl auch niemand ins Haus, um Fernseher und Tonanlage zu zertifizieren.


AT&T versucht nun eben das Beste aus der Situation zu machen:

Warner bringt nicht den erhofften Umsatz, dann versucht man eben HBO zu puschen. Aktuell ist StreamingStreaming im Glossar erklärt bei den Investoren eben groß in Mode. Netflix ist z.B. an den Börsen mehr wert als AT&T, obwohl der Streamer gerade mal auf 12% des Umsatzes kommt. Und dabei ist nun der Verdängungskampf erst eingeläutet worden - AT&T will eben jetzt den Spieleinsatz erhöhen.



Antwort von slashCAM:


Das große Hollywood Filmstudio Warner Bros. hat eine Revolution der Filmdistribution angekündigt: 2021 sollen die geplanten 17 Filmpremieren wie etwa Wonder Woman 1984, T...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Warner Bros: 2021 starten alle Filme gleichzeitig online auf HBO und im Kino




Antwort von ruessel:

Heute per mail mal was positives bekommen:
Ho ho ho,

Filme auf großer Leinwand mit tollem Sound, duftendes Popcorn oder Nachos, literweise Cola, Lachen, Weinen, Spannung - das Kinojahr 2021 wird uns für die kinofreie Zeit mit vielen tollen Titeln entschädigen.
Verschenken Sie zum Nikolaustag oder zu Weihnachten tolle Erlebnisse und gemeinsame Momente im Kino mit einem Gutschein. Das Kino erhält sofort Geld, unabhängig vom Zeitpunkt der Einlösung des Gutscheines.
Sie erhalten den Gutschein sofort per Mail und können diesen Ausdrucken oder digital verschenken. Beim Kauf in 2020 ist der Gutschein bis zum 31.12.2023 gültig.
Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Adventszeit

Ihre kinoheld-Weihnachtswichtel
­
https://www.golem.de/news/matrix-4-dune ... 581-2.html
Unter anderem steht die Drohung im Raum, dass Filme, die gleichzeitig im StreamingStreaming im Glossar erklärt angeboten werden, nur noch mit extrem günstigen Ticketpreisen von 1 bis 5 US-Dollar in die Kinos kommen können, da kaum jemand 15 US-Dollar für ein Ticket bezahlen wird, wenn er für dieselbe Summe einen ganzen Monat HBOMax bekommt.




Antwort von Axel:

ruessel hat geschrieben:
Heute per mail mal was positives bekommen:
Ho ho ho,

Filme auf großer Leinwand mit tollem Sound, duftendes Popcorn oder Nachos, literweise Cola, Lachen, Weinen, Spannung - das Kinojahr 2021 wird uns für die kinofreie Zeit mit vielen tollen Titeln entschädigen.
Verschenken Sie zum Nikolaustag oder zu Weihnachten tolle Erlebnisse und gemeinsame Momente im Kino mit einem Gutschein. Das Kino erhält sofort Geld, unabhängig vom Zeitpunkt der Einlösung des Gutscheines.
Sie erhalten den Gutschein sofort per Mail und können diesen Ausdrucken oder digital verschenken. Beim Kauf in 2020 ist der Gutschein bis zum 31.12.2023 gültig.
Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Adventszeit

Ihre kinoheld-Weihnachtswichtel
­
https://www.golem.de/news/matrix-4-dune ... 581-2.html
Unter anderem steht die Drohung im Raum, dass Filme, die gleichzeitig im StreamingStreaming im Glossar erklärt angeboten werden, nur noch mit extrem günstigen Ticketpreisen von 1 bis 5 US-Dollar in die Kinos kommen können, da kaum jemand 15 US-Dollar für ein Ticket bezahlen wird, wenn er für dieselbe Summe einen ganzen Monat HBOMax bekommt.
Ho ho ho ...

Man muss das mit den 1-5 Dollar - Eintrittspreisen richtig einordnen. Es ist fast im Sinne der Kinos. Es ist fast so, als würden die Studios die Kinos mieten, um ihre Filme aufführen zu können. War das bisher Abzocke? Nein, nein, Quatsch. Das war messerscharf kalkuliert, und ohne das hätte bei Warner keiner was auf's Brot gehabt.

Matrix 4 sieht mal wieder aus wie Waldmeister. War vor 21 Jahren hip, macht heute jedes Smartphone. Inhaltlich sieht es so aus, als hätte *Der Architekt* erneut die Finger im Spiel. Kinotipp: Wir raten ab.



Antwort von ruessel:

Kinotipp: Wir raten ab.
Was soll noch kommen? Noch mehr Explosionen, noch mehr Superhelden, noch lauter, noch bunter?



Antwort von Funless:

Axel hat geschrieben:
Matrix 4 sieht mal wieder aus wie Waldmeister. War vor 21 Jahren hip, macht heute jedes Smartphone. Inhaltlich sieht es so aus, als hätte *Der Architekt* erneut die Finger im Spiel. Kinotipp: Wir raten ab.
Ähm ... es gibt noch keinen offiziellen Trailer von The Matrix 4. Der Trailer im Artikel ist ein Fan-made Fake Trailer der aus Footage der ersten drei Teile zusammen geschnippelt wurde.



Antwort von markusG:

gekkonier hat geschrieben:
Ich habe das Gefühl dass das Konzept Kino in Zukunft (nach Corona....) eher so aussehen wird:

Gastro, Arthousefilm, Cocktail, ab ins Bett.
Zum Beispiel so: https://www.electriccinema.co.uk/


Die großen Ketten werden der Reihe nach dicht machen, die kleinen Boutique Kinos werden da und dort bleiben.
Ganz ehrlich: Hätte ich nichts gegen. Die großen Ketten versuche ich seit einer ganzen Weile zu vermeiden. Bombast kann man ja auch zuhause haben (meine Nachbarn haben auch inzwischen alle aufgerüstet....). Ich finde man fühlt sich wie ein Stück Vieh was durch die Hallen getrieben wird. Konsum, Konsum, Konsum.

Aber Formate wo der Regisseur zu Besuch ist für Fragen & Antworten, Themenabende mit Kurzfilmen, Slams (eins meiner Lieblingsformate), Kultfilme mit ensprechendem Publikum und Rahmenprogramm (z.B. als sich Zurück in die Zukunft II eingeholt hat), Sonderformate wie Secret Cinema...all das macht es wie Iasi schon schrieb zu mehr als reinem Konsum.

Sollte Kino künftig nur noch als Event stattfinden - zumindest in Ballungsgebieten gibt es garantiert genug Leute die dafür Geld latzen. Halt wie der Besuch einer Oper oder eines Theaters.



Antwort von iasi:

Der Mutterkonzern AT&T hatte schon vor einem Monat verkündet, dass die neue strategische Ausrichtung in der Stärkung des Streaming-Dienstes liege.
Um Abonnenten zu gewinnen, wird nun eben "investiert". Die Investitionen sind nun eben die entgangenen Einnahmen an den Kinokassen. Da hatte man wohl gedacht: Gewinn machen wir wahrscheinlich eh nicht, also puschen wir die Abo-Zahlen und damit den Aktienkurs.
Disney hat mit Disney+ auch noch nichts verdient, aber den Kurs an den Börsen hat es befügelt - oder zumindest gestützt.

Mal abwarten und sehen, was passiert, wenn bei Netflix die Zahl der Abonnenten nicht mehr wächst. Dann ist ganz schnell Schluß mit Hype.








Antwort von Ziggy Tomcat:

HBO max bald nicht nur in den USA.

https://www.golem.de/news/warner-hbo-ma ... 52606.html



Antwort von Axel:

Funless hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Matrix 4 sieht mal wieder aus wie Waldmeister. War vor 21 Jahren hip, macht heute jedes Smartphone. Inhaltlich sieht es so aus, als hätte *Der Architekt* erneut die Finger im Spiel. Kinotipp: Wir raten ab.
Ähm ... es gibt noch keinen offiziellen Trailer von The Matrix 4. Der Trailer im Artikel ist ein Fan-made Fake Trailer der aus Footage der ersten drei Teile zusammen geschnippelt wurde.
Aaahh ...
Ob der fertige Film diesen Fan-Trailer toppen kann? Demnächst zu erfahren auf Sky Ticket.



Antwort von Onkel Danny:

Sollte Warner tatsächlich keine extra Gebühren pro Film nehmen, werden die gewaltige Verluste einfahren.
Mit entsprechenden Gebühren, sieht es schon ganz anders aus.
Denn im Kino bekommen sie schließlich auch nur die Hälfte ab.

Und sein wir mal ehrlich, niemand macht andauernd einen Filmabend, mit einem Dutzend Leuten oder mehr.

Bei 3-5 Leuten und 20-30 pro Filmticket, rentiert sich das schnell für die.

Wir werden sehen, wie gut es laufen wird, echt spannend.

greetz



Antwort von roki100:

Höchstwahrscheinlich sind die gewaltige Verluste erst recht dann, wenn sie Filme nicht über streaming Dienste anbieten und zwar viel schneller als irgendwelche illegale *.to streaming Dienste...

Und statt nach Lösungen zu suchen, wie man bei den kleinen mehr kassieren kann, um selbst nicht Verluste zu machen, sollen die lieber bei den großen eine Lösung suchen, wie z.B.: Schauspieler nicht für ein Filmdreh Millionen zahlen, reicht doch ein paar hunderter... ;) Der gut bezahlte Schauspieler, muss dann eben auf ein bisschen Luxus wie Koks, Alkohol und Frauen und andere schlampereien verzichten. Die verhungern schon nicht....



Antwort von iasi:

"Onkel Danny" hat geschrieben:
Sollte Warner tatsächlich keine extra Gebühren pro Film nehmen, werden die gewaltige Verluste einfahren.
Mit entsprechenden Gebühren, sieht es schon ganz anders aus.
Denn im Kino bekommen sie schließlich auch nur die Hälfte ab.

Und sein wir mal ehrlich, niemand macht andauernd einen Filmabend, mit einem Dutzend Leuten oder mehr.

Bei 3-5 Leuten und 20-30 pro Filmticket, rentiert sich das schnell für die.

Wir werden sehen, wie gut es laufen wird, echt spannend.

greetz
Es geht AT&T darum, den Streamingbereich zu puschen. Da wird das dann als Investitionen in steigende Abo-Zahlen gesehen. An der Börse zählen die Abonnentenzahlen weit mehr als Gewinn und Verlust.
Die Erfahrung zeigt zudem,
1. dass in der aktuellen Situation und wohl auch ins Jahr 2021 hinein, eine Auswertung in Kinos nicht die erwartbaren Einnahmen bringt (TENET)
2. dass mit einem Bezahlmodell ebenfalls kein Blumenstrauß zu gewinnen ist (MULAN)

Nun setzt AT&T eben auf den Streaming-Markt in den USA - weltweit hofft man wohl in den Kinos dann zumindest die Produktionskosten einigermaßen einspielen zu können.

Es wird interessant. Denn man wird wohl bald sehen, wie hoch das Budget ist, das die Haushalte bereit sind, für Streamingkanäle auszugeben. Wenn dabei noch Luft nach oben ist, dann steigen bei allen Anbietern die Abonnentenzahlen weiter. Wenn nicht, dann werden Netflix und Disney+ wohl Federn lassen müssen.



Antwort von ruessel:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/warn ... -1.5137649
Es wäre doch sehr verfrüht, Warner zum Totengräber des Kinos zu erklären

Was aber, wenn man in dieser Situation alles tun will, um endlich wieder Stabilität in den Zeitplan zu bringen und die Werbemillionen nicht zu vergeuden? Wenn man will, dass alle Kinos, die gerade geöffnet haben dürfen, auch spannende Filme spielen können - während in Gegenden, wo sie geschlossen sind, die Zuschauer eine andere, sichere Option haben, den aufwendig beworbenen Film auch zu sehen? Dann landet man ziemlich exakt bei dem Modell, das Warner jetzt angekündigt hat.




Antwort von Bluboy:

Kurz nach der Bekanntgabe dieses beispiellosen Schritts meldete sich Christopher Nolan dazu zu Wort und konnte seinen Ärger nicht zurückhalten. Der Regisseur von Filmen wie Tenet, Inception und Interstellar meinte, dass viele Filmemacher ins Bett gingen und dachten, "sie würden für das großartigste Filmstudio arbeiten, und wachten auf, um zu erfahren, dass sie für den schlechtesten Streaming-Dienst arbeiten."



Antwort von cantsin:

Bluboy hat geschrieben:
Der Regisseur von Filmen wie Tenet, Inception und Interstellar meinte, dass viele Filmemacher ins Bett gingen und dachten, "sie würden für das großartigste Filmstudio arbeiten, und wachten auf, um zu erfahren, dass sie für den schlechtesten Streaming-Dienst arbeiten."
Tja, da holt die Filmindustrie nur nach, was in fast allen anderen Branchen bereits passiert ist: Journalisten, die dachten, sie würden für die beste Zeitung arbeiten und aufwachten, um zu erfahren, die sie für die am schlechtesten gemachte Newssite schreiben; Musiker, die dachten, sie hätten einen Vertrag mit dem besten Plattenlabel und aufwachten, um zu erfahren, dass sie nur Pfennigbeträge von Spotify & Co. verdienen; Akademiker, die dachten, sie würden im besten Wissenschaftsverlag publizieren und dann feststellten, dass sie nur Inhaltelieferanten für Bezahldatenbanken sind, etc.pp.



Antwort von iasi:

Disney macht Verluste, aber da Disney+ bald 260 Mio. Abonnenten haben soll, geht den Börsianern einer ab: Trotz sehr schwachem Gesamtmarkt steigt der Aktienkurs um 15%.

https://boerse.ard.de/aktien/disney-set ... el100.html

Aber das Geschäft mit den Kinomilliarden will sich Disney dennoch nicht entgehen lassen.

Warner versucht nun eben den Anschluss nicht zu verlieren und buttert seine fertigen Filme rein.








Antwort von Darth Schneider:

Ich denke mittlerweile schon das die Kinos langsam aussterben werden wenn die Produzenten und Unterhaltungs Elektronik Riesen so weiter machen.
Wobei Corona da eigentlich nicht wirklich generell Schuld ist. Viel eher die StreamingStreaming im Glossar erklärt Plattformen im allgemeinen.
Und nicht zuletzt die immer grösser, billiger und besser werdenden TVs.
Ein anständiger 2 Meter, 4K Fernseher gibts mittlerweile schon für ein Tausender.
Wozu denn noch ins teure Kino ? Sich hinten anstellen müssen, dann Popcorn für 10 € ? ein Cola für 6€ ??

Genau so wie mit den Tonträgern der armen Musiker, die sind auch praktisch ausgestorben.
Aus dem gleichen Grund, Streamingplattformen.
Die Musiker freuen sich darüber....Wohl kaum, danke Apple....!

Also so wie ich das sehe sind die Film Industrie absolut selber schuld wenn die Kinos, und genau so, die Musikindustrie, wenn die die Tonträger Einnahmen dann bald ganz wegfallen.

Fehlt nur noch das die Musicals am Brodway auch jeweils gleich nach der Premiere auf StreamingStreaming im Glossar erklärt Plattformen zu packen.
Dann können sie den Broadway auch gleich zu machen...
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich denke mittlerweile schon das die Kinos langsam aussterben werden wenn die Produzenten so weiter machen. Wobei Corona da eigentlich nicht wirklich generell Schuld ist. Viel eher die StreamingStreaming im Glossar erklärt Plattformen im allgemeinen.
Und nicht zuletzt die immer grösser, billiger und besser werdenden TVs.
Ein anständiger 2 Meter, 4K Fernseher gibts mittlerweile schon für ein Tausender.
Wozu noch ins teure Kino ? Popcorn für 10 € ? Ein Cola für 6€ ??

Genau so wie mit den Tonträgern der armen Musiker, die sind auch praktisch ausgestorben.
Aus dem gleichen Grund, Streamingplattformen.

Also so wie ich das sehe sind die Film Industrie absolut selber schuld wenn die Kinos, und bei der Musikindustrie, die Tonträger Einnahmen dann bald ganz wegfallen.
Gruss Boris
Und warum pilgern dann jedes Wochenende so viele Menschen in Fußballstadien, wo sie von ihren kalten Sitzen aus irgendwo in der Ferne den Ball erahnen können? Auf dem heimischen TV im warmen Wohnzimmer bekommen sie den Ball bildschirmfüllend und interessante Momente mehrmals und aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Dazu noch teure Eintrittskarten, Anfahrt, Wurst für 10€ und Cola für 6€.



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Also so wie ich das sehe sind die Film Industrie absolut selber schuld wenn die Kinos, und bei der Musikindustrie, die Tonträger Einnahmen dann bald ganz wegfallen.

Fehlt nur noch das die Musicals am Brodway auch jeweils gleich nach der Premiere auf StreamingStreaming im Glossar erklärt Plattformen zu packen.
Dann können sie den Broadway auch gleich zu machen...
Gruss Boris
Ich denke mal, es liegt auch daran, dass sich Filme und Musik sehr schnell kopieren lassen - und sich in Windeseile verbreiten. Vor 30 oder 35 Jahren sah das noch ganz anders aus. Schon jetzt ist ein Film, der gerade mal 2 Tage auf dem Markt ist, in bester Qualität illegal im Netz zu sehen.

Die breite Masse ist doch eh nicht gerade das Publikum von Theater und Musicals.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Das ist etwas anderes. Live Sport und Kino ist wirklich nicht dasselbe.
Im Kino ist der Film nicht Live, nur das Publikum...Beim Sport ist alles Live.

Im Kino geht es den meisten Leuten schon mehr um den Film...
Im Stadion geht es den meisten Leuten um den Anlass selber, das Gefühl dort zu sein, der Lärm, die Spannung, das live Spiel....Trinken und essen, andere Fans beobachten...
Im Kino sitzt man im Dunkeln, sieht so gut wie keine anderen Leute...und man muss ganz still sein. Somit so ziemlich, das gefühlte Gegenteil von einem Fussballspiel mit 30 000 Zuschauer, am Sonntag Nachmittag.
Das kann man so doch nicht vergleichen.

Früher ging ich jede Woche ins Kino, mindestens 20 Jahre lang. Mittlerweile macht’s nicht mehr so viel Spass, auch ohne Corona.

Viel zu teuer, vor allem Trinken und Essen, mindestens 40 Minuten nur Werbung, vor dem Film, was ich bei den Preisen eine absolute Frechheit finde.
Und nicht zuletzt, ich mag je länger je weniger, schmatzende, sonst zu laute und stinkende Leute zu nah um mich herum.
Womöglich beruflich bedingt, in meinem Job bin ich schon um ganz viele Leute, im Freibad....
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Zuerst war das Fernsehen der Sargnagel des Kinos, dann die Videokassetten, dann die Raubkopien und nun die Streamingdienste.
Vielleicht geht es aber auch einfach um die Frage, die man sich am Abend zusammen mit Freunden stellt: Was machen wir?
Die Antwort wird wohl kaum lauten: Setzen wir uns doch ins Wohnzimmer meiner Eltern und streamen einen neuen Film.



Antwort von Darth Schneider:

Das wird noch spannend werden. Die StreamingStreaming im Glossar erklärt Plattformen haben erst vor kurzer Zeit richtig angefangen, dann kam gleich Corona...
Spannend wird es dann wenn die Leute dann wieder ohne Massnahmen raus können.
Dann werden wir sehen wie lange die Kinos noch überleben.
Ich denke überleben wird das Kino schon, aber, über kurz oder lang, höchstens 30% der Kinos...
Ganz ähnlich, wird es in der Musikindustrie sein.
CDs, Schallplatten, oder zukünftige Tonträger wird es noch sehr lange geben.
Aber es wird nur ein Bruchteil davon verkauft werden, was heute (noch) verkauft wird.
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

@iasi Da hast du schon recht. Aber sind wir doch ehrlich. Wenn die Filme ein Monat später auf der Glotze laufen, werden die Zuschauer im Kino immer weniger.
Dann machen dann halt 50% der Leute halt ein Konzert Besuch, gehen essen, oder wählen sich sonst was aus, unter den heute unzähligen, immer mehr werdenden möglichen Freizeitaktivitäten....
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi Da hast du schon recht. Aber sind wir doch ehrlich. Wenn die Filme ein Monat später auf der Glotze laufen, werden die Zuschauer im Kino immer weniger.
Dann machen dann halt 50% der Leute halt ein Konzert Besuch, gehen essen, oder wählen sich sonst was aus, unter den heute unzähligen, immer mehr werdenden möglichen Freizeitaktivitäten....
Gruss Boris
Konzertbesuch? Aber es gibt doch Musik per Streaming.
Essen gehen? Alle haben tollste, teure Küchen zuhause und sind kochkanalgebildet.

Kommt zudem ein Film neu heraus, dann will man nicht einen Monat warten. Man muss sich doch nur die Boxoffice-Zahlen ansehen: In den ersten 4 Wochen spielt ein Film sein Geld an der Kinokasse ein. Dannach wird er eh von anderen Neustarts von den Leinwänden verdrängt.



Antwort von Darth Schneider:

...spielten die Filme an den Kinokassen, kurz nach der Premiere, die Prouktionskosten wieder ein.
Das ist Vergangenheit.
Heute ist das ja mal erst mal eben schon nicht mehr so...
Wir werden sehen wie’s sich alles entwickelt.
Die Filmindustrie ist bei weitem der einzige Freizeit Zweig der jetzt aber ganz schnell dringend, viel mehr Geld braucht...
Soo viele Leute werden im kommenden Jahr in Europa, und auch in Amerika alleine schon wegen Corona wohl auch nicht ins Kino gehen....
Gruss Boris








Antwort von rdcl:

iasi hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi Da hast du schon recht. Aber sind wir doch ehrlich. Wenn die Filme ein Monat später auf der Glotze laufen, werden die Zuschauer im Kino immer weniger.
Dann machen dann halt 50% der Leute halt ein Konzert Besuch, gehen essen, oder wählen sich sonst was aus, unter den heute unzähligen, immer mehr werdenden möglichen Freizeitaktivitäten....
Gruss Boris
Konzertbesuch? Aber es gibt doch Musik per Streaming.
Essen gehen? Alle haben tollste, teure Küchen zuhause und sind kochkanalgebildet.

Kommt zudem ein Film neu heraus, dann will man nicht einen Monat warten. Man muss sich doch nur die Boxoffice-Zahlen ansehen: In den ersten 4 Wochen spielt ein Film sein Geld an der Kinokasse ein. Dannach wird er eh von anderen Neustarts von den Leinwänden verdrängt.
Beim Konzert siehst und hörst du die Musiker live.
Eine tolle Küche macht noch keinen tollen Koch.

Beide Vergleiche passen hier nicht.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
...spielten die Filme an den Kinokassen die Prouktionskosten wieder ein.
Das ist Vergangenheit.
Nun - wenn man die Filmförderungs- und TV-Gebührengelder rausrechnet, dann spielen selbst deutsche Filme an den Kinokassen das Geld wieder ein, das private Investoren in die Produktion gesteckt hatten. Da müssen nicht sehr viele Karten verkauft werden. :)

Und da ich gestern Bridge of Spies gesehen hatte und die Babelsberg-Studios den Film produzierten:
Produktionskosten: 40 Mio.
Einspielergebnis an den Kinokassen: knapp 180 Mio.

Oder der neue Bond:
Man rechnet mit mind. 800 Mio. an den Kinokassen, wenn die Kinos wieder voll geöffnet sind.
+ DVD/BD/Digital-Kauf
+ Lizenzeinnahmen durch die Streamingkanäle
+ TV-Senderechte
...
Am Ende steht der Bond dann mit einem ordentlichen Buchwert in den Bilanzen und erleichtet die Kreditaufnahme für eine neue Produktion.

Nur weil die Deutschen nichts in der Hose haben, um selbst Großproduktionen zu finanzieren - und damit meine ich nicht die Taschen, denn die sind ja eigentlich gut mit Geld gefüllt - bedeutet es nicht, dass das nicht ein sehr einträgliches Geschäft ist.



Antwort von iasi:

rdcl hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Konzertbesuch? Aber es gibt doch Musik per Streaming.
Essen gehen? Alle haben tollste, teure Küchen zuhause und sind kochkanalgebildet.

Kommt zudem ein Film neu heraus, dann will man nicht einen Monat warten. Man muss sich doch nur die Boxoffice-Zahlen ansehen: In den ersten 4 Wochen spielt ein Film sein Geld an der Kinokasse ein. Dannach wird er eh von anderen Neustarts von den Leinwänden verdrängt.
Beim Konzert siehst und hörst du die Musiker live.
Eine tolle Küche macht noch keinen tollen Koch.

Beide Vergleiche passen hier nicht.
Die Soundbar unter dem Fernseher und die Nachbarn erlauben natürlich den vollen Kinosound.

Und den Szenenapplaus und das Raunen im Kino erhält hat man im Wohnzimmer sicher auch nicht - höchstens Letzteres von den Eltern an unpassender Stelle. :)

Die Leute gehen sogar zu McDonalds, obwohl sie sich von einem Meisterkoch etwas nach Hause liefern lassen können.

Will man zudem wirklich einen Musiker aus 50m Abstand unter freiem Himmel anhören? Ohne Lautsprecheranlage geht da auch nichts - und die Akustik ist dann sicher nicht besser als bei der Anlage zuhause. Also da spielt eben doch noch etwas anderes hinein, was die Leute so viel Geld für Eintrittskarten bezahlen lassen.



Antwort von Darth Schneider:

Man kann auch Music Konzerte, oder Kinopremieren live streamen, und keine Aufnahmen davon erlauben, (Siehe nur schon das Sony Night Event Beispiel SlashCAM) dann ist das eigentlich ja, zumindest akustisch und rein visuell das so ziemlich selbe wie ein Live Konzert, oder ein Kinobesuch, wenn man eine gute Audio Anlage und einen Beamer, oder einen 2Meter TV zuhause hat.

Also so ein Harman Kardon 5:1 Soundsystem, mit schwerem Verstärker und Sobwoofer wie das, das ich vor kurzem von einem Freud geschenkt bekommen habe, weil er’s nicht mehr braucht) tönt schon mal genau wie im Kino, oder wie beim Konzert...;)))
Gruss Boris



Antwort von markusG:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Man kann auch Music Konzerte, oder Kinopremieren live streamen, und keine Aufnahmen davon erlauben, (Siehe nur schon das Sony Night Event Beispiel SlashCAM) dann ist das eigentlich ja, zumindest akustisch und rein visuell das so ziemlich selbe wie ein Live Konzert
Ich war ein einziges mal zu einem Konzertfilm im Kino, tolle Musikanlage usw.; es ist einfach in keinster Weise vergleichbar, werde das nicht wiederholen.

Gibt ja auch Theaterübertragen ins Kino. Stelle ich mir ähnlich schwierig vor, auch wenn es eher schon dem Filmerlebnis nahe kommt.



Antwort von iasi:

Vielleicht ist es eben auch das hier, was den Unterschied zwischen daheim und Kino ausmacht, wofür dann auch die Leute willens sind, etwas zu bezahlen:

https://twitter.com/i/status/1254956736538046464



Antwort von Funless:

Jedenfalls rührt Warner jetzt ordentlich an der Werbetrommel für seine Kino-zeitgleich-HBO-Max-Veröffentlichungen ...





Antwort von ruessel:

Die Macht des Streamings & die Zukunft der Kinobranche
https://www.ardmediathek.de/ard/video/k ... WE0ODFmOA/



Antwort von iasi:

Andererseits kommt wohl der Snyder-Cut von Justice League doch auch in die Kinos.

http://www.robots-and-dragons.de/news/1 ... scheinlich

Vor allem sollte sich mal jeder selbst fragen, ob er den Film, der er 2021 am sehnlichsten erwartet auf dem heimischen Bildschirm oder eben doch lieber im Kino sehen will.








Antwort von Bluboy:

iasi hat geschrieben:
Vor allem sollte sich mal jeder selbst fragen, ob er den Film, der er 2021 am sehnlichsten erwartet auf dem heimischen Bildschirm oder eben doch lieber im Kino sehen will.
erstmal am heimischen Bildschirn und 2023 zum Vergleich im Kino
das kurbelt dann die heimische Popcorn Produktion auf Dauer an.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Jedenfalls rührt Warner jetzt ordentlich an der Werbetrommel für seine Kino-zeitgleich-HBO-Max-Veröffentlichungen ...

So recht springt der Funke bei mir nicht über - weder um dafür ins Kino zu pilgern, noch um dafür ein Streaming-Abo abzuschließen.

Der Mutterkonzern AT&T sucht eben einen Wachstumsmarkt, der den Aktionkurs mal wieder etwas belebt. Neben 5G setzten die AT&T-Kasper eben auf Streaming.
Und wie immer juckt es dabei nicht, wie viel Geld verbrannt wird, solange man steigende Abonenntenzahlen verkünden kann.
Delivery Hero macht zwar enorme Verluste bei eigentlich magerem Umsatz, ist aber an der Börse doppelt soviel wert wie Heidelberger Zement, deren Gewinn so hoch ist, wie der Umsatz von Delivery Hero. :)

Denn auch bei Netflix und AT&T sieht es so aus, dass AT&T 15 Mrd.$ Gewinn erzielt, während Netflix gerade mal auf einen Umsatz von 20 Mrd.$ kommt, aber dennoch ist Netflix an den Börsen mehr wert, als das Schwergewicht AT&T.

Disney+ wirft auch noch kein Geld ab, beflügelt aber den Aktienkurs.

Was sagt das nun über die Zukunft des Kinos aus?
Wenn die Kinos wieder offen sind, rollt auch da wieder der Rubel, während nun eben um den Streaming-Abo-Topf gekämpft wird.



Antwort von rudi:

Zum Thema Neue Covid-Variante in England (offtopic) bitte hier abbiegen:
viewtopic.php?f=17&t=151390
Ich schaufle jetzt auch gleich ein paar Beiträge rüber. Damit zu Weihnachten hier alles schön sauber ist ;)




Antwort von iasi:

Aha - MGM scheint als zum Verkauf zu stehen.

http://www.robots-and-dragons.de/news/1 ... hek-studio

Es scheint, dass AT&T/Warner dabei schon einen Fuß in der Tür haben.

Die Bond-Reihe läuft jedenfalls schon auf HBO.

Corona zwingt nun also wohl das erste Studio in die Knie.
Und AT&T will sich schließlich auf den Streamingdienst konzentrieren. Bei einem freien Barmittelzufluss von rund 26 Milliarden in diesem Geschäftsjahr sollten die 5,5 Mrd.$ wohl aufzubringen sein.



Antwort von Bluboy:

US-Start von "Wonder Woman 1984" mit einem Einspielergebnis von weltweit bislang rund 85 Millionen Dollar. In den USA startete der Film am 25.12.2020 im Kino und zeitgleich bei HBO Max. Bei dem Warner-Streaming-Dienst ist der Film für einen Monat ohne Aufpreis verfügbar. Laut Angaben von Warner soll rund die Hälfte aller HBO Max-Abonnenten bereits "Wonder Woman 1984" angesehen haben.



Antwort von Bluboy:

Erneut Drehstopp in Hollywood wegen hoher Corona-Zahlen

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen sind in Hollywood erneut nahezu sämtliche Dreharbeiten eingestellt worden. Die Produktion sei bis mindestens Mitte Januar unterbrochen, hieß es in einem am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Schreiben der Schauspielergewerkschaft Sag-Aftra an ihre Mitglieder.



Antwort von Axel:

Die Streaming-Kriege begonnen haben. Dies hätte auch unter "Was guckst du gerade?" stehen können. Ganz harmlos zunächst tauchte in meinen Youtube-Vorschlägen ein Video des Villeneuve-Dune-Fans Quinn auf:

zum Bild

... der mit iasiesker Beharrlichkeit sagt, dass der Dünenfilm die Offenbarung schlechthin wäre und der ihn gegenüber Jodorowsky und Lynch in den Himmel lobt (freilich reine Vorschusslorbeeren). Von da aus hangelte sich der Benutzer-Profil-Inhaltsblasen-Füller-Algorithmus zu diesem hier vor:

zum Bild
Wir können sehen, dass dieses industrielles Kino ist, dass es da viel Geld gab, und dass es sehr teuer war. Und das ist das Problem: es gibt keine Überraschungen. Die Form ist identisch zu dem, was überall gemacht wird. Die Beleuchtung, das Schauspiel, alles ist vorhersagbar ... Noch während ich darüber nachdachte, tauchte in den Vorschlägen dieser Clip auf:


Ich fasse ihn im Klartext zusammen:

> Wenn irgend jemand vorschlägt, Filme parallel zum StreamingStreaming im Glossar erklärt in die Kinos zu bringen, ist das der Gipfel der Heuchelei und Scheinheiligkeit, weil
> erfahrungsgemäß dann die Kinos leer bleiben (was sagt uns das?) und weil folgerichtig
> die großen Kinoketten solche Filme nicht mehr nehmen, aber
They give a shit about theaters ...
HBO hat 8 Millionen Abonnenten und damit, was einen nennenswerten Marktanteil von gesicherten monatlichen Umsätzen durch Streaming-Abos betrifft, noch nicht einmal einen Fuß in der Tür. Kinos sind jetzt schon ferner liefen. Wenn optimistischerweise bis Jahresende jeder geimpft ist (ich sage: realistischerweise, ich selbst hab am 29.12. schon die erste Impfung gekriegt), selbst dann wird es keine Vorvermarktung in Kinos mehr geben, das rechnet sich nicht mehr für Aktionäre. Corona hat der Branche nur einen Impuls gegeben, dass sie endlich gehen soll, vorerkrankt war sie schon lange.

Ich selbst finde das schade.

Andererseits ändert sich die Rechnung, falls nur noch gestreamt wird. Nach wie vor muss es Prestigeprojekte geben, aber der Großteil des produzierten und eingekauften Contents darf billiger sein. Etwas wagen. In der Kacke rühren.

Was Jodorowsky geflissentlich verschwieg: sein Film scheiterte am zu hohen Budget. Er hätte vorhersehen müssen, dass ein 12-Stunden-Kinofilm nicht entsteht.



Antwort von iasi:

Vielleicht einfach mal nachlesen, was der AT&T-CEO beim letzten Quartalsbericht von sich gab.

Hintergrund sind solche Einschätzungen zu AT&T:
AT&T tritt operativ auf der Stelle und wird es vermutlich auch weiterhin.

Eine Perspektive würde nur der neue Mobilfunkstandard G5 und eben StreamingStreaming im Glossar erklärt versprechen.
Allein die Dividende befriedigt die Investoren eben nicht, denn der Aktienkurs dümpelt dahin, während die Komkurrenz Kurssprünge macht.
Um seine Aktionäre also glücklich zu machen, setzt der CEO nun auf Streaming.
Der Startkalender 2021 ist sowieso voll und die Produktionskosten eh längst verbucht, daher kann nun mit Inhalten gepusht werden.
AT&T ist Dividendenaristokrat und kann nur noch mit Investitionen den Aktienkurs beflügeln. Und nun lässt AT&T eben die finanziellen Muskeln spielen.
Diese Unternehmenspolitik muss man aber sicherlich nicht gleich zum Armageddon des Kinos hochspielen.

Ein Blick auf die Kinostarts 2021 genügt, um zu erkennen, dass schon der Sommer wieder die gewohnten Kinoeinnahmen bringen wird.

Übrigens:
Das Unternehmen zählte Ende September 38 Millionen inländische HBO- und HBO Max-Abonnenten und übertraf damit sein erklärtes Ziel von 36 Millionen. Aber wenn es um die tatsächliche Anzahl der Abonnenten geht, die den HBO Max-Streamingdienst sehen, zählt AT&T nur 8,6 Millionen Aktivierungen.

https://www.onvista.de/news/die-echte-h ... -408231033



Antwort von Axel:

iasi hat geschrieben:
Ein Blick auf die Kinostarts 2021 genügt, um zu erkennen, dass schon der Sommer wieder die gewohnten Kinoeinnahmen bringen wird.
Sehr optimistisch. Zu viel Spice gepfiffen?

Aber was soll's? Wir werden's ja sehen. Ich bin der Letzte, der was dagegen hätte.








Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Ein Blick auf die Kinostarts 2021 genügt, um zu erkennen, dass schon der Sommer wieder die gewohnten Kinoeinnahmen bringen wird.
Sehr optimistisch. Zu viel Spice gepfiffen?

Aber was soll's? Wir werden's ja sehen. Ich bin der Letzte, der was dagegen hätte.
Ich schau mir eigentlich lieber die Kinokalender an, statt etwas einzupfeifen und gläubig irgendwelchen Predigern zu lauschen.

Und nebenbei freue ich mich darüber, dass meine Cineworld-Aktien trotz der anhaltenden Corona-Maßnahmen um 40% zugelegt haben. Warum ist das wohl so? ;)



Antwort von Axel:

iasi hat geschrieben:
Und nebenbei freue ich mich darüber, dass meine Cineworld-Aktien trotz der anhaltenden Corona-Maßnahmen um 40% zugelegt haben. Warum ist das wohl so? ;)
Möglicherweise, weil sie vorher um "bis zu 80%" eingebüßt hatten?
manager magazin"]Cineworld schließt 650 Kinos - 45.000 Jobs weg

(...)

Hinzu kommt, dass Premieren wie der neue James-Bond-Film "No time to die" oder Marvels "Black Widow" auf die lange Bank geschoben werden und damit Kassenschlager fehlen, die besonders viele Zuschauer anziehen. Anleger suchten am Montag das Weite. Die Cineworld-Aktie brach in London um bis zu 60 Prozent auf ein Rekordtief von 15,64 Pence ein. Bereits im Jahresverlauf hatte sie rund 80 Prozent an Wert eingebüßt. Wir wissen nicht, was Ihr freundlicher Anlageberater empfiehlt ...



Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Und nebenbei freue ich mich darüber, dass meine Cineworld-Aktien trotz der anhaltenden Corona-Maßnahmen um 40% zugelegt haben. Warum ist das wohl so? ;)
Möglicherweise, weil sie vorher um "bis zu 80%" eingebüßt hatten?
manager magazin"]Cineworld schließt 650 Kinos - 45.000 Jobs weg

(...)

Hinzu kommt, dass Premieren wie der neue James-Bond-Film "No time to die" oder Marvels "Black Widow" auf die lange Bank geschoben werden und damit Kassenschlager fehlen, die besonders viele Zuschauer anziehen. Anleger suchten am Montag das Weite. Die Cineworld-Aktie brach in London um bis zu 60 Prozent auf ein Rekordtief von 15,64 Pence ein. Bereits im Jahresverlauf hatte sie rund 80 Prozent an Wert eingebüßt.
Wir wissen nicht, was Ihr freundlicher Anlageberater empfiehlt ... Wer einen Anlageberater fragt, der sollte sich doch auch mal selbst die Frage stellen: Warum ist dieser Berater eigentlich nicht schon längst reich und arbeitet stattdessen für mich? :)

Wer selbst nachdenkt, der wird diese Nachricht über die Kinoschließungen postiv werten, denn dies bremst den Mittelabfluss und sichert das Überleben von Cineworld bis nach der Krise. Auch die Lufthansa hat die meisten ihrer Flugzeuge geparkt und die Kreuzfahrtschiffe von Carnival liegen in den Häfen.

Wenn sich also trotz der Schließungen und der fehlenden Blockbuster der Aktienkurs von Cineworld wieder erholt hat, dann ist dies ein deutliches Zeichen.

Und natürlich kauft der schlaue Anleger genau dann, wenn die Aktie einbricht. ;)
Es gibt andererseits eben Leute, die jetzt Netflix oder Bitcoin kaufen. :)



Antwort von Axel:

Oh, du meinst, Aktionäre haben mehr Einsicht in den Verlauf der Pandemie als Virologen? Stimmt, normalerweise wetten sie nur auf Gewinne und Verluste, aber vielleicht ist da was dran. Im Sommer wieder volle Kinos? Da können wir ja alle aufatmen. Schön, dass du dein Insiderwissen mit uns teilst!



Antwort von Jörg:

Iasi hat schon recht.
Es zählt nicht, wie tief ein Kurs abgesackt ist, sondern nur, wieviel er gestiegen ist,
seit ich gekauft habe.
Kapitalistisches brimborium, aber immer wieder wirksam.
Am meisten habe ich Spekulationsgewinne nach 9/11, nach Lehman und im Covidjahr erwirtschaftet.
Wenn dann die Anlageberater gemerkt haben, was im Busch ist, geht man ganz entspannt
in der Hausse wieder raus.
Ganz einfach, so wirkungsvoll, dass man sich fragt, warum so viele genau andersrum handeln ;-))



Antwort von Funless:

Axel hat geschrieben:
Im Sommer wieder volle Kinos? Da können wir ja alle aufatmen. Schön, dass du dein Insiderwissen mit uns teilst!
Naja, iasis "Insiderwissen" basiert allerdings leider auf einer Milchmädchenrechnung. Auch wenn der Premierenkalender 2021 prall gefüllt ist und selbst wenn es im Sommer eine genügende Herdenimmunität geben sollte die ein gesundheitlich bedenkenlosen Kinobesuch erlaubt, ist noch lange nicht garantiert, dass sich die Kinos dann auch wieder bis unters Dach füllen werden. Man darf nicht vergessen, dass ein sehr großer Teil der Bevölkerung aufgrund der Auswirkungen der Pandemie durch Kurzarbeit oder gar Jobverlust in eine wirtschaftlich prekäre Situation geraten sind. Und diesen Leuten wird es nicht IMHO so leicht fallen mal eben 15-20 Euro pro Person für einen Kinobesuch hinzublättern, es werden mit Sicherheit andere Ausgaben höher priorisiert werden. Ergo kann davon ausgegangen werden, dass nicht alle "Blockbuster" dann auch automatisch das gewünschte Ergebnis erwirtschaften werden.



Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
Oh, du meinst, Aktionäre haben mehr Einsicht in den Verlauf der Pandemie als Virologen? Stimmt, normalerweise wetten sie nur auf Gewinne und Verluste, aber vielleicht ist da was dran. Im Sommer wieder volle Kinos? Da können wir ja alle aufatmen. Schön, dass du dein Insiderwissen mit uns teilst!
Das ist kein Insiderwissen. Jeder kann an diese Informationen kommen.

Und natürlich machen sich Aktionäre darüber Gedanken, was die Zukunft bringen wird, und sie deuten aktuelle Entwicklungen. Im Fall von Warners 2021-Filmstarts geht es rein um eine unternehmerische Entscheidung:
Der Mutterkonzern will in den Streamingdienst investieren. Da Corona auch die HBO-Eigenproduktionen ausgebremst hat, opfert AT&T nun eben Gewinne an der Kinokasse, um den eigenen Streamingdienst zu puschen.

Man sollte sich übrigens auch darüber im klaren sein, dass Serien den Streamingdiensten mehr Abonnenten bringen, als Spielfilme. Was Warner nun macht, riecht daher schon auch ein wenig nach einer Verzweiflungstat, da man fürchtet von Disney, Amazon und Netflix abgehängt zu werden bzw. nicht in der Lage ist, den Anschluss zu halten.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Im Sommer wieder volle Kinos? Da können wir ja alle aufatmen. Schön, dass du dein Insiderwissen mit uns teilst!
Naja, iasis "Insiderwissen" basiert allerdings leider auf einer Milchmädchenrechnung. Auch wenn der Premierenkalender 2021 prall gefüllt ist und selbst wenn es im Sommer eine genügende Herdenimmunität geben sollte die ein gesundheitlich bedenkenlosen Kinobesuch erlaubt, ist noch lange nicht garantiert, dass sich die Kinos dann auch wieder bis unters Dach füllen werden. Man darf nicht vergessen, dass ein sehr großer Teil der Bevölkerung aufgrund der Auswirkungen der Pandemie durch Kurzarbeit oder gar Jobverlust in eine wirtschaftlich prekäre Situation geraten sind. Und diesen Leuten wird es nicht IMHO so leicht fallen mal eben 15-20 Euro pro Person für einen Kinobesuch hinzublättern, es werden mit Sicherheit andere Ausgaben höher priorisiert werden. Ergo kann davon ausgegangen werden, dass nicht alle "Blockbuster" dann auch automatisch das gewünschte Ergebnis erwirtschaften werden.
Trotz Corona und HBO-Max-Start hat Wonder Woman 1984 in 10 Tagen immerhin 118.500.000$ an den Kinokassen eingespielt.
Wenn das Geld für mehrere Streaming-Abos reicht, dann sind auch weiterhin Kinobesuche für die bezahlbar, die vor der Krise auch keine Probleme damit hatten.



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Trotz Corona und HBO-Max-Start hat Wonder Woman 1984 in 10 Tagen immerhin 118.500.000$ an den Kinokassen eingespielt.
Wenn du schon Zahlen anbringen willst, dann bitte richtig.

Deine o.g. Wonder Woman 1984 Einnahmen beziehen sich auf weltweit.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Vorgänger aus 2017 allein am opening nur in den USA über 103 Mio USD eingespielt hat, während die Fortsetzung in den USA im Vergleich dazu am opening lächerliche 16,7 Mio. USD eingespielt hat und in den besagten 10 Tagen in den USA nur 28,5 Mio USD (bei einem reinen Produktionsbudget von ca. 200 Mio USD exklusive Marketing), ist unschwer zu erkennen, dass Wonder Woman 1984 für Warner ein ähnliches Desaster wird wie bereits bei Tenet.








Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Trotz Corona und HBO-Max-Start hat Wonder Woman 1984 in 10 Tagen immerhin 118.500.000$ an den Kinokassen eingespielt.
Wenn du schon Zahlen anbringen willst, dann bitte richtig.

Deine o.g. Wonder Woman 1984 Einnahmen beziehen sich auf weltweit.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Vorgänger aus 2017 allein am opening nur in den USA über 103 Mio USD eingespielt hat, während die Fortsetzung in den USA im Vergleich dazu am opening lächerliche 16,7 Mio. USD eingespielt hat und in den besagten 10 Tagen in den USA nur 28,5 Mio USD (bei einem reinen Produktionsbudget von ca. 200 Mio USD exklusive Marketing), ist unschwer zu erkennen, dass Wonder Woman 1984 für Warner ein ähnliches Desaster wird wie bereits bei Tenet.
Muss ich jetzt etwa auf deine eigenen Zitate mit den geschlossenen Kinos verweisen? :)

Warner setzt zudem alles auf eine Karte: HBO-MAX in den USA.
Dafür nehmen sie dann sogar in Kauf, dass die Filme Raubkopier-Rekorde brechen.
Der AT&T-Aktienkurs dümpelt noch immer im Keller. Bei ordentlichen Abo-Zahlen wird der Börsenwert um einen 2-stelligen Mrd.-Betrag zulegen. Das macht dann die Aktionäre glücklich und den Job des CEO sicherer. ;)



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Muss ich jetzt etwa auf deine eigenen Zitate mit den geschlossenen Kinos verweisen? :)
Es würde schon reichen wenn du bemerken würdest, dass in Anbetracht der realen Zahlen deine Aussagen ad absurdum geführt werden.

Du ignorierst die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und scheinst zu denken, dass die Zuschauer mit prall gefüllten Taschen nur darauf warten endlich wieder ihr Geld im Kino verballern zu können. Dabei brauchst du dich doch nur mal mit den Grundlagen der Makroökonomie beschäftigen, das reicht schon um festzustellen welche signifikanten Folgen die Pandemie nach sich gezogen hat und die Tatsache, dass die Senkung der MwSt. in Deutschland de facto kein nennenswerter ökonomischer Erfolg war zeigt, dass es noch sehr lange dauern wird bis die von dir hochgelobten "alten Zeiten" wiederkommen werden, falls überhaupt.

Was bringt ein Überangebot wenn die Zielgruppe sich dieses schlichtweg nicht leisten kann? Ein Großteil der Bevolkerung sind nun mal keine Freigeister, sondern haben (für dich natürlich banale) Probleme mit denen sie zu kämpfen haben, wie bspw. Rechnungen oder Miete zu bezahlen. Und dabei hat es Deutschland im Vergleich zu den USA noch gelinde getroffen. Die Leute dort haben sowohl jetzt, als auch nach der Pandemie, ganz andere Prioritäten als sich im Kino für 20-30 USD pro Person bespaßen zu lassen.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Muss ich jetzt etwa auf deine eigenen Zitate mit den geschlossenen Kinos verweisen? :)
Es würde schon reichen wenn du bemerken würdest, dass in Anbetracht der realen Zahlen deine Aussagen ad absurdum geführt werden.

Du ignorierst die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und scheinst zu denken, dass die Zuschauer mit prall gefüllten Taschen nur darauf warten endlich wieder ihr Geld im Kino verballern zu können. Dabei brauchst du dich doch nur mal mit den Grundlagen der Makroökonomie beschäftigen, das reicht schon um festzustellen welche signifikanten Folgen die Pandemie nach sich gezogen hat und die Tatsache, dass die Senkung der MwSt. in Deutschland de facto kein nennenswerter ökonomischer Erfolg war zeigt, dass es noch sehr lange dauern wird bis die von dir hochgelobten "alten Zeiten" wiederkommen werden, falls überhaupt.

Was bringt ein Überangebot wenn die Zielgruppe sich dieses schlichtweg nicht leisten kann? Ein Großteil der Bevolkerung sind nun mal keine Freigeister, sondern haben (für dich natürlich banale) Probleme mit denen sie zu kämpfen haben, wie bspw. Rechnungen oder Miete zu bezahlen. Und dabei hat es Deutschland im Vergleich zu den USA noch gelinde getroffen. Die Leute dort haben sowohl jetzt, als auch nach der Pandemie, ganz andere Prioritäten als sich im Kino für 20-30 USD pro Person bespaßen zu lassen.
Die Leute in den USA sind anders als in Deutschland mehrheitlich Aktienbesitzer und freuen sich gerade über die Höchststände an den Börsen.
Es sind zudem die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, die die Wirtschaft treffen. Die Krise geht also nicht von der Wirtschaft selbst aus.
Die Zahl der Erwerbstätigen war 2019 um 0,9% gestiegen und war auf einem sehr hohen Niveau. 2020 lag die Zahl um 1,1% niedriger als im Vorjahr - also nur knapp unter der von 2018.
Die Wirtschaftszweige sind zudem sehr unterschiedlich betroffen. Aber selbst die Anbieter von Kreuzfahrten sind nach nun fast einem Jahr für die Zukunft optimistisch, denn auch wenn sie nun Geld verbrennen, ist das Geschäftsmodell dennoch auch weiterhin sehr profitabel.

Die Zahl der Arbeitslosen in den USA sinkt sehr stark, nachdem sie zu Beginn der Krise in die Höhe geschossen war.
Die Corona-Krise bringt wirtschaftlich zwar ein Dämpfer mit sich, aber dieser ist schneller wieder ausgeglichen, als der bei der Finanzkrise 2008 - von der übrigens die Bürger finanziell stärker betroffen waren.
Übrigens zeigt sich das auch an der Arbeitslosenquote:
Okt.2019 4,8%
Okt.2020 6%
2009 waren es 8,1% und 2006 sogar über 10%.

Die Leute dürfen zwar ihr Geld nicht mehr ausgeben, da alles geschlossen ist, aber zur Arbeit gehen sie dennoch. Sie haben also eher Nachholbedarf als Geldsorgen. ;)



Antwort von Funless:

Es hat (leider wie immer mit dir) keinen Sinn für eine konstruktive Diskussion.

Du gibst Zahlen völlig falsch interpretiert an und drehst sie so, dass sie zu deinem narrativ passen, zuvor mit den Einspielergebnissen bei Wonder Woman 1984 und jetzt mit den Arbeitslosenquoten.

Wir werden‘s ja sehen ob deine Prophezeiungen wahr werden. Du hattest ja auch vor über einem Jahr großspurig vorhergesagt, dass Netflix mit dem Start von Disney+ untergehen wird und wie wir sehen: untergegangen ist Netflix ... 🤔 ... nicht.



Antwort von gekkonier:

iasi hat geschrieben:
Was machen wir?
Hoffen dass es besser wird.



Antwort von iasi:

gekkonier hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Was machen wir?
Hoffen dass es besser wird.
Das wird es sowieso. Denn mit dem Sommer ebben Infektionskrankheiten ab. Da nützt es auch den größten Abrieglern unter den Politikern irgendwann nicht mehr das nächste Mutatenschwein durchs Dorf zu treiben.

Eine Grippewelle hat ihren Höhepunkt im Dezember, dann beginnt sie auszulaufen. Corona mag zwar schädlicher sein, aber sie ist eben doch auch eine Infektionskrankheit.

Um die nächste Welle im Herbst zu vermeiden, wäre es schon gut, wenn die Impfungen endlich mal vorankommen würden.

Im Sommer sind dann in den USA die Kinos wieder offen. Und dort ist dann - anders als bei uns - Kino-Hochsaison.



Antwort von Bluboy:

Klar wirds Besser ;-)

https://www.areadvd.de/news/disney-schl ... ei-disney/



Antwort von iasi:

Bluboy hat geschrieben:
Klar wirds Besser ;-)

https://www.areadvd.de/news/disney-schl ... ei-disney/
Na siehste: Corona erlaubt den Konzernen nun eben auch ein einfachers Heben von Synergieeffekten. 2 Animations-Studio parallel müssen nicht sein, also macht man natürlich nach einer großen Konzernübernahme ein Studio dicht und schiebt es auf Corona. :)



Antwort von Darth Schneider:

Ist auch irgend wie eine zu dämliche Ausrede ausgerechnet ein Animations Studio wegen Corona schliessen zu müssen. Wo erstens die Leute ja jeder für sich am Rechner oder auf Papier, ganz alleine ohne jemanden anzustecken arbeiten können, und zweitens, wo ja der Content ja überhaupt nicht zwingend heute nur noch für die Kinos ist...Es gibt doch tonnenweise Animationsserien, Games, animierte Werbungen...
Das ist ja schliesslich auch überhaupt kein Freizeitpark..
Gruss Boris








Antwort von Funless:

Na jedenfalls gibt es hierzulande Wonder Woman 1984 ab dem 18. Februar auf SKY zu sehen.




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