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Umstieg von Nikon D800 auf BMPCC 6k?



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Frage von Lichtfetzen:


Hallo

Ich filme seit 6 Jahren mit meiner Nikon D800. Habe gute Festbrennweiten von 18mm bis 180mm , auch ein 70-200 2.8. Langsam kommt die Kamera in die Jahre und ich möchte auf etwas anderes umsteigen. Eine BMPCC 6k kommt mir relativ günstig und doch professionell vor. Ich habe ein Lanparte-Rig mit FF System, einen Liliput-Monitor, ein Sachtler Stativ mit Fluid-Kopf, einen Jib-Crane, mehrere Slider und eine selten benutzte Flycam 2000. Angefixt wurde ich durch die verschiedenen RAW Formate und durch den Super35 Sensor. Ehrlich gesagt habe ich von 4k 6k etc. noch keine Ahnung ich filme in 1080p1080p im Glossar erklärt und mit H.264. Der Sensor der D800 ist halt so groß, das Wackeln ein großes Problem ist. Workstation ist ein I7 mit 64GB Ram M2-SSDs , sprich After Effects und Premiere Pro flutschen das es Spaß macht. Ich filme fast ausschliesslich Graffiti-Künstler bei ihren Wänden und hin und wieder ein Musikvideo. Ein Kurzfilm-Projekt soll folgen... die Frage ist: Alles behalten und einen Atomos-Ninja anschaffen für bessere Bildqualität? es reizt mich auch ein Ronin-Gimbal für ein paar Flycam - Shots (die ich hin und wieder ganz spannend finde, aber nicht hauptsächlich)... oder eine GH5?

viele Grüsse

Martin



Antwort von MrMeeseeks:

Eine BMPCC 4k mit einem Nikon -> MFT Speed Booster wäre wohl bei einer vorhanden großen Auswahl an Nikon Objektiven die bessere Wahl.



Antwort von roki100:

Lichtfetzen hat geschrieben:
...oder eine GH5?
also ich persönlich würde die GH5 oder noch besser die GH5II (hat etwas mehr dynamicrange, bei höhere ISO Werte weniger NoiseNoise im Glossar erklärt, AF ist auch besser...) wählen und nen Speedbooster für Nikon Objektive (mit speedbooster 0.71 ist der Crop 1:1.42 bzw. etwas besser als Super35 1:1.45).
Warum die GH5(II) und nicht die BMPCC6K ? Darum:
- Body-IS in Verbindung mit manuelle Linsen ist großartig
- Akkulaufzeit
- Formfaktor
- Sucher
- kann auch Fotos machen
...
Und 10Bit 422 ist auch dabei.








Antwort von Lichtfetzen:

Hi!

Danke für die Antworten, GH5 II klingt gut! Ja da werde ich in den Speed Booster etwas investieren, ansonsten habe ich ja genug Hardware am Start.

Sucher ist auf jeden Fall wichtig für mich, für Displays brauche ich mittlerweile schon ne Lesebrille :)

Viele Grüße

Martin



Antwort von pillepalle:

@ Lichtfetzen

Mal so ganz blöd gefragt, was spricht gegen eine Nikon Z6, wenn Du eh soviel Gerödel an die Kamera baust (Monitor, Follow Focus)? Der Preis?

Die GH5II und Pocket 4K sind gute Kameras, aber ein Speedbooster kann auch schnell zu einer wackeligen Angelegenheit werden. Insbesondere mit Follow Focus. Ein Ninja mit der D800 macht übrigens nicht soviel Sinn, weil die Qualität dadurch nicht besser wird. Du packst Dein 8 BitBit im Glossar erklärt Material damit nur in ein größeres Containerformat.

VG



Antwort von Lichtfetzen:

pillepalle hat geschrieben:
@ Lichtfetzen

Mal so ganz blöd gefragt, was spricht gegen eine Nikon Z6, wenn Du eh soviel Gerödel an die Kamera baust (Monitor, Follow Focus)? Der Preis?

Die GH5II und Pocket 4K sind gute Kameras, aber ein Speedbooster kann auch schnell zu einer wackeligen Angelegenheit werden. Insbesondere mit Follow Focus. Ein Ninja mit der D800 macht übrigens nicht soviel Sinn, weil die Qualität dadurch nicht besser wird. Du packst Dein 8 BitBit im Glossar erklärt Material damit nur in ein größeres Containerformat.

VG
Der Preis! ja... zumal ich ja auch für die Z6 nen Adapter brauche , der genauso groß ist



Antwort von cantsin:

Lichtfetzen hat geschrieben:
Der Sensor der D800 ist halt so groß, das Wackeln ein großes Problem ist.

Diese Logik verstehe ich nicht ganz. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn Du zu einer Kamera mit einem kleineren Sensor (wie der s35/APS C-Pocket 6K) wechselst und Deine jetzigen Objektive adaptierst, verlängert sich deren BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt (bzw. eigentlich: verkürzt sich deren Blickwinkel) auf 150%, und Du hast deutlich mehr Probleme, wackelfrei aufzunehmen.
Workstation ist ein I7 mit 64GB Ram M2-SSDs , sprich After Effects und Premiere Pro flutschen das es Spaß macht.

Entscheidend ist die Grafikkarte, und die sollte bei der BM 6K mindestens eine Nvidia GTX 1080, besser eine neuere RTX sein. Auf der Webseite von Blackmagic kannst Du Dir Beispiel-Raw-Material direkt aus der Kamera herunterladen und auf Deinem System testen: https://www.blackmagicdesign.com/nl/pro ... ra/gallery
- Natürlich kannst Du mit der Kamera auch hochqualitativ ProResProRes im Glossar erklärt aufnehmen, was Dein Rechner locker schaffen sollte.
Ich filme fast ausschliesslich Graffiti-Künstler bei ihren Wänden und hin und wieder ein Musikvideo. Ein Kurzfilm-Projekt soll folgen... die Frage ist: Alles behalten und einen Atomos-Ninja anschaffen für bessere Bildqualität?
Wofür brauchst Du einen Ninja, wenn die Blackmagic schon alle hochwertigen Codecs inkl. Raw intern aufnimmt? (Das ist auch der eigentliche Vorteil einer BM-Kamera gegenüber anderen Kameraherstellern.)

Entscheidend ist aber auch Dein Software-Workflow. Premiere ist IMHO suboptimal, wenn Du Raw-Material bearbeiten willst. Bei Anwendungen, für die sich Raw wirklich lohnt, landest Du früh oder später bei Davinci Resolve, das allerdings ProResProRes im Glossar erklärt Raw bisher nicht unterstützt. Für ProResProRes im Glossar erklärt Raw ist Final Cut Pro auf einem Mac bislang die am besten abgestimmte Lösung.

Ich würde Dir raten, erst einmal Deinen Postproduktions-Workflow (PC-Hardware, Software: Premiere/Resolve/FCP) gut zu durchdenken, möglichst auch mit Demo-Material direkt aus der Kamera, und dann die passende Kamera bzw. das passende Aufnahmeformat suchen. Sonst könntest Du noch böse Überraschungen erleben sowie einen ungeahnten Rattenschwanz von finanziellen Ausgaben und, nicht zu unterschätzen, Lernaufwand.

Unterschätze auch nicht, dass Du bei einem Umstieg von einer D800 auf eine BM 6K herbe Abstriche bei der Qualität/Robustheit des Gehäuses/der Kamerahardware machst.


Ja, und die Ratschläge hier im Forum sind nur bedingt hilfreich, wenn hier jeder wieder mal sein eigenes System empfiehlt...



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Ja, und die Ratschläge hier im Forum sind nur bedingt hilfreich, wenn hier jeder wieder mal sein eigenes System empfiehlt...
Ist nur eine Empfehlung meinerseits (also so wie ich es machen würde, die Gründe sind auch genannt). Nicht mehr, nicht weniger...
Auch Z6(II) ist m.M. eine gute Empfehlung.



Antwort von pillepalle:

Beim Adapter ging's weniger um die Größe, sondern das er kein Spiel hat und man ihn zusätzlich fixieren kann.

@ cantsin

Es ging weniger um's eigene System, als um die Frage warum er überhaupt das System wechseln möchte, wenn er ohnehin alles von Nikon hat (Optiken, Akkus,Blitzeräte,usw)? Die könnte er wunderbar weiter nutzen. Aber das scheidet ja scheinbar wegen des Preises aus.

VG



Antwort von Lichtfetzen:

cantsin hat geschrieben:
Lichtfetzen hat geschrieben:
Der Sensor der D800 ist halt so groß, das Wackeln ein großes Problem ist.

Diese Logik verstehe ich nicht ganz. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn Du zu einer Kamera mit einem kleineren Sensor (wie der s35/APS C-Pocket 6K) wechselst und Deine jetzigen Objektive adaptierst, verlängert sich deren BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt (bzw. eigentlich: verkürzt sich deren Blickwinkel) auf 150%, und Du hast deutlich mehr Probleme, wackelfrei aufzunehmen.
Workstation ist ein I7 mit 64GB Ram M2-SSDs , sprich After Effects und Premiere Pro flutschen das es Spaß macht.

Entscheidend ist die Grafikkarte, und die sollte bei der BM 6K mindestens eine Nvidia GTX 1080, besser eine neuere RTX sein. Auf der Webseite von Blackmagic kannst Du Dir Beispiel-Raw-Material direkt aus der Kamera herunterladen und auf Deinem System testen: https://www.blackmagicdesign.com/nl/pro ... ra/gallery
- Natürlich kannst Du mit der Kamera auch hochqualitativ ProResProRes im Glossar erklärt aufnehmen, was Dein Rechner locker schaffen sollte.
Ich filme fast ausschliesslich Graffiti-Künstler bei ihren Wänden und hin und wieder ein Musikvideo. Ein Kurzfilm-Projekt soll folgen... die Frage ist: Alles behalten und einen Atomos-Ninja anschaffen für bessere Bildqualität?
Wofür brauchst Du einen Ninja, wenn die Blackmagic schon alle hochwertigen Codecs inkl. Raw intern aufnimmt? (Das ist auch der eigentliche Vorteil einer BM-Kamera gegenüber anderen Kameraherstellern.)

Entscheidend ist aber auch Dein Software-Workflow. Premiere ist IMHO suboptimal, wenn Du Raw-Material bearbeiten willst. Bei Anwendungen, für die sich Raw wirklich lohnt, landest Du früh oder später bei Davinci Resolve, das allerdings ProResProRes im Glossar erklärt Raw bisher nicht unterstützt. Für ProResProRes im Glossar erklärt Raw ist Final Cut Pro auf einem Mac bislang die am besten abgestimmte Lösung.

Ich würde Dir raten, erst einmal Deinen Postproduktions-Workflow (PC-Hardware, Software: Premiere/Resolve/FCP) gut zu durchdenken, möglichst auch mit Demo-Material direkt aus der Kamera, und dann die passende Kamera bzw. das passende Aufnahmeformat suchen. Sonst könntest Du noch böse Überraschungen erleben sowie einen ungeahnten Rattenschwanz von finanziellen Ausgaben und, nicht zu unterschätzen, Lernaufwand.

Unterschätze auch nicht, dass Du bei einem Umstieg von einer D800 auf eine BM 6K herbe Abstriche bei der Qualität/Robustheit des Gehäuses/der Kamerahardware machst.


Ja, und die Ratschläge hier im Forum sind nur bedingt hilfreich, wenn hier jeder wieder mal sein eigenes System empfiehlt...
Hi... ja klar, ist schon alles sehr umständlich... vielleicht mache ich auch erstmal so weiter. Man müsste eigentlich komplett umsteigen, alles verkaufen und inklusive neuer Software starten. Ob sich das lohnt ... hmmm zumal ja noch mehr Zubehör wertlos wird (Netzteil der D800, verschiedenste Akkus). Nichtmal die Audio-Anschlüsse würde ich ausnutzen, da ich mit externem Tascam Recorder und nem Kondensator Micro mit selbstgebauter Tonangel ausgestattet bin :)
Dann doch abwarten bis die Z6 erschwinglich wird....



Antwort von cantsin:

Lichtfetzen hat geschrieben:
Dann doch abwarten bis die Z6 erschwinglich wird....
Die Z6 ist bereits erschwinglich (für ca. 1600 EUR - preiswerter wird sie wohl nicht mehr; eher verschwindet sie wegen des Chipmangels vom Markt, und nur die teurere Z6II wird noch erhältlich sein). Nur sind deren internen 8bit-Codecs und Farbprofile nicht gerade zeitgemäß und ist externe Aufnahme, entweder in 10bit Log ProResProRes im Glossar erklärt oder in ProResProRes im Glossar erklärt Raw, praktisch Pflicht mit der Kamera. Ein ProResProRes im Glossar erklärt Raw-Workflow könnte dann bei Dir noch diverse Software- und PC-Hardwareinvestitionen nach sich ziehen.

Dann musst Du rechnen: Z6 Body + Nikon F-Adapter + Ninja (oder anderen externen Recorder) + eventuelle PC-Aufrüstung und Softwarelizenzen.

@Pillepalle kann Dir alles über die Z6 sagen, er setzt sie im ProResProRes im Glossar erklärt Raw-Workflow schon lange ein und war auch einer der Slashcam-Betatester der Z6II mit einem Ninja.

Was ist denn Dein Budget?



Antwort von rush:

Vielleicht sollte man bei der Überlegung auch nochmal abwägen wie wichtig der Fotografie/ Videografie Anteil sein wird?

Denn mit einer Pocket 6K macht fotografieren nur bedingt Freude, insbesondere wenn man auch Features wie AF nutzen möchte. Vom fehlenden Sucher bei der non pro Mal ganz abgesehen.

Gleiches gilt für eine Kamera mit "kleinerem" MFT Sensor wie der GH Serie - auch hier wirst du dich massiv umstellen müssen, insbesondere im Hinblick auf die Brennweitenäquivalente.

Und von Nikon kommend gibt es leider auch keine wirklich gut umgesetzten Adapterlösungen wenn man elektronische Funktionen nutzen möchte, weder für die Pockets noch die Panasonics.

Solltest du dagegen rein manuell unterwegs sein sieht die Sache in der Tat entspannter aus. Nur ist eben die Frage ob man das möchte, insbesondere auch auf dem Gimbal können moderne AF Systeme heute schon einiges leisten was als Einzelnutzer manuell nicht immer so einfach umzusetzen ist bei bewegter Kamera.
Daher kommt man als Nikon Nutzer tatsächlich irgendwann an den Punkt wo man Entscheidungen treffen muss ob das Glas bleibt - oder man neu denkt.

Bei mir war das vor etwa 6 Jahren der Fall - mit Übergangsphasen und der P4K an der ich einiges Nikkor Glas noch nutzen konnte.

Mittlerweile ist davon jedoch nichts geblieben, also weder die Nikkore und auch die P4k nicht. Schon eine tolle Kamera gewesen und manuell hat's auch wirklich eine Menge Spaß gemacht - aber meine Schwerpunkte als auch private Umstände haben sich doch etwas verschoben sodass ich irgendwann den Spagat komplett gemacht habe um mich auf ein anderes spiegelloses System festzulegen.

Lange Rede gar kein Sinn:
Überlege Dir wo Du hin willst. Die Pockets sind wirklich coole Kisten mit denen es Spaß macht zu arbeiten, aber man muss sich darauf einlassen - inklusive dem Reslove-Way um den man kaum herum kommt. Das kann man aber auch positiv sehen als Herausforderung.

Suchst du eher die hybride Foto/Videolösung gibt es andere Lösungen als die BMD's - aber klar der Preis ist immer ein Argument. Und da schieben sich die Pockets tatsächlich attraktiv ins Rampenlicht ;-)

Bevor du über einen langweilen Monitor-Rekorder mit begrenzten Mehrwert für die D800 nachdenkst - würde ich aber auch eher den BMD Weg befürworten - da hat man gewiss mehr Spaß mit wenn man ernsthafter in den Bereich Bewegtbild gehen mag.








Antwort von pillepalle:

Na ja, die Blackmagic Software ist ja quasi gratis und die Vollversion kostet auch nur um die 300,-€. Das ist jetzt nicht wirklich ein Showstopper.

Aber Cantsin hat schon recht, wäre in jedem Falle eine Umstellung. In meinen Augen ist die Pocket auch eine bessere Filmkamera, aber die ist halt nichts für Leute die alles möglichst einfach und automatisch haben möchten. Das wird nicht weniger mühsam als mit der D800, allerdings wäre die Bildqualität und Möglichkeiten eben viel besser als bisher.

Ich finde auch, es klingt bei Dir alles noch etwas unausgegoren. Eine Kamera ist schnell gekauft, aber man sollte sich eben vorher Gedanken darüber machen wie man damit arbeiten möchte, was für Optiken man wie nutzt oder was man für anderes Zubehör braucht, wie der eigene Workflow dazu passt, oder was man anders machen möchte/muss. Wenn Du kannst, leih Dir mal die Kameras die Dich interessieren und filme damit ein paar Clips. Da merkst Du ganz schnell was Dir gefällt und was weniger. Nicht jeder kommt mit jedem Gerät klar deshalb ist es auch schwer pauschal irgendwas zu empfehlen.

VG



Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Na ja, die Blackmagic Software ist ja quasi gratis und die Vollversion kostet auch nur um die 300,-€. Das ist jetzt nicht wirklich ein Showstopper.
Wenn er den Z6- und ProResProRes im Glossar erklärt Raw-Weg geht, bräuchte er noch irgendeine Zwischenlösung - Assimilate Scratch, wie bei Dir, oder einen MacMini mit dem neuen CinemaDNG-Konverter, um das ProResProRes im Glossar erklärt Raw-Material letztlich in Resolve zu kriegen. Und dann ist natürlich die Frage, ob bei dem Rechner nicht doch noch ein GPU-Upgrade nötig ist, um Resolve (und das aufgenommene Material) überhaupt nutzen zu können - und dann wieder, ob das PC-Netzteil genug Reserven hat für eine stärkere GPU etc.etc.

Aber Cantsin hat schon recht, wäre in jedem Falle eine Umstellung. In meinen Augen ist die Pocket auch eine bessere Filmkamera, aber die ist halt nichts für Leute die alles möglichst einfach und automatisch haben möchten.
Eine sehr pragmatische Lösung wäre, die D800 als nach wie vor hervorragende Fotokamera zu behalten und eine Pocket 6K plus Novoflex Nikon F- auf Canon EF-Adapter als reine Videokamera anzuschaffen und die bisherigen Nikon-Objektive manuell zu nutzen, ggfs. "nur" mit normaler ProRes-Aufnahme.

Ich finde auch, es klingt bei Dir alles noch etwas unausgegoren. Eine Kamera ist schnell gekauft, aber man sollte sich eben vorher Gedanken darüber machen wie man damit arbeiten möchte, was für Optiken man wie nutzt oder was man für anderes Zubehör braucht, wie der eigene Workflow dazu passt, oder was man anders machen möchte/muss. Wenn Du kannst, leih Dir mal die Kameras die Dich interessieren und filme damit ein paar Clips. Da merkst Du ganz schnell was Dir gefällt und was weniger. Nicht jeder kommt mit jedem Gerät klar deshalb ist es auch schwer pauschal irgendwas zu empfehlen.
Das kann ich nur 100% unterschreiben.



Antwort von pillepalle:

Ein Hardware Upgrade ist für ProResProRes im Glossar erklärt RAW wohl nicht nötig. Das ist wirklich nicht viel anspruchsvoller als normales ProRes. Man kann es ja auch in Premiere nutzen, wenn man mit ProResProRes im Glossar erklärt RAW bei Premiere bleiben mag, oder eben auch den Video Assist mit BRAW an der Nikon nutzen, wenn man lieber einen direkten Workflow mit Resolve haben möchte.

Die Z6 ist sicher vom Handling etwas einfacher als eine Pocket, weil sie einen Stabi hat, einen AF, einen Sucher, eine gute Akkulaufzeit, einen Adapter der nicht wackelt, ein gutes Low-Light Verhalten, Vollformat und Crop Optionen, um mal ein paar Vorteile zu nennen. Der Nachteil ist eben, dass man für 10 oder 12Bit Aufnahmen zwingend einen externen Rekorder braucht und der trägt eben auf und kostet zusätzlich. Auch kann sie höhere Frameraten nur in FHD aufnehmen. Außerdem ist in der ein oder anderen Software der ProResProRes im Glossar erklärt RAW Workflow noch etwas holperig und in Resolve kann man es gar nicht direkt bearbeiten. Wenn man aber ohnehin einen externen Monitor für ein besseres Monitoring nutzen möchte, dann ist der externe Rekorder auch kein großes Handicap. Das ist eben nicht jedermanns Sache so zu arbeiten.

Die Pocket ist von Haus aus die bessere Filmkamera mit höheren Frameraten und kann vieles bereits intern (10 und 12 BitBit im Glossar erklärt Formate). Aber ohne die Annehmlichkeiten vieler DSLMs. Das ist eben Back to the Basics. Wer das mag und damit umgehen kann, der wird mit ihr glücklich. Hätte die Pocket 6K nicht so ein (für Nikon User) unpraktisches EF-Bajonett, hätte ich bei ihr schon schwach werden können.

VG



Antwort von Darth Schneider:

Jungs ich denke ihr seit zum Teil echt witzig.;)
Jemand will von Dslrs umsteigen und interessiert sich für eine Raw Film Camera und ihr empfiehlt ihm eine Nikon….echt jetzt ?
Das obwohl er absolut kein einziges Wort über das fotografieren schreibt.
Darum sehe ich den Sinn aber voll nicht hinter einer weiteren Nikon;)

Ich würde zum filmen ganz klar, viel, viel lieber die 6K Pocket Pro kaufen, ein Adapter drauf damit die Nikon Scherben passen und die alte Nikon zum fotografieren behalten und gut ist’s..;)
Und du kannst dich freuen, auf den professionellen, unkomplizierten Workflow zusammen mit DaVinci Resolve Studio und BRaw…
Mit der Pocket Pro kriegst du ein sehr tolles Paket, ich würde die jetzt jeder Nikon Z6/Z6II ( ja auch einer Z9) vorziehen, auch wenn du dann manuell mit den vorhandenen Nikon Objektive daran arbeiten musst.

Aber ich bin halt auch grundsätzlich gar kein Fan mehr von Hybrid Kameras.
Und das das ganze Geraffel mit einem Ninja wenn du dann RAW willst bei einer Dslm Kamera finde ich absolut unsinnig und nur eine absolute Notlösung…
Eine Nikon bringt dir ausschliesslich einen Mehrwert wenn du damit fotografieren willst, oder aus irgend einem Grund vom Autofokus abhängig bist, sonst absolut gar nicht.
Eher sehe ich bei der Nikon solche die du beim filmen unter Umständen gar nicht soo zwingend brauchst, so wie Autofokus, Belichtungsautomatik, unzählige Fotofunktionen die dir beim filmen höchstens im überladenen Kamera Menü im Weg sein werden.

Dann sehe ich bei der Nikon einen viel zu kleinen Screen, was dann einen externen Monitor beim filmen unverzichtbar macht.
Bei der Pocket Pro brauchst du den nicht, auch keine ND Filter, die sind nämlich schon fix eingebaut.

Aber das ist alles natürlich nur meine persönliche Ansicht und Meinung.
Empfehlungen von Kameras sind immer schwierig, wenn man das Gegenüber mit seinen Bedürfnissen nicht kennt.

@Cantisn
Klar ist eIne BMD Pocket jetzt auch mein bevorzugtes System.
Aber man sollte doch eigentlich auch besser gar nix empfehlen das man nicht wenigstens ein wenig auch selber kennt…Oder ???
Von dem her könnte ich jetzt auch nie eine Nikon und auch keine Pocket Pro 6K empfehlen, weil ich habe (bis jetzt ) keine, und hatte nie eine, nur Canons Dslrs und die 4K Pocket.;)

Gruss Boris



Antwort von Lichtfetzen:

... also bin ja begeistert wie schnell man hier Antworten und Beratung bekommt!

Werde ums ausprobieren nicht drum herumkommen und mir zunächst die favorisierten Kameras ausleihen, und mir auch mal das Probematerial zum bearbeiten downloaden. Die Z6 ist ja weit verbreitet, da finde ich sicher jemanden der die hat. Die BMPCC werde ich mir dann evtl. gleich für nen Drehtag im Frühjahr leihen

Das größte Problem war beim Filmen immer die Wackelei, da dachte ich eigentlich ein kleinerer Sensor wäre da weniger empfindlich als der Riesen-Sensor der D800 (so wie beim Fotografieren?) Beim Jib-Crane ging das echt sehr gut, aber Slider ist zum verzweifeln mit der Wackelei. Deshalb wäre so ein Gimbal mit AF schon interessant, egal wie man ihn nutzt. Ich bin Fan von alter Film-Schule und mag eigentlich die modernen Flycam only-Clips nicht...

Was die Software angeht, muss ich erstmal ausprobieren was RAW für Vorteile hat. Color-Grading brauche ich eigentlich nicht, WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt und Belichtung muss man halt beim Dreh beachten. Ich ändere meist nur Kontrast.

viele Grüsse

Martin



Antwort von cantsin:

Lichtfetzen hat geschrieben:
Das größte Problem war beim Filmen immer die Wackelei, da dachte ich eigentlich ein kleinerer Sensor wäre da weniger empfindlich als der Riesen-Sensor der D800 (so wie beim Fotografieren?)
Mir ist immer noch nicht ganz klar, welche Kausalität Du da vermutest. Hier mal ein Versuch der Aufschlüsselung:

- Im Fotomodus ist die relativ hohe 36MP-Auflösung der D800 insofern verwacklungsträchtig, als dass Mikrowackler schneller PixelPixel im Glossar erklärt verschmieren ; mit solch einer Kamera fotografiert man daher vor allem vom Stativ und mit kurzen Verschlusszeiten. Bei den 2MP Auflösung der HD-Videoaufnahme spielen diese Faktoren jedoch keine Rolle.

- Ansonsten wirkt sich Sensorgröße (in Verbindung mit der jeweiligen Standardbrennweite) auf die Tiefenunschärfe aus - ein bei Offenblende in die Unschärfe getauchter Hintergrund einer Full Frame-Kamera wie der D800 kaschiert Wackler im Zweifelsfall eher.

- Außerdem wirkt sich die Sensorgröße auf den Blickwinkel von Brennweiten aus; 35mm sind an einer Full-Frame-Kamera deutlich weitwinkliger als an einer APS C/s35-Kamera. Je weitwinkliger eine Aufnahme, desto geringer die Verwackelgefahr. Insofern ist ein größerer Sensor in dieser Hinsicht eigentlich besser als ein kleinerer Sensor , vor allem, wenn Du Deine heutigen Kleinbildobjektive weiterverwendest.

- Und daher ist das umgekehrte richtig: Weitwinkelobjektive lassen sich für Full Frame-Kameras einfacher und besser konstruieren als für Kameras mit kleineren Sensoren. Du wirst bei jeder FF-Kamera ein besseres und oft auch preiswerteres Angebot von WW-Objektiven finden als bei einer Kamera mit kleinerem Sensor (APS-C, MFT, ganz zu schweigen z.B. von den 1" der allerersten Blackmagic Pocket).

Vielleicht kommt Deine Vermutung vom Vergleich zwischen DSLRs und Kleinsensorkameras wie GoPros, klassischen Videocamcordern oder Smartphones. Die sind aber nicht wegen ihrer kleineren Sensoren gefeiter vor Verwacklungen, sondern i.d.R. wegen sehr weitwinkligen Standardoptiken (GoPro und Smartphone) und interner Stabilisierung (oft in einer Kombination von Sensor-/Objektiv- und elektronischer Stabilisierung, was in der Tat mit kleinen Sensoren einfacher bzw. besser geht). Eine Pocket 6K bringt Dir aber in dieser Hinsicht ggü. Deiner D800 keine Vorteile - im Gegenteil...



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
- Und daher ist das umgekehrte richtig: Weitwinkelobjektive lassen sich für Full Frame-Kameras einfacher und besser konstruieren als für Kameras mit kleineren Sensoren. Du wirst bei jeder FF-Kamera ein besseres und oft auch preiswerteres Angebot von WW-Objektiven finden als bei einer Kamera mit kleinerem Sensor (APS-C, MFT, ganz zu schweigen z.B. von den 1" der allerersten Blackmagic Pocket).
Nur als Beispiel: Für MFT kostet die gute winzige tolle Linse Laowa 7.5mm f2, 529 Euros. Für FF wäre das Laowa 15mm Objektiv und das ist nicht günstiger...
Klar bekommt man irgendeine andere marke FF 15mm Linse günstiger, ist aber nicht das selbe....



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Nur als Beispiel: Für MFT kostet die gute winzige tolle Linse Laowa 7.5mm f2, 529 Euros. Für FF wäre das Laowa 15mm Objektiv und das ist nicht günstiger...
Klar bekommt man irgendeine andere marke FF 15mm Linse günstiger, ist aber nicht das selbe....
Ich sehe die auch mit aktuellen Preisvergleichern nicht unter 600 Euro - dagegen kriegst Du ein Samyang Full FrameFrame im Glossar erklärt 14mm/f2.8 für aktuell für 380 EUR. Und ja, das performt an einer FF-Kamera sogar etwas besser als das Laowa an einer MFT-Kamera, und ist in der Kombination mit einem FF-Sensor effektiv doppelt so lichtstark:


zum Bild




zum Bild



Aber mal von diesem Einzelfall abgesehen, hast Du außer dem Laowa ein äußerst mageres Angebot bei MFT-Weitwinkelobjektiven. Da gibt es fast nur relativ alte Super-Weitwinkel-Zooms von Panasonic und Olympus, die an Kameras wie der Blackmagic Pocket 4K wegen deren extremen nativen Verzeichnungen nahezu unbrauchbar sind.



Antwort von Lichtfetzen:

cantsin hat geschrieben:
Lichtfetzen hat geschrieben:
Das größte Problem war beim Filmen immer die Wackelei, da dachte ich eigentlich ein kleinerer Sensor wäre da weniger empfindlich als der Riesen-Sensor der D800 (so wie beim Fotografieren?)
Mir ist immer noch nicht ganz klar, welche Kausalität Du da vermutest. Hier mal ein Versuch der Aufschlüsselung:

- Im Fotomodus ist die relativ hohe 36MP-Auflösung der D800 insofern verwacklungsträchtig, als dass Mikrowackler schneller PixelPixel im Glossar erklärt verschmieren ; mit solch einer Kamera fotografiert man daher vor allem vom Stativ und mit kurzen Verschlusszeiten. Bei den 2MP Auflösung der HD-Videoaufnahme spielen diese Faktoren jedoch keine Rolle.

- Ansonsten wirkt sich Sensorgröße (in Verbindung mit der jeweiligen Standardbrennweite) auf die Tiefenunschärfe aus - ein bei Offenblende in die Unschärfe getauchter Hintergrund einer Full Frame-Kamera wie der D800 kaschiert Wackler im Zweifelsfall eher.

- Außerdem wirkt sich die Sensorgröße auf den Blickwinkel von Brennweiten aus; 35mm sind an einer Full-Frame-Kamera deutlich weitwinkliger als an einer APS C/s35-Kamera. Je weitwinkliger eine Aufnahme, desto geringer die Verwackelgefahr. Insofern ist ein größerer Sensor in dieser Hinsicht eigentlich besser als ein kleinerer Sensor , vor allem, wenn Du Deine heutigen Kleinbildobjektive weiterverwendest.

- Und daher ist das umgekehrte richtig: Weitwinkelobjektive lassen sich für Full Frame-Kameras einfacher und besser konstruieren als für Kameras mit kleineren Sensoren. Du wirst bei jeder FF-Kamera ein besseres und oft auch preiswerteres Angebot von WW-Objektiven finden als bei einer Kamera mit kleinerem Sensor (APS-C, MFT, ganz zu schweigen z.B. von den 1" der allerersten Blackmagic Pocket).

Vielleicht kommt Deine Vermutung vom Vergleich zwischen DSLRs und Kleinsensorkameras wie GoPros, klassischen Videocamcordern oder Smartphones. Die sind aber nicht wegen ihrer kleineren Sensoren gefeiter vor Verwacklungen, sondern i.d.R. wegen sehr weitwinkligen Standardoptiken (GoPro und Smartphone) und interner Stabilisierung (oft in einer Kombination von Sensor-/Objektiv- und elektronischer Stabilisierung, was in der Tat mit kleinen Sensoren einfacher bzw. besser geht). Eine Pocket 6K bringt Dir aber in dieser Hinsicht ggü. Deiner D800 keine Vorteile - im Gegenteil...
... o.k. dann kann ich die Sensorgröße ja jetzt ausschliessen! das mit dem Crop FaktorCrop Faktor im Glossar erklärt ist mir klar, es war mir nicht wirklich bewusst das die Sensoren der BMPCC so klein sind

Gruss

martin








Antwort von Lichtfetzen:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Nur als Beispiel: Für MFT kostet die gute winzige tolle Linse Laowa 7.5mm f2, 529 Euros. Für FF wäre das Laowa 15mm Objektiv und das ist nicht günstiger...
Klar bekommt man irgendeine andere marke FF 15mm Linse günstiger, ist aber nicht das selbe....
Ich sehe die auch mit aktuellen Preisvergleichern nicht unter 600 Euro - dagegen kriegst Du ein Samyang Full FrameFrame im Glossar erklärt 14mm/f2.8 für aktuell für 380 EUR. Und ja, das performt an einer FF-Kamera sogar etwas besser als das Laowa an einer MFT-Kamera, und ist in der Kombination mit einem FF-Sensor effektiv doppelt so lichtstark:
...da sind meine WW Linsen für FF schon ganz gut (SIgma 35mm 1.4; Nikkor 18mm 3.5 Ai-S, 28mm 2.8 Ai, Nikon Fisheye 16mm 2.8 ) ;-) mit Crop FaktorCrop Faktor im Glossar erklärt wäre das echt schade



Antwort von cantsin:

Lichtfetzen hat geschrieben:
... o.k. dann kann ich die Sensorgröße ja jetzt ausschliessen! das mit dem Crop FaktorCrop Faktor im Glossar erklärt ist mir klar, es war mir nicht wirklich bewusst das die Sensoren der BMPCC so klein sind
APS-C/S35 ist nach Video-/Filmmaßstäben immer noch eine riesige Sensorgröße....



Antwort von Jost:

Lichtfetzen hat geschrieben:
... und einen Atomos-Ninja anschaffen für bessere Bildqualität?
Ein Atomos Ninja fällt für professionelles Arbeiten grundsätzlich raus. 1000 Nits - besseres Handy-Niveau. BM bietet 2400. Aber auch mit überflüssigem Rekorder und bleischwer.
Du könntest mal das Feelworld-Angebot prüfen. Die bieten neu 6-Zöller mit 2600 Nits bei 300 Gramm Gewicht an. Ich bin vom 2100-Nits-7-Zöller überzuckert - es gibt kein Gegenlicht mehr. Mit dem famosen BM-Fokus-Peaking ist das eine beim manuellen Arbeiten im Grunde nicht zu schlagende Kombination.

Mit dem Atomos mag die Bildqualität an der D800 besser werden. Easy Working geht aber weder mit D800 noch Atomos. Meiner Ansicht nach läuft das auf Fehlinvestition hinaus.
Wenn Du einmal einen 2100-Nits-Monitor dran hattest, gilt das, was Erich sagte: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer!"



Antwort von Jost:

Jost hat geschrieben:
Lichtfetzen hat geschrieben:
... und einen Atomos-Ninja anschaffen für bessere Bildqualität?
Ein Atomos Ninja fällt für professionelles Arbeiten grundsätzlich raus. 1000 Nits - besseres Handy-Niveau. BM bietet 2400. Aber auch mit überflüssigem Rekorder und bleischwer.
Du könntest mal das Feelworld-Angebot prüfen. Die bieten neu 6-Zöller mit 2600 Nits bei 300 Gramm Gewicht an. Ich bin vom 2100-Nits-7-Zöller überzuckert - es gibt kein Gegenlicht mehr. Mit dem famosen BM-Fokus-Peaking ist das eine beim manuellen Arbeiten im Grunde nicht zu schlagende Kombination.




Antwort von cantsin:

Jost hat geschrieben:
Mit dem Atomos mag die Bildqualität an der D800 besser werden.
Aber auch nicht weltbewegend. Intern nimmt die Kamera 1080p1080p im Glossar erklärt Rec709 8bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt auf, extern 1080p1080p im Glossar erklärt Rec709 8bit 4:2:2.



Antwort von Jost:

cantsin hat geschrieben:
Jost hat geschrieben:
Mit dem Atomos mag die Bildqualität an der D800 besser werden.
Aber auch nicht weltbewegend. Intern nimmt die Kamera 1080p1080p im Glossar erklärt Rec709 8bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt auf, extern 1080p1080p im Glossar erklärt Rec709 8bit 4:2:2.
Darauf habe ich nicht abgehoben. Wenn es bislang OK war, wird es hinterher sehr OK sein. Hatte immer nur BM mit 5-Zoll-Monitor. Das ist schon eine Erleichterung gegenüber dem D800-Mäusekino (habe die D810). Aber es ist halt zu duster. Nicht nur bei Gegenlicht. Auch wenn die Sonne Dir über die Schulter auf das Display fällt.
Früher hatte ich extra-lange Monitor-Hoods gehabt und zur Unterstützung Entspiegelungsfolie. Mittlerweile alles überflüssig.
Die Lichtverhältnisse sind völlig egal. Selbst wenn Schatten auf dem Monitor liegt. Das BM-Display, samt famosem PeakingPeaking im Glossar erklärt, wird einfach durchgereicht. Nie wieder muss man raten, was scharf ist. KEKH0814.JPG Wenn man weiß, was geht, kommt man überhaupt nicht auf die Idee, die D800 mit dem dusteren Atomos aufzuwerten.

Heller Monitor, BM-Peaking - dann kann man auch richtig mit dem depth of field spielen (CDNG aus der 4.6). surf.jpg



Antwort von Darth Schneider:

@Jost
Also ehrlich gesagt mir genügen die 1000 nits am Shinobi.
Erstens, in der prallen Sonne drehe ich eh nicht, und zweitens braucht ein über 2000nits Monitor viel zu viel Strom. Drittens einen Sunhud gibt es doch auch.
Und mit professionell oder nicht hat bei einem Monitor absolut nix damit zu tun wie viel Nits der hat.
Die Ninjas und Shinobis haben auf jeden Fall mehr als genug sehr professionelle Funktionen und das sind hervorragende, kleine Screens/Recorder in jeder Hinsicht.

Ein Freund von mir hat einen aktuellen Feelword, der macht auf mich schon ein billigeren Eindruck als der Shinobi. Und der Touchscreen mit samt dem Menü und auch die Funktionsauswahl finde ich am Shinobi viel besser.
Das finde ich sind auch Argumente, es geht nicht nur um die Helligkeit.
Und der Shinobi wiegt dabei genau mal auch nur 200 Gramm…
Die Bildqualität dabei ist 1A…

Sicher sind die Feelwords gut und günstig.
Aber die Atomos Modelle denke ich, sind zwar teurer, aber meiner Meinung schon auch noch etwas besser.
Was für mich den etwas höheren Preis schon rechtfertigt.

Ausserdem finde ich, wir sollten doch besser nicht alles Geld in Chinas Wachstum stecken… )
Aber das muss natürlich jeder selber für sich entscheiden.

Gruss Boris



Antwort von Jost:

Ich schrieb ja auch "prüfen" - die Handy-Flaggschiffe von Apple und Samsung liegen übrigens bei ~900 Nits.

Stromverbrauch hat sich bei mir nicht merklich erhöht. Was aber wohl daran liegt, dass das BM-Display offenbar ein echter Stromfresser ist. Das wurde natürlich auf Minimal-Helligkeit runtergefahren.



Antwort von Darth Schneider:

Hast du die Pocket Pro ?
Dann kein Wunder, hat die nicht auch um die 2000 Nits Helligkeit ?
Auch bei meiner 4KPocket hält der Akku eindeutig länger mit dem Screen auf 30%…
Gruss Boris









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