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Umstieg von FCPX auf Resolve 14



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Frage von funkytown:


Ich suche als Umsteiger von FCPX ein Videotutorial für Resolve 12.5 oder 14. Deutschsprachig wäre schön, kann aber auch in Englisch sein. Mir geht es um eine schnelle Einführung. Color Grading sollte etwas ausführlicher zu Wort kommen.

Danke für die Tipps.



Antwort von mash_gh4:

deutsch ist es zwar nicht, aber dafür ganz konkret auf deine umstiegsgelüste bezogen:

http://www.fcp.co/final-cut-pro/article ... ut-pro-way

leider ist es natürlich schon recht veraltet, weil sich resolve doch ständig wandelt bzw. laufend unmengen an neuen bugs eingebaut werden. ;)



Antwort von cantsin:

Ich hätte immer noch meine Schnellanleitung zu bieten, die aber nur die Grundzüge des Programms erklärt:
http://data.pleintekst.nl/resolve_schnellanleitung.html








Antwort von otmar:

Etwas googeln: Resolve 14 tutorial deutsch
Gruss Otmar



Antwort von Axel:

Für FCP X gilt nach wie vor, dass man Routinen beim Schnitt aus anderen NLEs vergessen muss. Jeder Umsteiger bestätigt das ausnahmslos, es ist ein Fakt. Für Resolve müsste daher ein FCP X - "Veteran" ebenfalls vergessen, dass es voneinander abhängige Clips in einer geschlossenen Timline ("Handlung") gibt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Clips, die du in die Resolve-Spuren schmeißt, völlig voneinander unabhängig sind und dass das einzige Ordnungsprinzip ihre relative Position im absoluten Timeline-Timecode ist. Schnittwerkzeuge selbst unterscheiden sich nur marginal, und sogar die Kurzbefehle dafür könntest du zum größten Teil übernehmen. Das eigentliche Erlernen wird erst gelingen, wenn du dich vorher zum Umdenken zwingst.



Antwort von Peppermintpost:

@funkytown

ich bin ja bekanntlich kein grosser fan von fcpx, allerdings ist fcpx ein schnittsystem mit ein bissel CC funktionalität (die zumindest für primary correction garnicht schlecht ist), Resovle ist ein Color Grading system mit ein bissel schnitt funktionen. das ist für schnitt nicht im ansatz so interaktiv wie fcpx und auch die materialverwaltung was im schnitt ja wirklich von elementarer bedeutung ist ist in resolve nicht im ansatz so gut. gleichzeitig funktioniert fcpx was den austausch von schnittlisten angeht wirklich gut, deswegen wird auch bei fast jeder demo wo es um den conform von kameramaterial geht fcpx xml benutzt, weil es da nunmal die wenigsten probleme gibt.

also sich mit der farbkorrektur in resolve auseinander zu setzen halte ich für eine super idee, weil resolve da der absolute hammer ist, wenn du aber mit der bedienung von fcpx klar kommst, dann verstehe ich nicht warum du das für ein weniger schnitt orientiertes programm aufgeben willst. also wenn dich fcpx nicht ganz grundsätzlich nervt, dann bleib dabei.

wie anfangs geschrieben, ich bin kein fcpx fan, ich benutze selbst avid und premiere zum schneiden, aber wer fcpx bedienen kann hat mMn wenig gründe zu wechseln und falls es vereinzelte gründe geben sollte (ich kenne fcpx nicht gut genug um alle bugs zu kennen) dann sollte dir klar sein das du nur bestehende unzulänglichkeiten gegen neue austauscht, egal auf welches system du wechselst.



Antwort von Jott:

Unbedingt mal testen: neue umfangreiche Color Correction mit Tracking und allem Schnickschnack direkt in fcp x, ohne nerviges Roundtripping:

https://www.coremelt.com/products/chromatic



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:
Für FCP X gilt nach wie vor, dass man Routinen beim Schnitt aus anderen NLEs vergessen muss. Jeder Umsteiger bestätigt das ausnahmslos, es ist ein Fakt. Für Resolve müsste daher ein FCP X - "Veteran" ebenfalls vergessen, dass es voneinander abhängige Clips in einer geschlossenen Timline ("Handlung") gibt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Clips, die du in die Resolve-Spuren schmeißt, völlig voneinander unabhängig sind und dass das einzige Ordnungsprinzip ihre relative Position im absoluten Timeline-Timecode ist.
Ich hör das immer wieder, aber ich kann das - selbst nach dem Ausprobieren - immer noch nicht nachvollziehen.
Kann mir das mal einer erklären? Für mich sieht die FCP TimelineTimeline im Glossar erklärt genau so aus wie alle anderen, und funktioniert auch genau so.



Antwort von Jott:

Das ist erstaunlich, weil ja so viele meinen, die "Timeline" sei das Letzte und unbedienbar.



Antwort von Frank Glencairn:

Teilweise ein bisschen umständlich (Gap Clips z.B.) - aber "unbedienbar" würde ich nicht sagen.



Antwort von Jott:

Wenn das der R S K liest! :-)



Antwort von Frank Glencairn:

Thihi :D








Antwort von motiongroup:

Wie viele Erklärungsversuche gab es seit 2011 zum Thema primäre Handlung vs konventionelle Timeline... ich wills nicht mehr erklären weil der vis-a-vis meist resistent dagegen ist und seinen Pfad so oder so vorgegeben hat..

Resolve ist aktuell ein sehr gutes Tool und wenn sich jemand damit anfreundet weil ihm der Workflow zusagt ist das vollkommen in Ordnung..
Selbiges gilt auch für alle anderen Applikationen..

Dieses Hickhack geht mir sowas von auf den Sack mittlerweile das ich die meisten Foren nur noch meide..



Antwort von Frank Glencairn:

Womöglich lieg's aber auch daran, daß der einzige Unterschied darin besteht, daß Apple die Teimline "Handlung" genannt hat, und ansonsten alles wie gewohnt funktioniert.

Clip auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt (pardon - Handlung) ziehen, schneiden, kürzen, umsortieren, rumschieben, etc. alles wie sonst auch. Ich glaub ich kann auschließen, das ich ein anderes FCPX probiert hab, als alle anderen.



Antwort von Axel:

motiongroup hat geschrieben:
Resolve ist aktuell ein sehr gutes Tool und wenn sich jemand damit anfreundet weil ihm der Workflow zusagt ist das vollkommen in Ordnung...
Die 14er (Beta-Updates bringen so rasant Verbesserungen, dass einem fast schwindelig wird) sind vor allem - zumindest auf aktuellen Macs - unglaublich performant. Das bezieht sich jetzt auf Schneiden in Echtzeit, Wettrendern beim Export hat mich noch nie sonderlich tangiert. Die erste Version, die ich kannte, 9 komma nochwas, nur CC, hätte ich noch als behäbig und betulich bezeichnet. Nach und nach wurde Resolve immer aufgeräumter, benutzerfreundlicher und "schnittiger", alles Software-Merkmale nach meinem Geschmack. Ein leistungsfähiges, plattformunabhängiges, ziemlich gut durchdachtes, kostenloses oder extrem günstiges Programm. Da kann ich gut nachvollziehen, wenn jemand voll darauf setzt.
Clip auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt (pardon - Handlung) ziehen, schneiden, kürzen, umsortieren, rumschieben, etc. alles wie sonst auch. Ich glaub ich kann auschließen, das ich ein anderes FCPX probiert hab, als alle anderen. Ermüdend, Frank. Einfache Frage: wie entscheidest du in FCP, in welche Spur du einen Clip kopierst?



Antwort von motiongroup:

Nö Frank das liegt wie schon gesagt an der Beratungsresistenz :) und es soll auch so sein... du deins er seins ich meins.. Artenvielfalt genannt.. ich muss keine Froschschenkel essen um dazuzugehören.. mancher bleibt bei ana Eitrigen mit an Buckel und ist zufrieden.. ich brauch kein Resolve kein Avid kein CC und auch kein Edius mehr oder was was weis ich was ..ich arbeite mit dem mit dem ich für mich ich am besten zurecht komme, weis warum und gut ists..das könnt auch iMovie sein.. Wayne kümmerts..



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:


Ermüdend, Frank. Einfache Frage: wie entscheidest du in FCP, in welche Spur du einen Clip kopierst?
Meinst du jetzt FCP oder FCPX



Antwort von cantsin:

Den Unterschied merkt man nicht bzw. nicht großartig, wenn man (wie ich und AFAIK auch Frank) seine Timelines möglichst simpel hält und wenig verschachtelt.

Wenn man aber mit komplexen Verschachtelungen bzw. Clips übereinander arbeitet, dann ist die 'magnetic timeline' von FCPX schon anders, weil sie automatisch zusammengehörige Gruppen von Clips identifiziert und manipuliert (z.B. bei Verschiebungen).

Computertechnisch ausgedrückt, ist die klassische Multitrack-Timeline sequenziell und die magnetic timeline objektorientiert. (Wobei man dann wieder mit Tricks wie Nesting und manueller Gruppierung in Kombination mit Ripple-Edit ein ähnliches Verhalten in klassischen NLEs erzwingen kann, was aber umständlicher ist.)



Antwort von Frank Glencairn:

Na ja, die "Handlung" (wer denkt sich sowas eigentlich aus) ist eigentlich nix anderes als die normale Videospur1.
Drüber kann ich andere Clips, Texte, undwasnichtalles legen, wie sonst halt auch (heißt normal halt Spur2.)

Und ja, das mit Connected Clips ist ganz nett, kostet mich in jeder anderen NLE halt einen Tastendruck, zwei (oder mehr) Clips zu connecten - Zeitersparnis im Sekundenbereich. Muss man aber meistens sowieso nicht machen, weil die auch so nicht verrutschen. Audio klebt sowieso standardmäßig immer dran.

Clips die an andere dranschnappen, oder beim Austauschen automatisch hin und her flutschen, ist auch nix neues.



Antwort von motiongroup:

Dem ist eben nicht so Frank weil sichs bei der Masterhandlung eben nicht um eine einfache Timline handelt sondern um den zentralen Dreh und Angelpunkt der wiederum unendlich viele Events und Handlungen beinnhalten kann inkl aller Handler, Metadaten, Versioning usw.. das macht auch das Handling bei umfangreichen Projekten so einfach..



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:


Ermüdend, Frank. Einfache Frage: wie entscheidest du in FCP, in welche Spur du einen Clip kopierst?
Meinst du jetzt FCP oder FCPX
Nachdem die Totenglocke für FCP7 nun endgültig erklungen ist, können wir uns das hässliche Akronym mit "X" (als wäre es Porno) wohl mal sparen. Oder wir sagen, wenn wir es ausnahmsweise mit 7 vergleichen, nur X.

Und es stimmt absolut, dass jemand, der prinzipiell nur in Spur 1 schneidet, keinen großen Unterschied merkt, bzw. eher einen Nachteil von FCP (Clips "kleben" aneinander und lassen sich nicht nach rechts, "in's Leere" verschieben). Das ist eine Art, zu denken und zu schneiden. An dieser Stelle ein Zitat (einfach Wikiquotes): Looking at a first assembly is kind of like looking at an overgrown garden. You can't just wade in with a weed whacker; you don't yet know where the stems of the flowers are. Offensichtlich gleicht seine Art zu schneiden der, ein gewaltiges Puzzle zu legen:

zum Bild

(Google-Suche "Timeline Walter Murch >Bilder")

Dergleichen wäre in FCP wesentlich einfacher. Vor allem natürlich das penible Audio-Checkerboarding, das FCP automatisch durchführt, solange man den Audioquellen bereits vor dem Schnitt batchweise "Rollen" und "Subrollen" zugewiesen hat.
Wenn man gnädigerweise einander verdeckende verbundene Clips in FCP als eigenständige Spuren interpretieren würde (was sie definitiv nicht sind), käme man in X niemals auf 19 (!!!) vertikale Videospuren. Die Hälfte davon (keine gesperrte!) existiert offenkundig bloß, um Clipkollisionen zu vermeiden. Und die gibt es nicht in X.








Antwort von mash_gh4:

Axel hat geschrieben:
Die 14er (Beta-Updates bringen so rasant Verbesserungen, dass einem fast schwindelig wird) sind vor allem - zumindest auf aktuellen Macs - unglaublich performant. Das bezieht sich jetzt auf Schneiden in Echtzeit, ...
die bugs und der fast nicht in den griff zu bekommende ressourcenbedarf, der mit dieser neuen version neue höhenflüge erlebt, darf aber halt leider auch nicht ganz übersehen werden! :(

im übrigen scheint sich das ganze jetzt nun leider auch immer mehr zw. der freien und der kaufversion auszudifferenzieren. die angesprochene beschleunigung ist ja leider nur in letzterer zu beobachten.
Axel hat geschrieben:
Ein leistungsfähiges, plattformunabhängiges, ziemlich gut durchdachtes, kostenloses oder extrem günstiges Programm. Da kann ich gut nachvollziehen, wenn jemand voll darauf setzt.
ich kann diese beurteilung wirklich gut verstehen, schließlich nutze ich resolve auch schon seit einigen jahren als hauptarbeitswerkzeug. es gibt trotzdem gewichtige gründe, die mich vermehrt nach alternativen ausschau halten lassen. ein bisserl fürchte ich, dass gerade dann, wenn plötzlich alle zu resolve wechseln, aber zugleich wohl auch die vermarktungsline zunehmend restriktiver ausfallen dürfte, für mich wieder der zeitpunkt gekommen sein wird, andere arbeitsmittel zu nutzen.



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:


Offensichtlich gleicht seine Art zu schneiden der, ein gewaltiges Puzzle zu legen:

zum Bild

(Google-Suche "Timeline Walter Murch >Bilder")

Das ist der typische Videospur Saustall in 7 - aber sowas ist weder in Premiere noch in Resolve nötig.
Und ja, Metadaten, Versioning, Nesting, Compoundclips etc geht natürlich in Resolve auch alles, dazu müßte man allerdings mal das Handbuch lesen.

Meine TimelineTimeline im Glossar erklärt sieht im Prinzip genauso aus wie die FCP Handlung. 1 Spur und notfalls noch eine drüber.

Ich glaub der größte Teil des aneinander vorbei Redens hier, kommt daher daß die meisten, die jetzt auf FCP schneiden vorher auf 7 geschnitten haben, wo das handling ein absoluter Pain in the Ass war, weil ständig irgendwas wohin verschoben wurde, kollidiert ist oder sonst irgend ein Wahnsinn.

Das war aber in anderen NLEs nie so. Da war das Audio schon immer am Video geklebt, und wenn man was verschoben hat, dann ist der Rest nachgerückt, ohne was durcheinander zu würfeln. Man konnte schon immer beliebig viele clips connecten, nesten, compounden undwasnichtalles. Audio Checkerboarding ist sowieso selbstverständlich.



Antwort von DenK:

Wie würde denn so eine TimelineTimeline im Glossar erklärt wie oben jetzt in FCPX aussehen?



Antwort von motiongroup:

auch alles, dazu müßte man allerdings mal das Handbuch lesen.
Und auch die Software verwenden von der man spricht.. ;)



Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und ja, Metadaten, Versioning, Nesting, Compoundclips etc geht natürlich in Resolve auch alles, dazu müßte man allerdings mal das Handbuch lesen.
naja -- ganz so toll funktioniert das in der praxis leider nicht immer! :(
compound clips im resolve ignorieren einfachen den alpha kanal und zeigen auch sehr unschöne begleiterscheinungen, wenn bspw. retiming operation darauf durchgeführt werden... usw.
das sind leider schon wirklich grobe einschränkungen und fehler, die einem das leben ziemlich schwer machen können...

wenn man derartiges bspw. mit den unglaublich tollen gruppierungsfeatures bzw. dem eleganten hin und her springen zw. damit eingeklammerten strukturierungsebenen im mistika vergleicht, schaut's nicht wirklich gut aus für resolve ;)



Antwort von cantsin:

DenK hat geschrieben:
Wie würde denn so eine TimelineTimeline im Glossar erklärt wie oben jetzt in FCPX aussehen?
AFAIK liesse sich das Material darin gar nicht so organisieren, weil im obigen Beispiel jede Kamera jeweils auf einer Spur liegt.



Antwort von Axel:

cantsin hat geschrieben:
DenK hat geschrieben:
Wie würde denn so eine TimelineTimeline im Glossar erklärt wie oben jetzt in FCPX aussehen?
AFAIK liesse sich das Material darin gar nicht so organisieren, weil im obigen Beispiel jede Kamera jeweils auf einer Spur liegt.
Die fahlblauen Clips in der TimelineTimeline im Glossar erklärt sind slugs ("7"-Veteranen erkennen das sofort) - leere Clips. Er hat sie umbenannt. Sie dienen in dieser TimelineTimeline im Glossar erklärt nur als Trenn- Sortier- und Benennungsbalken. Auf V16 genestete und geplünderte Abschnitte eines anderen Projektarchivs. Nur auf V1 und V2 befindet sich (X-Sprech) "die Handlung". Es handelt sich um einen Zwischenstand seines Schnitts für Particle Fever, einer Doku über den CERN-Teilchenbeschleuniger, die man z.B. auf Netflix auf deutsch ansehen kann, auf Youtube natürlich in voller Länge auf englisch. Die Physiker selbst haben das Projekt seit den 80ern mit damaligen Video- und Schmalfilm-Kameras dokumentiert. Die (Sub-)SD-Aufnahmen in 4:3 und in den unterschiedlichsten Frameraten sind in die fertige Doku auf unterschiedliche Weise integriert, teilweise mit riesigen schwarzen Rahmen und mit nostalgischem Ruckeln und Flimmern im HD-Bild der modernen Doku-Kameracrew. Sie sind zu 90% B-roll, wie eigentlich der überwiegende Teil des Films. Wissenschaftler erörtern die Hintergründe ihres Experiments. Anstatt Talking Heads im ON sehen wir sie sehr oft ihr Fahrrad vor der gewaltigen Anlage anketten, Milch aus dem Kühlschrank holen oder auf ihre Schnürsenkel starren, überblendet von animierten Higgs-Teilchen-Grafiken. Unterlegt von einem amalgamiertem Soundtrack (buchstäblich ein Remix, denn er übernahm einen Rohschnitt von jemand anderem mit fertiger Musik und verwendete beides wie "found footage"), der bekanntlich Murchs Spezialität ist.

Murch hat oft über seine Arbeitsweise geschrieben und gesprochen. Er glaubt daran, dass Schnitt wesentlich darin besteht, vorurteilsfrei ein kreatives Chaos anzusammeln, das man nach und nach kennenlernt und dessen Zusammenhänge man im Dienst der Story freilegt. Dabei verwendet er verschiedene Techniken. Unter anderem schneidet er gerne für sich stehende Sequenzen und montiert Versatzstücke daraus an andere Stellen (ein Kommentar aus dem Film: ein gutes Experiment versucht nicht, eine Theorie zu beweisen, sondern neue anzustoßen, ist wohl ganz im Sinne von Murchs Schnittphilosophie). Analog dazu versucht er, aus einer eigentlich geradlinigen Reportage ein durch Anreicherung von Subtext vielschichtiges und vieldeutiges Ganzes zu machen.

In X hätte er den Video- und Audioclips Rollen zuordnen können, was die Sortierung automatisiert und den Schnitt effektiver gemacht hätte. Die TimelineTimeline im Glossar erklärt wäre präziser sortiert gewesen, hätte weniger vertikalen Raum beansprucht und wäre übersichtlicher. Aber Automatisierung sieht Murch kritisch, und Effizienz sollte nicht heißen, dass der Cutter faul wird. Diese Kritik an X haben auch andere kluge Leute angebracht (die magnetische TimelineTimeline im Glossar erklärt fördert geradliniges Denken des Bedieners, eine Kopfsache). Murch hat sich irgendwo lobend über Premiere geäußert, offenbar hatte es ihm besonders das Pancake-Editing angetan. Was ich damit sagen will, ist, dass das Bildbeispiel nur eine völlig verrückte Methode zeigt, wie man Material auch organisieren kann. Sie lässt sich nicht für alle und nicht in jeder Situation anwenden. Man könnte sagen, sie sei komplett ineffizient. In dem Sinne, wie ein Marmor-Bildhauer ineffizienter arbeitet als ein 3D-Laserdrucker.




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