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Frage von klusterdegenerierung:


Suche einen Rat zum retuschieren von Logos auf Kleidung bei bewegten Objekten.
In meinem Fall kommt noch erschwerend hinzu, das es sich um Gemusterte Kleidung handelt und Haare permant da drüber wehen.

Also alles doppelt gemoppelt.
Ich hatte es jetzt mal mit der neuen cloning funktion probiert, aber das funzt garnicht.

Habt ihr eine Idee dazu da es entweder nicht so doof durch unzuverlässiges Tracking ausschaut, oder eine andere Alternative?
Danke! :-)

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Antwort von r.p.television:

Puh, ich würde sagen das geht vermutlich nur mit viel Handarbeit bzw Rotoscoping. Muster auf Kleidung die Falten wirft und Haare davor. Selbst wenn man das Muster tracken kann, wie will man den Faltenwurf hinkriegen und den korrekten Lichteinfall?

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Antwort von Jott:

Bei so was dürfte neu drehen besser, zeitsparender und billiger sein. Wenn der Kunde das vergeigt hat, zahlt er‘s auch.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich bin im gleichen Material schon mit Logos auf klaren Flächen sehr gut ausgelasstet, da ich mich hier Teilweise wirklich von frame zu frame arbeiten muss, weil der Prota ständig davorher rennt.

Neu drehen steht wohl im Raum, aber erstmal soll es so versucht werden.
Ich befürchte aber es geht kein Weg dran vorbei, denn ein Unschärfe track dadrüber zu legen sieht bestimmt auch nicht so doll aus.

Dabei ist mir dann aber die Methode eingefallen die man ab und zu sieht wenn jemand das Logo einer Sendeanstalt aus der oberen Ecke überlegert hat.
Wie macht man denn sowas?

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Antwort von mash_gh4:

sind vermutlich zwei verschiedene probleme:
  • das tracking selbst
  • das retuschieren
  • was das tracking angeht, hast vermutlich ohnehin nicht so viel spielraum und kannst einfach nur nehmen, was das jeweilige programme od. entsprechende plugins anbieten. die besseren compositing lösungen bieten aber zumindest vernünftigere manuelle eingriffsmöglichkeiten, um die resultierenden kurven ggf. mit der hand nachträglich zu bereinigen, was bspw. im resolve nicht so einfach möglich ist.

    was das retuschieren angeht, könnte eine 'inpainting'-lösung evtl. besser funktionieren als das klonen, wenn du mit komplizierten räumlichen verformungen und überlagerungen zu kämpfen hast. ich hab heute gerade wieder eine interessante neu inpaint software gefunden: https://github.com/EmbarkStudios/texture-synthesis -- wobei die aufgrund ihre ausgeprägt stochastischen arbeitsweise vermutlich nicht ganz optimal für filmische einsatzzweck bzw. bildsequezen sein dürfte, aber z.b. das G'MIC openfx plugin bietet eine ähnliche funktionalität an.

    https://patdavid.net/2014/02/getting-ar ... nting.html
    https://github.com/MrKepzie/Natron/blob ... npaint.rst

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    Antwort von klusterdegenerierung:

    Bislang habe ich in Fushion mit dem Painter die clone funktion als Einzelframe oder Serienframe genutzt, dabei habe ich mir immer kleine Kontingente mit Einzelframes und Serineframes geschnitten und diese je nach Art bearbeitet, was auch geht, aber ist halt echt unsäglich, weil es einem wie Sysiphos vorkommt.

    Gehen tut ja am Ende des Tages eh alles, aber bequem und wirtschaftlich ist eben was anderes.
    Aber vielleicht ist es auch eine gute Art an einen Neudreh zu kommen. ;-)

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    Antwort von r.p.television:

    klusterdegenerierung hat geschrieben:
    Aber vielleicht ist es auch eine gute Art an einen Neudreh zu kommen. ;-)
    Eben. Einfach dem Kunden eine realistische Aufstellung präsentieren bei dem der Neudreh billiger kommt. Bei so nem Retuschekram verzettelt man sich am Ende nur mit nem Angebot und diskutiert dann am Ende wegen der Kosten mit dem Kunden.

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    Antwort von mash_gh4:

    r.p.television hat geschrieben:
    Bei so nem Retuschekram verzettelt man sich am Ende nur mit nem Angebot und diskutiert dann am Ende wegen der Kosten mit dem Kunden.
    naja -- es gibt evtl. schon auch die variante, es einfach jemanden machen zu lassen, der das flott hinbekommt bzw. einfach zielführende praktische zugänge zu derartigen problemen kennt, die man sich selbst nicht träumen hätte lassen. aber natürlich geht das nicht immer. solchen sachen kann man wirklich nur an hand des konkreten materials seriös beurteilen. aber ein winziges logo verschwinden zu lassen, ohne dabei zu viel arbeitsstunden oder visuellen kollateralschaden zu provozieren, sollte meist schon machbar sein.

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    Antwort von klusterdegenerierung:

    Ich denke das ist ein guter Aspekt an den ich auch schon dachte, aber auch da ist die Frage ob es denn auch so aussieht wie der Kunde es sich wünscht, und natürlich gräbt man sich damit selbst evtl. einen Dreh ab. ;-)

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    Antwort von mash_gh4:

    klusterdegenerierung hat geschrieben:
    Ich denke das ist ein guter Aspekt an den ich auch schon dachte, aber auch da ist die Frage ob es denn auch so aussieht wie der Kunde es sich wünscht, und natürlich gräbt man sich damit selbst evtl. einen Dreh ab. ;-)
    hast schon recht! -- ich würde diese herangehensweise vielleicht auch deshalb nicht völlig ausklammern, weil man daraus evtl. auch einiges lernen kann. wenn man einmal gesehen hat, was prinzipiell möglich ist, tut man sich einfach leichter, es irgendwann auch selbst nachzumachen und befriedigend hinzubekommen. ;)

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    Antwort von srone:

    r.p.television hat geschrieben:
    Eben. Einfach dem Kunden eine realistische Aufstellung präsentieren bei dem der Neudreh billiger kommt. Bei so nem Retuschekram verzettelt man sich am Ende nur mit nem Angebot und diskutiert dann am Ende wegen der Kosten mit dem Kunden.
    und besser wird es mit der retusche eh nie...;-)

    lg

    srone

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    Antwort von Jott:

    Vor allem wird sich‘s nicht wie sonst „versenden“, weil der Kunde konzentriert exakt auf die betreffende Stelle starren wird.

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    Antwort von srone:

    Jott hat geschrieben:
    Vor allem wird sich‘s nicht wie sonst „versenden“, weil der Kunde konzentriert exakt auf die betreffende Stelle starren wird.
    genauso...;-)

    lg

    srone

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    Antwort von mash_gh4:

    Jott hat geschrieben:
    Vor allem wird sich‘s nicht wie sonst „versenden“, weil der Kunde konzentriert exakt auf die betreffende Stelle starren wird.
    und was glaubst wie es demjenigen geht, der die korrektur vornimmt?
    der schaut natürlich auch nur auf diese eine stelle und zweifelt selbstkritisch bis zum schluss...

    trotzdem -- derartiges ist hinzubekommen, genauso wie andere ähnlich gelagerte aufgaben.
    es ist halt einfach ein etwas anderer job als alleine nur mit der kamera und licht zu arbeiten.

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    Antwort von srone:

    mash_gh4 hat geschrieben:
    Jott hat geschrieben:
    Vor allem wird sich‘s nicht wie sonst „versenden“, weil der Kunde konzentriert exakt auf die betreffende Stelle starren wird.
    und was glaubst wie es demjenigen geht, der die korrektur vornimmt?
    der schaut natürlich auch nur auf diese eine stelle und zweifelt selbstkritisch bis zum schluss...

    trotzdem -- derartiges ist hinzubekommen, genauso wie andere ähnlich gelagerte aufgaben.
    es ist halt einfach ein etwas anderer job als alleine nur mit der kamera und licht zu arbeiten.
    das ist es mit sicherheit, doch wirklich befriedigend wird es nie sein, deswegen neu-dreh...;-)

    lg

    srone

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    Antwort von mash_gh4:

    srone hat geschrieben:
    ... doch wirklich befriedigend wird es nie sein, ...
    so kann man auch über alle arbeit von kameraleuten, schauspielern und all den anderen die anderen künste bzw. das überall anzutreffende mittelmaß denken. :)

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    Antwort von srone:

    mash_gh4 hat geschrieben:
    srone hat geschrieben:
    ... doch wirklich befriedigend wird es nie sein, ...
    so kann man auch über alle arbeit von kameraleuten, schauspielern und all den anderen die anderen künste bzw. das überall anzutreffende mittelmaß denken. :)
    das ist eines, aber das flicken von fehlern, wird nie wirklich befriedigend sein..;-)

    und ich beziehe mich explizit auf fehler...

    lg

    srone

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    Antwort von mash_gh4:

    srone hat geschrieben:
    das ist eines, aber das flicken von fehlern, wird nie wirklich befriedigend sein..;-)
    sicher! -- aber es gehört halt einfach dazu...

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    Antwort von srone:

    mash_gh4 hat geschrieben:
    srone hat geschrieben:
    das ist eines, aber das flicken von fehlern, wird nie wirklich befriedigend sein..;-)
    sicher! -- aber es gehört halt einfach dazu...
    manchmal, aber nur als absolute notlösung...davor gebe ich alles um das zu vermeiden...;-)

    lg

    srone

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    Antwort von klusterdegenerierung:

    Ich sag mal so, wer es nicht weiß, dem wirds wahrscheinlich nicht mal auffallen.
    Der Kunde wird sicherlich erstmal genau hinschauen, aber da er nur mit einer verpixelung gerechnet hat, wird er eher Begeistert sein das es eine Retusche ist und er das Logo garnicht mehr sieht, satt es verschwommen zu sehen.

    Kunden wissen auch garnicht das sowas alles geht und sind ganz baff und fragen sich wie das von Zauberhand verschwinden konnte.
    Bin mal gespannt, ich denke ich werde Heute fertig und vielleicht bekomme ich ja schon ein feedback. ;-)

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