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Reisen & Technik



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Frage von Maik44:


Hallo :)

Wir haben in Zukunft das Vorhaben, unsere Kameratechnik für Reisen, im Flugzeug ins Ausland zu transportieren.

Ich möchte gern wissen, ob ihr damit schon Erfahrungen gemacht habt und was man da alles zu beachten hat.

Von der kleinen Fotokamera inklusive Zubehör, bis hin zu größeren Videokameras inklusive Stabilisierungssysteme (Gimbal & RIG) und Zubehör.

Muss das vorher alles angemeldet werden ?!

Was benötigen man für Unterlagen ?!

Wie/Wo kann man für solche Reisen, am besten seine Technik versichern lassen ?!

Was könnten im allgemeinen noch für Probleme entstehen und wie kann man diese dann am besten umgehen ?!

Was habt ihr für Erfahrungen in diesen Bereich machen können ?!

Habt ihr Empfehlungen/Anregungen ?!

Ich freue mich über eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen




Antwort von didah:

also ich hab bisher in china, japan, korea, taiwan, thailand, dubai, russland und indien gedreht - nirgends hab ich irgendwas angemeldet, keinen papierkkrieg geführt und probleme hatte ich auch nirgends. so deutsche sachen wie genehmigungen gibts halt auch nur in deutschland ;)
empfehlungen? einfach machen, nicht groß drüber nachdenken (auch wenn das hier vermutlilch fast alle aufschrein lässt...)

edit: in korea wollte mal ein kolllege von mir seine c300 anmelden - die option gibts dort erst gar nicht
LG



Antwort von Jott:

In Dubai zum Beispiel darfst du außen ohne Permit kommerziell (davon reden wir, oder?) gar nichts drehen, ganz im Gegensatz zu Deutschland. Bitte Vorsicht mit stolzem "ich lass mich halt nicht erwischen" als ernst gemeinter Tipp, gerade einem Unerfahrenen gegenüber.

Der reale Tipp ist allenfalls, auf eigene Gefahr: filmende Fotoapparate nutzen, auf Touri machen statt auf Filmteam, Filmen ohne auffälliges Zusatzgeraffel (Gimbal) lernen, gab‘s früher ja auch nicht. Dann wird man nirgends gestoppt.

Deine Südkorea-Story stimmt übrigens auch nicht: die sind sehr wohl dem Carnet A.T.A.-System für Berufsausrüstung angeschlossen. Es sei denn, du meinst Nordkorea.








Antwort von hellcow:

Ich geh vorher zum Zoll und lass mir so eine ~Eigentumsbestätigung für das ganze Equipment ausfüllen, um bei der Rückreise keinen Stress mit übermotiviertem Personal zu bekommen.



Antwort von ShakyMUC:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carnet



Antwort von didah:



Deine Südkorea-Story stimmt übrigens auch nicht: die sind sehr wohl dem Carnet A.T.A.-System für Berufsausrüstung angeschlossen. Es sei denn, du meinst Nordkorea.

dann war der zöllner wohl nicht in der stimmung - fakt ist, er konnte gar nichts anmelden, wurde wieder weggeschickt. und ja, klar, wir reden von kommerziellen projekten. mag sein, dass man offiziell/theoretisch in dubai überall anmelden muss - aber nicht in der praxis. in der praxis holst deine cam raus und fängst an zu drehen. war kein problem in der dubai mall, war kein problem im garden oder sonst wo. die frage hat sich so einfach nicht gestellt...

lg



Antwort von Jott:

Dann hast du halt Glück gehabt. Ich drehe oft für Auftraggeber in Dubai und bin schon öfter, wenn auch durchaus nicht immer, nach dem Permit für kommerzielle Aufnahmen gefragt worden (das unbürokratisch zu bekommen ist). Hat man keins, wird man nett, aber deutlich darauf hingewiesen, dass das so nicht läuft und der Dreh sofort abzubrechen ist. Und besonders deutlich, dass es beim nächsten Mal dann ernst wird.

Man darf nicht vergessen, dass die Emirate mit Stock und Stein quasi in Privatbesitz sind. Du willst ja auch nicht, dass irgend jemand ungefragt deinen Garten als Drehort in Beschlag nimmt. So muss man das nun mal sehen!

Auf "wird schon gutgehen" ist kein Verlass. Die Regelungen vor Ort sind ganz leicht rauszukriegen. Der deutsche Luxus der Panoramafreiheit ist international beileibe nicht die Norm. Deswegen wundert mich auch deine kritische Einlassung zu Deutschland, lockerer ist es nämlich kaum irgendwo.



Antwort von didah:

wie gesagt, ich hab das eben anders rum erlebt... mag sein, dass es woanders am papier strenger als in deutschland ist - nach meiner erfahrung wird die papierregel aber seltener in anderen ländern (ich kann vorallem für asien sprechen) dann auch angewandt als in deutschland. in china gilt auch normales internationalles verkehrsrecht (blinken, rechts vor links etc etc), und dann schau dir mal an, wie sie tatsächlich fahren ;)

https://www.youtube.com/watch?v=Y8bfNplEmfo



Antwort von xteve:

Na ja, mit kleinem Besteck ist das alles sicherlich nicht das Problem, aber wir hatten schon angereiste Filmteams deren Equipment dann für ein paar Tage bis zu 2 Wochen von den Zollbeamten bei der Einreise nach China nicht durchging. Ganz zu schweigen von den neuen Bestimmungen für Akkus...und zwar dann bei der Ausreise. 2x V-mount Akkus pro person wenn die Kapazität 160wh nicht übersteigt.
Mit 'ner FS7 & tripod nach Korea war gar kein Problem. Auf die Philippinen auch nicht. Allerdings gibts z.B. bei Funkstrecken von Land zu Land unterschiedlichste Probleme bei der Einfuhr.
Auf den Philippinen, in Thailand und auch China wird neuerdings auch sehr schnell nach der Drehgenehmigung und Arbeitserlaubnis gefragt wenn irgendwo ARRI oder RED draufsteht.

Gruss,
Steve



Antwort von Jott:

Zusammengefasst:

a) Zoll

Persönlicher Kram darf überall rein, niemand kann einer GH5, 5D etc. ansehen, ob es eine Privatknipse ist oder sie beruflich genutzt wird. Sachtler-Stativ, Gimbal, Funkenstrecken - na ja. Da kann das Eis dünn werden. Länder, die zum Beispiel keine Journalisten mögen, könnten Streß machen. Eine Einladung des Auftraggebers in Landessprache, die erklärt, was man tut, kann nie schaden.

Was passieren kann: etwa 30% des Wertes in bar bei der Einreise hinterlegen müssen. Absicherung dagegen: Carnet A.T.A., gilt für über 70 Länder, gibt's bei der örtlichen IHK. Ist ein bisschen Gelaufe, gilt aber dann für ein Jahr und beliebig viele Länder (die vorher angeben).

b) Drehen im Land: halt informieren. Nicht in Foren, sondern immer an der Quelle.

c) Gepäck: vor jedem Flug die aktuelle (!) Akkuregelung der Airline klären, auch das bitte nicht in Foren, wo jeder etwas anderes weiß. Wieviele Akkus, welche Kapazität, und vor allem wohin: ins Handgepäck ja/nein? Ändert sich ständig.

d) Im Zweifel mit gesundem Menschenverstand und kleinem Besteck als Tourist agieren. Ist ja kein Problem, wenn es zum Beispiel um die Produktion von Stock Footage oder Reisevideos geht.

e) Versicherungen: die sowieso bestehenden darauf abklopfen, ob sie auch im Ausland gelten (Europe, Welt ...). Gegebenenfalls anpassen lassen und fertig. Ob eine Versicherung was taugt, merkt man erst, wenn man sie tatsächlich mal braucht.

f) Viel Spaß beim Reisen.



Antwort von Jost:


Hallo :)

Wir haben in Zukunft das Vorhaben, unsere Kameratechnik für Reisen, im Flugzeug ins Ausland zu transportieren.

Ich möchte gern wissen, ob ihr damit schon Erfahrungen gemacht habt und was man da alles zu beachten hat.

Von der kleinen Fotokamera inklusive Zubehör, bis hin zu größeren Videokameras inklusive Stabilisierungssysteme (Gimbal & RIG) und Zubehör.

Muss das vorher alles angemeldet werden ?!

Was benötigen man für Unterlagen ?!

Wie/Wo kann man für solche Reisen, am besten seine Technik versichern lassen ?!

Was könnten im allgemeinen noch für Probleme entstehen und wie kann man diese dann am besten umgehen ?!

Was habt ihr für Erfahrungen in diesen Bereich machen können ?!

Habt ihr Empfehlungen/Anregungen ?!

Ich freue mich über eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen


Es gibt 2 Hürden: Fluggesellschaft und Landessitte im Reiseland.

Ich nehme alles Technische im Handgepäck mit. Dann erübrigt sich jede Versicherung. Gegen Diebstahl im Reiseland kann man sich ohnehin kaum versichern lassen.
Beste Erfahrungen habe ich mit dem ONTARIO WEATHERPROOF FLIGHT & OUTDOORS IATA BACKPACK gemacht.
z.B.: https://cabinmax.com/backpacks/255-onta ... 33358.html
zum Bild https://cabinmax.com/1974-large_default ... ckpack.jpg
Meines Wissens ist der nur für Ryanair zu groß.
Aber wie es oben schon hieß: Erst prüfen. Daneben gilt auch: Wenn Du einen Zubringerflug hast, den ein Tochter/Partner-Unternehmen ausführt, prüfen, welche Maße/welches Maximal-Gewicht die akzeptieren. Das kleinere/geringere gilt.

Der Ontario ist billig, wiegt selbst nur 1,3 Kilo, nimmt Regen nicht krumm und lässt sich auch im Reiseland wie ein Rucksack tragen. Mit Rasterschaum-Platten füllen, gibt es bei Ebay, und die Raster-Blöcke in der gewünschten Form auszupfen. Eine ganz individuelle Lösung.
Im nächsten Maker-Space schneiden sie Dir die passenden Formen auch mit dem Lasercutter aus. Welcher Schaumstoff dafür geeignet ist, kann man Dir auch im Maker-Space sagen.
Alternativ: 3 Stück je 5 cm hohe PU-Platten (kein Styropor) aus dem Baumarkt per Lötkolben oder Heißdraht in der gewünschten Form ausbrennen. Das ist mühsamer, aber auch robuster. Die Ausschnitte müssen mit Stoff ausgelegt werden. Krümelt bei ganz langem Tragen sonst ganz leicht.
Es ist überraschend, welch großes Handgepäck akzeptiert wird. In den Ontario passt liegend eine Blackmagic Ursa Mini samt aufgesetztem Griff, ein Canon 100-400, ein 50er plus zwei Akkus und der Kleinkram rein.

Je nach Variante liegt man am Ende zwischen 50 und 100 Euro.

Du kannst Dir mal aus Zeitungsseiten die Maße zusammenkleben und darauf Dein Equipment verteilen. Es ist unglaublich, was man alles im Handgepäck mitbekommt.




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