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PeerTube als YouTube-/Vimeo-Alternative



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Frage von cantsin:


PeerTube ist eine dezentrale, nichtkommerzielle, auf Open Source-Software basierte Videoplattform, die für Nutzer genau wie YouTube und Vimeo funktioniert, unter der Haube aber peer-to-peer-(=Bittorrent und ActivityPub) Technik verwendet und auf interner Vernetzung unabhängig betriebener Server beruht. Hier die Peertube-Website mit mehr Informationen:
https://joinpeertube.org/de/home/

PeerTube läuft seit einigen Monaten im Betatest. Wie ich jetzt feststellen konnte, ziemlich stabil und alltagstauglich. Hier ein Video, das ich auf PeerTube gestellt habe:
https://peertube.social/videos/watch/c2 ... ca0288432e
(Der Master war eine 1920x1080/24p h264-Datei mit 24Mbit/s. Die PeerTube-Server-Software macht nach dem Upload - genau wie Vimeo und YouTube - ein Reencoding in 240p, 360p, 480p, 720p und 1080p1080p im Glossar erklärt und liefert es in seinem Browser-Player wahlweise in diesen Auflösungen aus.)

Wenn man PeerTube als Videomacher/-Uploader verwenden will, funktioniert es genauso wie die alternativen, nichtkommerziellen und dezentralisierten sozialen Netzwerke Mastodon (Twitter-Alternative) und Diaspora (Facebook-Alternative): Man muss sich einen der öffentlich zugänglichen/aufgelisteten Server als "Zuhause" wählen, kann dort seinen Content uploaden, der dann aber überall im PeerTube-Netzwerk (bzw. auf allen Servern) sichtbar ist. Jeder PeerTube-Server hat seine eigenen Regeln wie z.B. Upload-Limits oder Beschränkungen auf nichtkommerzielle Videos. (Wer einen eigenen Webserver betreibt und die nötige Netzbandbreite und den nötigen Plattenplatz hat, kann auch relativ einfach die PeerTube Server-Software installieren.)

Hier noch ein Wikipedia-Artikel zu den Hintergründen und technischen Details des Projekts: https://en.wikipedia.org/wiki/PeerTube

- Werde das weiterhin als Alternative testen, weil meine Videos (noch) auf Vimeo stehen, die Plattform aber langsam zu sterben scheint und ihr Geld immer weniger wert ist. - Neben PeerTube wird, dank extrem platzsparender neuer Codecs, allerdings auch das Selbsthosten von Videos auf gewöhnlichen Webservern immer mehr zur Alternative, wie im Nachbarthread zum AV1-Codec diskutiert.



Antwort von mash_gh4:

interessanter service...

und vor allen dingen auch ein super video von dir! -- auf solche verrückte sachen steh ich wirklich! -- da macht das filmen wieder sinn!:)



Antwort von nachtaktiv:

auf meinem opera läufts gar nicht. auf firefox läuft dein video nur mit ton, bild bleibt schwarz. aber die idee ist genial. endlich mal weg mit diesen scheiss upload filtern und dieser ständigen zensur, claim und strike gefahr. youtube geht mir schon seit jahren tierisch auf die eier.





Antwort von Alf_300:

P2P hat seine Tücken,denn wenn einer gechütztes Material anbietet ist man Verteiler und in der Abnmahnfalle



Antwort von beiti:

Neue YouTube-Alternativen sind immer willkommen. Hier hakt es aber leider noch an allen Ecken.

Problemlos abspielen kann ich das Video bisher nur in Chrome unter Windows.
In Edge und Opera (Win) geht gar nichts (Fehlermeldung, FormatFormat im Glossar erklärt nicht unterstützt).
In Firefox (Win) sehe ich erst lang den Lade-Kringel (vermutlich wird die Datei erst komplett geladen) und kann dann nur den Ton hören; das Bild bleibt schwarz.
In Chrome und Opera unter Android höre ich den Ton, aber statt Bild gibt es nur ein bisschen Pixel-Matsch am oberen Bildrand.
In Firefox und im Samsung-Browser unter Android geht nichts (Fehlermeldung, FormatFormat im Glossar erklärt nicht unterstützt).



Antwort von cantsin:

Danke für Eure Rückmeldungen. Hatte tatsächlich nur Chrome getestet - und deshalb die Probleme nicht gesehen.

Ich belasse es mal bei den zwei Videos, die ich da jetzt hochgeladen habe, beobachte, wie sich die Plattform in den folgenden Monaten entwickelt und halte Euch auf dem Laufenden. (Für Oktober ist die erste non-Beta angekündigt.)



Antwort von beiti:

Neben PeerTube wird, dank extrem platzsparender neuer Codecs, allerdings auch das Selbsthosten von Videos auf gewöhnlichen Webservern immer mehr zur Alternative, wie im Nachbarthread zum AV1-Codec diskutiert. Das wäre eigentlich schön und wünschenswert, aber wird vermutlich nur für Videos mit niedriger Zugriffsrate richtig klappen.
Ich habe selber "All-inkl Premium", wo ich auf 250 GB Webspace durchaus eine paar Videos unterbringen könnte. Aber bei meinen nächtlichen Tests habe ich leider festgestellt, dass man die Download-Geschwindigkeit selten über 2 MBit/s kriegt. Ob das schon die Gesamt-Bandbreite für meinen Account ist oder ob es hier eine künstliche Beschränkung pro User gibt, weiß ich nicht. Aber was soll man auch erwarten, wenn sich bis zu 50 Kunden den Server teilen? Da muss der Anbieter irgendwie mit der BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt haushalten.
Die höherwertigen Angebote, wo man allein einen ganzen Server mit breiter Anbindung zur Verfügung hat, gehen dann schon ordentlich ins Geld (dafür kriegt man mehrere Vimeo-Premium-Accounts). Und ob sehr viele weltweite Nutzer von einem Einzelserver in Deutschland gleichzeitig ein Video ohne Aussetzer streamen können, ist auch fraglich. Für solche Anforderungen ist das Angebot wohl nicht ausgelegt.

YouTube ist technisch schon vorbildlich ausgestattet (z. B. mit den Spiegelservern in aller Welt) und verkraftet auch heftigere Anstürme. Anders wären die enormen Zugriffszahlen mancher YouTuber ja gar nicht möglich. Seit ich zuhause VDSL50 habe und somit auf meiner Seite kein Download-Flaschenhals mehr besteht, hatte ich bei YouTube eigentlich nie wieder Ruckler oder Aussetzer, noch nicht mal mit 4k-Videos. Mit Vimeo und anderen Plattformen (z. B. Mediatheken) passiert mir das zu Stoßzeiten immer noch gelegentlich.



Antwort von mash_gh4:

normalerweise wird die auslieferung von video-content, wenn er nicht live daher kommt, heute fast überall mit den selben techniken über diverse CDNs abegewickelt. die die daten liegen dabei in unveränderlichen S3 buckets, die rund um die welt gespiegelt werden. aber derartiges nutzten ja z.b. auch die gratis GitLab pages -- dort wird das mittlerweile auf google cloud infrastruktur abgewickelt --, die entsprechende performance reicht im normalfall für solche einfachen geschichten völlig aus.

bei den p2p lösungen dagegen, zeigt sich meistens schon, dass die meisten internetnutzer nur über stark asymmetrische zugänge verfügen, die nur downloadseitig vernünftige bandbreiten bereitstellen. serverbetrieb- od. eben p2p-nutzung ist damit kaum vernünftig möglich.



Antwort von nachtaktiv:


P2P hat seine Tücken,denn wenn einer gechütztes Material anbietet ist man Verteiler und in der Abnmahnfalle

wenn man doof ist, ja.




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