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Nix Neues zum Avid Media Composer auf der IBC?



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Frage von Valentino:


Außer diesen ganzen "Cloud-Quatsch" gibt es irgendwie nicht wirklich was Neues zum Avid Media Composer oder habe ich da was nicht mitbekommen?
http://www.avid.com/press-room/2017/09/ibc2017
Die kurzen 20 bis 30 Sekunden Teaser auf Youtube sind ein Witz und eine Frechheit für alle Kunden die eben gerade keine Zeit für die IBC hatten. Dazu ganz viele neue Begriffe von irgendwelchen Netzwerk und Cloud-Produkten, zu den es nicht mal Preise gibt.
Für den Download des Cloud-Whitepaper PDFs muss man sich extra registrieren, ist danach aber auch nicht schlauer.

In der aktuellen MC-Version 8.9.1 schlagen Sie sich zwei Jahre danach immer noch mit dem Quicktime-Problem herum. Während Adobe in Premiere und AE ein ordentlichen 360° Workflow vorstellen, braucht es beim MC noch das teure und verbuggte MochaVR Plug-In.
Schon so einfache Sachen wie GPU Beschleunigter H.264-Export scheinen die in 2017 immer noch nicht hinbekommen zu haben.

Seit der Vorstellung vom "neuen" DNxHR-Codec sind die gefühlt nur noch am Debuggen und scheinen irgendwie den szenischen Cutter mit eigenem Avid-System komplett vergessen zu haben. Der braucht kein MediaCentral und kann sich diesen Webservice wahrscheinlich auch gar nicht leisten. Das zeigt auch die Vorstellung der neuen Avid-I/O-Box Artist DNxIV die für 3000 Euro irgendwie am Kunden vorbei entwickelt wurde.
Ein einfacher Remote- bzw. Collaboration-Modus wie beim DR14 wäre für den MC hingegen mal eine Sinnvolle Idee für alle die eben nichts mit EB, SocialMedia oder einem großen Post-Haus zu tun haben.



Antwort von Drushba:

Alles sehr vage und dünn. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich den Supportvertrag noch einmal upgegraded, in der Hoffnung, Lösungen für die Quicktimeproblematik in Jahresfrist zu bekommen. Leider ist da viel zu wenig passiert. Wer jetzt noch einmal upgraded, kann bis Dezember die Symphony-Option für 99 Dollar dazukaufen. Obs das bringt? Vermutlich werde ich noch ein letztes Mal upgraden, um die Bugfixes mitzunehmen. Und nächstes Jahr noch einmal ;-)

Das hier soll übrigens in der Pipeline liegen: https://www.provideocoalition.com/avids ... -composer/
Überall wo "under investigation" steht wirds wohl noch bis 2020 dauern... mit viel Glück! ;-)



Antwort von Valentino:

Dank für den Link zu den Folien. Einiges davon sollte sogar schon integriert sein, damit ist 2020 für ein MC-X gar nicht so unwahrscheinlich ;-)

Bis dahin sind wahrscheinlich einige auf Premiere CC, FinalCut-X. Edius oder Davinci Resolve gewechselt...





Antwort von fsm:

Haben sich wohl einige die Frage von Valentino gestellt, gestern gabs im Avid Forum eine Antwort:

What did Avid Announce at IBC 2017

We do not wait for trade shows to roll up features and release them.We release a new version every month and have for the last 2 years. This enables customers to get the features we are making right away.

We demo'd Media Composer Version 8.9 and 8.9.1 on the show floor and showed a new Title Tool as a tech preview. We are working to finish by the end of the 2017 year. The title tool is an update to the existing title tool but simplified with in context editing and 4K support. We have new technology that sits behind the UI.

We also have an API so more advanced titilers can provide a similar experience to users.

We introduced a new I/O Device called DNxIV and a new panel that provides Media Central Cloud UX to coexist inside Media Composer, this will help drive a new asset management system for post called Media Central Editorial Management that provides much more than bin locking and project sharing.

The panel eventually allows 3rd parties to write an interface to be hosted inside Media Composer.

Hope this helps......

Dave Colantuoni, Sr. Direct Product Management



Antwort von Valentino:

Dank für die Info, aber wirklich schlauer ist man danach nicht wirklich.

Das neue Titeltool ist seit über 15 Jahren überfällig, Avid verkauft es aber als die Innovation!

Wie teuer ist MediaCentral, was bringt es und warum nicht einfach ein Shared-Projekt-Modus ohne diesen ganzen Quatsch?
Bekommt doch BlackMagic und Adobe auch hin. Dazu gibt es für Video mit FrameI/O doch schon eine sehr gute Plattform.

Ein AVC-Intra Proxy CodecCodec im Glossar erklärt mit 50Mbit wäre mal cooles und würde dem schrottreifen DNxHD36 in Rente schicken. Die nötige CPU und GPU Power dafür hat eigentlich jedes neuere Laptop.

Dazu endlich mal ein MC der auch mal mehr als nur 10 Prozent der GPU nutzt und auf acht CPU-Kerne optimiert ist!
Vielleicht ist dann auch noch Zeit für ein UI-Makeover.



Antwort von Jott:

Da du so ziemlich der Einzige sein dürftest, der AVC Intra als Proxy will, ist mit so was nicht zu rechnen. Sie haben ja ihre eigenen Codecs, die flutschen.



Antwort von Jalue:


Dank für den Link zu den Folien. Einiges davon sollte sogar schon integriert sein, damit ist 2020 für ein MC-X gar nicht so unwahrscheinlich ;-)

Bis dahin sind wahrscheinlich einige auf Premiere CC, FinalCut-X. Edius oder Davinci Resolve gewechselt...

Tja, genau diese Frage steht für mich im Raum, nachdem ich zwei Jahre lang meinen "Vertrag" mit Avid verlängert, aber beruflich überwiegend auf FCPX geschnitten habe. Ein bisschen war das, wie von einer E-Klasse in einen Smart umzusteigen. Vieles nervt und wirkt billig, aber im "Stadtverkehr" (Onlinevideo) ist der Smart/FCPX klar überlegen. Intuitive Bedienbarkeit, Upgrades laufen fast von allein, frisst anstandslos fast jeden CodecCodec im Glossar erklärt

Ich mag AVID, bin quasi damit aufgewachsen, aber langsam verdichtet sich bei mir das Gefühl, dass sie den Medienstrukturwandel mit seinen geänderten Anforderungen verschlafen, da hilft auch kein natives Cloud-Gedöns. Viele jüngere Kollegen kennen das Programm schon gar nicht mehr.

Da ich Apple sowie Adobeprodukte nicht mag, kommen als Alternativen wohl nur Edius oder Resolve infrage. Werde mir die auf jeden Fall mal anschauen, bevor ich erneut Kohle an Avid überweise für Upgrades, die nur in Trippelschritten Verbesserungen bringen.



Antwort von Valentino:

Habe diese Forderung auch schon von einige Posthäusern gehört, die alleine schon der vielen Projekte halber nicht über DNxHd36 gehen können.
Bei ProResProRes im Glossar erklärt gibt es ja den 85Mbit/s LT-Codec, der in etwas die goldene Mitte darstellt, bei DNxHDDNxHD im Glossar erklärt ist zwischen 36 und 120Mbit/s schon eine ordentliche Lücke. Schon ein DNxHDDNxHD im Glossar erklärt für 1080p1080p im Glossar erklärt mit 60 bis 80Mbit/s wäre da eine Wohltat und ein 90min Spielfilmprojekt mit knapp 50h Material würde immer noch unter 2TB benötigen und damit knapp 1/3 unter dem Speicherbedarf

Avid hat ja so einen 800kbit/s Web-Proxy-Codec, der aber nicht wirklich mit der Zeit geht. Drei Qualitätsstufen von 1Mbit/s bis 10Mbit/s wären da nicht ganz so verkehrt.
Am besten alles automatisiert, das der Cutter bzw. Assistent eben kein MP4 exportieren muss, sondern dieser einfach nur die Freigabe für den aktuellen Schnitt erteilt und Produzent sowie Redakteuer am nächsten Morgen die aktuelle Schnittfassung anschauen können. Für den Fall das was schief läuft noch eine schöne App für den Admin, damit dieser früh genug eingreifen kann.

So ein System wäre schon seit Jahren machbar, aber irgendwie traut sich keiner so richtig. Automatisierung ist ja was für Amateure höre ich da immer wieder.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin großer Avid-Fan und liebe die Möglichkeiten, Stabilität und habe auch keine Probleme mit der Komplexität nur wirklich innovativ sind die beim Avid-MC nicht wirklich.



Antwort von Drushba:


Da ich Apple sowie Adobeprodukte nicht mag, kommen als Alternativen wohl nur Edius oder Resolve infrage. Werde mir die auf jeden Fall mal anschauen, bevor ich erneut Kohle an Avid überweise für Upgrades, die nur in Trippelschritten Verbesserungen bringen.

Empfinde ich auch so und habe noch exakt einen Monat Zeit, das Update zu machen. Rund 300 Euro mit Symphony Option, wenn man das transatlantisch kauft. Für ungefähr denselben Preis gibt es schon Resolve! Edius Workgroup ist ziemlich gut, macht den Job, aber leider keinen Untertitelim- und Export und nur auf Windows. Letzteres ist aus Sicherheitsgründen eigentlich nicht mehr zu vertreten - wenn ich mir so ein Verschlüsselungsvirus einfangen sollte, wäre ich mit meinen Projekten geliefert. Resolve traue ich noch nicht gänzlich über den Weg, weil es doch sehr hardwarehungrig ist und noch manche Profifeatures wie die leidigen Untertitel nicht beherrscht. Ich überlege daher noch ein einziges Mal den Avid upzugraden und Symphony + die (baldige?) Quicktimelösung mitzunehmen, dann aber ab nächstem Jahr die Reißleine zu ziehen...



Antwort von Valentino:

@Jalue
Merkwürdig Weise scheint die ProTools Entwicklungsabteilung deutlich schneller zu sein was Innovationen angeht. Die Kollegen vom MC ruhen sich hingegen gerne auf Tools wie Mocha aus, die gut integriert sind aber nicht von ihnen stammt.

@Drushba
Das Windows mehr Probleme mit Viren hat ist klar, aber auch Linux, Apple und Unix hat mit Sicherheitslücken zu kämpfen, es wird nur weniger in der allgemeinen Presse darüber geschrieben.

So bald ein findiger Hacker bzw. Gruppe erkannt hat das gerade mit den Apple-Usern bei erfolgreicher Verschlüsselung deutlich mehr Geld als mit ein paar ahnungslosen Windows Rentnern zu machen ist, wird es bei macOS ähnliche Probleme geben.
Ausspionieren tun dich eh beide, da musste schon auf Linux oder FreeBSD arbeiten um diesen Punkt einigermaßen ab zuhacken.

Eine echte Firewall, tägliche Backups auf externen Medien sollte man auch bei allen Projekten machen, das fällt bei Apple ja nicht weg. Dazu die Systeme nicht 24/7 am Netz lassen, Büro und Arbeitsrechner nicht im selben Netzwerk betreiben oder gar Mails auf der Workstation lesen. Dafür gibt es bei fast jedem Schnittplatz kleinere Laptops oder Tablets für Cutter und Kunden. Diese sind meist in einem abgetrennten Gäste-WLAN-Netz integriert.
Dazu regelmäßig Updates ziehen und diese vorher auf Echtheit überprüfen, halt die üblichen IT-Sicherheitsstandards einhalten.
Wenn System befallen mit Livesystem komplett platt machen und Backup aufspielen.

Was mich hingegen sehr reizt ist das neue AFS Dateisystem, aber NTFS wird 2020 auch bald Geschichte sein.

Warte auf den Tag an dem mal einer ein Virus für die Doremi DCI-Systeme schreibt. Da sich die Dinger ihren Schlüssel und so alle automatisch über Netz ziehen und einige Vorführ- und Technikräume nur ungenügend gegen Dritte gesichert sind, wird das in den nächsten Jahren auch noch kommen.



Antwort von Drushba:


tägliche Backups auf externen Medien sollte man auch bei allen Projekten machen, das fällt bei Apple ja nicht weg. Dazu die Systeme nicht 24/7 am Netz lassen, Büro und Arbeitsrechner nicht im selben Netzwerk betreiben oder gar Mails auf der Workstation lesen.

Eiserne Regeln, die seit 1995 gelten. Und die ich trotzdem niemals befolgen werde ;-)

Daher wird es -----------------------> Resolve auf Linux!



Antwort von Jalue:

@Drushba: Ich denke darüber nach AVID kurz vor Ablauf des Supportvertrags nochmal neu aufzusetzen, dann aber das System einfach auf dem Ist-Zustand einzufrieren. Anders als bei Adobe darf man erworbene Lizenzen ja weiter nutzen und für normale TV-Produktionen in HD sollte die aktuelle Fassung bis auf Weiteres locker ausreichen. Das gesparte Geld kann dann in Edius o.ä. investiert werden.

Lieber würde ich allerdings ein "AVID MC X" erwerben, jene komplette Neuentwicklung, die von der Systemphilosophie her irgendwo zwischen FCPX und Premiere angesiedelt ist, dabei aber voll kompatibel mit dem Mediacomposer. Nicht zuletzt ermöglicht sie einen nahtlosen Export/Import von Projekten nach/aus FCPX und Premiere Pro, hat Loudness-Mischung implementiert, im Preis inbegriffen ist ein kompatible Schnitt-App für Mobile Reporting, Updates sind wie bei Final Cut kostenlos ... Upps ... Mist, jetzt hat der Wecker geklingelt.



Antwort von mash_gh4:


@Drushba
Das Windows mehr Probleme mit Viren hat ist klar, aber auch Linux, Apple und Unix hat mit Sicherheitslücken zu kämpfen, es wird nur weniger in der allgemeinen Presse darüber geschrieben.

So bald ein findiger Hacker bzw. Gruppe erkannt hat das gerade mit den Apple-Usern bei erfolgreicher Verschlüsselung deutlich mehr Geld als mit ein paar ahnungslosen Windows Rentnern zu machen ist, wird es bei macOS ähnliche Probleme geben.
Ausspionieren tun dich eh beide, da musste schon auf Linux oder FreeBSD arbeiten um diesen Punkt einigermaßen ab zuhacken.

dem muss ich leider zustimmen.
apple ist in dieser hinsicht ohnehin eine mittlere katastrophe -- es ist immer ein wahrer genuss, wie rasch diese systeme bei den Pwn2Own wettbewerben ihren besitzer wechseln, aber auch linux gibt's immer mehr probleme, wenn unbedarfte user es gar zu sehr benutzerfreundlichen desktopvaraianten verwenden.

wirklich ungut in dem zusammenhang ist auch der umstand, dass gerade videoverarbeitungsprogramme ein ganz sensibles einfallstor für entsprechende schädlinge bilden. das hat damit zu tun, dass der zugriff auf die video-ausgabe im system sehr hohe zugriffsrechte benötigt, und man diesen umsatnd ganz wunderbar nutzen kann, um ein system zu übernehmen. es gibt zwar einige bemühungen, das besser in den griff zu bekommen (aktuelle z.b. das projekt Pipewire), trotzdem haben angriffe über diesen weg eine lange geschicht bzw. gerade erst in letzter zeit wieder für sehr viel aufsehen gesorgt (https://www.heise.de/security/artikel/L ... 90563.html)

Daher wird es -----------------------> Resolve auf Linux!

naja, prinzipiell würde ich das natürlich auch begrüßen!
Ich galube auch, das resolve tatsächlich als ganz brauchbare NLE lösung angesehen werden kann und gerade im schnitt erfreulich zufriedenstellend funktioniert.

was allerdings die linux unterstützung angeht, halte ich es in der momentanen form noch für völlig unzumutbar! :( obwohl ich wirklich seit 25 jahren fast ausschließlich unter linux arbeite, läuft resolve bei mir leider noch immer in einer virtuellen windows maschine, weil die nutzung der linux variante viel zu viele nachteile und probleme mit sich bringen würde. ich würde auch wirklich niemanden raten, gerade diese anwendung zum anlass zu nehmen, das betriebssystem zu wechseln. eine noch schlechter verpackte linux applikation als resolve lässt sich kaum finden. so lange das das nicht bereinigt wird, und das zeug den diesbezüglichen qualitätsstandards und kompatibilitätskriteren, wie man als maßstab auch an alle anderen linux applikationen anlegen würde, befriedigender gerecht wird, macht's einfach keinen sinn, sich hier große hoffnungen zu machen.

im übrigen gibt's halt auch das problem, dass resolve zusehends auf ein sehr anspruchsloses massenpublikum abzielt und jene qualitätsansprüche, die im professionellen umfeld einfach unverzichtbar sind, dabei oft auf der strecke bleiben. das ist ein bisserl ärgerlich, weil es dadurch dadurch, trotz all der der unzähligen ständig neu hinzukommenden features, in wichtigen dingen zusehends schlechter und fehleranfällig wirkt.



Antwort von blickfeld:


...
was allerdings die linux unterstützung angeht, halte ich es in der momentanen form noch für völlig unzumutbar! :( obwohl ich wirklich seit 25 jahren fast ausschließlich unter linux arbeite, läuft resolve bei mir leider noch immer in einer virtuellen windows maschine, weil die nutzung der linux variante viel zu viele nachteile und probleme mit sich bringen würde. ich würde auch wirklich niemanden raten, gerade diese anwendung zum anlass zu nehmen, das betriebssystem zu wechseln. eine noch schlechter verpackte linux applikation als resolve lässt sich kaum finden. so lange das das nicht bereinigt wird, und das zeug den diesbezüglichen qualitätsstandards und kompatibilitätskriteren, wie man als maßstab auch an alle anderen linux applikationen anlegen würde, befriedigender gerecht wird, macht's einfach keinen sinn, sich hier große hoffnungen zu machen.

im übrigen gibt's halt auch das problem, dass resolve zusehends auf ein sehr anspruchsloses massenpublikum abzielt und jene qualitätsansprüche, die im professionellen umfeld einfach unverzichtbar sind, dabei oft auf der strecke bleiben. das ist ein bisserl ärgerlich, weil es dadurch dadurch, trotz all der der unzähligen ständig neu hinzukommenden features, in wichtigen dingen zusehends schlechter und fehleranfällig wirkt.

was du da raushaust geht echt auf keine kuhhaut. resolve wird seit ewigkeiten bei den großen studios auf linux eingesetzt. immer wieder lustig, das der große und beste videoschnitt und linuxfachmann mash es nicht auf die kette bekommt. ich begebe mich nahe der heretik, aber ich werfe trotzdem mal in den raum, evtl sollte man seine probleme erst bei sich suchen und seinem selbsternannten profitum, bevor man den schwarzen peter wo anders sucht.
aber mache sachen sind halt sinnlos...
aber halt, was hat denn ein ganzen industriezweig schon zu sagen, wenn der titan mash anderer meinung ist...



Antwort von mash_gh4:


resolve wird seit ewigkeiten bei den großen studios auf linux eingesetzt.

traditionell ist resolve, wie viele andere professionelle systeme, einfach als fertige turnkey solution ausgeliefert worden, aber das ist eben ganz etwas anders als eine einzelne applikation so zu verpacken, dass sie auf allen wichtigen und weiterverbreiteten linux systemen, wie jede andere anwendung auch, sauber installiert und gleichberechtigt neben anderem benutzt werden kann. es würde auch ja auch niemand für eine sonderlich befriedigende lösung halten, wenn bspw. libreoffice nur mit einer speziellen mitgelieferten linux distribution einigermaßen sauber installiert werden könnte -- man also zumindest ein dual boot system angeboten bekäme, wo man dann halt jedesmal in dieses libreoffice system booten müsste, um ein office dokument zu bearbeiten. aber ungefähr so nimmt sich der gegenwärtige linux support im falle von resolve aus. das würde sicher auch niemand bei premiere, avid od.ä. akzeptieren oder als vorbildlich empfinden.

darüber hinaus gibt's aben wirklich eine lange lange liste von features, die in den gegenwärtigen linux ausgaben von resolve nicht unterstützt werden oder nicht sauber funktionieren:

* prores ist weiterhin nur in der .000 variante verfügbar (obwohl es praktisch jede freie pimperlapplikation unter linux normalerweise unterstützt) und auch die ganzen MPEGMPEG im Glossar erklärt codecs finden sich nur in der zahlungspflichtigen studio version.
* die abhängikeit von bmd-hardware ist im falle der linux version noch ausgeprägter als unter mac und windows.
das betrifft einerseits die tatsache, dass hier überhaupt keine fremden bedienungspanels akzeptiert werden, aber auch den umstand, dass z.b. keinen sound über irgendwelche andere hardware als über die decklink karten ausgeben werden kann.
* massiv störende und seit monaten bekannte, aber leider nicht behobene, bugs gibt's auch hinsichtlich LUTs, dualmonitor layout, audio codec support...

aber, wie gesagt, das allergrößte problem ist weiterhin der völlig untaugliche installer, der in seiner beschränktheit wirklich seinesgleichen sucht. nur flame ist in dieser hinsicht ähnlich altmodisch, inkompatibel und unbefriedigend -- nuke und mistika sind dagegen beispiele von mindestens gleicher professionalität, die aufzeigen, dass linux anwendungen auch unter kommerziellen rahmenbedingungen ganz anders ausgeliefert und unterstützt werden können.



Antwort von blickfeld:



resolve wird seit ewigkeiten bei den großen studios auf linux eingesetzt.

traditionell ist resolve, wie viele andere professionelle systeme, einfach als fertige turnkey solution ausgeliefert worden, aber das ist eben ganz etwas anders als eine einzelne applikation so zu verpacken, dass sie auf allen wichtigen und weiterverbreiteten linux systemen, wie jede andere anwendung auch, sauber installiert und gleichberechtigt neben anderem benutzt werden kann. es würde auch ja auch niemand für eine sonderlich befriedigende lösung halten, wenn bspw. libreoffice nur mit einer speziellen mitgelieferten linux distribution einigermaßen sauber installiert werden könnte -- man also zumindest ein dual boot system angeboten bekäme, wo man dann halt jedesmal in dieses libreoffice system booten müsste, um ein office dokument zu bearbeiten. aber ungefähr so nimmt sich der gegenwärtige linux support im falle von resolve aus. das würde sicher auch niemand bei premiere, avid od.ä. akzeptieren oder als vorbildlich empfinden.

darüber hinaus gibt's aben wirklich eine lange lange liste von features, die in den gegenwärtigen linux ausgaben von resolve nicht unterstützt werden oder nicht sauber funktionieren:

* prores ist weiterhin nur in der .000 variante verfügbar (obwohl es praktisch jede freie pimperlapplikation unter linux normalerweise unterstützt) und auch die ganzen MPEGMPEG im Glossar erklärt codecs finden sich nur in der zahlungspflichtigen studio version.
* die abhängikeit von bmd-hardware ist im falle der linux version noch ausgeprägter als unter mac und windows.
das betrifft einerseits die tatsache, dass hier überhaupt keine fremden bedienungspanels akzeptiert werden, aber auch den umstand, dass z.b. keinen sound über irgendwelche andere hardware als über die decklink karten ausgeben werden kann.
* massiv störende und seit monaten bekannte, aber leider nicht behobene, bugs gibt's auch hinsichtlich LUTs, dualmonitor layout, audio codec support...

aber, wie gesagt, das allergrößte problem ist weiterhin der völlig untaugliche installer, der in seiner beschränktheit wirklich seinesgleichen sucht. nur flame ist in dieser hinsicht ähnlich altmodisch, inkompatibel und unbefriedigend -- nuke und mistika sind dagegen beispiele von mindestens gleicher professionalität, die aufzeigen, dass linux anwendungen auch unter kommerziellen rahmenbedingungen ganz anders ausgeliefert und unterstützt werden können.

schmerzen, einfach nur schmerzen. lass resolve einfach in der umgebung laufen, in der es vom hersteller gewollt ist und es gibt keine großen probs. wenn du das nicht willst, einfach die hände von professioneller software. simple as this.



Antwort von Drushba:


@Drushba: Ich denke darüber nach AVID kurz vor Ablauf des Supportvertrags nochmal neu aufzusetzen, dann aber das System einfach auf dem Ist-Zustand einzufrieren.

Ist aber nicht nötig, Du kannst im Avid-Downloadcenter jederzeit Deine letzte Version nachladen. Du bringst mich aber auf eine andere Idee: Apple wird doch demnächst das mega-krass-fluppentaggende-bildschirmbräunende und abschädelnde Betriebssystemupdate auf Highsierra machen, wonach ja dann die meisten Apps und Programme nicht mehr funktionieren werden. Überlege gerade, ob man diese neue Architektur nicht noch ein letztes Mal mitnehmen sollte, um dann noch ein paar Jahre lang darauf schneiden zu können.




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