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Nikon bringt eigene XQD-Karten Serie - 64 und 120 GB mit 400 MB/s



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Newsmeldung von slashCAM:



Mit der Ankündigung der Nikon Z6 und Z7 kam gleichzeitig die berechtigte Frage auf, warum in aller Welt Nikon bei den neuen Modellen einzig und allein auf den XQD Speiche...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Nikon bringt eigene XQD-Karten Serie - 64 und 120 GB mit 400 MB/s




Antwort von Attero:

Was ich mich wirklich frage: Warum wird nicht schon seit langer Zeit der UHS-II Standard in sämtlichen neuen Geräten genutzt. Die Karten sind nur moderat teurer als UHS-I Karten, bei gleichzeitig wesentlich höhren Datenraten. Mit 200-300MB/s sollte im professionellen Foto- und ambitionierten Videobereich doch alles machbar sein. Aber wahrscheinlich bringt kann man mit den XQD-Karten einfach mehr verdienen...

Man stelle sich mal vor, was Magic Lantern alles aus einer Canon Kamera mit UHS-II Slot rausholen könnte...



Antwort von dersuperpro1337:

Man stelle sich mal vor, was Magic Lantern alles aus einer Canon Kamera mit UHS-II Slot rausholen könnte...

Das große Problem dabei ist, dass nahezu keine Kamera den entsprechenden Controller o.ä. verbaut hat, um die Karten auch vollständig auszureizen.
Nikon schreibt bspw. nur mit 150MB/s im UHS-II Slot der D850. Und selbst deren XQD Slot schreibt mit "nur" 300MB/s.
Auch die GH5 schreibt in beiden UHS-II Slots nur mit maximal 100MB/s.
Die Sony A9 schreibt mit maximal 150MB/s.

So lange die Controller + Prozessoren (?) in den Kameras nicht besser werden, hilft leider auch kein UHS Standard weiter.





Antwort von Frank B.:


Was ich mich wirklich frage: Warum wird nicht schon seit langer Zeit der UHS-II Standard in sämtlichen neuen Geräten genutzt. Die Karten sind nur moderat teurer als UHS-I Karten, bei gleichzeitig wesentlich höhren Datenraten.

Ich finde UHS-II sind erheblich teurer als UHS-I- Karten. Ich beobachte den Markt schon länger, weil ich mehrere Geräte habe, die den UHS-II-Standard nutzen können. Aber die Preise gingen in den letzten zwei Jahren kaum runter. Jedenfalls nicht bei Markenkarten. Es gibt einige billigere Anbieter, bei denen aber oft die Bewertungen so negativ ausfallen, dass ich mich vor einem Erwerb bisher gescheut habe. Ich habe vor ca. 2 Jahren zwei Toshiba Exceria Pro für meinen BM Video-Assist 4K um 130 Euro pro Stck. gekauft. Seitdem sind sie nur noch gestiegen. Heute liegt der Preis pro Karte bei mind 240 Euro.



Antwort von iasi:

Mit XQD-Kanonen auf 8bit-HEVC-Spatzen ...



Antwort von Frank B.:


Mit XQD-Kanonen auf 8bit-HEVC-Spatzen ...

Ne, da gehts wahrscheinlich eher um hohe Serienfotogeschwindigkeit. Wird wenig mit Video zu tun haben, die Entscheidung.



Antwort von pillepalle:

Das wird vor allem die Fotografen freuen wenn die Bilder aus dem Pufferspeicher schnell weg geschrieben werden und die Datenübertragung zum PC zügig geht. Das NVMe Protokoll birgt auch mehr Zukunftspotential als das S-ATA aus den UHS-II Karten. Und CFExpress steht auch vor der Tür. Das wird Nikon per Firmware-Update unterstützen. Und wer weiß... vielleicht werden ja auch mal bessere Codecs für Video in der Kamera freigeschaltet. XQD ist schon nicht so schlecht.

VG



Antwort von iasi:

Dass sich die Fotografen freuen, ist schon klar - wer mit den Nikon-Knippsen aber filmen will, ist ziemlich angeschmiert.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Was heißt angeschmiert? Du bekommst ja auch mehr Leistung für den höheren Preis (eine 64 GB Karte kostet ca. 130 €). Mir ist es lieber einmal etwas mehr zu zahlen als ständig Geld in neue Kartenformate zu stecken. Die XQD wirst Du lange benutzen können und sie wird mit vielen Nikon Kameras funktionieren.

VG



Antwort von iasi:

Du bezahlst viel Geld für eine Karte, die die Kamera beim Filmen nicht mal annähernd ausreizt.
Die Datenmengen, die die Nikons auf die Karte schiebt, schreibt doch jede durchschnittliche Karte weg.

Es ist eben schlicht Beschiss, wenn Nikon zwar auch 10bit intern bieten könnte, es aber nicht tut - und dann eben auch noch viel Geld für Karten will, deren Schreibraten wie Perlen vor die Säue geworfen werden.
(Oh je - jetzt kann man wohl nicht mal mehr gute alte Metapher verwenden, ohne dass gleich der Verklemmtheitsfilter anspringt :)

Ich kaufe übrigens sicherlich nicht teure Karten im Hinblick auf die Zukunft.



Antwort von Frank B.:


Du bezahlst viel Geld für eine Karte, die die Kamera beim Filmen nicht mal annähernd ausreizt.
Die Datenmengen, die die Nikons auf die Karte schiebt, schreibt doch jede durchschnittliche Karte weg.

Es ist eben schlicht Beschiss, wenn Nikon zwar auch 10bit intern bieten könnte, es aber nicht tut - und dann eben auch noch viel Geld für Karten will, deren Schreibraten wie Perlen vor die *** geworfen werden.

Nochmal, es geht um Foto. Das ist eine Fotokamera mit Videooption. Und diese Videooption ist sehr gut, da 10Bit am HDMIHDMI im Glossar erklärt Ausgang. Ja, sie hätte 10Bit intern bieten können. Aber dann wäre sie wahrscheinlich für viele ein Dorn im Fleisch. Vielleicht wär das aber auch mit anderen Problemen verbunden gewesen, wie Hitzeproblemen oder Prozessorleistung. Ich habe davon zu wenig Ahnung. Trotzdem finde ich das Angebot auch jetzt schon ansprechend.



Antwort von Bergspetzl:

fehlendes 10 bit könnte auch an zulieferverträgen liegen, die das verbieten. andere kunden der zulieferer leben wahrscheinlich im gegensatz zu nikon auch vom video, und da will man keine schlechte stimmung machen.

denn vom prinzip her sollte es für technik weit einfacher sein einen 10bit All i codec zu implementieren als einen h264 oder 65. der erfordert zum codieren doch wesentlich mehr rechenleistung für sein ergebnis.



Antwort von rush:



Ne, da gehts wahrscheinlich eher um hohe Serienfotogeschwindigkeit. Wird wenig mit Video zu tun haben, die Entscheidung.

Nikon wird sich freuen wenn die Käufer mitspielen - alle anderen greifen dagegen im Vergleich zu SD-Karten deutlich tiefer in die Tasche bei eher "überschaubaren" Mehrwert...
Hat 'ne Kamera genügend Puffer-Speicher an Board wäre auch UHS-II sicherlich kaum die Bremse... wer ständig Dauerfeuermäßig unterwegs ist greift dann häufig ja doch auf jpegs zurück um den Datenwulst halbwegs in den Griff zu kriegen.



Antwort von Frank B.:

XQD ist doch auch nicht teurer als UHS II.



Antwort von rush:


XQD ist doch auch nicht teurer als UHS II.

Naja - 128GB XQD findet man kaum unter 200€... SD Karten mit UHS-II dagegen schon merklich häufiger... wenn man bedenkt das viele Kameras die entsprechenden Interfaces nichtmal voll ausreizen muss es ja auch nicht immer die allerschnellste 400MB/s Karte sein... entsprechende ADATA UHS-2 Karten mit 260MB/s schreibend gibts ab rund 140€.

Ob die Preise durch den Beitritt Nikons nun etwas fallen wird sich daher zeigen müssen... SD (in diversen Formen) ist einfach noch massiv verbreiteter... CF hat sich seinerzeit auch nicht wirklich durchsetzen können, auch wenn die Karten theoretisch etwas flotter waren.. der Preis brach ihnen das Genick.



Antwort von Frank B.:

Sony XQD M Series 128GB (QD-M128) ab € 188,18 bei idealo: https://zz6e7.app.goo.gl/aE3eun2rKteyi1cbA

Und da sind Markenkarten in UHS-II und gleichen Kapazitäten oft drüber.



Antwort von rush:

@ Frank.. die schreibt aber nur mit max 150MB/s... das ist dann in der Tat extrem weit weg von den theoretisch hohen Schreibraten die jene Karten ja ermöglichen sollen...



Antwort von Frank B.:

Das würde theoretisch für DNxHR HQX in UHD 30P locker reichen. Denke, damit macht die Kamera, was sie soll. Für Video braucht die lange nicht so viel Geschwindigkeit. Das wird w.g. eigentlich hauptsächlich für die Serieneschwindigkeit bei Fotos gebraucht.

Wir dürfen ja nicht davon ausgehen, was die Kamera alles theoretisch können könnte, sondern was sie praktisch kann.



Antwort von rush:


Das würde theoretisch für DNxHR HQX in UHD 30P locker reichen. Denke, damit macht die Kamera, was sie soll. Für Video braucht die lange nicht so viel Geschwindigkeit. Das wird w.g. eigentlich hauptsächlich für die Serieneschwindigkeit bei Fotos gebraucht.

Wir dürfen ja nicht davon ausgehen, was die Kamera alles theoretisch können könnte, sondern was sie praktisch kann.

Korrekt - dafür sollten dann aber auch nochmal günstigere V60er UHS-II SD Karten mit um 100MB/s DatenrateDatenrate im Glossar erklärt häufig ausreichen.... und die V90er fallen auch im Preis. Dürfte also spannend werden ob und wenn ja wie sich XQD da entsprechend etablieren kann. Bisher gibt es da ja wenig Konkurrenz und entsprechend teuer sind die Karten. Nicht zuletzt deswegen will Nikon da gewiss auch was dran mitverdienen...



Antwort von Frank B.:

Dem Verbraucher dürfte es aber aus finanzieller Sicht Wurscht sein. Ich persönlich würde es sogar besser finden, sie hätten noch nen zweiten Schacht für UHS-I Karten. Nicht jeder braucht unbedingt eine hohe Serieneschwindigkeit und für einfache Fotos und die gebotenen Videodatenraten würden die ausreichen. Nikon hat sich aber für XQD entschieden. Wer weiß, vielleicht wollen sie sich ja ne Tür offen lassen für höherwertigere Videocodecs. Hier ging die Diskussion ja darum, warum kein UHS-II. Ich wollte da einfach nur einhaken, dass das vom Preis her Wumpe ist, ob UHS-II oder XQD.



Antwort von rush:


Dem Verbraucher dürfte es aber aus finanzieller Sicht Wurscht sein.

Naja eben nicht... "Einsteiger" UHS-II Karten mit moderaten Schreibraten bekommt man eben deutlich günstiger als "Einsteiger"-XQD Karten.
Und für viele Hobbyisten ist eben der Preis für Speicher sehr oft auf ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Argument beim Kauf einer Kamera bzw. den Wechsel in ein System.



Antwort von Frank B.:

Jetzt beißt sich aber die Katze in den Schwa(Forenzensur)nz. :D



Antwort von Da Klausi:

https://www.idealo.de/preisvergleich/Of ... -sony.html



Antwort von Frank B.:

Jo, kenn ich. Aber hat ja nochmal 50MB/sec. weniger als die "langsame" XQD, die ich oben gepostet habe, was da bemängelt wurde, sie sei schwach. Die reichte aber für DNxHR HQX in UHD 30P (wohlwissend, dass es den CodecCodec im Glossar erklärt intern nicht bei Nikon gibt, aber wir wissen auch nicht, was die noch vor haben, offensichtlich wollten sie von Anfang an auf einen schnellen Standard setzen). Diese UHS-II hier nicht. Da kannste auch gleich ne gute UHS-I nehmen. Gute UHS-II, die über den Werten der von mir verlinkten XQD Karte liegen, sind nicht viel billiger als die. Da bleib ich dabei. Man macht auch keinen höheren Standard, um dann die billigsten und leistungsmäßig schlechtesten Karten zu verwenden. Dann kannste w. g. auch bei UHS-I bleiben.



Antwort von Shiranai:

XQD dreht sich nicht nur um Geschwindigkeit, die Karten sollen auch sehr viel verlässlicher arbeiten, also höhere Lebensdauer haben und niedrigere Ausfallraten, als es bei gewöhnlichen SD Karten der Fall ist.
Gerade bei Berufsfotografen ist das natürlich wichtig. Scheinbar ist Nikon von dieser Verlässlichkeit so überzeugt, dass sie sogar der Z7 nur einen Kartenslot spendiert haben.



Antwort von Frank B.:

Mit der Datensicherheit kenn ich mich allerdings nicht aus.



Antwort von kling:

Hat SONY in Sachen Sonderwege bei Speichermedien nicht dazugelernt?




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