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Micro von Blackmagic Info-Sammelthread



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) 4.6K und 12K uä.-Forum

Frage von Axel:


Relativ selten Erwähnung fand hier die BMMCC, obwohl sie in verschiedenen Shops als verfügbar angezeigt wird.

Da sie denselben Sensor wie die Pocket hat, dürfte man Pi mal Daumen dieselben Bilder davon erwarten, vielleicht glauben darum einige, es lohne sich nicht, darüber nachzudenken.

Allerdings habe ich ja meine Pocket verkauft. Und ich vergleiche die Unterschiede. Ich fände es schön, wenn andere, die irgendwelche ergänzenden Infos dazu im Netz gefunden haben, diese hier posten würden. Besonders gerne natürlich eigene negative Erfahrungen, sofern gemacht.

Zunächst zu den Unterschieden:

1. Die Micro hat kein Display.

Die Pocket hat eins, aber ein schlechtes, das vermutlich am ehesten hilft, die Akkus schneller auszuzutscheln. Mit diesem schlechten Display zu fokussieren bedeutet, man muss PeakingPeaking im Glossar erklärt verwenden. Im Zusammenhang mit der bei S16 relativ hohen Schärfentiefe führt dies dazu, dass man die akzeptable Schärfe der hyperfokalen Distanz (das gesamte Bild leuchtet Peaking-Grün) so hinnimmt. Dabei entsteht ein weicher, matschiger Bildeindruck, den man leicht mit geringer Auflösung verwechseln kann. Ich vermute, dass auch Noam Kroll mit dem BMVideoAssist ein ungünstiges Setup hatte (im Hellen angeblich ja schlecht) und dass ein sehr guter EVF (da bietet sich ja der FullHDFullHD im Glossar erklärt smallHD 501 mit Sidefinder und ladbaren LUTs förmlich an) bessere Fokussierung ermöglicht hätte:


2. Die Micro hat LP-E6-Akkus,

die laut BM 90 Minuten durchhalten. Wunschdenken oder realistisch? Die Nikon-Akkus der Pocket halten bekanntlich im günstigsten Fall 30 Minuten.

3. Die Micro hat eine zuschaltbare Global-Shutter-Funktion.

30p statt 60p, okay. Gibt es sonst noch Dinge, die man da wissen muss? Geringerer DR? Irgendwelche Artefakte?

Ein paar weitere Fragen auf's Geratewohl:

Passt der Metabones BMPCC-Speedbooster auf die Micro?
Würde ruessels Ohrwurm funktionieren?
Raw in 60p? Packen die SanDisk Extreme Pro das datenratenmäßig noch?
Rig-Beispiele?



Antwort von panalone:

Micro Studio Camera oder Micro Cinema Camera? Die Micro Cinema Camera ist meines Wissens noch nirgends verferfügbar.



Antwort von Axel:

Okay, da war ich ja vorschnell. Dann grab ich den Fred zur Adventszeit wieder aus ;-)








Antwort von vladi:

NAB steht vor der Tür. Man wird auch wieder etwas zeigen müssen. Micro/Pocket Cinema Camera 4K?



Antwort von srone:

bm wäre gut beraten die pocket2 mit dem alten bmcc sensor (2,5k) auszustatten, das wäre ein kracher, die pocket3 dann mit dem neuen 4,6k und dann besser e-mount -träum ;-).

lg

srone

ps: als pocket4 dann die fullframe variante mit 6k, ebenfalls e-mount. ;-)))



Antwort von Darth Schneider:

Ein Witz das Teil, finde ich, genau so wie die Pocket und all die Anderen Modelle ausser Vieleicht der Ursa. Leider !! Wenn BM einen besseren Gerätedisgner einstellen würde, dann käme dabei Vieleicht mal eine kleine handliche Filmkamera raus vom Stapel, keine schweren oder unförmige Kisten, oder Fotoaparate die keine sind. Das wäre das Toll.



Antwort von srone:

was passt dir nicht? sieht doch aus wie die red raven, alexa mini etc., das von domain seit jahren eingeforderte mittelformat-design, sprich würfel, quadratisch, praktisch, gut - wie die schokolade. ;-)

lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

Die sehen nicht aus wie Kameras zum filmen ( Damit meine ich Alle BM Kameras ausser die Ursa ) sondern wie Kisten mit einem Sensor und einem Rekorder drinn wo du zuerst die halbe Kamera dazu kaufen musst bevor du damit vielleicht anständig filmen kannst wenn dann alle Kabel richtig drinn sind. Viel Spass beim Fallschirmsprung damit.



Antwort von srone:

ich glaube du missverstehst die pocket, das geniale an dieser kamera ist, sie sieht aus wie ein konsumer designteil, damit nimmt dich keiner ernst und das ist klasse und du machst raw-kino, on the fly.

lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

ich glaube du missverstehst die pocket, das geniale an dieser kamera ist, sie sieht aus wie ein konsumer designteil, damit nimmt dich keiner ernst und das ist klasse und du machst raw-kino, on the fly.
Lg
Wie denn ohne Sucher wenn der Monitor in der Sonne nix taugt und du alle 10 Minuten ( Bischen ironisch gemeint) den Akku Wechsel musst und 3 Obejktive rum schleppen musst, neben dem Monitor ? Und ein Micro weil das interne nix taugt. On The Fly, Wirklichh ?
Lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

ich glaube du missverstehst die pocket, das geniale an dieser kamera ist, sie sieht aus wie ein konsumer designteil, damit nimmt dich keiner ernst und das ist klasse und du machst raw-kino, on the fly.
Lg
srone

Wie denn ohne Sucher wenn der Monitor in der Sonne nix taugt und du alle 10 Minuten ( Bischen ironisch gemeint) den Akku wechseln musst und 3 Obejktive rum schleppen musst, neben dem Monitor ? Und ein Micro weil das interne nix taugt. On The Fly, Wirklich ? Unauffällig und schnell geht das nicht. Da nehm ich gerne die RX 10 und Filme drauf los, wenn ich on the Fly bin und es sieht gut aus und der Ton ist in Ordnung. Und nur wenige Profis würden den Unterschied zu einer Pocket am Schluss überhaupt bemerken auch wenns im Kino laufen würde. Aber Bitte ich will niemanden beleidigen, die Kameras fände ich toll, wenn sie nur schon annähernd wie solche aussehen würden, würde ich sofort eine kaufen, aber nein. es sind Filmende Fotoapparate die keine Fotos machen, das finde ich wirklich sehr originell.
BM sollte von Firmen wie Apple lernen. Gute Technik ist wichtig. Gutes Design ist viel wichtiger, bei schlechtem verkauft sich das Zeug auch schlecht. Und dann, gibt es dann aufeinmal keine Kameras mehr von BM, das kann sehr schnell gehen. Und so ein Verkaufs Hit ist die Pocket ja nicht, auch wenn sie super Bilder macht und günstig ist....genau so wie die 4K BMCC und die anderen Modelle, inzwischen auch nicht mehr......
Lg Bruce



Antwort von srone:

nun ja funkstrecken lassen sich unter der kleidung verstecken, ein mke-2 von sennheisser liefert auch auf der pocket einen passablen monoton, wer noch mehr will siehe "ruessels ohrwurm 3", wenn ich weiss was ich will, reicht mir ein objektiv zb 1: 3,5 24-35mm canon fd L mit fd to mft speedbooster, sprich an der pocket 50-75mm bei 1:2,5, aber eben in raw oder prores 10bit, editable, das kann die sony nicht. ;-)
lg

srone








Antwort von markusG:

Die sehen nicht aus wie Kameras zum filmen ( Damit meine ich Alle BM Kameras ausser die Ursa ) sondern wie Kisten mit einem Sensor und einem Rekorder drinn wo du zuerst die halbe Kamera dazu kaufen musst bevor du damit vielleicht anständig filmen kannst wenn dann alle Kabel richtig drinn sind. Viel Spass beim Fallschirmsprung damit.
Nennt man auch modular* 8)
Tausendmal besser als...
sie sieht aus wie ein konsumer designteil
...eine völlig unpraktische Form. Hatte ja gedacht die DSLR-Ära hätte einigen gezeigt was man nicht so macht.

Die Canon XC10 macht es imho genau so wie BM besser gefahren wäre. So ne Mischung aus beidem.

Ich hoffe ja noch dass der Akkusteckplatz wechselbar ist, z.B. für Sony L oder BPU-Akkus (bzw. sonstige Camcorderakkus) die dann wenn gewünscht auch mal was potenter sein dürfen. Aber nein, schon wieder Foto-Akkus. Völlig dämlich^^ genau wie kein MFT/E-Mount bei der Ursa Mini, aber naja.

Ach ja @ Darth: wenn's um pfennigfuchsen geht gibt es bessere Anbieter/Systeme, schon alleine da RAW/Prores andere Speichergrößen bzw. Geschwindigkeiten verlangt. Was wurde schon über die Preise schneller SD-Karten geschimpft. recht machen kannst es ja eh niemanden ;)

So, genug gemeckert für heute :D

(*p.s.: so'n schnuffiger Aufstecksucher wie bei Olympus Pen & co wäre was tolles gewesen...)



Antwort von Darth Schneider:

Die sehen nicht aus wie Kameras zum filmen ( Damit meine ich Alle BM Kameras ausser die Ursa ) sondern wie Kisten mit einem Sensor und einem Rekorder drinn wo du zuerst die halbe Kamera dazu kaufen musst bevor du damit vielleicht anständig filmen kannst wenn dann alle Kabel richtig drinn sind. Viel Spass beim Fallschirmsprung damit.
Nennt man auch modular* 8)
Tausendmal besser als...
sie sieht aus wie ein konsumer designteil
...eine völlig unpraktische Form. Hatte ja gedacht die DSLR-Ära hätte einigen gezeigt was man nicht so macht.

Die Canon XC10 macht es imho genau so wie BM besser gefahren wäre. So ne Mischung aus beidem.

Ich hoffe ja noch dass der Akkusteckplatz wechselbar ist, z.B. für Sony L oder BPU-Akkus (bzw. sonstige Camcorderakkus) die dann wenn gewünscht auch mal was potenter sein dürfen. Aber nein, schon wieder Foto-Akkus. Völlig dämlich^^ genau wie kein MFT/E-Mount bei der Ursa Mini, aber naja.

Ach ja @ Darth: wenn's um pfennigfuchsen geht gibt es bessere Anbieter/Systeme, schon alleine da RAW/Prores andere Speichergrößen bzw. Geschwindigkeiten verlangt. Was wurde schon über die Preise schneller SD-Karten geschimpft. recht machen kannst es ja eh niemanden ;)

So, genug gemeckert für heute :D

(*p.s.: so'n schnuffiger Aufstecksucher wie bei Olympus Pen & co wäre was tolles gewesen...)[/

Hast ja recht.
Canon und Black Magic sollten besser zusammen arbeiten, von Canon kommt der Body und die Linsen und von Black Magic das Innenleben des Bodys und die Software. Das wäre ein Hit !!
Ps: Mein Pfenigfuchse ist aber gut und war auch nicht so billig ( Leider)
Ps: Hatte eine Pocket...für ein paar Wochen. Verkauft.
Lg Darth



Antwort von srone:

BM sollte von Firmen wie Apple lernen. Gute Technik ist wichtig.Gutes Design ist wichtiger, bei schlechtem verkauft sich das Zeug schlecht.
Lg Bruce

bitte nicht, gerade das design von bm, finde ich in bezug auf den verwendungszweck extrem passend, die von dir gelobte ursa ist für mich, wie brutalismus in der architektur, das flaggschiff, die pocket wie das i-phone für filmer etc.

lg

srone



Antwort von srone:

Völlig dämlich^^ genau wie kein MFT/E-Mount bei der Ursa Mini, aber naja.
)

mft wäre wohl blöd, da super35 sensor, bei e-mount allerdings wäre ich bei dir. ;-)

lg

srone



Antwort von markusG:

mft wäre wohl blöd
JVC kriegt's schließlich auch hin :P
E-Mount scheint ja zu teuer :'(



Antwort von srone:

mft wäre wohl blöd
JVC kriegt's schließlich auch hin :P
E-Mount scheint ja zu teuer :'(

originäre mft optiken scheitern allerdings an super 35, da mft kleiner als aps-c, daher e-mount, sprich aps-c. ;-)

lg

srone



Antwort von Axel:

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht. Video = "ich sehe". Wen keine überschärften Bilder mit Farbverarmung stören, der kann ja weiter seine Mirrorless oder Camcorder bei Saturn kaufen. Das ist der Markt.



Antwort von iasi:

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht. Video = "ich sehe". Wen keine überschärften Bilder mit Farbverarmung stören, der kann ja weiter seine Mirrorless oder Camcorder bei Saturn kaufen. Das ist der Markt.

Selbst Leute vom Fach konnten beim Camera-Shootout 2012 die Aufnahmen einer GH2 nicht von denen einer Alexa oder Red unterscheiden ...

Wer es nicht kann, aus einer 8bit Kamera ein gutes Ergebnis herauszuholen, der kann"s eben nicht. Es gibt aber eben doch auch Leute, die können es.

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe



Antwort von Darth Schneider:

BM sollte von Firmen wie Apple lernen. Gute Technik ist wichtig.Gutes Design ist wichtiger, bei schlechtem verkauft sich das Zeug schlecht.
Lg Bruce

bitte nicht, gerade das design von bm, finde ich in bezug auf den verwendungszweck extrem passend, die von dir gelobte ursa ist für mich, wie brutalismus in der architektur, das flaggschiff, die pocket wie das i-phone für filmer etc.

lg

srone

Die Ursa finde ich super, die anderen ?? Nicht wirklich.








Antwort von Darth Schneider:

BM sollte von Firmen wie Apple lernen. Gute Technik ist wichtig.Gutes Design ist wichtiger, bei schlechtem verkauft sich das Zeug schlecht.
Lg Bruce

bitte nicht, gerade das design von bm, finde ich in bezug auf den verwendungszweck extrem passend, die von dir gelobte ursa ist für mich, wie brutalismus in der architektur, das flaggschiff, die pocket wie das i-phone für filmer etc.

lg

srone

Die Ursa finde ich super, die anderen ?? Nicht wirklich. Ich habe meine wegen dem Design verkauft. Aber das ist Geschmackssache. Ich finde die könnten von Red abschauen, das sind auch Modulare Kisten, aber die sehen cool aus, was zwar nicht wichtig ist, aber ich finde auch super das der ganze Zubehör Kram von der selben Firma kommt, das macht es für den Kunden einfacher, und sie würden mehr Zeug verkaufen. Aber Egal. Gute Bilder machen sie alle. Aber ich kaufe keine Kamera die mir nicht gefällt.



Antwort von Axel:

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht. Video = "ich sehe". Wen keine überschärften Bilder mit Farbverarmung stören, der kann ja weiter seine Mirrorless oder Camcorder bei Saturn kaufen. Das ist der Markt.

Selbst Leute vom Fach konnten beim Camera-Shootout 2012 die Aufnahmen einer GH2 nicht von denen einer Alexa oder Red unterscheiden ...

Wer es nicht kann, aus einer 8bit Kamera ein gutes Ergebnis herauszuholen, der kann"s eben nicht. Es gibt aber eben doch auch Leute, die können es.

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe

Wahre und für mich hoffentlich heilsame Worte, iasi.



Antwort von Funless:

Wahre und für mich hoffentlich heilsame Worte, iasi.

Wahre Worte? Ja definitiv!

Für dich heilsam? Definitiv nicht!

Denn iasis einfacher Satz, der es mit wenigen Worten auf den Punkt bringt, wird dich von diesem "Juckreiz im Gehirn" leider nicht abbringen können.

Einmal an der BM Crackpfeiffe gezogen, lässt dich die Sucht nach diesen Bildern einfach nicht mehr los. Selbst nach Ausverkauf der Pocket und all ihren gewurbs und gedöhns sowie deinem heiligen Abschwur und deinem Ausflug in die qualvolle Sony-Hautton-Hölle konnte dich nicht erlösen von deiner Pein.

Denn nach wie vor ...

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht.

... bist du fasziniert, gebannt und überwältigt von dieser "Schönheit" die man aus einer BM zaubern kann. Allein schon daran zu erkennen, dass du diesen Thread eröffnet hast.

Somit werden dir iasis Worte wirklich keine Heilung, respektive Erlösung von diesem Bann bringen.



Antwort von Axel:

Somit werden dir iasis Worte wirklich keine Heilung, respektive Erlösung von diesem Bann bringen.

Erst wenn ich mal die richtigen Beautyshots von der FS7 sehe. Dazu habe ich aufgefordert, aber ich kriege zu hören, wieso, ist doch Top Qualität ...



Antwort von Darth Schneider:

Wenn jemand Color Graden kann sehen die Videos top aus, aber viele übertreiben es, dann sieht es Scheisse aus. Mit einer Sony sieht es von Anfang an gut aus. Das sind wohl verschiedene Konzepte, ich stehe auf Sony Farben, schon seit den Neunzigern.



Antwort von Darth Schneider:

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht. Video = "ich sehe". Wen keine überschärften Bilder mit Farbverarmung stören, der kann ja weiter seine Mirrorless oder Camcorder bei Saturn kaufen. Das ist der Markt.

Selbst Leute vom Fach konnten beim Camera-Shootout 2012 die Aufnahmen einer GH2 nicht von denen einer Alexa oder Red unterscheiden ...

Wer es nicht kann, aus einer 8bit Kamera ein gutes Ergebnis herauszuholen, der kann"s eben nicht. Es gibt aber eben doch auch Leute, die können es.

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe

Wahre und für mich hoffentlich heilsame Worte, iasi.

Das sehe ich genau so
Und heute ist die GH4 einer Pocket wohl sicher überlegen und auch nicht viel teurer.



Antwort von markusG:

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe
Vlt interessiert dich die Diskussion:
http://bmcuser.com/showthread.php?16487 ... ingly-good

Da wir ja alle wissen dass selbst mit den niedrig auflösenden DSLR seit Jahren ordentlich Geld gemacht wird (im Sinne von: proffessionell eingesetzt) ist die Sache mit der Auflösung eigentlich ein anderes "Spielfeld". Beliebt wurde BM v.a.D. wegen CodecCodec im Glossar erklärt und Dynamik.

Da aber mittlerweile die Mitbewerber stärker in das Territorium geraten (durch Log Gamma) sind wir mal gespannt wie sich das auf BM-Kameras auswirkt in Hinblick auf Differenzierung.

Z.B. könnte die Sony A6300 die neue "Pocket" werden. Um mal Jehowa zu sagen :P Da ist fraglich was dann eine BM Pocket können muss, abgesehen von ProRes/RAW.



Antwort von cantsin:


Z.B. könnte die Sony A6300 die neue "Pocket" werden. Um mal Jehowa zu sagen :P Da ist fraglich was dann eine BM Pocket können muss, abgesehen von ProRes/RAW.
Sorry, aber zwischen einem hochkomprimierten 8Bit 4:2:0-Codec - mit in der Kamera auf Consumer-Level entrauschten und geschärften Bildern - und einem professionellen 10Bit 4:2:2-Codec (ganz zu schweigen von 12Bit Raw) liegen Welten. Gerade auch, wenn die 8Bit-Kamera Log-Material aufzeichnet. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung als Besitzer einer BM Pocket und einer Sony A7s.

Um mal hier die Bilder von jemand anders - einem visuell talentierten Amateurfilmer - sprechen zu lassen:
Dies hier drehte er noch mit seiner BM Pocket:

Und das hier nach seinem Umstieg auf die A7s II:


Wer den Unterschied nicht sieht...



Antwort von iasi:

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht. Video = "ich sehe". Wen keine überschärften Bilder mit Farbverarmung stören, der kann ja weiter seine Mirrorless oder Camcorder bei Saturn kaufen. Das ist der Markt.

Selbst Leute vom Fach konnten beim Camera-Shootout 2012 die Aufnahmen einer GH2 nicht von denen einer Alexa oder Red unterscheiden ...

Wer es nicht kann, aus einer 8bit Kamera ein gutes Ergebnis herauszuholen, der kann"s eben nicht. Es gibt aber eben doch auch Leute, die können es.

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe

Wahre und für mich hoffentlich heilsame Worte, iasi.

Das sehe ich genau so
Und heute ist die GH4 einer Pocket wohl sicher überlegen und auch nicht viel teurer.

"überlegen" - das gibt"s nicht - auch das zeigt der Camera-Shootout.
Es erfordert andere Arbeitsweise - das ja.

Mir liegt Raw z.B. weit mehr als 8-Bit - dennoch können Leute, denen die Arbeitsweise mit 8-bit liegt, Ergebnisse erzielen, die am Ende kaum von meinen Ergebnissen zu unterscheiden sind.
Für mich liegt der Unterschied darin, dass man bei 8-bit während des Drehs das endgültige Bild erzeugt, während man bei Raw eben in der Post noch Möglichkeiten hat. Das hat etwas von Dia und Negativ.








Antwort von Darth Schneider:

Die Micro, wie die Pocket oder andere BM-Kameras, ist für Leute, die von elektronischem Video-Fastfood die Schnauze voll haben. Hatte gerade eine heftige Diskussion darüber. Es ist völlig zwecklos, jemandem das Prinzip erklären zu wollen, der es selbst nicht sieht. Video = "ich sehe". Wen keine überschärften Bilder mit Farbverarmung stören, der kann ja weiter seine Mirrorless oder Camcorder bei Saturn kaufen. Das ist der Markt.

Selbst Leute vom Fach konnten beim Camera-Shootout 2012 die Aufnahmen einer GH2 nicht von denen einer Alexa oder Red unterscheiden ...

Wer es nicht kann, aus einer 8bit Kamera ein gutes Ergebnis herauszuholen, der kann"s eben nicht. Es gibt aber eben doch auch Leute, die können es.

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe

Wahre und für mich hoffentlich heilsame Worte, iasi.

Das sehe ich genau so
Und heute ist die GH4 einer Pocket wohl sicher überlegen und auch nicht viel teurer.

"überlegen" - das gibt"s nicht - auch das zeigt der Camera-Shootout.
Es erfordert andere Arbeitsweise - das ja.

Mir liegt Raw z.B. weit mehr als 8-Bit - dennoch können Leute, denen die Arbeitsweise mit 8-bit liegt, Ergebnisse erzielen, die am Ende kaum von meinen Ergebnissen zu unterscheiden sind.
Für mich liegt der Unterschied darin, dass man bei 8-bit während des Drehs das endgültige Bild erzeugt, während man bei Raw eben in der Post noch Möglichkeiten hat. Das hat etwas von Dia und Negativ.

Das ist so, definitiv. Aber, ich habe noch nie gerne Filme entwickelt, auch nicht zu analogen Zeiten. Schneiden, filmen und beleuchten tue ich sehr gerne, aber Color grading liegt mir nicht.



Antwort von Axel:

Und heute ist die GH4 einer Pocket wohl sicher überlegen und auch nicht viel teurer.

Kein schlechter Witz, aber dennoch ein Witz.

Die Pocket ist ja nicht mal eine FHD-Kamera mit ihren 1080p-RAW - da zieh mal 20% ab, dann bist du bei 864p - bei der Micro ist"s leider dasselbe
Vlt interessiert dich die Diskussion:
http://bmcuser.com/showthread.php?16487 ... ingly-good

Immer wenn es heißt überraschend gut, heißt es im Klartext obwohl es eigentlich Scheiße ist.

Ich sehe die Auflösungsgrenzen einer Pocket. Allerdings sind die meisten Pocket-Clips nicht so sehr schlecht aufgelöst als schlecht fokussiert. Im Hoi An People Clip von cantsin (gut fokussiert) finden vielleicht so manche Pixelpeeper an der Auflösung was auszusetzen, aber das ist ein Tiefflieger-Argument. Ich mache mich nicht drüber lustig, aber für mich persönlich spielt es keine Rolle. Als wir die 7D als Kamera hatten, störten sich viele am notorisch matschigen Bildeindruck. Ich hätte diesen als "weich" beschrieben. Ganz gewiss, aber die Farben der uralten 7D waren phantastisch - und sind es auch heute noch, und von Grading hatte ich damals keinen Schimmer.

Den zweiten Clip mit der A7SII finde ich sehr ansprechend. Das ist vermutlich asgoodasitgets. Danke für den Link, ich werde das mal weiterschicken.

Ich ahne, dass mein Kumpel den Sony-Clip besser findet und den Pocket-Clip "matschig". Lässt sich nicht ändern.



Antwort von Funless:

Somit werden dir iasis Worte wirklich keine Heilung, respektive Erlösung von diesem Bann bringen.

Erst wenn ich mal die richtigen Beautyshots von der FS7 sehe. Dazu habe ich aufgefordert, aber ich kriege zu hören, wieso, ist doch Top Qualität ...

Bist du nicht Mitbesitzer einer FS7? Falls ja .... selbst ist der Mann.

Zudem finde ich persönlich die Intention die hinter dieser Diskussion steht als unangebracht. Seit der digitalen Bewegtbildrevolution, die mit der einen Nikon DSLR (welche war das nochmal? D70 oder sowas?) angerissen wurde und dann mit der 5DMKII ihren großen Knall fand, sind offenbar alle auf der Suche nach "The One" der eierlegenden Wollmilchsau die in 4(und noch mehr)K bei 0Lux und mindestens 12 BitBit im Glossar erklärt 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt RAW aus Tante Emma mit'ner Schippe Würmer in der Fresse die wundervollsten Hauttöne herzaubert und das alles natürlich ohne Grain.

So'n Gerät gibt es nicht und wird's auch nie geben. Alle verfügbaren Kameras sind nur bei bestimmten Einsatzzwecken gut bei anderen aber wiederum nicht. Wer alle Einsatzzwecke abdecken möchte, muss sich eben mehrere verschiedene Kameras zulegen oder leihen.

Eigentlich hat diese Diskussion eine frappierende Änlichkeit zum Nachbarthread "verdient Leo den Oscar oder nicht". Denn auch bei Schauspieler(innen) verhält es sich genauso, dass für bestimmte Rollen bestimmte Schauspieler geeignet sind und für andere Rollen jedoch nicht. Eine(n) Schauspieler(in) der/die alle Rollen spielen kann gibt es genauso wenig wie die o.g. "The One".



Antwort von markusG:

Sorry, aber zwischen einem hochkomprimierten 8Bit 4:2:0-Codec - mit in der Kamera auf Consumer-Level entrauschten und geschärften Bildern - und einem professionellen 10Bit 4:2:2-Codec (ganz zu schweigen von 12Bit Raw) liegen Welten.
Hand auf's Herz: wen interessierts*? Diejenigen die 10-bit oder RAW wirklich ausnutzen und wo es am Ende der "Verwertung" tatsächlich auffällt stellen doch die Minderheit dar. Wo doch selbst 8-Bit aus DSLR kinoreif ist (Black Swan, Doctor House & co). Oder RAW lange zeit unwirtschaftlich war (Alexa).

(*Zuschauer können sehr genügsam sein)
*edit: natürlich soll das nicht heißen dass 10-bit oder RAW völlig unnötig sind. Aber einen Weltuntergang stellt das Fehlen eben nicht für jeden dar.

Immer wenn es heißt überraschend gut, heißt es im Klartext obwohl es eigentlich Scheiße ist.

Ich sehe die Auflösungsgrenzen einer Pocket.
Ja geil ist anders ;) aber um das beste draus zu machen...nun, ich finde alles was nicht die Matschepampe der alten DSLR hat ist doch super. Besser geht's zwar immer, aber die Pocket hat mMn zumindest sowas wie ein Mindestmaß an Auflösung erreicht :)



Antwort von Darth Schneider:


Z.B. könnte die Sony A6300 die neue "Pocket" werden. Um mal Jehowa zu sagen :P Da ist fraglich was dann eine BM Pocket können muss, abgesehen von ProRes/RAW.
Sorry, aber zwischen einem hochkomprimierten 8Bit 4:2:0-Codec - mit in der Kamera auf Consumer-Level entrauschten und geschärften Bildern - und einem professionellen 10Bit 4:2:2-Codec (ganz zu schweigen von 12Bit Raw) liegen Welten. Gerade auch, wenn die 8Bit-Kamera Log-Material aufzeichnet. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung als Besitzer einer BM Pocket und einer Sony A7s.

Um mal hier die Bilder von jemand anders - einem visuell talentierten Amateurfilmer - sprechen zu lassen:
Dies hier drehte er noch mit seiner BM Pocket:

Und das hier nach seinem Umstieg auf die A7s II:


Wer den Unterschied nicht sieht...

Ich finde beide Videos sind toll gemacht und sehen auch so aus. Bei der Pocket sieht alles ein wenig mehr nach Film aus, manches hat aber auch wie einen leicht milchigen Schleier darüber, keine Ahnung was das ist, aber ich empfinde es so.
Die Sony sieht mehr nach Video aus, dafür sind die Farben kräftiger.
Vieleicht ist alles einen Tick schärfer, was aber keine Rolle spielt.
Die Fotos haben mich umgehauen, ein Grund für mich warum ich mich für die Sony entscheiden würde, die kann halt gleich beides.



Antwort von cantsin:


Den zweiten Clip mit der A7SII finde ich sehr ansprechend. Das ist vermutlich asgoodasitgets. Danke für den Link, ich werde das mal weiterschicken.

Ich ahne, dass mein Kumpel den Sony-Clip besser findet und den Pocket-Clip "matschig". Lässt sich nicht ändern.

Was Gunther Machu da in seinen Ferienvideos hinkriegt, ist kamerabild- und farbtechnisch schon klasse. Ich habe ihn auf einem Forum mal gefragt, wie er es schafft, die Kamera auch aus der Hand so gut zu führen - da er ja wohl in Indien und Vietnam kaum mit Monster-Rigs auf der Straße unterwegs sein wird. Sein Geheimnis: Er legt die Kamera auf eine gewöhnlichen Schulter-Sporttasche und kontrolliert das Bild mit einem billigen Lilliput-Monitor, der neben der Kamera auf der Sporttasche liegt.

Und dann kommen wir mal zu unserem Lieblingsthema, Farbdarstellung und dann wieder: Hauttöne. Hier mal vier Stills, zwei aus Machus BM-Pocket-Video und zwei aus seinem A7s II-Video. Trotz seiner Gradingkunst bei beiden Kameras sieht man doch wieder, dass 8bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Hauttöne zu undifferenziert wiedergibt (wenn man ein Auge dafür hat). Beim A7s-Material haben alle Leute im Bild denselben Gesichts-Braunton, nur in verschiedenen Helligkeitsstufen - obwohl sie unter optimalen Lichtbedingungen im natürlichen Tageslicht gedreht wurden:

zum Bild http://data.pleintekst.nl/machu/a7sII-5_18.jpg
zum Bild http://data.pleintekst.nl/machu/a7sII-7_15.jpg
zum Bild http://data.pleintekst.nl/machu/a7sII-7_24.jpg

Man sieht bei den Hauttönen auch fast keinen Unterschied hinsichtlich des Alters der Personen.

Ganz anderes Bild bei der Pocket, obwohl hier unter ungünstigen Lichtbedingungen (Neonlicht in der Markthalle, Schatten im Boot, Nacht- und Kerzenlicht) gedreht wurde:

zum Bild http://data.pleintekst.nl/machu/bm_pocket-1_25.jpg
zum Bild http://data.pleintekst.nl/machu/bm_pocket-2_22.jpg
zum Bild http://data.pleintekst.nl/machu/bm_pocket-3_35.jpg

Auf den ersten Bildern hat jede Person ihren individuellen (auch altersbedingten) Hautton, man sieht auch feinst differenzierte Schattierungen und Abstufungen, nicht nur in der Helligkeit, sondern auch im Farbton.



Antwort von cantsin:





Antwort von TaoTao:

Finde ich für einen gammeligen 8Bit CodecCodec im Glossar erklärt mit dem man anscheinend nichts anfangen kann doch ziemlich gut <3





Antwort von Axel:

Finde ich für einen gammeligen 8Bit CodecCodec im Glossar erklärt mit dem man anscheinend nichts anfangen kann doch ziemlich gut <3



Von "nichts anfangen können" war nicht die Rede. Hier haben wir es mit A7Rii, RX10ii und GoPro (Brandon Li in den Kommentaren: "there's more GoPro in here than you'd think") zu schaffen. Hier sieht man immerhin, wie praktisch nahtlos sich das A7-Footage an GoPro anpassen lässt &#128529;

Der Typ ist einfach ein Meister darin, inhaltlich sensationelle Filmschnippsel so emotional zu montieren (interessante, aber nicht abwegige Montage-Theorie, die er dabei im untenstehenden Video erläutert), dass sie trotz technischer Macken (andernorts wurden Überschärfung, Stroboeffekte bei Schwenks und durch ShutterShutter im Glossar erklärt, Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt, Clipping und auch Sony-Farben bei diesem Nomadenclip bereits besprochen), dass das Ergebnis aussieht wie ein verdammter Hollywood-Trailer.


Auf den ersten Bildern hat jede Person ihren individuellen (auch altersbedingten) Hautton, man sieht auch feinst differenzierte Schattierungen und Abstufungen, nicht nur in der Helligkeit, sondern auch im Farbton.

Ich weiß es nicht genau, ich schätze aber, das Tigerland-Video hätte schönere Hauttöne durch den (mir durch Li bekannt gewordenen) Autumn Leaves Creative Style erhalten (differenziertere Warmtöne, wie der Name sagt). Mit SLog ist es in diesem Fall von Vorteil gewesen, dass niemand eine knallrote Jacke anhatte.








Antwort von Axel:

Eben gesehen: neuer Test-Clip (unklar, ob ProResProRes im Glossar erklärt oder Raw, Global- oder Rolling Shutter), im Sinne des Erfinders mit Drohne:




Antwort von iasi:

Die Lichter geschützt und dafür eben Zeichnungsverlust in den Schatten in Kauf genommen - oder eben entsprechend gegradet.
Sieht recht gut aus.



Antwort von Jost:

Ich bin an der Micro 4K interessiert, weiß aber nicht, ob ich richtig liege.

Zwei Gründe habe ich:
Ich will 4K filmen.
Ich brauche einen kleinen Sensor, weil ich zu 95 Prozent im Brennweitenbereich zwischen 400 und 600 Millimeter unterwegs bin.

Bislang nutze ich die BMCC 2.5, mit der ich zu 100 Prozent zufrieden bin. Aber sie filmt nun mal nicht in 4K, und die 4K-Schwester hat leider einen großen Sensor, der mich wieder zur Materialschlacht mit schweren, sperrigen Objektiven und Stativen zwingen würde. Wenn ich das wollte, wäre die Entscheidung schon gefallen. Allein schon wegen Global Shutter. Aber das will ich eben nicht.

Was mich zögern lässt:
1. BM behauptet zwar, man könne aus der Micro 4K "hochwertigste Aufnahmen in ProResProRes im Glossar erklärt, DNxHDDNxHD im Glossar erklärt oder gar unkomprimiertem 10 BitBit im Glossar erklärt erfassen!" Aber ich weiß nicht, welcher FieldField im Glossar erklärt Recorder "unkomprimiertes 10 Bit" erfasst? Hat jemand schon "unkomprimiertes 10 Bit" aufgenommen?

2. Ich bin 12 BitBit im Glossar erklärt C-DNG gewohnt, was perfekt ist, wenn ich mittags filmen muss. Nach Erfahrungen mit Material aus einer DJI 4K-Drohne bin ich restlos geheilt von 8 BitBit im Glossar erklärt und H.264. Das ging einfach nicht. Egal, was ich mit Davinci auch anstellte. War früher schon Mist und ist auch heute noch Mist.
Wie sieht das mit 10 BitBit im Glossar erklärt und ProResProRes im Glossar erklärt oder DNxHDDNxHD im Glossar erklärt aus? Verkraftet die Micro 4K die harten Kontraste in der Mittagszeit?

3. Unter C-DNG bekomme ich mit der BMCC 2.5 automatisch ein flaches Profil, was sich prima graden lässt. Unter ProResProRes im Glossar erklärt oder DNxHDDNxHD im Glossar erklärt aus der Micro 4K aber offenbar nicht.
Kann man per Rekorder für ein flaches Profil sorgen? Unter "unkomprimiert" verstehe ich Rohdaten, die den vollen Zugriff auf die gesamte Dynamik zulassen, zu der der Sensor in der Lage ist. Irre ich mich da im Fall der Micro 4K?

4. Von der Micro 4K heißt es, ihre native Empfindlichkeit liege bei etwa ISO 200. Stimmt das? Falls ja, fehlt mir im Morgengrauen mit meinen Objektiven etwa eine BlendeBlende im Glossar erklärt und ich müsste Grain verändern. Dann soll die Micro 4k aber leicht rauschen. Bekommt man das Rauschen mit Davinci (hab die Vollversion) gut raus?



Antwort von acrossthewire:

zu 1:nein das macht bei 4k auch keinen Sinn die Datenmenge wäre einfach zu exorbitant
zu 2: es gibt nur ein eingebackenes REC 709 welches sehr knackig ist dir also mittags definitiv Probleme machen wird.
zu 3: siehe 2 und es gibt die Möglichkeit mit einem Arduino Shield über den SDISDI im Glossar erklärt In der Cam Veränderungen vorzunehmen. So ähnlich machen es die neuen ATEM mischer für die die Kameras entwickelt wurden. Da hast du Zugriff auf GammaGamma im Glossar erklärt Farbe Schatten Highlights usw.. Ob die Veränderungen aber aus dem fertig gebackenem REC 709 abgeleitet werden oder aus Rohdaten weiss nur Blackmagic. Ich warte auch schon ewig auf eine Log Möglichkeit (zumal an der grossen 4k Studiocam ja eine LUT Taste ist und im Menü der Punkt Dynamik Range) aber ich glaube BM wird da nix mehr bringen. Nimm lieber die 4k Produktion Cam oder die Ursa fürs szenische.



Antwort von Jost:

zu 1:nein das macht bei 4k auch keinen Sinn die Datenmenge wäre einfach zu exorbitant
zu 2: es gibt nur ein eingebackenes REC 709 welches sehr knackig ist dir also mittags definitiv Probleme machen wird.
zu 3: siehe 2 und es gibt die Möglichkeit mit einem Arduino Shield über den SDISDI im Glossar erklärt In der Cam Veränderungen vorzunehmen. So ähnlich machen es die neuen ATEM mischer für die die Kameras entwickelt wurden. Da hast du Zugriff auf GammaGamma im Glossar erklärt Farbe Schatten Highlights usw.. Ob die Veränderungen aber aus dem fertig gebackenem REC 709 abgeleitet werden oder aus Rohdaten weiss nur Blackmagic. Ich warte auch schon ewig auf eine Log Möglichkeit (zumal an der grossen 4k Studiocam ja eine LUT Taste ist und im Menü der Punkt Dynamik Range) aber ich glaube BM wird da nix mehr bringen. Nimm lieber die 4k Produktion Cam oder die Ursa fürs szenische.

Ist leider nichts mit Szenischem. Von hier bis Afrika alles scharf wäre mir lieber, daher der Wunsch nach einem kleinen Sensor.
Produktion Cam oder Ursa Mini 4K heißt 5000 Euro +.

Bräuchte nämlich auch ein 400mm ZoomZoom im Glossar erklärt vom Schlag eines Canon EF 100-400mm II. Nicht besonders lichtstark und dazu verändert es auch noch die Länge und Mindestblende beim Zoomen.

Der Benro S6 Videokopf wird nicht mehr reichen, von CF-Karten für die Ursa ganz zu schweigen.

Mit einer Micro 4k und einem großen Atomos-Rekorder liegt man nur bei ~3000 Euro.

2000 Euro+ Aufpreis sind heftig.

Aber vielleicht lässt sich ja doch was machen? Wäre es denn möglich, das Bild mit Waveform zu kontrollieren und per Shield die Lichter runterzudrehen, um mittags die harten Kontraste zu mindern? Finetuning könnte man am Ende mit Resolve machen.



Antwort von acrossthewire:



Aber vielleicht lässt sich ja doch was machen? Wäre es denn möglich, das Bild mit Waveform zu kontrollieren und per Shield die Lichter runterzudrehen, um mittags die harten Kontraste zu mindern? Finetuning könnte man am Ende mit Resolve machen.
https://www.blackmagicdesign.com/de/pro ... production#
Da erklärt er wie das Shield funktioniert. Lade dir mal das Manual für die Studio Cams runter im Anhang stehen alle Parameter welche über das Blackmagic SDK gesteuert werden können. Und nicht vergessen du brauchst noch nen Arduino und gegebenenfalls ein Eingabemedium (Taster o.ä.). Es kann auch sein das ich mich täusche und es nur Pedestal, GammaGamma im Glossar erklärt und Lift als als Belichtungseingriff gibt. Übrigens kostet die Micro4K mit dem 7" Videoassist 4K um die 2000,-.



Antwort von Jost:



Aber vielleicht lässt sich ja doch was machen? Wäre es denn möglich, das Bild mit Waveform zu kontrollieren und per Shield die Lichter runterzudrehen, um mittags die harten Kontraste zu mindern? Finetuning könnte man am Ende mit Resolve machen.
https://www.blackmagicdesign.com/de/pro ... production#
Da erklärt er wie das Shield funktioniert. Lade dir mal das Manual für die Studio Cams runter im Anhang stehen alle Parameter welche über das Blackmagic SDK gesteuert werden können. Und nicht vergessen du brauchst noch nen Arduino und gegebenenfalls ein Eingabemedium (Taster o.ä.). Es kann auch sein das ich mich täusche und es nur Pedestal, GammaGamma im Glossar erklärt und Lift als als Belichtungseingriff gibt. Übrigens kostet die Micro4K mit dem 7" Videoassist 4K um die 2000,-.

Das Manual für die Studio Cams habe ich natürlich nicht gefunden, BM weiß es gut zu verstecken.
Dafür habe ich mal im Shield Manual gestöbert. Interessant ist Seite 100.

https://www.blackmagicdesign.com/de/man ... Manual.pdf

Per Shield kann man Dynamik Range von Video auf Film umstellen (Video/7). Dann erhielte man ein flaches Profil. Damit wäre ich wohl auch unter ProResProRes im Glossar erklärt alle Probleme los. Wenn die Micro 4K das überhaupt zulässt.

Was so möglich ist, gibt es hier.
Kultvideo, das kann man einfach nicht inszenieren

zum Bild ">


Was mich allerdings völlig verwirrt, ist der Umstand, dass es auf Seite 91 (Video Format) heißt, die Video-Ausgabe sei auf 1080p1080p im Glossar erklärt beschränkt. Auf Seite 100 heißt es dagegen (Video/1), man könne auch UHD einstellen. Hast Du dafür eine Erklärung?



Antwort von Sir Richarrdt:

Den Umbau der Micro habe ich, da es ja möglich wäre, verworfen.
Mir fehlt die Zeit, habe das ganze Knov hoff, ein Labor und genug
Leute, die das könnten. Nur wir wollen nicht.
Es wsr schon recht spassig die Software der Red zu trimmen und
einiges für uns passendes zu ergänzen. Der Zugang dazu war auch recht
einfach, weil uns die Amis etwas geholfen haben und man mehr Platz
hat es zu tun. Na gut.
Eine Micro hatten wir geöffnet, und wieder zu gemacht.
Das sit alles zu verschweisst und man hat den Verdacht, das Die wissen, was
Wir vorhbane könnten.
Das Teil in einer modularen Henkel-cam-sit wäre zu gut um wahr zu sein.
Das darf nicht sein, wen dann 50% das tun würden und...

Ich beobachte hat was nun passiert, nur fehlt mir der Glaube, das das hier in dem
Fall so einfach ist, wenn ich nur an die vertraxxte Verlötung denke...:)



Antwort von Sir Richarrdt:

Das ist net sit.... diese Neusprech verseucht mich schon.::)

Fraglich ist ob BMC nicht eine 4k Mini 2 als modulares Ganze nachreicht.
Man stelle sich vor irgend was zwischen 1 Zoll und sauber skaliert..
Das wäre schon was..na ja. Bin mit meiner gebr. 2,5er mehr als happy.
Die rockt..

Schönes Wochende !








Antwort von acrossthewire:



Was mich allerdings völlig verwirrt, ist der Umstand, dass es auf Seite 91 (Video Format) heißt, die Video-Ausgabe sei auf 1080p1080p im Glossar erklärt beschränkt. Auf Seite 100 heißt es dagegen (Video/1), man könne auch UHD einstellen. Hast Du dafür eine Erklärung?
Ich gehe davon aus das das Shield nur die Dinge einstellen kann welche die Firmware hergibt. Daraus ergibt sich das je nach Kamera auch UHd möglich ist.
Beim Film log bin ich ehrlich gesagt nicht sicher da es im Kameramenü auch nicht wählbar ist. Ansonsten steht ja von Seite 99-102 was editierbar ist. Um bei den 4K Studiocams ein flaches Bild zu bekommen musst du mit GammaGamma im Glossar erklärt, Contrast und Lift rumspielen sinnvollerweise in einer kontrollierten Umgebung um zu konsistenten Ergebnissen zu kommen.



Antwort von Jost:


Ich gehe davon aus das das Shield nur die Dinge einstellen kann welche die Firmware hergibt. Daraus ergibt sich das je nach Kamera auch UHd möglich ist.
Beim Film log bin ich ehrlich gesagt nicht sicher da es im Kameramenü auch nicht wählbar ist. Ansonsten steht ja von Seite 99-102 was editierbar ist. Um bei den 4K Studiocams ein flaches Bild zu bekommen musst du mit GammaGamma im Glossar erklärt, Contrast und Lift rumspielen sinnvollerweise in einer kontrollierten Umgebung um zu konsistenten Ergebnissen zu kommen.

Die Firmware spielt garantiert eine ganz wichtige Rolle. Die Firmware beschneidet die Leistungsfähigkeit der Micro 4K und schützt die Hardware. Der Sensor der Micro 4K ist schließlich auch in der große Studio 4K verbaut, wo er nicht UHD 30p liefert, wie es bei der Micro 4K der Fall ist, sondern UHD 60p. Ich glaube kaum, weiß es aber nicht, dass BM es zulässt, dass per Shield die Micro 4k auch in 60p ausgibt.

In meinen Augen ist das Shield dennoch ein Tuningteil.
Die BMM4k muss sich nämlich - ohne Wenn und Aber - vom BM Atem ansprechen lassen. Das geht so weit, wie es im Manual heißt: Die Vorgaben der ATEM Software Control kann man nicht mehr vom Menü der BMM4k aus rückgängig machen.

Erst wenn das Verbindungskabel zum Atem gelöst ist, kann man im Kamera-Menü wieder etwas verändern. Die BMM4k ist Slave und muss sich beugen.

Das Menü der BMM4k ist außerdem nur rudimentär ausgeführt. BM schreibt im Manual: Ihre Blackmagic Studio Camera ist mit einem integrierten DaVinci Resolve Tool für die primäre FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt ausgestattet.
Darauf hat man vom BMM4k-Menü aus keinen Zugriff. Aber vom Atem und bedingt wohl auch vom Shield.

Mit dem Shield hat BM quasi einen "Hardware-Baustein" dem Atem entnommen, um den Zugang zu den "erweiterten Funktionen" der BMM4k zu eröffnen. Der Shield ist damit ein Mikro-Atem - und mobil.

Das ist zumindest mal nicht schlecht.
Die Frage ist nur: Wie gut ist das?




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