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MPEG4-Codecs



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Philip Seeger:


Hallo,

also ich fange mal so an. MPEG1 und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt sind ganz klar definierte Codecs,
da gibt's kein Problem. Nun gibt es aber nicht einfach nur einen
MPEG4-Codec.
Es gibt, glaube ich, einen originalen MPEG4-Codec, für den Lizenzgebühren
erhoben werden und es gibt MPEG4-kompatible Codecs wie DivXDivX im Glossar erklärt oder XviD.
Lange Rede kurzer Sinn: Was hat der originale MPEG4-Codec mit angeblichen
kompatiblen (;stimmt das?) Codecs wie DivXDivX im Glossar erklärt zu tun?

--
Philip





Antwort von Olivier Hess
Philip Seeger wrote:
> Hallo,
>
> also ich fange mal so an. MPEG1 und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt sind ganz klar definierte
> Codecs, da gibt's kein Problem. Nun gibt es aber nicht einfach nur
> einen MPEG4-Codec.
> Es gibt, glaube ich, einen originalen MPEG4-Codec, für den
> Lizenzgebühren erhoben werden und es gibt MPEG4-kompatible Codecs wie
> DivXDivX im Glossar erklärt oder XviD. Lange Rede kurzer Sinn: Was hat der originale
> MPEG4-Codec mit angeblichen kompatiblen (;stimmt das?) Codecs wie DivX
> zu tun?

XviD hält sich an MPEG-4, DivXDivX im Glossar erklärt nicht zu 100%
Allerdings sind viele Standaloneplayer eher DivX-kompatibel.
--
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PreDim32: www.archiscan.com/predim de.html





Antwort von dusty:

Philip Seeger wrote:
> Hallo,
>
> also ich fange mal so an. MPEG1 und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt sind ganz klar definierte
> Codecs, da gibt's kein Problem. Nun gibt es aber nicht einfach nur einen
> MPEG4-Codec.
> Es gibt, glaube ich, einen originalen MPEG4-Codec, für den
> Lizenzgebühren erhoben werden und es gibt MPEG4-kompatible Codecs wie
> DivXDivX im Glossar erklärt oder XviD.
> Lange Rede kurzer Sinn: Was hat der originale MPEG4-Codec mit
> angeblichen kompatiblen (;stimmt das?) Codecs wie DivXDivX im Glossar erklärt zu tun?
>
Es gibt nur Vorgaben für Mpeg4,die von einem Normierungsausschuss
erarbeitet wurden.Hierbei wurden bestimmte Vorgaben erarbeitet,wie zb
die Profile (;Simple,Advanced..)
Mit diesen Vorgaben kann dann im Prinzip jeder Entwickler einen eigenen
Mpeg4 CodecCodec im Glossar erklärt programmieren.
Wahrend Divx H264 oä von kommerziellen Firmen entwickelt wurden,wird der
Xvid CodecCodec im Glossar erklärt Open Source enwickelt.Wobei sich Xvid näher an den original
Vorgaben hält als Divx.
Divx hat jedoch den Vorteil das Geräte mit Divx Logo (;DVD Player..) mit
den damit kodierten Filmen kompatibel sind.
Für die Zukunft des HDTv ist wohl mit einem hoch DRMDRM im Glossar erklärt belasteten Mpeg4
Codec zu rechnen,vermutlich H264 oder Microsoft WMV.. irgendwas.
dusty









Antwort von Philip Seeger:

> Mit diesen Vorgaben kann dann im Prinzip jeder Entwickler einen eigenen
> Mpeg4 CodecCodec im Glossar erklärt programmieren.

OK. Gibt es denn auch einen "echten" Original-MPEG4-Codec?

> Für die Zukunft des HDTv ist wohl mit einem hoch DRMDRM im Glossar erklärt belasteten Mpeg4
> CodecCodec im Glossar erklärt zu rechnen,vermutlich H264 oder Microsoft WMV.. irgendwas.

MS' WMVWMV im Glossar erklärt ist ein MPEG4-Codec??

Philip





Antwort von Thomas Beyer:

Philip Seeger schrieb...

> > Mit diesen Vorgaben kann dann im Prinzip jeder Entwickler einen eigenen
> > Mpeg4 CodecCodec im Glossar erklärt programmieren.
>
> OK. Gibt es denn auch einen "echten" Original-MPEG4-Codec?

Relativ umfassende Unterstützung bietet das Dekoderset von Elecard:

http://www.elecard.com/technology/avc.shtml

MP4-relevante DS-Dekoder
------------------------

h264dec.ax H264 Video Decoder
h264dec dmo.dll AVC/H.264 Decoder DMO
mp4decoder.ax Elecard MPEG-4 Video Decoder (;alpha)
EMP4Demux.ax Elecard MP4 Demultiplexer

MP4-relevante DS-Encoder
------------------------

eaacenc.ax AAC Encoder
eh264ve.ax H.264 Video Encoder
eh264vout.dll H.264/AVC Video Encoder
mp4encoder.ax Mpeg-4 Video Encoder (;alpha)
mp4muxer.ax Elecard MP4 Multiplexer

In Bezug auf Redundanz/Zuverlässigkeit sind die neuen Releases von
Elecard allerdings ein herber Rückschritt, da diese Filter zwar alle
Profiles beherrschen, allerdings laufend abstürzen respektive das System
extrem instabil machen. Der Alpha-Status ist also vollauf
gerechtfertigt.

> > Für die Zukunft des HDTv ist wohl mit einem hoch DRMDRM im Glossar erklärt belasteten Mpeg4
> > CodecCodec im Glossar erklärt zu rechnen,vermutlich H264 oder Microsoft WMV.. irgendwas.
>
> MS' WMVWMV im Glossar erklärt ist ein MPEG4-Codec??

Simple profile. Genauso wie Xvid und DivXDivX im Glossar erklärt aka "ich bin von Microsoft
geklaut und kokettiere sogar noch damit". Man hat sich eine Teilmenge
der MP4-Specs vereinnahmt und posiert nun werbewirksam damit.

MfG,
Thomas




Antwort von Martin Brunner:

dusty schrieb:

>Divx hat jedoch den Vorteil das Geräte mit Divx Logo (;DVD Player..) =
mit
>den damit kodierten Filmen kompatibel sind.

Die haben bis jetzt sogar XviD können, zumindest der Hiteker 940 und =
der
Belagio. Wobei der Hiteker bei diversen XviD-Varianten leider die Farben
falsch darstellt - also mit DivXDivX im Glossar erklärt ist man da halt auf der sicheren Seite.




Antwort von Andre Beck:

"Philip Seeger" writes:
>
> also ich fange mal so an. MPEG1 und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt sind ganz klar definierte
> Codecs, da gibt's kein Problem.

Soweit so schlecht. MPEG1 ist ein Standard. Er beschreibt knapp
formuliert drei Dinge:

1) Ein FormatFormat im Glossar erklärt für einen Elementary Video Stream mit einer ganzen Menge
freier Parameter (;Bildrate, Auflösung, Bitrate, VBV etc)
2) Ein FormatFormat im Glossar erklärt für einen Elementary Audio Stream in einigen Spielarten
mit diversen freien Parametern. Das sind die allseits bekannten
MPEG1 Audio Layers.
3) Einen Container, der 1) und 2) passend interleaven kann, genannt
MPEG1 System Stream. Primäres Designziel war damals VideoCD.

Zudem definiert MPEG1, wie der *Decoder* mit dem standardisierten Format
umzugehen und was beim Abspielen rauszukommen hat. Was er weitgehend
offen lässt ist die Frage, wie der *Encoder* das FormatFormat im Glossar erklärt aus den Rohdaten
erzeugt, das ist völlig der Genialität der Implementatoren überlassen.

Mit diesem Ausgangspunkt (;der übrigens auf den Anfang der 90er datiert)
kann man die folgenden MPEG-Entwicklungen leichter verstehen:

MPEG2 ist der konsequente Nachfolger von MPEG1 (;1995). Er ist komplexer
und bringt neue Features (;Interlace, mehr freie Parameter). Konsequenter-
weise bringt er auch neue Standardsubsets, die zu implementieren für
bestimmte Zwecke reicht, die sogenannten Levels und Profiles. Und er
bringt zwei System Stream Formate, neben dem mit MPEG1 System vergleich-
baren Program Stream auch den neuen, flexibleren Transport Stream für
z.B. den Sendebetrieb von DVB. Designziel war nämlich u.a. DVB, aber auch
die DVD in den Startlöchern.

Von "Codecs" war bisher übrigens nicht die Rede.

> Nun gibt es aber nicht einfach nur einen MPEG4-Codec.

MPEG4 ist erstmal nur die nächste Iteration in der Standardgebung der
Motion Pictures Expert Group. Dem Sprung um zwei Ziffern durchaus an-
gemessen ist der *enorme* Komplexitätszuwachs in MPEG4, das Gesamtwerk
ist ungefähr eine Größenordnung umfangreicher als MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt und beinhaltet
die Vorgängerstandards (;als MPEG4 Parts). MPEG4 ist ein extrem anspruchs-
volles und ehrgeiziges Konzept, es würde nicht nur sämtliche alternativen
Videoformate unnötig machen, sondern obsoletiert auch gleich Authoring-
formate (;wie etwa Flash) und will den Bereich von low bandwidth speech
bis high bandwidth HD Video komplett abdecken. Es besteht aus nicht
weniger als *drei* Abstraktionslayern, von denen die meisten aktuellen
Implementationen gerade mal LayerLayer im Glossar erklärt 1 abdecken (;Elementary Audio und
Video im [Advanced] Simple Profile). LayerLayer im Glossar erklärt 2 soll Objekte einführen
und LayerLayer im Glossar erklärt 3 Spatial & Temporal Control (;Compositing). Wenn ein 3D-
Objekt eines Sprecherkopfes mit der Textur von Mr. Tagesschau lebens-
echt animiert (;wohlgemerkt vom Player) etwas erzählt, das von einem
Speech Synthesizer (;im Player) anhand von low bandwidth Steuerdaten des
Encoders generiert wird, während der Hintergrund aus mehreren Elementary
Video Streams live (;im Player, you got it) Composited wird, wobei das alles
räumlich und zeitlich beliebig in Bewegung sein kann - *dann* ist das
"echtes" MPEG4. Was heute so genannt wird, ist ein Abklatsch seiner
untersten Kernbestandteile, der reinen Elementarströme in ein bisschen
System.

> Es gibt, glaube ich, einen originalen MPEG4-Codec, für den

Der Begriff "Codec" meint entweder etwas sehr allgemeines, nämlich eine
beliebige Komponente (;Hardware oder Software), die irgendein codiertes
Format sowohl erzeugen als auch konsumieren kann - oder aber konkret eine
Softwarekomponente von Microsofts Video for Windows Architektur. Das
verwirrt hier nur. Man muss nur wissen, dass M$ in einer frühen Phase
der MPEG4-Entwicklung einen VfW-Codec für etwas ähnliches wie MPEG4
Elementary Video Streams implementiert hat, der in Betaversionen von
Windows verfügbar war und dann in seiner Flexibilität zunehmend be-
schnitten wurde. Ein paar Hackern hat das nicht gepasst, und "DivX ;-)"
war geboren - der Rest ist Geschichte.

Was dabei rauskam, ist ein Bastard, heute MPEG4 Elementary Video in
einem AVI-Container mit irgendeinem Audio-Codec und drangehackten
Features wie Subtitles oder mehreren Audiospuren. Es hat *nichts*
mit dem zu tun, wie die MPEGMPEG im Glossar erklärt sich das gedacht hat, deren Container-
format basiert auf QickTime und ist flexibel genug für die oben ange-
deutete dreischichtige Komplexität und deren präferiertes Audioformat
ist AAC. Aber die Szene hat Fakten geschaffen.

> Lizenzgebühren erhoben werden

Das ist ein hochinteressanter Punkt. *Natürlich* ist jede Implementation
von MPEG4 für die MPEG-LA lizenzpflichtig, völlig Wurscht ob man es
jetzt MPEG4, MSMPEG4, DivXDivX im Glossar erklärt oder XviD nennt. Jeder, der kommerziell etwas
verkaufen will, wird mit dem Problem früher oder später konfrontiert.
Nur Freeware in Quellform kann sich den Luxus leisten, in einer gewissen
Grauzone zu leben, denn der "Verstoß" wird so zu demjenigen delegiert,
der das Executable erzeugt, also dem Endanwender. Damit ergibt sich die
absurde Situation, dass die Szene eh macht was sie will, während die
Teile der Industrie, die es richtig machen wollen (;und MPEG4 als solches
zu implementieren trachten) von Lizenzgebühren erstickt werden, was ihrem
Produkt den Markteintritt erschwert. Das stabilisiert den unerfreulichen
Zustand, dass MPEG4 nichts Halbes und nichts Ganzes bleibt, nun schon seit
Jahren. Ändern wird es sich vielleicht mit der nächsten Scheibengeneration
(;BR/HD-DVD), wobei dort über den Container AFAIK nicht gern geredet wird,
nur darüber, dass er MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, MPEG4 Part 10 AVC (;H.264) und M$' VC-1 ent-
halten wird. Ich lass mich überraschen, würde mich aber nicht wundern,
wenn es kein MPEG4 Container wird, sondern ein Kompromiss mit M$, u.U.
sogar ein fauler.

> und es gibt MPEG4-kompatible Codecs wie DivXDivX im Glossar erklärt oder XviD.

All diese sind einfach mehr oder weniger standardkonforme MPEG4 Video
Encoder, die sich nur für MPEG4 unnatürlicher Container bedienen, weil
die Szene etwas anderes wünscht als die Industrie. Das Traurige ist
nur, dass die Industrie da inzwischen mitspielt, es gibt mehr als
einen DVD-Player, der zwar DivX-AVIs abspielt, aber keine nativen MPEG4
System Streams...

> Lange Rede kurzer Sinn: Was hat der originale MPEG4-Codec mit

Es gibt keinen "originalen MPEG4-Codec". Die MPEGMPEG im Glossar erklärt schreibt selbst keinen
Code und MSMPEG4 ist alles andere als ein standardkonformer Encoder,
es gab AFAIR sogar Streit, dass die den Namen entfernen sollten. Sieht
man ja noch heute daran, dass "DivX ;-)" (;also alles vor DivXDivX im Glossar erklärt 4/5) zu
dekodieren für viele DivX-Implementationen ein Problem darstellt.

> angeblichen kompatiblen (;stimmt das?) Codecs wie DivXDivX im Glossar erklärt zu tun?

Ich hoffe, das ist nun klarer.

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Thomas Beyer:

Andre Beck schrieb...

[DivX und Konsorten]

> Was dabei rauskam, ist ein Bastard, heute MPEG4 Elementary Video in
> einem AVI-Container mit irgendeinem Audio-Codec und drangehackten
> Features wie Subtitles oder mehreren Audiospuren. Es hat *nichts*
> mit dem zu tun, wie die MPEGMPEG im Glossar erklärt sich das gedacht hat, deren Container-
> format basiert auf QickTime und ist flexibel genug für die oben ange-
> deutete dreischichtige Komplexität und deren präferiertes Audioformat
> ist AAC. Aber die Szene hat Fakten geschaffen.

Die aktuelle Elecard-Implementierung von MPEG-4 wurde in einen MPEG-PS
Container gesteckt. Dies wohl bezugnehmend als einer Annäherung zu dem,
was als DVB demnächst auf uns zukommt. Der Demultiplexer ist allerdings
zickig wie die Sünde.

Elecards Enkoder/Dekoder stecken als Directshowfilter übrigens auch im
gestern erstmals offiziell releasten Mainconcept H.264 Encoder:
http://www.mainconcept.de/h264 encoder.shtml.

Im Gegensatz zu Mainconcept erläutern die Tomsker auf ihrer Website, was
derzeit damit schon geht, genauer:

http://www.elecard.com/technology/avc.shtml

Layer 3 ist demzufolge nicht drin, wäre auch ziemlich obskur bei der
gegenwärtig verfügbaren Hardware. Motion Estimation und Inter-Prediction
funktionieren bereits. Ich habe meinem P4 allerdings nach 10h enkodieren
jetzt erst mal eine Abkühlungsphase verordnet.

Gruß,
Thomas





Antwort von Heiko Nocon:

Andre Beck wrote:

[Einführung in die MPEG-Denke]

Gut dargestellt. Respekt.

[MPEG4-Diversifikation]
>Ändern wird es sich vielleicht mit der nächsten Scheibengeneration
>(;BR/HD-DVD)

Nein, das wohl ganz sicher nicht. Die Industrie tut derzeit (;auch unter
dem Druck der Content-Anbieter) alles dafür, daß die MPEG4-Generation
der Heimelektronik das grandioseste Debakel der Technikgeschichte werden
wird.

So bekloppt, für ihre vorweggenommene Enteignung auch noch viel Kohle zu
bezahlen, sind nichtmal die dümmsten Konsumenten. Jedenfalls nicht auf
Dauer.

Die Folge wird sein, daß am Markt gerade das gut verkauft werden wird,
was eben nicht so ganz den Wünschen der Standardisierungsgremien
entspricht. Die im übrigen auch nur noch reine Interessenvertreter der
Industrie sind. Der Konsumentenschutz spielt dort inzwischen
offensichtlich keinerlei Rolle mehr.





Antwort von Benjamin Spitschan:

Andre Beck beschrieb:
> [MPEG4]

Hallo Andre,

ein ganz großes Lob an Dich, vielen lieben Dank für diese tolle Darstellung!

Das war längst überfällig, schon alleinig deshalb, weil die bisherigen
Antworten im Thread nur inkompetent waren, schon allein die andauernd zu
beobachtende allgemeine Identifikation von MPEG4 mit H.264 *arg*.

Danke, danke, danke, daß Du Dich der Sache angenommen und einmal alles
klargestellt hast (;ich war zu faul :(; und hätte bei vielen Details auch
passen müssen).

Grüße, Benjamin




Antwort von Thomas Beyer:

Benjamin Spitschan schrieb...

> Danke, danke, danke, daß Du Dich der Sache angenommen und einmal alles
> klargestellt hast (;ich war zu faul :(; und hätte bei vielen Details auch
> passen müssen).

Ich schließe mich an. Ich bin nur ambitionierter Hobbyist/Praktiker in
Bezug auf Video, deswegen scored es bei Andre hier extrem nach oben ;-).
Komprimiertes Wissen ohne Marketinggeblubber erhält man viel zu wenig.

MfG,
Thomas




Antwort von Wolfgang Barth:

Heiko Nocon wrote:
>
>>Ändern wird es sich vielleicht mit der nächsten Scheibengeneration
>>(;BR/HD-DVD)
Da habe ich meine Zweifel.
>
> Nein, das wohl ganz sicher nicht. Die Industrie tut derzeit (;auch unter
> dem Druck der Content-Anbieter) alles dafür, daß die MPEG4-Generation
> der Heimelektronik das grandioseste Debakel der Technikgeschichte werden
> wird.
Eben. Wenn HDTV Formate nur mir DRMDRM im Glossar erklärt bis in den MONITOR kommen und man
dann evtl. "per view" bezahlen muss und keine Chance hat das FormatFormat im Glossar erklärt auf
einen Festplattenrecorder zu ziehen und damit in seinen vier Wänden
machen zu können was man will, dann setzt es sich nicht durch.

Irgendein Container mit H264 und AAC Ton wird es wohl werden.
Ich will aber auch umformen können in eine DVD was ich als HDTV Stream
über DVB-S kriege, genau wie ich es heute z.B. mir ProjectX auch mit
einem MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt Stream machen kann.
>
> So bekloppt, für ihre vorweggenommene Enteignung auch noch viel Kohle zu
> bezahlen, sind nichtmal die dümmsten Konsumenten. Jedenfalls nicht auf
> Dauer.
Auch die Audio-Downloadformate mit WMVWMV im Glossar erklärt oder AAC haben immer die
Möglichkeit zumindest über den Umweg selbstgebrannte CD ein mp3 zu
bauen, das ich auf jedem Player abspielen kann. Deshalb setzen die sich
langsam auch durch.
>
> Die Folge wird sein, daß am Markt gerade das gut verkauft werden wird,
> was eben nicht so ganz den Wünschen der Standardisierungsgremien
> entspricht. Die im übrigen auch nur noch reine Interessenvertreter der
> Industrie sind. Der Konsumentenschutz spielt dort inzwischen
> offensichtlich keinerlei Rolle mehr.
Eben. Ich wundere mich auch immer über diese HDTV Apologeten.
Bei üblichem Betrachtungsabstand (;7-fache Bildhöhe) kann ein
Normalsichtiger das HDTV von einem normalen DVD/DVB-S MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt Signal
überhaupt nicht unterscheiden und 5.1 Ton hab ich da auch schon.
Die Sender nutzen aber die jetzt schon technische mögliche Sendequalität
überhaupt nicht aus. Wer sendet denn schon in 16:9 anamorph mit der
vollen 720*576 Größe und hoher Datenrate? Gerade mal Premiere 1 und 2
und vielleicht dann und wann mal ARD und/oder ZDF.

Ehrlich, da hätte ich trotz qualitativ gutem 96 cm Monitor und einer
ordentlichen Surroundanlage in meinem Wohnzimmer doch gar keinen Vorteil
von HDTV. Ich setzte mich doch nicht 1 Meter vor den Monitor. Oder ich
müsste einen Schirm von sagen wir mal 1,70 Diagonale haben. Wo passt
denn der schon hin? Nur wenn man ein "Heimkino" einrichten würde.

mfg wb










Antwort von Thomas Beyer:

Matthias Wieser schrieb...

> > Das war längst überfällig, schon alleinig deshalb, weil die bisherigen
> > Antworten im Thread nur inkompetent waren, schon allein die andauernd zu
> > beobachtende allgemeine Identifikation von MPEG4 mit H.264 *arg*.
>
> Aus welchem Loch kommst du denn gekrochen? Trägst nichts zur Klärung der
> Frage bei, kritisierst die Leute die etwas beitragen und demonstrierst
> entweder eine Leseschwäche deinerseits oder unterstellst mutwillig falsche
> Dinge.

Wer nichts sagt, läuft nicht Gefahr sich zu "blamieren". Usenet war mal
zur Diskussion gedacht. Für mich persönlich habe ich keine Probleme
damit, meine Gedanken zur Disposition zu stellen und sie mit anderen
durchzugehen. Andere wohl schon. Wenn man das Usenet nur dazu benutzt zu
nehmen und nicht zu geben, ist es bald tot. Monologe zu halten und
abgekanzelt zu werden - dazu haben wohl die wenigsten Lust.

Gruß,
Thomas




Antwort von Benjamin Spitschan:

Matthias Wieser schrieb:
>>Das war längst überfällig, schon alleinig deshalb, weil die bisherigen
>>Antworten im Thread nur inkompetent waren, schon allein die andauernd zu
>>beobachtende allgemeine Identifikation von MPEG4 mit H.264 *arg*.
>
> Aus welchem Loch kommst du denn gekrochen? Trägst nichts zur Klärung der
> Frage bei, kritisierst die Leute die etwas beitragen und demonstrierst
> entweder eine Leseschwäche deinerseits oder unterstellst mutwillig falsche
> Dinge.

Kennst Du das Gefühl im Usenet, wenn man Leuten jede Woche eine Sache
erklärt und 7 Tage später wieder die gleiche Frage kommt? Wenn nicht,
verwunderte es mich kaum, denn das tritt nur bei Leuten auf, die etwas
zu vermelden haben. So richtig scheinst Du nämlich - gemessen an Deinem
Posting - MPEG4 auch nicht verstanden zu haben, über den Horizont eines
Moviez-Saugers- und/oder Erstellers geht Deine *Darstellung* (;!) nicht
hinaus. Hinweis, um nicht wieder "mutwilliger Unterstellungen"
bezichtigt werden zu müssen: Ich ziehe hier meinen Schluß aus dem, was
ich lese, und nicht aus dem, was ich z. B. über Dich nicht wissen kann.

Desweiteren gibt es Momente, zu denen man keine Zeit hat, eine korrekte
Darstellung abzuliefern. André hat dies in vorstrefflicher Weise
geleistet. IMHO war nur seine Antwort wirklich hilfreich.

Ich kann Dir auch mindestens zwei Stellen im Thread *vor* Andrés
glorreichen Rettungseingriff nennen, in denen das "normale" MPEG4 Video
mit H.264 verwechselt wurde. Die mangelnde Lesekompetenz ist somit im
Übrigen bei Dir auszumachen.

Grüße, Benjamin




Antwort von Thomas Beyer:

Benjamin Spitschan schrieb...

> Ich kann Dir auch mindestens zwei Stellen im Thread *vor* Andrés
> glorreichen Rettungseingriff nennen, in denen das "normale" MPEG4 Video
> mit H.264 verwechselt wurde. Die mangelnde Lesekompetenz ist somit im
> Übrigen bei Dir auszumachen.

Die Fragestellung nach einem "originalen MPEGMPEG im Glossar erklärt Codec" (;der wohl alle
definierten Standards abzudecken in der Lage ist) an sich ist schon
unsinnig. Statt sich hier nach allen Regeln in der Theorie zu
erschöpfen, ist mein praxisrelevanter Verweis auf nutzbare, aktuelle
Encoder/Decoder durchaus angebracht gewesen. Die von mir Genannten
decken sowohl AVI-containerverpackte Xvid/DivX Derivate ab als auch DMB
(;MPEG-2, MPEG-4 AVC [H.264]), DVB-H (;MPEG-4HE-AACv2), DXB/eDAB und MBMS.
Also alles, was man gegenwärtig bezüglich Medientransport vorfindet.

Ich habe Andre's Posting als sehr wertvolle grundsätzliche Darstellung
in Bezug auf MPEG-4 empfunden. Wenn man daraus rückschließend die Frage
nach einem "Codec" zum Anlaß nimmt den Allwissenden raushängen zu lassen
und Inkompetenz zu unterstellen, nur weil man auf praxisverwertbare
Umsetzungen verlinkt, belege dies bitte auch so und mache keine
universitäre Diskussion im Elfenbeinturm daraus. Hint: Mich stört in
diesem Kontext das Wörtchen "inkompetent".

MfG,
Thomas











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