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Infoseite // Laptops von Dell und HP ohne H.265/HEVC-Unterstützung in Hardware?



Newsmeldung von slashCAM:



Käufer aktueller Laptops könnten bei der Videobearbeitung von einer unerwarteten Einschränkung überrascht werden: Wie unter anderem bei Computerbase berichtet wird, lief...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Laptops von Dell und HP ohne H.265/HEVC-Unterstützung in Hardware?


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Antwort von Tscheckoff:

Aem. Überseh ich was oder geht es da wirklich nur um die 1 bis 2 Dollar je Gerät?
Siehe: https://accessadvance.com/hevc-advance- ... lty-rates/

Ganz ehrlich einfach die Geräte bei denen die Lizenz fehlt schlecht bewerten überall wo es nur geht.
Wenn ein Hersteller nämlich dann 50 oder 100$ vielleicht noch fürs Nach-Lizensieren verlangt,
oder nur weil er 1 bis 2$ sparen wollte nen notwendigen Codec Support einfach grundsätzlich blockiert,
der verdient es schlechte Bewertungen auf die Geräte zu bekommen. Einfach aus Prinzip ...

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Antwort von Drushba:

Ich sehe immer weniger Gründe, überhaupt Windows-Notebooks einzusetzen. Wozu? Wer sich keinen Zacken aus der Krone bricht und auch Gebrauchte kaufen kann, trifft auf eine riesige Auswahl an leistungsfähigen MacBooks zu einem ähnlichen Preis. Spezielle Windows-Software läuft dann auch mit Parallels. Bis auf wenige Buchhaltungsanwendungen gibt es meiner Beobachtung nach eigentlich keine relevante Software, die nur für Windows verfügbar ist, und in den meisten Fällen, z. B. bei Microsoft Project, stehen für Mac bessere und günstigere Alternativen zur Verfügung. Bei Nvidia-Workstations ist es was anderes, klar, aber für unterwegs würde ich schon aus Produktivitäts- und Nervgründen kein mehr Windows wollen und ich denke, das geht vielen so. Wenn Dell und HP als Volumenhersteller jetzt auch noch Hardwarefunktionen beschneiden, dann wird das Windows-Notebook-kaufen Vollends zum Abenteuer.))

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Antwort von cantsin:

Drushba hat geschrieben:
Ich sehe immer weniger Gründe, überhaupt Windows-Notebooks einzusetzen. Wozu?
Kein Generve mit Quicktime-Gammashift (gilt auch für Linux)... Just saying...

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Antwort von pillepalle:

Die Apple Notebooks glänzen vor allem mit ihrer Energieeffizienz. Ich hatte mir vor Jahren ja mal einen Dell Precision gekauft. Tolle Kiste, aber ohne massives 240W Netzteil konnte man ihn unterwegs eben nicht wirklich lange nutzen, außer man hat ein Arsenal an Ersatzakkus mit dabei gehabt. Bei einem mobilen Gerät würde ich heute auch eher zum Mac greifen. Bei meinem stationären Schnittrechner sind mir Desktop-PCs, an denen man in Bastler-Manier einfach Komponenten austauschen kann, schon lieber.

VG

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Antwort von toniwan:

cantsin hat geschrieben:
Drushba hat geschrieben:
Ich sehe immer weniger Gründe, überhaupt Windows-Notebooks einzusetzen. Wozu?
Kein Generve mit Quicktime-Gammashift (gilt auch für Linux)... Just saying...
Zumindest bei der Verwendung von Davinci Resolve ist das auf dem Mac kein Thema mehr. Und im aktuellen Premiere sehe ich von dem Problem auch nichts.

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Antwort von Bluboy:

Soviel ich weiß ist bei Neuinstallation von Win 11 24H2 , HEVC, AC3 und AC4 nicht mehr enthalten und muß über den MS_Shop kostenpflichtig nachinstalliert werden.

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Antwort von TheBubble:

So ist es. Beim normalem Windows z.B. für selbst zusammen gebaute PCs sind diese Codecs aufgrund der Gebühren schon seit Jahren nicht mehr dabei.

Nur manche Hersteller von fertigen Geräten wie Laptops haben sie von sich aus dazugekauft.

Ist aber fast egal, da viele Programme ihre eigenen Codecs mitbringen und nicht die Systemkomponenten nutzen.

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Antwort von muellerbild:

Ich habe von Anfang an H.265 boykottiert. Minimal kleinere Dateigrößen bei gleicher Qualität gegenüber H.264?
Wer dieser PR-Aussage glaubt der zieht auch seine Hose mit der Kneifzange an.
Beim Schneiden muss dann eh alles aufwendig umgewandelt werden weil Long GOP Gift für jedes Schnittprogramm ist.
Und: Wer muss denn aktuell noch Speicherplatz sparen bei den Preisen pro TB?
Und 8K versucht man nun schon seit Jahren erfolglos in den Markt zu drücken...

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Antwort von Tscheckoff:

Ok. Ich glaube da Bedarf es etwas mehr an weiteren Infos - Es hat sich nämlich jetzt in den News gelesen wie wenn die Decoder und Encoder grunsätzlich nicht aktiv wären (Bios Lock oder ähnliches). Wenn es wirklich nur um das Nachkaufen von HEVC über dern Windows-Shop geht, dann ist das ganze eh relativ egal und normal (mehr oder weniger). Obwohl es trotzdem komisch ist wegen der 1$ bis 2$ (egal jetzt in welchem Bezug es steht -> Nur die Windows HEVC Erweiterung oder eben Bios-Lock z.B.).

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Antwort von Darth Schneider:

Ich verstehe die Windowswelt mit den grossen Kisten nicht mehr wirklich.

Da heisst es die Macs seien nicht nachhaltig weil nach dem Kauf nicht wirklich frei konfigurierbar.
Ok…

Andersrum braucht man für die PCs spezielle, teure Grafikarten/Zubehör mit gefühlt am Schluss 17 Lüfter oder eine Wasserkühlung im Rechner drin. Nur um nur 4K/6K h265 und RAW Videos anständig zu schneiden/bearbeiten.
Als Netzteil am besten gleich ein Atomkraftwerk.

Und für h265 muss man als Bonus dann noch extra bezahlen und für den eigenen Rechner geeignete Lösungen selber suchen ?

Was genau soll der Mist und daran noch umweltfreundlich und nachhaltig sein ?

Weil es geht doch fast alles schon mit einem Basic 600€ Mac M4 Mini mit einer 100€ Ssd dran….
Inklusive ein wenig Fuison und Blender….
Oder mit einem 900€ MacBook sogar ganz ohne Lüfter.

Und wer viel mehr Power will kauft sich einen Mac Studio, oder gleich zwei, oder drei.
Und ist dann noch viel nachhaltiger…;))

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Antwort von dienstag_01:

Tscheckoff hat geschrieben:
Ok. Ich glaube da Bedarf es etwas mehr an weiteren Infos - Es hat sich nämlich jetzt in den News gelesen wie wenn die Decoder und Encoder grunsätzlich nicht aktiv wären (Bios Lock oder ähnliches). Wenn es wirklich nur um das Nachkaufen von HEVC über dern Windows-Shop geht, dann ist das ganze eh relativ egal und normal (mehr oder weniger). Obwohl es trotzdem komisch ist wegen der 1$ bis 2$ (egal jetzt in welchem Bezug es steht -> Nur die Windows HEVC Erweiterung oder eben Bios-Lock z.B.).
Was soll das für eine Bios-Einstellung sein? Link?

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Antwort von cantsin:

In dem ars technica-Artikel, der die Quelle dieser Nachricht ist, steht ziemlich deutlich, dass das H265-Decoding in der Chip-Hardware deaktiviert ist und nicht nur etwa in der Windows-Installation:

https://arstechnica.com/gadgets/2025/11 ... tops-cpus/

Zitate:

"“Hardware acceleration for CODEC H.265/HEVC (High Efficiency Video Coding) is disabled on this platform,” the note reads. In 2024, HP disabled the HEVC (H.265) codec hardware on select devices, including the 600 Series G11, 400 Series G11, and 200 Series G9 products."

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Antwort von Bluboy:

Wenn es dann mal soweit ist, gibts auch das Mediaa Foundation Codec Pack

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Antwort von cantsin:

Bluboy hat geschrieben:
Wenn es dann mal soweit ist, gibts auch das Mediaa Foundation Codec Pack
Du kannst auch ohne diese eher zweifelhaften Software-Packs auf den betroffenen Rechnern h265 mit VLC, mpv & Co. abspielen.

Nur ist bei beiden Lösungen dann das Problem, dass h265 dann ohne GPU-Beschleunigung nur von der CPU dekodiert wird. Gerade für Anwendungen wie Videoschnitt von h265-Hybridkameramaterial ist das dann das Nadelöhr.

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Antwort von Bluboy:

@Cantsin
Kostenlos und unzweifelhaft :-)
https://www.microsoft.com/en-us/store/p ... 4wgh0z6vhq

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Antwort von cantsin:

Tscheckoff hat geschrieben:
Aem. Überseh ich was oder geht es da wirklich nur um die 1 bis 2 Dollar je Gerät?
Siehe: https://accessadvance.com/hevc-advance- ... lty-rates/
Naja, die potenzieren sich natürlich durch Steuern, Zölle, Händlermargen etc.

Dell hat angeblich eine Gewinnmarge von 4.8%. D.h. an einem Laptop, der für 1000 EUR verkauft wird, verdienen sie 48 EUR. Da hauen 2 EUR schon 'rein.

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Antwort von cantsin:

Bluboy hat geschrieben:
@Cantsin
Kostenlos und unzweifelhaft :-)
https://www.microsoft.com/en-us/store/p ... 4wgh0z6vhq
Ja, aber nochmals: Dann kriegst Du auf den betroffenen Laptops zwar h265-Support (den auch ohne diese Anschaffung kriegst, wenn Du Deine h265-Videos einfach mit VLC oder mpv statt mit Microsofts Mediaplayer abspielst), aber nur mit Decoding über die CPU.

Was konkret bedeutet, dass der Laptop als Schnittrechner für h265-Kameramaterial nicht mehr taugt, und eigentlich auch nicht als mobile Abspielmaschine für Filme/Streaming, weil Du z.B. während einer Zugfahrt konstant hohe CPU-Auslastung, Lüfterlärm und kurze Akkulaufzeiten kriegst.

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Antwort von toniwan:

muellerbild hat geschrieben:
Beim Schneiden muss dann eh alles aufwendig umgewandelt werden weil Long GOP Gift für jedes Schnittprogramm ist.
Die Zeiten sind zum Glück vorbei.

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Antwort von Bluboy:

cantsin hat geschrieben:
Bluboy hat geschrieben:
@Cantsin
Kostenlos und unzweifelhaft :-)
https://www.microsoft.com/en-us/store/p ... 4wgh0z6vhq
Ja, aber nochmals: Dann kriegst Du auf den betroffenen Laptops zwar h265-Support (den auch ohne diese Anschaffung kriegst, wenn Du Deine h265-Videos einfach mit VLC oder mpv statt mit Microsofts Mediaplayer abspielst), aber nur mit Decoding über die CPU.

Was konkret bedeutet, dass der Laptop als Schnittrechner für h265-Kameramaterial nicht mehr taugt, und eigentlich auch nicht als mobile Abspielmaschine für Filme/Streaming, weil Du z.B. während einer Zugfahrt konstant hohe CPU-Auslastung, Lüfterlärm und kurze Akkulaufzeiten kriegst.
Das heißt also, keine ARTE Mediathek in den Pausen ;-)

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Antwort von Jott:

„ Beim Schneiden muss dann eh alles aufwendig umgewandelt werden weil Long GOP Gift für jedes Schnittprogramm ist.“

Mit was für einer Zeitmaschine bist du denn unterwegs? :-)

Das LongGoP-Märchen ist zwanzig Jahre alt. Damals tobte ein Kampf um die Broadcast-Hoheit. Das Panasonic-Marketing hatte das penetrant gegen Sonys XDCAM (Long GOP) zu Felde geführt, obwohl das sogar damals schon ganz offensichtlich Quatsch war.

Faszinierend, wie das auch heute noch immer wieder auftaucht!

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Antwort von Tscheckoff:

@dienstag_01: War jetzt nur ne Annahme dass es auf Bios, Firmware oder Hardware-Ebene deaktiviert ist. Hat cantsin ja dann aber eh gepostet bzw. (leider) bestätigt.

@cantsin: Thx fürs Verlinken und Recherchieren. Dann ist es leider doch die ungute Option bzw. Variante. Bez. der Kosten: Klar summiert sich das (Redewendung ala "Kleinvieh macht auch Mist"). Aber die H265 Beschleunigung ist schon eine essentielle Funktion heutzutage. Da sind die 3$ bis 5$ oder was auch immer mit allen Steuern und Zwischenstufen mit dazu gerechnet oben drauf gut investiertes Geld. Und der Betrag ändert im Normalfall dann auch nichts daran ob das Gerät verkauft wird oder nicht (sollte es zumindest nicht - Außer es werden zehn-tausende Geräte für ne Firma bestellt was bei Dell schon vorkommen kann ja ^^).

@all / generell: Wenn die Windowsgeräte-Hersteller so weiter agieren (vor allem im Mobil-Bereich), wird Apple immer mehr und mehr an Markt abgraben. Alleine schon die aktuellen Aktionen (bez. Preis/Leistung) -> MacBook Air mit M4 16/256GB um unter 800€ - Was man damit schon anstellen kann (inkl. super Verarbeitung, hellem Display und sehr langer Akkulaufzeit) - Schon krass. Auch der neue MAC Mini mit M4 Pro ist ein Killer-Gerät (wenn man nen mobilen Workstation-Ersatz braucht) ...

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Antwort von dienstag_01:

Tscheckoff hat geschrieben:
@dienstag_01: War jetzt nur ne Annahme dass es auf Bios, Firmware oder Hardware-Ebene deaktiviert ist. Hat cantsin ja dann aber eh gepostet bzw. (leider) bestätigt.

@cantsin: Thx fürs Verlinken und Recherchieren. Dann ist es leider doch die ungute Option bzw. Variante. Bez. der Kosten: Klar summiert sich das (Redewendung ala "Kleinvieh macht auch Mist"). Aber die H265 Beschleunigung ist schon eine essentielle Funktion heutzutage. Da sind die 3$ bis 5$ oder was auch immer mit allen Steuern und Zwischenstufen mit dazu gerechnet oben drauf gut investiertes Geld. Und der Betrag ändert im Normalfall dann auch nichts daran ob das Gerät verkauft wird oder nicht (sollte es zumindest nicht - Außer es werden zehn-tausende Geräte für ne Firma bestellt was bei Dell schon vorkommen kann ja ^^).

@all / generell: Wenn die Windowsgeräte-Hersteller so weiter agieren (vor allem im Mobil-Bereich), wird Apple immer mehr und mehr an Markt abgraben. Alleine schon die aktuellen Aktionen (bez. Preis/Leistung) -> MacBook Air mit M4 16/256GB um unter 800€ - Was man damit schon anstellen kann (inkl. super Verarbeitung, hellem Display und sehr langer Akkulaufzeit) - Schon krass. Auch der neue MAC Mini mit M4 Pro ist ein Killer-Gerät (wenn man nen mobilen Workstation-Ersatz braucht) ...
Auf Hardware-Ebene ist es ja deaktiviert, allerdings so, dass der User keine Möglichkeit der Aktivierung hat. Wäre es eine Einstellung im Bios, sähe es anders aus.

Also, ich wäre da von selbst nicht drauf gekommen, dass Hersteller so einen Weg gehen.

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Antwort von Tscheckoff:

@dienstag_01: Es ginge übrigens noch diabolischer ...
Als Option verfügbar aber ausgegraut im Bios. *hust* ^^

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Antwort von cantsin:

Ich frag mich, ob es irgendwann gehackte BIOS-Versionen für diese Laptops geben wird, mit denen sich der Hardware-Decoder wieder aktivieren lässt... Wahrscheinlich nur dann, wenn in der Hacker-Community der Leidensdruck hoch genug ist. (Schneiden von h265-Material ist ja eher ein nischiges Userszenario.)

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Antwort von dienstag_01:

Eigentlich müsste das doch auch h264 betreffen. Und andere Codecs auch.

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Eigentlich müsste das doch auch h264 betreffen. Und andere Codecs auch.
In dem Artikel ist nur von h265 die Rede. Außerdem ist wohl bei h264 die Lizenzierung anders. Man zahlt da nicht zwingend pro verkauften Gerät, sondern kann als Hersteller ab einer gewissen Stückzahl unbegrenzt h264-Decoding einbauen.

Ansonsten gibt's in der Windows-Welt AFAIK nur noch Hardware-Unterstützung für den AV1-Codec. Der ist aber lizenzfrei nutzbar und Open Source (und genau zu diesem Zweck u.a. von Google entwickelt). Und technisch sowieso besser als h264 und h265. Ich bin ja von 1,5 Mbit/s-AV1 für FullHD-Video mittelschwer begeistert.

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Antwort von dienstag_01:

Ich beziehe mich auf die Hardware-Unterstützung, wenn die fehlt, müsste das eine Reihe von Codecs betreffen, nicht nur h265.

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Antwort von Jott:

„ Schneiden von h265-Material ist ja eher ein nischiges Userszenario“

What? Standardcodec in Sony-Kameras? Oder DJI? Brutal nischig.

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Antwort von dienstag_01:

Meine Canon, auch so ne Nischenkamera mit HEVC ;)

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Antwort von TheBubble:

Der Grund für das Theater ist doch ganz einfach: Die Patentinhaber wollen (zu viel) Geld mit zu komplizierten Bedingungen, es gibt inzwischen (H.265) sogar mehrere konkurrierende Patent-Pools mit unterschiedlichen Vorstellungen. Wer ganz sichergehen will, müsste womöglich an mehrere Gruppen zahlen.

Die Patente für H.264 sind zumindest teilweise ausgelaufen. Wird kein Patent verletzt (weil man z.B. das konkrete patentierte Feature nicht nutzt), dann kann der Codec auch zusammen mit Hardware (wobei er im Falle einer Hardwareunterstützung im Prinzip sogar echte spezialisierte Hardware im Spiel ist) ohne weiteren Vertrag mit den Patentinhabern vertrieben werden.

Die Patente für H.265 und H.266 dürften noch eine Weile laufen.

Der Grund H.265 einzusetzen dürfte bei Kameraherstellern nicht nur in der verbesserten Datenreduktion zu suchen sein, sondern auch an der standardisierten (und minimal geforderten) Unterstützung von größeren Bit-Tiefen, höheren Bildwiederholraten, größeren Farbräumen, HDR und höheren Auflösungen.

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Antwort von Da_Michl:

Tscheckoff hat geschrieben:
...

@all / generell: Wenn die Windowsgeräte-Hersteller so weiter agieren (vor allem im Mobil-Bereich), wird Apple immer mehr und mehr an Markt abgraben. Alleine schon die aktuellen Aktionen (bez. Preis/Leistung) -> MacBook Air mit M4 16/256GB um unter 800€ - Was man damit schon anstellen kann (inkl. super Verarbeitung, hellem Display und sehr langer Akkulaufzeit) - ...
Sind schicke und auch recht robuste Geräte, nur: Macht doch nicht wirklich Sinn, sich heute ein 256 GB Gerät anzuschaffen - um dann gleich mittels div. Workarounds den Speicher zu vergrößern.

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Antwort von Jott:

Der „Workaround“ wäre das Anschließen von SSDs wie Samsung T7 (bei uns: eine pro Kunde bzw. Projekt), die man auch an andere Macs anschließen und dort weiter arbeiten kann - oder sogar so ein kleiner Speicherstöpsel von Sandisk.

https://www.hardware-mag.de/news/2025/n ... drive_vor/

1 Tera intern kann man sich ja trotzdem gönnen bei Macs, kriegt man ja auch leicht voll …

Jeder wie er mag. Wie auch immer: schon das billigste MacBook Air mit fcp schneidet H.265 wie Butter. Da frage ich mich schon, wieso das unter Windows so eine Herausforderung sein soll.

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Antwort von Da_Michl:

Klaro - jeder wie er mag!

Ein schönes, gut portables Notebook mit viel Rechen-Power, aber dann nur 256GB SSD, das zwingend eine Speicherlösung braucht, um dem Forumskontext Video halbwegs gerecht zu werden und paar Jahre zu halten - inkl. 1-2x Update des OS - ist für mich dennoch Workaround, ohne Anführungszeichen.

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Antwort von Jott:

Hm? Du kannst doch ein paar Tera superschnellen SSD-Speicher reinhauen, wenn du das unbedingt brauchst.

Das mit den externen SSDs pro Projekt zum direkte Arbeiten im Studio oder unterwegs durch einfaches Umstöpseln ist unabhängig vom internen Speicherausbau. Nur unglaublich praktisch.

Aber es geht ja um: ist H.265, längst Kamerastandard, ein Problem oder nicht?

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Antwort von dienstag_01:

Ich habe vom Prinzip her nichts dagegen einzuwenden, wenn Laptops ohne Hardware-Unterstützung für bestimmte Codecs angeboten werden. Mit einer Einschränkung: es sollte kommuniziert werden.
Es ist schon immer so, dass man spezielle Eigenschaften aus den Specs der verbauten Komponeneten selber zusammensuchen musste. Dass hier spezielle Eigenschaften, die Hardware eigentlich hat, abgeschaltet sind, ist ein neuer irritierender Fall.

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Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
„ Schneiden von h265-Material ist ja eher ein nischiges Userszenario“

What? Standardcodec in Sony-Kameras? Oder DJI? Brutal nischig.
Lies nochmal mein ganzes Posting. Was ich meinte: Damit sich jemand in der klassischen Hackerszene (Chaos Computer Club & Co.) findet, der die Mühe und unendliche Geduld investiert, das BIOS dieser Laptops zu hacken und den h265-Decoder wieder freizuschalten, muss es genug Leidensdruck geben, sowohl in der Hackerszene, als auch für Durchschnittsuser.

Unsere Bedürfnisse hier als Slashcam-Community/Videomacher sind relativ nischig im Vergleich zu dieser größeren Nutzercommunity, und unser Leidensdruck ist zu wenig kritische Masse.

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Antwort von Darth Schneider:

Und eine externe Speicherlösung braucht man bei Windows Laptops auch.
Zumal kann man die MacBooks ja nicht mal so teuer auch mit viel mehr als 265GB ssd Speicher kaufen…

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Dass hier spezielle Eigenschaften, die Hardware eigentlich hat, abgeschaltet sind, ist ein neuer irritierender Fall.
Wobei das bei Kameras ja schon seit Ewigkeiten der Fall ist. Im Prinzip sind alle Funktionen und alle Codecs im jeweiligen Hersteller-ASIC (Sony Bionz, Canon Digic, Nikon Expeed etc.) vorhanden, werden aber nicht in allen Modellen freigeschaltet. Bei Nikon und Canon z.B. die interne Raw-Video-Aufzeichnung in den preiswerteren Kameras, bei Sony neuerdings sogar Raw-Fotos in den preiswerten Vlogging-Kameras...

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Antwort von Rick SSon:

seit wann ist denn raw, oder prores ein Ersatz für h265? Das ist ja mal voll an der Realität vorbei. Im Gegenteil, bei Kameras wird immer das Fehlen des einen, oder anderen kritisiert, weil viele User eben für „quick turnarounds“ h256 bevorzugen, aber wenn full quality gefragt ist eine raw option wollen. Am besten Sogar beides in parallelaufzeichnung.

Natürlich macht das auch nur bei entsprechender Performance in der Timeline Sinn.

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Antwort von Gabriel_Natas:

cantsin hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
„ Schneiden von h265-Material ist ja eher ein nischiges Userszenario“

What? Standardcodec in Sony-Kameras? Oder DJI? Brutal nischig.
Lies nochmal mein ganzes Posting. Was ich meinte: Damit sich jemand in der klassischen Hackerszene (Chaos Computer Club & Co.) findet, der die Mühe und unendliche Geduld investiert, das BIOS dieser Laptops zu hacken und den h265-Decoder wieder freizuschalten, muss es genug Leidensdruck geben, sowohl in der Hackerszene, als auch für Durchschnittsuser.

Unsere Bedürfnisse hier als Slashcam-Community/Videomacher sind relativ nischig im Vergleich zu dieser größeren Nutzercommunity, und unser Leidensdruck ist zu wenig kritische Masse.
Naja, aber in Hacker-Szenen wird H265-Codierung auch benötigt, wenn man z.b.B. zu Hause einen Mediaserver betreiben will. Mein Jellyfin-Server wäre ohne h.265 Hardware-decoder quasi unbrauchbar.

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Dass hier spezielle Eigenschaften, die Hardware eigentlich hat, abgeschaltet sind, ist ein neuer irritierender Fall.
Wobei das bei Kameras ja schon seit Ewigkeiten der Fall ist. Im Prinzip sind alle Funktionen und alle Codecs im jeweiligen Hersteller-ASIC (Sony Bionz, Canon Digic, Nikon Expeed etc.) vorhanden, werden aber nicht in allen Modellen freigeschaltet. Bei Nikon und Canon z.B. die interne Raw-Video-Aufzeichnung in den preiswerteren Kameras, bei Sony neuerdings sogar Raw-Fotos in den preiswerten Vlogging-Kameras...
Du verwechselst da was. Wenn ein Intel-Prozessor eine iGPU enthält hat er auch Quicksync. In den Specs der einzelnen Generationen ist aufgelistet, welche Codecs davon unterstützt werden. Daran kann man sich exakt orientieren. Bisher.
Wie die Hardware allgemein aufgebaut unf geschaltet ist, hat damit nichts zu tun. Das ist vielleicht interessant für Hacker.

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Antwort von Bluboy:

Gabriel_Natas hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Lies nochmal mein ganzes Posting. Was ich meinte: Damit sich jemand in der klassischen Hackerszene (Chaos Computer Club & Co.) findet, der die Mühe und unendliche Geduld investiert, das BIOS dieser Laptops zu hacken und den h265-Decoder wieder freizuschalten, muss es genug Leidensdruck geben, sowohl in der Hackerszene, als auch für Durchschnittsuser.

Unsere Bedürfnisse hier als Slashcam-Community/Videomacher sind relativ nischig im Vergleich zu dieser größeren Nutzercommunity, und unser Leidensdruck ist zu wenig kritische Masse.
Naja, aber in Hacker-Szenen wird H265-Codierung auch benötigt, wenn man z.b.B. zu Hause einen Mediaserver betreiben will. Mein Jellyfin-Server wäre ohne h.265 Hardware-decoder quasi unbrauchbar.
Es betriff nur Laptops, für alle anderen wird eine geeignete Grafikkrte empfohlen

Für die Wiedergabe von hocheffizienten Videocodierungsinhalten auf einem Computer oder einem externen Display muss möglicherweise ein Software-HEVC-Codec oder ein Media Player eines Drittanbieters gekauft werden.

Das Streaming von HEVC-Inhalten wird auf Konfigurationen mit folgenden Konfigurationen unterstützt:

Eine optionale separate Grafikkarte
Eine optionale Add-on-Grafikkarte
Ein integriertes 4K-Display
Dolby Vision
Ein CyberLink Blu-Ray-Player

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Antwort von TheBubble:

So, jetzt habe ich den von slashCam verlinkten Artikel tatsächlich gelesen (und nicht nur den slashCam Artikel).

Es scheint primär um HEVC Playback/Encoding von einigen Geräten zu gehen, wobei man den Codec bei Bedarf über den Store nachkaufen könne. Das liest sich für mich also zunächst genau so, wie sich eine normale reine Windows-Lizenz seit Jahren verhalten hat: Den Codec gab es anfangs und bei bestimmten kostenfreien Updates.

Das Fehlen betrifft aber nur die mitgelieferten Media-Player und Software, die Multimedia-APIs von Windows ohne eigene zusätzliche Codecs verwendet.

Das macht unter Umständen sogar Sinn: Unternehmen brauchen und wollen das nicht auf ihren Geschäftsgeräten. Es könnte sein, dass der mitgelieferte Codec "verloren" geht, wenn man ein Unternehmens-Windows-Image aus das Gerät spielt, in dem es keinen Store-Zugang gibt, um den Codec zu aktivieren (ich meine, dass die Lizenz im UEFI (BIOS) hinterlegt und der Codec dann über den Store aktiviert wird), ich bin aber kein Admin.
dienstag_01 hat geschrieben:
Du verwechselst da was. Wenn ein Intel-Prozessor eine iGPU enthält hat er auch Quicksync. In den Specs der einzelnen Generationen ist aufgelistet, welche Codecs davon unterstützt werden. Daran kann man sich exakt orientieren. Bisher.
Wie die Hardware allgemein aufgebaut unf geschaltet ist, hat damit nichts zu tun. Das ist vielleicht interessant für Hacker.
Vermutlich wird Software über das SDK die Hardware-Unterstützung trotzdem nutzen können (ich kann mir kaum vorstellen, dass man die Hardware komplett abgeschaltet hat, aber wer weiß...heute ist fast jeder Irrsinn irgendwo anzutreffen).

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Wobei das bei Kameras ja schon seit Ewigkeiten der Fall ist. Im Prinzip sind alle Funktionen und alle Codecs im jeweiligen Hersteller-ASIC (Sony Bionz, Canon Digic, Nikon Expeed etc.) vorhanden, werden aber nicht in allen Modellen freigeschaltet. Bei Nikon und Canon z.B. die interne Raw-Video-Aufzeichnung in den preiswerteren Kameras, bei Sony neuerdings sogar Raw-Fotos in den preiswerten Vlogging-Kameras...
Du verwechselst da was. Wenn ein Intel-Prozessor eine iGPU enthält hat er auch Quicksync. In den Specs der einzelnen Generationen ist aufgelistet, welche Codecs davon unterstützt werden. Daran kann man sich exakt orientieren. Bisher.
Wie die Hardware allgemein aufgebaut unf geschaltet ist, hat damit nichts zu tun.
?!?!?

Das ist doch bei Kamera-ASICs genauso. Du hast z.B. den Nikon Expeed 7, der u.a. ProRes HQ und NRAW als Codecs nativ (also als in seine Hardware fest eingebrannte Funktion) beherrscht.

Trotzdem kann z.B. die günstige Nikon Z50ii, mit Expeed 7, keine Video-Raw-Aufzeichnung, weil sich Nikon entschieden hat, diese Funktion in der Kamera nicht freizuschalten. Wahrscheinlich aus Gründen von Marktsegmentierung bzw. Schützens der teureren Kameraserien; u.U. auch wegen Lizenzzahlungen an Drittfirmen (wie intoPIX, die Entwickler des NRAW-Kompressionsverfahrens) wie bei den Notebooks. (Die Tatsache, dass die Z50ii nur auf SD-Karten aufzeichnet, war jedenfalls kein technischer Hinderungsgrund, siehe die NRAW-Aufzeichnung der Z5ii.)

Und das ist nur ein Beispiel von vielen für das An- und Abschalten von eigentlich vorhandenen Chipfunktionen bei den Kameraherstellern.

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Antwort von Rick SSon:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Du verwechselst da was. Wenn ein Intel-Prozessor eine iGPU enthält hat er auch Quicksync. In den Specs der einzelnen Generationen ist aufgelistet, welche Codecs davon unterstützt werden. Daran kann man sich exakt orientieren. Bisher.
Wie die Hardware allgemein aufgebaut unf geschaltet ist, hat damit nichts zu tun.
?!?!?

Das ist doch bei Kamera-ASICs genauso. Du hast z.B. den Nikon Expeed 7, der u.a. ProRes HQ und NRAW als Codecs nativ (also als in seine Hardware fest eingebrannte Funktion) beherrscht.

Trotzdem kann z.B. die günstige Nikon Z50ii, mit Expeed 7, keine Video-Raw-Aufzeichnung, weil sich Nikon entschieden hat, diese Funktion in der Kamera nicht freizuschalten. Wahrscheinlich aus Gründen von Marktsegmentierung bzw. Schützens der teureren Kameraserien; u.U. auch wegen Lizenzzahlungen an Drittfirmen (wie intoPIX, die Entwickler des NRAW-Kompressionsverfahrens) wie bei den Notebooks. (Die Tatsache, dass die Z50ii nur auf SD-Karten aufzeichnet, war jedenfalls kein technischer Hinderungsgrund, siehe die NRAW-Aufzeichnung der Z5ii.)

Und das ist nur ein Beispiel von vielen für das An- und Abschalten von eigentlich vorhandenen Chipfunktionen bei den Kameraherstellern.
oder um den hitze-heulern keine plattform zu bieten ;-)

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Antwort von cantsin:

"Rick SSon" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
(Die Tatsache, dass die Z50ii nur auf SD-Karten aufzeichnet, war jedenfalls kein technischer Hinderungsgrund, siehe die NRAW-Aufzeichnung der Z5ii.)

Und das ist nur ein Beispiel von vielen für das An- und Abschalten von eigentlich vorhandenen Chipfunktionen bei den Kameraherstellern.
oder um den hitze-heulern keine plattform zu bieten ;-)
Wenn Du Dich auf das Überhitzen von Kameras beziehst: h265 ist, auch als festeingegossene Chip-Funktion, rechenaufwändiger als Raw-Video-Aufzeichnung und lässt Kameras daher schneller überhitzen. Das wäre also kein Argument, die Raw-Video-Funktion zu deaktivieren.

Genau wie bei den Notebooks geht's bei solchen Entscheidungen fast immer um Lizenzpolitik und ggfs. Produktsegmentierung. (Aus der Open Source-Szene, in der ich seit mehr als 25 Jahren aktiv bin, kenne diesen ganzen Patente-Politik-/Gerichtsprozess-Zirkus relativ gut. Der war ja auch der Grund dafür, weshalb Nikon RED gekauft hat.)

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Antwort von Rick SSon:

cantsin hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:


oder um den hitze-heulern keine plattform zu bieten ;-)
Wenn Du Dich auf das Überhitzen von Kameras beziehst: h265 ist, auch als festeingegossene Chip-Funktion, rechenaufwändiger als Raw-Video-Aufzeichnung und lässt Kameras daher schneller überhitzen. Das wäre also kein Argument, die Raw-Video-Funktion zu deaktivieren.

Genau wie bei den Notebooks geht's bei solchen Entscheidungen fast immer um Lizenzpolitik und ggfs. Produktsegmentierung. (Aus der Open Source-Szene, in der ich seit mehr als 25 Jahren aktiv bin, kenne diesen ganzen Patente-Politik-/Gerichtsprozess-Zirkus relativ gut. Der war ja auch der Grund dafür, weshalb Nikon RED gekauft hat.)
rechenaufwand ist aber nicht das einzige, was hitze erzeugt. RAW erfordert deutlich höhere Datenraten und Datendurchsatz erzeugt auch viel Hitze ;-) Du musst also ggf. mehr Bauteile kühlen, was u.U. komplexer/teurer is.

Muss nicht, kann aber. Es gibt mehr als einen Faktor in der Entwicklung und Freigabe von Features. Das einfachste Beispiel is der PC Bau. Du kannst dir die schnellsten CPUs und Grafikkarten in dein system stecken, wenn dein MB die Speicherbandbreite nicht bringt, oder dein Netzteil die Spannung, dann fährst du ggf. trotzdem auf 50% Speed.

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Antwort von medienonkel:

"Rick SSon" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Wenn Du Dich auf das Überhitzen von Kameras beziehst: h265 ist, auch als festeingegossene Chip-Funktion, rechenaufwändiger als Raw-Video-Aufzeichnung und lässt Kameras daher schneller überhitzen. Das wäre also kein Argument, die Raw-Video-Funktion zu deaktivieren.

Genau wie bei den Notebooks geht's bei solchen Entscheidungen fast immer um Lizenzpolitik und ggfs. Produktsegmentierung. (Aus der Open Source-Szene, in der ich seit mehr als 25 Jahren aktiv bin, kenne diesen ganzen Patente-Politik-/Gerichtsprozess-Zirkus relativ gut. Der war ja auch der Grund dafür, weshalb Nikon RED gekauft hat.)
rechenaufwand ist aber nicht das einzige, was hitze erzeugt. RAW erfordert deutlich höhere Datenraten und Datendurchsatz erzeugt auch viel Hitze ;-) Du musst also ggf. mehr Bauteile kühlen, was u.U. komplexer/teurer is.

Muss nicht, kann aber. Es gibt mehr als einen Faktor in der Entwicklung und Freigabe von Features. Das einfachste Beispiel is der PC Bau. Du kannst dir die schnellsten CPUs und Grafikkarten in dein system stecken, wenn dein MB die Speicherbandbreite nicht bringt, oder dein Netzteil die Spannung, dann fährst du ggf. trotzdem auf 50% Speed.
Wenn das Netzteil nicht den nötigen Strom liefern kann, wird ganz einfach der Bildschirm schwarz. 😉

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Du verwechselst da was. Wenn ein Intel-Prozessor eine iGPU enthält hat er auch Quicksync. In den Specs der einzelnen Generationen ist aufgelistet, welche Codecs davon unterstützt werden. Daran kann man sich exakt orientieren. Bisher.
Wie die Hardware allgemein aufgebaut unf geschaltet ist, hat damit nichts zu tun.
?!?!?

Das ist doch bei Kamera-ASICs genauso. Du hast z.B. den Nikon Expeed 7, der u.a. ProRes HQ und NRAW als Codecs nativ (also als in seine Hardware fest eingebrannte Funktion) beherrscht.

Trotzdem kann z.B. die günstige Nikon Z50ii, mit Expeed 7, keine Video-Raw-Aufzeichnung, weil sich Nikon entschieden hat, diese Funktion in der Kamera nicht freizuschalten. Wahrscheinlich aus Gründen von Marktsegmentierung bzw. Schützens der teureren Kameraserien; u.U. auch wegen Lizenzzahlungen an Drittfirmen (wie intoPIX, die Entwickler des NRAW-Kompressionsverfahrens) wie bei den Notebooks. (Die Tatsache, dass die Z50ii nur auf SD-Karten aufzeichnet, war jedenfalls kein technischer Hinderungsgrund, siehe die NRAW-Aufzeichnung der Z5ii.)

Und das ist nur ein Beispiel von vielen für das An- und Abschalten von eigentlich vorhandenen Chipfunktionen bei den Kameraherstellern.
Das ist einfach Unsinn.
Niemand schaut sich die Specs eines Kamerachips an, wenn er einfach in die Specs der Kamera schauen kann, um verbindliche Angaben über die Eigenschafdten und Formate einer Kamera zu bekommen.
Auch, weil man weiß, dass es in einer Kamera einige Feature nicht gibt, die es eigentlich geben könnte.
Bei Grafikchips gibt es nur die Specs der Grafikchips.

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Antwort von Bluboy:

Dass es sich um ein paar Container 2.Wahl Prozessoren handelt wäre während der Chip-Krise ab 2020 auch nicht Neu

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


?!?!?

Das ist doch bei Kamera-ASICs genauso. Du hast z.B. den Nikon Expeed 7, der u.a. ProRes HQ und NRAW als Codecs nativ (also als in seine Hardware fest eingebrannte Funktion) beherrscht.

Trotzdem kann z.B. die günstige Nikon Z50ii, mit Expeed 7, keine Video-Raw-Aufzeichnung, weil sich Nikon entschieden hat, diese Funktion in der Kamera nicht freizuschalten. Wahrscheinlich aus Gründen von Marktsegmentierung bzw. Schützens der teureren Kameraserien; u.U. auch wegen Lizenzzahlungen an Drittfirmen (wie intoPIX, die Entwickler des NRAW-Kompressionsverfahrens) wie bei den Notebooks. (Die Tatsache, dass die Z50ii nur auf SD-Karten aufzeichnet, war jedenfalls kein technischer Hinderungsgrund, siehe die NRAW-Aufzeichnung der Z5ii.)

Und das ist nur ein Beispiel von vielen für das An- und Abschalten von eigentlich vorhandenen Chipfunktionen bei den Kameraherstellern.
Das ist einfach Unsinn.
Niemand schaut sich die Specs eines Kamerachips an, wenn er einfach in die Specs der Kamera schauen kann, um verbindliche Angaben über die Eigenschafdten und Formate einer Kamera zu bekommen.
Nimm mal den Mund nicht so voll.
Was Du da oben schreibst, ist sowohl unsinnig, wie semantisch unverständlich. Weißt Du überhaupt, was ein ASIC ist und wie der funktioniert? Offensichtlich nicht.

Kamera-ASICs funktionieren wie GPU-Chips. Wenn z.B. in einem Nvidia-GPU-Chip ein h265-Encoder enthalten ist, dann ist der auch in allen Grafikkarten mit dieser GPU enthalten. Wenn nicht, wurde er nachträglich deaktiviert, ist aber physisch vorhanden - wie hier auch bei den Laptops.

Genauso verhält es sich bei Kamera-ASICs wie dem Expeed 7.


(Grundlagen zu diesem Thema hier.)

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Das ist einfach Unsinn.
Niemand schaut sich die Specs eines Kamerachips an, wenn er einfach in die Specs der Kamera schauen kann, um verbindliche Angaben über die Eigenschafdten und Formate einer Kamera zu bekommen.
Nimm mal den Mund nicht so voll.
Was Du da oben schreibst, ist sowohl unsinnig, wie semantisch unverständlich. Weißt Du überhaupt, was ein ASIC ist und wie der funktioniert? Offensichtlich nicht.

Kamera-ASICs funktionieren wie GPU-Chips. Wenn z.B. in einem Nvidia-GPU-Chip ein h265-Encoder enthalten ist, dann ist der auch in allen Grafikkarten mit dieser GPU enthalten. Wenn nicht, wurde er nachträglich deaktiviert, ist aber physisch vorhanden - wie hier auch bei den Laptops.

Genauso verhält es sich bei Kamera-ASICs wie dem Expeed 7.


(Grundlagen zu diesem Thema hier.)
Wenn du dir für bestimmte Feature deiner Kamera nicht die Specs des Herstellers der Kamera sondern die des Chipherstellers anschaust, dann solltest du dich nicht wundern, wenn du nach dem Auspacken des Gerätes eine Überraschung erlebst ;)
Bei GPUs ist das eigentlich anders - gewesen, bis jetzt.

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Wenn du dir für bestimmte Feature deiner Kamera nicht die Specs des Herstellers der Kamera sondern die des Chipherstellers anschaust, dann solltest du dich nicht wundern, wenn du nach dem Auspacken des Gerätes eine Überraschung erlebst ;)
Ja, aber dann reden wir hier komplett aneinander vorbei. Was ich hier meinte und auch zuvor geschrieben hatte, ist, dass das, was hier HP und Dell machen, also das Abschalten von eigentlich in der Chip-Hardware vorhandenen Funktionen, bei den Kameraherstellern schon lange üblich ist.
Bei GPUs ist das eigentlich anders - gewesen, bis jetzt. Eben.

Für den Rest des mitlesenden Forums hier noch die Money-Quotes aus dem von mir oben verlinkten Slashcam-Artikel über ASIC-Architektur:
ASICs sind dagegen definitiv nur für Anwendungsbereiche geeignet, in denen der komplette Funktionsumfang schon vor dem Produktionsstart der Serie feststeht. Für Kameras bedeutet dies konkret, dass die Hersteller meist einen relativ universellen Chip designen und anschließend in großen Stückzahlen produzieren. Und dieser sollte sich anschließend in möglichst vielen Kameramodellen einsetzen lassen. Vor allem deswegen stecken in vielen Kameras auch viele versteckte Funktionen, die der Hersteller erst bei teureren Modellen "freischaltet." Denn in allen Modellen werkelt aus Kostengründen der gleiche Chip.

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Wenn du dir für bestimmte Feature deiner Kamera nicht die Specs des Herstellers der Kamera sondern die des Chipherstellers anschaust, dann solltest du dich nicht wundern, wenn du nach dem Auspacken des Gerätes eine Überraschung erlebst ;)
Ja, aber dann reden wir hier komplett aneinander vorbei. Was ich hier meinte und auch zuvor geschrieben hatte, ist, dass das, was hier HP und Dell machen, also das Abschalten von eigentlich in der Chip-Hardware vorhandenen Funktionen, bei den Kameraherstellern schon lange üblich ist.
Bei GPUs ist das eigentlich anders - gewesen, bis jetzt. Eben.

Für den Rest des mitlesenden Forums hier noch die Money-Quotes aus dem von mir oben verlinkten Slashcam-Artikel über ASIC-Architektur:
ASICs sind dagegen definitiv nur für Anwendungsbereiche geeignet, in denen der komplette Funktionsumfang schon vor dem Produktionsstart der Serie feststeht. Für Kameras bedeutet dies konkret, dass die Hersteller meist einen relativ universellen Chip designen und anschließend in großen Stückzahlen produzieren. Und dieser sollte sich anschließend in möglichst vielen Kameramodellen einsetzen lassen. Vor allem deswegen stecken in vielen Kameras auch viele versteckte Funktionen, die der Hersteller erst bei teureren Modellen "freischaltet." Denn in allen Modellen werkelt aus Kostengründen der gleiche Chip.
Natürlich reden wir aneinader vorbei, weil es einen relevanten Unterschied im Bereich der Informationen zwischen den beiden Fällen gibt.
Ich würde mir nie eine gebrauchte Kamera anhand der Chip-Specs kaufen, bei Laptops habe ich das Anhand der CPU- und GPU Specs immer so gemacht. Das könnte jetzt schief gehen.

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ich würde mir nie eine gebrauchte Kamera anhand der Chip-Specs kaufen,
Ja, gutes Argument, wobei es allerdings im Umkehrschluss bzw. als negatives Kriterium schon funktioniert: Wenn man z.B. mit dem 10bit h265 Log einer bestimmten Kamera schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann man sich praktisch sicher sein, dass ein anderes Kameramodell desselben Herstellers, das denselbem ASIC/Kameraprozessor hat, genauso schlechtes 10bit h265 Log produziert...

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