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Infoseite // Kleine 3D-Kamera erfolgreich auf Kickstarter finanziert



Newsmeldung von slashCAM:



Totgesagte leben bekanntlich länger -- und so darf man sich wohl nicht wundern, daß derzeit eine s3D-Consumerkamera auf Kickstarter regelrecht absahnt. Locken tut anschei...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Kleine 3D-Kamera erfolgreich auf Kickstarter finanziert


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Antwort von Valentino:

Vor 6 Jahren hätten die mit dem Ding noch was reisen können, nach dem aber die ganzen Flats schon keine 3D mehr können und sich auch bei den mobilen Endgeräte die 3D-Display nie wirklich durchgesetzt haben, ist das für mich eher der Hipster-Gadget.
In ihrem Video versuchen Sie dazu irgendwie auch noch auf den VR/360° Zug aufzuspringen und missbrauchen dazu deutlich zu oft was Wort "immersive". Klar kann man mit einer VR-Brille auch S-3D Inhalte anschauen, die Kamera kann aber ganz bestimmt kein 360° Video oder gar VR-Inhalt erzeugen.


Jeder der sich mal ausgiebiger mit S-3D beschäftigt hat, ist sich im klaren darüber das eine solche Kamera mit fixer Basis bzw. Abstand ziemlich sinnlos ist. Gerade die knapp 6cm sind eher zu viel und mit 4cm bekommt man weniger Probleme aber weniger Raum.

Bei den GoPros macht es dank der sehr kleinen Basis und dem extremen Weitwinkel noch Sinn und man läuft nicht Gefahr, das z. B. ein Objekt das in der Ferne am Ende so weit auseinander liegt das es zu Ghosting kommt.
Ein solches GoPro3D Gehäuse und die passenden Kameras bekommt man in der Bucht für das selbe Geld.

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Antwort von wolfgang:

Bekanntlich wird der dargestellte Tiefenumfang eben nicht von der Parallaxeneinstellung verändert, sondern nur die Lage der Nullebene. Das ist schon ein Unterschied.

Ob eine Kamera mit fixem Abstand zwischen L und R Sinn macht? Je nach Aufnahmesituation und Lage des Fern- und Nahpunktes kann das sehr wohl passen. Man ist halt nicht so flexibel. Dafür sind die mechanischen Einstellungen bei getrennten Kameras und der synchrone Betrieb ohne Genlock gar nicht trivial sondern eher aufwändig.

Von der wieder geschrumpften s3D Gemeinde dürfte so eine Kamera aber gerne wieder angenommen werden.

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Antwort von Valentino:

Die Maxi- um Minimas sind beim Tiefenumfang immer die gleichen und damit ist dieser Bereich bei der Wiedergabe eigentlich immer fix.
Durch das verschieben der Nullebene kann man diese Tiefewirkung an sein Bild bzw. Raum anpassen, das Tiefenbudget bleibt aber halt das selbe.

Wenn dann noch die Basis/Abstand der Kameras zu einander nicht variabel ist, dann kann man nur für gewisse Abstände den Tiefenumfang ideal ausnutzen. So bald aber der fernste und nahste Punkt zu weit von einander weg liegen, hilft mir das Verschieben der Nullebene auch nicht viel.
In diesem Falle hilft es nur noch den Abstand der beiden Kameras zu einander zu verringern.

So lange man sich halt an die Maximale und Minimale Entfernung eines Objektes hält, die für die 6cm Basis gültig sind bekommt man auch keine Probleme.
Es gibt auch ein paar Ausnahmen, so ist ein flacher Horizont mit klaren Himmel oder Wolkendecke eher unproblematisch, so bald aber ein Funkmast oder so ins Spiel kommt wird es wieder problematisch.

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Antwort von wolfgang:

Das Verschieben der Nullebene hilft eben in keiner Weise, den Tiefenumfang einzustellen - das ist ein klarer Fehler in der Newsmeldung. Und die Tiefenwirkung ist damit ziemlich fix.

Und der Einfluss der variablen Basis ist bekannt aber bei diesem Gerät eben keine Option. Soll es aber auch nicht sein. Dass damit die Disparitäten bei bestimmten Aufnahmesituationen in kritische Bereiche kommen ist klar - aber so ein Gerät deckt eben nicht alles ab, und will ja kein Spiegelrig oder sbs Rig sein. Letzteres ist ja auch massiv aufwändiger. Aber die Geräte mit fixer Basis haben halt ihren Anwendungsbereich und sind dafür für viele Anwender deutlich simpler.

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Antwort von Valentino:

Da bin ich voll bei dir.

Eine echte Innovation wären z. B. vier Kameras die man je nach Entfernung kombinieren kann, also ein Nah, Normale und Fern-Modus.

Wenn man die ganzen 360° Rigs anschaut ist das auch nicht mehr wirklich aufwendig. Die Jaunt ONE kann ja auch 360° Video in S-3D, was natürlich so seine Probleme mit sich bringt, aber doch besser funktioniert wie gedacht, aber auch das ist am Ende halt kein echtes "immersive-VR".
Wer eine Oculus oder Vive hat, es gibt für beide System ein App mit dem man doch schon einiges an Jaunt ONE Material anschauen kann.

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Antwort von domain:

Wirklich gute Stereoaufnahmen können eigentlich nur mit 4-äugigen Kameras erfolgen, welche die Auswahlmöglichkeit hinsichtlich Stereobasis und Nullebene zulassen :-)


zum Bild


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Antwort von wolfgang:

Valentino hat geschrieben:
Eine echte Innovation wären z. B. vier Kameras die man je nach Entfernung kombinieren kann, also ein Nah, Normale und Fern-Modus.
Diese Idee gab es immer wieder - etwa indem man zwei TD10 Kameras nebeneinander auf einem sbs-Rig montiert und somit 4 Linsen bekommt, die man dann (theoretisch) beliebig miteinander kombinieren kann. Wurde aber vermutlich selten wirklich so genutzt und hat mit dieser Kamera hier eher wenig zu tun.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.

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Antwort von ruessel:

Wenn dein Pferd tot ist, steig ab. Ja leider. Ich schaue gerne 3D Filme im Wohnzimmer. Von 1900 bis 2017 alles in meiner immer mehr wachsende BD 3D Sammlung. Schade das nun bei UHD alles vorbei ist..... würde gerne mal mit einer zweiten BMPCC was in 3D machen..... in 2K gibt es 3D ja noch in Zukunft. Auch das Kino profitiert noch bei 3D.



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Antwort von wolfgang:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.
Es gab vor dem 3D Hype eine funktionierende 3D Gemeinschaft, und es gibt nach dem 3D Hype eine funktionierende 3D Gemeinschaft. So gesehen ist das Pferd unverändert nicht tod.

Erschwert ist die Filmerei insofern, als es heute keine Mainstream Kameras mehr gibt. Aber die TD10/20/30 oder auch Z10000 werden unverändert zu sehr guten Preisen gehandelt (einfach weil diejenigen, die die Geräte haben, selten verkaufen, und diejenigen, die die wollen, noch immer gute Preise dafür bezahlen). Oder aber man paart sich eben Geräte.

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