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Fernseher: Kopfhörerausgang zum Verstärker - nix passiert



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Frage von speven stielberg:


Da immerhin ein visuelles Gerät im Spiel ist, finde ich das Thema nicht völlig deplatziert im Videoforum:
Ich weiß nicht, wie viele Kopfhörerausgänge (Klinke) ich in meinem Leben schon mit den Chinchbuchsen meiner Stereoanlage verbunden habe. Nie hatte ich Probleme. Mit meinem China-Fernseher klappt's nicht. Kopfhörer ja, Stereoanlage nein. Kapiert das zufällig jemand?



Antwort von Alf302:

Nummer 5 würde sage

brauche mehr Input



Antwort von speven stielberg:

Du meinst also der Saft ist zu schwach?








Antwort von Alf302:

Nummer 5 meint mit Input mehr information

Hast Dus schon mal am Mic Eingang das PCs probiert
Vielleich hast auch ein kleines Mischpult das Du dazwischen hängen kannst.



Antwort von carstenkurz:

Cinch an der Stereoanlage ist soweit klar. Der Kopfhörerausgang an der Glotze ist was? Irgendwelche 'Versehen' kannst Du 100% ausschließen? (3.5mm Klinkeeingang mit 3.5mm Klinkeausgang beim hintenrum tasten verwechselt?). Schaltet der Fernseher stumm, wenn Du das Kabel zur Stereoanlage an die Glotze anschließt? Ist das ein übliches Stereo-Miniklinke->2*Cinch Adapterkabel, oder eventuell irgendwas Spezielles? Dieses gleiche Kabel mal erfolgreich verwendet, um z.B. ein Smartphone oder Tablet oder Kamera oder MP3 Player an die Stereoanlage anzuschließen?

- Carsten



Antwort von speven stielberg:

Ich stöpsle mal rum. Das dauert allerdings etwas ...



Antwort von speven stielberg:

So. Hey, das ist spannend: stöpsle ich einen Kopfhörer ein, geht der Ton am Fernseher aus. So wie's sein soll. Stöpsle ich nur eine 3,5 Klinke ein, passiert garnix.



Antwort von srone:

"speven stielberg" hat geschrieben:
So. Hey, das ist spannend: stöpsle ich einen Kopfhörer ein, geht der Ton am Fernseher aus. So wie's sein soll. Stöpsle ich nur eine 3,5 Klinke ein, passiert garnix.
ist doch klar, der ausgang wird aktiv/elektronisch überwacht, der stecker alleine erzeugt keinerlei "ausgangsimpedanz".

lg

srone



Antwort von speven stielberg:

Ja, sorry, im Gegensatz zu manch Anderen hier, weiß ich nicht alles. Zum Beispiel hab ich wenig Ahnung von Elektronik.
Also bitte für Blödis wie mich: kann ich dann den Ferseher über Klinke gar nicht mit dem Verstärker verbinden?
Oder gibt's ne Lösung?



Antwort von srone:

stell doch einfach mal den verstärker an und verbinde ihn mit deinem smartphone, so dass du was hörst, dann zieh das kabel ab und stecke es in den köpfhörerausgang bei natürlich laufendem tv, was passiert?

lg

srone



Antwort von Alf302:

Ich würd mich schon mal nach einen Ex-Radiomechaniker umsehen der ein Kabel mit Widerstand oder zumindest eine Anleitung dazu liefern kann.



Antwort von carstenkurz:

Vielleicht hast Du so ein Mini-Klinken-Y-Kabel da (um zwei Kopfhörer gleichzeitig an einen MP3 Player/Smartphone anzuschließen)? Die kriegt man überall für kleines Geld seit Teenies sich Smartphones leisten können.

Dann mal den Kopfhörer parallel zum Cinch-Adapterkabel einstecken. Das wäre jedenfalls die einfachste Methode mit normalen 'Hausmitteln'.

Es wäre auch ein mechanisches Problem als Grund denkbar, die elektronische Anschlussüberwachung ist machbar und findet sich auch immer mal, aber bei Kopfhöreranschlüssen sind es doch meistens elektrische Schaltkontakte in der Buchse. Es wäre immerhin möglich, dass der eine Stecker funktioniert, und der andere nicht, minimale Toleranzen. Probier's mal mit so einem Y-Adapter.

- Carsten








Antwort von speven stielberg:

Hey Carsten, danke! Tatsächlich hatte ich solch ein Y-Kabel da und tatsächlich hatte ich mit dem dann den Ton am Verstärker. :-)
Nur ist die Lösung mit gleichzeitig angeschlossenem Kopfhörer natürlich nicht schön. Gibt es eine einfache andere Lösung?



Antwort von speven stielberg:

Alf302 hat geschrieben:
Ich würd mich schon mal nach einen Ex-Radiomechaniker umsehen der ein Kabel mit Widerstand oder zumindest eine Anleitung dazu liefern kann.
Auch Dir danke für den Tipp. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige Mensch mit solch einem Problem bin. Da gibt's nichts Fertiges?



Antwort von MK:

Hat das Teil sonst keinerlei Anschlüsse wo man ein Tonsignal abgreifen kann?



Antwort von speven stielberg:

Leider nur digital/optisch.



Antwort von Alf302:

carstenkurz hat geschrieben:
Hey Carsten, danke! Tatsächlich hatte ich solch ein Y-Kabel da und tatsächlich hatte ich mit dem dann den Ton am Verstärker. :-)
Nur ist die Lösung mit gleichzeitig angeschlossenem Kopfhörer natürlich nicht schön. Gibt es eine einfache andere Lösung?
Also, Kopfhörer weg Widerstand rein



Antwort von MK:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Leider nur digital/optisch.
Kein SCART-Anschluss wo man was abgreifen könnte? Für Digital nach analog Cinch gibt es ansonsten auch Wandler für um die 10 EUR zu kaufen...



Antwort von speven stielberg:

Jetzt hab doch Erbarmen! Wie gesagt: ich bin kein Elektroniker.
Allerdings weiß ich in etwa wie ein Widerstand aussieht und wo ich den bei mir in der Gegend her bekomme. Und einigermaßen löten kann ich auch. Ich kann also einfach einen Widerstand an die Kabelenden löten und gut is? Wenn ja, wie groß muss der Widerstand sein?



Antwort von Alf302:

Da haben wir jetzt ein kleines Problem,

der Widerstans sollte so groß sein wie der des Kopfhörers
aber ich weiss nicht mehr ob du in der länge nach oder quer anbringen mußt.



Antwort von speven stielberg:

MK hat geschrieben:
Kein SCART-Anschluss wo man was abgreifen könnte? Für Digital nach analog Cinch gibt es ansonsten auch Wandler für um die 10 EUR zu kaufen...
Der Scart-Anschluss ist keine übliche Scart-Buchse, sondern sowas wie "Mini-Scart" ... ? Und am optischen Ausgang ist ein Teufel Surround-Gedöns angeschlossen. Dann bräuchte ich also erst einen Verteiler des optischen Signals und dann noch einen Wandler des optischen in ein analoges Signal ... :-(








Antwort von carstenkurz:

Kopfhörer werden so im Bereich einiger zehn bis hundert Ohm haben. Ich würde es mal mit 330 Ohm Widerständen probieren. Kann man testen, wenn man einen losen Widerstand einfach mal am Ende des Adapterkabels über Pin und Ring eines der Cinch-Stecker legt, da sollte sich schon was tun (also Ton weg am Fernseher). Das einfachste ist allerdings, weiterhin den Y-Adapter eingesteckt zu lassen und die Widerstände nur an einen Klinkenstecker zu löten, der in den zweiten Anschluss rein kommt. Möglicherweise reicht ein Widerstand auf einer Seite, aber damit erzeugst Du dir ggfs. eine L/R Verschiebung, also besser zwei gleiche Widerstände zwischen L/R und Schirm/GND.


Teufel Surround-Gedöns am Digitalausgang? Warum musst Du dann noch aus dem Kopfhörerausgang in eine 'Anlage'?

- Carsten



Antwort von speven stielberg:

carstenkurz hat geschrieben:
Teufel Surround-Gedöns am Digitalausgang? Warum musst Du dann noch aus dem Kopfhörerausgang in eine 'Anlage'?
Ich ahnte, dass die Frage kommt! :-)
Ich gucke nur selten Surround. Das liegt an den meisten Filmen, aber auch an dem Teufel-Gedöns. Viele Filme haben einen total unausgeglichenen Sound. Oder besser: der Sound ist verhätnismäßig richtig, aber für Mietwohnungen und meine Ohren völlig ungeeignet. Beispiel: Die Stimmen auf der Brücke sind normal gut verständlich. Wenn dann aber die Szene mit dem vorbeifliegenden Raumschiff kommt, haut's mich vom Fernsehstühlchen (und ich verscherze es mir langfristig mit den Nachbarn). Umgekehrt: dreh ich die Lautstärke so, dass das Raumschiff nachbarverträglich fliegt, versteh ich die Jungs auf der Brücke kaum mehr. Erschwerend hinzu kommt das Teufel-Gedöns: obwohl der Subwoofer schon ganz runtergedreht ist, ist der immer noch brachial ...
Deshalb dachte ich mal an meinen guten alten Verstärker.

Wobei ich von dem, was ich da jetzt mit der Y-Lösung höre, sehr enttäuscht bin. Klingt irgendwie sehr bescheiden ...



Antwort von carstenkurz:

Probier es mal mit den Widerständen. Normalerweise haben Kopfhörerausgänge genug Saft, trotzdem würde ich die tendenziell so hoch wie möglich wählen, damit das Signal zum Verstärker nicht zu sehr leidet. Ist halt die Frage, bei welcher Last der Umschaltvorgang zuverlässig statt findet. Das könnten auch >1kOhm sein. Kann man nur ausprobieren.

- Carsten



Antwort von speven stielberg:

Ich hab gad nen Zufallstreffer gelandet. Ich hab zufällig einen Mono-Klinkenstecker in einen der Y-Abzweige gestöpselt und - TATA!!! - auch hier funktioniert es. Der Fernsehton schaltet stumm und das Signal geht an die Anlage. Habt Ihr Technik-Weisen da ne Erklärung für?

Ist das ne gute Lösung? Oder schließe ich da womöglich was kurz und das ist dauerhaft ungesund?



Antwort von Alf302:

Kommt Stereo an ?



Antwort von carstenkurz:

Naja, na klar funktioniert ein Monostecker, der schließt den rechten Kanal kurz, was gewissermaßen ein sehr niedriger Widerstand ist. Wenn Dir der linke Kanal reicht...

- Carsten



Antwort von speven stielberg:

Ja aber doch nur an einem Abzweig. Am anderen Abzweig sollte doch weiter Stereo durchgehen ... ?



Antwort von carstenkurz:

Das ist ein passiver Y-Verteiler. Schließt du am einen Zweig einen Kanal kurz, ist er auch am anderen Abzweig tot.

- Carsten



Antwort von speven stielberg:

Okay, dank Euch mal. Dann hab ich jetzt was zum Basteln ... Die übliche - und berechtigte - Laien-Frage: kann ich was falsch/kaputt machen?








Antwort von carstenkurz:

Das Schlimmste was dort passieren kann ist eben ein Kurzschließen der Ausgänge, was Du ja schon hinter dir hast. Dagegen sind Kopfhörerausgänge aber typisch ziemlich immun, weil das ohnehin typisch beim Einstecken der Stecker zwangsläufig passiert. Realistisch sind die Fehlermöglichkeiten beim Anlöten von zwei Widerständen an einen Stereoklinkenstecker ziemlich begrenzt. Die Frage ist, bei welchem Widerstand der Ausgang tatsächlich aktiv wird. Es gibt eben Kopfhörer im Bereich 500-600Ohm, daher würde ich mal annehmen, dass es in diesem Bereich noch funktioniert. Grundsätzlich, je höher desto besser in dieser Anwendung. Ich würde mal mit nem 1000 Ohm Widerstand anfangen. Du wirst also vermutlich 2-3 unterschiedliche Werte besorgen müssen, je nachdem, wieviel Aufwand es für dich ist, nochmal in den Laden zu kommen für andere Widerstände. Austesten kann man wie gesagt auch schon ohne Löten, indem Du die Enden des Widerstandes einfach an dem Klinke-Cinch Adapterkabel an einem der Cinch-Stecker zwischen Innen und Aussen hältst und hörst, ob der Ton der Glotze dann abgeschaltet wird oder nicht.

Ein Kopfhöreradapterkabel (Stecker/Buchse) mit integriertem Lautstärkeregler könnte übrigens ne weitere lötfreie Lösung sein.

- Carsten



Antwort von speven stielberg:

Du meinst sowas:

https://images-na.ssl-images-amazon.com ... SX679_.jpg

?



Antwort von carstenkurz:

Ja. SOLLTE das Problem auch lösen können. Macht aber sicher nur Sinn, wenn man sowas schon in der Grabbelkiste hat. Widerstände an ne Miniklinke kriegt man notfalls ja sogar ohne Löten.

- Carsten



Antwort von Starshine Pictures:

Was hast denn du da für eine Teufel Surround Anlage? Kannst du nicht den Center lauter stellen? Oder einfach auf Stereo umstellen? Via Kopfhörer ein analoges Signal abgreifen ist ja erbärmlich. Das würd ich nicht übers Herz bringen.

Grüsse, Stephan



Antwort von vaio:

"Starshine Pictures" hat geschrieben:
Was hast denn du da für eine Teufel Surround Anlage? Kannst du nicht den Center lauter stellen? Oder einfach auf Stereo umstellen? Via Kopfhörer ein analoges Signal abgreifen ist ja erbärmlich. Das würd ich nicht übers Herz bringen.

Grüsse, Stephan
Genau das habe ich mir beim durchlesen auch gedacht. Ich würde bei der "Teufel" ansetzen. Vernünftige Einstellungen an der Teufel vornehmen, ggf. den (Fehl-) Kauf abschaffen und etwas anderes kaufen. Da wo man Center, Rearspeaker und Sub (letzen beiden wenn vorhanden) unabhängig von Stereosignal regeln kann. Das ist wichtig, allein weil die Quellen her unterschiedlich übertragen. Alles andere wäre für mich eine "Krücke".



Antwort von speven stielberg:

Zum Thema Teufel ... Die einen werden sich jetzt die Haare raufen, ich bin aber sicher, dass es auch Menschen gibt, die mich verstehen: die grassierende "Featureitis", also das Vollfrachten von technischen Geräten mit immer mehr "Features" und das damit verbundene zwangsläufig nötige Studium(!) von Gebrauchsanweisungen, ist mir ein Greuel! Wenn ich an die unendlich tief verschachtelten Menues meiner Kameras denke, krieg ich Alpträume (Vor allem bei den Sonys - Pentax und Canon gehen grad noch) und tatsächlich hab ich mein neues Auto auch nach Minimalismus ausgewählt: Kein "Bordcomputer", kein Navi. Einfach NUR Autofahren ...

Angesichts des traurigen Sounds, der da am Kopfhörerausgang rauskommt, werd ich mich aber wohl doch noch mal mit dem Surround-Gedöns beschäftigen ... Vielleicht. Vielleicht auch nicht ... :-)



Antwort von carstenkurz:

Ist im Übrigen ziemlich typisch, dass die Ausstattung von Glotzen mit Stereo, 3D Sound, Soundbars, etc. vermehrt zu Beschwerden führt im Spannungsfeld zwischen 'zu laut' bzw. zuviel Dynamik, und schlechter Sprachverständlichkeit. Höre ich ständig.

- Carsten



Antwort von vaio:

carstenkurz hat geschrieben:
Ist im Übrigen ziemlich typisch, dass die Ausstattung von Glotzen mit Stereo, 3D Sound, Soundbars, etc. vermehrt zu Beschwerden führt im Spannungsfeld zwischen 'zu laut' bzw. zuviel Dynamik, und schlechter Sprachverständlichkeit. Höre ich ständig.

- Carsten
Gerade bei Nutzung einer Soundbar sollte man doch eine gute Sprachverständlichkeit voraussetzen. Sonst kann man m.M. nach gleich bei dem begrenzten Flat-TV-Ton bleiben. Ich hatte mich vor einiger Zeit sehr intensiv damit beschäftigt. So hatte ich u.a. auch einen Termin bei der Fa. Teufel im Berliner Bikini-Haus vereinbart. Allerdings hatten die Modelle mich nicht überzeugt.
off Topic > Apropos Bikini-Haus... An dieser Stelle empfehle ich einen Besuch im neuen "Motel One" schräg rüber, direkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Man hat eine gigantische Sicht aus der 18.Etage mit tollen Motiven. In der 10. Etage kann man auf der Terrasse etwas trinken und einen kleinen Snack zu sich nehmen. Bilder, Requisiten und Hotel-Einrichtung, alles ist dem "Film" gewidmet.



Antwort von Starshine Pictures:

Die Sprachverständlichkeit ist nicht schlecht im Sinne von nuschelig oder ähnlich. Die 3D Tonformate sind mit einer realistischen Dynamik abgemischt. Wer würde behaupten ein Dialog ist gleich laut wie eine Explosion in unmittelbarer Nähe? Da die Toningenieure jede Kinoproduktion mit gewaltiger Dynamik abmischen wird für die Heimanwendung (BluRay, Streaming etc.) jeweils eine etwas abgemilderte Version gemischt. Aber auf Wunsch der echten Heimkinofreaks hat man diese Mädchendynamik in den letzten Jahren immer weniger von der originalen Kinoversion entfernt. Aktuelle BluRays sind im Dynamikumfang sogar praktisch unangetastet im Vergleich zur Kinoversion.

Den echten Heimkino Enthusiasten freut diese Entwicklung, weil ihn nun jede Explosion aus dem Ohrensessel fegt. In einer Mietwohnung ist das ganze dann aber wenig Nachbarschaftskompatibel.


Grüsse, Stephan








Antwort von speven stielberg:

Genau DAS ist - neben der unerträglichen Fresserei um einen rum - der zweite Grund, weshalb ich kaum noch ins Kino gehe. Ich hab sogar mal, als ich es gar nicht mehr aushielt, ein Tempo gekaut, aus dem Tempobrei Ohrenstöpsel geformt und mir selbige in die Ohren gesteckt.

Yepp, Ich mag "Mädchendynamik"!



Antwort von Jott:

vaio hat geschrieben:
An dieser Stelle empfehle ich einen Besuch im neuen "Motel One" schräg rüber, direkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Ist mein Stammhotel in Berlin. Inzwischen hat sich das rumgesprochen mit der Sky Bar - ist abends öfter mal überfüllt, dann dürfen nur noch Hotelgäste rauf. Fantastische Filmdeko. Und Hunderte großartiger Bildbände rund um Film zum Schmökern. Nicht weitersagen.



Antwort von vaio:

"Starshine Pictures" hat geschrieben:
Die Sprachverständlichkeit ist nicht schlecht im Sinne von nuschelig oder ähnlich. Die 3D Tonformate sind mit einer realistischen Dynamik abgemischt. Wer würde behaupten ein Dialog ist gleich laut wie eine Explosion in unmittelbarer Nähe? Da die Toningenieure jede Kinoproduktion mit gewaltiger Dynamik abmischen wird für die Heimanwendung (BluRay, Streaming etc.) jeweils eine etwas abgemilderte Version gemischt. Aber auf Wunsch der echten Heimkinofreaks hat man diese Mädchendynamik in den letzten Jahren immer weniger von der originalen Kinoversion entfernt. Aktuelle BluRays sind im Dynamikumfang sogar praktisch unangetastet im Vergleich zur Kinoversion.

Den echten Heimkino Enthusiasten freut diese Entwicklung, weil ihn nun jede Explosion aus dem Ohrensessel fegt. In einer Mietwohnung ist das ganze dann aber wenig Nachbarschaftskompatibel.


Grüsse, Stephan
Bei vielen Modellen kann man den Sub einstellen. Entweder per FB oder per App. Auch der Dynamikumfang läßt sich bei einigen Geräten einstellen (z.B. AppleTV). Mir ist so, dass die Teufel Soundbars kein Dolby konnten (Stand vor 1,5 J). Die beherrschten die Musikwiedergabe ganz gut, aber beim Film zeigten sie eben Schwächen.



Antwort von carstenkurz:

Dieses ganze Zeugs ist zunächst mal auf 'Beeindrucken' ausgelegt, nicht auf Sprachverständlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Obendrein massenhaft sinnlose Spielereien drin, die ohne Ende Phasensauereien produzieren. Natürlich sind die Ansprüche verschieden, aber wenige 'Normaluser' sind sich im Klaren darüber, was für Konsequenzen man sich mit diesen ganzen Tricks einfängt. Gute Sprachverständlichkeit fängt zunächst mal damit an, dass die Sprache nur aus einer einzigen möglichst mittig angeordneten breitbandigen Schallquelle rauskommt. Nicht aus 12. Das ließe sich alles bauen und mit einer schlichten Taste an der Fernbedienung umschalten. Aber sowas will der Markt nicht, viel wichtiger ist ne spacige App-Steuerung. Unsere Nachbarn haben ausstattungsmäßig schon derartig viele Säue durchs Wohnzimmer getrieben, aber der Ton ist immer noch Scheisse. Fängt damit an, dass die Glotze nicht dicker als 15mm sein darf...

- Carsten

(heh, Redaktion, wieso darf ich hier 'Scheisse' schreiben, aber nicht 'Saeue'?



Antwort von vaio:

carstenkurz hat geschrieben:
Dieses ganze Zeugs ist zunächst mal auf 'Beeindrucken' ausgelegt, nicht auf Sprachverständlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Obendrein massenhaft sinnlose Spielereien drin, die ohne Ende Phasensauereien produzieren. Natürlich sind die Ansprüche verschieden, aber wenige 'Normaluser' sind sich im Klaren darüber, was für Konsequenzen man sich mit diesen ganzen Tricks einfängt. Gute Sprachverständlichkeit fängt zunächst mal damit an, dass die Sprache nur aus einer einzigen möglichst mittig angeordneten breitbandigen Schallquelle rauskommt. Nicht aus 12. Das ließe sich alles bauen und mit einer schlichten Taste an der Fernbedienung umschalten. Aber sowas will der Markt nicht, viel wichtiger ist ne spacige App-Steuerung. Unsere Nachbarn haben ausstattungsmäßig schon derartig viele *** durchs Wohnzimmer getrieben, aber der Ton ist immer noch Scheisse. Fängt damit an, dass die Glotze nicht dicker als 15mm sein darf...

- Carsten

(heh, Redaktion, wieso darf ich hier 'Scheisse' schreiben, aber nicht 'Saeue'?
Auch im Audiobereich hat sich - wie im Kamerabereich - die Zeit gewandelt. Deine "Phasensauereien" sind nichts anderes, wie die "KI" im Kamerasektor. Abstrahlverhalten, parametisches Equalizing und Laufzeitverschiebungen sind weitere Dinge die eine wesentliche Rolle spielen. Wie du schreibst, ist für eine gute Sprachverständlichkeit eine mittig angeordnete "breitbandige Schallquelle" (Centerlautsprecher) erforderlich, bzw. entscheidend, ob es gut oder schlecht umgesetzt ist. Dem ist nichts hinzuzufügen. Wie gesagt habe ich mich mit dem Thema vor ca. 1,5 J. beschäftigt und mir viele Modelle angehört (Bose, Denon, Focal, Teufel, Yamaha...). Es gibt Modelle die können mit Musik gut und es gibt Modelle die können wiederum mit Film (Dolby) gut. Und es gibt Modelle die können beides gut. Ein Kompromiss ist es ohnehin, da weitere Dinge wie Benutzerfreundlichkeit und Optik ebenfalls wichtig für mich waren. Und ja, besser geht immer. Auch bei konventionellen Anlagen - egal ob Stereo oder Mehrkanal.

Um aber das Thema noch einmal aufzunehmen: Der Tipp mit dem Y-Adapter ist gut, aber klanglich nicht empfehlenswert ("Phasensauerei" :-) ). Besser wäre tatsächlich ein Wandler von Digital (koaxial/optisch) auf Cinch. Aber wenn ich es richtig gelesen habe kommt diese Lösung auch nicht in Frage. Das funktioniert aus eigener Erfahrung (Jugendzimmer) gut. Die Idee mit mit dem Kopfhörerausgang würde ich nicht weiterverfolgen, wenn parallel eine Soundbar bereit steht. Dann würde ich genau dort ansetzen.



Antwort von carstenkurz:

Aha. Welche Phasensauerei verursacht denn ein Y-Adapter?

- Carsten



Antwort von Starshine Pictures:

Ich habe vor kurzem meine 5.1.2 Anlage etwas aufgewertet. Da ich schon seit meiner Jugend von Bowers&Wilkins Lautsprechern träume hab ich mir diese nun gegönnt. Die neue 600er Serie hat klanglich deutlich zugelegt und zu den 800er Serien aufgeschlossen. Das ganze ist an einen Onkyo Receiver angeschlossen. Zuspieler sind via HDMI ARC der TV und eine NVIDIA Shield TV. Ausgespielt wird das Signal neben dem TV über den 2. HDMI Ausgang an den Beamer.
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Bei diesem Setup kann ich keinerlei Probleme der Sprachverständlichkeit feststellen. Sind mir die Dynamiksprünge zwischen Dialogen und Action Sequenzen zu arg, zum Beispiel nachts wenn die Familie nebenan schläft, erhöhe ich die Centerlautstärke mit 2 Clicks in der iPhone App.

Einmal eingemessen und etwas optimiert, läuft das System nun eigentlich "wartungsfrei". Ich muss nur die jeweilige Quelle auswählen und sonst nix weiter.


Grüsse, Stephan



Antwort von vaio:

carstenkurz hat geschrieben:
Aha. Welche Phasensauerei verursacht denn ein Y-Adapter?

- Carsten
Ich musste über deine "Phasensauereien" sehr schmunzeln. So werden in Mehrkanalanlagen Phasenverzögerungen ganz gezielt genutzt und selbstverständlich sind diese dann genauso auch gewollt. Das Gegenteil wäre übrigens eine Phasenlinearität. Der Tipp mit Y-Kabel und den Widerständen ist dagegen eine Bastellösung und für mich eine akustische S... :-). Die "Phasen" gehören nicht da hin, die schenke ich dir.



Antwort von speven stielberg:

So, ich fauler Sack hab jetzt mal n bisschen an der Teufel, bzw, deren Fernsteuerung rumgespielt und muss zu Teufels Ehrenrettung (und meiner Schande) gestehen, dass man da tatsächlich (natürlich) auch die einzelnen Kanäle individuell anpassen kann. Ich glaub, ich hab die jetzt seit sechs(?) Jahren. JETZT stell ich mal die Kanäle ein. Cool. Besser spät, als nie! :-)

Wieder muss ich an den wunderaren Fred denken, der hier mal gestartet wurde (und den ich leider nicht mehr finde): lernen mit dem vorhandenen eigenen Zeug klarzukommen, satt immer neues (und vermeindlich besseres) Zeug kaufen!








Antwort von Starshine Pictures:

Schau grad Rocketman! Wow, da knallt die Musik rein wenn Elton los legt! Hoffentlich hauts die Kinder nicht aus den Betten! :P



Antwort von carstenkurz:

Wo ist der denn schon ausserhalb der Kinos verfügbar?


- Carsten



Antwort von pixelschubser2006:

Die Sache mit dem Kopfhörerausgang zum Verstärker ist in der Tat ein heikles Thema. Für den gelegentlichen Heimkinobetrieb habe ich damit keine Probleme, für die seltenen Fälle regele ich am Surround-Receiver und drehe den Fernsehton solange herunter.

Anders ist das jedoch bei meinen Eltern. Die haben, wie vermutlich viele andere Senioren, keine besonderen Ansprüche an den Fernseher. Ein billiger 150-Euro-LCD in 32" reicht völlig. Allerdings ist der Ton für das nachlassende Gehör nicht optimal, und das hängt noch nicht einmal vom Kaufpreis ab.

Solange die Fernseher einen Kophörerausgang haben, der beim Anstöpseln den eingebauten Lautsprecher abschaltet, kann man einfach ein paar billige PC-Aktivboxen anschließen und den Pegel weiter mit der Fernbedienung regeln. Ich kann mich nicht mehr erinnern, woran das bei meinen Eltern gescheitert ist, aber ich muss da noch weiter nach einer optimalen Lösung suchen.



Antwort von vaio:

Ein billiger 150-Euro-LCD in 32" reicht völlig.
paar billige PC-Aktivboxen anschließen
Ich kann mich nicht mehr erinnern, woran das bei meinen Eltern gescheitert ist, aber ich muss da noch weiter nach einer optimalen Lösung suchen.
Ganz einfach, aus zwei Gäulen wird noch lange kein Rennpferd.




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