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Frage von Nathanjo:


Hallo zusammen,

ich filme seit über 10 Jahren (Kurzfilme, Sci-Fi B-Movies, auch "Ernsteres"), aber ein kleiner persönlicher Durchbruch war für mich (wie für so viele) der Kauf meiner ersten DSLR, der EOS 550D im Jahr 2011, wo sie schon etwa ein Jahr auf dem Markt war. Das war noch mit der Anfang des DSLR-Hypes.

Damals hatte ich gedacht, meine Kamera wird schnell an Wert verlieren und in wenigen Jahren würde ich eine neue Canon mit noch besserer Bildqualität und tollen neuen Funktionen kaufen. Wir alle wissen, dass das nicht passiert ist. Für mehr Funktionen gesorgt hat schließlich fast nur Magic Lantern - und das war zumindest umsonst! Also blieb ich dabei.

Nun sind es mehr als 5 Jahre später. Inzwischen habe ich mir eine 700D und eine EOS M gebraucht als neues Haupt und C-Kamerasystem gekauft. Die 550D ist aber auch noch dabei. Viel getan hat sich dadurch freilich nicht.

Ich merke, solangsam reicht mir die Qualität wirklich nicht mehr. Ich habe immer auf 720p gemastered, weil die 1080p-Schärfe der Rebel-Reihe eh unter aller Sau ist und ich relativ viel mit After Effects Compositings arbeite, wo ab und zu gecropped werden muss. Ich will endlich auch mal im Jahr 2008 ankommen und guten HD-Content produzieren...

Ich habe leider auch einiges an Canon-Glas, welches ich gern weiternutzen möchte.

Meine aktuell realistischste Idee ist auf die GH5 umzusteigen, wenn sie kommt, dazu ein aktiver Speedbooster. Aber ich hätte gern eine B-Cam, also vielleicht noch eine GH4 oder G70/G81, auch wenn die Bildqualität dort nicht identisch mit der GH5 sein wird. Dazu also noch ein Speedbooster (oder zumindest ein billiger Fokalreduktor).

Das würde aber alles sehr teuer und ich mache mir Sorgen wie gut der Speedbooster mit meinen Objektiven zusammenarbeitet.

Meine Anforderungen sind:
- 1080p+, soll heißen mindestens 2,5K (gibt es eh nirgendwo) bzw. 4K zum reincroppen
- idealerweise mindestens 1080p50 für Zeitlupen, wenn nicht mehr, zumindest für die A-Cam
- Mikforonbuchse und brauchbarer Ton
- idealerweise nicht zu groß, wobei ich für die A-Cam da offen bin
- Nutzung von EF-S-Objektiven durch Adapter
- Preis A-Cam maximal 2500, B-Cam maximal 1000/1500 Euro

Hättet ihr da vielleicht ein paar unorthodoxe Vorschläge oder Dinge an die ich nicht gedacht habe?

LG

P.S.:
Ein Beispiel, was ich so mache: http://forum.slashcam.de/deus-ex-renega ... 33323.html



Antwort von nachtaktiv:



Damals hatte ich gedacht, meine Kamera wird schnell an Wert verlieren und in wenigen Jahren würde ich eine neue Canon mit noch besserer Bildqualität und tollen neuen Funktionen kaufen.

deshalb hatte ich ab 2012 zu meiner 600D zusätzliche ne sony. und später canon camcorder und die 600D wieder verkauft.

da fühle ich mich auch mittlerweile recht zuhause. mft hatte ich mal kurz ausprobiert, mich nervt aber der winzige sensor und der crop. wenn du scifi drehst, denk doch mal über ne A7 nach. kein crop in innenräumen, kein speedbooster nötig, und lichtstärker ist vollformat sowieso.

Hättet ihr da vielleicht ein paar unorthodoxe Vorschläge oder Dinge an die ich nicht gedacht habe?

JA :D. wer scifi mag und DREDD gesehen hat, weiß, das super slomos richtig gut kommen können (von den kaugummifarben des films mal abgesehen). daher vielleicht mal über die RX100IV/V nachdenken. die kommt sogar noch mit log aufzeichnung daher.



Antwort von cantsin:

Bei Deinem Anwendungsprofil (Indie/NoBudget-Spielfilm/SciFi) würde gleich bei einer Blackmagic Cinema Camera 2,5K (in Deinem Fall die EF-Mount-Version) einsteigen, die mit 2000 Euro (gebraucht ca. 1200 Euro) sehr bezahlbar ist. Die bietet einen wirklich signifikanten Qualitätsgewinn gegenüber Deinen Canon-DSLRs, selbst wenn Du 'nur' in ProRes/1080p drehst.

Für Raw-Videobearbeitung bräuchtest Du allerdings einen potenten Rechner (nicht allzu alte i7-CPU, mind. 16 GB RAM, eine Grafikkarte mind. in der Leistungsklasse der GTX980/1080, ausreichend dimensionierte Festplatten).

Nachteil der BM-Kamera mit EF-Mount ist der Sensorcrop, der Micro Four Thirds entspricht.





Antwort von Olaf Kringel:


Ich habe leider auch einiges an Canon-Glas, welches ich gern weiternutzen möchte.

Meine aktuell realistischste Idee ist auf die GH5 umzusteigen, wenn sie kommt, dazu ein aktiver Speedbooster. Aber ich hätte gern eine B-Cam, also vielleicht noch eine GH4 oder G70/G81, auch wenn die Bildqualität dort nicht identisch mit der GH5 sein wird. Dazu also noch ein Speedbooster (oder zumindest ein billiger Fokalreduktor).

Hier sieht man eigentlich: das die Videoqualität einiger Canon Gläser mit MB speed booster zu mindest an der G70 einen recht ordentlichen Eindruck hinterlässt.

Freistellen funktioniert damit auch ganz gut, wie ich finde.

Sobald Stephan einen halben schritt vor oder zurück geht, wird es sofort unscharf... weniger Schärfentiefe braucht doch kein Mensch.

An der GH5 wird die Abbildungsleistung auch nicht schlechter sein, sondern vermutlich eher besser, wenn der codec passt.

Ich persönlich finde die Kombi aus MFT und speedbooster genial, weil man hier wunderbar zwei Welten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vereint und je nach Einsatzweck frei wählen kann.

Gruß,

Olaf



Antwort von Nathanjo:



Damals hatte ich gedacht, meine Kamera wird schnell an Wert verlieren und in wenigen Jahren würde ich eine neue Canon mit noch besserer Bildqualität und tollen neuen Funktionen kaufen.

deshalb hatte ich ab 2012 zu meiner 600D zusätzliche ne sony. und später canon camcorder und die 600D wieder verkauft.

da fühle ich mich auch mittlerweile recht zuhause. mft hatte ich mal kurz ausprobiert, mich nervt aber der winzige sensor und der crop. wenn du scifi drehst, denk doch mal über ne A7 nach. kein crop in innenräumen, kein speedbooster nötig, und lichtstärker ist vollformat sowieso.

Hättet ihr da vielleicht ein paar unorthodoxe Vorschläge oder Dinge an die ich nicht gedacht habe?

JA :D. wer scifi mag und DREDD gesehen hat, weiß, das super slomos richtig gut kommen können (von den kaugummifarben des films mal abgesehen). daher vielleicht mal über die RX100IV/V nachdenken. die kommt sogar noch mit log aufzeichnung daher.

Danke für die Tipps! Bei der A7s vermisse ich die interne 4K Aufnahme und die A7sII soll im Crop-Modus nicht sonderlich toll sein (im genauen Gegensatz zur A7s I), was aber das Einzige ist, was ich mit meinen APS-C Objektiven brauchen kann. Aber kein Fullframe-Glas. Ich werde sie mir vielleicht dennoch noch mal genauer anschauen. :)

Mal bei den anderen Sony-Knipsen rumzuschauen ist aber auch keine schlechte Idee, danke!

Bei Deinem Anwendungsprofil (Indie/NoBudget-Spielfilm/SciFi) würde gleich bei einer Blackmagic Cinema Camera 2,5K (in Deinem Fall die EF-Mount-Version) einsteigen, die mit 2000 Euro (gebraucht ca. 1200 Euro) sehr bezahlbar ist. Die bietet einen wirklich signifikanten Qualitätsgewinn gegenüber Deinen Canon-DSLRs, selbst wenn Du 'nur' in ProRes/1080p drehst.

Für Raw-Videobearbeitung bräuchtest Du allerdings einen potenten Rechner (nicht allzu alte i7-CPU, mind. 16 GB RAM, eine Grafikkarte mind. in der Leistungsklasse der GTX980/1080, ausreichend dimensionierte Festplatten).

Nachteil der BM-Kamera mit EF-Mount ist der Sensorcrop, der Micro Four Thirds entspricht.

Die Blackmagic-Kameras kenne ich alle und halte sie alle für nahezu unbenutzbar für meine Zwecke. Mache viel Run&Gun, da ist die Original-BMCC wirklich nicht zu gebrauchen und wegen dem hohen Crop selbst mit Speedbooster problematisch für Studio-Drehs. Die BMPCC fand ich immer interessant, aber die hat halt auch ihre vielen Limitationen... sonst wäre das vielleicht eine gute Kombi.

Ich habe leider auch einiges an Canon-Glas, welches ich gern weiternutzen möchte.

Meine aktuell realistischste Idee ist auf die GH5 umzusteigen, wenn sie kommt, dazu ein aktiver Speedbooster. Aber ich hätte gern eine B-Cam, also vielleicht noch eine GH4 oder G70/G81, auch wenn die Bildqualität dort nicht identisch mit der GH5 sein wird. Dazu also noch ein Speedbooster (oder zumindest ein billiger Fokalreduktor).

Hier sieht man eigentlich: das die Videoqualität einiger Canon Gläser mit MB speed booster zu mindest an der G70 einen recht ordentlichen Eindruck hinterlässt.

Freistellen funktioniert damit auch ganz gut, wie ich finde.

Sobald Stephan einen halben schritt vor oder zurück geht, wird es sofort unscharf... weniger Schärfentiefe braucht doch kein Mensch.

An der GH5 wird die Abbildungsleistung auch nicht schlechter sein, sondern vermutlich eher besser, wenn der codec passt.

Ich persönlich finde die Kombi aus MFT und speedbooster genial, weil man hier wunderbar zwei Welten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vereint und je nach Einsatzweck frei wählen kann.

Gruß,

Olaf

Ich war heute mal im Saturn und habe mit der G70 und G81 rumgespielt... ich bin sehr angetan muss ich sagen, zumal ich beruflich eine Weile mit der GH4 gearbeitet habe. Wenn der Speedbooster wirklich so zuverlässig funktioniert muss ich vielleicht gar keine so großen Bedenken haben. Und wenn die GH5 ohne zuästzlichen Crop 4K macht fällt im Grunde mein letzter Negativpunkt weg... (EDIT: Gerade gelesen, dass bei der G70 auch kaum zusätzlicher Crop bei 4K anfällt - ich bin angetan...)

Danke für die Infos und das Video!

Nach 5 Jahren heißt es für mich immernoch erstmal... abwarten. Vielleicht gönne ich mir irgendwann mal die G70 und dazu einen günstigen Fokalreduktor, falls ich nicht mehr abwarten kann. Dann habe ich etwas zum experimentieren.

Die Menge an tollen Funktionen in ML werde ich so oder so vermissen (Custom Overlays gibt es sonst nirgendwo).



Antwort von Jan:

Die Frage sollte auch sein, was für EF-S Linsen denn vorhanden sind und man sollte natürlich den MFT-Crop mit einbeziehen. Daher hat man dann mehr oder weniger keine Weitwinkeloptik mehr, beim Tele aber eher Vorteile. Obwohl die Original-MFT-Tele selbst bei 300mm (600mmm auf Kleinbild) sehr klein ausfallen. Das ist auch mit die größte Stärke von MFT, was aber so vielen Usern nicht bewusst ist, sehr kleine Winkel mit recht kompakten Objektiven.

zum Bild https://i.ytimg.com/vi/RRXfCLiM8FM/maxresdefault.jpg

VG
Jan



Antwort von Olaf Kringel:

@Nathanjo: na wenn Du schon mit der GH4 gearbeitet hast, weißt Du ja was man aus so einem winzigen Sensor alles rausholen kann.

Ich habe mal Spaßeshalber meine GH4 über den HDMIHDMI im Glossar erklärt out an einen TV angeschlossen... bis ISO4000 kaum sichtbares Rauschen im Livebild :)

Gruß,

Olaf



Antwort von Nathanjo:

Die Frage sollte auch sein, was für EF-S Linsen denn vorhanden sind und man sollte natürlich den MFT-Crop mit einbeziehen. Daher hat man dann mehr oder weniger keine Weitwinkeloptik mehr, beim Tele aber eher Vorteile. Obwohl die Original-MFT-Tele selbst bei 300mm (600mmm auf Kleinbild) sehr klein ausfallen. Das ist auch mit die größte Stärke von MFT, was aber so vielen Usern nicht bewusst ist, sehr kleine Winkel mit recht kompakten Objektiven.

VG
Jan

Hallo Jan,

über den Crop reden wir ja bereits. Der fällt durch einen der möglichen SB ja quasi weg. Das man im Zweifelsfall Zoom-Optionen hat, ist natürlich ein Vorteil, auch wenn bei einem regulären Adapter weniger Licht rein kommt. MFT-Glas plane ich mir nicht anzuschaffen bzw. vll eins als mögliches Backup / leichteste Variante.

@Nathanjo: na wenn Du schon mit der GH4 gearbeitet hast, weißt Du ja was man aus so einem winzigen Sensor alles rausholen kann.

Ich habe mal Spaßeshalber meine GH4 über den HDMIHDMI im Glossar erklärt out an einen TV angeschlossen... bis ISO4000 kaum sichtbares Rauschen im Livebild :)

Gruß,

Olaf

Ich habe die GH4 mit Panasonic 2,8 Objektiv mal gegen meine EOS 550D mit 2,8 Objektiv antreten lassen und habe bei meinen Tests beim Rauschen pro ISO kaum keinen Unterschied festgestellt. (Ich habe aber nur 1080p1080p im Glossar erklärt getestet, nicht 4K!) Das hat mich in Hinblick auf den kleineren Sensor beeindruckt, aber nicht umgehauen. Mit Speedbooster hat man aber ja noch eine BlendeBlende im Glossar erklärt mehr, da wird es dann interessant. :)

Auf jeden Fall juckt es mich jetzt in den Fingern mir eine G70 so günstig anzuschaffen wie geht... und dann zu schauen, welcher SB denn der Richtige ist, denn wie ich gemerkt habe gibt es inzwischen ja eine ganze Reihe Canon auf MFT Adapter...

Ich versuche mich bis nächstes Jahr noch zusammen zu reißen, da ich gerade erstmal meinen Schnitt-PC aufrüsten möchte... aber mal schauen. ;)



Antwort von nachtaktiv:

abwarten ist auf jeden fall schon mal gut. entweder bis weihnachten, wenn sie sich alle gegenseitig unterbieten. oder bis 1-2 wochen nach weihnachten, wenn die ganzen versandrückläufer gebraucht günstiger zu haben sind.

sicherlich haben die 7S(II) auch ihre schattenseiten. aber nicht im dunklen (haha) und wenn du schreibst, du machst viel run & gun, dann grinsen dich die IIer modelle mit ihren stabilisierten sensoren förmlich an. jedes gammelige vollformat-altglas bildstabilisiert benutzen - ein traum.

und wenn du 4K wirklich in toller quali haben willst kommst du um einen externen recorder wahrscheinlich eh nicht herum. egal, welche kamera du kaufst. da kenne ich mich aber nicht aus, da ich mit den internen codecs vollkommen zufrieden bin.



Antwort von Olaf Kringel:


sicherlich haben die 7S(II) auch ihre schattenseiten. aber nicht im dunklen (haha) und wenn du schreibst, du machst viel run & gun, dann grinsen dich die IIer modelle mit ihren stabilisierten sensoren förmlich an. jedes gammelige vollformat-altglas bildstabilisiert benutzen - ein traum.

Hat z.B. die GX80 nicht einen Fünf-Achsen Gehäusestabilisator?

...was damit samt speedbooster im MFT FormatFormat im Glossar erklärt mit jedem gammeligen vollformat Altglas abgeht... wow! (und das ganz ohne Schattenseiten :)

Gruß,

Olaf



Antwort von Olaf Kringel:

s.o.



Antwort von Olaf Kringel:

sorry, war doppelt



Antwort von nachtaktiv:



Hat z.B. die GX80 nicht einen Fünf-Achsen Gehäusestabilisator?

...was damit samt speedbooster im MFT FormatFormat im Glossar erklärt mit jedem gammeligen vollformat Altglas abgeht... wow! (und das ganz ohne Schattenseiten :)

Gruß,

Olaf

lass mich raten, du bist panasonic besitzer? den 5 achsen stabi bringt die 7SII auch mit.

schattenseiten:

- zeichnet in 2016 immer noch in AVCHDAVCHD im Glossar erklärt auf. die sonys kommen mit X-AVCS. ist schon n unterschied, ob du mit 28mbit, oder 50 mbit in HD filmst. 100mbit bringt die X80 nur in 4K, wenn ich das datenblatt richtig lese. und bei 4K würde ich persönlich eh wie gesagt auf externen recorder umsteigen (wenn möglich).

- selbst mit deinem tollen speedbooster kommt die mühle dann gerade mal auf einen APSC crop. tolle wurst. ich weiß nicht, was daran so geil sein soll. und nein, ich hab nix gegen die dinger. ich war der erste, der hier im forum nen manuellen speedboosterklon an seine nex5n geschraubt hat.

- mft ist keine nachteule. mit available light horror/scifi drehen - blöd. man möchte vielleicht auch mal endzeit drehen, in ne ruine nachts rein und da mit kleinen akku lichtquellen arbeiten. und da spielen die großen sensoren ihren trumpf aus.

- max. 50p. die 7(S?) dinger immerhin bis 100/120fps in apsc mode (wenn man mal slomo braucht).

- keine log aufzeichnung. doch, die macht auch in resolve in 8 bit spaß.



sony hat da nen wirklich netten codec zusammengedengelt.

wir haben doch jetzt mitbekommen, das der TE gern scifi und auch gern in engen innenräumen dreht. warum kommt man überhaupt auf die idee, lichtschwach und crop zu empfehlen? da muss er sich dann mühsam mit nem speedbooster auf APSC niveau hoch hangeln, hat dann immer noch nicht den crop negiert und muss sich mit teureren linsen aus dem kleinen sensor raus kaufen. und die mühle + die linsen kosten dann n paar hunderter mehr.

wozu das alles? ich kenne das aus meinen APSC zeiten und bin echt froh, seit zwei jahren mit vollformat zu arbeiten.

denn eins ist klar: sobald er spiegellos unterwegs ist, will er auch manuelle vollformatlinsen haben. an der versuchung kommt man eigentlich nicht vorbei. zumindest nicht, wenn man offenen auges über einen flohmarkt geht.

die GX80 is so ne typische 500€ einsteigercam. mit den üblichen limitierungen. und ich sehe nicht wirklich einen grund, warum der TE von APSC downgraden oder noch mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt herum eiern sollte. dann direkt nägel mit köpfen machen. die klassische kinofilmrolle is 35mm, also warum sich mit weniger sensorfläche zufrieden geben....

ich halte es für eine unsitte, die leute immer von der eigenen kamera religion zu überzeugen. der verdacht kommt mir immer, wenn ich sehe, wenn den leuten hier cams empfohlen werden, die eher nicht so gut für den gewünschten einsatzzweck geeignet sind, wie andere.

ich würde z.b. nie einem tierfilmer eine FF kamera empfehlen. dann gern mft, mit ner riesentüte dran. da macht crop richtig spaß.



Antwort von mash_gh4:

was die stabilisierung über den sensor angeht, dürfte vermutlich die kommende olympus EM-1 II -- die ja auch zum filmen deutlich besser werden dürfte (DCI 4K mit 237Mbps etc.) -- neue maßstäbe setzten.
wenn man das wirklich braucht, ist man dort vermutlich am besten aufgehoben.

was die g70/80/85 od. ä. als zweitkamera betrifft, brauchst du dir keine großen bedenken zu machen. die liefern in wahrheit fast die gleiche qualität wie die jeweiligen top-modelle der gh-serie. oft sind einschneidende verbesserungen in derartigen erschwinglichen geräten sogar früher verfügbar als in der profi ausgabe! offenbar geht man da lieber auf nummer sicher und probiert manches auf diese weise lieber in einem größeren feld praktisch aus, bevor es in die prestigeträchtigeren geräte wandert. die wirkliche einschränkung betrifft gewöhnlich eher die bedienung. das kann in der praktischen handhabung aber natürlich einen riesigen unterschied machen und eine kamera tatsächlich zur b-cam degradieren.

was die ansprüche an die optiken bzw. adäquatheit von focal reducern angeht, vertrete ich natürlich weiterhin eine andere sicht der dinge, aber das muss ohnehin jeder für sich entscheiden...



Antwort von Nathanjo:

abwarten ist auf jeden fall schon mal gut. entweder bis weihnachten, wenn sie sich alle gegenseitig unterbieten. oder bis 1-2 wochen nach weihnachten, wenn die ganzen versandrückläufer gebraucht günstiger zu haben sind.

sicherlich haben die 7S(II) auch ihre schattenseiten. aber nicht im dunklen (haha) und wenn du schreibst, du machst viel run & gun, dann grinsen dich die IIer modelle mit ihren stabilisierten sensoren förmlich an. jedes gammelige vollformat-altglas bildstabilisiert benutzen - ein traum.

und wenn du 4K wirklich in toller quali haben willst kommst du um einen externen recorder wahrscheinlich eh nicht herum. egal, welche kamera du kaufst. da kenne ich mich aber nicht aus, da ich mit den internen codecs vollkommen zufrieden bin.

Stabilisation und Low-Light sind auf jeden Fall super. Allein dafür habe ich nachdem die erste A7s rauskam gedacht "Die muss ich haben". Aber die Kamera erfüllt in vielerlei Hinsicht sonst nicht meine Anforderungen. Der nicht voll artikulierte Bildschirm ist da noch das geringste Problem.

wir haben doch jetzt mitbekommen, das der TE gern scifi und auch gern in engen innenräumen dreht. warum kommt man überhaupt auf die idee, lichtschwach und crop zu empfehlen? da muss er sich dann mühsam mit nem speedbooster auf APSC niveau hoch hangeln, hat dann immer noch nicht den crop negiert und muss sich mit teureren linsen aus dem kleinen sensor raus kaufen. und die mühle + die linsen kosten dann n paar hunderter mehr.

wozu das alles? ich kenne das aus meinen APSC zeiten und bin echt froh, seit zwei jahren mit vollformat zu arbeiten.

denn eins ist klar: sobald er spiegellos unterwegs ist, will er auch manuelle vollformatlinsen haben. an der versuchung kommt man eigentlich nicht vorbei. zumindest nicht, wenn man offenen auges über einen flohmarkt geht.

Wie ich sagte möchte ich gern meine Canon-EF-S(!)-Gläser weiterbenutzen und plane nicht überhaupt ein anderes System zu kaufen. Da wäre 4K dann bei der A7s (II) sowieso nicht möglich.

Mein aktuell wahrscheinlichstes Ziel bleibt die GH5, je nachdem wie das Feature-Set aussieht. Da ich gern mindestens 2 Kameras habe, die ich möglichst einfach matchen kann, wäre eine andere Panasonic Kamera wie die G70 wohl die beste Wahl, auch als Einstieg (danke @mash_gh4 und Olaf für die Bestätigung da). Nur hat die GH5 ja vielleicht einen komplett anderen Bildeindruck als GH4, G70 und G81 (die alle relativ ähnlich sind), das wird man erst in Zukunft sehen.

Das einzige andere was mich bisher von MFT abhielt war die Ungewissenheit über den Speedbooster... immer ein teurer Adapter dazwischen wirkt auf mich unpraktisch oder fehleranfällig. Aber scheinbar muss ich mir da keine großen Sorgen machen. Auch MFT-Glas interessiert mich nicht, außer wie gesagt als Minimallösung, wenn man die Kamera besonders klein haben will.

Noch bin ich durch meine 3 Canons etwas verwöhnt. Ich weiß auf jeden Fall die Bildqualität wird besser, aber der Workflow komplizierter. All die tollen Optionen in ML und ein absolut identisches Bild zwischen allen Kameras. Leider identisch schlecht. ;)



Antwort von nachtaktiv:

bei den a7ern gibts n apsc mode. kannst deine ef s teile also weiter nehmen. 4K haste dann nich, gut.

bei der vermeintlich bessere bildquali wär ich nicht so sicher. jeder, der von canon kommt, vermisst die farben. und seit GH2 zeiten gibts auch genug leute, die die GHs für überschärft halten.

naja, gut. keine ahnung, warum die leute immer wieder die panas kaufen. aber irgendeinen grund werden sie schon haben.



Antwort von Olaf Kringel:


naja, gut. keine ahnung, warum die leute immer wieder die panas kaufen. aber irgendeinen grund werden sie schon haben.

...nicht "einen" Grund, sondern "Gründe".

Gruß,

Olaf



Antwort von Nathanjo:

bei der vermeintlich bessere bildquali wär ich nicht so sicher. jeder, der von canon kommt, vermisst die farben. und seit GH2 zeiten gibts auch genug leute, die die GHs für überschärft halten.

Mit dem "Look" meiner Canons bin ich auch immer noch total zufrieden. Aber die technische Qualität (Schärfe, Moiré, Rauschverhalten) ist leider im Jahr 2016 nicht mehr so schön anzusehen, auch wenn man immernoch gute Bilder rausbekommen kann.



Antwort von Olaf Kringel:

Ich mag auch den Look meiner 600D/EOS-M, sofern genug Licht vorhanden ist.

Hier mal ein Direktvergleich zwischen Der EOS-M und der GH4 bei extrem low light: https://www.youtube.com/watch?v=RxuFnch ... e=youtu.be

Als Lichtquelle dient hier ein einzelnes Teelicht in einem ansonsten abgedunkelten Raum (einige Komprimierungsartefakte stammen leider von youtube).

Auf der EOS-M wurde ein Canon 50mm 1.8 II und auf der GH4 ein Panasonic 25mm 1.7 verwendet.

Fokussiert wurde jeweils bei hellem Licht.

Bei minimalem Licht (low light), wirken die APS-C Aufnahmen im Vergleich zu MFT irgendwie leicht matschig und stärker verrauscht wie ich finde.

Gruß,

Olaf




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