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Elektronischer Einhand-Gimbal im Eigenbau



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Frage von PGJ:


Hallo werte Slashcam-Community,

da ich es aufgegeben habe, Steadycams (sei es Laing oder Glidecam) aufgrund ihrer schlechten Qualität und anspruchsvollen Lernkurve zu verwenden, bleibt mir zur ordentlichen Bildstabilisation nur noch ein elektronischer Gimbal übrig.
Wenn man sich umschaut, findet man das Modell "Beholder" von Team Rebel Design von unterschiedlichsten Herstellern (als MS1 für leichte Kameras und DS1 für schwerere). Alternativ kann man von Pilotfly (H1+, H2) und Came TV (Single) für z. T. sehr viel Geld (knapp 1000 Euro; außer H1+) ein solches Gerät erwerben. Da ich keine riesige Kamera verwende (Panasonic GH4 + 12-35 mm = ca. 860 Gramm) würden zwar die kleinsten Gimbal (z. B. MS1) ausreichen), aber sehr schnell bei etwas mehr Gewicht an ihre Grenzen stoßen und somit nicht zukunftssicher sein. Zudem kommen jetzt die ersten Gimbal mit Encodern auf (z. B. Came TV Single und Pilotfly H2), die nicht nur die Stabilisation verbessern, sondern auch den Energiebedarf der Motoren verringern können.

Nun bin ich auf ein älteres Projekt von Cheesycam aufmerksam geworden, bei dem ein Gimbal im kleineren FormatFormat im Glossar erklärt eines DJI Ronins gebaut wurde: http://minigimbal.com/pages/build-info. Dieses Projekt bietet sehr viele Informationen und zeigt, dass es gar nicht so schwer sein muss, einen Gimbal selber zusammenzustellen. Persönlich fühle ich mich dazu auch in der Lage (Löt- sowie Computerkenntnisse, Werkzeug und Geduld vorhanden).

Meine bisherige Planung:
Da der Rahmen von Cheesycam nicht mehr verfügbar ist (und auch nicht einem Einhand-Gimbal entspricht), würde ich mir diesen DYS Gimbalrahmen besorgen: de.aliexpress.com/item/DYS-Aluminium-Alloy-3-Axis-Brushless-Gimbal-Camera-PTZ-Kit-3pcs-Motor-for-Sony-NEX-ILDC/32660268959.html?spm=2114.010208.3.215.Psg6eH&ws_ab_test=searchweb201556_7,searchweb201602_2_10017_10021_507_10022_10020_10009_10008_10018_10019_101,searchweb201603_2&btsid=2db282c9-4b89-4aab-9e83-ad8ba5756a63. Dieser besitzt auch die exakt gleichen Motoren, wie sie bei Cheesycam für eine GH4 verwendet wurden. Natürlich kann man später noch auf andere (stärkere) Motoren umrüsten.
Als Controller käme der SimpleBGC 32 BitBit im Glossar erklärt von Alexmos/Basecam zum Einsatz (s. https://www.basecamelectronics.com/).

Noch offene Fragen:
1) Was haltet ihr allgemein von dem Projekt?
2) Wie werden die Encoder (z. B. http://de.aliexpress.com/item/Magnetic- ... d8624d1189) eigentlich an den Motoren verbaut? Aus der Erklärung von SimpleBGC (s. https://www.basecamelectronics.com/file ... coders.pdf) werde ich nicht wirklich schlau.
3) Es gibt alternativ schon Motoren mit verbautem Encoder (s. http://de.aliexpress.com/item/GB5010-GB ... d8624d1189). Jedoch gibt es nur ein Datenkabel, was diese neuen Motoren mit dem Controller verbindet. Wie soll dann der Encoder funktionieren, der laut SimpleBGC-Anleitung (s. o.) extra verbunden werden muss?
4) Hat jemand schon Erfahrungen damit, welchen Akku man am besten verwenden könnte? Vielleicht gibt es jemanden, der schon einen Griff mit integriertem Akku für ein ähnliches Projekt gebastelt hat...
5) Ich finde es ungemein schwierig den deutschen Begriff für "Dupont Connector" (vgl. http://d1gsvnjtkwr6dd.cloudfront.net/la ... 02_LRG.jpg) zu finden, damit ich sie z. B. auch bei Conrad erwerben kann. Der nächsttreffender Name, den ich finden konnte war "Flachbandstecker". Gibt es noch einen anderen?
6) Welche Leitungen würdet ihr für die Verkabelung empfehlen (Dicke, Isolierung)?

Ich bin gespannt auf eure Rückmeldungen, Anregungen, Erfahrungen und Vorschläge! Im Voraus schon mal danke für eure Unterstützung



Antwort von domain:

Also die User hier sind mehr auf Pixelpeeping im Mikrometerbereich, oder auch auf Codices und Farbräume mit ihren LUT-Verfälschungen spezialisiert, aber vermutlich weniger auf komplexe DIY-Vorhaben.

Gibt aber spezialisierte Foren dafür z.B.:
http://www.gimbaluser.com/



Antwort von CameraRick:

Ich hab auch mal überlegt, so ein Ding selber zu bauen.

Aber die Präzision, die das braucht... die ganzen Teile, ggf da Werkzeug... DIE ZEIT.... die Motoren die viel Gewicht können sind teuer, und für kleine Cams sind die Pre-Made-Rahmen recht groß... nun, da habe ich einfach einen gekauft.
Das war im Nachhinein viel einfacher, und auch wenn ich das Gefühl eines gegklückten DIYs sehr zu schätzen weiß kenne ich eben auch das gefühl, wenn man viel Geld raus geworfen hat und am Ende geht es dann doch nicht.
Da ist so ein fertiges Teil doch irgendwie besser, und nicht unbedingt super teuer.

Aber da Du auch ein par Antworten auf Fragen haben sollst:
die Batterie richtet sich natürlich nach den Motoren, die Alexmos Boards haben ja mEn eine große Range. Ich denke 3S oder 4S LiPos sind da (zu recht) sehr beliebt. Oder man kann mit diesen fetten Batterien arbeiten, 18650er oder so, und die gleichschalten (oder in Reihe schalten? Ich kann mir das nie merken... halt so, dass die Spannung sich addiert).
Wegen des Steckers, zeig einem Mitarbeiter im Conrad doch einfach mal dieses Bild. Der wird es Dir sagen :)
Für die Verkabelung brauchst Du keine riesig dicken Kabel, die machen das gebilde doch nur Steif.








Antwort von PGJ:

Danke für das Feedback!
Eine meiner Fragen habe ich jetzt selber lösen können: Die Dupont Stecker sind auch unter dem Namen JR-Stecker bekannt!

@ CameraRick
Hat es denn mit deinem selbstgebauten Handgimbal geklappt?



Antwort von CameraRick:

Ich habe nie einen gebaut, aus den genannten Gründen.
Du bist bei Gerüst und Motoren schon bei knapp 300$ + Versand und Zoll, und das Gerüst was Du da verlinkst ist nun auch nicht so dolle da wenig arretierbar; kann auch mal ganz schnell zu eng werden.
Nen Alexmos hast Du an dieser Stelle noch nicht, und alles weitere musst Du auch nocht kaufen/bauen. Da bist doch locker bei 400€ wenn nicht mehr, und ob Du das auch gebaut bekommst? Ich mein, keiner wird Dich abhalten, freut ja die Marktwirtschaft :)

Aber ich hab mir da einfach gesagt, lieber fertig kaufen und gut.




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